Die drei ??? Kids staunen nicht schlecht, als Kommissar Reynolds mit Blaulicht und Sirene auf den Schrottplatz gerast kommt, um dort einen Überfall zu vereiteln. Aber weit und breit ist kein Dieb in Sicht. Als ein falscher Alarm nach dem anderen Kommissar Reynolds in Atem hält, stellt sich heraus, dass jemand ein böses Spiel mit ihm treibt. Doch wer steckt dahinter und warum? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Der arme Kommissar Reynolds. Steht seit gefühlt 42 Jahren „kurz vor der Pensionierung“ und jetzt jagt ihn jemand durch die Gegend … und das auch noch ohne Erfolgserlebnis für den Officer. Ob das wohl ein Ganove ist, den der Kommissar mal hinter Gittern gebracht hat und der sich jetzt rächen will? Na, ich glaube nicht, denn die würden sich bestimmt ganz andere Sachen ausdenken.
Eine Meisterschaft im neuen Skater-Park von Rocky Beach, bei der 100.000 Dollar zu gewinnen sind. Doch der Wettbewerb wird von merkwürdigen Ereignissen gestört: Schmierseife, kaputte Radlager, Schlaglöcher! Versucht da etwa jemand durch Betrug zu gewinnen? Die drei ??? Kids müssen jetzt nicht nur diesen Fall lösen, sondern auch noch versuchen, das Preisgeld zu gewinnen, das sie unbedingt dem Tierheim spenden wollen. Da muss dringend ein Plan her … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ok, wenns um sportliche Aktivitäten geht, ist eigentlich immer Peter gefragt. Für Justus müsste das Board verstärkt werden und Bob drängt sich normalerweise auch nicht in den Vordergrund. 100.000 Dollar Preisgeld ist aber schon eine ordentliche Summe für ein einfaches Skating-Event in einem einfachen „Küstenstädtchen“. Wie kommt so ein dickes Event denn nach Rocky Beach? Und … wenn so eine hohe Summe ausgelobt ist … wieso rechnen sich die Jungs denn Chancen gegen die ganzen Skater-Profis aus, die das Geld anziehen dürfte?
Mutig wie ein Löwe, beweglich wie eine Katze oder majestätisch wie ein Adler: Einfach tierisch gut sind die 16 kraftvollen Positionen, die junge Yogis Schritt für Schritt mithilfe ihrer Lieblingstiere lernen. Schon die Kleinsten werden dank dieses kinderfreundlichen Anfängerbuches in die Geheimnisse der alten indischen Kunst eingeführt. Denn Yoga vermittelt neben Gelassenheit und Achtsamkeit auch Selbstvertrauen und ein starkes Körpergefühl.
Für Kinder der perfekte, um spielerisch und mit vielen Freude die eigene Yoga-Praxis zu entdecken!
Mein Eindruck:
„Wir laden Sie ein, sich zu entspannen!“ Dieser Satz von Lumière aus „Die Schöne und das Biest“ fiel mir als Erstes beim Anblick des Covers ein. Darauf zu sehen sind ein anmutiger weißer Tiger, der von einem kleinen Jungen umarmt und von einem kleinen Mädchen nachgeahmt wird. Ein Bild voller Harmonie vor einem dunkelblauen Hintergrund.
365 neue knifflige Rätsel, spezialgelagerte Fakten und verschlüsselte Verse rund um die drei Detektive aus Rocky Beach machen aus dem Jahr 2021 dein ultimatives „Die drei ???“-Jahr. Der Kalender für 2021 mit Justus, Peter und Bob zum Aufhängen oder Hinstellen.
Mein Eindruck:
Moment, gibts vom Verlag nicht schon einen Abreißkalender der drei ??? ? Jup, den gibts, und er heißt „… und der Super-Kalender“, ist auch immer noch lieferbar. Im Vergleich zu diesem hier aber, gibts in dem bereits erschienenen Kalender Sprüche, Zitate und Fakten und in dieser neuen Version laut Verlag „365 neue, knifflige Rätsel“. Diese Menge muss man sich erst mal einfallen lassen. Außerdem ist dies tatsächlich ein Jahreskalender und der alte „365 Tage“-Kalender kann an jedem Tag gestartet werden, weil er mit dem aktuellen Datum nicht viel zu tun hat.
„Wie viele Beine sind es jetzt, wenn sich ein Eisbär zu mir setzt?“ „Wie viele Beine kannst du verbuchen, kommt noch eine Ente mit Zitronenkuchen?“ „Auch ein Nilpferd darf nicht fehlen, wie viele Beine kannst Du dann zählen?“
Nach und nach stapfen, wuseln, hüpfen, fliegen, watscheln und kriechen die tierischen Freunde des kleinen Jungen durch das Bilderbuch. Doch wie viele Beine werden es am Ende auf der Geburtstagsparty sein? Zum Glück helfen die lustigen Fragen auf jeder Seite den kleinen Rechenakrobaten dabei, den Überblick zu behalten. Ein fröhliches Bilderbuch voller Reime und charmanter Tierbesucher, das kleine Bücherwürmer ab 2 Jahren zum Zählen einlädt. (Verlagsinfo)
Ostern – Das erste große Fest im Jahr. Immer wenn die Temperaturen wärmer und die Tage länger werden, wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht und die ersten Blümchen ihre Köpfe zum Himmel recken – dann ist es soweit. Für Osterhasen und Hühner beginnt die Hochsaison, denn Ostern steht mal wieder vor der Tür und alle Kinder sollen in den Genuss bunter Ostereier kommen.
