Mitfiebern, mitraten, mitentscheiden, wie die Geschichte weitergeht – hier wird der Leser zum vierten Ermittler.
Ein Live-Rollenspiel in Rocky Beach! Hunderte von Leuten werden zu diesem Spektakel erwartet. Doch da wird die Frau des Veranstalters entführt. Für „Die drei ???“ beginnt ein gefährlicher Wettlauf – sie müssen den Rätseln der Entführer durch die fantastischen Welten des Spiels folgen.
Dein Fall! – Hier wirst du zum vierten Detektiv und entscheidest selbst, wie die Geschichte weitergeht! Welche Spur ist die richtige? Dein Spürsinn ist gefragt! (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Find your Fate
Dies ist kein normales „Drei ???“-Abenteuer, sondern ein „FYF-“ („Find Your Fate“) oder auch „Mitmach-„Fall. In den 1980ern gab es ein paar Versuche, um jungen Leuten mehr Spaß beim Lesen zu bereiten und sie aktiv ins Geschehen mit einzubeziehen. Mit am bekanntesten war nicht nur hierzulande die Reihe „Einsamer Wolf“.
„Die drei ???“ sollen gegen Geisterpflanzen ermitteln? Zunächst hält Peter den Auftrag seines Schulkameraden Jesse für einen Scherz. Doch der meint es ernst – denn das mysteriöse Leuchten und die körperlosen Stimmen im Gewächshaus eines benachbarten Anwesens seien echt. Als Jesses Schwester behauptet, das Anwesen gehöre einer Hexenfamilie, werden die Detektive hellhörig … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Die Pflanze auf dem Titelbild erinnert mich extrem an das Monster aus LITTLE SHOP OF HORRORS und ich erwarte jede Sekunde ein markerschütterndes „Feeeeeed meeeee!“ … zum Glück kommt da keins … hoffentlich … ich lese besser ganz schnell … man kann ja nie wissen …
Aber, wir haben ja noch gar kein Halloween und bei den Jungdetektiven ists auch schon November, wie gruselig kann der Fall denn da werden? Justus findets schon gruselig genug, dass er sich mit dem Fahrrad zum neuen Auftraggeber quälen muss, welch eine Folter! Da bleibt Zeit genug, um auf der Reise etwas über Botanik und die durchaus interessanten Eigenheiten einiger Pflanzengattungen zu lernen … wer weiß, wozus der Leser mal brauchen wird?
Lenny „The Rock“, der erfolgreiche Rockstar, veranstaltet auf seinem Anwesen ein teures Geburtstagskonzert voller Spezialeffekte. Als Höhepunkt der Party hat er eine Überraschung angekündigt. Auch Justus, Peter und Bob sind unter den Gästen. Die Detektive rechnen mit Vielem – doch sicher nicht mit dem, was dann passiert! Bei den Ermittlungen gerät einer der drei in große Gefahr … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Party like a Rockstar, kick a little Ass! Na ja, so wild werden es die Jungs bestimmt nicht treiben, die FRAGEZEICHEN-Serie ist ja schließlich für Kinder und Kindgebliebene. Aber … ob wohl der „Sexhändler“ wieder mit dabei ist? THE ROCK war mal mit ihm befreundet … daher darf sich der Alt-Fan schon grinsend auf dessen Erwähnung in der Hörspielfassung freuen …
Eine schöne Idee fand ich, dass der Rockstar kein Teenie-Kreischmagnet ist, sondern in diesem Abenteuer seinen 65. Geburtstag feiern möchte und er sogar Onkel Titus und Tante Mathilda kennt. Da ists diesmal so, dass die Jungs die beiden zur Party begleiten und nicht umgekehrt. Aber … wo ist denn eigentlich der neue Fall? Alte Bekannte wiederzutreffen ist ja schön …
Und dann ist der Rockstar weg … Hat er sich aus dem Staub gemacht und gönnt sich nur eine Auszeit? Oder steckt mehr dahinter? Alte „Feinde“ sind ja auf seiner Party genug gewesen … und einen Abschiedsbrief am Computer kann jeder schreiben und ausdrucken. Justus vermutet, dass da etwas nicht stimmt … hatte er übrigens schon, bevor Lenny verschwunden ist! Aber Ungereimtheiten gibts in der Tat so einige im Zusammenhang mit dem verschwundenen Altrocker. Das werden mit jeder Seite sogar mehr und mehr …
So viele, dass die Jungs sich während der Ermittlungen sogar mit Inspektor Cotta austauschen … ja, so weit ist es schon gekommen. Aber, zum Glück … denn was da hinter dem Verschwinden des Rockstars steht, ist viel mehr, als ich erwartet hatte … auch zum Glück. Da machte das Lesen noch viel mehr Spaß, auch wenn den Jungs gar nicht zum Lachen zu Mute ist und die Antagonisten dieses Falles alles andere als rücksichtsvoll sind. Die machen Ernst und da ist zur Vorsicht geraten. Ach ja, und Rätsel mit Geheimbotschaften gibts auch noch. Was will man mehr?
