Die Flucht war vergebens. Mit Gewalt wird Prinzessin Matsurika zum Altar geführt, um sie dort zu opfern. Allerdings nicht von Pirat Raju. Stattdessen hat sich Prinz Orlando, Matsurikas Verlobter, der sie eigentlich vor Kurzem noch heiraten wollte, als ruchloser Mörder entpuppt! Was ist hier eigentlich los? Nun, manchmal findet sich das reinste Herz in jener Brust, in der man es nie vermutet hätte … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Und weiter geht es mit dem Manga mit dem „Fluch der Karibik“-Flair und Prinzessin Matsurika…
“To be kind, to be lovely, to be able to look good, to be able to laugh, and to be able to cry…”, so lässt sich der Inhalt des Einzelbandes mit vier wunderschönen Kurzgeschichten zusammenfassen. Nett sein, entzückend sein und gut aussehen zu können, lachen zu können oder aber auch weinen zu können. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Die Autorin von „Secret Service“ hat in diesem Band vier Kurzgeschichten für euch zusammengestellt.
Chika trägt seit ihrer Geburt ein wunderschönes Mal in Form einer Blume auf ihrem Dekolleté. Sie ist Schülerin eines noblen Internats und hat, seit ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen, außer ihrer Katze niemanden mehr. Das ändert sich, als sie auf der Suche nach ihrem vierbeinigen Freund einem Dämon begegnet, der ihr seine Hilfe anbietet. Im Gegenzug verlangt er allerdings Chikas Keuschheit … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Von wegen Kater sind nur Einzelgänger und machen nur was sie wollen. Der Beschützer von Chika beweist in dieser Fortsetzung von „Demon Guardian“, dass er bereit ist, seiner Herrin jeden Wunsch von den Augen abzulesen …
Sasa ist schon lange in den tierlieben und gut aussehenden Maki verliebt. Daher ist sie superhappy, als sie ihn an ihrem ersten Tag an der neuen Schule gleich näher kennenlernt. Doch leider entpuppt sich Maki als Womanizer, der nichts anbrennen lässt und von der Liebe keinen Plan hat! Maki ist bitterenttäuscht, aber wird sie ihre Gefühle für ihn vergessen können? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ein neuer romantischer Shojo-Manga (Manga für Mädchen) aus der Feder von Mangaka Kozue Chiba in dem die Protagonistin viele erste Male erlebt …
Tsugumi kommt aus dem weit entfernten Japan an ein mysteriöses Jungeninternat, an dem ein durchtriebenes Spiel stattfindet: Der Kaiser erlässt Freiheiten, kann sie aber auch wieder nehmen, wenn ein Schüler eine Runde nicht besteht. Wer dieser Kaiser ist, ist geheim. Tsugumi muss wählen: Gibt er sich diesem Spiel hin, oder stellt er sich der Macht des Kaisers entgegen? Ein durchtriebener Kampf, um Gerechtigkeit entbrennt, den Tsugumi nur durch seinen Willen und den Glauben an die Freiheit gewinnen kann. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Machtkämpfe, Intrigen und Freundschaften … All das bietet dieser liebevoll gezeichnete und toll erzählte erste Band von Mangaka Akaza Samamiya.
