Archiv der Kategorie: Kinder- und Jugendliteratur

Kari Erlhoff – Der blutrote Kondor. Skinny Norris ermittelt (Rocky Beach Crimes 4)

Die Handlung:

Es ist so langweilig! In Rocky Beach ist wirklich überhaupt gar nichts los. Skinny Norris kann noch nicht einmal die drei ??? ärgern: Justus, Peter und Bob sind verreist. Als Lys de Kerk auftaucht, gibt es endlich Hoffnung. Vielleicht passiert jetzt endlich etwas Spannendes? Lys‘ Bruder Yan ist mit einem Freund losgezogen, um einen Schatz zu suchen. Das ist Skinnys Chance! Vielleicht ist er schneller als die anderen? Keiner kennt sich in den Küstenbergen so gut aus wie er. Skinny erklärt sich bereit, Lys zu helfen. Ein humorvoller Lokalkrimi, in dem der Erzfeind der drei ??? im Mittelpunkt steht. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Ok, darauf habe sicherlich nicht nur ich gewartet: Skinny Norris bekommt sein erstes Solo-Abenteuer. Und auch Lys de Kerk hat einen Gastauftritt. Die kennen wir aus verschiedenen vergangenen Fällen der Drei ??? und Justus mutmaßlich sogar noch etwas besser als wir. Ob die beiden aber nun wirklich mal zusammen waren oder nicht … man weiß es nicht. Davon ab kamen und kommen Freundinnen der Drei ??? bei den Fans nie gut an, von daher werden sie maximal am Rande erwähnt … wenn überhaupt.

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Die drei ??? – Dein Fall – … und der schwarze Fluch (Band 9)

Die Handlung:

Verflucht! Die drei ??? finden beim Müllsammeln am Strand von Rocky Beach eine Flaschenpost mit einem Fluch. Wer hat ihn geschrieben? Einem Fotografen des Rocky Beach Today gelingt es nachts, eine schwarz gekleidete Gestalt am Strand zu filmen. Führt sie ein Ritual durch? Kurz danach wird beim Fotografen eingebrochen und die Beweisbilder verschwinden. Justus, Peter und Bob suchen nach verdächtigen Hinweisen und begeben sich selbst in Gefahr. Können die Detektive ihrem eigenen Fluch entkommen? Kinder werden zum vierten Ermittler: Rätseln, mitfiebern und den Fortgang des Kriminalfalls aktiv mitgestalten! (Verlagsinfo laut Homepage)

Mein Eindruck:

Find your Fate

Dies ist kein normales „Drei ???“-Abenteuer, sondern ein „FYF-“ („Find Your Fate“) oder auch „Mitmach-„Fall. In den 1980ern gab es ein paar Versuche, um jungen Leuten mehr Spaß beim Lesen zu bereiten und sie aktiv ins Geschehen mit einzubeziehen. Mit am bekanntesten war nicht nur hierzulande die Reihe „Einsamer Wolf“.

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Die drei ??? – Die Stadt aus Gold (Band 232)

Die Handlung:

Wiedersehen mit einer alten Bekannten: Barbara Mathewson hat ihren eigenen Vater bestohlen und ist jetzt spurlos verschwunden. Professor Mathewson bittet Justus, Peter und Bob um Hilfe. Wofür braucht Barbara seine wichtigen Forschungsunterlagen? Die drei ??? haben bald eine heiße Spur. Es geht um die Legende der „Goldenen Stadt“. Sie wurde einst von Entdecker Álvar Núñez Cabeza de Vaca beschrieben. War Barbara auf der Suche nach der Landkarte, die den Weg in die sagenumwobene Stadt zeigt? Auch andere sind schon sehr an der Karte interessiert. Ein klarer Fall für die Detektive aus Rocky Beach! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Die Fans kennen Barbara Mathewson schon aus den Fällen „Geheimnisvolle Botschaften“ und „Der gefiederte Schrecken“. Jetzt holt ihr Erfinder Christoph Dittert sie wieder aus der Schublade. Aber, diesmal nicht als Auftraggeberin, sondern mutmaßlich als Antagonistin. Hat sie doch ihren Vater, einen Geschichtsprofessor, bestohlen um … tja, um El Dorado zu finden? Der Mann, die Stadt, das Land … alles trug mal diesen Namen … und immer bringt man Gold und Reichtum damit in Zusammenhang. Wollte Barbara ihrem Vater zuvorkommen, um sich zu bereichern, bevor dieser irgendwelche (und mutmaßlich wertvolle) Artefakte an ein Museum übergibt?

