In einer Parallelwelt bewachen Krieger auf großen Papierdrachen eine isolierte Insel, die sich vor Dämonen fürchtet. Bis es eines Tages zur Invasion kommt. Dies ist einer der besten Science Fiction-Romane des britischen Erzählers und Illustrators Keith Roberts. „Drachenpiloten“ ist ein Episodenroman aus acht Kurzgeschichten und längeren Erzählungen, der bereits 1985 in England erschien. Keith Roberts – Drachenpiloten. SF-Roman weiterlesen →
SF-Thriller: Der Zweite Weltkrieg fand nicht statt
Wien, Österreich im Jahre 1913: Die junge Britin Elleander Morning erschießt in einem Café einen jungen Kunststudenten namens Adolf Hitler. Die Frau wird wegen Mordes verhaftet und vor Gericht gestellt. Das Gericht verlangt von ihr eine Erklärung für den Mord, aber sie schweigt, worauf sie zum Tode verurteilt und später hingerichtet wird.
1983: Lesley Baumann, die Enkelin der Elleander Morning, will herausfinden, warum ihre Großmutter den jungen Kunststudenten erschossen hat, und beginnt Nachforschungen anzustellen. Bei der Suche nach der Wahrheit findet sie zwei seltsame Ausgaben des Magazins „Time Life“. Das Merkwürdige an den Zeitschriften ist, dass sie detailliert den Zweiten Weltkrieg beschreiben. Doch es hat nie einen derartigen Krieg gegeben. Hat Elleander Morning diesen Krieg verhindert, indem sie Adolf Hitler ermordete? (Wikipedia.de) Jerry Yulsman – Elleander Morning oder Der Krieg, der nicht stattfand (SF-Roman) weiterlesen →
Jim diGriz, die Edelstahlratte, ist kaum von seinem letzten Auftrag, die Welt zu retten, nach Hause zurückgekehrt, um in den Armen seiner schönen Angelina wohlverdiente Ruhe zu finden, da sieht er sich einer noch größeren Aufgabe gegenüber: Es geht um die Rettung der Galaxis.
Schleimige, tentakelbewehrte Monster haben einen ganzen Satelliten mit Admirälen entführt und so die Raumflotte lahmgelegt. Jim lässt sich ein Schwabbelkostüm anmessen, um sich unerkannt unter die Invasoren zu mischen – und hat Mühe, ihrem Liebeswerben zu entgehen… (Verlagsinfo) Harry Harrison – Jim diGriz, die Edelstahlratte (Stahlratte 4) weiterlesen →
Seit Jahrhunderten liegt über den Adelshäusern Chesterfield und St. Burrington ein unbezwingbarer Fluch – und das bis heute, obwohl aus den Anwesen längst Elite-Internate geworden sind. Von alledem ahnt Alice nichts, als sie für eine Summer-School nach Chesterfield kommt. Doch als sie eine ihrer Mitschülerinnen versteinert im Wald entdeckt und auf ihrem eigenen Handgelenk das Zeichen einer Schachfigur auftaucht, ist es für eine Flucht zu spät. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
„Night of Crowns“ – Spiel um dein Schicksal, Band 1, hat alles was ein phantastischer Jugendroman braucht: Einen alten, geheimnisvollen Fluch, den es zu brechen gilt, ein verzwicktes Liebesdreieck sowie gefährliche Abenteuer. Das Setting ist ebenfalls sehr gelungen: die menschlichen Schachfiguren von Chesterfield in weißen Schuluniformen und die von und St. Burrington in schwarzer Kleidung, wohnen in prächtigen Herrenhäusern und wechseln sich jede Nacht mit brutalen Zügen in dem Waldstück dazwischen ab. Ein besonderes Highlight ist Curse, der sprechende Kater, der mit dubiosen Hinweisen mal für Verzweiflung, dann wieder für einen Hoffnungsschimmer sorgt…
Kapitän van Toch stößt am Strand einer einsamen Pazifikinsel auf Exemplare einer unbekannten Art von Riesenmolchen, die über rudimentäre Sprachkenntnisse verfügen. Er macht sich wenig Gedanken darüber, dass er damit eine zweite intelligente Spezies auf der Erde entdeckt hat. Aber er hat bald heraus, dass man die Kerlchen zum Perlentauchen abrichten und damit ein Vermögen machen kann.
