Zauberei liegt in der Luft! Wie sonst wäre es zu erklären, dass Tristen bei einem Ausritt mit seinen getreuen Amefel-Fürsten erst auf eine geisterhafte Wahrsagerin trifft, die ihn als König tituliert, und dann mitten im dicksten Wetter just auf den befreundeten Südbaron Lord Cevulirn von Ivanor? Cevulirn wurde nach einem tödlichen Duell gebeten, den Königshof zu verlassen und sucht nun Anschluss an Tristen, um diesem beizustehen. C. J. Cherryh – Fortress of Owls (Galasien-Zyklus 3) weiterlesen →
Cefwyn ist nunmehr König von Ylesuin, herrscht in der Hauptstadt Guelemara und verfolgt zwei Pläne: seine Braut Ninévrisë offiziell zu heiraten, die schöne Regentin von Elwynor; und zweitens, sein Reich Ylesuin mit Elwynor zu vereinen, zu einem Reich, das einst als glorreiches Galasien bekannt war. Zwei ehrenvolle Pläne fürwahr, indes es gibt erheblichen Widerstand, nicht zuletzt übernatürlicher Art…
Der Zauberer Mauryl erschafft einen jungen Mann und versieht ihn mit geheimem Wissen um das Königreich Ylesuin. Tristen ist wie Parzival ahnungslos, was die Welt angeht, in die er gestoßen wird, als Mauryl gegen einen mächtigen Feind unterliegt. Er sucht weisungsgemäß den Kronprinz Cefwyn auf, und dessen Zauberer-Ratgeber Emuin nimmt Mauryls Geschenk an. Doch worin besteht das Geschenk und was ist so Besonderes an einem ahnungslosen jungen Mann aus den Wäldern?
Als Paläontologen auf rätselhafte Gebeine stießen, für deren Ursprung sie keine Erklärung fanden, war die wissenschaftliche Sensation perfekt. Dieses Geschöpf konnte unmöglich und zu keiner Zeit am Mississippi gelebt haben. Der unglaubliche Fund wies in eine Vergangenheit zurück, in der es noch keine Menschen auf der Erde gegeben hatte, und die Spur führte in die dichten Wälder Westafrikas, wo die Forscher mit Dingen konfrontiert wurden, die sie niemals für möglich gehalten hätten. (Verlagsinfo)
Was wäre, wenn es in Nordamerika nicht nur Ureinwohner, weiße Einwanderer und schwarze Sklaven, sondern noch eine vierte Gruppe gegeben hätte? Und wenn dies Affenmenschen wären, die bereits seit einer Million Jahren ausgestorben sein müssten?
Mit den wissenschaftlichen Mitteln der Paläanthropologie spürt der Autor seinem kühnen Entwurf nach, wobei die Spur nach Westafrika führt. Er zeigt auf, was diese Entdeckung für die heutige US-amerikanische Gesellschaft bedeuten würde – und was für die Entdeckten.
Eigentlich dachten John und Philippa, sie seien ganz normale Kinder. Bis ihnen ihre Weisheitszähne entfernt werden und plötzlich unerklärliche Dinge passieren. Denn John und Philippa sind keineswegs wie alle anderen Zwölfjährigen. Sie sind Dschinn. Und ehe sie so recht wissen, wie ihnen geschieht, landen sie mitten in einem unglaublichen Abenteuer.
Nach London und Ägypten und sogar bis an den Nordpol geht ihre Reise, um die siebzig verschwundenen Dschinn des Pharaos Akhenaten (Echnaton) wiederzufinden. Denn nur so kann es John und Philippa gelingen, die Menschen vor der bösen Macht der Ifrit zu beschützen …(Verlagsinfo)
Die US-amerikanische SF-Szene hat eine Tradition von jährlichen Bänden an Originalveröffentlichungen, so etwa von Damon Knight, Robert Silverberg und Terry Carr. Die von Roy Torgerson halbjährlich veröffentlichten „Chysalis“-Bände bringen jeweils Erstveröffentlichungen aus dem zeitgenössischen SF- und Fantasy-Umfeld. Dieser Chrysalis-Band aus dem Jahr 1977 enthält Erzählungen von Monteleone, Sturgeon, Harlan Ellison und fünf weiteren Newcomern. Seltsamerweise fehlt das Vorwort des Herausgebers. Chelsea Quinn Yarbro – Das Ungeheuer vom Sumpf. 8 neue Stories von Spitzenautoren der Gegenwart weiterlesen →
Dem Ewigen Helden ebenbürtig, aber lausig übersetzt
Harald Schmetteraxt, ein junger Norweger, von Odin verflucht, wird zu einem wahnsinnigen Krieger, der Tausenden den Tod bringt. Wenn ihn der Kampfrausch überkommt, treibt er ganze Heere in die Flucht, und nicht einmal seine eigene Familie ist vor ihm sicher. Verzweifelt flieht er vor dem eigenen Schicksal, aber wohin er auch kommt, bringt er Tod und Verderben – er ist ein Berserker. (Verlagsinfo) Robert Holdstock – Odins Wolf (Berserker-Saga 1) weiterlesen →
In ferner Zukunft sind Raumschiffe überflüssig geworden, denn sogenannte „Sprungtüren“ gewährleisten Nullzeitreise- Verbindungen zu jedem Punkt unserer Milchstraße. Schöpfer und Besitzer der Sprungtüren sind die Calebaner, geheimnisvolle Aliens, die nach und nach aus der Galaxis verschwinden, bis nur noch ein einziger übrigbleibt.