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Die drei ??? – Die Nacht der Gewitter (Band 231)

Die Handlung:

Peter kann es kaum abwarten! Er will unbedingt am Surf-Wettbewerb in Orange Bay teilnehmen. Auf dem Weg geraten die drei ??? in ein Unwetter und erreichen den Ort gerade noch über einen Schleichweg. Aus Orange Bay kommt jetzt niemand mehr heraus. Die Brücke ist unpassierbar! Zeitgleich zum Wettbewerb findet ein Stadtfest mit Buden und Attraktionen statt. Ein Zauberer zieht das Publikum in seinen Bann. Als ein 1967er Ford Shelby Mustang GT Super Snake nicht mehr an seinem Platz steht, starten die Freunde die Ermittlungen. Wie kann ein Auto verschwinden, wenn niemand den Ort verlassen kann? Ist Magie im Spiel? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Ok … nur weil ein Zauberer im Ort seine Tricks vorführt, muss er etwas mit dem Verschwinden des Autos zu tun haben? Wie schauts denn mit den üblichen Verdächtigen aus? Ich meine, es wird doch sicher Leute vor Ort geben, die davon leben, andere zu bestehlen. Gut, das muss ja den Zauberer jetzt auch nicht zwingend ausschließen …

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Die drei ??? und der dreiäugige Schakal (Band 230)

Die Handlung:

Werden wir beobachtet? Peter und Kelly wollten eigentlich einen romantischen Abend im Park verbringen. Irgendwie fühlen sich die beiden aber unbehaglich. Peter wird das seltsame Gefühl nicht los, dass sie nicht allein sind. Hat die große Bronzestatue vielleicht etwas damit zu tun? Als sie sich der Figur nähern, ist Peter verwirrt: Hat er es nur geträumt oder hat die Statue sich gerade tatsächlich bewegt? Seine Freunde müssen ihm helfen! Die drei ??? suchen gemeinsam nach Hinweisen, um das Geheimnis der lebenden Statue zu lüften. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Ok, der Klappentext liest sich schon mal wie der Anfang eines typischen Teenie-Slasher-Movies aus der Kategorie B oder C. Und bei aller Ängstlichkeit, die wir vom Zweiten ja gewohnt sind … wie schwer ist es wohl, die Statue mal abzuklopfen, um festzustellen, ob sie bewegliche Teile hat? Oder verstehe ich das etwas falsch? Hoffentlich, sonst wärs echt langweilig.

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Knight, Mary-Jane / Blythe, Gary / Jacobs, Philip / Peterkin, Mike / Chidlow, Philip / Jacoby, Jenny – Vampire – Das furchterregende Tagebuch des Dr. Cornelius Van Helsing

Bilderbuch für neugierige Entdecker

Mai 1907. Der Vampirjäger Abraham van Helsing liegt krank danieder, und sein besorgter Bruder Cornelius macht sich mit seinem Diener Gustav de Wolff auf den Weg, um in Transsilvanien ein Heilmittel zu suchen. Doch das Unternehmen scheint ein Fehlschlag, denn inzwischen hat offenbar ein Vampir Jonathan Harker einen verhängnisvollen Besuch abgestattet.

Die Autorin
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Michael Scott – Der unsterbliche Alchemyst (Die Geheimnisse des Nicholas Flamel 1)

Zwei Zauberlehrlinge in der Wanderschule

Die Geheimnisse des Nicholas Flamel

Band 1. „Der unsterbliche Alchemyst“
Band 2. „Der dunkle Magier“
Band 3. „Die mächtige Zauberin“
Band 4. „Der unheimliche Geisterrufer“
Band 5: „Der schwarze Hexenmeister“
Band 6: „Die silberne Magierin“
Band 7: The Secrets of the Immortal Nicholas Flamel: The Lost Stories Collection (2021) ISBN 0-593-37690-0; ISBN 978-0-593-37690-4.

San Francisco 2007. Eigentlich wollten die Zwillinge Sophie und Josh Newman in den Sommermonaten nur ein bisschen Geld verdienen. Josh arbeitet in einer kleinen Buchhandlung und Sophie im gegenüberliegenden Coffee Shop. Als sie bei einem Überfall auf die Buchhandlung dem Besitzer Nicholas Flamel zur Seite eilen, ahnen sie noch nicht, in welches Abenteuer sie sich begeben. Nick Fleming entpuppt sich als der unsterbliche Alchemyst. Und nun hat jemand das Buch gestohlen, das er für seine Unsterblichkeit braucht … (Verlagsinfo)

Das Buch eignet sich für jugendliche Leser ab 14 oder 15 Jahren.
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Philip Ardagh – Abscheuliche Angewohnheiten. Fünftes Buch der Eddie-Dickens-Trilogie

Wahnsinn zwischen Amnesie und Doppelgänger

Kaum von seiner letzten Expedition nach Schottland zurück, muss sich Eddie Dickens schon seinem nächsten irrwitzigen Abenteuer stellen: Erst erschlägt ein herunterfallender Schornstein des mürben Gemäuers von Schlimmes Ende beinahe Mr Dickens, dann führt das Schicksal Eddie auf Kollisionskurs mit einem Stechginsterbusch. Infolgedessen weiß Eddie nicht mehr, dass er Eddie ist, und nur die barmherzige Hilfe des warzennasigen (siehe Cover) Abtes Po vom Orden Ethelbert-des-Komischen bringt ihn wieder auf die Beine. Aber wird Eddie je sein Gedächtnis wiedererlangen und wird der bekannte Ingenieur Fandango Jones aufklären können, wer denn der Schornstein-auf-Leute-Schubser war?
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Philip Ardagh – Unliebsame Überraschungen (Eddie Dickens 4)

