
Archiv der Kategorie: Belletristik
Nora Roberts – Ein dunkles Geschenk
Lila Emerson verdient ihr Geld als Homesitterin. Sie mag ihren Job sehr und liebt es, vorrübergehend in den vier Wänden anderer Leute zu wohnen. Immer mit im Gepäck ist ihr Fernglas, denn sie interessiert sich sehr für andere Menschen und vertreibt sich die Zeit damit, in Fenster der umliegenden Häuser zu blicken. Doch als sie eines Tages einen Mord mit anschließendem Selbstmord beobachtet ist sie geschockt und ihre Leben verändert sich schlagartig, als Ashton Archer, der Bruder des vermeintlichen Mörders Kontakt zu ihr aufnimmt. Er ist überzeugt von der Unschuld seines Bruders und bittet Lila um ihre Hilfe. Lila fühlt sich sofort zu dem Künstler hingezogen und auch Ash ist fasziniert von Lila und kann sich nur zu gut vorstellen, sie zu malen.
Gemeinsam suchen sie nach der Wahrheit und treffen bald auf einen Kunstsammler, der bereit ist, für seine Leidenschaft über Leichen zu gehen.
Judith Lennox – Die Frau des Juweliers
Kairo, 1938. Juliet lebt mit ihrem Vater in Ägypten. Doch als der englische, wohlhabende Juwelier Henry Winterton um ihre Hand anhält, geht sie mit ihm nach England und sie ist fest davon überzeugt, dass sie eine glückliche Ehe führen werden. In England angekommen, erwartet sie das prachtvolle Herrenhaus Marsh Court und sie ist von der ersten Sekunde an wie verzaubert von ihrem neuen Zuhause. Sie möchte ihrem Ehemann eine gute Ehefrau und dem Anwesen eine gute Hüterin sein.
Doch die Wahrheit sieht anders aus, als in ihren Vorstellungen und ihr wird klar, dass die Heirat mit Henry ein fataler Fehler war. Als dann auch noch der Zweite Weltkrieg ausbricht, ist plötzlich aller Luxus fort und sie kämpft um das Überleben der Familie. In ihrer Verzweiflung begeht sie erneut einen folgenschweren Fehler, denn sie beginnt eine Affäre mit dem besten Freund ihres Mannes.
Mandy Baggot – Winterzauber in Manhattan
Vorweihnachtszeit. Die Engländerin Hayley sitzt im Flieger nach Amerika. Sie möchte die Weihnachtsfeiertage in New York verbringen. Denn genau dort wurde vor zehn Jahren bei einem One Night Stand ihre nun neunjährige Tochter Angel gezeugt. Und deren größter Herzenswunsch ist es, ihren Vater kennenzulernen. Um ihrer Tochter jedoch einen möglichen Misserfolg bei der Suche zu ersparen, behält sie ihr Vorhaben zunächst einmal für sich. Gemeinsam genießen Mutter und Tochter das Wintertreiben in der Stadt die niemals schläft, sie unternehmen Kutschfahrten im Central Park, laufen Schlittschuh und besichtigen viele Sehenswürdigkeiten.
Während Hayley alles unternimmt um den Mann, mit dem sie damals eine folgenreiche Nacht verbracht hat, ausfindig zu machen, läuft ihr Oliver über den Weg. Er ist nicht nur der millionenschwere Vorgesetzte ihres Bruders Dean, nein, er ist auch noch ein unsympathischer Weihnachtsmuffel – jedenfalls bis jetzt.
Jojo Moyes – Nachts an der Seine
Nell freut sich wie verrückt auf den Wochenend-Trip mit ihrem Freund Pete. Sie war noch nie wirklich weit weg von zuhause und jetzt soll es ausgerechnet in die Stadt der Liebe gehen, nach Paris.
Doch als sie am Londoner Bahnhof steht und auf Pete wartet, wird sie bitter enttäuscht. Er ist angeblich bei der Arbeit hängengeblieben und wird es nicht rechtzeitig zur Abfahrt schaffen, allerdings verspricht er nachzukommen. Die ängstliche Nell würde am liebsten auch einen Rückzieher machen, als der Schaffner sie bittet nun einzusteigen, damit der Zug losfahren könne – und schon findet sie sich in einem Abteil des Eurostars wieder. Alleine auf dem Weg nach Paris, eine fremde Stadt, in der eine Sprache gesprochen wird, der sie nicht wirklich mächtig ist.
