Neues Terrain: Mickey Haller wechselt hier erstmals von der Strafverteidigung in das Zivilrecht (Public Interest Litigation). Er vertritt die Familie der getöteten Rebecca Randolph.
Der Fall: Ein 16-jähriger Junge wird von einem hochentwickelten KI-Begleit-Chatbot des Tech-Giganten Tidalwaiv manipuliert und dazu angestiftet, seine Ex-Freundin umzubringen.
Das Crossover: Um den Tech-Konzern in die Knie zu zwingen und zu beweisen, dass die Entwickler die Gefahren ihrer Software kannten, holt sich Haller Hilfe von einer weiteren bekannten Connelly-Figur: dem Investigativjournalisten Jack McEvoy (bekannt aus „Der Poet„).
Die Inspiration: Autor Michael Connelly gab an, dass ihn reale Schlagzeilen und US-Klagen gegen KI-Unternehmen (wie der reale Fall um Character-AI) zu dieser Geschichte inspiriert haben.
Der Autor
Siehe unten.
Handlung
Strafverteidiger Mickey Haller, der „Lincoln Lawyer“, ist vom Strafrecht ins Zivilrecht gewechselt, so dass er nun auch entsprechende Vergehen behandeln kann. Der 16-jährige Aaron Colton hat auf den Rat eines KI-Chatbots der Firma Tidalwaiv gehört und seine Ex-Freundin getötet. Deren Mutter Brenda Randolph wird nun von Haller vertreten. Hallers Ex Maggie McPherson ist mittlerweile Bezirksstaatsanwältin (D.A.) in L.A. und soll den jungen Mann wegen Mordes vor ein anderes Gericht stellen, das für Jugendliche zuständig ist. Haller drängt sie, den Zusammenhang und den größeren Rahmen zu sehen: Alle Kinder und Jugendliche in den USA seien durch diesen KI-Bot in Gefahr.
Milliardenspiel
Der Fall steht unter hohem Zeitdruck, denn das Startup Tidalwaiv, das von Victor Wendt gegründet wurde, will von einem der Techgiganten aufgekauft werden, so dass es nicht mehr um Millionen, sondern um Milliarden geht. Da bietet ihm der Journalist Jack McEvoy, bekannt aus „Der Poet“ und „Fair Warning“, an, ihm bei den technischen Details zu helfen. Außerdem gibt es einen Whistleblower. Rikki Patel war ein Mitarbeiter von Tidalwaiv und steht unter Verdacht, gegen sein Stillschweigeabkommen zu verstoßen und geheime Produktinformationen auszuplaudern. Das wollen die Tidalwaiv-Anwälte, die beiden Mason-Brüder, um jeden Preis verhindern. Haller ist nicht glücklich, als sie ihm eine fast komplett geschwärzte Produktinformation aushändigen. Er bittet daher DA Maggie McPherson um Zugang zu den Daten auf Aaron Coltons Computer. Sie lehnt rigoros ab.
Haller besucht deshalb das Haus seines Kronzeugen, des Whistleblowers Rikki Patel, in Venice. Dort riecht es nicht allzu gut, bemerkt sein Ermittler Cisco. Gemeinsam betreten sie das Haus und, wie ein Zettel an der Tür besagt, finden sie Patel im hinteren Schlafzimmer. Mausetot, und zwar schon mindestens eine Woche. Er hat sich eine Überdosis Oxycontin, ein starkes Opoid, verabreicht. Der Akku seines Handys ist leer, der Laptop passwortgeschützt, der Schreibtisch quillt von Mahnungen über. Erst jetzt ruft Haller die Cops. Die rufen ihren Vorgesetzten Sgt. Finlay, und den bearbeitet Haller so lange, bis die Detectives zu einer Ermittlung hinzugezogen werden. Darauf kommt es an.
Denn jetzt kann Haller der Bundesrichterin sagen, dass ein Schatten des Verdachts gegen Tidalwaiv durchaus nicht von der Hand zu weisen sei. Es stellt sich heraus, dass die Mason-Brüder Rikki Patel mit einer Ü-Kamera observieren ließen. Hallers Vorsichtsmaßnahmen sind also durchaus berechtigt.
