Archiv der Kategorie: Hörspiele / Hörbücher

Kneifel, H. / Anton, U. / Effenberger, S. A. / Hagitte, Chr. / Bertling, S. – Attentat auf Hayok (Perry Rhodan – Sternenozean, Folge 21)

Kantiran: Zwischen Rache und Terrorismus

|Lübbe Audio| vertont die Abenteuer des Kadetten Kantiran und des Sternenadminstrators Perry Rhodan, die in der Unterserie „Sternenozean“ im |Perry Rhodan|-Universum spielen. Bislang sind vierundzwanzig Hörspiele veröffentlicht, doch will |Lübbe| offenbar vierzig Hörspiele produzieren. Dies ist die vierte Staffel.

Folge 19: Unbekannte Mächte zapfen die sechsdimensionale Energie der toten Superintelligenz ARCHETIM in der Sonne an. Als im Rahmen der „Operation Kristallturm“ ein Forschungsschiff zur Aufklärung dieser Vorkommnisse startet, entdeckt TLD-Agentin Mondra Diamond einen gefährlichen Saboteur an Bord …

Folge 20: Zephyda hat einen Konvent einberufen und soll zur stellaren Majestät der Motana ausgerufen werden. Währenddessen erspürt die geheimnisvolle Schildwache Lyressea ihre Schwester in einer Asylkapsel unterhalb der Stadt Kimte. Als sie Perry Rhodan in das Land unter dem Teich führt, wird beiden klar, dass Kimte in wenigen Minuten die Vernichtung droht …

Folge 21: Kantiran, Perrys Sohn, ist in der Millionenstadt Vhalaum untergetaucht, um endlich Shallowain, den Mörder seiner Freundin, zu stellen. Er ahnt nicht, dass sein einstiger Lehrer junge Arkoniden als Attentäter anwirbt und auf unschuldige Terraner ansetzt. Schon bald gerät Kantiran selbst in das Fadenkreuz Shallowains …
Kneifel, H. / Anton, U. / Effenberger, S. A. / Hagitte, Chr. / Bertling, S. – Attentat auf Hayok (Perry Rhodan – Sternenozean, Folge 21) weiterlesen

Ellmer, A. / Hoffmann, H. / Effenberger, S. A. / Hagitte, Chr. / Bertling, S. – Das Paragonkreuz (Perry Rhodan – Sternenozean, Folge 25)

Planeten-Abenteuer: Ins Herz des Vulkans

|Lübbe Audio| vertont die Abenteuer des Kadetten Kantiran und des Sternenadminstrators Perry Rhodan, die in der Unterserie „Sternenozean“ im |Perry Rhodan|-Universum spielen. Bislang sind vierundzwanzig Hörspiele veröffentlicht, doch will |Lübbe| offenbar vierzig Hörspiele produzieren. Dies ist die fünfte Staffel.

Folge 24: Die Besatzung der |Schwert| sieht sich nach ihrer Flucht durch die |Distanzspur| einer übermächtigen Flotte von Kybb-Titanen gegenüber. Die Stellare Majestät Zephyda ist jedoch am Ende ihrer psionischen Kräfte; aber kurz vor dem endgültigen Zusammenbruch kommt unseren Helden ein Wesen zu Hilfe, das aus dem ausgerotteten Volk der Shoziden zu stammen scheint …

Folge 25: Der Kampf gegen die Kybb geht weiter, und jede Hilfe wird gebraucht. Das Paragonkreuz des Schutzherrenordens der Motana gilt seit 11.000 Jahren als verschollen. Niemand kennt seinen Aufenthaltsort. Perry Rhodan begibt sich mit der |Schwert| zum Planeten Petac, wo sich das Kreuz, einer alten Legende nach, befinden soll. Kann Shawann, ein junger Priesterschüler aus dem Volk der Tabtree, helfen, die heilige Ikone zu finden?
Ellmer, A. / Hoffmann, H. / Effenberger, S. A. / Hagitte, Chr. / Bertling, S. – Das Paragonkreuz (Perry Rhodan – Sternenozean, Folge 25) weiterlesen

Borsch, F. / Hoffmann, H. / Anton, U. / Effenberger, S. A. / Hagitte, Chr. / Bertling, S. – Kybb-Jäger (Perry Rhodan – Sternenozean, Folge 22)

Wider die Orks des Universums!

Lübbe Audio vertonte die Abenteuer des Kadetten Kantiran und des Sternenadminstrators Perry Rhodan, die in der Unterserie „Sternenozean“ im Perry Rhodan-Universum spielen. Mit der 3. Staffel sind vierundzwanzig Hörspiele veröffentlicht, doch will Lübbe offenbar vierzig Hörspiele produzieren. Dies ist die vierte Staffel.

Vorgeschichte
Borsch, F. / Hoffmann, H. / Anton, U. / Effenberger, S. A. / Hagitte, Chr. / Bertling, S. – Kybb-Jäger (Perry Rhodan – Sternenozean, Folge 22) weiterlesen

Die drei ??? Kids – 24 Tage Chaos im Zoo (Adventskalender 2021)

Die Handlung:

Ein Weihnachts-Zoo in Rocky Beach! Alle sind begeistert, bis jemand das Tor des Krokodilgeheges absichtlich öffnet. Und das ist nur der Anfang. Justus, Peter und Bob stürzen sich so kurz vor Weihnachten in ein gefährliches Abenteuer. Ein Weihnachtsfall in 24 Kapiteln. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Chaos im Zoo ist schon mal ’ne Ansage … aber das 24 Tage lang? Gibts ’ne Steigerung für das Wort „Chaos“? Der Hörer wirds herausfinden … in zwei Dutzend Häppchen.

Und es geht auch noch nicht direkt am ersten Tag in den Zoo. Erst mal vergleichen die Jungs ihre Wunschlisten für Weihnachten und machen sich dann zu Inspirationszwecken auf zum Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz.

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TKKG – Morgen kommt das Weihnachtsgrauen (Adventskalender 2021)

Die Handlung:

Noch vor dem Öffnen des ersten Türchens vom Adventskalender bahnt sich großes Unheil an: Wer hat sich heimlich an Klößchens Sparschwein zu schaffen gemacht? Doch das ist erst die Spitze des Eisbergs an Verbrechen, mit denen TKKG in der Millionenstadt in der Vorweihnachtszeit konfrontiert werden. Damit, dass den Glockners etwas derart Schlimmes widerfährt, hätte keiner gerechnet und wirft alle völlig aus der Bahn. Wird es Tim und seinen Freunden gelingen, die skrupellosen Machenschaften bis Heiligabend aufzuklären? Zu ihrem Entsetzen sieht es nicht danach aus. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Correct me, if I’m wrong“, aber, an einen TKKG-Hörspiel-Adventskalender kann ich mich nicht erinnern. Es gab schon welche (als Download und später auf CD) von allen Serien, die drei Satzzeichen im Namen haben … aber von der TKKG-Bande … nicht, oder?

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Die drei !!! – Die Marzipan-Mission (Adventskalender 2021)

Die Handlung:

Mit einem tollen Marzipan-Workshop bei Marzipan-Schneider läuten die drei !!! die gemütliche Adventszeit ein. Doch als das geheime Marzipanrezept verschwindet, ist der Laden von Mira Schneider in Gefahr. Und schon sind Kim, Franzi und Marie mittendrin in einem spannenden Fall. Schaffen es die drei !!! den Täter zu überführen und Mira das Rezept zurückzubringen, bevor die Konkurrenz es in die Finger bekommt? Ein Hörspiel-Adventskalender in 24 Kapiteln. Beginne am 01. Dezember und höre jeden Tag ein neues Kapitel. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Wenn ein Geschäft alles nur auf eine Süßigkeit setzt, um Umsatz zu generieren, dann ist das wirtschaftlich schon nicht ungefährlich. Aber, wie kann denn ein so geheimes Geheimrezept so einfach verschwinden? Das sollte doch mehrfach kopiert in verschiedenen Schließfächern dieser Welt verteilt liegen. Hören wir doch mal rein, wie das bei Marzipan-Schneider so gehandhabt wird mit den Firmengeheimnissen.

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Patricia Cornwell – Staub (Lesung)

Mittelmäßiger Krimi

Fünf Jahre, nachdem sie als Gerichtsmedizinerin entlassen wurde, kehrt Kay Scarpetta nach Richmond, Virginia, zurück. Doch das Wiedersehen mit der Vergangenheit steht unter keinem guten Stern.

Kay wird von ihrem Nachfolger in Richmond gebeten, bei einem rätselhaften Todesfall zu helfen. Ein 14-jähriges Mädchen ist scheinbar ohne erkennbare Ursache gestorben. Als sie eine weitere Leiche in Augenschein nimmt, entdeckt sie eine alarmierende Parallele zum Fall des toten Mädchens: feine Spuren von Knochenstaub auf dem Körper. Allem Anschein nach hat der Täter im Krematorium der Gerichtsmedizin gearbeitet … (Verlagsinfo)
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Perry Rhodan NEO – Die Tiefe (Folgen 250-259)

Worum gehts in der Staffel?

Am Anfang einer neuen Zeit – das 22. Jahrhundert hat gerade erst begonnen: Die Menschheit hat die Planeten und Monde des eigenen Sonnensystems besiedelt. Auf fremden Welten, teilweise Hunderte von Lichtjahren entfernt, sind erste Kolonien entstanden.
Allerdings wachsen seit einiger Zeit die Spannungen: Die Siedler sind unzufrieden, sie fühlen sich von den Menschen der Erde missverstanden. Ihr Wunsch nach Freiheit wächst.
Im Jahr 2102 droht der Konflikt zu eskalieren. Die Kolonisten fliegen mit zahlreichen Raumschiffen die Erde an, riskieren damit einen Bruderkrieg. Doch Perry Rhodan hat die Entwicklung vorausgesehen: Das Projekt Laurin beginnt – die Erde und der Mond sollen für einen winzigen Augenblick in die Zukunft versetzt werden.
Doch dann geht etwas schrecklich schief … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Ding-Dong, die Hex‘ ist tot … sprich, endlich mal wieder eine Staffel, die sich nicht mit der Jagd auf Iratio Hondro befassen kann.