Diana Gabaldon – Outlander. Ferne Ufer
Zwanzig Jahre liegt die Schlacht von Culloden mittlerweile zurück. Seit zwanzig Jahren hält Claire ihre große Liebe Jamie Faser für tot, doch nun findet sie heraus, dass das nicht stimmt. Jamie hat die Aufstände überlebt. Mithilfe der Unterstützung ihrer Tochter Brianna trifft Claire die Entscheidung, erneut durch den Steinkreis ins 18. Jahrhundert zurückzugehen – zurück zu Jamie.
Doch zwanzig Jahre sind eine lange Zeit und auch Jamie hat mittlerweile sein eigenes Leben ohne Claire geführt. Er ist einige Verpflichtungen eingegangen und kämpft weiterhin für die Unabhängigkeit Schottlands. Und so kommt es, dass sie gerade wiedergefunden auch schon wieder aus Schottlands Hochland fliehen müssen. Sie machen sich auf zu neuen, fernen Ufern, doch sie wissen, dass ihre Liebe auch diese Hindernisse überwinden wird.
Anna McPartlin – Irgendwo im Glück
Maisie ist eine starke Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Aus ihrem ersten Date wurde eine unglückliche, von Gewalt geprägte Ehe. Sie brauchte siebzehn Jahre, bis sie dieser Hölle entkam. Das einzig Gute, was sie an die schwierige Zeit ihrer Ehe erinnert, sind ihre beiden Kinder Jeremy und Valerie. Gemeinsam mit ihnen und ihrer dementen Mutter lebt Maisie in Häuschen und alle packen mit an.
Als gerade mal alles gut zu laufen scheint, geschieht etwas ganz schreckliches. Ihr geliebter Sohn Jeremy verschwindet spurlos und völlig unvorhergesehen. Erneut kommt eine schwierige Zeit auf sie zu, eine Zeit voller Vorurteile, der Wahrheit über ihren Sohn und der größte Kampf ihres Lebens. Doch auch nun steht Aufgeben für die taffe Maisie an allerletzter Stelle.
Joël Dicker – Die Geschichte der Baltimores
Die Goldmans, eine große Familie. Der eine Teil der Familie lebt in Baltimore und der andere in Montclair. Obwohl es sich um eine Familie handelt, könnten die beiden Parteien verschiedener nicht sein. Die Montclairs sind eher mittelständig und im Gegensatz zu den Baltimores eher weniger glamourös. Während die Eltern einfache Arbeiter sind, ist ihr Sohn Marcus mittlerweile ein bekannter Schriftsteller. Die Baltimores hingegen haben zwei hochbegabte Söhne, Hillel und Woody. Der Vater der Baltimores ist ein renomierter Anwalt und die Mutter eine talentierte Ärztin an einem gut angesehen Hospital.
Marcus verbrachte all seine Ferien bei seinen beiden Cousins in Baltimore. Gemeinsam bildete das Trio die Goldman-Gang. Gemeinsam erlebten sie die beste Zeit ihres Lebens. Bis sie im Jahre 2004 von der Katastrophe heimgesucht wurden. Von da an änderte sich alles und die Goldman-Gang gab es nicht mehr.
Teresa Simon – Die Holunderschwestern
Katharina Raith lebt in München und arbeitet dort als Restauratorin. Gemeinsam mit ihrer Freundin Isi hat sie sich den Traum einer eigenen Werkstatt erfüllt. Eines Tages steht ein Unbekannter vor der Tür, der sich als Alex Bluebird vorstellt. Er kommt aus London und überreicht ihr die Tagebücher ihrer Urgroßmutter Fanny. Die persönlichen Aufzeichnungen führen bis weit in die Vergangenheit, als Fanny sich in München einen Namen als talentierte Köchin in noblen Kreisen machte. Da steht plötzlich Fannys Zwillingsschwester, die sie in der Provinz zurückgelassen hatte, vor ihrer Tür. Mit ihrem Erscheinen tritt sie eine Lawine von Ereignissen los.
Wilhelm Genazino – Außer uns spricht niemand über uns

Und so kommt es, wie es kommen muss: Erst verliert Carola das Kind, danach der Ich-Erzähler seine Freundin und schlussendlich sie gar ihr Leben.
