
Broschiert: 320 Seiten
Originaltitel: The Intern’s Handbook
DuMont

Broschiert: 320 Seiten
Originaltitel: The Intern’s Handbook
DuMont
Milford ist eine englische Kleinstadt, wie sie im Bilderbuch zu stehen scheint. Der Anwalt Robert Blair führt hier ein geruhsames und ein wenig langweiliges Leben, aus dem ihn eines Tages der Hilferuf von Marion Sharpe reist: Mit ihrer Mutter lebt die alleinstehende Frau in einem alten, heruntergekommenen Haus vor den Toren der Stadt.
Die Bürger betrachten das Paar mit Misstrauen und grenzen es aus, weshalb eine bizarre Anschuldigung umso stärker wirkt: Die 15-jährige Schülerin Elizabeth Kane behauptet, von Mutter und Tochter Sharpe auf offener Straße entführt und in ihr Haus verschleppt worden zu sein, wo sie einen Monat als deren Haushaltssklavin schuften musste, bevor ihr die Flucht gelang – eine Anschuldigung, die von den Sharpes entschieden zurückgewiesen wird. Josephine Tey – Die verfolgte Unschuld weiterlesen
Tsukuru Tazaki, ein 36-jähriger, wie er selbst von sich behauptet, farbloser Mann ohne Gesicht, blickt auf sein unerfülltes Leben zurück. Nach seinem Schulabschluss war er Teil einer fünfköpfigen Clique, die jeden Tag gemeinsam miteinander verbracht haben. Doch plötzlich, ohne jede Vorwarnung, kehren seine besten Freunde ihm den Rücken und verlangen von ihm, dass er sich nicht wieder bei ihnen melden soll. Völlig verstört, jedoch mit viel Akzeptanz kommt er dieser Bitte schweren Herzens nach.
Lange Zeit denkt er nur an den Tod und wünscht sich diesen sehnlichst herbei. Er nimmt keine anständigen Mahlzeiten mehr zu sich und interessiert sich, wenn überhaupt, nur noch für Züge und Bahnhöfe. Als er jedoch zwanzig Jahre nach dem traurigen Ereignis auf die attraktive Sara trifft, schlägt diese ihm vor, sich seinem früheren Leben zu stellen und zurück in seine Vergangenheit zu reisen. Nachdem er sich das Ganze kurz durch den Kopf hat gehen lassen, beschließt er, den nicht ganz leichten Weg zu gehen – für sich, für Sara, und vielleicht für eine gemeinsame Zukunft mit ihr. Haruki Murakami – Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki weiterlesen
Eine seltsame Einladung ruft den jungen Historiker Dr. Alan Campbell ins Land seiner Ahnen. In der Burg Shira, einsam gelegen am Loch Fyne in den schottischen Highlands, ist der Hausherr verstorben. Nun soll Angus Campbells Testament verlesen werden. Allerdings gibt es ein Problem: Angus hat kurz vor seinem Ende mindestens vier Lebensversicherungen abgeschlossen. Alle enthalten sie eine Klausel, die jede Gesellschaft bei Selbstmord von der Zahlung befreit. Angus‘ Leiche fand sich unterhalb des Turmes, in dessen Spitze er sich sein Schlaf- und Arbeitszimmer eingerichtet hatte. Ist er gesprungen, wie der Vertreter der Versicherung behauptet, oder wurde er ermordet, was die Meinung des für den Campbell-Clan tätigen Rechtsanwalts Duncan ist?
Oder sollte wahr sein, was im nahen Dorf Inveraray gemunkelt wird? Auf Burg Shira soll es umgehen, ein Geist den alten Angus zum Sprung gezwungen haben. Man hat ihn sogar schon spuken sehen. Alles Unsinn, poltert Colin, Angus‘ Bruder. Er verdächtigt den zwielichtigen Alec Forbes, ein Geschäftspartner, mit dem Angus sich böse zerstritten hatte und der seit dessen Tod spurlos verschwunden ist. John Dickson Carr – Die schottische Selbstmordserie weiterlesen
Ihr habt immer noch keine Ahnung, was ihr an Weihnachten verschenken sollt? Bücher machen sich immer gut. Für die, die es in der besinnlichen Zeit nicht ganz so besinnlich mögen, hier die Empfehlungen unserer Redaktion für den Bereich HORROR!
Joe Hill: Christmasland, Heyne, 2013
„Kindermörder Manx verschleppt seine Opfer in eine Parallelwelt; als er sich den jungen Wayne greift, folgt ihm dessen Mutter in dieses fremde, von gefährlichen Kreaturen bevölkerte Zwischenreich, um den Sohn aus dem „Christmasland“ zu befreien. – Auf beiden Seiten des Dimensionsportals kommt es erwartungsgemäß zu seltsamen bis gruseligen Ereignissen; im Finalkampf triumphieren Familienwerte über das bisher übermächtige Böse. Da Hill sehr routiniert sein Handwerk versteht, ist sein allzu episch geratenes Garn Gruselfutter – wenn auch ohne besonderen Nährwert.“ (Michael Drewniok)
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Adam Nevill: Der letzte Tag, Heyne, 2013
„Ein Dokumentarfilmer soll die Geschichte eines obskuren Kultes rekonstruieren und muss dabei feststellen, dass weiterhin sehr lebendig ist, was dieser einst aus der Hölle heraufbeschworen hatte. – Auch im Zeitalter des Splatter- und Zombie-Horrors kann sich die gute, alte Geistergeschichte problemlos behaupten, wenn sie so meisterhaft wie hier beschworen wird: inhaltlich wie sprachlich durchweg ein gruseliges Vergnügen und sicherlich der bisher beste Roman des Verfassers.“ (Michael Drewniok)
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Carsten Stroud: Die Rückkehr, DuMont, 2013
„In der US-Kleinstadt Niceville geht der Krieg mit den Mächten des Bösen in die nächste Runde, gleichzeitig spielen Gesetzeshüter und Kapitalverbrecher Katz und Maus miteinander; sie ahnen nicht, dass sie alle Spielbälle in einem gespenstischen Krieg sind, der vor mehr als anderthalb Jahrhunderten ausgebrochen ist. – Die furios gestartete Trilogie verliert im Mittelteil keineswegs an Schwung oder Spannung. Das Gewirr bisher rätselhafter Ereignisse bekommt allmählich Struktur, dahinter wird eine neue Dimension des Schreckens sichtbar: ein „Pageturner“ der Sonderklasse!“ (Michael Drewniok)
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Chuck Wendig: Blackbirds, Lübbe, 2013
„Wenn Miriam Black einen anderen Menschen berührt, kann sie seinen oder ihren Tod voraussehen. Ort und Stunde sind ihr ebenso bekannt. Kein schöner Tod, kein schönes Leben – so wandert Miriam durch North Carolina, bis sie eines Tages in einen Strudel von Ereignissen gezogen wird. „Blackbirds“ ist der Auftakt zu einer Romanreihe über Miriam Black. In diesem wie ein Comic im Präsens erzählten Roman geht es um Schicksal und dessen Überlistung. Der Plot erinnert an Stephen King. Solange sich der Leser nicht von der Gossensprache irritieren lässt, kann er ein durchdachtes Horrorgarn genießen.“ (Michael Matzer)
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Einen Überblick über alle Empfehlungen findet ihr hier!

