England 1860: Der junge Australier Adam Salton folgt der Einladung seines einzigen noch lebenden Verwandten auf den Landsitz Lesser Hill. Richard Salton hofft, dass sein Großneffe dort eines Tages sein Erbe antreten wird. Das Anwesen liegt in einer äußerst geschichtsträchtigen Gegend, der es nicht an exzentrischen Bewohnern mangelt. Eine von ihnen ist die faszinierende Lady Arabella March, die Herrin eines auf einer Halbinsel gelegenen Schlosses mit dunkler Vergangenheit … (Verlagsinfo)
Vom Verlag wird das Hörbuch empfohlen für Hörer ab 14 Jahren.
Der Autor
Bram Stoker ist der Künstlername des irischen Schriftstellers und Theatermanagers Abraham Stoker (1847-1912), dessen Karriere mit der des damals berühmten Theaterschauspielers Henry Irving verbunden war, der von 1838 bis 1905 lebte. Stoker begann schon 1872 mit dem Veröffentlichen seiner Erzählungen, was 1897 in der Publikation des Horrorklassikers „Dracula“ gipfelte, der aber 1901 kräftig revidiert wurde. Stoker schrieb noch ein paar weitere unheimliche Romane („The Lair of the White Worm“, 1911 gedruckt, wurde erst 1986 vollständig veröffentlicht) und etliche Erzählungen wie etwa „Die Squaw“.
Jahrelang saß der 54-jährige Bibliotheksangestellte Maertens wegen Mordes im Gefängnis. Inzwischen wieder in Freiheit, lebt er völlig zurückgezogen. Er spielt Schach und schreibt Klassiker ab. Doch plötzlich gerät sein Dasein aus dem Gleichgewicht. Nun ist sein einstmals bester Freund und Studienkollege, der Philosoph Tomas Borgmann, gestorben und hat ihm ein ungewöhnliches Erbe hinterlassen. Borgmanns Witwe Marlene erklärt ihm, dass Tomas verfügt hat, dass Maertens eine Woche bei Marlene in ihrem einsam gelegenen Haus am Meer verbringen solle. Mit freiem Zugang zur Bibliothek. Ob er will oder nicht, Maertens muss sich an seine Zeit mit Tomas erinnern, an die Zeit vor dem Mord, an jene Zeit, in der er ein anderer war: Leon Delmers. Allmählich wird ihm klar, dass sein Freund ihn vor Jahren schamlos hinterging.
„Der Spiegel von Llunet“ (auch: „Der Zauberspiegel“ bzw. „Taran und der Zauberspiegel“) ist das vierte Hörspiel eines fünfbändigen Fantasy-Zyklus, der es vielleicht nicht mit Tolkiens „Herr der Ringe“ aufnehmen kann, aber ebenso stark auf Mythen und Fantasythemen zurückgreift. Und die Hauptfigur Taran, die im Laufe des Zyklus eindrucksvoll heranreift, lieferte wie Tolkiens „Herr der Ringe“ die Vorlage zu einem Zeichentrickfilm. Diesmal sucht Taran nach den Wurzeln seiner Herkunft – er ist nämlich Vollwaise. Lloyd Alexander – Taran – Der Spiegel von Llunet (Taran 4) (Hörspiel) weiterlesen →
Die Tierärztin Frances O’Neill entdeckt eines Tages in Colorados Wäldern ein genmanipuliertes Wesen, das aussieht wie ein Mädchen mit Engelsflügeln. Tatsächlich kann Maximum, so nennt sich diese Kombination aus Mensch und Vogel, fliegen, wie man sich das von Engeln vorstellt. Der Haken dabei ist natürlich, dass es sich bei Max um das Ergebnis verbotener Experimente eines illegalen Genlabors handelt, das den Decknamen „Die Schule“ trägt. Und dass Max und ihresgleichen enorm wertvolle Organismen darstellen, die entsprechend gejagt werden. Frances gewährt Max und ihren Freunden Unterschlupf und Schutz, wodurch sie selbst in die Schusslinie gerät.
Das Stöbern in der Vergangenheit wird für die Journalistin Ellie Cavanaugh zu einem lebensgefährlichen Unterfangen, denn der vor 22 Jahren ihretwegen verurteilte und jetzt freigelassene Mörder ihrer Schwester gehört einer mächtigen Familie an – und er ist absolut skrupellos.
Sherlock Holmes ist ohne Zweifel der größte Meisterdetektiv aller Zeiten. Seine Beobachtungsgabe ist berühmt, sein überlegener Verstand legendär. Mit ihrer Hilfe und der moralischen Unterstützung seines Freundes John H. Watson löst Holmes im düsteren, nebligen London des ausgehenden 19. Jahrhunderts Fälle, um deren Aufklärung sich Scotland Yard vergeblich bemüht.
Wie begann die Freundschaft zwischen Holmes und Watson? Wie steht es mit Holmes und den Frauen? Und vor allem: Hat der Meisterdetektiv tatsächlich gelebt oder ist er „nur“ eine literarische Erfindung?
Das vorliegende Hörbuch gehört zu der Sach-Hörbuch-Reihe „STIMMBUCH Mythos & Wahrheit“ und will dem Hörer „spannende historische Spurensuche, untermalt von Musik und Geräuschen“ bieten. Ob das so hinhaut, wie gedacht, wird sich herausstellen.
_Der Autor Arthur Conan Doyle_
Sir Arthur Conan Doyle lebte von 1859 bis 1930 und gelangte mit seinen Erzählungen um den Meisterdetektiv Sherlock Holmes zu Weltruhm. Dabei begann der Mediziner, der eine eigene Praxis hatte, erst 1882 mit dem Schreiben, um seinen Einkommen aufzubessern. Neben mystischen und parapsychologischen Themen griff er 1912 auch die Idee einer verschollenen Region (mit Dinosauriern und Urzeitmenschen) auf, die von der modernen Welt abgeschnitten ist: [„The Lost World“ 1780 erwies sich enorm einflussreich und wurde schon 13 Jahre später von einem Trickspezialisten verfilmt.
|Arthur Conan Doyle bei Buchwurm.info (Auswahl):|
[„Die geheimnisvolle Kiste“ 3756
[„Im Zeichen der Vier“ 2285
[„Die vergessene Welt“ 1780
[„Der Hund der Baskervilles“ 1896
[„Eine Studie in Scharlachrot“ 2066
[„Der griechische Dolmetscher“ 2427
[„Der Patient“ 3609
_Die Inszenierung_
|Die Sprecher|
Die Stimme des Erzählers gehört Bodo Primus, den Holmes spricht Matthias Haase, den Dr. Watson spricht Axel Gottschick und Arthur Conan Doyles Stimmbandvertretung ist Hans-Gerd Kilbinger.
|Die Macher|
Daniela Wakonigg wirkte als Autorin, Übersetzerin, Regisseur und Sounddesignerin an diesem Hörbuch mit. Die Musik und Teile des Sounddesigns steuerte Peter Harrsch bei.
