Zeitabenteuer der Hl. Inquisition in Königin Elisabeths I. Reich
Dass der englische SF-Autor John Brunner (gestorben 1995) nicht nur auf dem Gebiet sozialkritischer Science Fiction Großes zu leisten vermochte, sondern auch mit klassischen Science-Fiction-Themen Beachtliches leistete, beweist er mit diesem Parallelweltroman, der aus drei Anfang der 60er Jahre verfassten Storys besteht, die für die Buchfassung gründlich überarbeitet wurden. John Brunner – Zeiten ohne Zahl. SF-Roman weiterlesen →
Der 3. Waylander-Roman aus David Gemmels Drenai-Saga ist eine bemerkenswert komplexe und gefühlsgeladene Geschichte, wenn man sie mit ihren Vorgängern vergleicht.
Der Autor
David Gemmell (geb. 1948), früher selbst einmal Soldat, ist der führende britische Autor (wenn nicht sogar weltweit) von Fantasy-Action-Romanen. Besonders bekannt wurde ab 1984 er mit der Drenai-Saga, in der kernige Helden wie „Druss die Legende“ in einem untergehenden mittelalterlichen Reich schier aussichtslose Kämpfe ausfechten. David Gemmell – Waylander der Graue (Drenai-Saga 03) weiterlesen →
Nancy Kress wurde bei uns vor allem mit den Romanen „Verico Target“ und dem „Bettler“-Zyklus bekannt, die sie als eine engagierte Erzählerin ausweisen, die es versteht, die möglichen Probleme der Menschen in naher Zukunft auf aufrüttelnde Weise darzustellen. Anders als viele ihrer Kollegen beschäftigt sie sich in erster Linie mit dem Aspekt der Gesundheit, sei es in der sozialen („In grellem Licht“) und körperlichen Weiterentwicklung (die „Bettler“ brauchen keinen Schlaf mehr) und der genetischen Manipulation („Verico Target“).
Dies ist der zweite Band von O. S. Cards fünfbändiger „Homecoming“-Saga, die mit dem Band [„Die verlorene Erde“ 1688 begann. Nun müssen die auserwählten Männer von Basilika noch Gefährtinnen für die lange Reise zur Erde suchen. Und das Schicksal ihrer Stadt Basilika erfüllt sich.
Stellen sie sich vor, Sie könnten in die Vergangenheit reisen und Geschichte hautnah erleben. Als Professor Brendan Doyle das Angebot erhält, den berühmten Dichter Samuel Taylor Coleridge persönlich zu treffen, ist er begeistert.
Doch was als phantastisches Abenteuer beginnt, wird schnell zu einem Kampf um Leben und Tod. Magie regiert das London des Jahres 1810 und dunkle Kräfte haben sich verschworen, um das Rätsel der Unsterblichkeit zu lösen. (Verlagsinfo) Das dürfte wohl nicht gut gehen. Turbulente und kriminelle Abenteuer in der düster-romantischen Hauptstadt des British Empire sind die Folge, nicht nur über, sondern auch häufig unter der Erde.
Dieser Fantasy-Roman ist wie ein Roadmovie aufgebaut. Aber die Suche der Tochter nach ihrem verschwundenen Vater, dem titelgebenden Magier, führt sie von Kentucky bis an den Nordpol. Dort findet ein ungewöhnlicher Showdown statt.
Der Autor Terry Bisson kennt sich mit Kentucky- und Tennessee-Whiskey (was ist nun Scotch und was Bourbon?) aus, mit allerlei Schießprügeln und natürlich mit dem Tabakanbau. Dass er von von all diesen Dingen und noch dazu ausgezeichnet zu erzählen versteht, beweist er in dem vorliegenden Roman „Talking Man“, den der Heyne-Verlag 1999 dreizehn Jahre nach dem Original veröffentlichte.
Anno 2020: Die Nationalstaaten haben ihren politischen Einfluss weitgehend verloren, Multis beherrschen mithilfe einer perfekt vernetzten Informationstechnik die Welt. Laura und David Webster arbeiten als PR-Berater für eine dieser Firmen, Rizome.