Und um richtig Abstand zwischen den Hörer und die alte Materie zu bringen, versetzen die Verantwortlichen die Erde und den Mond gleich mal um 34.000 Lichtjahre in den Zuständigkeitsbereich der Akonen, die wir hier kennenlernen.

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Anton, U. / Hoffmann, H. / Haensel, H. / Effenberger, S. A. / Hagitte, Chr. / Bertling, S. – Jenseits der Hoffnung (Perry Rhodan – Sternenozean, Folge 24)

_Samenspender, vergewohltätigt_

|Lübbe Audio| vertont die Abenteuer des Kadetten Kantiran und des Sternenadminstrators Perry Rhodan, die in der Unterserie „Sternenozean“ im |Perry Rhodan|-Universum spielen. Bislang sind vierundzwanzig Hörspiele veröffentlicht, doch will |Lübbe| offenbar vierzig Hörspiele produzieren. Dies ist die vierte Staffel.

Folge 19: Unbekannte Mächte zapfen die sechsdimensionale Energie der toten Superintelligenz ARCHETIM in der Sonne an. Als im Rahmen der „Operation Kristallturm“ ein Forschungsschiff zur Aufklärung dieser Vorkommnisse startet, entdeckt TLD-Agentin Mondra Diamond einen gefährlichen Saboteur an Bord …

Folge 20: Zephyda hat einen Konvent einberufen und soll zur stellaren Majestät der Motana ausgerufen werden. Währenddessen erspürt die geheimnisvolle Schildwache Lyressea ihre Schwester in einer Asylkapsel unterhalb der Stadt Kimte. Als sie Perry Rhodan in das Land unter dem Teich führt, wird beiden klar, dass Kimte in wenigen Minuten die Vernichtung droht …

Folge 21: Kantiran, Perrys Sohn, ist in der Millionenstadt Vhalaum untergetaucht, um endlich Shallowain, den Mörder seiner Freundin, zu stellen. Er ahnt nicht, dass sein einstiger Lehrer junge Arkoniden als Attentäter anwirbt und auf unschuldige Terraner ansetzt. Schon bald gerät Kantiran selbst in das Fadenkreuz Shallowains …

Folge 22: Auf der Suche nach dem legendären Paragonkreuz geraten Perry Rhodan und Atlan in schwere Weltraumschlachten mit den verfeindeten Kybb-Traken. Am Dom der Schutzherren angelangt, bewahrt ein uralter Lehmmensch ein kostbares Erbe. Kann er ihnen bei dem Kampf helfen? Oder müssen die Gefährten vor der Übermacht der Kybb-Jäger kapitulieren?

Folge 23: Die Expedition der terranischen Flotte in die Magellansche Wolken kann endlich beginnen. Doch die Situation an Bord ist gespannt, da auch die arkonidische Gesandte Ascari da Vivo, Kantirans Mutter, teilnimmt. Darüber hinaus scheint der für den Weiterflug wichtige Weltraumbahnhof |Morgenrot-5| von mysteriösen Kräften befallen zu sein. Wird der Weg nach Magellan dennoch gelingen?

Folge 24: Die Besatzung der |Schwert| sieht sich nach ihrer Flucht durch die |Distanzspur| einer übermächtigen Flotte von Kybb-Titanen gegenüber. Die Stellare Majestät Zephyda ist jedoch am Ende ihrer psionischen Kräfte; aber kurz vor dem endgültigen Zusammenbruch kommt unseren Helden ein Wesen zu Hilfe, das aus dem ausgerotteten Volk der Shoziden zu stammen scheint …

_Die Reihe_

„Perry Rhodan“ ist die größte SF-Heftchen- und Roman-Reihe der Welt. Eine Vielzahl von Autoren schreiben seit Jahrzehnten für die Reihe, und koordiniert wird dieser Aufwand vom |Pabel|-Verlag in Rastatt. Auch Andreas Eschbach fühlte sich geehrt, einen oder zwei Bände beitragen zu dürfen.

Es gab vor der aktuellen |Lübbe-Audio|-Reihe schon Vertonungen der PR-Silberbände, doch nicht in der stilvollen Inszenierung des |STIL|-Tonstudios. Die Vorlage für das vorliegende Abenteuerhörspiel lieferten die Romane „Die Distanzspur“ von Uwe Anton, „Im Arphonie-Sternhaufen“ von Horst Hoffmann und „Jenseits der Hoffnung“ von Hubert Haensel.

Die 1. Staffel:

1) [Der Sternenbastard 3030
2) [Die Mascantin 3031
3) [Der Hyperschock 3035
4) [Planet der Mythen 3058
5) [Havarie auf Hayok 3263
6) [Das Blut der Veronis 4468

Die 2. Staffel:

7) [Der Gesang der Motana 3627
8) [Sonderkommando Kantiran 3639
9) [Tau Carama 3656
10) [Überfahrt nach Curhafe 3664
11) [Entscheidung in Vhalaum 3682
12) [Die Femesängerin 3699

Die 3. Staffel:

13) [Der Flug der Epha-Motana 4589
14) [Terraner als Faustpfand 4592
15) [Die Sekte erwacht 4595
16) [Der Todbringer 4609
17) [Kampf um den Speicher 4633
18) [Die mediale Schildwache 4661

Die 4. Staffel:

19) [Operation Kristallsturm 5339
20) [Das Land unter dem Teich 5392
21) [Attentat auf Hayok 5422
22) [Kybb-Jäger 5429
23) [Auf dem Weg nach Magellan 5449
24) Jenseits der Hoffnung

_Die Sprecher/Die Inszenierung_

Erzähler: Christian Schult (Richard Belzer in „Law & Order: New York“)
Perry Rhodan: Volker Lechtenbrink (Schauspieler, Sänger, Synchronsprecher)
Atlan: Volker Brandt (Stimme von Michael Douglas)
Rorkhete: Charles Rettinghaus (Jean-Claude van Damme)
Lyressea: Yara Blümel-Meyers (‚Aura Institoris‘ in den Hörspielen zu „Die Alchimistin“)
Zephyda: Claudia Urbschat-Mingues (Angelina Jolie, Kristanna Loken, Maria Bello)
Echopage: Olaf Baden
General Traver: Klaus-Dieter Klebsch (Alec Baldwin, Gabriel Byrne)
Sowie Thorsten Van Der Aik, Rudolf Hartmann, Malah Helman und Klaus Herbert.

Volker Lechtenbrink wurde 1944 in Cranz/Ostpreußen geboren. Bereits als Achtjähriger sprach er im Kinderfunk und stand zwei Jahre später auch schon auf der Bühne. 1959 wurde er durch den Antikriegsfilm „Die Brücke“ (Regie: Bernhard Wicki) bundesweit bekannt. Er besuchte die Schauspielschule in Hamburg und ist heute in zahlreichen TV-Serien zu sehen. Darüber hinaus ist er am Theater tätig, geht auf Tourneen oder wirkt als Intendant. (Verlagsinfo)

Die Hörspieladaption stammt von S. A. Effenberger. Regie, Musik, Ton und Programmierung lagen in den Händen von Christian Hagitte und Simon Bertling vom Ton-Studio |STIL|. „Die Musik wurde exklusiv für die Perry-Rhodan-Hörspiele komponiert und vom Berliner Filmorchester unter der Leitung von Christian Hagitte live eingespielt. Die elektronischen Klänge und Effekte wurden speziell für die Hörspiele vom |STIL|-Team durch den Einsatz von Computertechnik generiert“, heißt es im Booklet. Executive Producer der Reihe ist Marc Sieper.

Am Schluss erklingt der Song „Post #1“ von |Radiopilot|. Musik und Text stammen von Lukas Pizon und Rafael Triebel. Mehr Info: www.radiopilot.de und MySpace.

_Vorgeschichte_

Die Lage des Jahres 1332 Neuer Galaktischer Zeitrechnung ist in der Galaxis so bedrohlich und zugleich offen wie seit Jahren nicht mehr. Und alles bewegt sich auf eine einzige Veränderung hin: die Erhöhung des Hyperphysikalischen Widerstandes, kurz Hyperimpedanz genannt. Dieser „Hyperimpedanzschock“ trifft die Galaxis mehrfach. Durch ihn fällt jede hochwertige Technologie aus. Dies kündigt sich durch eine stark verminderte Höchstgeschwindigkeit der Raumschiffe und eine reduzierte Reichweite des interstellaren Hyperfunks an. Auch das Gesicht der Galaxis verändert sich. Durch die Hyperimpedanz ausgelöst, kommt es zu schweren Hyperstürmen und Raumbeben. Bisher unter Hyperkokons verborgene Sternenhaufen stürzen in die Galaxis zurück.

In dieser Zeit sind Perry und Atlan noch immer im Sternenozean von Jamondi verschollen, jenem optisch nicht wahrnehmbaren Sternhaufen, der direkt neben dem Sektor Hayok aufgetaucht ist – aus einem Hyperkokon, in den er offenbar seit Jahrmillionen gehüllt war. Es gibt Verbindungen zwischen der Galaxis und Jamondi, die sich den Menschen bisher noch nicht erschließen. Fieberhaft arbeiten terranische Wissenschaftler an Erklärungen für die angestiegene Hyperimpedanz.

|Unterdessen im Jamondi-Sternenozean.|

Im Jahr 1332 NGZ sind Perry und Atlan, die beiden Unsterblichen und ehemaligen Ritter der Tiefe, noch immer im Jamondi-Sternenozean unterwegs. Seite an Seite mit den menschenähnlichen Motana und dem Nomaden Rorkhete stehen sie im Kampf gegen die Herrscher des Sternenhaufens, die Kybb – kybernetische, igelähnliche Wesen. Ein Kontakt mit Terra ist nicht möglich – siehe oben.

