_Philip Marlowe: harte Schale, romantischer Kern_
Philip Marlowe hat sein neues Büro in Poodle Springs bezogen; sein erster Job lässt nicht lange auf sich warten. Der Nachtclubbesitzer Manny Lipschultz beauftragt ihn, einen risikosüchtigen Zocker zu finden, der sich mit 100.000 Dollar Spielschulden aus dem Staub gemacht hat. Marlowe muss wieder einmal feststellen, dass hinter Glitzerfassaden verdammt schmutzige Dinge vor sich gehen können …
Die Übersetzung „Einsame Klasse“ erschien 1990 bei Knaus als Folge 8 der „Philip Marlowe“-Serie.
_Die Autoren_
|1) Robert B. Parker|
Der US-Autor Robert B. Parker, geboren 1932, gehörte zu den Topverdienern im Krimigeschäft, aber auch zu den fleißigsten Autoren – er hat bis zu seinem unerwarteten Tod im Januar 2010 über 50 Romane veröffentlicht. Am bekanntesten sind neben der „Spenser“-Reihe wohl seine etwa acht Jesse-Stone-Krimis, denn deren Verfilmung mit Tom Selleck in der Titelrolle wird gerade vom ZDF gezeigt. Der ehemalige Professor für Amerikanische Literatur Robert B. Parker lebte mit seiner Frau Joan in Boston, Massachusetts, und dort oder in der Nähe spielen viele seiner Krimis.
|2) Raymond Chandler|
Raymond Thornton Chandler wurde am 23. Juli 1888 in Chicago geboren. Der alkoholsüchtige Vater verließ die Familie, als Raymond sieben Jahre alt war. Die Mutter siedelte mit dem Jungen nach Großbritannien über. Auf dem College beschäftigte er sich vor allem mit Malerei und mit Literatur. Um die Sprachen zu lernen, ging Chandler jeweils für ein Jahr nach Frankreich und nach Deutschland.
1907 nahm Chandler die britische Staatsbürgerschaft an und arbeitete für kurze Zeit beim britischen Naval Stores Branch. Dann verdingte er sich als Reporter für den London Daily Express und die Bristol Western Gazette. Nebenbei veröffentlichte er mehrere Gedichte und seine erste Erzählung. 1912 kehrte er in die USA zurück und schlug sich in Los Angeles mit den unterschiedlichsten Jobs durch. In Abendkursen eignete sich Chandler Buchhaltung und Rechnungswesen an.
1917 meldete Chandler sich zur kanadischen Armee. Er machte eine Ausbildung bei der Luftwaffe, doch kurz vor dem Abschluss seines Trainings war der Krieg in Europa vorbei. Chandler kehrte nach Los Angeles zurück und wurde Buchhalter einer Molkerei. 1922 übernahm er den Posten des Buchhalters in einer Öl-Firma und stieg binnen kurzer Zeit zum Vize-Präsidenten auf. Zwei Jahre später heiratete er Cissy Pascal, die fast 18 Jahre älter war als er selbst.
1932 verlor Chandler seinen Posten, weil er zu viel trank und häufig krankfeierte. Von nun an widmete sich Raymond Chandler ganz dem Schreiben. Er arbeitete fünf Monate an einer Erzählung, die er schließlich dem Magazin „Black Mask“ verkaufte: 1933 erschien Chandlers erste Kriminalgeschichte. In seiner vierten Geschichte „Killer in the Rain“ tritt zum ersten Mal Philip Marlowe auf, der zum Prototypen des amerikanischen Detektivs wird. 1939 erschien Chandlers erster Roman. Seine Romane entstanden aus dem Zusammenfügen und Verdichten mehrerer Geschichten.
Anfang der vierziger Jahre begann Chandlers Kontakt mit Hollywood. Es gelang ihm, die Film-Rechte an seinen ersten Romanen zu verkaufen. Billy Wilder überredete ihn 1943, gemeinsam ein Drehbuch des Romans „Double Indemnity“ von James M. Cain zu schreiben. Für sein Script zu „The Blue Dahlia“ wurde Chandler für den Oscar nominiert.
Chandlers Frau Cissy verstarb im Dezember 1954 nach langer, schwerer Krankheit. Ihr Tod warf Chandler aus der Bahn. Er verfiel dem Alkohol und unternahm einen Selbstmordversuch. Chandler reiste viel, auch nach Europa.