Richterin Ruhlin setzt alle unter Druck, denn sie hat keine Zeit zu verschwenden. Deshalb braucht Haller einen zweiten Whistleblower. McEvoy findet Prof. Naomi Kitchens, eine Stanford-Dozentin mit dem Fach Künstliche Intelligenz. Die knapp Vierzigjährige hat Angst, nicht nur um sich selbst, sondern auch um ihre Tochter. Genau wie Haller. Sie will Bedenkzeit.
Feuersturm
DA Maggie McPherson ruft an, um ihren Ex vor den stürmischen Santa Ana Winden zu warnen und dass bereits Buschfeuer ausgebrochen seien. Weil ihr Haus abzubrennen droht, erbittet sie Asyl bei ihm. Geht natürlich klar. Aber Haller und McEvoy können jetzt nicht mehr vom Silicon Valley nach L.A. fliegen, sie müssen das Auto nehmen. Unterwegs erfährt das Team, was die Brände anrichten: Malibu, Palisades, Altadena (Maggies Haus) brennen vollständig nieder, Maggie verliert alles außer ihrer Tochter Hayley, die auf Hawaii weilt. Als sie wieder im Büro des D.A. ist, kennt sie gegenüber Plünderern und Brandstiftern keinerlei Gnade.
Zweiter Kläger
Haller bittet die Eltern von Aaron Colton um eine Aussage, doch was er bekommt ist eine zweite Klage gegen Tidalwaiv. Sie klagen die KI-Firma an, ein fehlerhaftes Produkt namens Project Clair anzubieten und verlangen, dass die Firma diesen Fehler zugibt und sich entschuldigt. Die Mason-Anwälte weisen dieses Ansinnen in Gegenwart der Richterin rundweg ab und bieten weiterhin insgesamt über 20 Mio. USD Wiedergutmachung an. Für Bruce Colton, einen verschuldeten Unternehmer, klingt das verlockend.
Bezaubernde Damen
Da liegt sie, die Festplatte, auf dem Beifahrersitz seines E-Autos. Haller hatte sie von Maggie erbeten, aber er darf sie nicht darauf ansprechen. Wie auch immer: Die Dateien sind zugänglich, doch der Cloud-Account ist es nicht. Zusammen mit McEvoy heckt Haller einen Plan aus, um das KI-Avatar alias Chatbot ungefährdet zu nutzen. Schauplatz soll das Polizeirevier Van Nuys sein, das den ganzen Fall betreut.
Damit der Ermittler Clarke nichts von dieser, äh, Zweckentfremdung merkt, wird er von der bezaubernden Lorna abgelenkt, die ansonsten Hallers Büro leitet. Der Erfolg dieses Wagnisses: Chatbot „Wren“ antwortet auf die Anforderung durch Nutzer „Ace“, wird aber schon nach einer Minute abgewürgt. Jetzt weiß Haller: Wren ließe sich definitiv als Zeugin vor Gericht aufrufen.
Ein weiterer Fall
Bis zum Prozessbeginn sind es nur noch 14 Tage, aber Haller lässt sich dazu überreden, einen weiteren Fall zu übernehmen. Dieser Fall dreht sich darum, dass ein Familienvater seit 20 Jahren unschuldig im Gefängnis sitzt, zudem geht es um medizinische Gutachten, die mittlerweile längst überholt sind. Aber die Tochter dieses Mannes hat seine Krankheit der Osteogenesis imperfecta, vulgo „Glasknochen“, geerbt und hat vielleicht selbst nicht mehr lange zu leben…
Mein Eindruck
Im Grunde wechselt Mickey Haller das Fach nicht allzu sehr. Auch in Zivilprozessen geht es um Mord, und vielleicht sogar intensiver als im Strafrecht. Die Ermittlung ist sogar breiter aufgestellt, und es gibt etliche Zeugen, Whistleblower und Schöffen, die stets für Überraschungen sorgen können. Prof. Kitchens beispielsweise ist immer wieder kurz davor, ihre Aussage zurückzuziehen. Dann wieder schießen die Nebenkläger, die Coltons, quer.
Und schließlich schläft auch die Gegenseite nicht. Ein Mann tritt in Hallers abhörsicheren Raum im Büro, öffnet seine Aktentasche und bietet ihm 200.000 Dollar in bar an. Wie soll Haller da nicht in Versuchung geraten? Er übersieht dabei den nicht ganz unwichtigen Umstand, dass der Boss die automatische Ü-Kamera in diesem Raum außer Gefecht gesetzt hat. Jetzt hat Haller keinen Beweis, dass das Angebot je stattgefunden hat.