Nach großen Anfangserfolgen ihres Aufstandes zerplatzt die Zuversicht der Rebellen, als sie erstmals den übermächtigen Kybb-Traken gegenüberstehen. In einem einzigen Gefecht über dem Planeten Baikhal Cain geht den Motana eine große Zahl ihrer bionischen Kreuzer an die Kybb verloren (Folge 18). Nachdem Perry während der Kämpfe die geheimnisvolle Schildwache Lyressea aus ihrer zeitlosen Asylkapsel auf Baikhal Cain befreit hat, sind die Gefährten nach Tom Kartay, der einzigen freien Motana-Welt, zurückgekehrt, um den Kampf gegen die Kybb fortzuführen.

Damit die Revolte nicht stirbt, bevor sie so richtig begonnen hat, wird ein Konvent der über 300 Planetaren Majestäten einberufen, der die junge Motanafrau Zephyda zur Stellaren Majestät erheben soll. Nur unter ihrem Kommando vereint können die Motana den Befreiungskrieg gegen die Kybb führen, den sie sich in den langen Jahren der Unterdrückung immer erhofft haben. Einzige Kandidatin für das Amt ist Zephyda. Nach ihrer Wahl erklärt sie den Kybb den Krieg.

|Die Sternenwachen|

Der Krieg dient der Wiederherstellung der freiheitlichen Zustände, die vor dem Krieg gegen die Schutzherren vor sieben Millionen Jahren herrschten. Den Schutzherren zur Seite standen die sechs Schildwachen. Diese werden nun von Perry und seinen Gefährten wiedererweckt und auf der Welt Tan Jamondi II zusammengeführt. Doch um Perry und Atlan zu neuen Schutzherren ernennen zu können, fehlt das Paragonkreuz. Es befindet sich im Arphonie-Sternhaufen. Sie müssen vor Kybb-Titanen fliehen. Über ein Wurmloch der Kybb, eine Distanzspur, gelangt die |Schwert| in diese Zone, nur um festzustellen, dass hier der Teufel los ist …

_Handlung_

Während die |Schwert| durch das Kybb-Phänomen der Distanzspur rast, droht sie beinahe auseinanderzufallen. Ebenfalls wenig beruhigend ist die Beobachtung, dass diese Distanzspur hinter ihnen zerfällt. Es gibt keinen Weg zurück. Als sie endlich ankommen, ist Zephyda, die das Schiff mit Gedankenkraft vorantreibt und steuert, wie erschlagen.

Der Bordcomputer meldet mehr als 6000 fremde Schiffe im Umfeld der roten Riesensonne. Aber wenigstens haben diese Kybb sie noch nicht geortet, deshalb können sie sich schnell im Asteroidengürtel verstecken. Während sich Zephyda einen Erholungsschlaf gönnt, erfährt Perry von der badenden Schönheit Lyressea, der Medialen Schildwache, dass sie sich im Arphonie-Sternhaufen befinden. Hier befindet sich nicht nur das Paragonkreuz, sondern die Festung des Erzfeindes Takazani.

Der Bordcomputer meldet, dass offenbar eine Schlacht im Umfeld der roten Sonne bevorsteht. Kaum gesagt, materialisieren bereits 400 weitere fremde Schiffe im Raum. Und weitere Invasoren treffen ein, die seltsamerweise genauso aussehen wie die |Schwert|, aber viel größer sind. Möglicherweise sind es ebenfalls Motana. Aber wo sollen die herkommen?

Zwei Kybb-Titanen eröffnen das Feuer auf die Neuankömmlinge, und die Raumschlacht beginnt. Vorsichtshalber fährt die |Schwert| ihre Schilde auf Maximum hoch. Das erweist sich als klug, denn es dauert nicht lange, und Trümmer von Schiffen und Asteroiden fliegen ihr links und rechts um den Rumpf. Als ein Tasterimpuls auf das Schiff trifft, ist klar, dass sie entdeckt worden sind. Aber von wem? Ganz egal, sie müssen auf jeden Fall weg.

Ein Kybb-Titan nähert sich ihnen, beschossen von den unbekannten Invasoren. Die Schilde drohen unter dem Beschuss zusammenzubrechen. Doch Zephyda ist noch zu erschöpft, um Gegenwehr zu leisten oder das Schiff ausreichend beschleunigen zu können. Als sie bewusstlos zusammenbricht, ist die |Schwert| manövrierunfähig. Da dockt ein Invasorenschiff der fremden Motana an und nimmt die |Schwert| huckepack. Nach einem Raumsprung kommen die Passagiere der |Schwert| wieder zu sich, im Orbit um eine kleine gelbe Sonne. Aber wer sind ihre Retter?

_Mein Eindruck_

Dieses Abenteuer unserer Kreuzritter ist eindeutig dreigeteilt. Der Auftakt beginnt furios mit einer veritablen Raumschlacht. Dabei spielen die Motana jedoch nur Mäuschen auf der Zuschauertribüne. Schwierig wird es für sie (uns uns), die drei beteiligten Parteien an der Raumschlacht auseinanderzuhalten. Von seltsamen „Zylinderdisks“ ist die Rede. Auf der einen Seite stehen die Kybb, ganz klar. Auf der anderen tauchen zwei unbekannte Raumflotten auf. Und das Schiff der einen davon nimmt unsere Helden huckepack, um es vor den attackierenden Kybb zu retten.

|(Vorsicht, Spoiler!)|

Die Welt der Retter entpuppt sich als Lebensbereich der Shoziden, deren Spezies bekanntlich Rorkhete angehört, der treue Begleiter Perrys und Atlans. Man kann sich vielleicht Rorkhetes Überraschung vorstellen, der sich die ganze Zeit als letzter Mohikaner seiner Spezies betrachtet hat. Er hat sich mit einem einsamen Leben ohne Partner abgefunden – und nun stößt er auf einen ganzen Planeten davon!

Der Planet namens Graugischt steht unter dem Kommando einer Schutzflotte, die offenbar einen Angriff der Kybb erwartet. Es herrscht Alarmstufe Rot. Folglich wollen die Neuankömmlinge um Perry und Zephyda möglichst schnell wissen, welches Schicksal sie erwartet. Doch General Traver, der Raumflottenkommandeur, sträubt sich, mit der Wahrheit herauszurücken. Selbst dann noch, als die Mediale Schildwache, sozusagen die höchste Instanz unter den Herrschern des Jamondi-Sternenozeans, eine Antwort verlangt, weigert sich Traver seltsamerweise, diese Auskunft zu geben. Der Grund wird erst später klar. Perry & Co. sind gehörig frustriert.

Doch Rorkhete hält von diesem Palavern nicht viel, stattdessen vertritt er sich die Beine auf seiner neuen Welt und macht einen Spaziergang. Schon bald entdeckt ihn ein ebenso einsames Frauenzimmer und lädt ihn zu sich ein. In Rorkhete machen sich bislang unbekannte Regungen bemerkbar. Die weibliche Gesellschaft ist dem Gentleman Rorkhete angenehm, und er gibt bereitwillig über sich Auskunft. Zu seinem Erstaunen erfährt er von Krete, dass es unter den Shoziden einen eklantanten Mangel an auswärtigen Männern gebe und die Frauen von Graugischt händeringend nach Männern wie Rorkhete Ausschau halten, damit es keine weitere Inzucht gebe.

Rorkhete fühlt sich geschmeichelt, und ein neuartiges Kribbeln macht sich in ihm breit, das er höchst angenehm findet. Aber er ahnt noch nicht, was auf ihn zukommt, versteht er doch die Tragweite der Worte noch nicht. Selbst dann noch, als Krete ihre Geschlechtsgenossinnen herbeiruft und sie ihn alle mit Schmeicheleien verwöhnen, bis ihm ganz schwindlig wird, ahnt er noch nichts. Das ändert sich erst, als sie ihm freundlich, aber unerbittlich die Kleider vom Leib reißen …

_Die Inszenierung_

Im Rahmen einer guten Radiostunde erlebt der Hörer hier ein mal mehr, mal weniger actiongeladenes Drama, das es in puncto Produktionsqualität mit einer Star-Wars-Episode aufnehmen kann. Die SF-Handlung, kombiniert mit Fantasyelementen – immer wieder sind Psikräfte am Werk -, weiß für flotte Unterhaltung zu sorgen.

So fangen Sternenopern an: mit einer schmissigen Titelmelodie und raunenden Stimmen, die Schicksalhaftes verkünden. Ein Erzähler wie Christian Schult hat eine recht hohe Autorität und wir glauben ihm seine Geschichte nur allzu gern, wenn er von der Flucht Perrys und Atlans erzählt. Atlan klingt wie Michael Douglas. Ihm und Volker Lechtenbrink als Perry Rhodan nehme ich die Actionhelden ab.