_Inhalte_
1. Die Wahrheit über Mr. Sherlock Holmes
2. Holmes, Watson und wie alles begann
3. Die Wissenschaft der Deduktion
4. Der erste Fall (Eine Studie in Scharlachrot)
5. Holmes‘ dunkle Seite (Im Zeichen der Vier)
6. Erfolg in London
7. Holmes und die Frauen (Irene Adler, Eine Affäre in Böhmen)
8. Wundersames und Wunderliches
9. Sherlock Holmes muss sterben (die Reichenbachfälle)
10. Die Wiederauferstehung (Das leere Haus)
11. Veränderungen (Der Hund der Baskervilles)
12. Vielleicht das letzte Mal
_Handlung_
Man schreibt das Jahr 1893 und das ganze Königreich trauert: Sherlock Holmes ist tot! Das GANZE Königreich? Nicht ganz: Holmes‘ Schöpfer Arthur Conan Doyle atmet erleichtert auf. Endlich ist er seinen Helden los. Denn eigentlich betrachtet sich der Augenarzt Doyle als seriöser Schriftsteller und nicht als Verfasser von Storys für die Massenblätter. Das hat etwas Degoutantes an sich.
Doch Doyle freut sich zu früh. Seit fünf Jahren, genauer: Seit dem März 1886 schreibt er über seine berühmteste Schöpfung und dessen Biographen Dr. John Watson, einen Militärarzt. Doch die Geschichte „Eine Studie in Scharlachrot“ wird erst im Dezember 1887 gedruckt: als „Shilling Shocker“. Dann folgen 1890 „Das Zeichen der Vier“ und 1891 im berühmten „Strand“-Magazin (Auflage: 300.000 Exemplare!) schließlich der Durchbruch mit „Ein Skandal in Böhmen“. Danach folgen viele weitere Storys wie etwa „Das Musgrave-Ritual“ und „Die fünf Orangenkerne“, insgesamt 24 Geschichten. Doyle ist ausgepumpt. Holmes muss sterben.
Doch auf welche Weise befördert man ein Genie ins Jenseits? Jemanden, der schon im Voraus alle Schliche kennt und Kniffe vorausahnt? Die Antwort: Dafür ist ein ebenso großes Genie vonnöten, eines des Verbrechens. Ein Superschurke. Auftritt Professor Moriarty, Genie des Bösen, in der Erzählung „Das letzte Problem“. Der diabolische Mathematiker hat ein globales Syndikat gegründet, das seine Schergen überallhin schicken kann. Am 4. Mai 1891, fast genau zehn Jahre nach Watsons erster Begegnung mit Holmes, stürzen beide Gentlemen die Schweizer Reichenbachfälle hinab.
Britannien trauert. Das heißt: natürlich nicht nur die Insel an sich, sondern das British Empire – und die ehemaligen Kolonien jenseits des Atlantiks ebenso. Dort war „Das Zeichen der Vier“ erstmals in Philadelphia gedruckt worden. Die Leser sind entsetzt. Das „Strand“-Magazin bekommt auf einen Schlag 20.000 Abonnementkündigungen ins Haus geschickt. Selbst die königliche Familie zeigt sich bestürzt, und das will was heißen. Doyle zeigt sich erstaunt, bleibt aber standhaft. Er zieht in den Krieg gegen die südafrikanischen Holländer („Buren“ genannt) und kehrt erst acht Jahre später zurück.
Mit einer genialen Geschichte: „Der Hund der Baskervilles“, die 1901/02 erscheint. Die Auflage ist ratzfatz ausverkauft. Holmes muss leben! Im Jahr darauf (1903) erklärt Doyle die Wiederauferstehung seines Helden in „Das leere Haus“. Holmes erscheint unangekündigt in Watsons Praxis, und dieses eine Mal fällt sein Freund tatsächlich in Ohnmacht. Holmes erklärt: Totsein ist eine Chance. Eine Chance, etwas ganz anderes zu tun, denn man wird weder beobachtet noch von Moriartys Ganoven verfolgt. Holmes bereiste die Welt, sah Tibet und den Orient.
Mehr Geschichten erscheinen, doch 1904 ist England stark verändert. Die Königin ist tot, Edward regiert. Alles ist elektrifiziert, die Welt schnelllebiger geworden. Viktorianische Tugenden wie Beständigkeit sind nicht mehr gefragt. Während Doyle einen Hang zum Spiritismus und Elfenglauben entwickelt, setzt sich Holmes in Sussex zur Ruhe und züchtet Bienen. Watson, nunmehr Witwer (er heiratete Miss Mary Morston aus „Das Zeichen der Vier“), kommt einmal in der Woche zu Besuch.
Von 1908 bis 1917 und dann wieder bis 1927 schreibt Doyle noch weitere Geschichten, die bis alle bis auf eine vor Holmes‘ Ruhestand spielen. In der letzten, „Die letzte Vorstellung“, wird Holmes ein Spion für die Krone und besiegt einen perfiden deutschen Agenten. Der Weltkrieg hat alle und alles verändert. Doyle verlor einen Sohn und seinen Bruder. Am 2. August 1914 endet die Freundschaft zwischen Holmes und Watson nach 33 Jahren für immer …
Nach Doyles Tod 1930 schreiben die Imitatoren bis heute Erzählungen mit und im Geiste von Sherlock Holmes. Er trifft sogar Alice im Wunderland und taucht im 22. Jahrhundert auf.
_Mein Eindruck_
Ich habe diese biographische Werkschau mit fasziniertem Interesse verfolgt. Zum einen deshalb, weil ich keineswegs der totale Holmes-Kenner und absolute Fan bin, und zweitens, weil die Zusammenhänge zwischen Leben und Holmes‘ Entstehung und Entwicklung mit zahlreichen Fakten unterfüttert werden, die selbst gestandene Holmes-Kenner noch interessieren könnten.
So wird die Frage geklärt, wieso Holmes so schrecklich Geige spielt (Doyles Onkel Richard spielte Geige), warum er so eine seltsame Deerstalker-Mütze trägt (Sidney Pagets Bruder trug sie; Paget zeichnete Holmes‘ Gesicht für das Strand-Magazin) und woher überhaupt sein Hauptmerkmal, die Fähigkeit zur logischen Deduktion, stammt. Sie rührt von Prof. Dr. Joseph Bell her, einem Medizindozenten, den Doyle persönlich kannte und für diese seine Fähigkeit endlos bewunderte. Die weltberühmte Adresse Baker Street 221B existiert erst seit 1931, davor war sie rein fiktiv.