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Susanna Ernst – So wie die Hoffnung lebt
Die Handlung:
Woran hälst du fest, wenn du alles verlierst? Als sich Katie und Jonah kennenlernen, geschieht ein kleines Wunder: Katie beginnt wieder zu sprechen. Nach einer fürchterlichen Familienkatastrophe hatte sie sich von allem zurückgezogen und war verstummt. Dem sensiblen Jungen gelingt es, mit viel Einfühlungsvermögen und seinem außergewöhnlichen Talent für die Malerei zu dem Mädchen durchzudringen. Doch als aus ihrer Freundschaft Jahre später zarte Liebe keimt, schlägt das Schicksal erneut zu… (Verlagsinfo)
Inhalt und Einrücke:
Mary Kay Andrews – Kein Sommer ohne Liebe
Greer ist in der Filmbranche tätig – sie ist Locationscout und immer auf der Suche nach den passenden Kulissen. Für einen aktuellen Film muss sie ein verschlafenes Städtchen direkt am Meer finden. Weißer Sand, blaues Wasser und dazu wenig Tourismus. Als sie Cypress Key erreicht, glaubt sie all das gefunden zu haben. Hier ist noch alles authentisch und hat seinen ursprünglichen Charme behalten. Auch Greers Chef, der Regisseur des Films, ist sehr angetan von Greers Fund. Klingt alles perfekt, wäre da nicht der naturverbundene Bürgermeister des kleinen Fischerörtchens. Denn Eb Thibadeaux ist alles andere als begeistert von der Tatsache, dass demnächst ganze Massen von Menschen das Dorf belagern möchten um einen neuen Blockbuster zu drehen.
Cristina Caboni – Die Honigtöchter
Angelica ist eine reisende Imkerin und genießt ihre Freiheit. Sie ist überall und nirgendwo zuhause, denn sie reist mit ihrem Campingbus von Stadt zu Stadt und Land zu Land. Immer mit an Bord sind ihr Hund Lorenzo und ihre Katze Pepita.
Ihr unbeschwertes Leben gerät allerdings ins Wanken, als sie erfährt, dass ihre Patentante sie nach ihrem Tod als Alleinerbin ausgewählt hat. Denn durch diese Neuigkeit wird eine dreiste Lüge ihrer Mutter aufgedeckt. Angelica reist schließlich zurück in ihr Heimatdorf Abbadulcche. Doch ob sie ihr Erbe antreten wird uns somit ihr bisheriges Leben aufgibt weiß sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Sylvia Filz & Sigrid Konopatzki – Ab heute bin ich Tussi

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Martin Lechner – Nach fünfhundertzwanzig Weltmeertagen
Wie Wellen sind diese Erzählungen zusammengefügt. Sie reichen sich Worte, Bilder oder Stimmungen weiter, fließen ineinander und stehen doch für sich. Es sind ebenso unheimliche wie übermütige Erzählungen. Sie handeln von verzweifelten Seen und Knien zum Verlieben, von dunkel erinnerten Filmen und blitzhaft erhellten Städten, von lautlos zerplatzenden Blutblasen und längst verrauchten Sommerlichkeiten. So verschieden sie sind, eines ist ihnen gemeinsam. Sie alle versuchen, vorzustoßen in jene Gewässer, in denen das Verstehen sich befremdet und womöglich neu entzündet. Das geschieht mit Witz genauso wie mit Finsternissen und immer mit Sätzen, deren Fluss ergreift, was sich anders nicht begreifen lässt. (Verlagsinfo)
Inhalt und Einrücke:
Nach dem witzigen Debütroman „Kleine Kassa“ wartete ich gespannt auf das neue Werk von Martin Lechner. Die Erzählungen unter dem Titel „Nach fünfhundertzwanzig Weltmeertagen“ kommen in einem schmalen gebundenen Büchlein mit interessanter Umschlaggestaltung daher: Eine surreal anmutende Schwarzweißfotografie mit einem vorwitzig drein schauendem Jungen, der aus einer Art Dach herauslugt. Im Hintergrund Meeresboden bei Niedrigwasser mit prilartigen Flüsschen, ganz in der Ferne die See und ein größeres Schiff. Ein ungewöhnliches Bild, das doch irgendwie neugierig machte. Umso überraschter war ich beim Lesen des Inhaltsverzeichnisses: Ganze 63 (!) Erzählungen hält Lechner hier auf gerade einmal 192 Seiten bereit und natürlich hat jede Erzählung ihre eigene Überschrift! Auf der Suche nach einer gewissen Systematik wurde ich bei den gewählten Überschriften zwar nicht fündig. Es gibt Abschnitte, die nach Städten benannt sind wie etwa „Mainz“, „Genua“, „Chemnitz“ und „Zürich“. Auch Namen wie „Pierre“ und „Marie“ tauchen auf und einige Überschriften bestehen aus einem einfachen Substantiv und dem dazugehörigen Artikel. „Der Finger“, „Die Tante“ oder „Das Ohr“ klingen zugegeben erstmal nicht übermäßig aufregend oder vielversprechend. Glaubt man dem Inhaltsverzeichnis, gibt es aber auch Erzählungen, die überschrieben sind mit „Der Verkrustete“ oder „Lange Kurznachricht“ und zumindest schon so etwas wie ein Grinsen über mein Gesicht huschen ließen.
