Der Bann der Hexe verspricht Rettung und bringt den Untergang – der vierte Band des neuen Zyklus »Die Kinder von D’Hara«! Richard Rahl und seine Gefährten müssen sich dem dunklen Zauberer Michec stellen, oder Richards geliebte Kahlan wird sterben – sie alle werden sterben! Um ihren Feind auch nur zu erreichen, müssen sie allerdings dem Bann einer Hexe folgen und zunächst freiwillig in das Reich der Toten eintreten. Zumindest glaubt Richard das – doch es ist eine tödliche Falle! (Verlagsinfo)
Alljährlich wird die begehrte Auszeichnung des Nebula Awards von der Schriftstellervereinigung der SFWA vergeben, den Science Fiction & Fantasy Writers of America. Die Kategorien sind: Novel, Novella, Novelette, Short Story. Bereits die Nominierung für eine dieser Kategorien wird als Auszeichnung angesehen – und ist auch gut für den Marktwert des jeweiligen Autors. Die prämierten wie auch die nominierten Werke tauchen in den publizierten Listen stets immer wieder auf, so bleiben die guten Namen in Erinnerung.
In ferner Zukunft beherrschen die Lords der sogenannten „Instrumentalität“ die Erde. Die Menschen leben zumeist in geschützten Städten, mit Ausnahme der „Heillosen“, die in der Wildnis den Bestien ausgesetzt sind, und der Untermenschen unter der Erdoberfläche. Dies sind die Geschichten von Individualisten, die sich außerhalb der Komfortzone stellen, die die Lords eingerichtet und verordnet haben: Romantiker, aber auch Helden.
Der Autor
Cordwainer Smith war das Pseudonym von Paul Myron Anthony Linebarger (1913-66), einem Professor an der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität, China-Experten (er beriet die US-Regierung) und Autor eines vielbeachteten Buchs über psychologischen Kriegsführung. Cordwainer Smith – Sternträumer. SF-Erzählungen weiterlesen →
Die Menschen der Zukunft können durch unsere Träume und Erinnerungen zappen. Es ist ihr einziger Trost in einer Welt ohne jede Intimsphäre. – Ein SF-Roman aus dem Zeitreise-Genre mit atemberaubender psychologischer Finesse, dabei „eine höchst verführerische Mischung aus raffiniertem Schreiben und verrückten Bildern.“ (Publishers Weekly)
„Where the Night Falls“ von Beril Kehribar erzählt von Aurelia Grey, die an der abgeschiedenen Hill Cove Boarding School lebt, einem Internat, an dem neben Menschen auch übernatürliche Nachtwesen ausgebildet werden. Als Tochter eines Lehrers gehört sie zwar zur Schule, steht dort aber dennoch am Rand der Gemeinschaft, da sie ihre eigenen magischen Fähigkeiten nicht beherrscht.
Das Buch thematisiert Aurelías Kampf um Zugehörigkeit und Anerkennung innerhalb der strengen Hierarchien der Schule, insbesondere im Hinblick auf eine einflussreiche Schwesternschaft, von der sie akzeptiert werden möchte. Gleichzeitig verdichten sich an der Hill Cove Boarding School dunkle Vorzeichen: Schülerinnen verschwinden, Regeln werden infrage gestellt und alte Geheimnisse beginnen an die Oberfläche zu kommen.
Mit „Der Turm der Göttin“ und „Im Reich der Atlantiden“ machte uns die britische Autorin Jane Gaskell mit Cija und ihren romantischen Abenteuern in der Zeit vor dem Untergang Atlantis‘ bekannt. Die Autorin benötigte elf weitere Jahre, bis 1977, um den abschließenden Atlantis-Band zu schreiben. Zudem hat sie die Erzählperspektive gewechselt, was dem Zyklus doch noch etwas Pfiff verleiht. Denn die letzten Abenteuer Cijas schildert ihre Tochter Seka.
Seka ist ebenso blauhäutig wie ihr von Echsen abstammender Vater, der Kaiser Zerd, und stumm seit einem traumatischen Erlebnis auf Atlantis. Sekas Alter bleibt unklar, aber so alt, wie sie ihren (sexuellen) Erlebnissen nach sein müsste, kann sie eigentlich noch gar nicht sein. Aber vielleicht geht das bei Echsenabkömmlingen schneller?
„Ihre Mutter erwartete die Rückkehr des „Drachen“, der von einer heißblütigen und kampferfahrenen Königstochter begehrt wird, und er ist dieser Liaison keineswegs abgeneigt, um seine schwindende Macht zu erneuern.
