Archiv der Kategorie: Fantasy / Science-Fiction

Garry Kilworth – Schatten. Zukunftsroman

Tabubrecher auf dem letzten Vulkan

Auf dem Gipfel des alten Vulkans haben nur zwei Familien überlebt. Das Ergebnis des notwendigen Inzests sind unausweichlich Krüppel und Behinderte unter den Neugeborenen. Doch das macht niemand viel Kopfzerbrechen. Wie einst in Sparta wirft man die „Unerwünschten“ und unnützen Esser kurzerhand in die Tiefe.

Schatten ist eines von diesen Kindern: zwergwüchsig und geschlechtslos – aber er ist ein Genie. Die Familien ahnen nicht, dass viele ihrer dem grausamen Schicksal überantworteten Nachkommen überlebt haben – und in einer Gemeinschaft ihresgleichen Aufnahme fanden, die auf Vergeltung sinnt und einen Rachefeldzug plant. (abgewandelte Verlagsinfo)

Der Autor
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Clive Woodall – Vogelherz. Tier-Fantasyroman

Kampf ums Vogelland

Das Böse ist lautlos und kommt scheinbar aus dem Nichts. Es ist schwarz, verschlagen und schattengleich: Es sind Elstern, treue Diener ihres Führers Slyekin, der ganz Vogelland mit Tod und Verderben überziehen lässt. Die Singvögel sind fast vollständig ausgerottet, die Elstern beherrschen den Himmel über den Menschenstädten. Sie haben unter anderem dem Rotkehlchen Kirrick alles genommen, was es auf der Welt liebte. Doch es nimmt den aussichtslos erscheinenden Kampf auf, Vogelland vor dem völligen Untergang zu bewahren. (Verlagsinfo)

Hinweis
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[NEWS] Mary Higgins Clark – So schweige denn still

Die Investigativjournalistin Gina Kane erhält eine verstörende Nachricht: Eine Person namens C. Ryan enthüllt, dass sie als Angestellte eines großen Nachrichtensenders »schreckliche Erfahrungen« gemacht habe. Und sie sei nicht die Einzige. Doch jeder Versuch Ginas, mit C. Ryan Kontakt aufzunehmen, scheitert. Nach endlosen Recherchen entdeckt sie den tragischen Hintergrund: C. Ryan ist tot. Erst vor Kurzem starb sie unter merkwürdigen Umständen. Gina forscht mit Nachdruck weiter – und stößt auf eine entsetzliche Spur. (Verlagsinfo)


Taschenbuch ‏ : ‎ 448 Seiten
Heyne

Samuel R. Delany – Babel 17. SF-Roman

Classic SF: Sprache ist eine Waffe

Die ferne Zukunft. Rydra Wong, eine faszinierend schöne Frau, die als Dichterin interstellaren Ruhm erlangt hat, ist ein Sprachgenie. Aus diesem Grund wird sie vom Kommandanten der Streitkräfte der terranischen Allianz, die mitten im erbitterten Ringen mit interstellaren Invasoren stehen, aufgefordert, Babel 17 zu entschlüsseln, die für Menschen bisher unverständliche Sprache des Gegners.

Rydra Wong macht sich an die schwierige Aufgabe. Und je tiefer sie in die Materie eindringt, desto mehr erkennt sie, dass Babel 17 nicht nur eine Sprache ist, sondern auch ein Instrument, mit dem man Menschen manipulieren und programmieren kann. Babel 17 ist eine tödliche Waffe der Invasoren. (Verlagsinfo)

„Babel-17“ bekam den Nebula Award der US-amerikanischen SF-Kritiker und -Autoren. Meine besprechung würdigt die Moewig-Kurzfassung.
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A.C. Doyle & Marc Gruppe – Harry Price und der Fall Rosalie (Sherlock Holmes Folge 45)

Der Geisterjäger und der Detektiv

Der berühmte Geisterjäger Harry Price hat in seiner Karriere bereits unzählige Trance-Medien des Betrugs überführt. Als bei einer Séance in einer feudalen Stadt-Residenz der Geist eines Mädchens namens Rosalie beschworen wird, und Price keinerlei Merkmale einer Täuschung aufdecken kann, beschließt er, die Herren aus der Baker Street 221b um ihre Mitarbeit zu bitten. Der Meisterdetektiv soll herausfinden, ob Harry Price nicht vielleicht doch einem Betrug aufgesessen ist … (Verlagsinfo)

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Jay Kristoff – Das Babel-Projekt: Lifelike

Was unterscheidet Mensch und Maschine?