Die Figur des Rorkhete hat im Verlauf der vierten Staffel laufend an Bedeutung gewonnen, und mit seinem Sprecher Charles Rettinghaus drängt sich die deutsche Stimme von Jean-Claude van Damme in den Vordergrund. Die Action, die ich von ihm erwartet habe, ist zwar eingetreten, aber ein wenig anders als gedacht: Rorkhete betätigt sich nun als Samenspender für die Ladys der Shoziden.

|Geräusche|

Die größte akustische Leinwand bemalen jedoch die tausend elektronisch erzeugten Sounds, die der ganzen Handlung erst das kosmische Science-Fiction-Feeling verleihen. Ohne sie könnte es sich ebenso gut um Fantasy auf einem fernen Planeten handeln, wie sie zum Beispiel Jack Vance fabriziert hätte. Diese Sounds kommen besonders in der Raumschlacht zum Tragen. Hier könnte ich mir sehr gut einige charakteristische Sound-Samples aus |Star Trek| oder |Star Wars| vorstellen, doch diese Vorgaben vermeiden die Sounddesigner mit peinlicher Genauigkeit. Sie hätten ja sonst womöglich Lizenzgebühren zahlen müssen.

|Musik|

Insgesamt sind die Musik und die Geräuschkulisse eine ganze Menge Aufwand für eine simple Sternenoper, aber es lohnt sich: Das Hörspiel klingt höchst professionell produziert. Ich könnte Gegenbeispiele nennen, in denen die Musikbegleitung in die Hose ging, aber sie stammen alle nicht vom Studio |STIL|.

|Song|

Am Schluss erklingt der Song „Post #1“ der deutschen Band |Radiopilot|. Mit dreieinhalb Minuten ist er von durchschnittlicher Popsonglänge. Nach den obligaten Perry-Rhodan-Zitaten hören wir einen elektronisch verzerrten deutschen Text von erstaunlicher Banalität. Er ist mit einem Drum-&-Bass-Rhythmus unterlegt, der wie ein stockender Herzschrittmacher klingt, welcher gerade den Geist aufgibt. Ich kann nicht behaupten, dass ich diesen Song sonderlich eindrucksvoll fand. Aber wahrscheinlich soll das Ganze unheimlich innovativ wirken.

|Das Booklet …|

… umfasst neben den oben genannten Credits auch jede Menge Werbung für die vorhergehenden Episoden der Serie. Außerdem findet sich in der CD-Box ein Einleger mit Werbung für die Band |Radiopilot|. Offenbar findet hier eine Art Reklameaktion auf Gegenseitigkeit statt. Das interessiert mich aber nicht die Bohne. Am wichtigsten ist im Booklet die Sektion „Was bisher geschah …“, die eine Zusammenfassung dessen gibt, was der Hörer für die vorliegende Episode an Vorgeschichte wissen muss.

_Unterm Strich_

Nach einem sehr dramatischen Auftakt findet dieses Abenteuer eine recht erotisch-ausgelassene Fortsetzung, die mit Rorkhete Auftritt als Samenspender unter der Damenwelt der Shoziden ihren, ähem, Höhepunkt findet. Dass die nachfolgende Raumschlacht sich als groß angelegtes Täuschungsmanöver General Travers entpuppt, hat mich dann nicht mehr so wahnsinnig überzeugt. Wer bringt es schon fertig, eine ganze Welt zu kopieren? Rorkhete jedenfalls verachtet mit Recht die „Attrappen“ des Generals – und wir auch. Denn wozu wäre dann das ganze Liebesspiel gut gewesen?

|Ausblick|

Am Schluss gibt es noch viel zu tun. Eine weitere Schutzherrin erwartet die Abenteurer alias Kreuzritter auf dem echten Planeten Graugischt. Mit ihrer Hilfe können sie vielleicht den Angriff auf die Festung Parrak starten und das Paragonkreuz zurückerobern. Aber ob dann der Jamondi-Sternenozean wirklich frei sein wird, steht zu bezweifeln.

Jugendliche beiderlei Geschlechts zwischen 14 und 17 Jahren dürften sich rasch mit den Helden identifizieren, und das ist eine der besten Voraussetzungen, ein treues Publikum aufzubauen.

|64 Minuten auf 1 CD
ISBN-13: 978-3-7857-3600-5|
http://www.perryrhodan.org
http://www.luebbe-audio.de
http://www.stil.name
http://www.perry-rhodan-game.com
[Ausführlicher Überblick über diesen Zyklus der Heftromanserie]http://www.perrypedia.proc.org/Der__Sternenozean__%28Zyklus%29

_Mehr |Perry Rhodan| auf |Buchwurm.info|:_

[„Die Sternenarche“ 769 (Perry Rhodan – Lemuria 1)
[„Der Schläfer der Zeiten“ 871 (Perry Rhodan – Lemuria 2)
[„Exodus der Generationen“ 886 (Perry Rhodan – Lemuria 3)
[„Der erste Unsterbliche“ 949 (Perry Rhodan – Lemuria 4)
[„Die letzten Tage Lemurias“ 1021 (Perry Rhodan – Lemuria 5)
[„Die längste Nacht“ 1137 (Perry Rhodan Lemuria 6)
[„Die Lebenskrieger“ 2189 (Perry Rhodan PAN-THAU-RA 1)
[„Die Trümmersphäre“ 2468 (Perry Rhodan PAN-THAU-RA Band 2)
[„Die Quantenfestung“ 3050 (Perry Rhodan PAN-THAU-RA 3)
[„PERRY RHODAN: Odyssee“ 3240
[„Die Kaiserin von Therm“ 3241 (Perry Rhodan Silberband 94)
[„Die Rückkehr“ 1611 (Perry-Rhodan-Roman 2295)
[„Das Antares-Riff“ 1706 (Perry Rhodan Extra 2)
[„Perry Rhodan – Das Rollenspiel“ 2925 (Grundregelwerk)

Die drei ??? Kids – Tatort Skater-Park (Folge 84)

Die Handlung:

Justus, Peter und Bob versuchen ihr Glück bei der Meisterschaft im neuen Skater-Park. Doch der Wettbewerb wird anscheinend sabotiert. Die drei Detektive ermitteln und geraten selbst in Gefahr. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Sommer, Hitze, kein Fall in Sicht und Ebbe in der Kasse. Dennoch sind die Jungdetektive gut drauf, denn es geht zu Giovanni … die letzten Reste des Gesamtvermögens sinnvoll in ein paar Kugel Eis anlegen.

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Perry Rhodan – WEGA – Die komplette Miniserie (Teile 1-12)

Die Handlung:

Als die Menschen ins All vorstießen, gelangten sie zuerst ins System der blauen Sonne Wega und ihrer 42 Planeten. Dort trafen sie nicht nur auf Außerirdische, sondern auch auf das Galaktische Rätsel. Nach vielen Abenteuern konnten sie es lösen. Mehr als 3600 Jahre später sind die Bewohner des Wegasystems und die Menschen von der Erde längst gute Freunde. Doch als Perry Rhodan den Planeten Ferrol besucht, entwickeln sich auf einmal Raum-Zeit-Anomalien. Das gesamte System wird in einen undurchdringlichen Schirm gehüllt. In seinem Inneren sind Milliarden von Lebewesen gefangen.
Was steckt dahinter? Kann Perry Rhodan das neue Galaktische Rätsel lösen? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Nein, dieses Jahr gibts keine Fortsetzung der SOL-Reisen, diesmal gibts mal wieder was Eigenständiges. Und jedem Ur-Fan der Serie, kommen wohlige Erinnerungen, wenn er/sie den Klappentext liest. Das waren noch Zeiten, in denen es bei Perry Rhodan wenig Techno-Babble, wenig Handlungsverzögerungen, sondern jede Menge Action und kurzweilige Unterhaltung gab. Echte Abenteuerromane aus der Zukunft.

Perry Rhodan – WEGA – Die komplette Miniserie (Teile 1-12) weiterlesen

Dark, Jason / Döring, Oliver – John Sinclair – Myxins Entführung (Folge 46)

_Zweikampf: zwischen Steinkreis und Riesenschlange_

Solo Morasso, der Chef der Mord-Liga, hat mit Asmodina, der Tochter des Teufels, einen Handel abgeschlossen. Er besorgt ihr den Zauberer Myxin und sie verrät ihm den Aufenthaltsort von Xoron, dem vermissten Herrn der Zombies. Der erste Teil des Plans, die Entführung Myxins, gelingt Morasso mühelos, doch dann versucht Asmodina ihn aufs Kreuz zu legen. Unterdessen hat Myxins Gelibte Kara John Sinclair zu Hilfe gerufen, um Myxin zu finden und befreien. Ob er wohl noch rechtzeitig eintrifft?

Die Story erschien erstmals als Band 156 der Bastei-Romanserie.

_Der Autor_

Der unter dem Pseudonym „Jason Dark“ arbeitende deutsche Autor Helmut Rellergerd ist der Schöpfer des Geisterjägers John Sinclair. Am 13. Juli 1973 – also vor 35 Jahren – eröffnete der Roman „Die Nacht des Hexers“ die neue Romanheft-Gruselserie „Gespenster-Krimi“ aus dem Hause Bastei. Inzwischen sind über 1700 John-Sinclair-Romane erschienen, die Gesamtauflage der Serie beträgt laut Verlag über 250 Millionen Exemplare.

_Die Inszenierung_

|Die Sprecher:|

Frank Glaubrecht spricht den Geisterjäger himself und ist die deutsche Stimme von Al Pacino, Christopher Walken, Kevin Kostner, Jeremy Irons, Pierce Brosnan und vielen mehr.
Joachim Kerzel, die deutsche Stimme von Jack Nicholson, spricht den Erzähler.
Jane Collins: Franziska Pigulla, die deutsche Stimme von Gillian „Scully“ Anderson
Suko: Martin May
Myxin: Eberhard Prüther
Kara: Susanna Bonasewicz (Sissy Spacek, Isabella Rossilini, Carrie ‚Lea‘ Fisher)
Nadine Berger: Elisabeth Günther (Liv Tyler)
Pilot: Björn Schalla (Casey Affleck)
Asmodina: Martina Treger (Sharon Stone, Carrie-Anne Moss)
Solo Morasso: Tilo Schmitz (dt. Stimme von Ving Rhames)
Mr. Mondo: Till Hagen (dt. Stimme von Kevin Spacey)
Pamela Scott: Katrin Fröhlich (Gwyneth Paltrow, Cameron Diaz)
Vampiro del Mar: Helmut Krauss (Marlon Brando, James Earl Jones)
Lupina: Claudia Urbschat-Mingues (Angelina Jolie, Kristanna Loken)
Tokata: Karsten Gausche
Todesengel: Judith Brandt (Sophie Marceau, Monica Bellucci)

Sowie Boris Tessmann und Ralph Möske.