Jeder Unterstützung beraubt, bleibt Cija wieder nur eine Flucht in die Wildnis, um das nackte Leben zu retten, bleiben die Entbehrungen eines rastlosen Wanderlebens, ausgeliefert den Launen und Gelüsten derer, denen es besser geht, und den Schikanen ihrer eifersüchtigen Frauen, und die Hoffnung auf ein Wunder, irgendwann heimkehren zu können.“ (Verlagsinfo)
Die Atlantis-Trilogie der Engländerin Jane Gaskell entstand ab dem Jahr 1963. Sie zählt zu den besten Verarbeitungen des Atlantis-Mythos. Der Zyklus wurde bei Heyne bereits zweimal aufgelegt, zunächst in vier Bänden 1976, zuletzt 1987 in fünf Bänden. Diese Editionsdaten werden lobenswerterweise mit angegeben, denn sonst könnte diese Ausgabe recht verwirrend erscheinen.
Die Vorboten des Todes, schreckliche Kreaturen im Dienste der Goldenen Göttin, haben Richards geliebte Frau Kahlan schwer verletzt. Nicht einmal im magisch geschützten Palast des Volkes war sie sicher. Außerdem häufen sich die Hinweise, dass ausgerechnet im Zentrum von Richards Macht dunkle Kräfte am Werk sind. Richard will Kahlan und ihre ungeborenen Zwillinge heimlich in der Burg der Zauberer in Sicherheit bringen. Doch die Goldene Göttin hat ihre Augen überall, (Verlagsinfo)
Die Kinder von D’Hara bei Penhaligon:
1. Die goldene Göttin
2. Die Vorboten des Todes
3. Im Labyrinth des Zauberers
4. Der Bann der Hexe
5. Das Tor zur Dunkelheit
Revolution trifft Quantentheorie: Hard-SF par excellence
Durch das Terraformen des Mars hat sich die Menschheit eine zweite Heimat geschaffen. Aber zu Beginn des 22. Jahrhunderts tun sich zwischen seinen Bewohnern und den Erdenmenschen bereits schier unüberwindliche Abgründe auf. (Verlagsinfo)
Einer der vielen unglaublich voluminösen Romane zum Roten Planeten stammt von Greg Bear, der als einer der ideenreichsten SF-Autoren der letzten 20 Jahre gilt. Dennoch: „Heimat Mars“ ist nur für Leute mit viel Zeit und Geduld zu empfehlen.
„Alchemy of Secrets“ ist ein Urban-Fantasy-Roman, der moderne Alltagswelt mit verborgener Magie und alten Legenden verbindet. Im Zentrum steht eine junge Frau, die sich mit Mythen und Geheimnissen beschäftigt und plötzlich selbst Teil einer gefährlichen Prophezeiung wird. Ein mysteriöses Artefakt und ein Wettlauf gegen die Zeit bestimmen den Verlauf der Geschichte.
Die abenteuerlustige Thronerbin Cija ist die Gemahlin des Feldherren Zerd, der sich mit einem Heer ungewünschter Bürger des Nordreichs auf eine Selbstmordmission geschickt wurde. Er ist der Renegat, dem es gelang sich auf den Thron von Atlantis zu setzen. Cija ist nun seine Kaiserin, doch schon zu Friedenszeiten ist deren Beziehung problematisch, als aber das Heer des Nordreichs mit Sedili, Zerds erster Gemahlin, an der Spitze und dann das Heer der Waldmenschen mit Lara, Zerds zweiter Gemahlin, an der Spitze in Atlantis landen, gegen die Zerd nur noch die Reste seines alten Heeres setzen kann, muss Cija aus dem Weg – zumal sie einen Bastard gebar, der Zerd so unähnlich sieht… (Verlagsinfo)
Die Atlantis-Trilogie der Engländerin Jane Gaskell entstand ab dem Jahr 1963. Sie zählt zu den besten Verarbeitungen des Atlantis-Mythos. Der Zyklus wurde bei Heyne bereits zweimal aufgelegt, zunächst in vier Bänden 1976, zuletzt 1987 in fünf Bänden. Ich bespreche die Ausgabe von 2001.