Die 17-jährige Eve kann sich gerade so mit Roboterkämpfen über Wasser halten – bis sie vernichtend geschlagen wird und auch das letzte Geld verliert. Auf der Suche nach einem Ausweg findet sie Ezekiel, ein Lifelike-Androide, die wegen ihrer Ähnlichkeit zu Menschen und überlegenen Kampfkunst verboten sind. Unerklärlicherweise vertraut sie ihm, obwohl seine Behauptungen ihr gesamtes Leben infrage stellen. Eve bricht in die Wüste aus schwarzem Glas auf, um die Wahrheit über ihre Vergangenheit und sich selbst herauszufinden. Aber manche Geheimnisse sollten besser ungelüftet bleiben …

(Verlagsinfo)

Der deutsche taschenbuch verlag hat mit diesem Roman ein schön aufgemachtes Hardcover verlegt. Der Unter- oder Obertitel „Das Babel-Projekt“ legt die Vermutung nahe, es handle sich hierbei um den ersten Teil eines Mehrteilers. Und ein Blick in das Buch zeigt auf den ersten Seiten gleich eine interessante Reminiszenz an den Vater der Roboter- und KI-Geschichten Isaac Asimov, dessen Roboter-Gesetze hier eine tragende Rolle spielen. Dass Kristoff bisher Autor vor allem düsterer Fantasy in Deutschland in Erscheinung trat, lässt für den Roman auch einiges an unliebsamen Überraschungen vermuten. Er selbst gibt in seiner Vorstellung an, keinen Sinn für Happy-Ends zu haben. Nun, ein Jugendbuch soll es sein.

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Alexander Paul – Die Todsängerin

Drei junge Leute führt das Schicksal zusammen.

Aurora ist dreizehn, als sie und ihre Mutter von den Bewohnern ihres Dorfes vertrieben werden, weil die Dörfler die magische Heilergabe ihrer Mutter fürchten. Viele Monate leben die beiden versteckt in einer Höhle im Wald. Doch auch das ist nicht versteckt genug …

Bemet ist Assamer, Angehöriger eines Wüstenvolkes, dessen Krieger sich als Söldner verdingen. Die Verbindung mit ihrem Totem verleiht ihnen dessen besondere Fähigkeiten, deshalb sind sie bei den Herrschern anderer Länder sehr gefragt und stolz darauf. Bemet dagegen ist schon nach seinem ersten Kriegszug ernüchtert und enttäuscht.

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C. L. Moore – Der Kuss des schwarzen Gottes. Phantastische Erzählungen

Lilith, Jirel und der Kuss des Schwarzen Gottes

In dieser Erzählsammlung sind zum ersten mal die besten zehn Novellen von C.L. Moore vereint, die meisten erstmals in deutscher Sprache. Herausgegeben wurde die Sammlung von dem bekannten SF-Autor und –Verleger Lester del Rey („DelRey Books“, das jetzt zu Randomhouse gehört) und von der Autorin mit einem Nachwort versehen. Johann Peterka versah das Buch mit interessanten Illustrationen. Der Band „Shambleau“ von 1990 ist identisch mit dem Band „Der Kuss des schwarzen Gottes“ von 1982.

Die Autorin
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Daniel Keyes – Kontakt radioaktiv

Tödliche Berührung

Atomunfälle scheinen schon seit Robert Heinleins Story „Blowups happen“ (1940) und Lester del Reys „Nerven“ (1940) stets ein aktuelles Thema zu bleiben. Diesmal wird der Unfall persönlich. „Wer hat Angst vor Barney Stark?“ hieß das Buch 1971, als es im Nymphenburger Verlag zuerst in Deutschland erschien.
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Asimov, Isaac (Hg.) – Die besten Stories von 1939 (Science Fiction)

Gemischte SF-Qualität: Klassiker neben Talmi

1939 war im Gegensatz zur „Welt da draußen“ ein großartiges Jahr für die amerikanische Science-Fiction. Beim Magazin „Astounding Stories“ war nämlich John W. Campbell sein erstes volles Jahr am Ruder, und er zog eine neue Generation von Autoren heran, die fortan Garanten für SF-Klassiker wurden: Heinlein, Asimov, van Vogt, Sturgeon und viele andere.