Der Autor:
Ben Nevis ist seit seiner Kindheit begeisterter Fan der drei Detektive aus Rocky Beach. Souverän versteht er es, in seinen Geschichten eine dichte Atmosphäre geheimnisvoller Spannung zu schaffen. (Verlagsinfo)
Mein Fazit:
Ein Rockstar verschwindet von seiner eigenen Party. So einfach und schnell lässt sich dieser Fall nicht zusammenfassen, denn die Hintergründe sind messerscharf kombiniert und vom Autor zu einem cleveren Abenteuer zusammengezimmert worden, ohne dass der Fall klinisch konstruiert wirkt. Gegen Ende des Buches fliegt der Leser nur noch so über die Zeilen, weil die Spannung immer mehr zunimmt und jede Frage gestellt wird, die auch dem FRAGEZEICHEN-Fan beim Schmökern in den Kopf kommt.
Alles wird aufgelöst und dabei hin und wieder mit einem Gag abgeschmeckt. Es sollte DER LETZTE SONG des Rockers werden und nun wissen wir auch, warum.
Laminierter Pappband: 144 Seiten
Vom Verlag empfohlen ab 10 Jahren
1. Auflage, Juli 2015
ISBN-13: 978-3440142271 www.kosmos.de
Der Autor vergibt: (5/5) Ihr vergebt: (11 Stimmen, Durchschnitt: 3,45 von 5)
Über 220 weitere Rezensionen zu den DREI FRAGEZEICHEN findet ihr in unserer Datenbank!
Die drei ??? bekommen eine einmalige Chance: Sie dürfen an der Universität von Ruxton für ein paar Wochen das Studentenleben testen. Doch schnell wird klar, dass hier nicht nur Vorlesungen, Partys und Wohnheimzoff auf sie warten, sondern ein neuer Fall! Kurz nach ihrem Einzug ins Studentenwohnheim müssen sich die drei ??? nicht nur mit ihrem Mitbewohner herumärgern, sie werden auch Zeugen merkwürdiger Ereignisse auf dem Campus. Schreie hallen über das Gelände, freundliche Studenten werden plötzlich aggressiv – geht hier alles mit rechten Dingen zu? Und wer ist der „Teumessische Fuchs“, über den man überall Gerüchte hört? Eine Fuchsjagd der besonderen Art beginnt. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Yeah, wir haben mit der Folgennummer mal wieder eine Jubiläumszahl erwischt und auch diesmal lässt der Verlag sich nicht lumpen (wenn auch angemessen dafür bezahlen) und erfreut die Fans mit einer XL-Story, geschrieben von drei Autoren, vertont auf drei CDs und serviert in einer Hörbox.
Ein zunächst harmloser Ausflug entwickelt sich zu einem geheimnisvollen Fall für die drei ???: In einem sagenumwobenen Waldgebiet in den Santa Monica Mountains streift eine düstere Gestalt umher. Ein Wesen aus der Urzeit? Justus, Peter und Bob stoßen auf rätselhafte Spuren. Was sie nicht wissen: Sie sind nicht die Verfolger, sondern die Beute … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Der Titel klingt nach einem Indiana-Jones-Film, der Klappentext fast nach einer Teenie-Slasher-Story, aber obs wirklich so gruselig kommen kann, wenn die Jungs vor ihrem Trip in den Wald im Museum einen Schmetterling gesehen haben, der mit ausgebreiteten Flügeln wie ein Hundegesicht aussieht? Das muss doch eigentlich Glück bringen, zumal es diese Schmetterlingsart wirklich gibt … ich habe recherchiert!
Ganz anders als harmlos und sogar mit reichlich Drama und Schreckmomenten gehts dann aber doch hinein in die Story. Treibt etwa ein Wesen „das schon lange nicht mehr existiert“ sein Unwesen im Wald? Vielleicht sogar die Leiche, die die nette ältere Professorin sucht, denen die Jungs im Wald auf recht schockhafte Weise begegnen? Und wenns ganz abgefahren werden sollte, wären da noch „Schmalkopf-Pferdemenschen“, die hier herumrennen könnten! Eine schöne Auswahl, ich wüsste gar nicht, wen ich mir davon aussuchen sollte.
Eine Serie von Überfällen hält die Polizei von Rocky Beach in Atem. Als ein harmlos wirkender Mann ganz unerwartet den letzten Raub gesteht, ist Justus, Peter und Bob klar: Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu! Denn der vermeintliche Täter ist ein alter Bekannter. Die drei ??? ermitteln an düsteren Orten und geraten in Gesellschaft zwielichtiger Gestalten … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ok, wenn ich mir das Titelbild so betrachte, dann sehe ich da entweder ein Cover eines alten Heavy-Metal-Albums mit einem Metal-Mönch, der seine Metal-Gitarre verkehrt herum hält … oder die Front einer Rummelplatz-Geisterbahn … womit ich gar nicht mal so falsch liegen sollte. Vielleicht ist der Henker aus dem Buch ja Mönch und wohnt in einer Geisterbahn, weil er aufgrund des eingeschränkten Sichtfelds bedingt durch seine Kutte bei der Ausübung seines Berufes auch gern mal Delinquenten in zwei Teile gehackt hat? Das wirds sein … Fall gelöst … auf zum Kirschkuchen …
Vorher gehts aber noch mal ins Kino … in die Gruselvorstellung … und wer hat da am meisten Angst? Genau … Peter „der Schisser“ Shaw. Die ist beim Film vielleicht nicht so berechtigt, in der Folge aber schon … wenn die Jungs auf dem Rückweg in ihren neuen Fall schliddern und den sich wirklich extrem seltsam verhaltenden Mann vom Klappentext kennenlernen.