Der Produzent ist Oliver Döring, Jahrgang 1969, der seit 1992 ein gefragter Allrounder in der Medienbranche ist. „Als Autor, Regisseur und Produzent der John-Sinclair-Hörspiele hat er neue Maßstäbe in der Audio-Unterhaltung gesetzt und ‚Breitwandkino für den Kopf‘ geschaffen“, behauptet der Verlag. Immerhin: Dörings preisgekröntes Sinclair-Spezial-Hörspiel [„Der Anfang“ 1818 hielt sich nach Verlagsangaben wochenlang in den deutschen Charts.

Buch und Regie: Oliver Döring
Regieassistenz: Patrick Simon
Hörspielmusik: Christian Hagitte, Simon Bertling, Florian Göbels
Tontechnik: Arne Denneler
Schnittassistenz: Jennifer Keßler
Produktion: Alex Stelkens (WortArt) und Marc Sieper (Lübbe Audio)

_Handlung_

Der Zauberer Myxin will seine Herkunft ergründen und schickt in Trance seinen Geist in immer fernere Dimensionen aus, doch da ist nur Schwärze. Die Stimme seiner Freundin Kara ruft ihn zurück. Sie sorgt sich um ihn. Als er erklärt, die Großen Alten bekämpfen zu wollen, die eine Barriere errichtet haben müssen, glaubt sie nicht, dass dieses Unterfangen Aussicht auf Erfolg hat. Wer würde sich schon mit solchen mächtigen Göttern anlegen? Doch er will noch einen letzten Versuch wagen und begibt sich mit ihr wieder in Trance. Doch da reißt eine unbekannte Macht seinen Geist hinfort und greift die begleitende Kara an. Sie muss fliehen und erwacht. Sie weiß, dass sie dringend Hilfe benötigt, und denkt an John Sinclair.

Sinclair erwacht gerade im Bett neben der nackten Nadine Berger. O la la, wenn ihn seine Jane jetzt so sehen würde! Zum Glück liegt sie noch im Krankenhaus, um sich von der letzten Auseinandersetzung zu erholen. Nadine verspricht Diskretion und geht in die Dusche, die auch dieser einfache Landgasthof bietet. Da erscheint Kara und erklärt ihm, Morasso habe ihren Myxin mit Hilfe unbekannter Magie entführt. Als Nadine zurückkehrt, erklärt ihr Sinclair die neue Lage. Er müsse fort. Sie gibt ihm einen Abschiedskuss.

Kara nimmt Sinclair mit einen wilden Tripp durch die Dimensionen, bis sie endlich landen: auf einem verlassenen Militärflugfeld in Mittelengland. Kara hat eine Vision von flammenden Steine, die wie Megalithen aufrecht stehen und Myxin in ihrer Mitte umgeben. Dies ist offenbar das Versteck, das Morasso für Myxin gewählt hat, aber vor wem? Ob wohl Asmodina dahintersteckt? Sinclair ruft Suko zu Hilfe, er solle seine Dämonenpeitsche mitbringen, aber Jane in London lassen.

Als Myxin aus seiner Ohnmacht erwacht, sieht er sich in einem Kreis von Megalithsteinen liegen. Und furchterregende Gestalten beugen sich hämisch lachend über ihn: die gesamte Mord-Liga! Aber Myxin kann Morasso das Geheimnis, wo Xoron, der Herr der Zombies sich versteckt, nicht verraten, denn er weiß es nicht. Und Asmodina wisse es garantiert auch nicht, ja, sie hintergehe Morasso mit dem Versprechen, ihm diese Information zu verraten.

Doch zwei Todesengel Asmodinas kommen und leeren einen grünen Beutel über Myxin aus, und er erstarrt in dieser Masse wie eine Fliege in Bernstein. Ob Sinclair noch rechtzeitig eintrifft, um seiner Freundin Kara zu helfen? Aber ist Myxin überhaupt noch zu helfen?

_Mein Eindruck_

Wieder mal bekommt es Sinclair mit der Mord-Liga und ihren Spießgesellen zu tun, was denn auch stets zu recht unerfreulichen Zwischenfällen führt. Diesmal stürzt Sinclairs Helikopter ab, Zum Glück hat auch Kara überlebt, und so können beide zum Steinkreis vordringen, in dem Myxin wie in Bernstein gefangen ist.

Nun würde man annehmen, dass sämtliche Steinkreise der britischen Inseln zur Genüge untersucht worden seien, um herauszufinden, ob sie über übernatürliche Eigenschaften verfügen. Diesen hat man jedoch aus unerfindlichen Gründen – vermutlich eine teuflische Tarntechnik – übersehen. Sträflicher Leichtsinn, wie sich zeigt, denn die Steine stellen magische Energie bereit und zwar ungeachtet der moralischen Einstellung des Nutzers, sei er nun gut oder böse. Das erweist sich als Vorteil für einen trickreichen Benutzer wie John Sinclair.

Recht interessant ist die Farbgestaltung der Showdown-Szene. Alles ist durch die Steine in blutrotes Licht getaucht. Darin taucht nun eine riesige Schlange auf, die neue Gestalt Asmodinas. Warum das Riesenvieh von Kara ausgerechnet Apep genannt wird, habe ich nicht herausgefunden. Apep/Apophis ist ägyptisch. Dennoch kann die Schlange auf unbekannte Weise eine Kette um Sinclairs Hals legen, um ihn zu erdrosseln. Ob er da wieder rauskommt? Wir können darauf wetten.

Der arme Zombie-Samurai Tokata hat mir richtig leid getan. Er darf nie so zuschlagen, wie er will, nämlich mit Zischen und Knurren (Worte stehen ihm offenbar nicht zur Verfügung). Ob er es mit den Todesengeln, John Sinclair und diversen anderen Gegnern aufgenommen hätte, steht außer Frage. Aber am Ende wird er von Asmodina und Morasso einfach auf dem Schlachtfeld mutterseelenallein zurückgelassen.

Herrlich fand ich die anfängliche Gasthausszene, in der Nadine und John nebeneinander im Bett liegen. Dabei ist John doch fest mit Jane Collins verbandelt, der er hinterher ein paar Einzelheiten näher erklären muss (*hüstel*). Nicht genug damit, dass er Jane untreu ist, so kommt auch noch eine zweite Dame ins Zimmer und wird Zeuge seiner Untreue: Kara. Tja, John, wenn das mal nicht ins Auge gehen wird!

_Die Inszenierung_

|Sprecher|

Die Macher der „Geisterjäger“-Hörspiele suchen ihren Vorteil im zunehmend schärfer werdenden Wettbewerb der Hörbuchproduktionen offensichtlich darin, dass sie dem Zuhörer nicht nur spannende Gruselunterhaltung bieten, sondern ihm dabei auch noch das Gefühl geben, in einem Film voller Hollywoodstars zu sitzen. Allerdings darf sich niemand auf vergangenen Lorbeeren ausruhen: bloßes Namedropping zieht nicht, und So-tun-als-ob ebenfalls nicht.

Die Sprecher, die vom Starruhm der synchronisierten Vorbilder zehren, müssen selbst ebenfalls ihre erworbenen Sprechfähigkeiten in die Waagschale werfen. Zum Glück machen Pigulla, Kerzel, Glaubrecht und Co. dies in hervorragender und glaubwürdiger Weise. Statt gewisse Anfänger zu engagieren, die mangels Erfahrung bei den zahlreichen emotionalen Szenen unter- oder übertreiben könnten, beruht der Erfolg dieser Hörspielreihe ganz wesentlich darauf, dass hier zumeist langjährige Profis mit schlafwandlerischer Sicherheit ihre Sätze vorzutragen wissen.

Übertriebene Ausdrucksweisen heben die Figuren in den Bereich von Games- und Comicfiguren. Das kann bei jugendlichen Hörern ein Vorteil sein. Die Figuren schreien wütend, fauchen hasserfüllt oder lachen hämisch. Die typische Ausdrucksweise Tokatas besteht in Zischen und Knurren. Das fand ich recht putzig.

Den Dialog macht stellenweise der Einsatz von Stimmfiltern abwechslungsreicher, insbesondere beim Einsatz moderner Kommunikationsmittel wie etwa Funkgeräten oder Mobiltelefonen. Manche der Mordliga-Mordbuben sprechen keine richtige menschliche Sprache, so etwa der Zombie-Samurai Tokata. Dessen Stimme muss entsprechend gestaltet werden, um nicht menschlich wirken zu können. Es wirkt meist wie ein Brüllen und Knurren. Mehr kann man von einem Zombie ja auch nicht erwarten.

|Geräusche|

Die Geräusche sind genau die gleichen, wie man sie in einem halbwegs realistischen Genre-Spielfilm erwarten würde, und die Geräuschkulisse wird in manchen Schlüsselszenen recht stimmungsvoll aufgebaut. Diesmal herrschen die Geräusche vor, die man im Umfeld von Flugzeugen und Flughäfen zu hören erwartet, sei es drinnen oder draußen. Die Geräuschkulisse ist erstaunlich realistisch, wirkt aber nie überladen, sondern stets erscheinen die Geräusche als notwendig. Ein Markenzeichen der Serie sind Schüsse und Funkdurchsagen. Von beidem gibt es stets jede Menge. Diesmal kommen die Geräusche eines brachialen Helikopterabsturzes hinzu.

|Musik|

Die Musik gibt ziemlich genau die vorherrschende Stimmung einer Szene wieder und leitet in den kurzen Pausen bzw. Übergängen gleich zur nächsten Szene über. Sie wurde von einem Orchester eingespielt, und so entsteht der Eindruck, die Begleitmusik zu einem alten Hollywood- oder British Horror Movie zu hören. In der anfänglichen Gasthofszene erklingt beispielsweise ein Piano mit einer romantischen Melodie.