Schauriger Showdown im Schottenkaro

Schwere Zeiten für Eddie Dickens: Er soll den schottischen Familiensitz der Noch Wahnsinnigeren Tante Maud veräußern. Doch das herrschaftliche Anwesen wird inzwischen von einem bislang unbekannten, antibritischen Zweig der Familie besetzt gehalten. Und die denken gar nicht daran, es wieder rauszurücken.

Die erste Eddie-Dickens-Trilogie ist vollständig. Nun geht es weiter mit Eddies „Weiteren Abenteuer“ (noch eine Trilogie?). Seine jüngste Expedition führt ihn nach Schottland, zum Familiensitz der Noch Wahnsinnigeren Tante Maud – dort ehemals bekannt als Manisch Mürbe Maud McMuckle. Eddie soll Großgut Gut Großengut veräußern, damit die Familie das abgebrannte Gut Schlimmes Ende wiederherstellen kann.

Diesem Vorhaben stehen allerdings nicht nur die schottischen Ureinwohner entgegen, sondern auch ein bislang unbekannter, antienglischer Zweig der Familie (schließlich haben die Engländer einst Schottland erobert). Als sich zu allem Überfluss auch noch Königin Victoria zur Treibjagd anmeldet, verhärten sich die Fronten zwischen den beiden Familienzweigen und es kommt zu einem Wahrhaft Wahnsinnigen Showdown. (aus der Verlagsinfo)

Der Autor
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Philip Ardagh – Furcht erregende Darbietungen (Eddie Dickens 2)

Keine Fisimatenten!

In der Fortsetzung von „Schlimmes Ende“ erlebt Eddie Dickens noch wildere Abenteuer: Er überlebt um Haaresbreite eine Explosion, einen Heißluftballon-Ausflug, trifft ein Mädchen mit einem Kamelgesicht und wird von einer Schurkenbande zu einem „kleinen Auftrag“ überredet. Alles in allem würdige Abenteuer für ein Buch, das zwischen Charles Dickens und Monty Python ganz neue Maßstäbe gesetzt hat – schon allein, weil Harry Rowohlt für die Übersetzung verantwortlich zeichnet. (Verlagsinfo)
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Philip Ardagh – Schlimmes Ende (Eddie Dickens 01)

Charles Dickens‘ „Oliver Twist“ trifft Monty Python – eine potenziell witzige Mischung, die aber ein Feeling für äußerst skurrilen Humor erfordert. Ein schön gestaltetes Kinderbuch, auf dem jedoch nirgendwo steht, ab welchem Kindesalter es geeignete Lektüre darstellt – für Eltern ein deutliches Manko.

Der Autor

Philip Ardagh ist über zwei Meter groß und trägt einen buschigen Bart – wie sein Foto belegt. Außerdem hat er mehr als 60 Kinderbücher geschrieben für Kinder jedes Alters. „Allerdings keines, das nur annähernd so wäre wie ‚Schlimmes Ende'“, verrät der Verlag. Ardagh lebt mit seiner Frau und zwei Katzen in einem Küstenort in England. Er arbeitete als Werbetexter, als Krankenhausputzkraft, als Bibliothekar und als Vorleser für Blinde, bevor er aus dem Schreiben einen Fulltime-Job machte.
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Holly Black, Tony DiTerlizzi – Arthur Spiderwicks Handbuch für die fantastische Welt um dich herum

Mit System: von Drachen, Greifen, Kobolden

Das „Handbuch“ ist ein Kompendium, das sich für den Freund von Elfen und Zwergen als unentbehrlich beim Studium und der Bestimmung dieser seltenen Spezies in all ihrer Vielfalt erweisen dürfte. In sechs Kapiteln stellt es nicht weniger als einunddreißig Elfenarten vor – wodurch klar wird, dass es eine Reihe von Unterarten geben muss. Hinzu kommen noch Drachen, Trolle und jede Menge anderes Gelichter, das, eingeteilt nach seinem Lebensraum, die Welt um dich herum erfüllt. Und du könntest sie allesamt sehen, wenn du nur die rechten Beobachtungswerkzeuge dafür hättest, zum Beispiel einen Sehstein. Da nicht jeder so privilegiert ist, einen Sehstein zu besitzen, erschließt dir das HANDBUCH die Welt der fantastischen Wesen.

