Joe Chip hinter den Spiegeln, eine Geistergeschichte?
Glen Runciter ist tot – nur warum finden sich dann Botschaften von ihm auf Zigarettenpackungen und Dosenetiketten? Es ist das Jahr 1992 – doch wieso ist die Stadt voller Autos auf den 1930ern? Und was zur Hölle ist UBIK – ein gewöhnliches Raumspray oder womöglich das einzige Mittel gegen den drohenden Zerfall der Realität? (Verlagsinfo)
„Der Drachentöter“ ist eine Fantasy-Parodie um einen gewitzten Detektiv, die bereits die Qualitäten einer Satire hat. Kein Wunder, dass diesem Roman eines englischen Autors der |World Fantasy Award| zugesprochen wurde. Mich hat die Lektüre nie gelangweilt, denn die Figuren sind ebenso unorthodox wie die Ermittlungsmethoden des Detektivs – und die Aufklärung des Falls erfolgt erst auf den letzten Seiten: ein turbulenter Lesespaß, besonders für Krimifreunde. Martin Scott – Der Drachentöter (Die Geheimnisse von Turai 1) weiterlesen →
Das Manchester der Zukunft: eine Stadt aus Chrom und Glas, bevölkert von rivalisierenden Banden, Dealern und der Geheimpolizei. Alle sind auf der Suche nach dem ultimativen Kick, der Dimensionsdroge „Vurt“. Scribbles Schwester Desdemona wurde dank Vurt in eine andere Realität katapultiert, und Scribble setzt alles daran, sie zurückzuholen. Doch dafür braucht er selbst eine Dosis der Droge – und der Preis ist unfassbar…. (Verlagsinfo)
Auf dem neunten Planeten der Sonne Sirius stößt die Expedition der Vereinten Nationen zur ihrem Erstaunen auf menschenähnliche Wesen. Der Anthropologe Monte Stewart wird beauftragt, diese Wesen zu untersuchen und „Beziehungen zu ihnen aufzubauen“. Doch vor Ort wird das Lager von den Merdosi angegriffen. Was haben Stewart und sein Team falsch gemacht? Er muss alles auf eine Karte setzen – mit seinem Leben als Einsatz … Chad Oliver – Brüder unter fremder Sonne weiterlesen →
Weltraumhabitate, kryonischer Schönheitsschlaf, fundamentalistische Weltregierungen, Nanotech und bizzarre Kristallringe … Das neue Werk Ben Bovas auf dem Weg durch unser Sonnensystem – nach den Erfolgen „Mars“, „Jupiter“ und „Asteroidenkrieg“ nun der Sprung zum Saturn. Kann diese Reise erfolgreich sein?
Man schreibt das Ende des 21. Jahrhunderts. Der Mars ist schon weit fortgeschritten in seiner Terraformung. Es gibt Oberflächengewässer und eine dünne Atmosphäre. Ökospektoren suchen immer weitere Quellen für Methan, Wasser und dergleichen. Schon gibt es die ersten für den Mars genetisch angepassten Menschen, die Froyks. Als Tel-Mel Murray und ihr Vater auf eine Methanquelle stoßen, sind sie schlagartig reich. Doch als sie ohne ihn vom Äquator nach Wells City zurückkehrt, ereignet sich eine Katastrophe, die ihr Leben ebenso umkrempeln wird: Eine gewaltige Sonneneruption legt sämtliche Technik lahm. Das Leben auf dem Mars ist akut bedroht – auch von der Erde … John Barnes – Der Himmel, so weit und schwarz. SF-Roman weiterlesen →
Eine Hexe muss die Welt retten: Zauberprüfungen an der Phantomküste
Nicci war einst eine „Schwester der Dunkelheit“, die dem grausamen Kaiser Jagang diente, doch Richard Kahlan befreite und konvertierte sie. Nun begleitet sie Nathan Rahl, den Propheten, zu einer Hexe. Deren Weissagung lautet: „Eine Hexe muss die Welt retten“. Zusammen mit Nathan und einem jungen Krieger reist Nicci gen Süden auf einen anderen Kontinent, um die Welt über die neue Herrschaft zu informieren. Doch sie hätte nie erwartet, dort selbst einer ihrer härtesten Prüfungen unterzogen zu werden…
„Ein Haus im Harz, ein schwarzer Kater und ein magisches Familiengeheimnis.
Eigentlich wollte Marietta nur eine Auszeit von ihrem Job nehmen und im Harz ein neues Leben beginnen. Stattdessen probiert sie unfreiwillig eines der Hausmittelchen ihrer Großmutter aus und erfährt Wahrheiten, die besser im Verborgenen geblieben wären. Warum hat ihr nie jemand erzählt, dass die Frauen in ihrer Familie Hexen sind? Neugier und der Wunsch, ihr gebrochenes Herz zu heilen, bringen sie dazu, ein Ritual aus dem Zauberbuch ihrer Großmutter auszuprobieren – mit fatalen Folgen. Auf der Suche nach Antworten zu ihrem Erbe verfängt sie sich in einem dunklen Netz voller Magie, Intrigen und göttlichen Mächten.