Von ihm aus ihrer ständig von Haien bedrohten geographischen Nische befreit, vermehren sich die die Molche explosionsartig und entwickeln ihre eigene unterseeische Zivilisation. Und bald kommt es an den Meeresküsten zu ersten Kriegshandlungen zwischen Molchen und Menschen. … Karel Capek – Der Krieg mit den Molchen. SF-Roman weiterlesen →
Jim Grimson ist ein Pechvogel. Gerade mal 17 Jahre jung, gerät er in die Klapsmühle. Diese wird natürlich nicht so genannt: Er macht eine Therapie. Die hat er auch nötig, denn er hasst seinen versoffenen Vater norwegischer Abstammung, verachtet seine stets klein beigebende ungarische Mutter und hat nicht unbeträchtlichen Anteil daran, dass das Elternhaus einstürzt und beinahe komplett abbrennt. Er steckt tief in der Scheiße, als er mit seinen Freunden einen draufmacht, Drogen nimmt, Alkohol säuft und das Klohäuschen eines doofen Nachbarn umwirft. Dabei rutscht er aus und sinkt in die Grube. Reif für die Klapsmühle.
Isaac Asimov und seine Mitarbeiter stellen Sternenbriefe und kosmische Tagebücher vor. Dies ist die dritte und letzte Zustellung der Sternenpost. Die Briefeschreiber und Tagebuchverfasser sind bunt gemischt, und es finden sich sogar eine Frau darunter. Unter den sieben Beiträgen dieses 3. Bandes sind unter anderem:
1) „Unerreichbares Geheimnis“ von A.E. van Vogt,
2) „Die Macht“ von Murray Leinster und
3) „Die Einsamen“ von Judith Merril (die auch in Band 1 vertreten ist), und mehr.
Was könnte es für dich bedeuten, mit anderen Menschen unmittelbaren geistigen und emotionalen Kontakt zu haben? Mit allen Gefahren und Glücksmomenten, die daraus entstünden?
Diese Vorstellung hat der britische Autor John Brunner in diesem schmalen Roman auf bewegende Weise gestaltet. Als ich das Buch zum ersten Mal las, war ich stark beeindruckt. In der Folge habe ich jedes Buch von Brunner gelesen, das ich in die Finger bekommen konnte. Brunner, John – Der ganze Mensch / Beherrscher der Träume weiterlesen →
Ayla saba Nasreddin ist Hauptfrau der Stadtwache in Abilacht, einem Nest im Osten Aventuriens, nicht weit von Havena. Dort gibt es nicht viel zu tun, außer Tavernenschlägereien zu schlichten und ausgebüchste Schweine wieder aufzutreiben. Zumindest, bis ein Hirtenjunge im Moor eine ermordete Elfe entdeckt!
Aylas Vorgesetzter allerdings, der Stadtmeister, legt ihr so eindringlich nahe, keine vorschnellen Schlüsse zu ziehen, dass es schon verdächtig ist …!
Als eine der mutigen, coolen Socken, die einen DSA-Roman gelesen haben, ohne auch nur das Geringste über DSA zu wissen, bin ich natürlich völlig ahnungslos, was denn üblicherweise von einem DSA-Roman erwartet wird. Den DSA-Aspekt werde ich deshalb einfach ignorieren und das Buch so betrachten wie alle anderen Bücher. Eines aber kann ich vorab schon positiv feststellen: auch völlige Rollenspiel-Laien können dieses Buch lesen und verstehen, ohne ständig ein Glossar bemühen zu müssen.Katja Angenent – Die Elfe vom Veitner Moor weiterlesen →
Isaac Asimov und seine Mitarbeiter stellen Sternenbriefe und kosmische Tagebücher vor. Dies ist die erste Zustellung der Sternenpost. Die Briefeschreiber und Tagebuchverfasser sind bunt gemischt, und es finden sich sogar etliche Frauen darunter. Unter den 13 Beiträgen dieses 1. Bandes sind unter anderem:
Vier unfreiwillige Zeitreisende finden sich wieder in einer Zeit, da noch der Minos in Kreta herrschte und Atlantis noch nicht untergegangen war: Duncan Reid, der Architekt aus dem 20.; Oleg, ein Wikinger aus Nowgorod aus dem 11.; Uldin, der Hunne aus der Ukraine aus dem 4. Jahrhundert; und Erissa, die minoische Stiertänzerin aus dem Jahr 1400 vor Christus – mitgerissen von einer verunglückten Zeitmaschine, deren Pilot ihnen unter den Händen stirbt.