Witzig fand ich die Untersuchung von Holmes‘ Verhältnis zu den Frauen. Der Detektiv findet sie unberechenbar und stuft sie als nicht vertrauenswürdig ein. Dies ist nicht die einzige abstoßende Seite seines Charakters. Aber nur einmal bietet ihm eine Frau Paroli und besiegt Holmes sogar: Irene Adler in „Ein Skandal in Böhmen“. Holmes bewundert seine Gegenspielerin sogar, zumindest die Art und Weise, wie sie ihn ausgetrickst hat. Sie schlug ihn mit seinen eigenen Waffen. Allerdings bleibt dies der einzige Fall von Heldin in Holmes‘ Leben. Ob Doyle auch heldenhafte Frauen in seinen historischen Romanen (die heute alle vergessen sind) auftreten ließ, entzieht sich meiner Kenntnis und wird auch in dieser Biografie nicht erwähnt.
|Das Booklet|
Eine kurze Zusammenfassung von Doyles Biografie findet sich zudem im Booklet. Diese ist wesentlich weniger ermüdend als die – eh schon komprimierte – Langfassung, die vorgetragen wird. Die Darstellung wird natürlich in dieser Form nicht den geltenden literaturwissenschaftlichen Ansprüchen gerecht, denn alle Quellenangaben fehlen. Und diese wären das Minimum an Glaubwürdigkeit im Sinne der beanspruchten Spurensuche. Also handelt es sich um eine populärwissenschaftliche Darstellung, die möglichst auch unterhalten soll.
|Die Inszenierung|
Die Stimme des Erzählers gehört Bodo Primus, den Holmes spricht Matthias Haase, den Dr. Watson spricht Axel Gottschick und Arthur Conan Doyles Stimmbandvertretung ist Hans-Gerd Kilbinger. Insgesamt bieten drei Sprecher ihre stimmliche Darstellungskunst auf, um uns die Zitate aus den Werken und Briefen Doyles näherzubringen.
Der Erzähler verbindet die Zitate mit seiner populärwissenschaftlichen und leicht verständlichen Darstellung. „Holmes“ und „Watson“ spielen auch Szenen nach, so dass beispielsweise Holmes schwermütig darüber sinnieren kann, warum er sich Kokain spritzt. (Noch so ein Detail, das den wenigsten Lesern bekannt ist.)
Schön dezent fand ich die zurückhaltend eingesetzte Musik. Die klassische Instrumentierung beschränkt sich in der Hauptsache auf das bekannte Stück des seinerzeit beliebten Viktorianers Edward Elgar, das den Titel „Pomp and Circumstance“ trägt. Diese Instrumentalversion wurde später mit dem Text „Land of Hope and Glory“ versehen und zu einer zweiten oder dritten Nationalhymne der Briten. („Rule, Britannia!“ und „Jerusalem“ sind weitere solche Hymnen des vergangenen Empires.)
Ab und zu klimpert auch mal eine Harfe aus dem Hintergrund, oder eine Oboe klagt – warum ausgerechnet bei der Erwähnung von Mycroft Holmes, ist mir schleierhaft geblieben. Rein illustrativ ist hingegen ein Geigenmotiv eingesetzt. Es soll Holmes‘ idiosynkratische Weise des Geigenspiels verdeutlichen. Sie ist in der Tat gewöhnungsbedürftig und für jedes Orchester ungeeignet.
Geräusche gibt es nur sehr wenige. Einmal tickt eine Uhr im Hintergrund, in einer anderen Szenen stehen „Holmes“ und „Watson“ an der Küste: Möwen schreien über dem Rauschen der Meeresbrandung. Man kann also nicht sagen, dass sich bei diesem Hörbuch um ein Hörspiel handelt, sondern es ist, wie der Verlag richtig schreibt, eine „inszenierte Lesung“.
_Unterm Strich_
Diese populärwissenschaftliche Darstellung (es werden keinerlei Quellenangaben gemacht) bietet demjenigen, der Arthur Conan Doyle und seinen größten Helden kennenlernen will, einen leicht verständlichen, aber durch die Methode begrenzten Zugang.
Mich jedenfalls hat die biografische Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Mythos Holmes und Wahrheit so interessiert, dass ich der inszenierten Lesung mehr als einmal zugehört habe. Die Informationsdichte ist so hoch, dass sich das genaue Zuhören ebenso lohnt wie das mehrmalige anhören. Aber nicht so hoch, dass man vor lauter Details keine Zusammenhänge mehr erkennen würde. Also genau das richtige Niveau für Einsteiger und solche, die den Meisterdetektiv genauer kennenlernen wollen.
Für mich war völlig neu, dass Arthur Conan Doyle neben seinen Geschichten über Holmes und Professor Challenger („The Lost World“, ebenfalls mehrfach verfilmt) auch historische Romane verfasst hat. Leider sind sie in Vergessenheit geraten. Wer weiß: Vielleicht würde es sich angesichts der aktuellen Mode historischer Mystery-Romane durchaus lohnen, sie wieder aus der Versenkung zu holen. Doyle hat schließlich mittlerweile einen klangvollen Namen, und ein „Sir“ ist er obendrein. Die Zeiten der „Shilling Shocker“ hat er längst hinter sich gelassen.
Es wäre zu begrüßen, wenn der Verlag auf seiner Website entsprechende Links zur Verfügung stellen würde. Per Suchmaschine stößt man schnell auf die Erzählungen, die sämtlich online zur Verfügung stehen. Aber Links zu Sekundärliteratur in deutscher Sprache sind etwas schwieriger zu finden. Hier kann sich der Verlag als Helfer beweisen.
|70 Minuten auf 1 CD
Aus dem Englischen übersetzt von Daniela Wakonigg|
http://www.stimmbuch.de/
Advent, Advent, die Erde brennt! Kim, Franzi und Marie engagieren sich bei einer großen Demo gegen die Rodung des Stadtwalds. Ein Pharmakonzern möchte dort seinen Firmensitz erweitern. Der Streit zwischen den Umweltschützern und dem Pharmakonzern eskaliert, als eine Rodungsmaschine beschädigt wird und Giftköder die Waldtiere gefährden. Die drei !!! nehmen die Ermittlungen auf, um die Täter zu finden und den Wald mit fairen Mitteln zu retten. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Umweltschutz, Klimaschutz, alles prima … aber am Ende haben immer die die Entscheidungsgewalt, die am meisten verdienen können. Und wenn die Stadt / der Landkreis den Wald an ein Unternehmen verkauft, dann können die damit machen, was sie wollen. Schließlich gehts nicht um Sympathien, sondern um Geld.
Ob den Streit zwischen denen, die sich aufregen und denen, die nur Geld verdienen wollen, jemand in diesem Fall wohl ausnutzt? Aber, um genau was zu erreichen? Er/sie scheint ja beiden Seiten zu schaden, wenn ich den Klappentext richtig verstehe.
Im ZDF lief die TV-Verfilmung dieses frühen Mankell-Krimis von 1994. Ein Vergleich mit der vorliegenden Hörspielfassung fördert einige Abweichungen zutage. Dabei kommt das Hörspiel aber keineswegs schlecht weg.
_Der Autor_
Henning Mankell, 1948 in Stockholm geboren und jetzt in Mosambique lebend, sieht sich selbst weniger als Krimiautor denn als Gesellschaftskritiker. Bereits mit 20 arbeitete er in Stockholm als Autor und Regisseur an einem Theater. In den siebziger Jahren veröffentlichte er mehrere Werke, die sich den Klassenkampf und die Arbeiterbewegung zum Thema machten.
Seit 1990 widmet er sich seinem Hauptwerk: den neun Fällen des Kommissars Wallander. Sie wurden Weltbestseller und alle im |Hörverlag| in Hörspielfassungen veröffentlicht. „Der Mann, der lächelte“ erschien 1994 in Schweden und wurde 2001 von Erik Gloßmann ins Deutsche übersetzt.