Die Erzählungen sind genau so unterschiedlich wie ihre Überschriften. Meist wechseln sich kürzere bis ganz kurze mit längeren Kapiteln ab. Die kürzeste Erzählung besteht tatsächlich aus nur einem Satz, während die längeren Erzählungen es auf bis zu 8 Seiten bringen.
Und der Inhalt? Ganz bewusst nähere ich mich diesem erst zögerlich, denn ich muss sagen, dass ich beim Lesen zunächst verwirrt war. Eine so klare äußerliche Gliederung und Struktur würde entsprechende Inhalte bereit halten, dessen war ich mir fast schon sicher. Während ich noch neugierig darüber nachsann, wer oder was denn nun die 520 Weltmeertage hinter sich gebracht hatte, gab es stattdessen eine Erzählung aus Sicht eines Sees. Nein, Sie haben sich nicht verlesen. Und seien Sie bitte mal ehrlich: Haben Sie sich denn einmal nur gefragt, wie Sie als Spaziergänger aus Perspektive des Sees aussehen oder was der See gerade über Ihr Geplapper am seinem Rand denkt? Nein? Ich auch nicht, zugegeben. Auch nicht aus Sicht eines Duschvorhanges, der in „Das Ende“ zugibt, dass es ihm gar nicht unangenehm ist, sich an den Hintern einer Frau zu schmiegen. Bevor die nicht aufzuhaltende Myzelbildung sein Schicksal besiegelt – und damit ein ständig wiederkehrendes Feuchtraumszenario durchspielt. Noch witziger aber „Das Nasenhaar“. Die Erzählung ist tatsächlich eine meiner Lieblingserzählungen in Lechners neuem Werk. Nur zehn Sätze kurz und dennoch eine wahnwitzige, kaskadenartige Geschichte, nicht ohne ein gewisses Maß an Dramatik und irgendwie sogar mit einer Botschaft.
Nicht dass nun aber der Eindruck entsteht, die Erzählungen wären durchweg alberne Blödeleien. Es gibt wirklich auch traurige, verstörende und nachdenklich machende Geschichten bzw. Kapitel in dem Buch. Allen gemeinsam ist aber der bald schon einmalige Stil Lechners: nicht enden wollende, aneinander gereihte Sätze drohen den Leser mit vielfältigen Ideen und eigentümlichen Eindrücken vom eigentlichen Weg der Handlung abzubringen. Vielleicht scheint es aber auch nur so, denn die Handlung ist möglicherweise eigentlich Nebensache und hier eher der Weg das Ziel.
Mein Fazit:
Ich gebe zu, dass mir nicht alle Erzählungen aus „Nach fünfhundertzwanzig Weltmeertagen“ gut gefallen haben. Gelegentlich war ich wie bereits erwähnt, auch verwundert bis konsterniert über das Gelesene. Vielleicht hatte ich zu sehr darauf gehofft, dass die Erzählungen irgendwie logisch aufeinander aufbauen würden wie in einem Roman. Oder mich gefragt, ob ich etwas Entscheidendes übersehen oder nicht verstanden hätte. Dennoch wird belohnt, wer sich auf das Buch einlässt, denn viele andere Erzählungen dieses Bandes konnten durch Originalität, Witz und eigentümlichen Sprachstil dafür absolut punkten. Lechner jongliert nur so mit den Worten, dass es dem Leser fast schwindlig wird und sein enormer Einfallsreichtum hat mich beeindruckt. Sicher kein Band für den Mainstream, sondern eher für das Regal mit den interessanten Entdeckungen bestimmt!
Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
ISBN-13: 978-3701716661
www.residenzverlag.at
Der Autor vergibt: 



Trailer zum Buch:
Lisa Genova – Ein guter Tag zum Leben

Kontrollverlust
Joe O’Brien steht mitten im Leben – er ist glücklich verheiratet, hat vier erwachsene Kinder und geht in seinem Beruf als Polizist auf. Doch dann fallen im manche Dinge immer schwerer als vorher. Seine Polizeiberichte geraten inhaltlich durcheinander, seine Beine zucken willenlos und lassen sich kaum noch still halten. Irgendwann schickt seine Frau ihn zum Arzt – während Joe mit der Diagnose eines kaputten Knies rechnet, erfährt er mit nur 44 Jahren, dass er an Chorea Huntington leidet – eine Erbkrankheit, die ihm nach Diagnose noch etwa zehn Jahre lassen wird, in denen er immer mehr Kontrolle über seinen Körper verliert, indem er willenlos zucken und ausschlagen und möglicherweise Menschen verletzten mag. 10 Jahre, in denen er immer mehr verfallen wird und wo er am Ende als Pflegefall enden wird.