Sie wurden unter anderem deswegen zu Klassikern, die bis heute in hohen Auflagen verlegt werden (zumindest Heinlein und Asimov), weil sie der neuen Ideologie des Herausgeber genauestens folgten. Storys sollten eine nachvollziehbare (halbwegs) wissenschaftliche Grundlage besitzen und in einer spannenden Handlung die logischen Konsequenzen daraus aufzeigen. Außerdem durften die Aliens niemals siegen oder schlauer als wir sein, und es gab immer eine Lösung.

Der Fantasy wurde damit ebenso endgültig der Garaus gemacht wie dem Skeptizismus (der „Schwarzseherei“) von H. G. Wells. Doch die Ideologie hatte innerhalb der SF bis Anfang der fünfziger Jahre Bestand und wurde und wird innerhalb von „Astounding“ und seinem Nachfolger „Analog“ bis heute weiterverfolgt. Dass Campbell selbst auf Pseudowissenschaft wie Hubbards Scientology hereinfiel (wie auch van Vogt eine Zeit lang) tat seinem Ansehen keinen großen Abbruch.

Aber Autoren wie Philip K. Dick demontierten ab 1952 Campbells Maximen systematisch eine nach der anderen – und wurden auf diese Weise für uns Heutige weitaus einflussreicher als die erste Generation unter Campbell.
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Dan Simmons – Hyperion (Hyperion 1)

Die Pilger und das Shrike

Auf der Welt Hyperion herrscht das Shrike, ein unüberwindliches Ungeheuer aus den Tiefen von Raum und Zeit. Manche verehren es als Gott, andere sehen in ihm das absolute Böse und wollen es vernichten, aber gefürchtet wird es von allen. Im Tal der Zeitgräber, wo sich riesige Gebilde mit ihren rätselhaften Botschaften aus der Zukunft in die Vergangenheit bewegen, wartet das Shrike auf die Pilger. Und es wartet auf sie alle, egal ob auf den Orakelsuchenden oder auf den Attentäter.

Diese Welt wird von außen durch eine überlegene Alienrasse bedrängt und von innen durch abtrünnige Künstliche Intelligenzen (KIs), die ihre Chance gekommen sehen, den Menschen als führende Intelligenz abzulösen.

Diese erste Ausgabe ist meines Wissens die einzige, die komplett illustriert ist. Sie enthält ein Foto des Autors und ein Vorwort des Herausgebers Wolfgang Jeschke. Ein Interview mit dem Autor sowie zwei Artikel über sein Werk findet der SF-Fan im „SF-Jahr 1996“ (Reihennr. 06/5380, S. 412-483).
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Kameron Hurley – Der Sterne Zahl

Am äußeren Rand des Universums tobt seit Jahrhunderten ein verheerender galaktischer Krieg, in dem hunderte von Weltschiffen zum Einsatz kommen. Um diesen epochenalten Konflikt endlich zu beenden, muss ein verzweifelter Plan gelingen: Anat, die Anführerin des Weltschiffs Katazyrna und der furchterregendsten Schlachtentruppe im Grenzbereich, sehnt sich nach Frieden. Dafür bietet sie ihrer Rivalin die Hand ihrer Tochter Jayd an, die ihr ganzes Leben davon geträumt hat, die Armeen ihrer Mutter zum Sieg zu führen. Doch dank einer einzigartigen Fähigkeit, ist sie das ideale Druckmittel. Daher willigt sie schließlich ein, den Rest ihres Lebens mit der größten Feindin ihrer Familie zu verbringen.
Nun liegt es an Jayds Schwester Zan, die den Krieg verabscheut, die verstoßenen Kämpferinnen zum Sieg zu führen und Jayd zu retten. Doch der Plan läuft ganz und gar nicht wie ursprünglich gedacht …
Eine epische und aufregende Geschichte über tragische Liebe, Rache und Krieg von einer der derzeit am meisten gefeierten Autorinnen des Genres.
(Verlagsinfo)

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Garth Nix – Goldener Sonntag (Die Schlüssel zum Königreich 7)

Tag Nr. 7: Das Finale ist erreicht!

Eigentlich ist Arthur Penhaligon kein Held. Genau genommen, ist ihm sogar ein früher Tod vorherbestimmt. Doch dann rettet ihm ein geheimnisvoller Gegenstand das Leben: Er sieht aus wie ein Uhrzeiger und wird von seltsam gekleideten Männern als „Schlüssel zum Königreich“ bezeichnet.