_Handlung_
Kurt Wallander, Schwedens bekanntester Kommissar, ist ausgebrannt und bereits fest entschlossen, den Polizeidienst zu quittieren. Die Papiere liegen schon bereit, sein Chef hat extra eine Pressekonferenz einberufen.
Selbst als sein Freund Sten Torstensson, ein Anwalt, ihn bittet, den mysteriösen Unfalltod seines Vaters Ole, ebenfalls Anwalt, zu untersuchen, ändert Wallander seine Entscheidung nicht.
Erst als er am Tag seiner vorgesehenen Entlassung die Todesanzeige Stens entdeckt, erwacht sein kriminalistischer Spürsinn aufs Neue. Er tritt wieder seinen Dienst an, gräbt nach Spuren und wird fündig. Sten Torstensson wurde mit drei tödlichen Schüssen von Profis kaltgemacht.
Ole und Sten Torstensson waren Anwälte, die nur einen Klienten hatten: Alfred Harderberg. Der ist einer der bedeutendsten und angesehensten Unternehmer Schwedens. Allerdings gehörte ihm über Umwege auch eine Firma, über die vier Millionen Kronen Steuern hinterzogen wurden.
Nun scheint Wallander auf einmal gefährlich zu leben: Bei der Sekretärin der beiden Torstenssons stößt er auf eine Landmine, die denn auch prompt detoniert. Später wird er von einem Wagen verfolgt, als er mit seiner neuen Kollegin Ann Britt Höglund unterwegs ist. Nur durch einen winzigen Verdachtsmoment denkt Wallander an eine Autobombe, steigt mit Ann Britt aus – und schon fliegt die Kiste in die Luft!
Wer Wallander kennt, weiß, dass ihn nun nichts mehr aufhalten kann, bis er den Drahtzieher dieser Anschläge gestellt hat. Kandidat Nr. 1 auf seiner Liste: Alfred Harderberg.
_Mein Eindruck_
Der Dramaturg des Hörspiels der Produktionsgesellschaft STIL, Moritz Wulf Lange, hat den Stoff des Romans vor allem auf Aktion getrimmt: Ständig passiert etwas, das die Ermittlungen Wallanders und seiner Kollegen weiterbringt. Das ist für dieses Medium auch völlig in Ordnung. Es ist eine Todsünde, den Zuhörer zu langweilen. Dabei geht allerdings die angeblich „subtil gesponnene Gesellschaftskritik“ (|Der Spiegel|) völlig flöten.
Gegenüber dem Film fehlt auch die Figur der Maja, zu der Wallander so etwas wie eine Liebesbeziehung aufzubauen versucht – was natürlich nicht besonders gut klappt. Die Kollegin Ann Britt des Hörspiels steht jedoch nicht für Bettszenen zur Verfügung – so viel wird deutlich.
[SPOILER]
Was nun das Anliegen betrifft, das Mankell am Herzen liegt, wenn er einen Krimi schreibt: Es geht um Organhandel, den Harderberg organisiert. Nicht ganz die feine englische Art, die man einem Wohltäter Schwedens zuschreiben würde.
[SPOILER Ende]
Die Spannung ist durchweg gewährleistet, und manche Szenen erreichen beinahe schon Gruselqualität, so etwa dann, wenn Wallanders nachts um drei durch den Wald vor Schloss Farnholm kraucht und am Schloss auf eine Leiche stößt …
|Die Sprecher & die Inszenierung|
Alle Sprecher sind professionelle Sprecher, wie deutlich zu hören ist. Am wichtigsten ist natürlich die Figur des Kurt Wallander: Heinz Kloss verleiht dem ebenso beliebten wie beleibten Kommissar eine imposante Statur: einmal voller Energie, dann wieder lethargisch-verpennt, schließlich wieder gegen die Windmühlen der Bürokratie ankämpfend. Dann wird Wallander zum James Bond von Ystad. So kommt es zum Showdown auf der Flughafenpiste.
Die kühl-jazzige Musik erzeugt genügend Spannung, dass man weiterhören möchte, ist aber mehrmals ziemlich einfach gehalten. Zu einfache Tonfolgen – so etwa Arpeggios – können jedoch nerven, zumal dann, wenn sie minutenlang ohne Variation wiederholt werden.
Die Geräusche sind in der Mehrzahl ebenfalls passend eingesetzt, sei es nun eine Kuckucksuhr oder ein startenden Automotor. Insbesondere die Explosionen sind gelungen. Schade, dass diese CD keinen DD-5.1-Sound hat! Am Schluss sind jedoch Luftschutzsirenen zu hören, und das ist nun völlig daneben. Es müssten die Martinshörner eines Krankenwagens sein.
_Unterm Strich_
Aufgrund der spannenden Handlung würde ich dem Hörspiel gerne eine Höchstwertung verleihen, aber die merkwürdigen Schwächen in der Sounduntermalung bringen dem Produkt einen Punktabzug ein.
|Originaltitel: Mannen som log, 1994
ca. 107 Minuten auf 2 CDs|
http://www.hoerverlag.de
Eine Mordserie rafft einen bekannten Krimiautor Englands nach dem anderen dahin. Profilerin Fiona Cameron bangt schon bald um ihren Lebensgefährten, den Thrillerautor Kit Martin. Schon bald bewahrheiten sich ihre schlimmsten Alpträume. Und die Polizei ist natürlich wieder mal auf dem Holzweg …
_Die Autorin_
Verlagsinfo: „Val McDermid wuchs in einem schottischen Bergbaugebiet auf und studierte dann Englisch in Oxford. Nach Jahren als Literaturdozentin und als Journalistin bei namhaften englischen Zeitungen lebt sie heute als freie Schriftstellerin in Manchester. Sie gilt als eine der interessantesten neuen britischen Autorinnen im Spannungsgenre – und ist außerdem Krimikritikerin.“
_Die Sprecherin_
Judy Winter, Jahrgang 1944, erhielt ihre Ausbildung an der Staatlichen Musikhochschule in Stuttgart. Sie ist eine vielseitige Schauspielerin und Regisseurin, ist einem breiten – vermutlich älteren – Publikum besonders durch ihre Fernsehrollen, wie in dem Kult-Tatort „Die Reifeprüfung“, bekannt. Für ihre Leistungen wurde sie laut Verlag mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet.
http://www.judy-winter.de/
_Handlung_
Fiona Cameron ist Profilerin und konnte als Täterpsychologin mit ihren Tipps der Metropolitan Police schon so manchen Serientäter finden helfen. Seit ihre kleine Schwester Leslie vor Jahren ermordet wurde, ohne dass man den Täter aufspüren konnte, lastet ein dunkler Schatten – ihre Dämonen – auf Fionas Seele. Die Tätigkeit als Profilerin verschafft ihr Erlösung. Bislang hat sie hervorragend mit Steve Preston zusammengearbeitet, doch seit dem letzten Fall gehen sie getrennte Wege.