Mhairi Mc Farlane – Es muss wohl an dir liegen
Die Handlung:
Mit ihren tizianroten Haaren und ihren Kurven ist Delia vielleicht nicht ganz der Model-Typ, aber dass Paul sie nach zehn Jahren gemeinsamen Glücks mit einer Studentin betrügt, trifft sie vollkommen unvorbereitet. Am Anfang glaubt sie, alles sei ihre Schuld. Doch dann erkennt Delia, dass die zerplatzten Seifenblasen von gestern die Chance auf das Glück von morgen bedeuten: Denn nun kann sie selbst entscheiden, wie sie die bunten Puzzleteile ihres zerfallenen Lebens neu zusammensetzt. Kurzerhand zieht sie zu ihrer besten Freundin Emma nach London und sucht sich einen neuen Job. Alles könnte gut werden. Wäre da nicht Adam, ein Skandalreporter und der härteste Konkurrent ihres neuen Arbeitgebers, der Delia das Berufsleben schwer macht. Und zu allem Übel setzt Paul auf einmal alle Hebel in Bewegung, um Delia zurückzugewinnen.
(Verlagsinfo)
Inhalt und Eindrücke:
Jennifer Donnelly – Straße der Schatten
New York im Jahre 1890. Die junge Josephine kann sich nichts Schöneres vorstellen, als Journalistin zu werden. Doch diese Rechnung hat sie ohne ihre Eltern gemacht, denn diese stellen sich ein ganz anderes Leben für ihre Tochter vor. Sie haben bereits den perfekten Ehemann für sie gefunden und den Rest ihres Lebens soll sie an seiner Seite verbringen, ein häusliches Leben führen und ihren Eltern zahlreiche Enkelkinder schenken.
Als eines Tages ihr Vater durch einen Unfall ums Leben kommt, geht Josephine einer mysteriösen Spur nach, die mit dem Tod ihres Vaters in Verbindung zu stehen scheint. Immer mit an ihrer Seite ist der junge Reporter Eddie Gallagher. Gemeinsam geraten sie in die zwielichtigsten und gefährlichsten Viertel New Yorks.
Diana Gabaldon – Outlander – Die geliehene Zeit
Wir schreiben das Jahr 1968. Claire ist seit zwanzig Jahren wieder aus ihrer Vergangenheit zurückgekehrt und nun mit ihrer Tochter Brianna unterwegs nach Schottland. In den schottischen Highlands möchte sie Brianna das Heimatland ihres Vaters zeigen. Doch sie ist nicht nur Briannas wegen auf dieser Reise, auch sie selbst möchte endlich eine Antwort auf die quälende Frage erhalten, ob ihr geliebter Jamie die Schlacht von Culloden überlebt hat.
Inhalt
Claire ist gemeinsam mit ihrer Tochter Brianna in Schottland, dem Heimatland ihres Vaters Jamie. Brianna allerdings ist der Annahme, dass Frank ihr leiblicher Vater ist. Claire möchte ihr in den Highlands bei passender Gelegenheit die Wahrheit über ihre Herkunft erzählen. Sie selber erwartet sich ebenfalls etwas von der Reise nach Schottland. Eine Antwort auf die Frage, die sie seit 20 Jahren beschäftigt – hat Jamie die Schlacht von Cullodon erlebt und konnte er seinen letzten Wunsch in die Tat umsetzen?
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Ildikó von Kürthy – Neuland

Ein neues Jahr
Alles beginnt mit guten Neujahrsvorsätzen: Ein Jahr lang will Ildikó von Kürthy auf Alkohol, weißen Zucker, Kohlenhydrate nach 18 Uhr, neue Anziehsachen und Einkäufe bei Internetgroßhändlern verzichten und stattdessen einen schlanken Sommer erleben – als Blondine. Kurz: Sie will ihr Leben umkrempeln. Aber schon die Liste der radikalen Vorhaben macht deutlich, dass das gar nicht so einfach ist.
