Und schon hats der Autor geschafft, den Leser … mich zumindest … so neugierig auf das Abenteuer zu machen, dass unweigerlich die Lesegeschwindigkeit ansteigt. Denn „gruselig“ ist „na ja“ … aber „seltsam“ ist interessant. Und interessant fand ich damals das „Online-Abenteuer“ „Im Netz des Drachen“, in dem wir den Zocker kennengelernt haben, den den Autor hier wieder mit auflaufen lässt. Aber nicht nur dem Leser, der sich noch an den Fall und den Jungen erinnert, kam und kommt der extrem kriminell vor. Wieso also gestehen neuerdings ständig völlig unscheinbare „Täter“ irgendwelche Sachen, die sie ganz bestimmt nicht begangen haben? Nun sind wir schon bei „sehr seltsam“ angelangt.
Und da wir schon einen alten Bekannten aus dem Hut gezaubert bekommen, greift der Autor noch mal eine ganze Ecke weiter zurück in die FRAGEZEICHENKISTE und erwähnt jemanden, den wir aus dem PERLENVÖGEL-Fall kennen … ach ja .. die guten alten 80er Jahre …
Aus diesen Zeiten stammen auch die meisten Fahrgeschäfte, die sich bei uns in der Gegend so die Sommermonate über auf den Schützenfesten tummeln … auf dem Jahrmarkt, den die drei Jungs unter die Lupe nehmen, ists sogar noch ein wenig abgefahrener. Wahrsagerinnen gibts bei uns nämlich keine …
Die braucht man in diesem Fall auch nicht, denn sehr schnell ist klar, was hier gespielt wird und wo die Ursache des Übels zu suchen ist. Das macht dann weite Teile des Buches eigentlich überflüssig, weil man bereits das Motiv kennt und wie die ganze Sache inszeniert wurde. Die Details sind eher nebensächlich, genau wie die Frage nach dem „Wer steckt denn nun dahinter?“, denn die Antwort darauf interessiert eigentlich nicht, weil wir eh wissen … na ja … zu wissen glauben, wer es alles nicht ist.
Die restliche Recherche, die sich dann fast komplett an diesem einen Ort abspielt, den wir schon kennen, ist zwar interessant geschrieben und auch turbulent und sicher auch für den einen oder anderen, besonders aber vielleicht für die ganz jungen Leser, auch gruselig, aber im Grunde fühlte sich das Ganze ziemlich gestreckt an.
Gut, die Alt-Fans werden mit ein paar Hinweisen auf alte Fälle bedient und dürfen wissend grinsen, aber ganz ohne Nostalgie ist dies ein sehr schlichtes Abenteuer, das direkt und ohne Schnörkel gelöst wird und daher auch nur mittelmäßig unterhaltsame Abenteuerkost bieten kann. Ich wusste halt viel zu früh, was da passierte und das nahm mir komplett den Spaß, weil ich am Ende nicht mal durch eine clevere Wendung aufs Glatteis geführt wurde.
Der Autor:
Marco Sonnleitner war bereits in seiner Kindheit großer Fan der drei Detektive und ist seit dem Frühjahr 2003 im Autorenteam. Als Deutschlehrer an einem Gymnasium kennt er die Zielgruppe bestens. Gekonnt setzt er seine vielen Ideen in Texte mit starken, witzigen Dialogen um. (Verlagsinfo)
Mein Fazit:
Was im Haus des Henkers vor sich geht, das kann sich der Leser schnell denken und wird am Ende auch in seiner Annahme bestätigt. Das schmälert den Abenteuerspaß ganz gewaltig und lässt das Aufdecken der Hintermänner ziemlich zur Bedeutungslosigkeit verkommen. Die Jagd ist dennoch abwechslungsreich und stellenweise gruselig, gerade weil die Jungs mittendrin statt nur dabei sind, aber am Ende ists halt genau so, wie es schon lange klar war. Keine unerwarteten Twists, keine Überraschungen … außer denen in der Geisterbahn. Ein Start-Ziel-Fall, bei dem für mich das Highlight der Abschlussgag von Peter war, der sich seinen Namenszusatz, den er mal von Skinny Norris bekommen hatte, hier wieder redlich verdient hat.