Während Richard Rahl noch eine Möglichkeit sucht, seine Frau und seine ungeborenen Zwillinge in Sicherheit zu bringen, stößt er auf eine weitere Bedrohung für ihr Wohlergehen. Ein dunkler Zauberer hat sich in dem magischen Labyrinth unter dem Palast des Volkes eingenistet und bringt immer mehr von Richards Gefährten in seine Gewalt. Richard muss ihm entgegentreten – und verstrickt sich in dessen magischem Netz. (Verlagsinfo)
Der junge Schmied Alv alias Elof hat zum Ende seiner Ausbildung drei Gesellenstücke unter der Anleitung seines Meisters geschaffen. Alv begibt sich auf die Reise durch die Welt, ohne zu ahnen, dass seine Gesellenstücke, ein Armreif, ein Tarnhelm und ein Schwert, in den falschen Händen ein großes Unglück hervorrufen könnten…
Im zweiten Band der Trilogie „Der Winter der Welt“ zieht Alv / Elof mit Kermorvan, dem Königssohn, und einer Horde verwegener Gesellen los, um das legendäre Volk des Ostens ausfindig zu machen. Dazu müssen sie einen riesigen geheimnisumwitterten Wald durchqueren, in dem die unsterblichen Heroen längst untergegangener Reiche hausen und ihnen den Weg verlegen… (Verlagsinfo)
Die Trilogie „Der Winter der Welt“ besticht nicht nur durch die spannende Erzählung über die Erlebnisse des Schmiedes Alv sondern auch durch die Detailverliebtheit des Autors, der den Leser in eine komplexe Welt entführt. So findet sich in allen drei Büchern jeweils ein Anhang, der dem Leser Näheres über die Welt, in der die Geschichte spielt, so etwa Flora und Fauna, Sprachen, Tiere, Völker usw., außerdem eine detaillierte Landkarte.
Der Krieg gegen die Alte Welt ist beendet, und Richard Rahl, der Herrscher des Reichs D’Hara, verspricht seinem Volk ein goldenes Zeitalter. Er ahnt nicht, welches Unheil er damit heraufbeschwört. Denn so wird die Goldene Göttin auf ihn aufmerksam. Ihr Botschafter verlangt die völlige Unterwerfung unter ihre Herrschaft. Sollte sich Richard weigern, würden er und alle seine Angehörigen eines schrecklichen Todes sterben. (Verlagsinfo)
Die Kinder von D’Hara bei Penhaligon:
1. Die goldene Göttin
2. Die Vorboten des Todes
3. Im Labyrinth des Zauberers
4. Der Bann der Hexe
5. Das Tor zur Dunkelheit
Seltsame Kerle, ulkige Dimensionen & nicht ganz so geniale Erfinder
Dies ist meines Wissens die einzige Storysammlung von Lafferty, die in deutscher Sprache vorliegt. Sie ist nahezu identisch mit einer gleichnamigen Ausgabe des S. Fischer Verlags aus dem Jahr 1974, ergänzt um Übersetzungen der Titelgeschichte und der Story „Die sechs Finger der Zeit“, die im Lichtenberg-Verlag unter Herausgeber Wolfgang Jeschke erschienen.
Der Autor
Der amerikanische Schriftsteller Raphael Aloysius Lafferty „wurde 1914 in Neola, Iowa, geboren, zog 1920 nach Oklahoma City und arbeitete 35 Jahre lang als Elektroingenieur. 1960, also mit ca. 45 Jahren, begann er zu schreiben und hatte auf Anhieb Erfolg. Mit seinen herzerfrischend geistreichen Schnurrpfeifereien gewann er die Gunst der Leser und 1973 den Hugo Gernsback Award, den die amerikanischer Leser verleihen.“ (Verlagsinfo) Die damit ausgezeichnete Story ist „Eurema’s Dam“ aus dem Jahr 1972.
Prospero und Roger Bacon sind zwei Hexenmeister, die es verstehen, die schönen Seiten des Lebens zu genießen. Eines Tages fällt ein dunkler Schatten auf die bizarre Unterkunft von Prospero. Unheimliche Wesen belagern die beschauliche Gartenidylle, seltsame, schreckliche Ereignisse nehmen ihren Lauf, und die beiden Zauberer müssen ihr ganzes Können aufbieten, um einer Bedrohung zu trotzen, die das Ende nicht nur einer, sondern vieler Welten bedeuten könnte.