Der schönste aller Sterblichen! Der Prinz von Troja Ganymed gefiel dem Gott der Sonne, Apollo, so gut, dass er ihn in der Welt der Götter in einen Miniaturgarten sperrte. Dort ist immer ein wundervoller Sternenhimmel zu sehen und zarte Blütenblätter, die nie verwelken, bedecken den Boden. Der Sonnengott sagt, es gibt keinen Ausweg aus diesem Garten, der Prinz muss für immer hier bleiben. Diese Ausweglosigkeit stürzt Ganymed in tiefe Verzweiflung, doch er ist nun unsterblich und kann auch durch den Tod nicht aus seinem Gefängnis fliehen. Doch dann wird ihm der Ausgang gezeigt …! (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Japanischer Manga trifft griechische Mythologie. Anders als in der Ganymed-Sage wird der trojanische Prinz hier nicht von Zeus, sondern vom Sohn des Zeus Apollo entführt. „Der Schönste aller Sterblichen“ fristet von nun an ein schier unendliches Dasein in einer göttlichen Blumenkiste auf dem Olymp …
Die Liebe lässt die taffe Aoi nicht los! Sie musste unfreiwillig eine WG mit Schönling Shusei gründen, hat sich in ihn verliebt und es ihm auch endlich gestanden. Und auch Shusei ist mittlerweile Feuer und Flamme für eine richtige Beziehung. Doch Aois Vater ist gegen die Beziehung. Und auch ihre Rivalinnen sind nicht begeistert. Wie viele Attacken hält ihre Liebe aus? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Steigt ein in das Liebeskarussell von Aoi und Shusei und erlebt einen tollen 14. Band aus der Feder von Ayu Watanabe. Aber Achtung! Ihr solltet euch lieber anschnallen, denn es geht mal wieder turbulent zu.
Der schönste Tag im Leben einer Prinzessin ist der Tag ihrer Hochzeit. Wenn sie nicht gerade wie Matsurika entführt wird. Pirat Raju hat nämlich was dagegen, dass Matsurika den stattlichen Prinzen Orlando heiratet, und schnappt sich die verblüffte Braut kurz vor dem Ja-Wort weg. Als Matsurika auf einem schaukelnden Gaunerschiff erwacht, muss sie jedoch erfahren, dass die Absichten des Piraten gar nicht so fromm sind … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
„Fluch der Karibik“-Flair in einem Manga geht nicht? Geht doch? „Der Pirat und die Prinzessin 01“ von Yuki Ayumura beweist es …
Ein gebrochenes Herz kann einen schon mal in den Wahnsinn treiben – oder direkt ins geheimnisvolle Café Acheron. Oberschülerin Io hat sich hierher verirrt und blickt nun voller Verwunderung in zwei seltsam blitzenden Augen. Der gut aussehende Cafébesitzer wirkt irgendwie so, als wäre er nicht von dieser Welt, beinahe … teuflisch. Ehe sie sichs versieht, bekommt Io einen Job in dem Café und merkt schnell, dass hier nichts ist, wie es scheint. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
In diesem gelungenen Fantasy-Manga laden gutaussehende Dämonen, eine junge Oberschülerin und ein sprechendes Kuscheltier zu einem Kaffee und mehr ein …
Vom Fluch, Luft für andere zu sein…Jeden Tag leidet die süße Sakuya Tohno darunter für alle anderen Luft zu sein. Sie kann machen, was sie will, es scheint sie einfach niemand zu beachten. Abgesehen davon sich endlich dem Fluch der Unsichtbarkeit verabschieden zu können, wünscht sich Sakuya nichts sehnlicher als einen Freund. Im Moment der größten Verzweiflung hört sie von der sogenannten 1000-JAHRE-SAKURA-Legende: Wenn man unter dem Ast des Kirschbaumes, der immerwährende Blüten trägt, einen Wunsch äußert, geht dieser auch in Erfüllung. Kaum hat sie ihren Wunsch ausgesprochen, geschieht das schier Unglaubliche… (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Vier heiße Jungs und ein unsichtbares Mädchen. Na, ob das gutgehen kann? Autorin Aya Shouoto hat mit „Super Darling 01“ mit einem zauberhaften Romance-Manga kreiert und schleicht sich so in die Herzen ihrer Fans.