Stets gibt die Musik genau die vorherrschende Stimmung einer Szene wieder und ist mit einem klassischem Instrumentarium produziert. Mit einer einzigen Ausnahme: Die Titelmelodie der Serie erschallt in einem hämmernden Rock-Rhythmus aus den Lautsprecherboxen. Sehr sympathisch.

Musik, Geräusche und Stimmen wurden so fein aufeinander abgestimmt, dass sie zu einer Einheit verschmelzen. Dabei stehen die Dialoge natürlich immer im Vordergrund, damit der Hörer jede Silbe genau hören kann. An keiner Stelle wird der Dialog irgendwie verdeckt.

|Das Booklet|

… enthält im Innenteil Angaben über die zahlreichen Sprecher und die Macher. Der Verlag empfiehlt sein Werk ab 16 Jahren.

_Unterm Strich_

Die eine Schwäche dieser Episode liegt darin, dass sie beim Hörer die Kenntnis früherer Episoden zwingend voraussetzt. Wer ist denn dieser Myxin, dass er John Sinclair so wertvoll ist, dass er sofort seine Geliebte Nadine verlässt? Und wer sind die Angehörigen der Mord-Liga und die mysteriöse Asmodina? Es ist ja ganz nett, wenn sich die Bösen kloppen, aber möchte dann schon gerne auch wissen, aus welchen Gründen. Wie immer in einer Serie ist es nötig, auch ein wenig Backstory einfließen zu lassen. Ich finde, das geschieht diesmal zu wenig, und deshalb gestaltete sich das Zuhören diesmal ein wenig verwirrend. Und Verwirrung erzeugt Frust.

Ansonsten kann sich der Kenner der Serie nicht über Action, Abwechslung und Mystisches beklagen. Auch jungen Menschen, die sich einfach nur für gruselige Audiokost interessieren, die gut gemacht ist, lässt sich das Hörspiel empfehlen. Es ist leicht verständlich, wirkungsvoll inszeniert und die Stimmen der Hollywoodstars vermitteln das richtige Kino-Feeling. Die Action kommt niemals zu kurz, was die Game-Freunde doch einigermaßen zufriedenstellen sollte.

|47 Minuten auf 1 CD
ISBN-13: 978-3-7857-3371-4|
http://www.sinclairhoerspiele.de
http://www.luebbe-audio.de
http://www.wortart.de

_|Geisterjäger John Sinclair| auf |Buchwurm.info|:_

[„Der Anfang“ 1818 (Die Nacht des Hexers: SE01)
[„Der Pfähler“ 2019 (SE02)
[„John Sinclair – Die Comedy“ 3564
[„Im Nachtclub der Vampire“ 2078 (Folge 1)
[„Die Totenkopf-Insel“ 2048 (Folge 2)
[„Achterbahn ins Jenseits“ 2155 (Folge 3)
[„Damona, Dienerin des Satans“ 2460 (Folge 4)
[„Der Mörder mit dem Januskopf“ 2471 (Folge 5)
[„Schach mit dem Dämon“ 2534 (Folge 6)
[„Die Eisvampire“ 2108 (Folge 33)
[„Mr. Mondos Monster“ 2154 (Folge 34, Teil 1)
[„Königin der Wölfe“ 2953 (Folge 35, Teil 2)
[„Der Todesnebel“ 2858 (Folge 36)
[„Dr. Tods Horror-Insel“ 4000 (Folge 37)
[„Im Land des Vampirs“ 4021 (Folge 38)
[„Schreie in der Horror-Gruft“ 4435 (Folge 39)
[„Mein Todesurteil“ 4455 (Folge 40)
[„Die Schöne aus dem Totenreich“ 4516 (Folge 41)
[„Blutiger Halloween“ 4478 (Folge 42)
[„Ich flog in die Todeswolke“ 5008 (Folge 43)
[„Das Elixier des Teufels“ 5092 (Folge 44)
[„Die Teufelsuhr“ 5187 (Folge 45)
[„Myxins Entführung“ 5234 (Folge 46)
[„Die Rückkehr des schwarzen Tods“ 3473 (Buch)

Die drei !!! – Tatort Hollywood (Folge 75)

Die Handlung:

Ferien in Hollywood – für Kim, Franzi und Marie wird ein Traum wahr. Doch auch die schillernde Filmwelt steckt voller Geheimnisse, Intrigen und Skandale.
Als der Diebstahl des legendären Hollywood-Diamanten, einem Requisit aus einem bekannten Film-Klassiker, bekannt wird, müssen die drei !!! ihren detektivischen Spürsinn unter Beweis stellen. Die aufregenden Ermittlungen führen die drei zu bekannten Filmstars und an vergessene Drehorte. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Die Romanausgabe dieses Abenteuers kam in einem schicken Schuber als Dreiteiler daher … standesgemäß gibts die Verhörspielung auch in XXL-Länge auf drei CDs … der/die Fan*inIn freut sich.

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John Sinclair – Zombies in Manhattan (Folge 50)

Zum Jubiläum auf die Zombiejagd

„Geisterjäger“ John Sinclair ist Oberinspektor in einer Sonderabteilung von Scotland Yard, die sich mit übersinnlichen Fällen befasst. Sinclair wird von einem Kreuz beschützt und gewarnt, das vom Propheten Hesekiel selbst stammt. Zur doppelten Sicherheit trägt er auch eine Beretta-Pistole mit sich, die mit Silberkugeln geladen ist. Werwölfe und ähnliches Gelichter mögen so etwas gar nicht. Heißt es.

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Gaiman, Neil – Graveyard-Buch, Das

_Abenteuer auf dem Friedhof: Oliver Twist und die Toten_

Nobody Owens ist noch ein Baby, als seine ganze Familie von einem brutalen Mörder getötet wird. Nur Nobody entkommt und findet ausgerechnet auf einem Friedhof Zuflucht. Die Geister und Untoten nehmen ihn bei sich auf, nennen ihn fortan nur kurz „Bod“ und lehren ihn alles, was ein Lebender von den Toten lernen kann.

Doch der Feind ruht nicht. Er wartet auf den Tag, an dem Bod zu den Lebenden zurückkehren wird. Wer wird ihn dann noch beschützen?

_Der Autor_

Der Engländer Neil Gaiman, geboren 1960, arbeitete zunächst als Journalist in London und wurde durch seine innovative Comicbook-Serie „Der Sandmann“ bekannt. Neben den Romanen „Niemalsland“ und „Der Sternwanderer“ schrieb er zusammen mit Terry Pratchett den phantastischen Roman „Ein gutes Omen“ (der womöglich verfilmt wird) und verfasste über seinen verstorbenen Freund und Kollegen Douglas Adams die wirklich empfehlenswerte Biografie „Keine Panik!“.

Seine Erzählungen und Gedichte sind in der Kollektion „Die Messerkönigin“ zusammengefasst. Was für Ansichten Gaiman zu Amerika hat, könnte sich möglicherweise in seinem dicken Schmöker „American Gods“ aufspüren lassen. Er lebt mit seiner Familie in Minneapolis, USA.

Neil Gaiman auf |Buchwurm.info|:

[„Mr. Punch“ 3976
[„Sandman: Ewige Nächte“ 3498
[„Sandman 1 – Präludien & Notturni“ 3852
[„Stardust – Der Sternwanderer“ 4336
[„Sternwanderer“ 3495
[„American Gods“ 1396
[„Anansi Boys“ 3754
[„Coraline – Gefangen hinter dem Spiegel“ 1581
[„Die Bücher der Magie 5 – Verlassene Stätten“ 2522
[„Die Bücher der Magie 6″ – Abrechnungen“ 2607
[„Die Messerkönigin“ 1146
[„Die Messerkönigin“ 5514 (Hörbuch)
[„Die Wölfe in den Wänden“ 1756
[„Keine Panik! – Mit Douglas Adams per Anhalter durch die Galaxis“ 1363

_Sprecher & Produktion_

Jens Wawrczeck wurde 1963 in Nyköbing, Dänemark, geboren. Er absolvierte eine Schauspielausbildung am Hamburger Schauspielstudio Hildburg Frese, am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und am Lee Strasberg Theatre Institute in New York City. Seit er elf Jahre alt ist, steht er hinter dem Mikrofon oder auf der Theaterbühne. Neben seiner Dauerrolle in „Die drei ???“ ist er in zahlreichen Hörspielen zu hören, z. B. in Umberto Ecos „Baudolino“.

Regie führte Kai Lüftner, die Lesefassung erstellte Tanja Weimer. Die Technik steuerte Ahmed Chouraqui im |On Air Studio|, Berlin, die Soundeffekte trug Andreas Manhardt bei.

_Handlung_

Der Mörder hat ein scharfes Messer. Jack hat damit einen Mann, eine Frau und ein Kind getötet. Bleibt noch eines übrig. Wo ist es? Doch im Kinderzimmer findet er nur eine Windel und im Bettchen einen Plüschbär. Keine Spur von einem Kind. Jack verlässt das Haus und begibt sich auf den Weg zum Hügel, auf dem der Friedhof liegt.

|Die Totenstadt|

Am Tor des Friedhofs ruft unterdessen eine Frau aus Mondschein und Nebel mit einem Kind auf dem Arm: „Owens!“ Ein Mann aus Schatten erscheint. Mr Owens fragt: „Was machen wir mit ihm?“ Das Kind lebt, ist aber ganz anders Mr. und Mrs. Owens: Es lebt. Da erscheinen drei Gestalten von Toten am Rande des Friedhofs, von denen eine ruft: „Beschützt meinen Sohn! Er will meinem Sohn etwas tun!“ Mrs Owens bittet Mr Owens, das Kind zu adoptieren, und die Mutter des Kindes verschwindet.