_Die Autoren_

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John Flanagan – Die Ruinen von Gorlan (Die Chroniken von Araluen 1)

Bewährung und Ehre unter Waldläufern

Sein ganzes Leben hat der 15-jährige Waisenjunge Will davon geträumt, ein Ritter zu werden wie sein Vater. Weil er aber zu klein und schmächtig ist, wird er dem geheimnisvollen Waldläufer Walt als Lehrling zugeteilt. Als das Königreich Araluen von einem alten Feind und dessen ungeheuerlichen Kreaturen angegriffen wird, muss Will sich bewähren und stellt fest, dass das Leben eines Waldläufers viele Herausforderungen, aber auch besondere Möglichkeiten birgt …

Der Autor

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Hannah-Marie Heine – Tausendfühler Lars

Worum geht’s?

Lars hört, riecht und spürt manchmal so viel, dass er sich auf einmal ganz unwohl fühlt. Lars ist nämlich ein Tausendfühler – er nimmt ganz viel in seiner Umgebung wahr und macht sich über all diese Dinge Gedanken. Zum Beispiel wohin der Mond geht, wenn man ihn nicht mehr sieht, oder warum manche Menschen so ein ernstes Gesicht machen.

Am wohlsten fühlt Lars sich bei seinem Opa, der versteht ihn.

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John Halliday – Gewitterfische. Jugendroman

Alles beginnt in einer schwülen Augustnacht. In dieser Kirmesnacht schlägt der Blitz in dem Städtchen Westlake ein, obwohl es dort um diese Zeit des Jahres eigentlich nie Gewitter gibt. Es ist die Geburtsstunde von Josh und Rainy, die sich elf Jahre später in der 5. Klasse zum ersten Mal begegnen. Josh, so prophezeit seine Tante, wird die Geschicke der kleinen Stadt nachhaltig verändern. Rainy, Bigfoot, Kate und der Goldfisch Elvis spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Der Autor

John Halliday ist von Beruf Bibliothekar und lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in Charlottesville, Virginia. Dies ist sein zweiter Roman. (Verlagsinfo)

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Alexander, Lloyd – Taran – Die Reise zum Drachenberg

_Tarans Abenteuer im Sammelband, Folge Nr. 2_

Dieser Sammelband umfasst die letzten zwei Romane des fünfbändigen Fantasy-Zyklus um Taran. Der junge Streiter für das Recht will endlich mehr über seine Herkunft erfahren. Dazu reist er mit seinen Freunden durch ganz Prydain (= Britannien). Doch noch bevor ihm dieses Vorhaben gelingt, wird das Land erneut von dem finsteren König Arawn und seiner Armee bedroht. Gemeinsam mit Fürst Gwydion zieht Taran nun gegen sie in den Krieg. Und auf dem Drachenberg erfüllt sich schließlich Tarans Schicksal: Hier muss er sich seinen Erzfeinden, der Zauberin Achren und dem Todesfürsten Arawn, stellen – und das Geheimnis seiner Herkunft wird endlich offenbart.

_Der Autor_

Lloyd Alexander, geboren 1924, ist der Autor der „Chroniken von Prydain“ (= Britannien). Er arbeitete in den USA als Cartoonzeichner, Werbetexter, Grafiker, Übersetzer und Herausgeber einer Zeitung, bevor er begann, Bücher zu schreiben. Seine Bücher wurden vielfach preisgekrönt, die Romane um Taran u. a. mit der Newbery Medal.

Ähnlich wie bei Tolkien, der mit [„The Hobbit“ 481 (1937) zunächst eine Fantasy für Kinder schrieb, beginnt auch Alexanders Prydain-Zyklus mit einer leichtfüßigen Kinder-Fantasy, um dann jedoch schnell auf tiefere, dunklere Themen sprechen zu kommen. Der erste und Teile des zweiten Bandes fanden Eingang in einen gleichnamigen Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1985: „Taran und der Zauberkessel“.

|Der Taran-Zyklus|

1. „Taran und das Zauberschwein“ bzw. „Das Buch der Drei“ (engl. The Book of Three) (1964)
2. „Taran und der Zauberkessel“ bzw. „Der schwarze Kessel“ (engl. The Black Cauldron) (1965)
3. „Taran und die Zauberkatze“ bzw. „Die Prinzessin von Llyr“ (engl. The Castle of Llyr) (1966)
4. „Taran und der Zauberspiegel“ bzw. „Der Spiegel von Llunet“ (engl. Taran Wanderer) (1967)
5. „Taran und das Zauberschwert“ bzw. „Der Fürst des Todes“ (engl. The High King) (1968) – Gewinner der Newbery Medal, 1969
6. „Der Findling und andere Geschichten aus Prydain“ (engl. The Foundling) (1973) – Sammlung von Kurzgeschichten, die in Tarans Welt Prydain spielen

Sammelband 1: [„Taran – Die dunkle Seite der Macht“ 2804

_Vorbemerkung_

Der erfundene Schauplatz ähnelt jenem mythischen Wales, das dem Fantasykenner aus der Geschichtensammlung des „Mabinogion“ aus dem 14. Jahrhundert bekannt ist. Doch die Legenden beruhen auf mündlich überlieferten Erzählungen, die weit älter sind und noch aus der keltischen Kultur kommen.