Raymond Chandler starb am 26. März 1959 in LaJolla, Kalifornien.
|Krimis von Raymond Chandler: |
|Philip Marlow|-Reihe:
(1939) „Der große Schlaf“ („The Big Sleep“)
(1940) „Lebwohl, mein Liebling“ („Farewell, My Lovely“)
(1942) „Das hohe Fenster“ („The High Window“)
(1943) „Die Tote im See“ („The Lady in the Lake“)
(1949) „Die kleine Schwester“ („The Little Sister“)
(1953) „Der lange Abschied“ („The Long Good-bye“)
(1958) „Playback“ („Playback“)
(1989) „Einsame Klasse“ (vollendet von Robert B. Parker) („Poodle Springs“)
(1991) „Tote träumen nicht“ (Fortsetzung zu „Der große Schlaf“ von Robert B. Parker) („Perchance to dream“)
|Handlung|
Da Philip Marlowe seit einigen wenigen Monaten mit der Millionenerbin Linda Potter verheiratet ist, muss er zu ihr in das Reichenparadies Poodle Springs ziehen, das mitten in der kalifornischen Wüste liegt. Marlowe hat allerdings weder für Nobelvillen was übrig noch will er von den Millionen seines Schwiegervaters abhängig sein. Deshalb eröffnet er sein neues Büro Downtown.
Als er sich mit den örtlichen Bullen bekanntmacht, haut ihn sein erster Kunde an: Manny Lipshultz, der Betreiber eines halbseidenen Kasinos namens Argosy Club, sucht einen Mann. Lester Valentine hat noch 100.000 Dollar Spielschulden bei ihm, weil sein Scheck platzte. Und nun will Mannys Chef Blackstone, Lesters Schwiegervater, die Schulden eintreiben – mit blauen Bohnen. Na, das sind ja feine Verwandtschaftsverhältnisse.
Nun ist Les Valentine spurlos verschwunden, und Marlowe soll ihn suchen. Er schlägt sogar die zehnprozentige Beteiligung an dem geplatzten Scheck aus. Marlowe weiß: Zehn Prozent von nichts sind verdammt wenig. Er bekommt seinen Tagessatz von 100 Dollar plus Spesen. Die ersten Hinweise erweisen sich als Flops. Nachdem er bei Valentines Strohwitwe Muffy Valentine eingebrochen ist, hat er jedoch seinen ersten Hinweis: eine Adresse in Los Angeles, eruierbar durch einen Strafzettel für Falschparken.
Sie gehört einem „Porträt und Industrie-Photographen“ namens Larry Victor. Kann dies ein Zufall sein? Die Adresse bei Valentines Witwe passt zu einem Mann mit Valentines Initialen. Marlowe bricht wieder ein und stößt auf Pornofotos sowie auf das Foto eines Starlets, das sich ihm erst tags zuvor im Evaskostüm präsentiert hat. Kaum hat er dieses Foto an sich genommen und die Pornobilder an ihren Platz zurückgetan, als auch schon der Bürobesitzer eintritt. Doch Marlowe rauszuschmeißen, bietet er ihm einen Drink an. Etwas ungewöhnlich, findet der Schnüffler. Natürlich leugnet Victor, diesen Valentine zu kennen.
Er beschattet den Fotografen. In einer Bar trifft der Typ eine Blondine, die ihm weiteres Pornozeug anbietet. Danach fährt Victor nach Venice in ein nettes Haus, wo ihn bereits eine schwarzhaarige Schönheit namens Angel erwartet. Ihr Namen stehen auf dem Briefkasten. Schau an: Der Mann ist zweimal verheiratet und führt ein Doppelleben. Aber warum wissen seine andere Frau oder deren Vater nichts davon? Und warum erzählt Marlowe nichts davon seinem Auftraggeber, wundert sich Linda.
Als Marlowe am nächsten Tag Larry Victor erneut in dessen Büro aufsuchen will, ist die Tür offen und die Blondine vom Tag zuvor sitzt im Chefsessel – mit einem hässlichen Loch in der Stirn. Marlow ahnt, dass sich die angenehmen Verhältnisse, in denen Larry Victor alias Lester Valentine sein Doppelleben führt, rapide ihrem Ende nähern. Vor allem dann, wenn Muriel Blackstone mächtiger und reicher Vater Clayton von Larrys anderer Frau erfahren sollte.