Jack ist in den Friedhof eingedrungen, sieht das Kind in den Nebeln der Nacht und zückt sein Messer, um seine Arbeit zu Ende zu bringen. Da sagt eine Stimme: „Kann ich Ihnen helfen?“ Der Fremde ist wesentlich größer als er und scheint Schlüssel zu tragen, als gehöre er hierher. Jack wird unsicher. Ob er der Friedhofswärter sei, will er wissen. „Gewissermaßen“, antwortet der Fremde und lässt Jack wieder zum Tor hinaus. Jack vergisst die Sache mit dem Kind. Er erinnert sich nur an einen Fuchs und einen Wärter, als er zurück in die Stadt geht.

|Bleiberecht|

Der Gründer der Stadt und des Friedhofs stellt Mrs Owens zu Rede, was mit dem Kind werden soll, denn hier sei schließlich keine Kinderkrippe. Da bietet sich der Wärter Silas als Vormund für das Kind an, immerhin ist er der erste Ehrenbürger gewesen. Doch welchen Namen soll das Kind tragen? Es ist ein Niemand, ein Nobody – genau, Nobody Owens soll es heißen. Es schaut ernst auf Mrs Owens, die ihm ein Wiegenlied singt.

Da eine Abstimmung unter den 300 Bewohnern des Friedhofs keine Einigung über das Bleiberecht des Kleinen erbringt, wird die Entscheidung anderweitig herbeigeführt. Eine Frau auf einem weißen Pferd, die jedem wohlbekannt ist, ermahnt die Toten, Barmherzigkeit zu üben. Sie verschwindet, und Nobody Owens wird zum Ehrenbürger des Friedhofs ernannt. Silas, der um das Schicksal von Bods Eltern weiß, ermahnt ihn, die Totenstadt nie zu verlassen.

|Das Mädchen|

So wächst Bod als ernster und schweigsamer Junge heran, und das Lesen lernt er anhand der englischen und lateinischen Grabinschriften. Eines Tages lernt er ein Mädchen kennen. Sie nennt sich Sarah Amber Perkins und fragt ihn frech, wie alt er sei. Er weiß es nicht, aber sie nimmt ihn trotzdem zu ihrem Freund, und zusammen lernen sie, was Sarah in der Schule lernen sollte. Ihre Eltern halten Bod für eine Ausgeburt ihrer Phantasie. Als er ihr verweigert, in der ältesten der Grüfte zu spielen, geht sie beleidigt heim.

Bod fragt seinen Vormund Silas nach der alten Gruft der Frobisher und wer sich darin befinde. Silas sagt ihm, dass vor langer Zeit ein anderes Volk hier lebte, noch vor den Römern wie Caius Pompeius, der Älteste. Tief unten in der Gruft liege ein Toter mit einem schauerlichen Geheimnis. Er warte auf etwas. Aber worauf, das wisse keiner.

|Der Sleer|

Als Sarah zurückkehrt, nimmt Bod sie mit in die Frobisher-Gruft. Sie finden den Zugang zum Stollen dahinter, gehen die Stufen hinab, bis zu einer kalten Kammer gelangen, in der ein Toter in einem Mantel liegt. Ein Mann mit indigofarbenen Tattoos kommt aus dem Fels in die Kammer: „Ich bin der Herr über dieses Reich. Ich bewahre das Grab vor allen, die es schänden wollen. Verlasst diesen Ort!“ Sarah Amber Perkins bekommt Angst, denn sie kann ihn auch sehen. Bod protestiert: „Hör auf!“ Und der Mann geht, doch ein anderes Wesen zischt: „Wir sind der Sleer! Wir bewachen und beschützen … die Ruhestätte unseres Meisters … hier ist sein Allerheiligstes.“ Aber da sind keine Schätze, nur eine Brosche, ein Kelch und ein Messer. „Der Meister wird wiederkommen …“

Bod und Sarah gehen zurück ans Tageslicht, doch weil sie vermisst wird und eine Polizistin sie fragt, wo sie war, aber keiner Bod sehen kann, erscheint sie als Lügnerin. „Das gibt ein Donnerwetter, na warte!“ Drei Wochen später zieht Sarah mit ihren Eltern nach Schottland, doch Bod bleibt traurig zurück. Wenn er wüsste, auf wen der Sleer wartet, hätte er jedoch allen Grund zur Hoffnung …

_Mein Eindruck_

Das Leben ist eine gefährliche Sache. Das erfahren wir bereits in der ersten Szene, als Bod nur um Haaresbreite dem Messer des Mörders entgeht. Aber der Tod ist auch nicht viel besser, wie Bod beim Besuch der Gruft, in der der Sleer haust, feststellen muss. Nun, dann kommt es eben darauf an, sich optimal an die jeweiligen Umstände anzupassen. Zum Glück ist Bod noch ziemlich jung, als er auf dem Friedhof in die Gemeinschaft der Toten aufgenommen wird, und noch recht lernfähig. Er merkt sich alle Namen, und Silas, der Wärter bringt ihm Latein bei, um die Inschriften lesen zu können.

Merkwürdig, dass ein Friedhof überhaupt einen Wärter wie Silas benötigt, doch diese Notwendigkeit stellt sich als durchaus berechtigt heraus. Der Mörder vom Anfang war nur ein Abgesandter, und hinter ihm steht eine Jahrhunderte, wenn nicht sogar Jahrtausende alte Bruderschaft, die gerne die Herrschaft über alle Toten antreten würde.

Immer wenn Silas mal auf „Urlaub“ geht, trifft er sich mit seinen Schicksalsgenossen, um gegen diese Bruderschaft zu kämpfen. Es kann nicht ausbleiben, dass Bod diese Tätigkeit mit der Zeit spitzkriegt. Es bleibt Silas nichts anderes übrig, als den enthusiastischen Jungen anzulernen und mit ihm den Showdown gegen die Bruderschaft vorzubereiten. Dieser Showdown findet, wie könnte es anders sein, natürlich auf Bods eigenem Friedhof statt, wo er alle Schliche kennt.

Doch da ist noch die Sache mit der netten, aber verschreckten Sarah. Ihre nichts ahnenden Eltern haben sie mit fortgenommen, ins ferne Schottland. Bod ist traurig. Doch Sarah kehrt Jahre später zurück. Gereifter, wie sie nun beide sind, können sie vorsichtig einen neuen Versuch der Annäherung wagen. Glaubt sie immer noch nicht an Geister? Eins ist sicher: Das Paar muss sich erneut dem Sleer stellen. Diesmal müssen wir ihnen sämtliche Daumen drücken!

|Der Sprecher|

Der Sprecher legt sich ordentlich ins Zeug, um die Figuren zum Leben zu erwecken. Dies gelingt ihm nicht nur durch eine jeweils charakteristische Sprechweise und Stimmlage, sondern auch durch Rufen, Zischen, Flüstern usw. Auch Spezialeffekte wie etwa Hall oder Echo werden nicht ungenutzt gelassen. So werden die Besuche im Hünengrab hinter der Gruft, wo der Sleer haust, zu den eindrücklichsten Szenen überhaupt. Der Sleer zischt, Bod spricht mit Hall, und die ganze Atmosphäre ist ziemlich unheimlich.

Eine besondere Leistung sind die zahlreichen, aber stets verschiedenen Stimmen der geisterhaften Bewohner des Friedhofs. Sie reichen von alten, pompösen, langsamen Stimmen bis zu jungen, unzufriedenen. Silas, der Friedhofswärter, weist meist eine sehr ruhige Sprechweise auf, die Bod ungemein beruhigt. Aber man weiß lange nicht, ob Silas nun ein Totengeist, ein Lebender oder etwas Drittes ist. Auch dieses Rätsel trägt zur Spannung bei.

|Die Musik|

Die Musik erklingt am Anfang jeder neuen CD, wobei meist ein neues der insgesamt acht Kapitel aufgeschlagen wird. Sie hat einen dem Thema angemessenen, unheimlichen Klang.

_Unterm Strich_

Wie eigentlich von einem Autor wie Neil Gaiman nicht anders zu erwarten, kombiniert „Das Graveyard-Buch“ auf seine individuelle Weise die Geschichte des Erwachsenwerdens eines Jungen, der noch stark an Oliver Twist erinnert, und die unheimliche Atmosphäre eines Friedhofs. Anders als etwa Clive Barker gibt es aber hier keine Splatterszenen, sondern Szenen von andersartiger Schönheit, die häufig nicht einer gewissen leisen Ironie entbehren. Schließlich sind die meisten Leute, mit denen Bod zu hat, alles andere als lebendig.

Aber auch der Tod hat sein Schicksal, und dies zeigt sich an Bods und Silas‘ Kampf gegen die finstere Bruderschaft, die Bods Familie umgebracht hat (aus Gründen, die hier nicht verraten werden dürfen). Schließlich ist der Tod nur die andere Seite des Lebens und ebenso mit Konfrontationen erfüllt wie dieses. Auch das Problem des Sleer muss gelöst werden. Es ist eine knifflige Aufgabe, doch Bod löst sie brillant und wird auf einzigartige Weise belohnt. Endlich alles im Reinen, kann er schließlich wieder zurück in seine Heimatstadt. Sicher wartet dort schon eine quicklebendige Prinzessin auf ihn.