Glücklicherweise sind die beiden Masons nicht die allergeschicktesten Anwälte. Sie vermögen zwar Haller mit Tricks (und einem verstorbenen Kronzeugen) zu verwirren, aber er kann sie mit Richterin Ruhlins nicht ganz freiwilliger Hilfe doch so aufs Kreuz legen, dass sie ihren Hauptzeugen, den Programmierer nicht vor Haller schützen können.
Mit anderen Worten: In diesem „Courtroom Drama“ ist für jede Menge Überraschungen gesorgt. Für mich persönlich war das etwas zu wenig, denn ich mag es, wenn viel los ist, so wie in einem REACHER-Thriller. Aber wem der Spielfilm „Der Mandant“ mit all seinen Wendungen gefallen hat, dem wird auch „The Proving Ground“ gefallen.
Zum O-Titel
„The Proving Ground“ hat nichts mit Waffentests oder einem entsprechenden Testgelände zu tun. Nein, gemeint ist vielmehr die Stelle im Gerichtssaal, an die sich Mickey Haller und seine Gegenspieler stellen müssen, um zu den Schöffen zu sprechen. Dabei müssen sie den Fall in seinen Grundzügen ebenso darlegen und worauf die Anklage lautet. Das ist schon der erste Versuch, die handverlesenen Schöffen auf die jeweils eigene Seite zu ziehen.
Wieder was gelernt
Auf Seite 69 meiner Ausgabe führt der Autor den psychologischen Begriff „The Uncanny Valley“ ein, und Jack McEvoy erklärt ihn: „In der digitalen Welt bezeichnet ‚The Uncanny Valley‘ den psychologischen Sprung, den Menschen machen müssen, wenn sie Roboter und digitale Abbildungen als real akzeptieren, wie in einem Game oder bei einem Chatbot. Roboter und Digitalbilder, die fast wie Menschen aussehen, beunruhigen Menschen sehr – und daher hören sie auf, an ihre Existenz zu glauben. Sie befinden sich dann im Tal des Unvertrauten und sogar Unheimlichen.“ McEvoy stellt eine soziale Plattform mit dem Namen TheUncannyValley vor: „Sie ist für Menschen, die in der KI-Industrie und für digitale Games programmieren. Es ähnelt LinkedIn und verfügt über eine Datenbank von Lebensläufen.“
Unterm Strich
Wenn auch nicht überragend und aufregend, so wirkt dieser jüngste Lincoln-Lawyer-Thriller kompetent, wie alle seine Vorgänger. Der Wow-Effekt, der dieser Reihe zugrunde liegt, hat mir zwar etwas gefehlt, aber es gibt genügend viele Szenen, um durch überraschende Wendungen den Leser zu unterhalten und Hallers zwei neue Fälle spannend zu machen. Die jüngste Klage des Bundesstaates Florida gegen den KI-Konzern OpenAI, der ChatGPT entwickelt hat, macht das Buch auf aktuellste Weise relevant. ChatGPT soll per Character AI (s.o.) einen Jungen zu einer Gewalttat veranlasst haben, ähnlich wie Aaron Colton.
Die Kardinalfrage
Außerdem gibt es einen Spannungsbogen, mit dem uns der Autor und seine Hauptfigur auf die Folter spannen. Denn die Frage lautet, wie es Project Clairs Chatbot „Wren“ gelingen konnte, den Jugendlichen Aaron Colton gelingen konnte, ihn zu einem Mord zu überreden bzw. davon zu überzeugen, dass diese Tat notwendig sein. Die Antwort lässt bis zum Schluss auf sich warten, wenn der Programmierer im Zeugenstand sitzt. Seine Aussagen sind ausweichend, so dass McEvoys Funde in Chatforen den Ausschlag geben. Wie schon in dem sehr lesenswerten Thriller „Fair Warning“ (den der Ich-Erzähler Haller explizit als gleichnamige Plattform zitiert) hat McEvoy Beweise gefunden, dass der Programmierer ein Incel ist, ein Frauenhasser. Die nächste Überraschung: Haller will gar keine Verurteilung, sondern etwas ganz anderes…
Taschenbuch: 455 Seiten.