Als sie einander sahen, schrien sie auf, doch dann schlossen sie sich zusammen, um sich zu behaupten – und die Zukunft der Welt zu sichern. Doch ist die Vergangenheit manipulierbar oder ist ihr Bemühen so vergeblich wie das Flattern eines Vogels im Käfig der Zeit..? (verlagsinfo)
Poul Andersons Eltern stammten von eingewanderten Dänen ab. Poul, der vor dem Zweiten Weltkrieg kurze Zeit in Dänemark lebte, interessierte sich für diese Herkunft so sehr, dass er mehrere Romane an dem Schauplatz Skandinavien zur Zeit der Wikinger spielen ließ, darunter den vorliegenden, aber auch „Krieg der Götter“ und die Trilogie „The Last Viking“ (unübersetzt). Ansonsten ist Anderson für seine zahlreichen Science-Fiction-Romane bekannt, von denen „Brain Wave“ (1954) wohl der innovativste ist.
Der 1926 geborene Physiker, der schon 1947 zu veröffentlichen begann, starb 2001. Er ist Greg Bears Schwiegervater. Seine Werke hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen, denn allein in der „Encyclopedia of Science Fiction“ ist sein Eintrag nicht weniger als sechs Spalten lang … Er gewann sieben |Hugo Awards| und drei |Nebula Awards|, viermal den |Prometheus Award|, den |Tolkien Memorial Award|, den |August Derleth Award| und 1978 den |Gandalf Grand Master Award| sowie 1997 den |Grand Master Award| der |Science Fiction and Fantasy Writers of America| und 2000 den |John W. Campbell Memorial Award| – mehr und Höheres kann man in diesen Genres fast nicht gewinnen.
Handlung
Der vierzigjährige Architekt Duncan Reid ist mit seiner ein Jahr jüngeren Frau Pamela auf der Überfahrt von Seattle nach Yokohama. Während der Amerikaner über seine wackelnde Ehe und die Unendlichkeit des Universums nachdenkt, erfasst ihn plötzlich ein Wirbel und entführt ihn in eine andere Dimension der Zeit …
Er erwacht in einer Wüste. Dann sieht er die anderen drei Menschen und schreit auf. Es sind zwei bewaffnete Krieger, die ihre Waffen zücken, und eine schöne Frau in einem weißen Leinenkleid. Diese rast nicht mit ihrem Bronzedolch auf ihn los, sondern umarmt ihn, gerade so, als würde sie ihn wiedererkennen: „Duncan!“ Man kann ihm nicht verdenken, dass er erst einmal verblüfft ist. Sie kniet sich vor ihn, als halte sie ihn für einen Gott.
Den beiden Kriegern streckt Reid die offenen Handflächen entgegen und fragt sie aus. Der blonde Axtkämpfer stellt sich als Russe aus dem Großfürstentum Kiew heraus: Oleg. Der Bogenschütze mit den vielen Narben im schlitzäugigen Gesicht ist der Hunne Uldin. Als Reid ihn nach Attila fragt, erntet er allerdings kein Wiedererkennen: Nach der Hunne die Alanen und Ostgoten besiegt hatte, wollte er eigentlich Römer besiegen. Uldin muss wohl aus dem 4. Jahrhundert stammen, Oleg hingegen aus dem 11. Jahrhundert.
Gesellschaftskomödie: Besuch von den Ahnen – eine gute Idee?
Harold Freitas ist anno 2066 einer der reichsten Männer der Welt. Und er verfügt über eine Zeitsonde, mit der er sich interessante Verwandte aus der Vergangenheit holt, um mit ihnen zu prahlen. Er hat nur nicht bedacht, dass diese Leute auch ihre eigenen Pläne haben könnten. Auf seiner Präsentationsparty kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall … John Brunner – Die Zeitsonde weiterlesen →
Im 2. Band des Zyklus „The Telnarian Histories“ wird die Handlung aus „The Chieftain“ nahtlos fortgesetzt. Die feindlichen Otungen nehmen die Herausforderung des Wolfungen-Häuptlings Otto, vormals der Gladiator Dog, an, um eine Schmach zu tilgen. Es kommt zu einem merkwürdigen Zweikampf, der jedoch abrupt endet, als die Truppen von Ortogs Vater Abrogastes auftauchen. Verschiedene Dinge werden daraufhin geklärt. Auf der Sommerwelt des Imperiums soll Otto ein Hauptmannspatent erhalten – daher der Buchtitel „The Captain“ – doch man stellt ihm eine tödliche Falle, um dies zu vereiteln. Wer jetzt an den Germanen Arminius denkt, der es im römischen Heer zum Offizier und Ritter gebracht hat, denkt, liegt ziemlich richtig. John Norman – The Captain. Hour of the Wolf (The Telnarian Histories 2) weiterlesen →
Alternative Geschichte? Germanen und Vandalen attackieren das Römische Reich
Die Trilogie der Telnariarischen Historien wird von einem Historiker erzählt, der auf ungezählte Quellen zurückgreift, um einen großen Wendepunkt in der Geschichte des intergalaktischen Imperiums von Telnaria zu beschreiben. Dabei will er sich eines Urteils und einer Meinung strikt enthalten.