Grenada, Singapur und Luxembourg sind Datenoasen – hier wird mit jeder Sorte von Informationen gehandelt. Der Konkurrenzkampf zwischen ihnen ist groß und hat die Ausmaße eines Kleinkriegs angenommen. Rizome schickt Laura und David nach Grenada, um ein Abkommen auszuhandeln. Als Singapur Grenada angreift, kann David entkommen, doch Laura wird gefangen genommen.
In den folgenden drei Jahren wird sie immer tiefer in die Machenschaften von Firmen, Staaten und Terrororganisationen verstrickt, die sie unmöglich durchschauen kann… (Verlagsinfo)
Vor vierzig Millionen Jahren wurde der Planet Hamonie von Menschen besiedelt. Seitdem wacht der gigantische Computer Überseele über die Kolonie. Überseele soll den Planeten vor den Gefahren schützen, die einst die Erde zerstörten. Doch nun ist der Computer selbst in Gefahr; seine Systeme drohen zusammenzubrechen. Um der Vernichtung zu entgehen, muß Überseele auf die Erde zurückkehren, denn nur dort kann der Master Computer repariert werden. ..
Der Autor der erfolgreichen „Ender“-Saga und des Alvin-Maker-Zyklus erzählt in seiner fünfbändigen „Homecoming“-Saga von einem fernen Planeten und wie dessen Bewohner wieder zurück zur verlassenen Erde gebracht werden. Bibelfeste Leser werden sich schon bald an das Alte Testament („Buch Mose“) erinnert fühlen.
Frauenschicksal auf Gor: von der Entführung zur Erfüllung
Ein Giftanschlag auf Tarl Cabot wird von den Kurii-Aliens von langer Hand vorbereitet, und die reiche, schöne Elinor Brinton soll ihr williges Werkzeug sein. Dies ist der erste der Gor-Romane, der von einer Frau, die von der Erde nach Gor entführt wurde, selbst erzählt wird – diesmal im Auftrag von Tarl Cabot selbst.
Handlung
Elinor Brinton lebt in New York City an der Park Avenue in einem teuren Penthouse, die Tochter eines kürzlich verstorbenen Multimillionärs und seiner reichen, aber gefühlskalten Witwe. Mit schönem Körper und Gesicht ausgestattet, ist es der gebildeten Elinor ein Leichtes, sich Zugang zu Model-Agenturen zu verschaffen und noch mehr Geld zu verdienen.
Dornröschen wird vom Prinzen wachgeküsst – und die böse Tante, durch deren vergiftete Spindel sie in hundertjährigen Schlaf versetzt worden war, gibt wieder mal keine Ruhe. Klingt wie ein Alptraum? Genau: Und diese Story erzählt der Autor von Bestsellern wie „Ender“ und „Alvin Maker“ in spannender und höchst einfallsreicher Manier. Es war mir kaum möglich, das Buch aus der Hand zu legen. Orson Scott Card – Enchantment. Fantasy-Roman weiterlesen →
Agent Tarl Cabot in der Arena – im Sand und in der Luft
Tarl Cabot sucht in der Verkleidung eines Attentäters seinen eigenen Mörder. Er ist auf der Suche nach demjenigen Mann, der ihn auf einer Brücke hinterrücks mit einem Wurfmesser ermorden wollte und stattdessen einen jungen Soldaten traf. Tarl gerät mitten hinein in die Intrigen, die um die Wettkämpfe der Tarn-Rennen von Ar gesponnen werden. Tarl hat mit Vella, einem Erdenmädchen namens Elizabeth, den Auftrag der Priesterkönige, nach dem Kontaktmann zu den Kurii, den feindseligen Aliens, in Ar zu suchen. John Norman – Assassin of Gor (Gor 5) weiterlesen →
Alte Spione rosten nicht – der Auftakt der brandneuen Thrillerreihe von SPIEGEL-Bestsellerautorin und Queen of Thrill Tess Gerritsen!