Laminierter Pappband: 144 Seiten
1. Auflage, Februar 2015
Vom Verlag empfohlen ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-440-14228-8 www.kosmos.de
Der Autor vergibt: (2.5/5) Ihr vergebt: (9 Stimmen, Durchschnitt: 3,11 von 5)
Das Mädchen Bianca wurde entführt! Am hellichten Tag, direkt vor einem Fitnessstudio! Eine Botschaft, offenbar in Panik auf einem alten Walkman hinterlassen, ist der einzige Hinweis. Die drei ??? verfolgen die Spur der Entführer bis zu einer verlassenen Hütte in Mexiko – und bringen sich dabei selbst in Gefahr. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Wenn ich mir den Klappentext so durchlese, dann frage ich mich, was denn so besonders daran sein soll, wenn man vor einem Fitnessstudio entführt wird … ich meine … im Vergleich zu einer Entführung vor einer Metzgerei. Oder gibts im Studio Puppen … die flüstern? Creepy sind Puppen allemal, besonders die mit diesen täuschend echten, aber extrem tot aussehenen Porzellangesichtern … und wenn die auch noch anfangen zu flüstern wie … wie … wie eine Mumie? … oha!
Aber der Leser bekommt gar keine Möglichkeit, darüber nachzudenken, denn er wird vom Autor von der ersten Zeile an in ein schauriges Abenteuer hineingezogen. Es geht nämlich direkt mit einem Mord, einer Leiche im Wohnwagen der Jungs und dem Mitschnitt einer Entführung los … der Leser ist entsetzt, fasziniert und sagt pauschal erstmal alle Termine für den Tag ab, denn dass es so schnell so spannend wird …
Der Zauberer Pablo verschwindet während der Vorstellung in einem Schrank – und taucht nicht mehr auf. Alles andere als Hokuspokus, sind sich Die drei ??? einig. Auf ihrer Suche nach dem verschwundenen Zauberer müssen Justus, Peter und Bob mehr als nur ein Zauberkabinett durchforsten, um die Lösung des Rätsels zu finden… (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Moment, gabs nicht schon mal einen Zauberer? Hieß der nicht Wu? Ja, den gabs und der hieß auch Wu, lebt aber auf einer anderen Baustelle und spielt bei den Kollegen von den Fünf Freunden mit. Bei den DREI ??? gabs bislang nur einen ZAUBERSPIEGEL … dann blicken wir mal hinein und lassen uns ver-zaubern.
Tja, und noch bevor wir uns hämisch grinsend, aber mit ein wenig Mitleid über Justus amüsieren, dessen Auftraggeber ein Haufen Kinder ist … da ist der Fall schon gelöst und wir wissen wie der Zauberer aus dem Schrank verschwunden ist. Tadaaaa, Tusch … ein Klassiker halt, der nur den allerjüngsten FRAGEZEICHEN-Fans nicht geläufig ist.
Bei einer Ballonfahrt entdeckt Peter in der Nähe einer abgelegenen Villa ein Monster – eindeutig ein neuer Fall für die drei ???! Ihre Ermittlungen führen die Detektive zur seltsamen Mrs Pembroke und ihrem Neffen Luke. Die beiden werden von der grässlichen Gestalt bedroht. Luke bittet Justus, Peter und Bob um Hilfe. Doch schnell wird klar: Der Dämon der Rache ist nicht aufzuhalten … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Nicht nur der Klappentext lässt Gruseliges erahnen, auch die Fremdwortfreunde scheinen hier auf ihre schaurigen Kosten zu kommen. Die „Trinität“ aus der Trackliste bedeutet „Dreifaltigkeit“ und gehört in die Welt der christlichen Religion … nehmen wirs einfach mal so hin, bis sich uns die Wortwahl hoffentlich anhand der Handlung erschließt.
Lydia Candle ist eine enge Freundin von Tante Mathilda. Wie immer zur Weihnachtszeit schnürt Mathilda ein kleines Päckchen für sie, welches bei der deutschstämmigen Weihnachtsfanatikerin auch immer sehr gut ankommt – dieses Jahr ist Justus, der Bote und wird direkt am 1. Dezember Zeuge des für ihn seltsamen Adventskalender-Brauchtums. Doch in dem Säckchen befindet sich nicht allein das erwartete Leckerli (schließlich hat sie sich den Kalender selbst gepackt) sondern auch eine persönliche Botschaft. Ihr vor 5 Jahren angeblich von der Mafia grausam hingerichteter Enkel Edward, ist offenbar gar nicht so tot wie angenommen. Die rüstige, alte Dame ist darob verständlicherweise vollkommen aus der Spur und bittet das junge Detektivtrio um Hilfe. Kann es sein, dass es sich beim Nachrichtenschreiber wirklich um Edward handelt? Es sind tatsächlich weitere Hinweise im Kalender versteckt, die kaum einen Zweifel daran lassen. Doch warum kommt der – nicht immer auf dem rechten Weg gewesene – Enkel ausgerechnet jetzt aus der Versenkung und welchen Racheplan hat er für den „5. Advent“ ausgeheckt? Die nächsten 24 Tage dürften jedenfalls die aufregendste und geheimnisvollste Vorweihnachtszeit in der Geschichte der drei Fragezeichen sein.