Dies ist weder Fantasy noch Märchen, sondern eine weiterentwickelte Spielart der Phantastik. Der Autor befolgt zwar viele Genreregeln dieser Disziplinen (Einheit des Ortes und der Zeit, Kontinuität des begrenzten Personals usw.), doch inhaltlich überschreitet er diese Grenzen beträchtlich. Aber er läuft nicht Gefahr, den jugendlichen Leser durch Sprünge in Zeit oder Logik zu verlieren oder gar durch Gewaltakte zu verprellen. Vielmehr scheint hier alles recht sachte seinen Weg zu gehen. Was sonst würde man von einem Friedhof erwarten? (Clive Barker hätte hierzu einiges zu sagen.) Und das ist vielleicht auch die Schwäche des Buches: Es ist etwas ZU wenig los am Schauplatz.

|Das Hörbuch|

Der Sprecher Jens Wawrczeck erweckt die Figuren zu Leben, indem er ihnen eine jeweils eigene Sprechweise verleiht und sie wie richtige Figuren emotional reagieren und Sprechen lässt. Auf einem Friedhof ergibt sich allerdings ein denkbar ungewöhnliches Personal, so dass leider wenig von Action zu spüren ist. Dieses Manko wird allerdings durch emotionale Dialoge wettgemacht. Sehr schön fand ich seine Gestaltung der Begegnungen Bods mit Sarah und eindrucksvoll die Begegnungen mit dem Sleer. Dessen kalt hauchendes Zischen ist mir immer noch schauerlich im Gedächtnis.

|Originaltitel: The Graveyard Book, 2008
Aus dem Englischen übersetzt von Reinhard Tiffert
280 Minuten auf 5 CDs|
http://www.hoerverlag.de

John Sinclair – Ich flog in die Todeswolke (Folge 43)

Angriff der Mordliga, Teil 1

Brutale Gangster überfallen John und rauben seinen Einsatzkoffer. Er verfolgt die Diebe bis an Bord einer startklaren |Boeing|. Doch in der Luft nähert sich dem Flugzeug plötzlich ein unerklärlicher Nebel. Bald wird Sinclair klar, dass dies nur der Auftakt für ein neues Spiel der Mordliga ist: Solo Morasso hat sich mit der teuflischen Asmodina verbündet. Sie wollen nur eines: Sinclair ausschalten. (abgewandelte Verlagsinfo) Dies ist der Auftakt zu einer zweiteiligen Folge. Diese Folge entspricht Band 147 der |Bastei|-Romanserie.
John Sinclair – Ich flog in die Todeswolke (Folge 43) weiterlesen

Dark, Jason / Döring, Oliver – John Sinclair – Das Elixier des Teufels (Folge 44)

Mordliga: Jane Collins muss sterben!

Brutale Gangster überfallen John und rauben seinen Einsatzkoffer. Er verfolgt die Diebe bis an Bord einer startklaren Boeing. Doch in der Luft nähert sich dem Flugzeug plötzlich ein unerklärlicher Nebel. Bald wird Sinclair klar, dass dies nur der Auftakt für ein neues Spiel der Mordliga ist: Solo Morasso hat sich mit der teuflischen Asmodina verbündet. Sie wollen nur eines: Sinclair ausschalten. (abgewandelte Verlagsinfo)

Solo Morasso ist ein Mensch-Dämon, und in seinem Reich hat man nichts zu lachen. Heulen und Zähneklappern sind angesagt. Morasso mustert seine fähigsten Diener und hat die Mordliga zusammengerufen. Doch einer fehlt. Morasso ist nicht amüsiert.

Dies ist der Schluss einer zweiteiligen Folge. Diese Folge entspricht Band 148 der |Bastei|-Romanserie.
Dark, Jason / Döring, Oliver – John Sinclair – Das Elixier des Teufels (Folge 44) weiterlesen

John Sinclair Classics – Die Spinnen-Königin (Folge 44)

Die Handlung:

Vor vielen Jahrtausenden existierte auf der anderen Seite der Erde unter dem Zeichen der Jadespinne eine Dämonenfamilie. Die Menschen verehrten die schönste der Dämoninnen als Königin und brachten der „grünen Jadespinne“ Opfer dar. Dann aber verliebte sich die Dämonin in einen Menschen und brachte damit das Unheil in unsere Gegenwart – nach London! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 196 gemacht, der erstmalig am 14. Juni 1977 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Das Titelbild des Hörspielcovers ist dabei eine Neuinterpretation der Thematik.

Ein Arachniden-Abenteuer? Na, das wird einen Teil der Hörerschaft schon begruseln, bevors überhaupt losgeht! Wie werden die Spinnenhorden wohl vertont sein? Mit Pizzicato-Klängen, die sie normalerweise nicht abgeben, die aber immer gern bei Ameisen verwendet werden. Weil … irgendwas muss man ja tun, wenn die Tiere selbst keinen Lärm machen.

Los gehts mit einem Rückblick, im Grunde dem, der im Klappentext steht. Das Interessante dabei ist nicht, dass jemand verflucht wird, sondern, dass der/die/das Jemand selbst ein Dämon ist. Tja, wer nicht macht, was Papa sagt, der kriegt halt Ärger. Und dieser hier scheint eine ganz schön lange Zeit zu halten.

Nach dem Schwenk ins Jetzt ist der Hörer allerdings leicht verwirrt. Irgendwer hat Alpträume von Spinnen und redet von einer „Sache“, die stattfindet. Er wird wissen, worum es geht … wir noch nicht. Sein Kumpel, der ihn dann besucht, weiß dann auch mehr als wir … weitererzählen wird er es aber offenbar nicht mehr können. Aber, auch das wissen wir nicht … wir hören nur und denken uns unseren Teil.

Was ist eigentlich mit John? Taucht er auch irgendwann mal auf und gibt den Kammerjäger? Bestimmt, aber erst mal muss ja was passieren. Die Spinnenkönigin sammelt Opfer, die dann für sie … metzeln. Ok, aber warum macht sie das in London, wo sie doch eigentlich „auf der anderen Seite der Erde“ lebt?

Eine Wahl hat der Geisterjäger nicht, ob er sich da einmischt oder nicht, denn Sir James Powell ruft an und ihn in den Kampf. Wenn Menschen mit Spinnenköpfen rumlaufen, dann ist das schon was für John.

Ist es auch … und offenbar hat deren Chefin etwas gegen den Sohn des Lichts und seine Mitstreiter, denn sie weiß über sie Bescheid. Geht am Ende ihr Plan auf oder der von John Sinclair?

Die Sprecher und ihre Rollen:

John Sinclair – Dietmar Wunder
Erzählerin – Alexandra Lange
Bill Conolly – Detlef Bierstedt
Madame Wu – Maria Koschny
Suko – Marty May
Larry Lund – Christian Gaul
Chuck Manners – Oliver Warsitz
Sheila Hopkins – Daniela Hoffmann
Fletcher – Nicolas König
Sir James Powell – Achim Schülke
Junge – Jesse Grimm
Wache – Wolfgang Häntsch
Ellison – David Berton

sowie Liza Ohm, Ily Welter, Gerlinde Dillge, Henry König, Eva Michaelis, Arlette Stanschus, Katharina von Keller, Bernd Stephan, Leonie Landa, Volker Hanisch und Jörgen Holdorf

Technik-Credits:

Hörspielskript: Dennis Ehrhardt
Regie: Dennis Ehrhardt
Sounddesign, Schnitt und Mischung: ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer, Alexander Khromov
Gitarren im John-Sinclair-Theme: Jan Frederik

Die Ausstattung:

Die schwarze CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt enthält sämtliche Cover der bereits veröffentlichten Folgen „Classics“-Serie. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.

Mein Fazit:

Eine verfluchte Spinnen-Königin mit Gewissensbissen auf der einen und John und seine Mitstreiter auf der anderen Seite. Dazwischen jede Menge Spinnen, die netterweise nicht mit den üblichen genretypischen Geräuschen in Szene gesetzt wurden, die sie eigentlich gar nicht verursachen.

Warum die Jade-Spinne ihren Fluch in den letzten Tausend Jahren nicht schon längst überwunden hat, konnte ich nicht nachvollziehen oder warum es sie dafür um die halbe Welt gezogen hat.

Dennoch ist die Story ein unterhaltsamer Gespenster-Krimi, mit genügend Spannung, Effekten und einem Showdown, der unspektakulärer war als erwartet, der eine Stunde gut unterhalten kann.

Audio-CD
Spieldauer: 54:56 Min.
Tracks: 15
1. Auflage, September 2021
ISBN: ‎ 978-3785782842

www.luebbe.de

Der Autor vergibt: (4/5) Ihr vergebt: SchrecklichNa jaGeht soGutSuper (6 Stimmen, Durchschnitt: 1,50 von 5)

Dark, Jason; Döring, Oliver – John Sinclair – Im Jenseits verurteilt (Folge 57, Hörspiel)

Perfide: Entführung ins Labyrinth der Angst

„Geisterjäger“ John Sinclair ist Oberinspektor in einer Sonderabteilung von Scotland Yard, die sich mit übersinnlichen Fällen befasst. Sinclair wird von einem Kreuz beschützt und gewarnt, das vom Propheten Hesekiel selbst stammt. Zur doppelten Sicherheit trägt er auch eine Beretta-Pistole mit sich, die mit Silberkugeln geladen ist. Werwölfe und ähnliches Gelichter mögen so etwas gar nicht. Heißt es.

Folge Nr. 57 entspricht dem Band 197 der Bastei-Romanserie und wird in Folge 58 abgeschlossen.

Die Hörspiele dieser Reihe sind Vertonungen der gleichnamigen Bastei-Heftserie. Mit der Folge 50 feierte die Hörspielreihe ein Jubiläum. Der Verlag empfiehlt sein Werk ab einem Alter von 16 Jahren.
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John Sinclair – Die Teufelsuhr (Folge 45)

Kreisch! Die Großvateruhr ist des Teufels!

Um 1908 beerdigen die Männer des Dorfes Miltonbury drei Kinder und einen Mann in ungeweihter Erde unter eine Eiche, die hinter einem Herrenhaus liegt. Die Zeit deckte den Mantel des Vergessens über den seltsamen Vorgang. Bald weiß niemand mehr von der Lage der Gräber, doch die Familie des Bürgermeisters wahrt das Geheimnis ihrer Existenz. 2008: Hundert Jahre später zeigt sich, dass der Fluch auf dem herrenhaus, dem die Dörfler nur munkelten, existiert und seine ersten blutigen Opfer fordert – die Kinder und der Mann kehren zurück, gerufen von einer Teufelsuhr im Haus…
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