Über Maggie Bird kann man einiges erzählen: Sie züchtet Hühner, ist eine zuvorkommende Nachbarin und lebt ein ruhiges Leben im idyllischen Purity in Maine. Die scheinbar durchschnittliche Sechzigjährige besucht regelmäßig einen Buchclub, wo sie mit ihren ebenfalls pensionierten Freunden Martinis trinkt – gerührt, nicht geschüttelt. Sie kann hervorragend mit einem Gewehr umgehen. Und sie spricht nie über ihre Vergangenheit.
Als eines Tages eine tote Frau in ihrer Auffahrt liegt, ist Maggie sofort klar: Dies ist eine Nachricht aus der »guten alten Zeit«. Vor sechzehn Jahren arbeitete sie für die CIA, und nun scheint die Vergangenheit sie eingeholt zu haben. Zusammen mit ihren Freunden aus dem Buchclub – alles ehemalige Spione wie sie – nimmt Maggie die Ermittlungen auf, denn sie alle wissen: Für die lokale Polizei ist dieser Fall eine Nummer zu groß … (Verlagsinfo)
Limes Verlag; Deutsche Erstausgabe (15. November 2023)
Gebundene Ausgabe : 464 Seiten
ISBN-13 : 978-3809027782
Originaltitel : The Spy Coast
Was wäre, wenn man die Zeit anhalten und dann wieder ablaufen lassen könnte? Welche Folgen hätte dieses „Zeitbeben“ auf die Menschheit? „Im Jahr 2001 beschließt das Universum, vor die Wahl gestellt, ob es sich ausdehnen oder einen zweiten Urknall erleben soll, ins Jahr 1991 zurückzukehren. Zehn Jahre lang kommt es zu einer Wiederholung von allem und jedem, der freie Wille existiert nicht mehr. Nun schlägt die große Stunde von Kilgore Trout, einem vergriffenen Science-fiction-Autor…“ (Verlagsinfo) Vonneguts letzter Roman sprüht vor Ideen, wie das aussehen könnte.
Als Wissenschaftler von der Erde erforschen, ob der nur wenige Lichtjahre entfernte Planet Isis für eine Besiedlung geeignet ist, erleben sie eine böse Überraschung: Die Biosphäre dieser bizarren Welt setzt sich zur Wehr. Mikroorganismen entwickeln sich zu gefährlichen Killern, denen ein Großteil der Expeditionsteilnehmer zum Opfer fällt. Wird dem Expansionsstreben des Menschen hier ein für alle Mal eine Grenze gesetzt – oder birgt Isis ein größeres Geheimnis, das unser Verständnis vom Universum völlig verändert? (Verlagsinfo) „Bios“ ist ein wissenschaftlich fundierter und recht spannend geschriebener SF-Roman: ein wahrer Bio-Thriller.
Unter „Ayurveda“ versteht man die jahrtausendealte indische Gesundheitslehre. Sie besagt, dass körperliche Gesundheit nur dann erreicht werden kann, wenn das Körperinnere sich im Gleichgewicht befindet. Schon seit nunmehr vielen Jahren schwappen Auszüge des Ayurveda auch in unsere westliche Welt rüber. Dr. Vinod Verma ist eine Koryphäe auf diesem Gebiet und stellt in ihrem neuen Buch ein Programm vor. Mithilfe dieses Wegweisers soll es speziell dem Europäer gelingen, die ganzheitlichen Methoden einfach und effektiv in seinen Alltag integrieren zu können.
Nur dem äußeren Anschein nach ist Andrew Wiggin, genannt Ender, ein ganz normaler Junge. Tatsächlich hat man ihn dazu auserwählt, zu einem militärischen Genie zu werden, das die Welt braucht, um einen übermächtigen Feind zu besiegen. Aber Enders Geschichte verläuft anders, als es die Militärs geplant haben. Völlig anders …Dieser Erzählband enthält noch rund ein Dutzend weitere verblüffende Erzählungen wie diese.