Ex-Army-Ranger Travis Devine soll die zwölfjährige Betsy Odom nach dem Tod ihrer Eltern zu ihrem Onkel begleiten, gegen den das FBI ermittelt. Aber Devine bemerkt schnell, dass nicht alle das Wohlergehen des Mädchens im Sinn haben. Was weiß Betsy wirklich über den Tod ihrer Eltern? Und wer will verhindern, dass die Wahrheit darüber ans Licht kommt? Devine sucht nach Antworten und findet eine Verschwörung, in die sogar seine Erzfeindin, die mysteriöse Frau aus dem Zug, verwickelt zu sein scheint. Ist der Moment gekommen, an dem sie und er sich zum ersten Mal gegenüberstehen? Um zu überleben, muss Devine herausfinden, auf wen er sich verlassen kann – und wer ihn wieder einmal ans Messer liefern will. (Verlagsinfo)
Dies ist die direkte Fortsetzung des uralten Gor-Romans „Raiders of Gor“ (Gor 6), der in den frühen siebziger Jahren erschien. Als Kapitän Bosk, vormals Tarl Cabot, die Piratenstadt Port Kar verlässt, geht er seltsamen Gerüchten nach: Dass eine kleine Flotte unter dem Kommando eines gewissen Bosk aus Port Kar die Entfernten Inseln jenseits der Inselkönigreiche Cos und Tyros heimsuche. Bei seinen Nachforschungen an Bord seiner zwei Schiffe stößt er auf Überlebende, die die seltsamen Gerüchte bestätigen. Wie kann es nur sein, fragt er sich, dass die Inselkönigreiche Cos und Tyros eine solche Flotte von Seeräubern in ihren Gewässern dulden?
Im Eridanus-Verlag erschien im Juni 2025 der neue Roman von Sven Haupt, der mit seinen Werken bereits mehrfach den Deutschen Science Fiction Preis gewonnen hat. Grund genug, hier nicht zu zögern und zuzuschlagen.
Klappentext:
Die Raumschiffpilotin Hannah Riley bestreitet zusammen mit ihrem Roboterfreund Andy einen Lebensunterhalt durch illegale Frachtflüge im äußeren Sonnensystem. Von einem geheimnisvollen Auftraggeber erhalten die beiden eine schier unmögliche Mission. Sie sollen zur zerstörten Erde reisen, um eine Bibliothek voller medizinischem Wissen zu bergen, das angeblich den Untergang der menschlichen Rasse aufhalten kann. Unterwegs müssen sich die beiden dem Wahnsinn stellen, der ihnen in Form von gefakten Vampiren, verrückten KIs und mörderischen Robotern begegnet. Sie finden die Wahrheit – aber auf gänzlich andere Art als erwartet…
Nach »Stille zwischen den Sternen« (Gewinner des Deutschen Science-Fiction Preises 2022), »Wo beginnt die Nacht« und »Niemandes Schlaf« (Gewinner des Deutschen Science-Fiction Preises 2024) ein ganz neues SF-Abenteuer aus der Feder von Sven Haupt.
(Verlagsinfo)
In dieser Story-Sammlung des Altmeisters, die Werke von 1966 bis 1976 versammelt, ist unter anderem die literarische Vorlage für den gleichnamigen SF-Film mit Robin Williams in der Titelrolle enthalten. Asimov präsentiert hier den ersten „weiblichen“ Roboter, was wohl einen Widerspruch in sich darstellt. Diese Storysammlung aus dem Jahr 1976 enthält elf Erzählungen und ein Gedicht von Isaac Asimov.
Wien, Nürnberg und Moskau: tödliche Kämpfe der Ryder-Schwestern
Evan Ryder war einst eine Außenagentin für einen Black-Ops-Arm des Pentagon (wie Treadstone oder Blackbriar). Jetzt arbeitet sie für Parachute, eine führende Firma im Quantenrechnen, deren privates Spionagenetzwerk jede Regierungsbehörde übertrifft.
Ihre Mission bleibt jedoch die gleiche, nämlich Omega zu zerstören, einen fanatischen Kult, der weltweit danach strebt, Demokratien zu Fall bringen und seine eigene Theokratie zu errichten. Der Kampf gegen Omega hat sie bereits eine ihrer drei Schwestern – Ana – gekostet, doch sie gibt nicht auf.
Jetzt ist in Wien ein Parachute-Agent ermordet worden, um ihm einen Mikrofilm zu rauben. Evan begibt sich auf eine Jagd nach seiner Mörderin. Sie ahnt nicht, dass diese Frau ihre totgeglaubte Schwester Bobbi ist, die sich nun Kata nennt, eine Agentin des russischen Geheimdienstes FSB. Zugleich erfährt Lucinda, ihre dritte Schwester, davon, denn nun ist klar, dass es in Omega einen Maulwurf geben muss…