Als der „Hampstead-Heath-Mörder “ soll Francis Blake in diesem Londoner Park Susan Blanchett, Mutter von Zwillingen, vergewaltigt und ermordet haben. Allerdings wird Blake vor dem Gericht Old Bailey freigesprochen. Der Grund: Die Polizei, also Preston, habe unlautere Ermittlungsmethoden eingesetzt. Blake, der acht Monate lang in Haft war, fordert Entschädigung für die Zerstörung seines Lebens. Kann man ihm nicht verdenken, deshalb wird er überwacht. Er wird später noch wichtig.
Während Steve Preston also immer noch den wahren Mörder Susan Blanchetts und anderer Vergewaltigungsopfer sucht, beunruhigt Fiona Cameron eine andere Serie von Morden. In Edinburgh wurde der schwule Krimiautor Drew Shand ermordet aufgefunden. Seltsamerweise folgte der Tathergang fast genau jenem Szenario, das Shand in seinem Serienkiller-Roman „Copycat“ gezeichnet hatte – die Morde Jack the Rippers. Dieser Mord erschüttert Fionas Lebensgefährten: Kit Martin ist selbst Krimiautor und war Shands Kumpel. Erst Fionas Besorgnis um ihn führt ihm die Möglichkeit vor Augen, selbst zum Ziel des Killers zu werden.
Als sowohl er als auch seine Kollegin Georgia Lester einen Drohbrief erhalten, ist Fiona verständlicherweise alarmiert. Angeblich sollen die beiden Arbeiten kopiert haben – Blödsinn. Im Internet findet sie die Site „Murder behind the headlines“ (Mord hinter den Schlagzeilen) und stößt auf weitere Informationen. Weniger später wird die Autorin Jane Elias tot aufgefunden – ermordet nach einem Schema aus ihrem Roman „Death on arrival“.
Als auch Georgia vermisst wird, schaltet Fiona Chefinspektorin Duvall von der Metropolitan Police ein. Doch die springt auf einen Typen an, der ihre Pressekonferenz massiv stört, indem er sich als Urheber der Mordserie an Krimiautoren denunziert. Dieser Charles Radford lenkt die Duvall derartig ab, dass sie wichtige Hinweise in andere Richtung missachtet. Steve Preston ist es mit Hilfe einer von Fiona empfohlenen Profilerin, Terry Fowler, gelungen, einen Verdächtigen, einzukreisen: Gerard Coyle könnte der wahre „Hampstead-Heath-Mörder“ sein.
Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als Fiona in Edinburgh weilt: Ihr Geliebter Kit Martin wird entführt und soll nach dem Schema aus seinem Roman „The blood painter“ in einem Ferienhaus sterben: Der Täter will ihm das Blut so lange abnehmen und damit die Wände bemalen, bis das Opfer stirbt. Als Fiona die Gefahr erkennt, in der Kit schwebt, ist es schon fast zu spät.
Kann sie noch rechtzeitig zu Kit gelangen, um seinen Tod zu verhindern? Und wer verbirgt sich hinter seinem Entführer?
_Mein Eindruck_
„Die Erfinder des Todes“ ist ein wirklich ausgefuchst clever konstruierter Thriller, der aber einem bekannten Strickmuster folgt. Man führe den Leser auf eine Fährte, die sich zunächst als Irrweg erweist. Dann stelle man eine zweite, scheinbar separate Serie von Taten in den Vordergrund, der von Fährte Nummer 1 ablenkt. Irgendwann werden sich die beiden Handlungsstränge derartig negativ stören, dass der Leser wirklich mit der Hauptfigur – in diesem Fall Fiona – zu zweifeln beginnt, ob das alles noch gut ausgehen kann. An diesem Punkt lasse man der Action sämtliche Zügel schießen, bis es einen oder besser noch zwei Showdowns geben kann.
Val McDermid folgt dem vielfach erprobten Strickmuster auf sehr erfolgreiche Weise. Allerdings ist ihr Anliegen ein ganz anderes, als irgendwelche blutigen Morde bis ins Detail zu schildern, zu sezieren und aufzuklären, wie das etwa Thomas Harris („Das Schweigen der Lämmer“) gemacht hat.
Denn diesmal geraten die Krimiautoren als „Erfinder des Todes“ selbst in die Schusslinie. Und die letzten Absätze, in denen Fiona Resümee zieht, machen klar, warum der Täter die Autoren auf dem Kieker hat. Sie machen die Profiler zu allmächtigen Halbgöttern, die zu allem fähig sind. Und wenn sie dann bizarrste Serienmorde aufklären, glauben die Leser – und später die Kino- und TV-Zuschauer der Verfilmungen – sogar noch, dass die Morde nicht so schlimm sein können: Es gibt ja Leute, die sie aufklären und die Täter der Gerechtigkeit zuführen können.
Der Autorenkiller übt eine makabre Art von Literaturkritik: Er demonstriert den Autoren am eigenen Leibe, wie es sich anfühlt, selbst à la livre ermordet zu werden. Das hat einen gewissen ironischen Charme. Aber es verdeckt das ernsthafte Anliegen der Autorin, die Leser aufzurütteln, zwischen erfundenen und realen Morden und Polizisten bzw. Profilern zu unterscheiden. Man kann ihr zum Vorwurf machen, sie setze selbst die kritisierten Methoden ein. Das haut aber nicht hin, denn weder schildert sie die Greueltaten noch werden diese schon verfilmt.
|Die Sprecherin|
Judy Winter ist eine sehr routinierte Sprecherin, das merkt man ihrem Vortrag schon nach wenigen Sätzen an. Gefühlvoll zeichnet sie Fionas von Ängsten heimgesuchtes Seelenleben, vermag aber auch Fionas Zornesausbrüche glaubhaft zu inszenieren, wenn Fiona angesichts der Borniertheit mancher Zeitgenossen verzweifeln will. Und besonders dann, als Steve Preston auf keinem einzigen Kanal zu erreichen ist (das Werk seiner Geliebten Terry Fowler).
Es gibt aber auch eine Schwäche, die Judy Winters Stimme offenbart. An ganz wenigen Stellen scheint die Stimme brüchig und rau zu werden, so als wolle sie im nächsten Augenblick versagen. Das passiert zum Glück nie. Aber man fragt sich dann doch, wie lange Frau Winter noch ihren Job erledigen kann.
_Unterm Strich_
„Die Erfinder des Todes“ ist ein ungewöhnlich spannendes Krimiwerk. Geschrieben von einer Kennerin sowohl der Polizeiarbeit wie auch der Krimischreibergemeinde, weiß das Buch sowohl zu unterhalten als auch aufzuklären. Und der actionreiche Showdown in den schottischen Bergen schadet auch nicht.
Die erfolgreiche Schauspielerin Judy Winter setzt das Buch angemessen und mit allen sprachlichen Finessen um. Leider gibt es Musik nur am Schluss, und Geräusche kommen überhaupt nicht vor. Aufgrund dessen ist der hohe Preis von knapp 30 Euro nicht zu verstehen.
|Originaltitel: Killing the shadows, 2001
Aus dem Englischen von Doris Styron
379 Minuten auf 5 CDs|
http://www.luebbe-audio.de
„Commissario Montalbano wundert sich“ lautet der Untertitel dieses Abenteuers des sizilianischen Originals Montalbano. Denn auch in seiner Heimat hofft man auf das schnelle Geld: Aktien, Spekulanten, Börse – hohe Gewinne verspricht Emanuele Gargano, der „Magier der Finanzen“. Doch nicht lange, denn plötzlich ist er verschwunden … Montalbano muss herausfinden, ob Gargano ein gemeiner Dieb – oder ebenfalls ein Opfer ist.