Was gibt es Schöneres, als sich gemeinsam im Kreise der Familie mit einem tollen Buch auf diese Tage einzustimmen? Eben, mir fällt auch nichts anderes ein!
„Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“… Wer kennt ihn nicht diesen berühmt-berüchtigten Satz am Ende vieler Märchen. Märchen entführen uns zurück in eine Welt, in der wir noch klein waren. Vielleicht sind sie genau deshalb so magisch, weil man zu dieser Zeit noch so kindlich-naiv war. Diese Eigenschaft verliert sich im Laufe des Erwachsenwerdens mit jedem Lebensjahr immer mehr. Solange man jedoch im Besitze dieser tollen Eigenschaft ist, sollte sie voll ausgekostet werden. Dazu gehören Märchenbücher – VIELE Märchenbücher.
_Witziges Wimmelbuch: Erdmännchen auf großer Tour_
Eine Familie von Erdmännchen, die nur Unsinn im Kopf haben, startet die größte Reise ihres Lebens, eine Reise um die Welt. Sie laden ein, mitzukommen. Die Aufgabe ist ganz einfach. Auf jedem großformatigen Bild sind nur die zehn Erdmännchen zu finden, schon kann’s weitergehen.
Aber aufgepasst: Die pfiffigen Tierchen verstehen es perfekt, in der Menge abzutauchen. Echte Spürnasen sind gefragt – und gute Nerven, denn überall, wo die frechen Erdmännchen auftauchen, sorgen sie für heilloses Durcheinander und Chaos …
Mit Illustrationen von Paul Moran, Steve Wiltshire & Simon Ecob. (Verlagsinfo) Jen Wainwright hat das Buch getextet.
Der Verlag empfiehlt das Buch ab vier Jahren.
_Inhalte_
Dies ist ein klassisches Wimmelbuch. Man muss nichts weiter tun, als auf jedem der Wimmelbilder zehn versteckte Erdmännchen zu finden. Das klingt einfach, erweist sich aber als knifflig: Die Erdmännchen-Familie Miranda, Albert, Sofia, Franzi, Samson, Florian, Paul, Mathis, Maxwell und Hannah versteht es sehr gekonnt, in der Menge abzutauchen, beispielsweise in Handtaschen. Man braucht also eine echte Spürnase.
Doch nicht verzagen, wenn man mal nicht alle Erdis findet. Zur Not findet man die Lösungen hinten im Buch. Für echte Adleraugen gibt es zudem eine „Checkliste für Spürnasen“. Mit dieser kann man auf jedem Bild weitere lustige Sachen finden und nacheinander abhaken.
Die Erdis treten eine Reise rund um den Globus an und laden uns ein, mitzukommen und sie aufzuspüren. Die Reiseziele sind sehr attraktiv – und sehr verwirrend:
1) Der Karneval in Rio De Janeiro findet vor allem im Sabadrom statt: 50.000 Leute und nur zehn Erdis! Alles so schön bunt hier!
2) New York: Der Times Square zieht täglich 1,6 Millionen Besucher an, darunter Franzi und Paul. Die Neonreklame blendet fast die Augen.
3) Skifahren in den Bergen von Innsbruck, Österreich: Samson ist als Skifahrer unterwegs, vorbei an Snowboardern, Schlittenfahrern, Fotografen, Blondinen und „Geisterfahrern“.
4) Paris: Für Sofia ist hier vor allem Shopping auf den Champs-Elysées angesagt, daneben können alle erst einmal verschnaufen, vor dem Café de Paris und in Sichtweite des Eiffelturms. Puh!
5) Moskau, Russland, der Rote Platz mit der Basilius-Kathedrale (in der mal wieder Maxim rumhängt): Eine große Menschenmenge hat sich versammelt, denn ausgerechnet heute beginnt das Militärfestival. Eine Parade ist zu bestaunen. Daneben nimmt sich die bunte Kathedrale wie ein Schloss aus einer Märchenwelt aus.
6) Auf der Großen Chinesischen Mauer, die 8851 Kilometer lang ist, geht es wirklich sehr gedrängt zu, und von einem der Wachtürme will jeder einen Blick auf das umgebende Panorama erhaschen. Orangefarben gewandete Mönche üben ihre Kampfkunst mitten im Touristenstrom, und einer der Erdis steht ihnen mit einem mutigen Kampfsprung in nichts nach!
7) Oster-Inseln, Südsee: Strandleben und Moais – die riesigen Statuen, die teils mehr als 80 Tonnen wiegen, wurden vor über 1000 Jahren errichtet. Dazwischen tummeln sich eingeborene Tänzerinnen, Archäologen, Hobbyreiter, Bergwanderer. Am Strand findet man Fischer und einen Erdi als Angler – im Hawaiihemd …
8) Sydney, Australien, ist zwar nicht die Hauptstadt des fünften Kontinents (das ist ja Canberra), sollte es aber sein: Vor dem prächtigen Opernhaus und der Harbor Bridge tummeln sich Einwohner, Erdis und Touris. Sie alle bestaunen das Feuerwerk an Silvester.
9) London, Wachwechsel vor dem Buckingham Palace: Zwischen den Soldaten in ihren Bärenfellmützen und roten Uniformen kann man mit etwas Glück einen ebenso gewandeten Erdi erspähen! Das muss Florian sein.
