_|Percy Jackson|_:
1) „Diebe im Olymp“
2) [„Im Bann des Zyklopen“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7273
3) [„Der Fluch des Titanen“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7344
4) _“Die Schlacht um das Labyrinth“_
5) „Die letzte Göttin“
6) „The Demigod Files“ (noch ohne dt. Titel)
_In Tunneln und Wildnis: Percys Traum vom Fliegen_
Die Armee des Titanen Kronos wird immer stärker! Nun ist auch Camp Half-Blood nicht mehr vor ihr sicher, denn das magische Labyrinth des Dädalus hat einen geheimen Ausgang mitten im Camp. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn der Titan und seine Verbündeten den Weg dorthin fänden!
Percy und seine Freunde müssen das unbedingt verhindern. Unerschrocken treten sie eine Reise ins Unbekannte an, hinunter in das unterirdische Labyrinth, das ständig seine Form verändert. Und hinter jeder Biegung lauern neue Gefahren … (abgewandelte Verlagsinfo)
_Der Autor_
Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, Texas, und widmet sich ausschließlich dem Schreiben. „Percy Jackson. Diebe im Olymp“ war sein erstes Buch für junge Leser. Dessen Verfilmung mit Pierce Brosnan und Uma Thurman lief ab 11. Februar 2010 in deutschen Kinos.
_Der Sprecher_
Marius Clarén, 1978 in Berlin geboren, ist Synchronsprecher, -autor und –regisseur. Er lieh seine Stimme Tobey Maguire, Chris Klein und Jake Gyllenhaal sowie vielen mehr.
Regie führte Kati Schaefer, die Aufnahme bei soundcompany audiopost erledigte Klemens Fuhrmann, die Musik steuerte Andy Matern bei. Clarén liest eine von Kai Lüftner bearbeitete Fassung.
_Handlung_
Es sind sechs Monate seit Percys letztem Abenteuer vergangen, und wieder mal sucht er eine neue Schule. Vom neuen Freund seiner Mutter, Paul Blowfiss, hat er eine Einladung an dessen Highschool erhalten. Zusammen mit seiner Freundin Annabeth, der Tochter Athenes, geht er hin, um sich die Sache mal anzusehen. Was soll dabei schon passieren?
|Gefährliche Begegnungen|
Als Percy ein Mädchen mit rotem Kraushaar erblickt, nimmt er einen Umweg und geht zum Seiteneingang. Man weiß ja nie, wann man der Medusa begegnet. Am Seiteneingang warten allerdings schon zwei freundliche Cheerleaderinnen, die nicht sonderlich vertrauenerweckend wirken. Paul ruft aus der Schule, und Percy geht weiter. Als er die eine, Kelly, streift, klingt diese sonderbar metallisch und hohl. Er achtet nicht darauf, denn schon wieder kreuzt er den Pfad der Rothaarigen, deren Augen sich bei seinem Anblick weiten. Warum nur?
Rachel Elizabeth Dare sagt, sie kenne Percy vom Hoover-Damm und könne durch den Nebel blicken, der die Götter und Halbblute vor den Sterblichen verbirgt. Und weil das so ist, zerrt sie ihn ins Musikzimmer, damit sie sich dort verstecken können. Vor wem denn bloß, will er wissen. Zum Beispiel vor den beiden Cheerleaderinnen Kelly und Tammy, die gar keine sind, sondern eine ganz besondere Art von Monster: Empusen, Dienerin der Nachtgöttin Hekate. Ihr besonderes Merkmal: Blutdurst und spitze Zähne!
Im Verlauf des folgenden Kampfes vernichtet Percy Schwert die Empusen, doch leider geht dabei Kelly in Flammen auf, welche ihrerseits die Schule in Brand stecken. Rachel bringt Percy in Sicherheit und zu Annabeth. Dann geht sie zurück, um Percys Ruf zu retten. Oder was jetzt noch davon noch übrig ist. Das Duo bringt sich vor Polizei und Feuerwehr in Sicherheit.
|Zwei Neulinge|
Im Camp Halfblood stößt Percy als Erstes auf einen Höllenhund. „Keine Angst, der will bloß spielen“, meint eine neue männliche Stimme. Der neue Schwertkampflehrer nennt sich Quintus. „Das ist Mrs. O’Leary, mein Haustier.“ Nett. Als Nächstes muss Percy Chiron, dem Unterrichtskoordinator, alles erzählen. Unterdessen entscheidet der Rat der Satyrn über das Schicksal seines Freundes Grover. Grover behauptet, den seit 2000 Jahren vermissten Gott Pan beinahe gefunden zu haben. Man gibt ihm dennoch nur noch eine Woche Frist. Diese Demütigung empört Grovers Freundin, die Baumnymphe Wacholder.