Insbesondere der vierte Zweig des Mabinogi mit dem Titel „Math Son of Mathonwy“ bietet zahlreiche Referenzen, die der Autor verwendet. Dazu gehört der gesamte Komplex, der mit dem Recken Gwydion und seinem Onkel Math in Caer Dathyl zu tun hat. Math herrscht über einen Großteil von Wales. Sein Widersacher ist Arawn, der Fürst der Unterwelt Annuvis. Leider macht der Autor aus den vielschichtigen Vorlagen zu den Figuren Gwydion und Arawn nur ein schwarz-weißes Paar aus Gut und Böse. Alexander vereinfacht, vielleicht zu Gunsten der kindlichen Verständnismöglichkeiten.

_Handlung von „Der Spiegel von Llunet“_

Endlich will sich Taran auf die Socken machen, um herauszufinden, wer seine Eltern sind. Auf dieser Wanderung begleitet ihn lediglich der Tiermensch Gurgi, der sein treuster Begleiter geworden ist. Zunächst zieht Taran zu Gurgis Entsetzen zu den drei weisen Frauen, die in den Marschen von Morva leben. Orddu rät ihm, sich selbst im „Spiegel von Llunet“ zu erkennen, der im östlichen Gebirge zu finden sei.

Sodann lernen sie den Bauer Aeddan kennen und erfahren, dass es allen Bauern und dem Land allgemein schlecht geht, denn der Todesfürst Arawn hat alle Geheimnisse darüber, wie man das Land am besten bebaut, geraubt, so dass die heutigen Bauern nur noch die einfachsten Methoden anzuwenden wissen. Entsprechend gering ist ihr Ertrag; er bewahrt sie gerade mal so vor dem Verhungern.

Auch das Land selbst ist alles andere als sicher. Bewaffnete Ritter glauben nicht, dass ein Sauhirte ein so edles Pferd wie Melynlas besitzen sollte, und schnappen es ihm unterm Hintern weg. Auf der Burg der Ritter treffen Taran und Gurgi ihren Herrn, Fürst Goryon den Kühnen, der so ehrpusselig ist, dass es Taran ein Leichtes ist, ihm den störrischen Melynlas wieder abzuschwatzen.

Wenig später gelangen sie zur Burg von Goryons Feind, Fürst Gast dem Großmütigen. Er ist aber nur großmütig und freigebig gegen sich selbst, und alle anderen müssen an seiner Tafel hungern. Hier trifft Taran auch Fflewdur Fflam wieder, den Barden mit der wahrheitsliebenden Harfe und der Riesenmiezekatze Llyan. Ein freudiges Wiedersehen, denn Fflam hat nichts zu Lachen.

Zusammen gelangen sie an König Smoits Burg, den wir schon aus Band 2, „Der schwarze Kessel“, kennen: ein Bär von einem Mann, aber nicht gerade einer der hellsten Köpfe. Als die Kunde vom Krieg zwischen Goryon und Gast eintrifft, weiß als Einziger Taran den Konflikt zu aller Zufriedenheit zu schlichten. Dass er Smoit das Leben rettet, trägt nicht wenig zur Autorität des Sauhirten bei.

Als nächstes verliert Taran sein gutes Schwert an einen Banditen namens Dorath. Doch das ist gar nichts gegen das, was eine Kreatur namens Morda anrichtet. Dieser Möchtegern-Weltbeherrscher hat den Zwergen ein magisches Kleinod aus dem Haus der Zauberer von Llyr gestohlen und Tarans Ex-Gefährten Doli in einen Frosch verwandelt. Beim Versuch, dem durchgeknallten Morda das Handwerk zu legen, werden Fflewdur und Gurgi verwandelt, doch an Taran scheitert der Irre. Warum nur? Das sei hier nicht verraten.

In einer Bergschlucht stoßen Taran und Gurgi auf einen verkrüppelten Schafhirten namens Craddoc, der behauptet, Tarans Vater zu sein. Das kann Taran nicht widerlegen, und so hilft er dem Alten, seine verfallene Hütte, seine Herde und seine Weiden wieder auf Vordermann zu bringen. Auch Craddoc stöhnt über die Verluste, die Fürst Arawn verursacht hat. Doch als Craddoc schwer stürzt, ertappt sich Taran bei dem Wunsch, der Alte, der ihn hier ein halbes Jahr festgehalten hat, möge sterben, damit Taran wieder frei sein und weiter wandern könne. Ein magisches Geschenk Eilonwys, ein Horn der Zwerge, ruft Hilfe herbei …

Als wichtigste Station erweist sich jedoch das Land der „Freien Commots“. Diese Menschen regieren sich selbst und helfen einander. Taran lernt, Glück zu erkennen, ein neues Schwert zu schmieden, einen neuen Mantel zu weben und eine Schale zu töpfern. Es sind Wege, die Welt zu erkennen, aber auch sich selbst. Doch dann scheint alles aus, als sich ihm der Bandit Dorath abermals in den Weg stellt. Nun wird Taran erkennen, aus welchem Holz er geschnitzt ist – oder ob sein Schwert brechen wird.