10) Auch in Venedig wird Karneval gefeiert, mit exotischen Kostümen wie aus einer Oper. Dazwischen schippern Touris und Erdis in Booten auf einem der Canali. Nur Maxim hat sich mal wieder abseits aufgehängt. Typisch!
11) Bei den ägyptischen Pyramiden und der Sphinx treiben auch die Erdis ihr Unwesen, so etwa Paul und seine Schwestern als altägyptische Priester und Prinzessinnen.
12) Bangkok, Thailand: Auf einem der Khlongs (Kanäle) findet gerade ein bunter Markt auf den Booten statt, die Erdis mittendrin. Franzi will hier etwas essen und wird schnell fündig, während sich die anderen verkleiden und verstecken.
13) Kyoto, Japan, ist die traditions- und tempelreichste Stadt Nippons. Hier besichtigt Miranda einen Shinto-Schrein nach dem anderen. Hier werden Kami verehrt, also heilige Geister, die nicht immer göttlich, sondern auch Elementarkräfte sein können, so etwa Donner und Wirbelstürme. Bunte Drachen segeln in der Luft, Wachen in Samurai-Rüstung stehen überall, und Miranda hat sich als Geisha verkleidet.
14) In Santa Cruz, Kalifornien, konzentriert sich das Leben an der Strandpromenade. Hier übt Paul das Surfen, Sofia flaniert und ein weiter Erdi hat sich der Bay(be)watch angeschlossen, den Rettungsschwimmern.
15) Das Great Barrier Reef vor Australien ist tummelt sich besonders Samson gern. In seinem gelben Tauchboot schwebt er zwischen über 400 Korallenarten, Delphinen, Haien und sogar Walen. Er hat Sofia dazu bewegen können, ebenfalls abzutauchen und die bunten Fische zu bewundern.
16) In den Soukhs von Marrakesch ist das Klima wesentlich trockener. Hier feilscht Mathis auf verkehrte Weise, indem er für ein Holzkamel immer höher bietet, Zum Glück hält ihn Miranada davon ab, zu viel zu bezahlen. Die Farben Rot und Weiß herrschen vor. Ein Zahnarzt mit Freiluftpraxis ist zum Glück nicht zu sehen.
17) Der Krüger Nationalpark, Südafrika, birst geradezu vor tierisch-exotischem Leben. Zwischen den Unmengen von Tieren und Touristen haben sich die Erdis als Safari-Teilnehmer verkleidet. Ein brüllender Löwe erschreckt alle, doch die Erdis bleiben cool.
Da Südafrika ganz in der Nähe ihrer Heimat liegt, ist dies ihre letzte Station. Tschüss!
_Mein Eindruck_
Die 17 doppelseitigen Bilder sind toll gezeichnet, nicht nur was ihren übersichtlichen Aufbau angeht, sondern auch die unglaublich vielen, oftmals knallbunten Details. Da finden sich, vor allem was die Erdmännchen angeht, witzige Einfälle: Erdis als Kung-fu-Mönch, als Royal-Guard-Angehöriger, als Surfer, Tauchbootfahrer, altägyptische Prinzessin und vieles mehr. Da macht das Suchen Laune und das Finden Spaß.
Immer wieder ist der verkehrt herum gepolte Maxim als Erdi kopfüber hängend zu finden. Er ist der Maverick, Ausreißer und Außenseiter der Großfamilie. Auch das gehört zu den unterhaltsamen Einfällen der Zeichner.
|Lehrreich|
Auch bereits Vierjährige sollen das Buch mit Gewinn benutzen können, wenn man dem |Baumhaus|-Verlag glauben darf. Der Sinn der 17 Stationen ist klar: So viele exotische Orte und Plätze gibt es (mindestens), und wer dabei nicht Fernweh verspürt, ist ein Stein. Der Krüger-Nationalpark und das Barriereriff mögen zwar bedroht sein, doch das muss man einem Vierjährigen ja nicht unter die Nase reiben. Und auch wer kein Freund von Militärparaden ist, alldieweil Pazifist, kann sich dennoch an dem bunten Getümmel der zuschauenden Menschenmenge erfreuen.
Am schönsten fand ich die Schreine von Kyoto mit den darüber schwebenden Flugdrachen sowie die bunte Vielfalt des Riffs vor Australien. Hier bilden mal nicht die architektonischen Besonderheiten die Attraktion, wie etwa die Pyramiden oder die Chinesische Mauer, sondern die Farbenpracht und die Vielfalt der Trachten: Geishas stehen neben Samurai-Wächtern. Das ist zwar klischeehaft, aber nicht für einen Vierjährigen.
|Anhänge|
Wer nicht jedes Mal alle zehn Erdis findet, muss keine Frustbeulen bekommen – es gibt ja die Lösungslisten im Anhang. Daneben sind auch Checklisten für weitere witzige Details zu finden. Der ausgefuchste Wimmelbuchprofi kann hier überprüfen, ob er auch die Besonderheiten entdeckt hat.
_Unterm Strich_
Man muss kein Vierjähriger sein, um sich an der Farbenpracht und dem Detailreichtum dieser 17 doppelseitigen Wimmelbilder zu erfreuen. Der Einfallsreichtum der Zeichner hält sich vielleicht in Grenzen, aber, nicht, was die Verkleidungen der Erdis angeht und ihre diversen Verstecke. Wer immer ein seltsames Köpfchen mit schwarzen Flecken entdeckt, etwa in einer Handtasche, weiß: Hier steckt ein Erdmännchen!
