Elizondo ist ein Dorf in der nordspanischen Provinz Navarra. Es liegt im Tal von Baztán nicht weit von den Pyrenäen entfernt in einer noch immer abgeschiedenen, mit dichten Wäldern bestandenen Region. Die Menschen hängen an alten Sitten und Bräuchen. Man ist zwar fromm, glaubt aber vorsichtshalber auch an eher heidnische Geschöpfe und Geister wie den „Basajaun“, einen Waldmenschen, der ein Auge auf die Natur hält und Waldfrevlern oder Wilderern die Leviten liest.
Der Basajaun gilt deshalb zumindest den Einheimischen als Verdächtiger, als im Tal mehrere junge bzw. frühreife Mädchen ermordet aufgefunden werden. Die Leichen sind entblößt und wurden bizarr inszeniert. Amaia Salazar, Inspectora der Mordkommission in Pamplona, geht dennoch von einem menschlichen Serienkiller aus. Ihr wurde der Fall übertragen, weil sie in Elizondo geboren ist und Land wie Leute kennt. Die Familie Salazar lebt weiterhin in dem Dorf, das Amaia nur selten besucht, da sie verwischte aber hässliche Erinnerungen an eine unglückliche Kindheit plagen. Dolores Redondo – Das Echo dunkler Tage weiterlesen



















