
Mit „Der Turm der Göttin“ und „Im Reich der Atlantiden“ machte uns die britische Autorin Jane Gaskell mit Cija und ihren romantischen Abenteuern in der Zeit vor dem Untergang Atlantis‘ bekannt. Die Autorin benötigte elf weitere Jahre, bis 1977, um den abschließenden Atlantis-Band zu schreiben. Zudem hat sie die Erzählperspektive gewechselt, was dem Zyklus doch noch etwas Pfiff verleiht. Denn die letzten Abenteuer Cijas schildert ihre Tochter Seka.
Seka ist ebenso blauhäutig wie ihr von Echsen abstammender Vater, der Kaiser Zerd, und stumm seit einem traumatischen Erlebnis auf Atlantis. Sekas Alter bleibt unklar, aber so alt, wie sie ihren (sexuellen) Erlebnissen nach sein müsste, kann sie eigentlich noch gar nicht sein. Aber vielleicht geht das bei Echsenabkömmlingen schneller?
„Ihre Mutter erwartete die Rückkehr des „Drachen“, der von einer heißblütigen und kampferfahrenen Königstochter begehrt wird, und er ist dieser Liaison keineswegs abgeneigt, um seine schwindende Macht zu erneuern.
Jeder Unterstützung beraubt, bleibt Cija wieder nur eine Flucht in die Wildnis, um das nackte Leben zu retten, bleiben die Entbehrungen eines rastlosen Wanderlebens, ausgeliefert den Launen und Gelüsten derer, denen es besser geht, und den Schikanen ihrer eifersüchtigen Frauen, und die Hoffnung auf ein Wunder, irgendwann heimkehren zu können.“ (Verlagsinfo)
Die Atlantis-Trilogie der Engländerin Jane Gaskell entstand ab dem Jahr 1963. Sie zählt zu den besten Verarbeitungen des Atlantis-Mythos. Der Zyklus wurde bei Heyne bereits zweimal aufgelegt, zunächst in vier Bänden 1976, zuletzt 1987 in fünf Bänden. Diese Editionsdaten werden lobenswerterweise mit angegeben, denn sonst könnte diese Ausgabe recht verwirrend erscheinen.
Die Autorin
Jane Gaskell – Die Länder des Sommers (Atlantis 03) weiterlesen


