Chika trägt seit ihrer Geburt ein wunderschönes Mal in Form einer Blume auf ihrem Dekolleté. Sie ist Schülerin eines noblen Internats und hat, seit ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen, außer ihrer Katze niemanden mehr. Das ändert sich, als sie auf der Suche nach ihrem vierbeinigen Freund einem Dämon begegnet, der ihr seine Hilfe anbietet. Im Gegenzug verlangt er allerdings Chikas Keuschheit … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Was wäre euch lieber? Einen Kater, der sich an euch kuschelt oder einen heißen Typen, der euch beschützt? Schwere Entscheidung? Zum Glück muss Chika, unsere Protagonistin in diesem Manga, diese Entscheidung nicht treffen, denn sie hat beides in einem. Glaubt ihr nicht? Dann müsst ihr unbedingt „Demon Guardian 01“ lesen und euch vom Gegenteil überzeugen.
In einem alten Buddelschiff vom Flohmarkt entdecken Justus, Peter und Bob eine geheimnisvolle Karte. Sofort begeben sie sich auf Schatzsuche. Aber Vorsicht: Gefährliche Strandpiraten kommen ihnen dabei in die Quere! Können sie das Rätsel des alten Leuchtturmwärters lösen? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Die „so alt waren die Jungs damals mal, als die ganze Sache anfing“-Idee einer jüngeren Ausgabe der „drei Fragezeichen“ scheint (zurecht) sehr erfolgreich zu sein. Nach Büchern und Hörspielen versucht sich der Verlag nun an einem Comic, um auch die letzte Gruppe von Abenteuerverweigerern zu erreichen … und die Fans mit einer weiteren Idee zu unterhalten.
Vor logistische Probleme stellt das den Verlag aber nicht, denn Autor und Zeichner kommen praktischerweise aus dem Haus und sind eh schon zusammen für die Romanausgabe und deren Illustrationen verantwortlich. Nun sind die Bilder also alle bunt und der Romantext zieht sich in Sprechblasen zurück.
Onkel Titus hat mal wieder mächtig zugeschlagen und auf einer Auktion auf dem Marktplatz von Rocky Beach eine Menge Plunder – äh pardon: Wertstoffe – erstanden. Darunter auch eine Kiste mit den Habseligkeiten eines offensichtlichen Seemannes. Das darin enthaltene Buddelschiff zerdeppert Justus aus Versehen und die drei Detektive machen große Augen: Eine Schatzkarte kommt zum Vorschein! Den Ort der Kreuzmarkierung haben die drei auch schon schnell identifiziert – allerdings findet sich in der Strandbucht ganz in der Nähe keine Kiste mit Gold und Juwelen, sondern tatsächlich ein Kreuz: Eins aus Felsen. Eine rostige, alte Kette im Sand führt kurioserweise von dort aus in Richtung der vorgelagerten Insel mit dem verlassenen Leuchtturm. Zurück auf dem Schrottplatz stellen die Jungs fest, dass die Seemannskiste inzwischen durchwühlt wurde und das Buddelschiff fehlt. Weitere Recherchen ergeben, dass auch andere Käufer der Auktion Opfer von Überfällen wurden. Das ist sicherlich kein Zufall. Doch welcher Zusammenhang besteht zur Karte?Die drei ??? Kids – Strandpiraten (Comic) weiterlesen →
Die Geburtstagsente hat es vom Nebendarsteller in einem Zeichentrickfilm zur berühmtesten Comicfigur der Welt gebracht. Um dem Status einer solchen Comic-Ikone gerecht zu werden, bedarf es natürlich auch noch eines vierten Bandes mit Geschichten aus dem erpeligen Leben der schnatternden Berühmtheit. Der letzte – jedoch nicht minder vollgepackte – Band beschäftigt sich vor allem mit den Herausforderungen Donalds in seinen unzähligen Jobs … (Verlagsinfo)
Was gibts in diesem Band zu sehen?
„Donalds Hühnerhimmel“ – Deutsche Erstveröffentlichung
Donald zeigt auf einer Hühnerfarm, was er kann … oder auch nicht kann. Das ist ganz schön anstrengend. Noch aber weiß er nicht, dass der Job, den sein Onkel am Ende für ihn hat, das Ganze noch toppen kann!