_Mein Eindruck zu Band IV_

Das Buch hat eine ganz andere Struktur als die vorhergehende Trilogie: Es besteht aus Episoden. Die Kämpfe sind in der Mehrzahl nicht heroischer Natur, sondern dienen dazu, Taran mehr über sein Inneres mitzuteilen. Der Hilfsschweinehirt erfährt nun, wo sein Platz in der Gesellschaft ist und wozu er alles fähig oder nicht fähig ist. Der Zweck der Wanderung ist also ein zweifacher: Selbsterfahrung und Er-fahr-ung der Welt.

Und um diese Welt ist es nicht gut bestellt. Es ist eine Welt unter dem Schatten des Todesfürsten Arawn, der ihr Wissen und Kraft aussaugt und diese Beute für sich selbst hortet. Arawn ist der negative Pol der Schöpfung, und es sieht so aus, als stünde seinem Ent-Wirken keine positive Kraft entgegen. Die menschlichen Herrscher sind untereinander zerstritten oder pervertieren Werte. Taran weiß es noch nicht, doch das |Heilen| der Welt ist seine Aufgabe. Diese wird er im nächsten, dem letzten Band der Chroniken von Prydain, erfüllen. Und wie immer ist der Preis für den Erfolg sehr hoch. Darin gleicht Taran Frodo Beutlin bei Tolkien sowie Alvin Maker bei Orson Scott Card.

Die Geschichte ist in diesem Band wieder Erwarten nicht weniger spannend als in den Vorgängerbänden. Der Schwerpunkt scheint nun allerdings auf die innere Entwicklung der Hauptfigur verlagert zu sein. Das aber geht nicht ohne dramatische Szenen vor sich, die die Lektüre wirklich lohnenswert machen. Wie in Band 3 gibt es auch hier wieder Auflockerung in Form von heiteren Szenen.

_Handlung von „Der Fürst des Todes“_

Der Zyklus geht nun in die Zielgerade. Aber es sieht gar nicht gut aus für Taran und seine Gefährten. Denn die Existenz Prydains selbst ist gefährdet. Fürst Gwydion wurde überfallen und seines magischen Schwertes Dyrnwyn beraubt. Dieses bereichert nun sicher bereits den Schatz des Todesfürsten Arawn, denn es hat die Macht, die unverletzbaren Kesselkrieger Arawns vom Scheinleben zum Tode zu befördern. Mit anderen Worten: Prydain ist Arawns Angriff wehrlos ausgeliefert.

Wirklich wehrlos? Als Erstes suchen Gwydion und Tarans Gefährten Hilfe bei König Smoit, der sich schon ein oder zweimal als Helfer in der Not erwiesen hat. Doch diesmal bildet dessen Burg eine Falle: Der (in Band 3) von der Insel Mona verjagte Haushofmeister Magg, ein Diener Arawns, hat die Burg mit einer List eingenommen. Nun nimmt er auch noch Gwydion & Co. gefangen. Nur eine List kann sie befreien …

Als nächste Station peilen Gwydion & Co. das prächtige Schloss des Hochkönig Math an, Caer Dathyl. Die erste Schlacht gegen Arawns Kesselkrieger und ihre Generäle verläuft nicht schlecht, zumal es Taran gelungen ist, aus den Dörfern der Freien Commots Kämpfer auszuheben.

Doch als Pryderi, der König des Westens, die Unterwerfung des Hochkönigs fordert, anstatt sich den Verteidigern anzuschließen, ahnen die Gefährten schon, dass sie ganz schlechte Karten haben. Die zweite Schlacht verläuft nicht gut …

Bei der Verfolgung der nach Annwyn zurückkehrenden Kesselkrieger teilen sich Gwydion und Taran die Aufgabe und ihre Truppen: Gwydion nimmt den Seeweg, Taran zieht über die Roten Brachlande und die angrenzenden Berge, ständig in Scharmützel mit den Kesselkriegern verstrickt. Er verliert sogar Eilonwy und Gurgi aus den Augen, nur um dafür die Hilfe der Zwerge zu erhalten, allen voran die des alten Gefährten Doli.

Zwei glückliche Zufälle ereignen sich, als zunächst Ex-Königin Achren vor Räubern gerettet werden kann und als zweitens der in Band 1 von Taran gerettete Gwythaint-Vogel ihm das Leben rettet – und ihn direkt vor den Toren Annwyns, Arawns schwarzem Schloss, absetzt.