Dies ist ein lehrreiches Buch zum Verschenken. Und wegen des stabilen Einbandes kann man es an jede Generation neu verschenken. Der Preis ist mit knapp zehn Euronen ungewöhnlich günstig zu nennen. Hier zahlt sich wohl aus, dass der |Baumhaus|-Verlag jetzt das riesige Produktions- und Vertriebsnetz des |Lübbe|-Verlags nutzen kann.
|Info: Where’s the Meerkat?, Michael O’Mara Books, London, 2011;
32 Seiten,
aus dem Englischen von Ulrike Lelickens,
Illustrationen von Paul Moran, Steve Wiltshire & Simon Ecob
ISBN-13: 978-3833901164|
http://www.baumhausonline.de
Christopher Boone ist 15 Jahre, drei Monate und zwei Tage alt, kennt alle Primzahlen bis 7507 und verabscheut Unordnung und Überraschungen. Das Mathegenie hat jede Menge Zwangsneurosen, denn der Autist leidet unter dem Asperger-Syndrom. Als eines Tages Wellington, der Pudel, ich Nachbars Garten einem Attentat zum Opfer fällt, erhält Christopher Gelegenheit, seinem großen Vorbild Sherlock Holmes nachzueifern. Er muss den infamen Täter ermitteln. Mark Haddon – Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone weiterlesen →
Der zwölfjährige Luke existiert, obwohl es ihn nicht geben darf: Er ist ein drittes Kind – in einer Gesellschaft, die nur zwei Kinder pro Familie erlaubt. Die ersten zwölf Jahre seines Lebens verbringt er in einem Versteck, verborgen vor der Bevölkerungspolizei. Bis er eines Tages entdeckt, dass er nicht alleine ist… (Verlagsinfo) Margaret Peterson Haddix – Schattenkinder (Schattenkinder-Zyklus 1) weiterlesen →
Badespaß in der Wanne? Welches Kind liebt es nicht in herrlich warmem Wasser zu planschen?
Elenfantenkuh Elli ist jedenfalls total verzückt. Sie genießt es in der Badewanne zu sein – wären da nur nicht all die anderen Tiere, die ebenfalls einen Platz in der Badewanne haben möchten. Doch sie ist einfach zu klein und eng. Was nun?
Inhalt
Es ist wieder Zeit für Ellis Bad. Gemeinsam mit ihrem gelben Quietscheentchen spielt die Elefantendame und wiegt sich in den Wellen. Doch was ist das? Das ist doch nicht möglich! Plötzlich ist ein Krokodil in ihrer Wanne und hat Ellis Entchen zwischen seinen scharfen Zähnen. Elli möchte ihre Badewanne aber nicht teilen und ruft dem Krokodil zu, dass es rausgehen soll. Aber anstatt das Krokodil Elli gehorcht, wird es nur noch schlimmer, denn auf einmal taucht neben dem Krokodil auch noch ein Flamingo auf. Elli ist gar nicht glücklich.
Wer hat Randolf Manowsky die Erinnerung an die letzten Jahre geraubt? Und wer ist Gwendolyn, der einzige Name, den sein Gedächtnis behalten hat? Diese Fragen zermartern sein Gehirn. Er weiß, dass er das Opfer eines Verbrechens ist, doch er ahnt nicht, dass er Zeuge eines noch viel größeren Verbrechens gewesen ist – des Verbrechens an den Bewohnern von Ferida … (Verlagsinfo) Eva Maria Mudrich – Das Glück von Ferida weiterlesen →
Findest du den Ausweg aus dem unheimlichen Labyrinth?
Sechs verschiedene Labyrinthe versperren dir den Weg zum Super-Rätsel. Finde den richtigen Weg und werde zum Meisterdetektiv! Von Zahlenrätseln über Buchstabenrätsel bis hin zu Logikaufgaben – diese Rätsel bringen sogar die drei ??? ins Schwitzen.
Rätselabenteuer mit Justus, Peter und Bob – mit absoluter Unterlippen-Knet-Garantie.
Mein Eindruck:
Vier Jahre sind um und es gibt mal wieder Rätselbücher aus dem ???-Universum. Die kommen auch diesmal wieder im Doppelpack und haben offenbar beide mit Labyrinthen zu tun.
Was gibts denn in den sechs Labyrinthen dieses Büchleins zu sehen? Worin unterscheiden sie sich ? Und wie schlau muss der Leser sein, um das Super-Rätsel zu lösen und sich Meisterdetektiv nennen zu können?
Gefangen im sprechenden Labyrinth!
Hilf den drei ??? dabei, den richtigen Ausweg aus den sechs Labyrinthen zu finden und das Super-Rätsel zu lösen. Von Zahlenrätseln über Buchstabensalat bis hin zu Logikaufgben – diese Rätsel bringen sogar Justus, Peter und Bob ins Schwitzen.
Spezialgelagerter Rätselspaß mit den drei ???
Mein Eindruck:
Vier Jahre sind um und es gibt mal wieder Rätselbücher aus dem ???-Universum. Die kommen auch diesmal wieder im Doppelpack und haben offenbar beide mit Labyrinthen zu tun.