Gleichzeitig mit dem Verschwinden der Calebaner machen Agenten des Galaktischen Kontrollbüros eine bestürzende Entdeckung: Wenn der letzte Caleban stirbt, wird jeder zusammen mit ihm ausgelöscht, der jemals eine Sprungtür benutzt hat.
Und da es kaum einen Bürger der Galaxis – egal ob Mensch, Humanoide oder Nicht-Humanoide – , der nicht wenigstens einmal „gesprungen“ ist, bedeutet dies das Ende der galaktischen Zivilisation. (Verlagsinfo) Frank Herbert – Der letzte Caleban. SF-Roman weiterlesen →
Der Berserker trifft König Artus: eine Odyssee durch Irland
Harald Schmetteraxt, ein junger Norweger, von Odin verflucht, wird zu einem wahnsinnigen Krieger, der Tausenden den Tod bringt. Wenn ihn der Kampfrausch überkommt, treibt er ganze Heere in die Flucht, und nicht einmal seine eigene Familie ist vor ihm sicher. Verzweifelt flieht er vor dem eigenen Schicksal, aber wohin er auch kommt, bringt er Tod und Verderben – er ist ein Berserker.
Nun sucht Harald Erlösung von dem Fluch, doch der Weg führt zurück an den Anfang, in sein Heimatdorf. Dort wird er getötet. Nun erwacht er wieder, denn sein Geist findet keine Ruhe. Es ist das wilde Irland des 5. Jahrhunderts, und Harald kämpft mit den Stämmen gegen die Jägerinnen von Connacht. In diesem Kampf scheint sich sein Schicksal zu wiederholen … (wenig zutreffendes Verlagsinfo) Robert Holdstock – Die Jägerinnen von Connacht ( Berserker-Saga 2) weiterlesen →
Classic Science Fiction: humanistische Erzählungen, die jeder versteht
Wolfgang Jeschke, der ehemalige Herausgeber der SF- & Fantasy-Reihe im Heyne-Verlag, hat als seine letzten Herausgebertaten drei Bände mit den besten SF-Erzählungen veröffentlicht:
1) Ikarus 2001
2) Ikarus 2002
3) Fernes Licht
Die Beiträge in diesen drei Auswahlbänden stammen von den besten und bekanntesten AutorInnen in Science Fiction und Phantastik. In diesem zweiten „Ikarus“-Band sind Beiträge aus den Jahren 1941 bis 1992 vertreten.
Die Herzdame hat ihre ganz genaue Vorstellung, wie es im Wald der Wunder auszusehen hat. Sie ist der Meinung, dass sprechende Bäume niemals nebeneinanderstehen sollten, während Rosenbüsche aber sehr wohl zusammenwachsen sollen. Und genau dazwischen soll sich ein gemütlicher Pfad für die Schachfiguren schlängeln. Wer schafft es, all diese Anforderungen der Herzdame zu erfüllen oder diesen möglichst nah zu kommen?
Anfang des 22. Jahrhunderts: Perry Rhodan kommt in einem fremden Körper zu sich. Der Terraner benötigt einige Zeit, bis er versteht, wo er sich aufhält und was geschehen ist – er wurde Opfer eines ungeheuren Verbrechens. Offensichtlich ist es einer unbekannten Macht gelungen, sein Gehirn zu entführen. Es wurde in den Körper eines humanoiden Aliens verpflanzt, und dieser Außerirdische hält sich unter den Sonnen eines fernen Kugelsternhaufens auf. Perry Rhodan muss sich auf völlig fremden Welten mit ebenso fremden Außerirdischen durchschlagen. Die Welten des Kugelsternhaufens sind faszinierend und stecken voller Möglichkeiten. Doch wie soll es dem Mann von der Erde gelingen, je in seine Heimat zurückzukehren? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Staffelauftakte können sie bei Perry Rhodan NEO. An denen hab ich selten was zu meckern, meist geht das Gezeter meinerseits erst ab der zweiten oder spätestens dritten Lesung los.
