Die Handlung:
Ein grausam zugerichteter Toter führte Mandra Korab und mich zu einer privaten Auktion, bei der uralte Bestien versteigert werden sollten. Um was für Kreaturen handelte es sich hier? Was als normale Ermittlung begann, wurde bald zu einem gnadenlosen Kampf ums Überleben. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 115 gemacht, der erstmalig am 15. September 1980 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.
Zunächst schauen wir einem Einbrecher über die Schulter, der heute nicht seinen besten und erfolgreichsten Tag hat. Das hat mutmaßlich mit den unsympathischen „kleinen“ Tierchen vom Cover des Hörspiels zu tun. Auch John wird schnell gerufen, denn das Ergebnis des Raubzugs sieht nicht sehr appetitlich aus.
Hat das wohl etwas mit dieser Auktion vom Klappentext zu tun? Es hat den Anschein, als würden da einige dieser antiken Monster zum Kauf angeboten werden. Schauen wir doch mal hin, vielleicht überleben wirs ja.
Da die Handlung dieser Gruselgeschichte recht gradlinig ist, erwartet uns vor Ort eigentlich genau das, was wir erwartet haben. Soundtechnisch gut aufgemotzt (bis auf die platzende Autoscheibe, die ein wenig zu viel Hall abgekommen hat) und von den Sprechern gut umgesetzt, wird das Erwartete ein wenig in die Länge gezogen, tritt aber dann genau so ein … wie erwartet.
Die Sprecher und ihre Rollen:
John Sinclair – Dietmar Wunder
Erzähler – Gregor Höppner
Ansage – Ulrike Stürzbecher
Mandra Korab – Dirk Hardegen
Glenda Perkins – Britta Steffenhagen
Jane Collins – Katy Karrenbauer
Sir James Powell – Achim Schülke
Ahmed Gregori – Tetje Mierendorf
Dr. Eliza Ashcroft – Anna Katz
Freddie Mallory – Felix Isenbügel
Sascha Woklow – Lukas Leibe
Mila – Pia-Rhona Saxe
Reeves – Peter Sura
Laura Mallory – Cathlen Gawlich
und Tina Haseney, Wolfgang Bahro, Dirk Petrick, Anton Feiste, Marco Rosenberg, Elmar Börger, Harald Schrott, Gerald Schaale sowie Karim Khawatmi
Technik-Credits:
Buch: Gabriel Conroy nach einem Roman von Jason Dark
Redaktion: Lea Bittner und Lea Albishausen
Hörspielstudio: STIL Musik und Hörspiele / www.stil.name
Regie: Christian Hagitte und Simon Bertling
Musik: Studio STIL, Berlin
Produktionsmanagement: Stefanie Klatt
Schnitt: Sascha Blach
Sounddesign und Nachbearbeitung: Laura Schneider
Musikbearbeitung: Roman Pogorzelski
Die Musik wurde exklusiv für die John Sinclair Hörspiele komponiert.
Die Ausstattung:
Die schwarze CD mit gelber Schrift steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt enthält eine Liste der bereits veröffentlichten Folgen der „2000er“-Serie, der „Classics“-Serie und der Sondereditionen. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.
Mein Fazit:
Dass die Romanvorlage nur wenig an Stoff bietet, das wird den Hörern schon bei den ersten Szenen deutlich. Auch die sind schon ungewöhnlich in die Länge gezogen. Das setzt sich dann immer weiter fort, denn im Grunde ist die Handlung in zwei sehr kurzen Sätzen zusammengefasst.
Das Produktionsteam hat sich hörbar Mühe gegeben, das Ganze dann soundtechnisch noch so gut es geht aufzupimpen und auch die Sprecher tun ihr übriges, ums dennoch so kurzweilig wie möglich zu machen.
Die „Invasion der Riesenkäfer“ ist nicht langweilig und gegen Ende schon dramatisch, muss sich aber 192 Vorgängerfolgen stellen und geht im Vergleich dazu etwas unter.
Audio-CD
Spieldauer: 51:25 Min.
Tracks: 16
1. Auflage, Mai 2026
www.luebbe.de
Der Autor vergibt: 