Was gibts denn in den sechs Labyrinthen dieses Büchleins zu sehen? Worin unterscheiden sie sich ? Und wie schlau muss der Leser sein, um das Super-Rätsel zu lösen und sich Meisterdetektiv nennen zu können?
Die drei ??? folgen einem Unbekannten in eine eingestürzte Grotte. Doch sie finden dort nur einen wertvollen Fisch in einer Box … und einen neuen Fall! (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Eine Grotte genießt und schweigt … oder so. Aber, viel interessanter wäre zu erfahren, was sie erzählen könnte, wenn sie in Plauderlaune wäre, oder nicht? Im offiziellen Schulauftrag wollen die drei Detektive Schüsse schnappen, auf einer Insel, die der Autor just erfunden hat und auf der sich ein Sanatorium befindet. Na ja, oder das, was davon noch übrig ist. Da also soll geknipst werden … warum auch nicht.
Und auch der Unbekannte von der Verlagsinfo lässt nicht lange auf sich warten, denn, pauschal verhält sich jeder verdächtig, wenn man nur lange genug von der richtigen Seite draufschaut …
Warum benimmt sich Justus’ Onkel Perceval so seltsam? Die drei Detektive kommen nicht nur einem Familiengeheimnis, sondern auch einem millionenschweren Fall auf die Spur. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ok, zum einen klingt „Kelch des Schicksals“ nach einem Fall für Indiana Jones und … was noch wichtiger ist … wer zur Hölle ist Onkel Perceval und warum ist er in den 207 vorangegangenen Geschichten noch nie erwähnt worden? Immer ein bissi seltsam so was, finde ich. Hat Justus vielleicht sogar noch drei Brüder und einen Hamster von denen wir nichts wissen? Das nicht, aber noch eine Tante, eine Oma und eine Cousine, die nun auch alle zum Kanon gehören.
Eine Hexe stiehlt Justus’ Geldbörse und ein Sensenmann bricht im Trödelladen ein. Genau dieselben Kostüme trägt auch die Hip-Hop-Gruppe „FMTM“. Nur ein Zufall? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ein Blick aufs Cover und es steht ja eigentlich schon fest: Das ist ein Fall für Peter! … Nicht! Der unbedarfte Leser könnte ja jetzt schließen, dass wir schon Halloween hätten oder gar befürchten, dass es bei den drei ??? jetzt wirklich Mumien, Monstern und auch Mutationen zu sehen gibt. Aber, offenbar gehts hier nur um Hip-Hop. War das nicht diese Musik, zu der sich Rapper in den USA gegenseitig erschießen und in Deutschland in schlechtem Deutsch mehr oder weniger „Alles Schlampen, außer Mutti!“ ins Mikro genuschelt wird?
_Spannend und lehrreich: Wissenschaftskrimi und Entdeckungsreise_
Als der englische Junge George den Wissenschaftler Eric und dessen Tochter Annie im Nachbarhaus kennenlernt, nimmt sein Leben eine aufregende Wendung: Eric und Annie besitzen einen superintelligenten Computer namens Cosmos, mit dessen Hilfe die drei eine atemberaubende Reise durch Zeit und Raum unternehmen. Doch so faszinierend der Weltraum auch ist – dort lauern jede Menge Gefahren. Plötzlich verschwindet Eric in einem Schwarzen Loch. Und wer holt ihn wieder raus?
Der Verlag empfiehlt das Buch ab zehn Jahren.
_Die Autoren_
Stephen Hawking, geboren 1942 in Oxford, ist Astrophysiker und seit 1979 Inhaber des Lukasischen Lehrstuhls für Mathematik an der Uni Cambridge, den einst auch Isaac Newton innehatte. Er wird heute als größter lebender theoretischer Physiker seit Albert Einstein angesehen. Mit „Eine kurze Geschichte der Zeit“ (siehe auch [„Die kürzeste Geschichte der Zeit“) 3119 wurde er einem größeren Publikum bekannt. Hawking ist Mitglied auf Lebenszeit bei der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften und Fellow der Royal Society. Er ist Commander of the British Empire und Träger der Goldmedaille der Royal Astronomical Society, der Albert-Einstein-Medaille, der Eddington-Medaille, der Copley Medal der Royal Society sowie der Presidential Medal of Freedom.
„Die unglaubliche Reise ins Universum“ ist nach [„Der geheime Schlüssel zum Universum“ 4230 sein zweites Jugendbuch, das er mit seiner Tochter Lucy schrieb.
Lucy Hawking, geboren 1970, studierte französische und russische Literatur an der Uni Oxford und schrieb bald als Journalistin für zahlreichen britische Tageszeitungen. Nach der Veröffentlichung von zwei Romanen schrieb sie mit ihrem Vater über den Jungen George, seine Freunde und deren Abenteuer im Universum. Sie lebt heute mit ihrem Sohn in Cambridge.
_Der Grafiker_
Christophe Galfard, Stephen Hawkings ehemaliger Doktorand, arbeitete mit ihm zusammen an den wissenschaftlichen Details des Textes sowie an der Gestaltung des Buches mit Illustrationen und Fotos. Galfard lebt in Frankreich.
_Handlung_
Georges Eltern sind richtige Umweltschützer und Ökofreaks, die auf jede Art von technologie möglichst verzichten. Seine Mutter hütet ihren Garten wie ihren Augapfel. Deshalb grenzt es an eine mittlere Katastrophe, dass Georges Schwein Freddy, das zu beachtlicher Größe herangewachsen ist, mitten hindurch trampelt und sogar den Zaun zum Nachbargrundstück durchbricht. George, der es einzufangen versucht, muss ihm folgen – und erlebt eine Überraschung.