Ein fantastischer Serienauftakt vor der mystischen und sagenumwobenen Kulisse des Harzes!“. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Im ePub-Format kommt er daher, der erste Band von Linda Biers „Töchtern des Harzes“ und ist zugleich auch der Debütroman der jungen Autorin. Nach dem Ende der etwas mehr als 100 Seiten waren meine ersten Fragen: „Wie kann der Band denn hier enden, wo es gerade so spannend wird? Und wann erscheint der zweite Band?“
Januar 2025. In Zürich gründen die Vereinten Nationen das sogenannte „Ministerium für die Zukunft“, das für die Rechte der zukünftigen Generationen eintreten soll. Für Zukunftsministerin Mary Murphy beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Klimawandel lässt sich mit konventionellen Mitteln nicht mehr aufhalten… (Verlagsinfo) Kim Stanley Robinson – Das Ministerium für die Zukunft. Roman (Kurd-Laßwitz-Preis 2022) weiterlesen →
„Der Paladin“ ist ein eigenständiger Heroic-Fantasy-Roman, der in einem fiktiven mittelalterlichen China oder Japan spielt.
Die Autorin
Caroline Janice Cherryh, geboren 1942 in St. Louis, ist von Haus aus Historikerin und lebt in Oklahoma. Sie erhielt schon 1980 ihren ersten Science Fiction-Preis für ihre umwerfende Novelle „Kassandra“***. 1983 folgte der erste HUGO Award für „Pells Stern“, später ein weiterer für „Cyteen“. Beide Romane gehören zu ihrem Allianz-Union- bzw. PELL-Zyklus, der eine Future History darstellt, wie sie schon von anderen Größen des Science-Fiction-Feldes geschaffen wurde, darunter Robert A. Heinlein oder Isaac Asimov.
Frank Gobi ist ein untypischer Held für einen Cyberpunk-Roman: Ein Uni-Professor. Und sein Sohn hat ein Problem: Er ist in |Gametime| gefangen, das virtuelle Online-Spiel will ihn nicht mehr freigeben. Frank Gobi reist – mit obligatorischem Zwischenstopp Orbitalstation – nach Neu-Tokio. Und das verschwindet über Nacht. Jede Nacht.
Das ist nur eines der Geheimnisse der Japaner. Aber auch Frank Gobi nimmt es mit den Regularien nicht immer ganz genau.
Das Jahr 2080: Ein Präsident soll gewählt werden und steht vor unlösbaren Aufgaben: Immer größer wird der Druck der Massen, jene Millionen von Tiefschläfern wieder aufzuwecken, die in einer übervölkerten Welt in den Schlaf geschickt wurden. Aber wohin mit ihnen? Da stößt man auf den Zugang zu einer Parallelwelt, auf der der Pekingmensch zur beherrschenden Menschenrasse geworden ist. Nachdem man etliche Siedler hingeschickt hat, stellt sich heraus, dass etwas schrecklich schiefgegangen sein muss … (Verlagsinfo) Philip K. Dick – Das Jahr der Krisen weiterlesen →
1) „Software“ (1982)
2) „Wetware (1988)
3) „Freeware“ (1997, nicht auf Deutsch)
4) „Realware“ (2000, nicht auf Deutsch)
Bekiffte Robot-Satire
Cobb Anderson hat die ersten Roboter gebaut, die über ein eigenes Bewusstsein verfügten. Doch sie rebellierten und errichteten eine eigene Gesellschaft auf dem Mond. Dafür wurde ihr Schöpfer verurteilt: ewiges Exil im Rentnerparadies. Nun wollen sich die dankbaren Blechkumpel revanchieren und versprechen ihm Unsterblichkeit. Das klingt gut, doch sie verschweigen, was sie darunter verstehen. Für sie zählt nur die Software eines Menschen … Rudy Rucker – Software (WARE-Zyklus 1) weiterlesen →
Diese 1981 entstandene Story-Sammlung – in der deutschen Ausgabe als „Roman“ bezeichnet – behandelt nur ein Thema: die verfallenden Städte, nachdem die Menschheit in ferner Zukunft die Erde verlassen hat, um zu anderen Sternen aufzubrechen. Das Leben ist nicht mehr sicher, seitdem sich die Sonne in eine Nova zu verwandeln droht. C. J. Cherryh – Die letzten Städte der Erde. SF-Erzählungen weiterlesen →
Diese Story-Anthologie versammelt Novellen von vier bekannten britischen SF-Autoren: Stephen Baxter, Peter F. Hamilton, Paul McAuley und Ian McDonald. Alle vier Autoren wurden hierzulande bereits ausgiebig veröffentlicht. Peter F. Hamilton dürfte seit seinem sechsbändigen Armageddon-Zyklus (|Bastei-Lübbe|) den mit Abstand größten Erfolg haben. Baxters, McDonalds und Paul McAuleys Bücher erschienen fast ausschließlich beim |Heyne|-Verlag.