Der Autor
Andrea Camilleri ist kein Autor, sondern eine Institution: das Gewissen Italiens. Der 1925 in dem sizilianischen Küstenstädtchen Porto Empedocle geborene, aber in Rom lebende Camilleri ist Autor von Kriminalromanen und -erzählungen, Essayist, Drehbuchautor und Regisseur. Er hat dem italienischen Krimi die Tore geöffnet. Er starb 2019.
„Commissario Montalbano löst seinen dritten Fall“ – so lautet der Untertitel dieses Kriminalromans, der seine Fortsetzung in „Die Stimme der Violine“ findet. Es gibt also durchaus eine chronologische Reihenfolge in den Montalbano-Romanen, genau wie bei Mankells Kommissar Wallander.
Der Autor
Andrea Camilleri ist kein Autor, sondern eine Institution: das Gewissen Italiens. Der 1925 in dem sizilianischen Küstenstädtchen Porto Empedocle geborene, aber in Rom lebende Camilleri ist Autor von Kriminalromanen und -erzählungen, Essayist, Drehbuchautor und Regisseur. Er hat dem italienischen Krimi die Tore geöffnet. Andrea Camilleri – Der Dieb der süßen Dinge (Hörspiel) weiterlesen →
Der Mörder zeichnet ein Pentagramm: Angst über Oslo
Seit seine Kollegin Ellen bei einem Einsatz getötet wurde, steckt Harry Hole, Hauptkommissar der Osloer Polizei, in er Krise. Er verliert seine Freundin und ihm droht die Kündigung. Doch dann geschehen in Oslo drei spektakuläre Morde, und Hole bekommt eine letzte Chance. Den grausam zugerichteten Frauen fehlt jeweils ein Finger, und an den Tatorten findet sich immer ein Pentagramm, das auf weitere Opfer hinweist. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Die Ermittlungen gehen nur zäh voran, bis der Täter schließlich einen Fehler macht …
„Es ist wahr, dass ich meinem besten Freund in jener regnerischen Nacht Anfang Februar des Jahres 1933 sechs Kugeln durch den Kopf gejagt habe, und dennoch hoffe ich mit dieser Aussage zu beweisen, dass nicht ich sein Mörder bin. Sicherlich werden manche denken, dass ich bloß ein Verrückter bin – sogar noch verrückter als der Mann, den ich in seiner Zelle im Arkham Sanatorium erschossen habe. Andere hingegen werden, wenn sie meinen Bericht gehört haben, anerkennen, dass ich gar keine andere Wahl hatte, nachdem ich das grauenhafte Beweisstück gesehen hatte… dieses Ding auf der Schwelle.“ (abgewandelte Verlagsinfo)
Gerade als Kommissar Harry Hole seine Freundin Rakel wieder für sich gewinnen will, geschieht in Oslo ein ungewöhnlich brutaler Mord. Der junge Robert Karlsen wird offener Straße regelrecht hingerichtet. Während sich die Kripo unter einem neuen Chef aufrappelt, geschieht ein weiterer Mord. Nun macht der Täter offenbar Jagd auf Roberts Bruder Jon. Robert war das falsche Ziel.
Seit Generationen gehören die Karlsens der norwegischen [Heilsarmee]http://de.wikipedia.org/wiki/Heilsarmee an und gelten dort als unbescholtene Mitglieder. Doch die makellose Fassade bekommt Risse, als Hole der Hinweis zugespielt wird, Robert Karlsen habe nicht immer die strikten Regeln der Glaubensgemeinschaft befolgt und sein Bruder Jon sei in lukrative Immobiliengeschäfte verwickelt.
Aber ist der Killer wirklich in den Reihen der Heilsarmee zu suchen? Die Spur führt zurück ins bosnische Vukovar, ins finstere Jahr 1991, als die Serben die Stadt eroberten und alle Bewohner [massakrierten.]http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker__von__Vukovar Bis auf einen … Jo Nesbø/Nesboe – Der Erlöser (Lesung) weiterlesen →
Die grandiosen Melodien des Wiener Hofkomponisten Manfredo Cardinal zogen die Menschen vor 150 Jahren in ihren Bann – sodass die Kaiserin ihm bei Todesstrafe untersagte, weiter zu komponieren. Aber gegen die Jenseits-Melodie hilft keine Strafe und kein Verbot. Sie findet ihre Opfer – bis heute … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 400 gemacht, das erstmalig am 3. März 1986 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.
Los gehts diesmal 1876 in Wien. Und wir hören dem Hofkomponisten Manfredo Cardinal beim Klavierspielen zu. Verbotenerweise … denn er hat den Befehl, nicht mehr zu komponieren. Und anderer Leute Musik darf er offenbar bei Todesstrafenandrohung auch nicht mehr spielen … nicht mal Pfeifen ist noch erlaubt. Aber, warum nur? Das erklärt uns niemand … nur gedroht wird ständig. Tja, und dann isser auch schon kopflos. Selbst Schuld? Aber, was dann passiert, hat mich wirklich überrascht.
Unvorhersehbar: Eine Entführung, an der etwas oberfaul ist
„Commissario Montalbano stößt an seine Grenzen“ lautet der Untertitel von Montalbanos neuestem Fall. Eigentlich ist er ja zum Zuarbeiter degradiert worden, aber auf seine unnachahmliche Art und dank einer Kaskade von Geistesblitzen löst er den Fall – und wird schließlich sogar zum Richter.
Salvo Montalbano erhält aus seinem Kommissariat einen Anruf: Auf einer einsamen Landstraße hat man den Motorroller von Susanna Mistretta, einer jungen Studentin, gefunden, die mit ihren Eltern in einem kleinen Dorf nahe der Fundstelle lebt. Der Vater, der unverzüglich eine Vermisstenanzeige aufgegeben hat, ist sich ganz sicher: Susanna ist entführt worden. Doch Commissario Montalbano findet bald heraus, dass es sich bei der Entführung um die Tarnung für eine weitaus vielschichtigere Angelegenheit handelt: Zu viel passt einfach nicht zusammen. Doch das Netz der Verwirrungen scheint undurchdringbar und der stille Rächer geduldig genug abzuwarten, bis sein Opfer in die verhängnisvolle Falle tappt ? (Amazon.de) Andrea Camilleri – Die Passion des stillen Rächers. Commissario Montalbano stößt an seine Grenzen (Lesung) weiterlesen →
2015: Kostbar sind die Sonnensegel der japanischen Solarstation NIPPON. Von ihnen aus wird die Erde mit Energie versorgt. Als die Energieübertragung versagt, denken Leonard Carr und die Mannschaft der Station zuerst an eine technische Panne. Doch dann geschieht ein Mord, und ein fremdes Raumschiff dockt an.