Und diese ist es, die es in Marlowes Augen verdient, beschützt zu werden. Eine Aufgabe, die sich als zunehmend schwieriger erweist. Denn es bleibt nicht bei der ersten Leiche…
_Mein Eindruck_
Ich hatte mir Chandler immer als schwierig und ungeheuer abgebrüht vorgestellt. Das muss wohl an den Filmen der schwarzen Serie liegen, die keinerlei Hoffnung aufkommen ließen. Doch Robert B. Parker ist, wie ich vielfach feststellen durfte, ein Autor, der seinen Figuren immer viel Raum für Hoffnung lässt – selbst dann, wenn es für sie manchmal zappenduster aussieht. Also freute ich mich schon auf die Lektüre.
Die ersten vier Kapitel stammen von Chandler, die restlichen 37 von Parker. Der Übergang ist sanft, aber merklich. Auf einmal herrscht nicht mehr sparsamer Dialog vor, nein, jetzt dürfen auch ausführliche Orts- und Personenbeschreibungen vorkommen. Dennoch bleiben die Dialoge zwischen Marlowe und seinen männlichen Gegenübern stets von seinem trockenem Humor gekennzeichnet. Den finden die Cops in der Regel überhaupt nicht lustig, und die Gauner noch weniger.
Der Marlowe Parkers ist zwar nicht gerade mit dem abgebrühten Gentleman zu vergleichen, den Humphrey Bogart dargestellt hat, aber auch kein muskelbepackter Schlägertyp wie Spenser. Beide haben jedoch eines gemeinsam: Sie leben – wie die Ritter von anno dunnemals – nach einem Code, nach eigenen Regeln, und wenn man sie nicht lässt, dann verschwinden sie. Das sagt Marlowe zu seiner Noch-Ehefrau Linda, die damit überhaupt nicht zurechtkommt, dass ihr Gatte nicht so pflegeleicht und häuslich ist wie die Männer ihrer Freundinnen. Die Ehe wird freundschaftlich beendet, doch eines bleibt: die Liebe. Denn beide sind Romantiker.
Auch Parkers Marlowe versteht sein Handwerk auf dem Effeff, und so kommt er nicht nur Lester Valentines Bigamie und Doppelleben auf die Spur, sondern auch den diversen Morden. Die Cops finden es natürlich nicht koscher, dass dieser Privatschnüffler sie immer von dort anruft, wo die jeweils neueste Leiche zu finden ist. Eigentlich sollte es andersrum sein. Um ihn zum Reden zu bringen, stecken sie ihn eine Nacht in den Knast. Die arme Linda ist entsetzt. Was werden ihre Freundinnen sagen!
Was ist es bloß, das das Verhältnis zwischen Vätern und Töchtern in den „Marlowe“-Krimis so interessant und labil macht? Muriel Valentine wird von ihrem Vater, dem zwielichtigen Tycoon Clayton Blackstone, nicht bloß verwöhnt, sondern geradezu fürsorglich erdrückt. Das hat natürlich böse psychologische Folgen für Muriel. Schon im Teenageralter muss sie über die Stränge geschlagen haben, erfährt Marlowe, machte Nacktfotos von sich, und als sie aus dem europäischen Urlaub zurückkehrte, stellte sie Daddy vor vollendete Tatsachen: Sie hatte eben jenen Porno-Fotografen geheiratet: Lester Valentine.
Alias Larry Victor alias Schlenker. Dieser Spielertyp ist, wie Marlowe erkennt, ein wenig wie er. Er spielt, um das Risiko zu verlieren als Nervenkitzel genießen zu können. Leider setzt Larry alias Les stets auf die falschen Chancen und verliert, so etwa bei Manny Lipshultz. Doch diesmal zahlt seine Frau Muriel nicht die Zeche, sondern lässt den Scheck platzen – Pech für Lester.
Diese Story ist zwar wenig plausibel, aber wenigstens nachvollziehbar (kaum jemand würde es wagen, den Plot von „The Big Sleep“ / „Tote schlafen fest“ als nachvollziehbar zu bezeichnen). Die Stringenz steht eh nicht im Vordergrund, sondern vielmehr scheint es, als wolle der Autor bemerkenswerte Szenen aneinanderreihen – sicherlich eine Hauptaufgabe der Unterhaltungsliteratur.