„Taxifahrers Freud und Leid“ – Aus: LTB Nr. 101
Hier ist der Name Beruf und wir können uns schon denken, welchen Donald in diesem Abenteuer ausübt. Dabei steht er in stetigem Konkurrenzkampf und hat ganz unterschiedliche Kunden. Auch die Panzerknacker tauchen auf … ob die wohl einfach pfeifen und am Straßenrand winken, um ein Taxi zu bekommen oder haben die etwas anderes vor?
Selbst unser gefiederter Jubilar ist nicht immer froh und frisch, fällt sogar oftmals aus der Rolle. Eine davon: Held! Als Onkel dreier unmündiger Neffen, als selbst Neffe und Allzweckwaffe seines Onkels, als Galan von Daisy … und als sein Alter Ego Phantomias. Viele Rollen, Gesichter und Erlebnisse, die uns Donald Duck in diesem Buch heldenhaft zeigt. (Verlagsinfo)
Was gibts in diesem Band zu sehen?
„Doppelt verpflichtet“ – Deutsche Erstveröffentlichung
So anstrengend, wie der Titel klingt ist auch das Leben, wenn man nebenbei auch noch Phantomias ist. Und so erleben wir hier im dritten Sammelband das erste Superhelden-Abenteuer … und das ist ganz schön stressig.
„Bademeister Duck“ – Aus: LTB Nr. 327
Passend zum nicht dagewesenen Winter und zum sommerlichen Frühlingsbeginn spielt sich diese Story am Strand ab. Donald hat alle Hände voll zu sandburgbauen und zu lebenretten, während die muskelbepackten Kollegen das Treiben eher missmutig beäugen.
Donald Duck in die Wüste schicken? Das traut sich nur Band 2 der Sonderedition zu Ehren des rüstigen Enterichs. In 12 Geschichten – gewidmet Donald Duck, seiner Familie und seinen Freunden – wird unserem Helden mit dem blauen Hut und dem markanten Matrosenjäckchen mal wieder jede Menge abverlangt. Aber was wäre ein echtes Donald-Abenteuer ohne Freud und Leid und damit all das, was ihn uns so sympathisch macht … – als wäre er einer von uns! (Verlagsinfo)
Was gibts in diesem Band zu sehen?
„Wässrige Weltausstellung“ – Deutsche Erstveröffentlichung
„Wassermagier“ Donald ist gar nicht so ungeschickt, wie er oft gezeichnet wird. Hier erleben wir eines seiner ungeahnten architektonischen Talente. Und am Ende haben wir „Entenvenedig“ … auch schön … nur nasse Füße könnts geben.
Die vierbändige Sonderedition zu Ehren des beliebten Erpels legt mit Band 1 direkt fantastisch los: Auf 300 starken Seiten nimmt uns Donald in diesem Buch mit auf Reisen – sogar mit deutschen Erstveröffentlichungen im Gepäck! Ob als Schatzsucher, Seefahrer oder als Abenteurer auf Kolumbus‘ Spuren, unser aller Lieblingsenterich macht immer eine gute, wenn auch gelegentlich Donald-typisch-tollpatschige Figur. (Verlagsinfo)
Was gibts in diesem Band zu sehen?
„Der Ruf der Wildnis“ – Deutsche Erstveröffentlichung
Wir treffen auf den altbekannten Klaas Klever und Donald schlägt sich im Dschungel mit einem Neandertaler-Lendenschurz durch. Einen großen, sprechenden Affen gibts obendrauf … und der trägt obendrauf einen Zylinder.