Ein Anruf in der Zentrale der drei Fragezeichen, lässt nichts Gutes ahnen – wie so oft. Ein „Mitch Palmer“ hat angeblich Ex-Kommissar Reynolds entführt, dem es übel ergehen soll, wenn die Jungs nicht nach dessen Pfeife tanzen. Palmers vier Regeln sehen u. a. vor, dass keine Polizei eingeschaltet wird, wenn sich die Jungdetektive auf die Pirsch begeben: Nach ihm. So verrückt wie das klingt, scheint der Ganove es tatsächlich darauf abgesehen zu haben, dass er erwischt wird. Ein Wettstreit also. Als ein mysteriöses Paket eintrifft, wird der Ernst der Lage erst richtig klar, denn sie enthält perfekt gefälschte Ausweispapiere für Justus, Peter und Bob und noch dazu geladene Pistolen! Eine beigelegte DVD auf der ein aktuelles Video mit Reynolds in Gefangenschaft sowie einem Zettel auf dem ein Treffpunkt nebst Uhrzeit enthalten ist, sind der erste konkrete Hinweis, der auf die Spur Palmers führt. Das soll aber nur der Auftakt zu einer perfiden Schnitzeljagd bis in den Staat Nevada hinein sein, welche die drei Detektive mehr als einmal an den Rand der Legalität und zuweilen auch darüber hinaus bringt.
Auf einer einsamen Insel stoßen die drei ??? auf den Künstler Drago Martinez. Der hat großen Erfolg mit seinem einzigartigen Werk „Eisenmann“. Doch die Freude darüber ist kurz: Drago wird verfolgt und fürchtet um sein Leben! Steckt ein verrückter Kunstliebhaber dahinter? Offenbar sind die drei Freunde der Lösung zu nahe, denn jemand lockt sie in einen Hinterhalt … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Wer beim ersten Satz des Klappentexts nicht laut loslacht … Was zur Hölle treiben die Jungs denn auf einer einsamen Insel? Und, wenn da noch jemand ist, dann ist die Insel doch auch nicht einsam, richtig? Und warum sieht der „Eisenmann“ aus wie der „Blechmann“ aus dem ZAUBERER VON OZ? Und … ist der Soundtrack von RAMMSTEIN? Fragen über Fragen und das schon vor dem Hören, na wenn das mal nich spannend wird.
Nach kurzer Tiefentspannung wundert sich der Hörer, warum Justus vom Autor auf einmal zur Sportskanone befördert wurde. Über 700 Meter Schwimmen ist schon eine Leistung … und das zweimal hintereinander. Woher kommt die plötzliche Zuversicht? Früher hätte er das im Leben nich geschafft und schon gar nicht gewollt! Dieser Leichtsinn passt nicht zu ihm. Aber so ein mit Weltkriegs-Chemie verseuchtes Eiland hat offenbar seinen Reiz … offenbar für Justus exklusiv. Klar, dass hier das Drama vorprogrammiert ist … zumal man Gespensterschloss-technisch von dieser Insel besser „weeeegbleiiiiibeeeen“ sollte … denn hier droht „der Eisenmann“. Der … und ein ziemlich abgedrehter Mann, der nicht nur wirr redet, sondern sich auch als „Schriftschmied“ bezeichnet.
Endlich ist es soweit – Die drei ??? kehren zurück auf die Bühne und müssen einen in jeder Hinsicht sensationellen Fall lösen. Was als gemütlicher Rundflug im Heißluftballon über die Canyons geplant war, endet mit einer Notlandung auf dem abgeschiedenen Bergrücken von Dragons Rock. Hier entdecken die drei Detektive das Institut der Colorphoniker, einem geheimnisvollen Orchester, dessen Aufführungen Erlebnisse für alle Sinne sind. Schon bald wird Justus, Peter und Bob klar, dass sie im Institut nicht erwünscht sind, und ehe sie sich versehen stecken sie bereits in einem neuen Fall. Welches Geheimnis verbirgt Yamada, der mysteriöse Leiter des Orchesters? Was hat Synästhesie, die seltsame Fähigkeit der Sinneskopplung, damit zu tun? Und wieso ist die begnadete Organistin der Colorphoniker spurlos verschwunden?
Phonophobia – Sinfonie der Angst ist eine eigens für die Bühne entwickelte Geschichte, umgesetzt als großes Livehörspiel-Erlebnis mit visuellen und akustischen Effekten, eindrucksvoller Live-Musik, Geräuschemacher und natürlich mit Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich den Original-Sprechern der drei ???. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Endlich ist es soweit … ach, das steht ja da oben schon. Nein, im Ernst … die Fans haben sich dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser DVD schon einige Zeit entgegengefreut. Denn alle, die bei den Aufführungen dabei waren, werden sich wieder an den Abend erinnern können und die, die nicht dabei waren, können nun erleben, wie es gewesen wäre.
Ich war nicht live dabei, daher war ich umso gespannter auf die Live-Version des Romans, der mich beim Lesen nicht wirklich umgehauen hatte. Meine Rezi dazu findet ihr hier. Kann die gespielte Variante da Schadensbegrenzung betreiben oder von der eher langweiligen Handlung ablenken? Ich gebe ab in die Lanxess Arena nach Köln, wo wir den Aufzeichnungsabend des 27.03.2014 erleben.