Die Story dreht sich um den Aufstieg eines zunächst namenlosen Barbaren, der erst Gladiator („Dog“) und dann Häuptling eines Stammes wird: Otto. Allerdings wird er bei seinem Aufstieg erst von einer Frau verraten und dann von einem anderen Häuptling, der unter der Fuchtel einer anderen Frau steht. John Norman – The Chieftain. Day of the Dog (The Telnarian Histories 1) weiterlesen →
Isaac Asimov und seine Mitarbeiter stellen Sternenbriefe und kosmische Tagebücher vor. Dies ist die zweite Zustellung der Sternenpost. Die Briefeschreiber und Tagebuchverfasser sind diesmal Howard Fast, Daniel Keyes und George R.R. Martin. Die Beiträge:
1) „Gefangen“ von Howard Fast: Die Story von der Heranzüchtung einer Gruppe von Supermenschen;
2) „Blumen for Algernon“ von Keyes: Die Story von dem geistig minderbemittelten Jungen, der vorübergehend höchste geistige Fähigkeiten erlangt – und sie dann allmählich wieder verliert;
3) „Die zweite Stufe der Einsamkeit“ von Martin: Das Tagebuch eines sehr einsamen Mannes, der am Rande des Sonnensystems arbeitet – und dennoch die Hoffnung nicht verliert. Isaac Asimov/Greenberg/Olander (Hrsg.) – Sternenpost. 2. Zustellung weiterlesen →
SF-Klassiker: Der Graf von Monte-Christo teleportiert
War in Alfred Besters erstem Roman „Demolition“ Telepathie das Hauptthema, so ist es in „Tiger! Tiger!“ die Teleportation, genauer das „Jaunten“ von einem Ort zum anderen durch Gedankenkraft. Aufgrund der Symbolik und der ungewöhnlichen Sprache und Struktur des Romans verschaffte er der Science Fiction neue Impulse. Dieser Roman erschien in Deutschland zunächst unter dem Titel „Die Rache des Kosmonauten“, dann in der Heyne-SF-Klassiker-Reihe 1983 unter dem Titel „Tiger! Tiger!“. Diese Ausgabe verfügt über ein Nachwort von Uwe Anton und über Illustrationen von Giuseppe Festino.
Miriam Black hat eine Gabe: Wenn sie einen Menschen berührt, sieht sie den Moment seines Todes voraus. Doch nie konnte sie die Zukunft verhindern. Inzwischen hat sie den Versuch aufgegeben, aber herausgefunden, dass sie, um einen Menschen zu retten, einen anderen dafür töten muss. Um den Fluch loszuwerden, sucht sie in Arizona eine Frau namens Mary Stitch. Inzwischen haben sich ihr ein Dämon zugesellt, den nur sie sehen kann, und Gabby, eine von ihr gerettete junge Frau mit lesbischen Neigungen… Chuck Wendig – Thunderbird. A Miriam Black Novel weiterlesen →
Astronauten, Feuerwehrmänner, Dinosaurier, Polizisten und Piraten! Wohl kaum ein Thema interessiert kleine Forscher mehr als die eben genannten. In diesem Hörspiel dreht sich alles rund um die Piraten. Wann lebten Piraten und fuhren mit ihren riesigen Schiffen über die Weltmeere? Wer wurde überhaupt Pirat und auf was genau haben sie es bei ihren Beutezügen abgesehen?
Der kleine Drache Kokosnuss besucht gemeinsam mit Oskar und Matilda Olleminna und den Piraten Pieter Backbord und erfährt dort ganz viel über das Leben der Piraten.
„Als Wissenschaftler herausfinden, dass die Sonne schon bald erlöschen wird, schmiedet die Menschheit einen waghalsigen Plan. Mithilfe gewaltiger Raketentriebwerke soll die Erde aus ihrer Umlaufbahn herausgerissen werden, um in den Weiten des Alls nach einem neuen Heimatstern zu suchen. Und so begibt sich unser Planet auf eine lange, gefährliche Wanderschaft…“ (Verlagsinfo)
Dieser Erzählband enthält elf, mitunter preisgekrönte Erzählungen vom Autor des TRISOLARIS-Zyklus. Die Rechte an „Drei Sonnen“ sind an Amazon Prime für eine Milliarde Dollar verkauft worden. „Die wandernde Erde“ ist bereits in China als Spielfilm realisiert worden. Cixin Liu – Die wandernde Erde. SF-Erzählungen weiterlesen →
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