Die Geschwister Gunhild und Siggi sowie ihr englischer Freund Hagen sind auf einem irischen Landsitz zu Gast. Eines Nachts taucht vor der Zimmertür ein riesiges Monster auf. Traum oder Realität? Gunhild und Hagen ergreifen jedenfalls die Flucht und geraten mitten in die Mythen- und Zauberwelt von Erin … (Verlagsinfo) Helmut W. Pesch – Die Kinder von Erin (Kinder-Trilogie 01) weiterlesen →
Eine große Faszination für das Elfenvolk verbindet die Amerikanerin Gwen mit ihrer irischen Cousine Findabhair seit frühester Kindheit. Lange haben sie ihre Rucksackreise in Irlands verborgene Welt, an die mystischen Orte der Feenverehrung geplant. Sie wissen nicht, dass Finvarra, der verführerische Herrscher des Elfenreichs, auf der Suche nach einer menschlichen Braut ist und die Mädchen bereits erwartet. Als Findabhair eines Nachts von ihm entführt wird, bleibt Gwen allein zurück. Entschlossen macht sie sich auf den Weg, Findabhair wiederzufinden. Ihre Suche führt sie an die entlegenste Küste Irlands, nur um vor eine schreckliche Wahl gestellt zu werden. O. R. Melling – Im Schatten des Elfenmonds weiterlesen →
‚Eine Zeitmaschine, wie wir sie von H. G. Wells kennen, bringt den Antihelden dieser Geschichte, die einem das Blut gefrieren lässt, in eine Alptraumwelt einer nahen Zukunft, die wir nach Ansicht vieler Leute durch unsere Politik gegenüber Minderheiten gar nicht anders verdient haben. Ich meine, dieser außerordentlich spannende, realistische Roman verdient den „Hugo“ die Auszeichnung für den besten Science-Fiction-Roman des Jahres.‘ A. E. van Vogt.
Dieser Roman ist auch 1972 in der Reihe „Goldmann Science Fiction der Chef-Auswahl“ in Leinen gebunden erschienen…. (Verlagsinfo)
A.E. van Vogt nominierte diesen Roman für den HUGO 1970, aber die Konkurrenz war zu stark, um ihn zu erringen. Tucker bekam einen Trostpreis als bester Fanautor, außerdem eine Nominierung für den NEBULA Award der Kritiker.
1976 wurde ihm der John W. Campbell Memorial Award for Best Science Fiction Novel rückwirkend für „The Year of the Quiet Sun“ (1970) verliehen, den dieser Roman ist einfach zu wichtig, um ihn ignorieren zu können. Wilson Tucker – Das Jahr der stillen Sonne. Zukunftsroman weiterlesen →
„Wieder eine starke Frau, wieder ein starker Thriller von Wallace Stroby! Als die junge Polizistin Sara Cross mitten in der Nacht zu einem abgelegenen Highway gerufen wird, erfährt sie, dass ihr Kollege und Ex-Freund Billy einen Mann erschossen hat. Er behauptet, der Mann habe während einer Verkehrskontrolle plötzlich eine Waffe gezogen. Sara will ihm glauben, dass es Notwehr war, doch es bleiben Zweifel.“ (Verlagsinfo) Wallace Stroby – Zum Greifen nah (Sara Cross 01) weiterlesen →
Im Jahr 2001, als diese Fantasy-Anthologie entstand, erschien Tolkien in Sachen Fantasy als das Maß aller Dinge. Kein Wunder: Die Verfilmung durch Peter Jackson brach alle Kassenrekorde und löste einen erneuten Fantasy-Boom aus. (Der letzte lag schon 20 Jahre zurück.) Jeder Verlag, der etwas auf sich hielt, hängte sich an den mit Volldampf fahrenden Fantasy-Zug. Die vorliegende Sammlung unterscheidet sich von den meisten ihrer Art durch ihre Sachkenntnis und die Respektlosigkeit der neueren Autoren gegenüber den Vorvätern des Genres. Zudem bietet sie Gelegenheit, zwei Wegbereiter Tolkiens kennen zu lernen: E. R. Eddison und Lord Dunsany. Friedel Wahren / Erik Simon (Hg.) – Tolkiens Erbe – Elfen, Trolle, Weltenschöpfer weiterlesen →
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