Dort tobt bereits die Schlacht, und die Kesselkrieger werden auf den wehrlosen Taran aufmerksam. Nun kann ihm nur noch ein Wunder helfen …

_Mein Eindruck zu Band V_

Dieser Roman hat 1968 den wichtigsten Preis der USA für Kinder- und Jugendbuchliteratur errungen, und man merkt auch schnell, warum. Anders als die vorhergehenden Bücher ist diese Geschichte von einem ernsten Unterton, den die vielen humorvollen und ironischen Kabbeleien zwischen den Gefährten Tarans nur unzulänglich übertünchen können. Schon im ersten Drittel verliert Taran einen lieben Gefährten, und im zweiten Drittel einen Freund, der von Anfang im Zyklus dabei war.

Als wäre dies noch nicht genug, ist Pryderis Verrat eine harte Prüfung für die rechtschaffenen Verteidiger Prydains, und er führt direkt zu einem katastrophalen Ergebnis. Aus Rücksicht auf die Spannung darf ich hierzu nicht mehr verraten. Die Hoffnung der Verteidiger wird nun, ähnlich wie im zweiten und dritten Band des „Herrn der Ringe“, auf eine harte Belastungsprobe gestellt, und mehrmals steht Taran, der seine Truppe anführt, kurz davor zu verzweifeln.

Selbst dann noch, als alles vorüber ist, gönnt der Autor seinem Helden keine Ruhe. Taran könnte à la Frodo mit den anderen Fürsten und dem Zauberer Dallben in die Sommerlande segeln und dort ein unsterbliches und sorgenfreies Leben genießen. Und er könnte sogar Eilonwy, die sogar mitfahren muss, weil sie eine Zauberin ist, mitnehmen. Doch er müsste dafür alles aufgeben, was er in Prydain in Band 4, „Der Spiegel von Llunet“, erreicht hatte: die Gefolgschaft der Freien Commots. Das Land ist von Arawns Treiben immer noch verheert und krank. Soll er einfach abdüsen und sich einen faulen Lenz machen, während Prydain vor die Hunde geht? Da erscheinen ihm im Traum die drei Parzen Orddu, Orgoch und Orwen wieder – die er schon zweimal besucht hat. Sie bieten eine Lösung, doch wählen muss er selbst.

Da hält der Autor also auf den letzten Seiten seines Buches noch einen bunten Strauß hübscher Überraschungen bereit. Also nicht vorzeitig aufatmen!

Es ist eine müßige Frage, was wohl Tolkien aus diesem Stoff gemacht hätte. Denn wir wissen ja, was er daraus gemacht hat: den „Herrn der Ringe“! Und das weiß natürlich auch Lloyd Alexander, dem die Parallelen sicher nicht verborgen geblieben sind. Aber selbst dieser düstere und dichte Abschluss seines Taran-Zyklus ist an vielen Stellen noch heiterer und witziger als so manche Seite in Tolkiens bekannterem Heldenepos.

_Unterm Strich_

Die heiteren Stellen machen die beiden Bücher besser für Kinder und Jugendliche geeignet als Tolkiens „Herr der Ringe“. Man kann auf jeder Verbraucherplattform lesen, wie schwierig die jungen Leser den „Herrn der Ringe“ zu verstehen finden – er wurde ja auch gar nicht für sie geschrieben, sondern für Professoren vom Kaliber eines C.S. Lewis und Tolkien! Dagegen hätten sie keinerlei Probleme, den „Fürsten des Todes“ zu verstehen.

Nur Tolkien-Junkies finden natürlich an diesem Roman wieder etwas auszusetzen. So etwa das abrupte Ende von Helden und Schurken, das doch wohl eine bessere Ausarbeitung verdient gehabt hätte. Und überhaupt: Erfährt man vielleicht etwas über die detaillierte Geschichte Prydains? Mitnichten. Nur die groben Grundzüge, das war’s dann auch schon.

Man sieht also: Vor allem Kinder und Jugendliche werden vollauf mit dem Buch zufrieden gestellt, Erwachsene werden sich stets ein wenig mehr von diesem oder jenem wünschen.

|Zur Übersetzung|

Ko-Übersetzer von Band 4 ist neben Roland Vocke (Band 3) nun Ulrike Killer, die etliche Jahre bei |Klett-Cotta| die Hobbitpresse als Lektorin betreute (bis 2003). Sie führt sich schlecht ein, indem sie beispielsweise das Wort „mannighaft“ statt des vertrauten und richtigen „mannigfach“ verwendet. Der DUDEN kennt das Wort „mannighaft“ nicht. Handelt es sich um eine Verwechslung mit „mannhaft“? Das kann auch nicht sein, denn die Sprecherin Orddu redet von sich selbst – und sie ist keineswegs ein Mann. „Mannighaft“ ist also ebenso falsch wie „mannhaft“. (Dieser Missgriff könnte natürlich auf das Konto von Vocke gehen.)

Ulrike Killer kann in Band 5 ihr Stiltalent voll ausspielen und verleiht der Sprache Alexanders in der deutschen Version einen richtig schön altmodischen Tonfall, wie man ihn noch von der ersten „Herr der Ringe“-Übersetzung im Ohr hat.