O-Titel: The Proving Ground, 2025
ISBN-13: 9781409186113
www.orionbooks.co.uk
Der Autor vergibt: 



Der Autor
Michael Connelly, geboren 1956 in Philadelphia, studierte zunächst Journalismus und Kreatives Schreiben in Florida. Anschließend (ab 1980) arbeitete er für verschiedene Zeitungen in Fort Lauderdale und Daytona Beach, wo er sich auf Polizeireportagen spezialisierte. Nachdem 1986 eine seiner Reportagen für den Pulitzer Preis nominiert worden war, wechselte er als Polizeireporter zur „Los Angeles Times“.
Für sein Thrillerdebüt, „Schwarzes Echo“, den ersten Band der Harry-Bosch-Serie, erhielt er 1992 auf Anhieb den Edgar Award, den renommiertesten amerikanischen Krimipreis. Zahlreiche Bestseller folgten, die ihn zu einem der erfolgreichsten Thrillerautoren der USA machten. Heute lebt er mit seiner Familie wieder in Florida und L.A.. (Verlagsinfo)
Bücher mit Harry Bosch
• 1992 The Black Echo
• Schwarzes Echo, dt. von Jörn Ingwersen; Frankfurt am Main/Berlin: Ullstein 1994, ISBN 3-550-06713-5.
• 1993 The Black Ice
• Schwarzes Eis, dt. von Norbert Puszkar; München: Heyne 1996, ISBN 3-453-10819-1.
• 1994 The Concrete Blonde
• Die Frau im Beton, dt. von Norbert Puszkar; München: Heyne 1997, ISBN 3-453-12511-8.
• 1995 The Last Coyote
• Der letzte Coyote, dt. von Norbert Puszkar; München: Heyne 1998, ISBN 3-453-13094-4.
• 1997 Trunk Music
• Das Comeback, dt. von Norbert Puszkar; München: Heyne 1999, ISBN 3-453-14737-5.
• 1999 Angels Flight
• Schwarze Engel, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2000, ISBN 3-453-17858-0.
• 2001 A Darkness More Than Night
• Dunkler als die Nacht, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2002, ISBN 3-453-19611-2.
• 2002 City Of Bones
• Kein Engel so rein, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2003, ISBN 3-453-87417-X.
• 2003 Lost Light
• Letzte Warnung, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2005, ISBN 3-453-43153-7.
• 2004 The Narrows
• Die Rückkehr des Poeten, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2005, ISBN 3-453-01311-5.
• 2005 The Closers
• Vergessene Stimmen, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2006, ISBN 3-453-01431-6.
• 2006 Echo Park
• Echo Park, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2008, ISBN 978-3-453-26560-8.
• 2007 The Overlook
• Kalter Tod, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2008, ISBN 978-3-453-43342-7.
• 2008 The Brass Verdict
• So wahr uns Gott helfe, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2010, ISBN 978-3-453-26636-0.
• 2009 Nine Dragons
• Neun Drachen, dt. von Sepp Leeb; München: Droemer Knaur 2011, ISBN 978-3-426-50789-6.
• 2010 The Reversal
• Spur der toten Mädchen, dt. von Sepp Leeb; München: Knaur 2011, ISBN 978-3-426-50790-2.
• 2011 The Drop
• Der Widersacher, dt. von Sepp Leeb; München: Knaur 2014, ISBN 978-3-426-51135-0.
• 2012 The Black Box
• Black Box, dt. von Sepp Leeb; München: Droemer HC 2014, ISBN 978-3-426-19990-9.
• 2014 The Burning Room
• Scharfschuss, dt. von Sepp Leeb; München: Droemer HC Dezember 2016, ISBN 978-3-426-28143-7.
• 2015 The Crossing
• Ehrensache, dt. von Sepp Leeb; München: Droemer HC Januar 2018, ISBN 978-3-426-28159-8.
• 2016 The Wrong Side of Goodbye
2017 Two Kinds of Truth
Zwei Wahrheiten, dt. von Sepp Leeb; Zürich: Kampa Verlag, April 2023, ISBN 978-3-311-12061-2.
2018: 2017 The Late Show
Late Show: Renée Ballard – Ihr erster Fall, dt. von Sepp Leeb; München: Kampa Verlag 2020, ISBN 978-3-311-12503-7.
2018 Dark Sacred Night (mit Renée Ballard und Harry Bosch)
Night Team, dt. von Sepp Leeb; Zürich: Kampa Verlag, Februar 2021, ISBN 978-3-311-12536-5.