Carsten Stroud – Die Rückkehr (Niceville-Trilogie 2) weiterlesen
Das geschieht:
Im Kellergeschoss der osttexanischen Gesellschaftspyramide schlagen sich Hap Collins und Leonard Pine in unterbezahlten Jobs und ohne Hoffnung auf eine positive Veränderung durch ein auch sonst nie unkompliziertes Leben: Die Freunde haben ein ausgeprägtes Talent dafür, sich in gefährliche Schwierigkeiten zu bringen.
Auslöser der aktuellen Krise ist dieses Mal Leonard. Er wurde von seinem Lover Raul verlassen, der sich ausgerechnet mit einem beinharten Biker namens „Horse Dick“ McKnee zusammengetan hat. Als dieser mit schrotzerschossenem Schädel gefunden wird, gilt Leonard als Hauptverdächtiger, da er seinem Unmut über den Rivalen oft und mit bedrohlichen Worten Luft gemacht hatte.
Zwar kann er seine Unschuld beweisen, doch als auch Raul als Leiche auftaucht und die örtliche Polizei sich an einem Mord unter Schwulen desinteressiert zeigt, beginnt Leonard mit einem persönlichen Rachefeldzug. Als guter Freund lässt ihn Hap nicht im Stich und hat rasch die Folgen zu tragen: Die Häuser der Freunde werden durchwühlt, sie selbst überwacht. Offensichtlich hatte Raul etwas in seinem Besitz, das er vor seinem Tod in Sicherheit bringen konnte und das jemand um wirklich jeden Preis zurück will.
Joe Lansdale – Schlechtes Chili weiterlesen