Doch zugleich mit dem Schlüssel erscheinen bizarre Wesen aus einer anderen Dimension, die ihn um jeden Preis zurückgewinnen wollen. In seiner Verzweiflung wagt es Arthur, ein geheimnisvolles Haus zu betreten – ein Haus, das nur er sehen kann und das in andere Dimensionen führt. Dort will er nicht nur sein wahres Schicksal erkennen, sondern auch sieben Schlüssel besorgen …

Sechs Schlüssel hat Arthur bisher aus den magischen Reichen erobert. Doch als er in seine eigene Welt zurückkehren will, stellt er fest, dass die Macht von Lord Sonntag seine eigene übertrifft – er landet in dessen Unvergleichlichen Gärten in Gefangenschaft…

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Jack Vance – Die sterbende Erde. Fantasy-Roman

Chun der Unvermeidliche und andere exotische Schrecken

„Sie leben auf der sterbenden Erde, in unendlich ferner Zukunft, unter einer ausgebrannten Sonne: Turjan von Miir, der Wissenschaftler, der immer wieder versucht, Leben zu erschaffen, Mazirian der Zauberer, die schöne T’sais von Embelyon, die zur Erde reist, um die Sehenswürdigkeiten zu schauen, bevor sich die Nacht herabsenkt, Lian der Wegelagerer, Ulan Dhor und Guyal von Sfere, ein Mann von unstillbarem Wissensdrang auf der Suche nach dem Museum der Menschheit, in dessen Ruinen das gesamte Wissen des Universums schlummert.“ Verlagsinfo)

Der Episodenroman „Die sterbende Erde“ erschien 1950 und ist noch heute einer der schönsten Fantasy-Romane, die je geschrieben wurden, ein bezauberndes Beispiel des modernen Märchens und ein Zeugnis der schier unerschöpflichen mythenschaffenden Phantasie des jungen Jack Vance… (Verlagsinfo) 1978 und 1983 erschienen illustrierte Ausgaben des Buches in der Reihe „Fantasy Classics“ bei Heyne. Sie sind mit einer doppelseitigen Landkarte versehen.

Der Autor
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Susan Shwartz (Hrsg.) – Hexengeschichten. Von zauberischen Frauen, ihren Taten, ihrer Macht und ihrer Liebe / Hecate’s Cauldron

Classic Fantasy: Unter dem Mond der Hekate

„Frauen mit magischen Kräften – verfolgt, verbrannt, verhöhnt, aber auch gefürchtet, geachtet und geliebt. Eine Sammlung phantastischer Geschichten um Magie und Macht von Hexen.“ (Verlagsinfo) Diese Beschreibung kommt dem Inhalt nicht einmal ansatzweise nahe. Denn Hexen treten in den seltensten Fällen auf, und solche europäischer Prägung schon gleich gar nicht. Das hat die Herausgeberin ihren AutorInnen vorgegeben.

Wie auch immer: Für diese Originalgeschichten hat die Herausgeberin einige der bekanntesten und erfolgreichsten Autorinnen – und Autoren – gewonnen, darunter C.J. Cherryh, Diana L. Paxson (Koautorin von Marion Zimmer Bradley), Jane Yolen, die unglaubliche Tanith Lee, die Veteranin Andre Norton sowie die (damaligen) Newcomerinnen Jean Lorrah, Jacqueline Lichtenberg und Jessica Salmonson, welche ihrerseits Amazonen-Geschichten bei Bastei-Lübbe herausgab.
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Mila Berg – Kleines Einhorn Funkelstern

Worum geht’s?

Es ist Dezember im Wunschwald. Und der alljährliche Weihnachtszauber ist wieder in vollem Gange. Das kleine Einhorn Finya Funkelstern und ihre besten Freunde , das Koboldmädchen Trixi und die Fledermaus Kalle lieben diese Zeit. Für sie ist es die schönste Zeit des Jahres. Das liegt alles an dem natürlichen Weihnachtszauber. Doch wo kommt er eigentlich her? Wo findet er seinen Ursprung? Neugierig machen sich die drei Freunde auf den Weg den Ort zu finden, an dem der ganze Zauber beginnt. Sie suchen in gruseligen Funkelhöhlen, bei den Hexen, Kobolden und Feen. Überall dort finden sie einen Hauch dieses Zaubers und schon bald haben sie die Lösung, warum das so ist.