„Seit 400 Jahren steht die Schwarze Schar treu zu ihren Verpflichtungen: Sie tritt in die Söldnerdienste des Meistbietenden, sei er nun gut oder böse. Diesmal jedoch befallen die erfahrenen Krieger Skrupel: Ihr neuer Dienstherr ist offenbar ein Dämon, ein Vasall der Lady, die das Nordreich beherrscht. Diese Lady, das personifizierte Böse, ist nach jahrhundertelangem Schlaf auferstanden …“ (aus der Verlagsinfo)
China, Ende der 1960er-Jahre: Während im ganzen Land die Kulturrevolution tobt, beginnt eine kleine Gruppe von Astrophysikern, Politkommissaren und Ingenieuren ein streng geheimes Forschungsprojekt. Ihre Aufgabe: Signale ins All zu senden und noch vor allen anderen Nationen Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen. Fünfzig Jahre später wird diese Vision Wirklichkeit – auf eine so erschreckende, umwälzende und globale Weise, dass dieser Kontakt das Schicksal der Menschheit für immer verändern wird. (Verlagsinfo)
Die hier besprochene Ausgabe ist ein preisreduziertes Tie-in zum Start der NETFLIX-Serie und wurde von Martina Hasse direkt aus dem Chinesischen übersetzt. Meine erste Rezension hat sich auf eine englische Übersetzung bezogen.
Der Autor
Liu Cixin (* 23. Juni 1963) ist ein chinesischer Science-Fiction-Autor. „Cixin Liu ist einer der erfolgreichsten und produktivsten chinesischen Science-Fiction-Autoren. Seine Romane wurden bereits acht Mal mit dem Galaxy Award prämiert.“ (Amazon.de) Lius Werk wird als Hard Science Fiction angesehen, und die Trisolaris-Romane werden demnächst verfilmt.
In seinem mehrteiligen Alvin-Zyklus schildert Card ein Amerika, das es nie gegeben hat: Der Unabhängigkeitskrieg hat – noch – nicht stattgefunden. Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts existieren so unterschiedliche Staaten wie die der kolonialen Engländer, der Franzosen in Kanada, der Irrakwa-Indianer (Irokesen) und der unabhängigen Siedler im Westen der Appalachen-Berge. Um die Zersplitterung komplett zu machen, sind die Kolonien der Engländer in königstreue Gebiete und in Länder des Lord-Protektors Oliver Cromwell aufgeteilt.
Im Startband „Der siebente Sohn“ kommt daher Benjamin Franklins Erfindung des Begriffs „Amerikaner“ und „Amerikanische Nation“ einer Revolution gleich. Und Franklins Freund und Dichterkumpel William Blake trägt diese Idee zu den Siedlern im Westen. Dort trifft er unvermutet Alvin Miller, den jungen Magier, dem in den folgenden Ereignissen eine Schlüsselrolle zufällt. Dessen Feind ist der Unschöpfer, die dunkle Macht des Zerstörers vom Anbeginn der Welt… Orson Scott Card – Der siebente Sohn (Die Legende von Alvin, dem Schmied 1) weiterlesen →
Über hundert Karten zeichnen die Reiserouten von Bilbo, Frodo und den Gefährten nach und geben einen unvergleichlichen Einblick in die Landschaften, die großen Schlachten und die Bauwerke aus dem Ersten, Zweiten und Dritten Zeitalter Mittelerdes. Der Atlas enthält neben physikalischen Übersichtskarten zahlreiche geologische Karten, dazu politische Karten, Detailkarten wichtiger Regionen, Behausungen, Geländequerschnitte, Karten zu Klima- und Vegetationszonen, zu Sprachen und Bevölkerungsverschiebungen, Truppenbewegungen etc. Ein Standardwerk, für Kenner Mittelerdes unentbehrlich. (Verlagsinfo) Sammler, obacht: Die 23. Auflage hat eine neue ISBN erhalten!