Der Hohe Rat von Primor hat sich erst gerade für die Aufnahme der menschlichen Spezies in die Interplanetare Konföderation ausgesprochen, um den verbliebenen Vertretern der rasse die Chance zu geben, gleichwertig zu den anderen Völkern ihren Platz in der Galaxis zu finden. Ausgerechnet Sergeant Frank Willis bekommt den Auftrag, die Botschafterin der Menschheit als Bodyguard während der Abkommens-Zeremonie zu begleiten, die jedoch von haarsträubenden Demonstrationen und verächtlichen Protesten gezeichnet wird. Währenddessen ist der Gesundheitszustand seiner Tochter Shelly immer bedrohlicher. Sie benötigt dringend einen Nuklearkondensator, um ihren humanoiden Körper wieder zur Normalität zu bringen, doch im Sektor 4 ist kein derartiges Gerät in Aussicht, schon gar nicht für eine Vertreterin der menschlichen Rasse. In der Universität lernt sie den sympathischen Mygo kennen, der bereit ist, das Risiko auf sich zu nehmen und für seine neue Freundin einen Kondensator aufzutreiben. Doch inwieweit kann Shelly ihm trauen? Erst recht vor dem Hintergrund, dass der sogenannte Clan der Rassisten den Frieden stört und Shelly die einzige Person ist, die bezeugen kann, dass diese Terrororganisation auch für den Untergang der menschlichen Kolonie Dark Blue verantwortlich ist…
Persönlicher Eindruck:
So furios und temporeich „White Crows“ kürzlich mit dem Auftaktband „Herz aus Stahl“ gestartet war, so flott und überraschend überstürzt steuert die Geschichte um den Draufgänger-Cop Frank Willis und seine halbmenschliche Tochter Shelly auch wieder auf die Ziellinie. Denn erstaunlicherweise ist das zweite Kapitel der Serie zugleich auch das abschließende, was angesichts des wirklich viel versprechenden Debüts und der zahlreichen Optionen, die sich daraus inhaltlich ergaben, extrem bedauerlich ist – zumal Autor und Zeichner Djief die Geschichte mit einem starren Tunnelblick zu Ende führt. Djief Bergeron – Clan der Rassisten (White Crows 2) weiterlesen →
Im Jahr 2253 sind die Menschen eines der meist geächteten Völker der gesamten Galaxis und in der Zusammensetzung der unterschiedlichen Wesensgruppen eine klare Minderheit. Dies muss auch Sergeant Frank Willis erfährt dies bei seiner Arbeit als Leitung eines Polizeikommandos auf dem Stadtplaneten Primor jeden Tag aufs Neue; Rassismus und Vorurteile ob seines Urteilsvermögens verfolgen ihn nicht nur bei seiner Arbeit. Als er kurz davor steht, einen Schmugglerring auffliegen zu lassen, mit seinem Draufgängertum jedoch die gesamte Mission vermasselt, gerät er erneut in die Kritik.
Zur gleichen Zeit jedoch ereilt Willis ein viel schwerer wiegendes Schicksal. Seine Tochter Shelly, die bisher in der Planetenkolonie Dark Blue gelebt hatte, wird als einzige Überlebende einer Detonation zu ihrem Vater gebracht, der wiederum sich jedoch nicht mit dem Gedanken an seine Vaterrolle arrangieren kann. Willis stürzt sich tiefer in seine Arbeit, während Shelly gemeinsam mit ihrem Hausroboter erste Fluchtpläne schmiedet. Durch einen Zufall erfährt Frank dann jedoch mehr über das Schicksal seiner Tochter – und eine ganz besondere Verbindung außerhalb ihrer gemeinsamen Blutlinie … Djief Bergeron – Herz aus Stahl (White Crows 1) weiterlesen →
… ist schnell erzählt. im friedlichen (ja sicher) gallischen Dorf von Asterix und seinen Freunden wird ein eisbklockiger Fremdling angeschwemmt. Nachdem der den Frauen im Dorf reihenweise die Köpfe verdreht, geleiten ihn Asterix und Obelix ganz selbstlos wieder in die schottische Heimat zurück. Da gibts dann ordentlich auf die Mütze für die Römer. Alles also wie gehabt und diesmal ganz ohne Experimente und vor allem ohne Außerirdische, ganz klassisch … und das ist in diesem Fall auch sehr gut so.