In einem beschaulichen Küstenort unweit von Rocky Beach passieren seltsame Dinge: Eine Gestalt erhebt sich aus dem Meer und versetzt die Strandbesucher in Angst und Schrecken. Ein ruheloser Geist, der auf Rache sinnt? Die drei ??? fangen an zu ermitteln. Ob der neue Bewohner des alten Leuchtturms etwas damit zu tun hat? Oder der kauzige Seebär am Hafen? Justus, Peter und Bob gehen keiner Gefahr aus dem Weg, um das Netz aus Lügen zu entwirren. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Wenn ich mir den Klappentext so anschaue, dann siehts für mich so aus, als wäre diese Folge ein Mix aus den FÜNF FREUNDEN und den Jungs von POINT WHITMARK. Muss ja nix Schlechtes heißen, ich mag beide Serien gern. Allerdings haben mich die Folgen der drei ??? selten beeindruckt, wenn übernatürlicher Grusel mit eingebaut wurde. Allerdings hat sich der aber auch oft als Schwindel oder zumindest leicht erklärbar herausgestellt. Mal hören, in welche Schublade das Phantom aus dem Meer gehört … Folgen wir also der Aussage eines 6-Jährigen, der einen aus dem Meer kommenden Mann gesehen haben … will.
50 Jahre – 175 Bände … und 175 Coverbilder! Doch sind es wirklich nur 175? Die Illustratorinnen Aiga Rasch und Silvia Christoph haben die Abenteuer von Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews in farbenfrohen, unheimlichen und einzigartigen Bildern zusammengefasst und damit der Reihe „Die drei ???“ ein unverkennbares Gesicht gegeben.
Skizzen, alternative Entwürfe und Bildvorlagen bleiben aber meist unbekannt und verschwinden in Archiven und auf Festplatten. Dieser Bilderschatz aus beinahe 50 Jahren wurde nun gehoben. Die schönsten Motive finden sich in diesem Band. Jedes Buchcover erzählt nicht nur eine Geschichte, jedes Cover hat eine Geschichte! (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Was für ein Brocken … ungewöhnlich groß: 26,5 x 23,5 cm (ich hab extra nachgemessen) … und ungewöhnlich schwer: fast 1,5 Kilo (auch das hab ich nachgewogen)! Und lange überfällig war so ein toller Bildband auch. Der eine und andere Fan hätte sicher auch nichts gegen einen Posterband in Türgröße gehabt, um sich die ganze Wohnung damit zu tapezieren.
Drei bisher unveröffentlichte Fälle der Kultdetektive im hochwertigen Schuber mit Magnetverschluss.
Das versunkene Schiff: Liegt tatsachlich ein alter Goldschatz vor der Küste des Ferienortes von Justus, Peter und Bob? Prompt vergessen die drei ??? ihren Ärger über den verregneten Urlaub und nehmen die Jagd nach den versunkenen Reichtümern auf.
Shoot the works – Im Visier: Justus, Bob und Peter stehen unter Beschuss! Ein Paintball-Turnier fordert die Schnelligkeit und Geschicklichkeit der drei Detektive. Doch was zunächst wie ein harmloses Spiel wirkt, entpuppt sich schnell als neuer Fall.
Savage Statue – Grausame Göttin: Hat die Statue der grausamen Göttin Kali wirklich etwas mit Entführung und zwielichtigen Machenschaften zu tun? Für diesen Fall brauchen die drei ??? die Hilfe ihrer Leser: Schaffen sie es, das Rätsel gemeinsam zu lösen?(Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ok, dass die Romane der beiden amerikanischen Schriftsteller als verschollen und nicht veröffentlicht durchgehen, das konnte ich nachvollziehen … aber André Marx? Das ist doch ein deutscher Autor … was kann der denn schon für verschollene Manuskripte in der Hinterhand haben?