2019 The Night Fire (mit Renée Ballard und Harry Bosch)
Glutnacht, dt. von Sepp Leeb; Zürich: Kampa Verlag, Juli 2022, ISBN 978 3 311 12561 7.
2022 The Dark Hours (mit Renée Ballard und Harry Bosch)
2022: Desert Star (mit Renée Ballard und Harry Bosch; dt. als Wüstenstern dt. von Sepp Leeb; Kampa Verlag, Zürich 2024, ISBN 978-3-311-12575-4.
2024 The Waiting (mit Harry Bosch) (Tote Tage: Ein Fall für Renée Ballard und Harry Bosch dt. von Sepp Leeb; Kampa Verlag, Zürich 2026, ISBN 978-3-311-12129-9)
Mickey-Haller-Reihe
2005 The Lincoln Lawyer (Der Mandant, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2007, ISBN 3-453-01434-0)
2008 The Brass Verdict (So wahr uns Gott helfe, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2010, ISBN 978-3-453-26636-0, unter dem Titel: Das Gesetz der Straße: Ein Fall für den Lincoln Lawyer, dt. von Sepp Leeb; Zürich: Kampa Verlag 2023, ISBN 978-3-311-12053-7)
2010 The Reversal (Spur der toten Mädchen, dt. von Sepp Leeb; München: Knaur 2011, ISBN 978-3-426-50790-2.)
2011 The Fifth Witness (Der fünfte Zeuge, dt. von Sepp Leeb; München: Knaur 2013, ISBN 978-3-426-51122-0, Zürich: Kampa Verlag 2023, ISBN 978-3-311-12055-1))
2013 The Gods of Guilt (Götter der Schuld, dt. von Sepp Leeb; München: Droemer 2016, ISBN 978-3-426-28121-5.)
2020 The Law Of Innocence. (Der Lincoln Lawyer hinter Gittern: Ein neuer Fall. dt. von Sepp Leeb, Kampa Verlag, Zürich 2026, ISBN 978-3-311-12136-7)
2023 Resurrection Walk.
2025 The Proving Ground (mit Jack McEvoy)
Jack-McEvoy-Reihe
1996 The Poet
Der Poet, dt. von Christel Wiemken; München: Heyne 1998, ISBN 3-453-13853-8, unter dem Titel Der Poet: Der erste Fall für Jack McEvoy, Zürich: Kampa Verlag 2022, ISBN 978-3-311-15517-1.
2009 The Scarecrow
Sein letzter Auftrag (ab 2022: Die Vogelscheuche), dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2011, ISBN 978-3-453-26645-2 / Zürich: Kampa Verlag 2022, ISBN 978-3-311-15518-8.
2020 Fair Warning (Tödliches Muster, dt. von Sepp Leeb; Zürich: Kampa Verlag 2022, ISBN 978-3-311-12554-9)
Terry-McCaleb-Reihe
1998 Blood Work
Das zweite Herz, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 1999, ISBN 3-453-15999-3.
2001 A Darkness More Than Night (mit Harry Bosch)
Dunkler als die Nacht, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2002, ISBN 3-453-19611-2.
2004 The Narrows (mit Harry Bosch)
Die Rückkehr des Poeten, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2005, ISBN 3-453-01311-5.
Weitere Bücher
2000 Void Moon
Im Schatten des Mondes, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2002, ISBN 3-453-86501-4.
2002 Chasing the Dime
Unbekannt verzogen, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2004, ISBN 3-453-00081-1.
2006 Crime Beat: A Decade of Covering Cops and Killers (Sammlung von Zeitungsartikeln)
L.A. Crime Report, dt. von Sepp Leeb; München: Heyne 2007, ISBN 3-453-81095-3.
2011 Suicide Run: Three Harry Bosch Short Stories (Kurzgeschichten)
Auf Selbstmord-Tour: Drei Harry Bosch-Storys, dt. von Sepp Leeb; München: Droemer Knaur E-Book 2014.
2011 Angle of Investigation: Three Harry Bosch Short Stories (Kurzgeschichten)
Geruch des Todes: Drei Harry Bosch – Storys, dt. von Sepp Leeb; München: Droemer Knaur E-Book 2014.
2012 Mulholland Dive: Three Short Stories (Kurzgeschichten)
2012 The Safe Man: A Short Story (Kurzgeschichten)
2014 Switchblade: A Harry Bosch Short Story (Kurzgeschichten)