Mein Eindruck:
Neue Besen sollen ja bekanntlich gut kehren. Ob Jean-Yves Ferri und Didier Conrad das mittlerweile recht angestaubte, aber immer noch sehr beliebte ASTERIX-Franchise mit frischem Wind beleben werden, das können Fans der Serie nun erleben.
Nachdem vor vier Jahren ein eher verzichtbarer Jubiläumsband veröffentlicht wurde, der auf zwei weitere ASTERIX-Comics folgte, die eigentlich auch nicht so wirklich welche waren, sondern eher an Zeitschriften erinnerten, die auf 3.5 Bände folgten, die auch bei den Fans durchfielen, soll es nach 26 Jahren und dem Abenteuer IM MORGENLAND nun endlich wieder einen „echten“ ASTERIX geben. Also einen mit durchgängiger Story, ohne Lückenfüllerseiten und mit jeder Menge Spaß für alle und ohne Pseudo-Aktualität, Kitsch und unpassenden Albernheiten. Und an diesem Vorhaben ist erstmalig Albert Uderzo nicht mehr beteiligt, dessen Nachfolge Ferri (hier verantwortlich für den Text) und Conrad (er zeichnete diesen Band) antreten. Von Ferri erschienen hierzulande bislang erst zwei Comics auf Deutsch, von Didier Conrad ein paar mehr.
Was nun haben sich die beiden einfallen lassen, um alte und neue ASTERIX-Fans zu unterhalten? Die Pikten! Klingt erstmal nach einem Spiel für eine Spielekonsole, ist aber kein selbsterdachter Begriff, sondern der Name, unter dem die Römer einmal alle schottischen Völker zusammengefasst haben.
Was aber dem Leser als Erstes ins Auge fällt, ist die Schriftart, die für die Sprechblasen gewählt wurde. Künstlerisch sicher wertvoll, zum Lesen aber für die Augen ganz unangenehm und sehr anstrengend. Wenn hier nicht gebrüllt wird, muss man schon ganz genau hingucken. Platz genug wäre in den Sprechblasen für eine andere Schrift und vor allem Schriftgröße allemal gewesen.
Was aber drin steht in den Blasen, das hat mir gut gefallen … bis auf die seltsamen und unpassend unlustigen Songtextschnippsel, die unser Schotte von sich gibt. Sicher, die Story ist nichts Weltbewegendes, aber das konnte und sollte man auch von diesem Band nicht erwarten. Und so kramen die beiden Neuen hinter den Kulissen einmal alles hervor, was früher schon lustig war und allen gefallen hat: Zickige Brüllereien zwischen Asterix und Obelix (der natürlich nicht zu dick ist!), Seitenhiebe auf die Barden und auch die übliche Drive-By-Prügelei mit den Piraten fehlt hier nicht. Dazu gibts wie immer ein Rudel römische Soldaten, die es in der Ferne zu verdreschen gibt, so kommt auch kein Heimweh auf. Zwischendurch treffen wir sogar auf Nessie und erfahren, dass Nessie eigentlich Fafnie heißt und total süß und knuddelig ist.
Und nachdem Obelix nach bester Highland-Game-Manier ein paar Baumstämme geschleudert hat und der böse Schottengegner bezwungen ist, setzen wir uns gut unterhalten mit unseren Freunden im heimischen Dorf ans Wildschweinbankett.
Mein Fazit:
Als Asterix-Freund, der im Jahr der deutschen Erstveröffentlichung des ersten ASTERIX-Bandes geboren wurde, habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Ein klassisch lustiges und selten albernes Abenteuer gibts zu erleben, das mit allem gespickt ist, was der Fan von einem guten ASTERIX-Heft erwartet.
Einzig die mir viel zu geschwungene Schriftart, den der Verlag hier für die Sprechblasen gewählt hat, sorgt für unnötige Augenüberanstrengungen und trübt den Lesespaß ein wenig. Im nächsten Band bitte wieder die klassische Schriftart benutzen … nicht alles was neu ist, ist auch besser.