Bisher hatten Sex und Science Fiction nur eines gemeinsam -den Anfangsbuchstaben. Nach Lektüre der vorliegenden Sammlung mit Stories von Brian W. Aldiss, Barry N. Malzberg, Michael Moorcock, Ron Goulart und vielen anderen, wird man beruhigt feststellen, dass es auch in der Zukunft noch etwas geben wird, das schöner ist als Fliegen. (Verlagsinfo)
Verkappte Atomphysiker und andere Merkwürdigkeiten: 141 Jahre auf See – und dann?
„Etwa fünfzig Stories und mehrere Romane verschafften Cyril M. Kornbluth den Ruf eines ätzenden Zynikers und fähigen Satirikers, der trotz seiner patriotischen Einstellung die Schwächen der amerikanischen Gesellschaft zielsicher aufs Korn nahm.“ |Reclams Science Fiction Führer| schwelgt über Kornbluths realistische Darstellung seiner Zeit und die einfühlsame Schilderung der „kleinen Leute“, die Opfer der Umstände oder der technischen Neuerungen geworden sind.
Heroic Fantasy: Frauen mit Schwert, Herz und Köpfchen
Für ihre Fantasy-Anthologie „Amazonen!“ erhielt die Herausgeberin den World Fantasy Award. Die engagierte Fantasy-Autorin und Feministin Jessica Amanda Salmonson, eine Freundin der feministischen Autorin und Literaturdozentin Joanna Russ, legte mit diesem Band phantasievolle, bewegende Geschichten um kämpfende Frauen vor.
„Die Erzählungen in diesem Buch wollen sicher in erster Linie unterhalten. Aber die Tatsache, dass Frauen zum ‚Schwert‘ greifen, bedeutet in einer Gesellschaftsform wie der unseren einen Akt der Revolution… In diesem Kontext ist ‚Amazonen‘ keine eskapistische Fantasy, sondern hat einen unleugbaren subversiven Charakter.“ Jessica A. Salmonson (Verlagsinfo)
„Etwa fünfzig Stories und mehrere Romane verschafften Cyril M. Kornbluth den Ruf eines ätzenden Zynikers und fähigen Satirikers, der trotz seiner patriotischen Einstellung die Schwächen der amerikanischen Gesellschaft zielsicher aufs Korn nahm.“ |Reclams Science Fiction Führer| schwelgt über Kornbluths realistische Darstellung seiner Zeit und die einfühlsame Schilderung der „kleinen Leute“, die Opfer der Umstände oder der technischen Neuerungen geworden sind. Cyril M. Kornbluth – Der Gedankenwurm. Phantastische Erzählungen weiterlesen →
Sir Hubert Ardingley bittet den Meisterdetektiv um Hilfe, nachdem er von den plötzlichen Heiratsabsichten seines Onkels Williams erfahren hat, einem bis dato überzeugten Junggesellen. Sir Hubert kommt die zukünftige Mrs. Ardingley verdächtig vor, und er lädt Holmes und Watson nach Petersdown Towers ein ein, um die Braut in Augenschein zu nehmen…. (Verlagsinfo)
Abwechslungsreiche SF-Erzählungen: keine deutsche Beteiligung
„Als Dank an den Kreis seiner Leser präsentiert der Heyne Verlag den großen Science Fiction Jahresband 1981 mit neun Romanen und Erzählungen prominenter SF-Autoren. Brian W. Aldiss: letzte Bestellung; Anthony Burgess: Die Muse; Thomas M. Disch: Abwärts u.v.a. “
Der inzwischen in Rente gegangene Herausgeber der Heyne-Science-Fiction-Reihe, Wolfgang Jeschke, pflegte von 1980 bis 2000 eine schöne Tradition: Jedes Jahr präsentierte er seinen Lesern eine Anthologie von guten phantastischen Geschichten zu einem sehr erschwinglichen Preis. Lag dieser 1980 noch bei schlappen 4,80 DM, so war der Preis im Jahr 2000 bereits bei 18,00 DM angelangt – und wäre heute überhaupt nicht mehr bezahlbar. (Man könnte man die Preissteigerungsrate ausrechnen: Sie ist astronomisch hoch.)
Sussex, 1912: Beängstigende Alpträume plagen Clive Fellows über Jahre hinweg und prophezeien ihm einen schaurigen Aufenthalt in einem Turmzimmer. Als er von einem neuen Freund in dessen Anwesen eingeladen wird, um dort die Nacht zu verbringen, scheint sich der Traum zu bewahrheiten. Ausgerechnet im Turm soll er untergebracht werden, und dieser kommt ihm merkwürdig bekannt vor, vor allem das dort hängende Portrait… (Verlagsinfo)