Eine der besten Szenen ist Marlowes Begegnung mit einer betrunkenen Hure in einer Bar. Er will sie als Informantin aushorchen und füllt sie ab. In Nullkommanix ist die verblühte Lady betütert. Doch dann tanzen sie miteinander, und dieser Moment hat so viel Wehmut in sich, dass er im Gedächtnis bleibt. Mit seltener Sanftheit bettet Marlowe die Besinnungslose auf eine Lederbank in der Bar und sorgt dafür, dass es ihr gut geht. Also doch ein Gentleman? Nein, lediglich ein Romantiker.
Und das ist auch der Grund, warum die Ehe mit Linda zwar enden mag, nicht jedoch ihre gegenseitige Liebe zueinander. Im Schlusskapitel geben sie einander Hoffnung und der Liebe ein Fest.
_Unterm Strich_
Dieser Krimi ist mit den „Spenser“-Romanen kaum zu vergleichen, was Action, Drama und Sex angeht. Marlowe, der olle Pfeifenkopf, kann auch nicht kochen wie sein Bostoner Kollege. Er schlägt sich nicht, nimmt keine Gangster hoch, befreit keine Jungfrauen und vieles mehr. Doch dafür macht er einen guten Job, als er den Bigamisten findet und ihn nicht an Cops oder Gangster ausliefert. Ein Fehler möglicherweise, aber ein feiner Zug. Am Schluss soll wenigstens ein Pärchen überleben, beschließt er.
Der Fall plätschert im Spannungsnetz von Porno-Fotografen, Bigamisten, scharfen Fotomodellen und Halbwelt-Tycoons so vor sich hin, bis sich ganz unverhofft doch noch eine Lösung einstellt. Leider ist es eine ziemlich blutige. Aber damit ist die Bedrohung für das Glück des Pärchens beseitigt, was den alten Romantiker Marlowe zufriedenstellt.
Krimikenner dürften schon lange vor dem Finale herausgeknobelt haben, wer die Leichen auf dem Gewissen hat. Auch mir sind ein paar Klischees zu viel hineingewoben, so etwa das unheilvolle Verhältnis zwischen Vater und Tochter (man denke auch an „Chinatown“). Aber Hauptsache, Parker bringt die vom Meister angefangene Geschichte sauber zu Ende – und mit wesentlich mehr Anlass zur Hoffnung.
|Taschenbuch: 290 Seiten
ISBN-13: 978-0425123430|
[Verlagshomepage]http://us.penguingroup.com/static/pages/publishers/adult/berkley.html
_Robert B. Parker bei |Buchwurm.info|:_
[„Der stille Schüler“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4066
[„Gunman’s Rapsody“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6836
„Cole & Hitch“:
1) „Appaloosa“ (2005)
2) „Resolution“ (2008)
3) „Brimstone“ (2009)
4) „Blue-Eyed Devil“ (2010)
„Jesse Stone“-Krimis:
1) [„Night Passage“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6811
2) [„Trouble in Paradise“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6816
3) [„Death in Paradise“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6815
4) [„Stone Cold“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6810
5) [„Sea Change“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6812
6) [„High Profile“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6813
7) [„Stranger in Paradise“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6814
8) [„Night and Day“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6873
9) „Split Image“
Die „Sunny Randall“-Reihe:
1) [„Family Honor“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6831
2) [„Perish Twice“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6832
3) [„Shrink Rap“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6833
4) [„Melancholy Baby“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6834
5) [„Blue Screen“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6835
6) [„Spare Change“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6852
Unter anderem in der „Spenser“-Reihe, die 39 Romane umfasst, erschienen:
[„The Godwulf Manuscript“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6921
[„Paper Doll“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6818
[„Stardust“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6819
[„Potshot“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6821
[„Walking Shadow“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6820
[„Widow’s Walk“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6826
[„Chasing the Bear“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6837
[„Hundred Dollar Baby“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6838
[„Taming a Sea-Horse“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6839
[„Bad Business“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6840
[„Back Story“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6842
[„Painted Ladies“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6843
[„Cold Service“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6844
[„The Professional“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6866
[„Playmates“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6867
[„Thin Air“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6872
[„Small Vices“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6829
[„Promised Land“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6923
[„Mortal Stakes“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6922
[„God Save The Child“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6951

