Das Haus, das monatelang leer gestanden hat, beherbergt nun wieder Bewohner. Der Astronom Eric, der George begrüßt, ist so ziemlich das genaue Gegenteil von Georges eigenem Vater. Und Annie, seine aufgeweckte Tochter, ist ebenfalls technikorientiert. Meine Güte, sie haben sogar einen Computer im Haus, doch den darf George erst beim zweiten Besuch sehen. Er muss erst Vertrauen aufbauen, bevor er die Geheimnisse der Familie Bellis kennenlernen darf.
Eric und Annie besitzen einen superintelligenten Computer namens COSMOS, der nicht nur über eine phantastische Fähigkeit verfügt: Er zeigt George zunächst eine harmlose Tour durchs Universum, bei der dem Jungen aber doch der Mund offensteht. Er schwört, dass er niemandem an seiner Schule etwas von diesem Wunderding, das sprechen kann, verraten wird. Aber weil ihm das Gesehene nicht mehr aus dem Sinn geht, malt er es im Unterricht nach. Das fällt seinem fiesen Lehrer G. Reeper sofort auf. Als Reeper ihn in die Mangel nimmt, verplappert sich George: Das Geheimnis flutscht ihm raus. Zunächst scheint nichts Schlimmes zu passieren, aber George weiß nicht, dass Reeper den Besitzer dieses Wunder-Computers kennt und aus tiefstem Herzen hasst. Er setzt sich auf Georges Spur …
Als sich der Raufbold der Schule wegen der von Reeper aufgebrummten Strafarbeiten an George rächen will, flüchtet der Junge wieder in das Bellis-Haus. Das fällt ihm umso leichter, als eine Figur, die in einem Raumanzug steckt, die Verfolger in ihre Schranken weist. (Und Mr. Reeper tut danach ein Übriges, aber das bekommt George nicht mit.) Annie, die in dem Astronautenanzug steckt, lacht über ihren Streich.
Als George sie fragt, warum sie sich so ein Ding bestellt hat – sie will ja nicht nach Schottland im Raumanzug watscheln, oder? -, antwortet sie, dass sie Ausflüge ins All unternehmen kann. Zunächst glaubt George, dass Annie ihn diesbezüglich anflunkert, um anzugeben – das macht sie nämlich gern, das Angeben. Was ihr leichtfällt, weil George ja von Wissenschaft und dem Universum absolut null Ahnung hat. Aber um zu beweisen, dass sie nicht lügt, lässt sie den sensiblen COSMOS zeigen, dass er ein Dimensionstor zu jedem beliebigen Ort im Universum öffnen kann. COSMOS soll den Weg zu dem interessantesten Ort öffnen, der George einfällt: zu einem Kometen.
Ein Lichtfinger, der aus dem Bildschirm des Laptops hervorschießt, zeichnet eine Tür. Dahinter ist tatsächlich die Schwärze des Weltalls zu sehen. Zum Glück ist George schon Annies Beispiel gefolgt und hat – mit etwas Mühe – den zweiten Raumanzug angezogen. Gegen die warnenden Protestrufe von COSMOS schreiten die zwei Kinder durch das Tor und landen auf der Oberfläche des Kometen. Nach einer Weile merken sie, dass COSMOS den Wunsch erfüllt hat, den Kometen von der Saturnbahn über Jupiter und Mars Richtung Erde zu schicken. Wow, welche Wunder es auf diesem Tripp zu sehen gibt!
Doch sie geraten in einen Asteroidenschwarm, der Annies Antenne beschädigt. Sie verlieren die Verbindung zu COSMOS und können nicht mehr zurück. Was jetzt? Zum Glück erscheint Annies Vater und wirft die beiden Ausreißer durch die Tür zurück in sein Haus. Na, die beiden Kinder können sich auf sein Donnerwetter gefasst machen!
Unterdessen setzt Mr. Reeper einen teuflischen Plan in die Tat um, um den kostbaren Computer in seinen Finger zu bekommen und seinen Widersacher Eric in eine tödliche Falle zu locken …
_Mein Eindruck_
Die Story des Buches versucht auf subtile Weise eine Versöhnung zwischen zwei scheinbar gegensätzlichen Geistes- und Lebenshaltungen herbeizuführen, nämlich der naturwissenschaftlich-technischen einerseits (zu der man wohl Hawking zählen darf) und der ökologisch-technikfeindlichen andererseits. Stellvertretend kämpfen die beiden Familien der Bellises und Geelys um die Werte, für die diese beiden Haltungen und Kulturen stehen.
|Zwei Kulturen|
George, die Hauptfigur, stammt aus der Ökofamilie und hat bislang praktisch gar keine Berührung mit Technik gehabt. Noch nicht mal eine Waschmaschine oder einen Fernseher gibt es in seinem Haus, und auf einen Computer muss er selbst jahrelang sparen – es sei denn, er gewinnt im Wissenschaftswettbewerb für seine Schule. Das ist ihm natürlich ein zusätzlicher Ansporn, sich mit dem naturwissenschaftlichen Thema der Astronomie und Kosmologie (Lehre von der Entstehung des Universums) zu beschäftigen.