Entsetzt erkennt die Besatzung, dass sie Spielball in einem Plan ist, der die Station zu einer nie dagewesenen Bedrohung werden lässt. Leonard hat nur eine Chance: Er kennt alle Geheimnisse der Solarstation und weiß beim Kampf, die Gesetze der Schwerelosigkeit für sich zu nutzen … (Verlagsinfo)
„Solarstation“ war nach [„Die Haarteppichknüpfer“ der zweite Roman Eschbachs. 1997 wurde er mit dem Kurd-Laßwitz-Preis der deutschen SF-Kritiker als bester deutscher SF-Roman 1996 ausgezeichnet. Andreas Eschbach – Solarstation (Lesung) weiterlesen →
Der Rachedurst des Geistes der auf dem Scheiterhaufen verbrannten Hexe Katrina van Kampen ist auch nahezu dreihundert Jahre später noch nicht gestillt. In einer schaurigen Halloween-Nacht sehen sich die beiden letzten Nachkommen des damaligen Hexenjägers, zwei pensionierte Lehrerinnen, im beschaulichen Städtchen Newport einer tödlichen Gefahr gegenüber …
Der Verlag empfiehlt sein Werk ab 14 Jahren.
Der Autor
„Per McGraup“ ist das Pseudonym von Marc Gruppe. McGraup ist demnach ein Anagramm.
„Warten auf Oho“ bezieht sich im Titel – sowohl des Originals wie auch in der Übersetzung – auf Samuel Becketts Theaterstück „Warten auf Godot“. Allerdings ist Rankins Roman wesentlich lustiger, unterhaltsamer und wortreicher.
Gott ist tot, und seine Frau Eartha ist sauer. Gott hat nämlich die Erde seinem Sohn Colin vererbt, obwohl er sie ihr geschenkt hatte. Damit nicht genug, trachten nun Dämonen im Auftrag eines „Ministeriums für glückliche Zufälle“ (lies: Hölle!) nach der Herrschaft über eben jene nichts ahnende Erde. Moment, ein wenig Ahnung gibt es hinieden doch: ein Dieb und ein Privatschnüffler kommen der Sache aus ganz unterschiedlichen Richtungen auf die Spur. Doch danach zu urteilen, wie sie sich anstellen, ist das Schicksal Terras mehr als ungewiss…
_Der Autor_
Robert Rankin wurde 1949 in London geboren, heute lebt er mit seiner Frau und zwei Söhnen auf dem Lande in West Sussex. Seine Spezialität sind humoristische Parodien, meist auf erkennbare Vorbilder, aber nicht immer. Bei |Bastei Lübbe| sind u.a. die Elvis-Trilogie, die sechsbändige Brentford-„Trilogie“ und der Hugo-Rune-Zyklus erschienen.
_Der Sprecher_
Oliver Rohrbeck ist laut Verlag als Theaterschauspieler und Synchronsprecher bekannt und hat sich v.a. in der Hörspielreihe „Die drei ???“ einen Namen gemacht. Mit ihm als Sprecher ist bei |Lübbe Audio| „Frühling & Sommer“ von Stephen King erschienen, also die zwei Novellen „Die Verurteilten“ und „Der Musterschüler“.
_Handlung_
Zunächst sieht es so aus, als habe der Roman zwei Handlungsstränge. Das könnte sich als Irrtum erweisen. Wie sich so vieles, was man zunächst anzunehmen geneigt ist, als Irrtum herausstellt.
|Der erste Strang|
Ein Barbierladen namens „Stravino“ in jener längst untergegangenen Epoche vor 1990. Hier kehrt Icarus Smith, der 18-jährige Held, gerne regelmäßig ein, wozu auch immer, aber jedenfalls nicht, um sich den Bart stutzen zu lassen. Vielmehr hat er einen Deal mit dem Inhaber, und der lässt ihn schon mal die Erotikhefte auf dem obersten Regal durchblättern. Dies spielt in jenen goldenen Tagen, als das Internet noch nicht jedermanns Leben bis zur Unkenntlichkeit beschleunigte, und Icarus kann sich die Mädchenbilder daher nicht aus dem Netz saugen. Was ihn interessant macht, ist sein Selbstverständnis als „Relokator“. Sein Bruder Edwin sagt „Dieb“ dazu, aber Icarus betrachtet das Entwenden und Woandersplatzieren von Objekten als Kunst, Wissenschaft und Lebensform. Sein Bruder hält ihn für beknackt.
Wichtig sind die zwei anderen Besucher: Captain Ian Drayton, Armeeoffizier auf Heimaturlaub, und ein gewisser Mr. Cormerant vom „Ministerium für glückliche Zufälle“. Dessen dicke schwarze Aktentasche erregt Icarus‘ Begehren, woraufhin sie plötzlich eigene Wege geht, die ihr Besitzer nicht vorsah. In einem sicheren Versteck stößt Icarus darin auf eine Tonbandaufnahme, die ihn erschreckt: Die Stimme von Mr. Cormerant ist darauf, aber auch die eines Folterers, der einen Professor Bruce Partington aus Brentford nach der Formel für eine Droge namens „Red Head“ befragt. Und zwar mit schmerzhaften Methoden. Bevor der Prof stirbt, faselt er noch etwas von Aliens.
Im Haus des Professor erfährt Icarus endlich, was es mit Red Head auf sich hat: Es ist eine Droge, die Wahrheit der Wirklichkeit enthüllt – und die ist angefüllt mit Engeln und Dämonen. Icarus hat den Verdacht, dass auch das „Ministerium für glückliche Zufälle“ etwas damit zu tun hat…
|Der zweite Strang|
Sein Name ist Lazlo Woodbine, und er ist der größte lebende Privatdetektiv. Seine Freunde nennen ihn Laz, doch davon hat er nur sehr wenige, denn er ist ein hartgesottener Bursche (und immer noch auf der Suche nach seiner weiblichen Seite). Lazlos Schutzengel trägt den schönen namen Barry.
Heute ist sein Glückstag: Laz erhält gleich zwei Aufträge: Ein gewisser Mr. Cormerant verlangt von ihm, er solle eine schwarze Aktentasche wiederbeschaffen, die man ihm, Cormerant, in einem Barbierladen geklaut habe. Leicht verdientes Geld, denkt Laz, und die Spur führt ihn natürlich zu Icarus Smith, der Wahrheitsdroge – und Mr. Cormerants wahre Natur.
Der zweite Auftrag erweist sich als kniffliger: Gott ist aus dem Himmel verschwunden, nachdem er seiner Gattin Eartha einen Planeten namens Terra geschenkt hatte. Eartha will von Lazlo, dass er Gott findet UND ZURÜCKBRINGT. Das Wetter spiele bereits verrückt. Außerdem seien nun drei Kinder vaterlos. Wenn Laz den Fall nicht übernehme, so Barry, könne Eartha allerdings recht unagenehm werden. Den Rest seiner Tage könnte laz in einer Art Vorhölle verbringen.
|Wo ist das Problem?| denkt Laz lässig, besorgt sich von Barry die himmlischen Daten und begibt sich in die Disco Crimson Teacup. Hier soll sich Gott, verkleidet als Richard E. Grant, herumtreiben, in der Hoffnung, jüdische Jungfrauen aufreißen zu können. Laz findet Gott auf der Toilette, doch der verschwindet durch die Hintertür, die natürlich zu einer schummrigen Seitengasse führt. Laz hört Schüsse fallen und tatsächlich: Da liegt Gott auf dem Boden, beleuchtet von den Blitzen eines Hurrikans.