Carsten Stroud – Niceville (Niceville-Trilogie 1) weiterlesen

Edmund Crispin – Heiliger Bimbam weiterlesen

Edmund Crispin – Mord vor der Premiere weiterlesen

Ellery Queen – Sherlock Holmes und Jack the Ripper weiterlesen

Michael Innes – Appleby’s End weiterlesen
Trutzig ragt Burg Schädel unweit von Koblenz hoch über dem Rhein auf, wo sie vor einem halben Jahrtausend ein gefürchteter Hexenmeister errichten ließ. Der verrufene Ort wurde zum idealen Heim für den großen Bühnenmagier Maleger, der privat ein Ekel und Sonderling. 1913 – vor 17 Jahren – ist er während der Anreise zur Burg angeblich in den Fluss gestürzt, aus dem man seine ebenso angebliche Leiche zog.
Burg Schädel ging an Myron Alison, den berühmten Schauspieler, und seinen Freund, den Finanzmagnaten Jérôme D’Aunay. Viel Freude bereitete ihnen das Erbe nicht. Alison fand man kürzlich unterhalb der Mauern; man hatte ihn angeschossen, mit Benzin übergossen und angesteckt. Als lebende Fackel taumelte er über die Zinnen, während ein gespenstischer Schatten dies beobachtet haben soll. John Dickson Carr – Die Schädelburg weiterlesen
New York City in den „Roaring Twenties“ des 20. Jahrhunderts: Das „Dutch Memorial Hospital“ zählt zu den modernsten Krankenhäusern der Stadt, weil eine reiche Frau vom geradezu unamerikanischen Drang zur Nächstenliebe beseelt wird. Abigail Doorn, seit einigen Jahren Witwe, schaut oft und gern in ‚ihrem‘ Hospital nach dem Rechten. Dort schätzt man die freundliche Gönnerin, auch wenn sie manchmal ein wenig launisch ist.
Daher ist die allgemeine Bestürzung groß, als Abigail bei einem Sturz im „Dutch Memorial“ schwer verletzt wird. Zufällig anwesend ist Ellery Queen, Berater der Kriminalpolizei von New York sowie Verfasser gern gelesener Kriminalromane. Eigentlich wollte er nur einen alten Freund besuchen, aber der führt Ellery als Ehrengast in den OP. Aus der blutigen Vorstellung wird freilich nichts, denn als Abigail Doorn hineingerollt wird, ist sie bereits mausetot: erdrosselt mit einem Stück Blumendraht. Ellery Queen – Das Geheimnis der weißen Schuhe weiterlesen
In Mallingford, einem Dörflein in der englischen Grafschaft Kent, üben Sir John Farnleigh, Baronet von Mallingford und Soane, und seine Gattin, die liebliche Lady Molly, mit starker aber gütiger Hand das ihnen von Gott und König verliehene Privileg aus, dem Volk Führung und Schutz vor den zweifelhaften Segnungen des 20. Jahrhunderts angedeihen zu lassen. Die Idylle platzt, als den fernen USA ein Mann namens Patrick Gore auftaucht, der sich erdreistet, Sir John Titel, Besitz und sogar den Namen streitig zu machen!
Als Jüngling ein Satanist (!) und Wüstling, wurde dieser John Farnleigh 1912 vom Vater verstoßen und in die ehemaligen Kolonien. Eingeschifft wurde der missratene Spross auf einem Dampfer namens „Titanic“. Bevor deren Reise vorzeitig an einem Eisberg endete, lernte Jung-John einen heimatlosen Zirkus-Artisten gleichen Alters kennen und schätzen: den wahren Patrick Gore nämlich, der dem faszinierten Adelssohn vorschlug, die Identitäten zu tauschen, um die Karten ihrer zukünftigen Leben neu zu mischen. John Dickson Carr – Die Tür im Schott weiterlesen

William L. DeAndrea – Schneeblind weiterlesen

Armitage Trail – Scarface weiterlesen
Student Tad Rampole, Sohn reicher Amerikaner und in diesem Jahr 1930 auf einer Bildungsreise durch das alte Europa, besucht in England den berühmten Privatgelehrten und Amateurdetektiv Dr. Gideon Fell. Dieser residiert in Chatterham, einem pittoresken Flecken in der Grafschaft Lincolnshire, wo die Uhren irgendwann in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stehengeblieben zu sein scheinen.
Die ländliche Idylle wird seit jeher getrübt durch die unweit des Ortes dräuende Ruine des alten Gefängnisses, das seit 1837 leer steht. Der alte Anthony Starberth, ein bigotter, grausamer Mann, hatte es einst über dem alten Hinrichtungsplatz für Kapitalverbrecher und Hexen errichtet. Besonderes Grauen verbreitet der „Hexenwinkel“; dort stand der Galgen, und zu seinen Füßen ließ Anthony einen tiefen Brunnen graben, in den die Leichen der Gehängten geworfen wurden. Kein Wunder, dass es im Hexenwinkel umgehen soll! Anthony fühlte sich im Alter von den Geistern der von ihm Gemarterten verfolgt und endete mit gebrochenem Genick am Rande des verfluchten Brunnens. Seinen Sohn ereilte dasselbe Geschick, und seither starb kaum ein Starberth im Bett. John Dickson Carr – Tod im Hexenwinkel weiterlesen

Edmund Crispin – Schwanengesang weiterlesen

Earl Derr Biggers – Der chinesische Papagei weiterlesen