Ganz anders hingegen Annie, die Tochter des Astronomen Eric Bellis: Sie kennt Technik aus dem Effeff, trägt Raumanzüge wie ein Cocktailkleid und benutzt den hypermodernsten Computer aller Zeiten, um durchs Sonnensystem zu surfen. Ausgerechnet mit George, dem Ahnungslosen. George spielt für sie den Stichwortgeber, wächst aber schon bald mit seinen Aufgaben, als Annie nicht da ist, weil sie sich um ihre Oma kümmert (die im Folgeband eine wichtige Rolle spielt).
|Die dunkle Seite der Macht|
Also ist George auf sich allein gestellt, als er gegen Mr. Reeper und um Erics Leben kämpfen muss. Mr. Reeper verkörpert sozusagen die „dunkle Seite der Macht“ in der Technik und Naturwissenschaft. Seine Nutzung des Computers COSMOS wäre, wenn sie zustandekäme (was ein Passwort verhindert), denkbar katastrophal für seine Umgebung (im weitesten Sinne). Dass auch Mr. Reeper ein Geschädigter ist, erfahren wir erst im nächsten Band, und davon zu erfahren, finde ich wichtig. Denn so wird Mr. Reeper, der Exkollege Erics, nicht zweidimensional wie eine Comicfigur dargestellt, sondern als Produkt bestimmter Vorgänge, die man nachvollziehen kann. Und diese Vorgänge hatten viel mit Eric zu tun.
|Die Unschuld|
Eric verkörpert die Unschuld der Wissenschaft. Es fällt ihm schwer, sich das Böse und seine Machenschaften überhaupt vorzustellen, weil er wie ein Kind vernarrt ist in seine Leidenschaft, welche da Astronomie heißt, und in seine Spielsachen, welche als Sterne etc. bekannt sind. Seine unreflektierte Begeisterung teilt er mit den Astronomen, die ihn aus aller Herren Länder besuchen kommen. Er weiß, dass Ökologie notwendig ist, gibt aber selbstverständlich seinem eigenen Gebiet den Vorzug, auch was das Budget angeht. George ist der Erste und Einzige, der die Astronomen bittet, beide Ziele vereint zu unterstützen: Ökologie und Naturwissenschaft. Aus diesem Gedanken entsteht im nächsten Band der Ehrenschwur der Astronomen, wie ihn Eric formuliert (siehe „Die unglaubliche Reise ins Universum“).
|Eine Falle für Eric|
So weit der „geistige Überbau“. Die Story selbst ist simpel genug und hat zwei Höhepunkte. Annie bietet dem verfolgten Underdog eine aufregende Fahrt durchs Sonnensystem, die George gerne annimmt. Doch die Verfolgung durch den Schulraufbold Ringo geht weiter. Das führt George auf die Spur von Mr. Reeper, der George ständig mit Fragen nach Eric löchert. Die Falle für Eric und das Kidnapping von COSMOS sind der Höhepunkt von Mr. Reepers Schandtaten.
Folglich steckt Eric jetzt in einem Schwarzen Loch. Hat schon mal irgendjemand gehört, dass ein Schwarzes Loch seine Beute wieder freigibt? Wahrscheinlich nicht, denn so lautet die jahrzehntealte Lehre: Jedes Objekt, das in eine solche Singularität gerät, wird durch die enorme Schwerkraft erst lang wie eine Spaghettinudel gezogen – bekannt als „Spaghettifikation“ – und dann in seine Einzelteile zerlegt.
|Wiederauferstehung|
Doch zu den enormen Leistungen Hawkings gehört die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlung, die dazu führt, dass ein Schwarzes Loch verdampft und somit nicht für immer existieren kann. Es mag zwar eine Lebensdauer von Milliarden Jahren haben, aber im Universum gibt es ältere Objekte. Auf diese Weise gibt es eine Möglichkeit, Eric Bellis aus dem Schwarzen Loch zurückzuholen! Und weil Eric ein Buch darüber in einer Kinderversion geschrieben hat, fällt es sogar George leicht, alle Schritte zur Wiedererweckung Erics in die Wege zu leiten. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei der Wundercomputer COSMOS ein …
|BONUSMATERIAL|
In diesem ersten Buch der beiden Hawkings gibt es noch kein hilfreiches BENUTZERHANDBUCH FÜR DAS UNIVERSUM, das den jungen Lesern knifflige Fragen über Raumfahrt, Weltraum und Außerirdische beantwortet. Aber es gibt zumindest eine Vorstufe dazu, die genauso nützlich und umfassend ist. Das Handbuch liefert in mehr oder weniger langen, eingeschobenen Texten Antworten zu Kometen, zu Exoplaneten, Schwarzen Löchern und vielem mehr. Viele der Texte weisen kindgerechte, also einfache Illustrationen auf. Keine Angst: Hier gibt’s keine Trajektorien!
Ebenso wichtig sind die vielen Strecken mit Hochglanzfotos. Diese Bilder und Computergrafiken zeigen insbesondere außerirdische Himmelskörper, wie etwa Sterne, Nebel, Planeten und Monde wie Titan. Aber auch Weltraumfahrzeuge wie die Sonden Viking und Pioneer sind hier zu sehen. Geradezu umwerfend schön sind die authentischen Fotografien von den Planeten unseres Sonnensystems, insbesondere von Jupiter.
