Milford ist eine englische Kleinstadt, wie sie im Bilderbuch zu stehen scheint. Der Anwalt Robert Blair führt hier ein geruhsames und ein wenig langweiliges Leben, aus dem ihn eines Tages der Hilferuf von Marion Sharpe reist: Mit ihrer Mutter lebt die alleinstehende Frau in einem alten, heruntergekommenen Haus vor den Toren der Stadt.
Die Bürger betrachten das Paar mit Misstrauen und grenzen es aus, weshalb eine bizarre Anschuldigung umso stärker wirkt: Die 15-jährige Schülerin Elizabeth Kane behauptet, von Mutter und Tochter Sharpe auf offener Straße entführt und in ihr Haus verschleppt worden zu sein, wo sie einen Monat als deren Haushaltssklavin schuften musste, bevor ihr die Flucht gelang – eine Anschuldigung, die von den Sharpes entschieden zurückgewiesen wird. Josephine Tey – Die verfolgte Unschuld weiterlesen



