Der Besuch eines Damen-Fußballspiels sorgt bei Peter und Bob für großes Staunen. So eine Häufung von Fehlern, seitens einer Schiedsrichterin, das kann einfach kein Zufall sein. So endet das Match unerwartet zugunsten der eigentlich klar unterlegenen Mannschaft. Die Freude über den Sieg hält sich, ob des obskuren Verlaufs der Partie, auch dort in Grenzen, während die Gegenseite zurecht vor Wut kocht. Tatsächlich können die drei Detektive – nachdem Justus nun auch etwas verspätet zu seinen Kollegen stieß – nicht nur die Gesundheit der vermeintlich Unparteiischen durch aktive Fluchthilfe vor dem angetretenen Lynchmob, sichern, sondern auch in Erfahrung bringen, dass die an sich gute Frau böse genötigt wurde, das Spiel derart zu manipulieren. Ihr kleiner Sohn steht im Fadenkreuz eines Erpressers. Die Wettmafia in Kalifornien? Wohl kaum, bei einer in Amerika bekanntlich eher als Randsportart geltenden Disziplin wie Soccer. Und beim Frauenfußball schon mal gar nicht. Wo liegt also das Motiv? Erschwert werden die Ermittlungen dadurch, dass ihnen die neue Klientin den Fall bereits einen Tag später wieder abnehmen will und ihnen schroff verbietet weiter zu recherchieren. Offenbar eine durch erneute Drohungen motivierte (Fehl-)Entscheidung. Allerdings lassen sich die drei Fragezeichen so leicht nicht zurückpfeifen.Die drei ??? und der gestohlene Sieg (Band 174) weiterlesen →
Ex-Kommissar Reynolds wurde entführt! Justus, Peter und Bob machen sich sofort auf die Spur des Täters. Der der verbietet ihnen jeglichen Kontakt zur Polizei, schickt ihnen ein Paket mit fragwürdigem Inhalt und lässt ihnen seltsame Hinweise zukommen. Durch die glühende Hitze der Wüste jagen die drei ??? ihren ruchlosen Gegner. Und dann verschwindet auch noch Bob! Wie weit werden die Detektive gehen, um ihre Freunde zu retten? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Wow … hier wird der Hörer direkt und ohne Umwege und sofortigerweise direkt ins Abenteuer mit reingezogen. Ohne Vorgeschichte gehts direkt los und die Spannungskurve setzt diesmal schon verdammt hoch an. Und bevor wir uns weiter wundern können, wie sich der Fall wohl fortsetzen wird, wirft die Autorin eine Kiste voller interessanter Gegenstände in den Raum und auch die beliebten Worträtsel gibts hier zu hören. Allein die neuen Ausweise für die nun angeblich US-volljährigen Jungs erweitert den Ideenspielraum mächtig, der auch prima ausgeschöpft wird. Dass Peter sich damit einen Zombie-Film ausleihen möchte, sorgt auf jeden Fall für einen entspannten Grinser beim Hörer, bevor es wieder ernst wird … sehr ernst sogar .. geladene-Waffen-ernst.
Was diesen Fall außerdem besonders macht: Der Entführer und Antagonist dieses Falles macht sich nicht die Mühe, seine Identität zu verheimlichen. Im Gegenteil, die Jungs erfahren von ihm selbst, wer er ist! Tja, da müssten sie ihn ja jetzt nur noch finden, fangen und verknacken. Vorher hat er die Jungs als Gegner zu einem Intelligenz-und-Rätsel-Spiel herausgefordert, dessen Regeln er selbst festgelegt hat und der Gewinn ist das Leben von Kommissar Reynolds.
Aber die Jungs sind oberstübchentechnisch gut gerüstet und das erste Worträtsel kriegen Peter und Bob sogar ohne Justus gelöst … Respekt! Das wars dann aber auch erstmal mit den Lösungen, denn beim anschließenden Road-Trip-Movie gibts immer mehr interessante Fragen und die Jungs ermitteln sogar getrennt voneinander. Dass die Regie das alles nicht kürzen wollte, erklärt die über 80 Minuten Spieldauer dieses Falles, die sich nicht gestreckt anfühlen, sondern sehr passig. Und dann verschwindet auch noch Bob … als obs nicht schon spannend genug wäre! Entführt wird er übrigens von MARK BRANDIS höchstpersönlich … Hörspielfreunde wissen, was ich meine.
Immer dramatischer wird es und die Jungs, die laut gefälschter Identität keine mehr sind, verhalten sich auch nicht mehr wie solche, sondern stellen Grundsatzfragen … wie … „Wie sehr heiligt der Zweck die Mittel?“ und „Wie weit würdest du gehen, wenn …?“. Das war mir dann schon eine Spur zu tiefenphilosophisch-etisch-moralisch gepredigt und ging gewaltig auf Kosten des Spaßes.
Dass es nach dem Show-down noch nicht zu Ende ist, fand ich prima, was dann kam, sehr unbefriedigend. Das ganze Spiel wird zu einer Farce, worum es wirklich ging, wird nicht erklärt und der Schluss erinnert an einen Fortsetzungsroman, bei dem der Schurke beim letzten Umdrehen auf dem Fenstersims stehend das übliche „Wir sehen uns wieder!“ ruft, bevor er in der Dunkelheit verschwindet.
Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Thomas Fritsch
Justus Jonas – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw – Jens Wawrczeck
Bob Andrews – Andreas Fröhlich
Tante Mathilda – Karin Lieneweg
Kommissar Reynolds – Wolfgang Draeger
Mitch Palmer – Michael Lott
Dimitri – Manou Lubowski
Roy – Gosta Liptow
Boss – Henry König
Cindy – Konstanze Ullmer
Mike – Oliver Böttcher
Wirt – Peter Lakenmacher
Rockford – Christian Senger
Casino-Besucher – Robin Bosch
Casino-Besucherin – Brigitte Böttrich
Rezeption 1 – Dorothea Lott
Rezeption 2 – Marco Spina
Fernfahrer – Tilman Madaus
Putzfrau – Maria Baptista
Trackliste:
1. Das Spiel beginnt
2. Verbotene Recherchen
3. Shackles & Chains
4. NVSR und Regentanz
5. Verfolgt?
6. Nachtwache
7. Boblos in der Wüste
8. Black & White
9. Verkleidet
10. Im Namen des Gesetzes
11. Geheimnisse
Die schwarze CD steckt in einem Jewel-Case. Das Bookletchen enthält eine Doppelseite mit Terminen für die Zusatzkonzerte der Live-On-Stage-Version von „Sinfonie der Angst“. Dazu kommt noch eine Aufstellung der Sprecher und ihrer Rollen und eine kleine Bildvorschau für die nächste Folge 171 „… und das Phantom aus dem Meer“. Auf der Rückseite des Case finden wir eine kurze Inhaltsangabe und die Trackliste.