Hinzukommen topografische Grafiken von der Venus, die ich hier zum ersten Mal sehe (alldieweil diese Oberflächenmerkmale unter einer dichten Wolkendecke liegen und sich nicht fotografieren lassen). Eine ziemlich umwerfende Grafik zeigt sämtliche (!) Planeten des Sonnensystems inklusive der Zwergplaneten auf nur einer Doppelseite. Man kann sich das Gedränge vielleicht vorstellen. Aber diese Grafik macht die sehr unterschiedlichen Größenverhältnisse drastisch deutlich.
Manche dieser tollen Grafiken und Fotos würde man sogar in einem Sachbuch für Jugendliche vergeblich suchen.
|BONUSMATERIAL DELUXE|
Da es sich hier um die „große illustrierte Ausgabe“ handelt, die immerhin zwei Euro teurer ist als die Standardausgabe, muss sie diesen höheren Preis und den Titel auch entsprechend rechtfertigen. Obwohl dieser Deluxe-Bonus nicht extra gekennzeichnet ist, scheint es sich um jene Fotos vom Hubble- und anderen Teleskopen zu handeln, die interstellare Objekte der fernsten Regionen des Weltalls zeigen. Dazu gehören farbige Objekte wie der Krebsnebel und andere Überreste von Supernovae. Aber auch ganze Haufen von Galaxien sind auf Doppelseiten zu sehen, dass einem Astronomiefan schier die Augen übergehen. Solche Fotos findet man sonst nur in superteuren Fachbüchern.
Auf einer oder zwei Seiten ist auch ein Schwarzes Loch abgebildet. Nun könnte sich der Laie fragen, wie man ein Objekt fotografiert, das schwarz ist, weil es kein Licht hinauslässt, sondern im Gegenteil ansaugt. Natürlich lässt sich ein solches Objekt nur durch seine Auswirkung auf die nächste Umgebung darstellen. Und diese Auswirkungen sind gewaltig, wenn es ständig Materie von umgebenden Sternen abzapft. Das Foto liefert einen schlagenden Beweis und zeigt sogar einen Strahlungsschweif, der typisch für eine solche Singularität ist. Da Eric in einem solchen Objekt verschwindet, spielt es für die Handlung eine entscheidende Rolle und muss entsprechend gezeigt werden.
|Die Übersetzung|
Irene Rumler hat den jugendliche Jargon ausgezeichnet in das umgangssprachliche Deutsch der heutige Jugend übertragen. Ja, sie hat sogar den Szenejargon der Neunzigerjahre aufgegriffen, mit Ausdrücken wie „krass“, „cool“ und „fett“. Ich konnte keinen einzigen Druckfehler entdecken.
_Unterm Strich_
Auch wenn sich der deutsche Titel etwas simpel anhört, so ist es die Geschichte doch beileibe nicht. Hier verfahren die Autoren nicht nach dem sattsam bekannten Feuerzangenbowlen-Schema: „Wat is en Dampfmaschin? Da stelle mer uns mal janz dumm …“ Am Anfang ist George zwar ahnungslos, aber keineswegs dumm, auch wenn Annie das Gegenteil behauptet. Er lernt rasend schnell, und am Schluss ist er es und nicht Annie, der dem Vertreter der anderen Kultur, nämlich ihrem Daddy, das Leben rettet. Und dreimal darf man raten, wer den Wissenschaftswettbewerb seiner Schule und den Computer gewinnen wird …
Der junge Leser bekommt praktisch zwei Bücher in einem. Das erste ist die spannende, lehrreiche und humorvolle Geschichte um die Abenteuer von George, Eric und Annie. Das zweite Buch besteht in allen Extras, die ich unter der Rubrik „Bonusmaterial“ aufgeführt habe, also die Artikel im (hier noch inoffiziellen) „Benutzerhandbuch für das Universum“, die Zeichnungen, Listen – und natürlich die wunderbaren, hochwertigen Fotos von den Himmelskörpern und Raumfahrzeugen, die im Buch erwähnt werden. Die Übersetzung ist überaus gelungen, wie ich finde.
Angesichts der Tatsache, dass dieses hochwertige Buch für Jungs und Mädchen nur knapp 20 Euronen kostet, ist es recht preiswert und von hohem Sammlerwert, der sich durch die Ergänzung mit dem Folgeband noch erhöhen lässt.
|Originaltitel: George’s Secret Key to the Universe
Originalverlag: Random House UK
Aus dem Englischen von Irene Rumler
Empfohlen ab 10 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten
19,5 cm x 25,0 cm
Mit farbigen Illustrationen und Fotos
ISBN: 978-3-570-13836-6|
http://www.cbj-verlag.de
http://www.hawking.org.uk
http://www.georgessecretkey.com
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Großes Fußball-Finale in Rocky Beach und natürlich sind Justus, Peter und Bob dabei. Doch schon bald zeigt sich, dass hier irgendwer ganz fies manipuliert. Die drei ??? Kids ermitteln … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Als Erstes fällt natürlich das 3d-Wackelbild auf dem Cover auf, das, je nachdem, wie der Leser das Buch grad hält, Peter einen Ball ins Netz haut oder ihn den Ball halten lässt. Eine lustige Idee, gern öfter und mehr davon. Aber, mal ganz ehrlich .. was macht bitte ein Hase, der nur auf seinen Hinterläufen steht und mit einem Fanschal bekleidet ist, auf dem Cover? Doofe Frage, er jubelt, wenn Peter den Ball hält! Wobei „Peter vor, noch ein Tor!“ die falsche Anfeuerung wäre.