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A.C. Doyle & Herman Cyril McNeile – Der Mann in Gelb (Sherlock Holmes Folge 46)

Teuflische Botschaften

Nach jahrelanger Funkstille erhält Dr. Watson den Brief einer gewissen Marjorie Beaumont, die ihn und Holmes dringend um Hilfe ersucht. Angeblich trachtet eine religiöse Gemeinschaft ihrem Onkel nach dem leben und peinigt ihn mit Drohbriefen. Nachdem eines Nachts eine mysteriöse Gestalt im Haus des Onkels gesehen wird und ebenso spurlos verschwindet wieder verschwindet, beschließt Holmes, den vermeintlichen Tatort bei Nacht einmal genauer unter die Lupe zu nehmen… (Verlagsinfo)

Der Verlag empfiehlt das Hörbuch ab 12 Jahren.

Die Serie wurde mit dem „Blauen Karfunkel“ der Deutschen Sherlock Holmes-Gesellschaft ausgezeichnet.
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Rudy Rucker – Weißes Licht. Phantastischer Roman

Einchecken im Unendlichen Hotel

Das Spiel mit der Mathematik, speziell mit der des Unend-lichen, hat Tradition, für die vor allem Berges, Abbott und Lewis Carroll stehen. Rudy Rucker, selbst Mathematiker, hat in diesem Bandan bezaubernde Weise die bizarre Welt der Zahlen mit der ebenso bizarren des Märchens verknüpft. Hera usgekommen ist ein faszinierendes Spiel, das auf angenehme Weise verblüffende Einsichten vermittelt, indem es das Universum der Zahlen ins Geographische umsetzt. Kein oberlehrerhaft erhobener Zeigefinger — sondern Spaß am Spiel und spannendes Abenteuer. (Verlagsinfo)
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Micaiah Johnson – Erde 0

Stell dir vor, du kannst in andere Welten reisen – aber nur wenn du dort bereits tot bist …
Ausgerechnet ihre Herkunft, die ihr bislang immer im Weg stand, wird für die junge Cara zum Ticket in ein besseres Leben: Der charmante Wissenschaftler und Firmenmogul Adam Bosch sucht Menschen aus prekären Verhältnissen, denn er hat einen Weg gefunden, in parallele Welten zu reisen – doch dieser Weg steht nur denen offen, die in der Parallelwelt bereits tot sind.
Als Weltenspringerin soll Cara möglichst viele Informationen für Adam sammeln. Bei einem ihrer Sprünge begegnet sie jedoch einer Version von Adam, die als despotischer Herrscher die ganze Welt unterdrückt. Kann Cara Adam und dem, was er angeblich für die Erde 0 plant, wirklich trauen?

Die amerikanische Autorin Micaiah Johnson legt mit »Erde 0« einen Science-Fiction-Roman vor, der nicht nur mit detailliert und glaubwürdig ausgearbeiteten Parallelwelten, vielfältigen Charakteren und einer rasanten Story besticht, sondern fast nebenbei auch hoch aktuelle Themen wie Diversity, Armut und gesellschaftliche Ausgrenzung behandelt.
(Verlagsinfo)

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Brian W. Aldiss – Der Moment der Eklipse. SF-Erzählungen

Spekulative Entwürfe der nahen Zukunft

„Kritiker und Leser sind sich einig, dass Kurzgeschichten von Brian W. Aldiss, ein mit dem HUGO, dem NEBULA und dem DITMAR AWARD ausgezeichneter Autor, zum Besten gehören, was die zeitgenössischen SF zu bieten hat. Ideenreich und witzig stellt Aldiss statt der Technik den Menschen in den Mittelpunkt und fragt nach dem menschlichen Standort im Kosmos. Die neueste Sammlung seiner Kurzgeschichten findet sich in diesem Band.“ (Verlagsinfo von 1983)

Diese Sammlung aus dem Jahr 1970 erschien 13 Jahre später bei Bastei-Lübbe. Die in der Originalausgabe enthaltene Erzählung „Superspielzeug hält den ganzen Sommer „(Supertoys Last All Summer Long) fehlt in der deutschen Ausgabe. Auf ihr basiert der Spielberg-Spielfilm „A.I.“.

1972 errang Aldiss für diese Kurzgeschichtensammlung den BSFA Award der British Science Fiction Association.

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