Mein Fazit:
Hochspannung von der ersten Hörsekunde an und Jungdetektive, wie wir sie noch nie erlebt haben. Dazu eine Schnitzeljagd mit Worträtseln und am Ende ist alles ganz anders. Klingt toll, ist es auch … bis fast zum Ende. Dann gibts eine Wendung, die für mich sehr unbefriedigend war, weil sie dem Ganzen keinen befriedigenden Abschluss gegeben hat, sondern die ganze Folge nur wie einen Teil einer langen Krimiserie erscheinen lässt. Kein Wunder, dass hier keiner abschlusslacht. Ach so … und was der reißerische Titel mit allem zu tun hat, erschließt sich mir auch nicht. Sicher fahren die Jungs auf der einen und anderen Straße entlang, aber das „Grauen“ erleben sie auf keiner. Da hätte sogar der Titel der letzten Folge, „Die Spur des Spielers“, noch mal herangezogen werden können, der hätte bestens gepasst.
Dafür ziehe ich einen Flunsch, eine Augenbraue hoch und bin gespannt, ob wir den einen oder anderen Antagonisten noch mal wiedersehen werden. Diese neuen, düsteren „Drei Fragezeichen“ möchte ich allerdings nicht noch mal wiederhören.
1 Audio-CD mit 80:16 Minuten Spieldauer
Vom Verlag empfohlen ab 8 Jahren
EAN: 887254004028 www.natuerlichvoneuropa.de
Der Autor vergibt: (3.5/5) Ihr vergebt: (13 Stimmen, Durchschnitt: 3,46 von 5)
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Der Regisseur Raymondo Kappelhoff braucht dringend die Hilfe der drei Fragezeichen. Ziemlich derangiert taucht er auf dem Schrottplatz auf und präsentiert eine abenteuerliche Geschichte von Musik, die ihn förmlich angegriffen hätte. Zusammengebrochen sei er plötzlich. Dabei war er doch nur auf der Suche nach einem originellen Ensemble für den Soundtrack seines neuen Films – die Wahl fiel auf die experimentelle Gruppe der „Colorphoniker“. Ein Geheimtipp. Noch. Die außergewöhnlichen Musiker, unter der Leitung des verschrobenen und als schwierig bekannten Halb-Japaners Yamada lassen niemanden an sich heran und proben auch nur unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Den drei Jungs gelingt es jedoch unerwartet Zugang zum Team zu erhalten. Chloe, die dreizehnjährige Tochter eines Mitglieds öffnet ihnen die sozusagen die Tür in die neue Klangwelt der so genannten Synästheten, allerdings bricht auch sie bei der Aufführung des Stückes „Phonophobia“ mit Kopfschmerzen und aus der Nase blutend zusammen. Ist die Musik tatsächlich so dämonisch, wie sie beschrieben wird? Und kann das aufstrebende Orchester, vor allem bei einem gerade anstehenden, sehr wichtigen Auftritt, wirklich ernsthaftes Interesse daran haben, sein Publikum absichtlich in Gefahr zu bringen?Die drei ??? – Sinfonie der Angst (Band 174) weiterlesen →
Die drei Fragezeichen haben es geschafft: Sie sind in einer Auswahl der Rocky Beach High, die sie in der renommierten Ruxton University für 2 Wochen als Studenten einschreiben können. Das eröffnet den Jungs natürlich ganz neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft. Bis auf Peter sind auch alle drei sehr zufrieden mit ihrer Kurseinteilung – der landet wegen eines Irrtums bei der Uni-Verwaltung statt in einem Sportseminar als einziger männlicher Teilnehmer in einem Lyrik-Kurs. Doch auch Bobs Vater scheint nicht unbedingt begeistert zu sein, dass sein Sohn nach Ruxton geht – und sei es nur für diesen kurzen Schnupperkurs. Bob belauscht ein geheimnisvolles Telefonat von Bill Andrews mit einem Unbekannten, bei dem durchscheint, dass dieser offenbar irgendetwas mit einem mysteriösen „Teumessischen Fuchs“ und anderer seltsamer, offenbar nicht koscherer Vorgänge auf der Uni zu tun hatte. Bob versteht die Welt nicht mehr. Ein dunkler Fleck auf der weißen Weste seines sonst so integren Daddys?Die drei ??? – Schattenwelt (Band 175, Dreifachband) weiterlesen →
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