Nun hat Laz ein kleines Problem, denn wie Barry weiß, hat Gott den Planeten Terra in seinem Testament seinem Sohn Colin („Colin?!“) vererbt, doch die betrogene Eartha ficht dieses Testament natürlich an. Damit fangen Lazlos Probleme aber erst an, denn Colin steckt mit einem gewissen Mister Cormerant unter einer Decke. Und wie Icarus soeben schmerzhaft herausgefunden hat, ist Cormerant ein Dämon…
_Mein Eindruck_
Ein Dieb und ein Privatdetektiv machen sich also auf den Weg, eine umfassende Verschwörung aufzudecken, die die Weltherrschaft anstrebt – was sonst? Verschwörungskomplotte sind ja seit seligen James-Bond-Tagen ein beliebtes Mittel, einerseits die Welt zu erklären und zweitens den jugendlichen Helden eben diese Welt vor den Verschwörern retten zu lassen. Für die üblichen Actionkämpfe ist also gesorgt. Und um alle Klischees zu erfüllen, findet der Showdown auf dem Dach eines Hauses statt, das gerade gesprengt werden soll.
Neben seiner Parodie aller Hard-boiled-Detektivfilme der Vierziger und Fünfziger bietet der Autor aber auch eine metaphysische Komödie auf, und die leiht dem Buch den Titel. Gottes Familie ist leicht in Unordnung geraten, seit er selbst aushäusig „aktiv“ ist, seine Frau Eartha sich um ihr Geschenk, die Erde, sorgt und die drei Kids eigene Wege gehen: Jesus Christus natürlich, dann aber auch Colin und seine Schwester Christina. Ja, und wo diese beiden in dieser Geschichte auftauchen, das führt dann auch noch zu ein paar netten Überraschungen.
Lediglich im letzten Viertel, wenn sich alle Annahmen über Gott und die Welt als Irrtümer entpuppen, wird es für den Zuhörer etwas unübersichtlich. Am besten macht man vorher mal eine Pause oder zwei. Den Atem kann man nämlich gut gebrauchen.
Die Detektivparodie, Verschwörungsfantasie und metaphysische Komödie fand ich ganz nett, aber viele Gags klingen schon etwas abgedroschen, was Detektive und Götter anbelangt. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass der Roman bereits 1999 erschienen ist – und womöglich schon Jahre davor (vor dem Internet?) geschrieben wurde. Nicht zuletzt die Spielfilmreihe um die „Nackte Kanone“ hat den Mythos um ruhmreiche, einsame, abgebrühte Privatschnüffler ad absurdum geführt.
Nicht nur, dass Lazlo Woodbine (ich glaube, so hieß mal eine Zigaretten- oder Zigarrenmarke) ein überholtes Modell ist. Er ist auch noch ein penetranter Klugschwätzer, der selbst einem Jim Carrey das Wasser reichen könnte. Allerdings bietet der Autor die eingebaute Ironiebremse an: Alle anderen Figuren können sich nicht an Woodbines wahren Namen erinnern und verunstalten ihn. Woodbine selbst kann – oder darf – sich den Namen des Herstellers seines Revolvers von Smith & Wesson nicht merken. Das führt ebenfalls zu netten Sprachentgleisungen. Leute, die diese Art Humor noch witzig finden, dürften heute kaum älter als 17 sein. Denn danach ist die Welt einfach eine zu ernste Angelegenheit.
_Der Sprecher_
Oliver Rohrbecks Vortrag hat viele gute Qualitäten, so etwa das unglaublich schnelle Sprechen lustiger Stellen, doch die korrekte Aussprache bestimmter fremdsprachlicher Wörter gehört nicht dazu. Wenn er den Eigennamen Ian ausspricht, so sagt er „aiän“ statt „i’än“, und den französischen Ausdruck „sang froid“ (kaltes Blut) spricht er englisch „säng freud“ aus statt französisch „så froá“.
Immerhin charakterisiert er die wichtigsten Stimmen eindeutig, so dass man die Figuren auseinanderhalten kann. Das gilt aber nicht für die zwei „Engel“ Barry und Johnny Boy. Zum Glück haben diese beiden kaum eine gemeinsame Szene. Und durch Zusätze wie „sagte X“ und „sagte Y“ wird auch dem letzten Zuhörer klar, wer gerade was sagt. Allerdings ist das nicht gerade der beste Erzählstil, den man sich vorstellen kann.
_Unterm Strich_
Wie schon angedeutet, muss man wohl ein bestimmtes Maximalalter mitbringen, um dieser Sammlung parodistischer Einfälle auch wirklich Vergnügen abgewinnen zu können. Sonst wirkt das ganze Verfahren nämlich schnell schwer nervend. Ein klugschwätzerischer Detektiv, eine zerstrittene Götterfamilie – naja, Hauptsache, man hat gute Nerven. Am besten gefiel mir noch Icarus Smith, dem all unsere Sympathien gelten müssen, denn er hat eine unkonventionelle Art, mit dem Besitz anderer Leute umzugehen: Er klaut aus philosophischer Überzeugung. Er hat den „großen Durchblick“. Und bei Gelegenheit spielt er Robin Hood. Auch gegen Dämonen, die aussehen wie Reptilien mit Federn auf dem Kopf. Jeder andere – vielleicht mit Ausnahme von 007 und dem blinden Neo – würde da doch die Flucht ergreifen!
Sprecher Oliver Rohrbeck gelingt ein lebendiger, flotter Vortrag. Doch wie bei allen Hörbüchern, die viele Geistesblitze transportieren, sollte man nach zwei CDs, also 140 Minuten, mal eine Verschnaufpause einlegen und sich überlegen, welche Geschichte man gerade erfahren hat.
„Warten auf Oho“ ist eine Frage des Alters und Geschmacks. Wer beides mitbringt, wird eine Menge Spaß haben. Alle anderen haben wahrscheinlich gerade Wichtigeres zu tun.
„Geisterjäger“ John Sinclair ist Oberinspektor in einer Sonderabteilung von Scotland Yard, die sich mit übersinnlichen Fällen befasst. Sinclair wird von einem Kreuz beschützt und gewarnt, das vom Propheten Hesekiel selbst stammt. Zur doppelten Sicherheit trägt er auch eine Beretta-Pistole mit sich, die mit Silberkugeln geladen ist. Werwölfe und ähnliches Gelichter mögen so etwas gar nicht. Heißt es.
John Sinclair und seine Gefährten stehen der Mordliga gegenüber. Doch auch Morasso, ihr Anführer, hat Feinde, nämlich Asmodina, die Tochter des Teufels. Sinclair & Co. befinden sich zwischen diesen beiden Fronten. Er kann nur hoffen, dass in der folgenden Schlacht die eine oder andere Seite geschwächt oder gar vernichtet wird – und dass er nicht zwischen die Fronten gerät.
Folge Nr. 61 entspricht dem Band 201 der Bastei-Romanserie und ist der Mittelteil eines Dreiteilers.