Diese Ausgabe löst die ältere deutsche Ausgabe aus den achtziger Jahren ab, die der |Arena|-Verlag Würzburg veranstaltete. Eine Aussprachehilfe für die walisischen Namen wäre aber hilfreich gewesen. So etwa wird das „w“ als „u“ ausgesprochen und ein Doppel-L als „chl“, ein „ch“ aber als „k“. Das könnte etwas verwirren. Der Sammelband von |cbj| lässt mich die schönen Illustrationen, die Johann Peterka für die |Bastei-Lübbe|-Ausgabe anfertigte, stark vermissen.

|Das Titelbild|

Ist das nun Taran auf dem Titelbild oder handelt es sich nicht vielmehr um Roland, den bekannten Sagenhelden, der in der Entscheidungsschlacht bei Roncevalles das Schlachthorn Olifant blies? Oder ist es gar Boromir, der in der Schlacht am Rauros vergeblich Hilfe gegen die angreifenden Orks herbeirief? Wie auch immer: Beim Horn der Zwerge handelt es um ein magisches Geschenk Prinzession Eilonwys, und Taran ruft damit Hilfe herbei. Das Titelbild passt also zum Inhalt von Band 4.

|Taran 4+5, 1967+1968
510 Seiten
Aus dem US-Englischen von Roland Vocke (4) und Ulrike Killer|

Black, Holly / DiTerlizzi, Tony – Die Spiderwick-Geheimnisse – Über Haltung und Pflege von Elfen

Schönes Handbuch für ernsthafte Elfenhalter

Habt ihr auch Elfen im Haus? Keine Sorge, dieser Elfenführer weiß Rat! Man sollte sich von den angeblich niedliche Geschöpfen nicht täuschen lassen – sie sind Blender und Verführer. Vergesst am besten alles, was ihr über Elfen wisst (oder zu wissen glaubt) und lest zu eurem eigenen Schutz diesen Ratgeber. Er verrät den Neulingen unter den Elfenhaltern, wie sie ihren Elf gesund und glücklich erhalten, wie sie ihn hegen, pflegen, füttern, kleiden und unterbringen müssen. (abgewandelte Verlagsinfo)
Black, Holly / DiTerlizzi, Tony – Die Spiderwick-Geheimnisse – Über Haltung und Pflege von Elfen weiterlesen

P. D. Baccalario – Cyboria: Die geheime Stadt

Reise mit Roboter: Das Geheimnis der Vergangenheit der Zukunft

Europa, 1910. Endzeitstimmung. Drei brillante Köpfe haben eine grandiose Idee: Sie wollen eine „ideale“ Stadt bauen, in der sie und einige Auserwählte den Untergang der bekannten Welt überleben können: Cyboria.

Pisa, heute: Der 13-jährige Otto ist ein Nachfahre des berühmten Atamante Folgore Perrotti, Mathematikgenie und Physiker, außerdem Anwärter auf einen Platz in der geheimen Stadt. Atamante hatte den Platz um der Liebe willen abgelehnt, sein Wissen um Cyboria jedoch verschlüsselt weitergereicht. Und nun erbt Otto die geheimnisvolle Schachtel mit dem Rätsel, dass sein Großvater nie lösen konnte … (Verlagsinfo)

 

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Lemony Snicket – Die Schule des Schreckens (Eine Reihe betrüblicher Ereignisse 5)

Selten war ein Buchserientitel treffender formuliert: „Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“. Sie brechen nacheinander über drei Waisen herein, die Baudelaire-Erben. Band 5 führt sie an die Prufrock-Privatschule, wo der stellvertretende Schuldirektor ihr neuer Vormund sein soll. Eigentlich. Der jedoch bittet sich Zeit für seine Übungsstunden auf der Geige aus. Ab in den Schuppen!

|Der Autor|

Verlagsinfo: „Lemony Snicket wurde in einem kleinen Ort geboren, in einem Landstrich, der heute unter Wasser steht. Mittlerweile lebt L. S. in der Stadt. In seiner Freizeit sucht er die Orte auf, an denen auch die Baudelaire-Kinder sich aufzuhalten gezwungen waren, um möglichst wahrheitsgetreu über ihr Schicksal berichten zu können. Wer will, kann L. S. im Internet unter http://www.lemonysnicket.de besuchen. Aber wir warnen dringend davor.“ So weit der Text im Buch. Nicht sonderlich aufschlussreich.

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Joseph Delaney – Spook – Der Schüler des Geisterjägers

Spannend: Tom gegen die Hexen von Lancashire

Der 13-jährige Tom Ward ist der siebte Sohn eines siebten Sohns und daher zum Geisterjäger qualifiziert. Der Spook nimmt ihn in die Lehre und zeigt ihm, was Tom über Hexen, Boggarts und Poltergeister wissen muss. Das Wissen bewahrt Tom aber nicht vor einer Riesendummheit. Dafür muss nicht nur er selbst bezahlen, sondern schließlich auch seine Familie.

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