|Eine Botschaft|
Um Mitternacht erhält Percy eine Iris-Botschaft per Regenbogen, aber von einem unbekannten Absender. Er sieht eine Szene mit Nico DiAngelo, dem Sohn des Hades, der seine Schwester Bianca verloren hat (wie Percy aus seinem letzten Abenteuer nur zu gut weiß). Nico, der Percy nicht bemerkt, befindet sich am Ufer eines Flusses in der Unterwelt. Ein Geist spricht zu ihm und bietet ihm einen Seelentausch an, wobei er von Gerechtigkeit und Vergeltung spricht. Der Geist sagt, er habe einen Plan, um Biancas Seele zu befreien und wolle Nico durchs Labyrinth führen. Wohin? Und welche Seele soll eingetauscht werden? Percy ahnt, dass es um seine eigene geht.
|Über das Labyrinth|
Am nächsten Morgen erklärt Chiron die Sache mit dem Labyrinth, das Dädalus einst für König Minos von Kreta bauen ließ, um den Minotaurus gefangen zu halten. Das Labyrinth ist inzwischen jedoch weitergewachsen und hat sich unter allen Städten ausgebreitet. Unter Phoenix in Arizona hat Clarisse, die Tochter des Ares, den wahnsinnigen Chris Rodriguez im Labyrinth gefunden und ins Camp gebracht. Er berichtet von Lukes Titanenarmee.
Sobald Luke, der abtrünnige Sohn des Hermes, den Aufbau des Camps durch den Ariadnefaden kenne, könne er seine Armee überallhin führen. So etwa auch, um das Camp der Halbblute zu überfallen – und danach den Olymp. Dagegen muss etwas unternommen werden. Aber Percy sieht auch den Nutzen für Grovers Suche nach Pan. Normalerweise wollen Satyrn nicht unter die Erde, aber Pan ist definitiv dort unten.
|Eine Entdeckung|
Bei einer weiteren „Erobert die Flagge“-Übung fallen Percy und Annabeth zwischen großen Findlingsfelsen hindurch in einen Tunnel, der offensichtlich zum Labyrinth gehört. Tatsächlich, da ist das Delta, das Zeichen des Dädalus. Als Annabeth auf eines der Symbole drückt, findet sie einen Aufgang, der zur Erdoberfläche führt. Die anderen schimpfen, sie wären fast eine Stunde fort gewesen. Dabei kam es Percy und seiner Freundin nur wie eine Minute vor. Das ist ja interessant. Und auch beängstigend: Der Zugang führt nämlich mitten ins Camp. Luke könnte seine Armee unbemerkt bis hierher führen.
|Ratsschluss|
Kein Wunder also, dass der Sicherheitsrat zusammentritt, mit Argus, dem Sicherheitschef. Die Baumnymphe Wacholder erzählt, dass Luke den Zugang oft benutzt habe, ebenso Chris Rodriguez, sein Späher. Luke suchte nämlich die Werkstatt des Dädalus, die im Zentrum des Labyrinths liegt, weil er dort den Ariadnefaden vermutet. Das einhellige Urteil lautet, dass man Luke zuvorkommen müsse. Da Annabeth die Fachfrau für Architektur ist, hat sie die Ehre, die Mission anzuführen und dazu das Orakel des Camps befragen zu dürfen.
|Aufbruch|
Doch die Weissagung ist wie immer uneindeutig. Jedenfalls darf Annabeth ihre Helfer und Gefährten bei der anstehenden Mission wählen: Percy, das ist eh klar, muss mit, ebenso Percys Halbbruder, der Zyklop Tyson, und Grover. Auch Rachel Elizabeth Dare erhält die seltene Ehre, mitkommen zu dürfen, denn ihre Fähigkeit ist von unschätzbarem Wert, um Monster und Halbblute zu durchschauen.
Zum Abschied gibt Quintus Percy eine stygische Hundepfeife, die in der Lage ist, Mrs O’Leary, den Höllenhund, herbeizurufen. Natürlich nur in Zeiten der Gefahr. Annabeth will Percy auf keinen Fall den Schluss der Weissagung verraten. Er wird erst nach seiner Rückkehr die Wahrheit und den Grund ihres Schweigens erfahren.
Dann steigen die vier Gefährten ins Labyrinth und begeben sich auf eine gefährliche Reise, von der sie nicht wissen, wie sie enden wird …
_Mein Eindruck_
Diesmal hat die Reise der Gefährten gleich mehrere Ziele:
1) Lukes Titanenarmee aufhalten
2) die Titan Chronos finden und unschädlich machen
3) die Werkstatt von Dädalus finden
4) dort den Ariadnefaden bergen
5) Pan finden und retten
6) Möglichst alle Angriffe durch Monster überleben!
Und Monster gibt es im Labyrinth nicht wenige, so etwa die erwähnten Empusen – von denen ich hier zum ersten Mal erfahren habe. Aber auch Drakenae, ein Mittelding aus Fledermaus und Schlangenfrau, sind nicht zu unterschätzen, vor allem nicht ihre Anführerin Kampe. Denn natürlich kann es bei der abschließenden Schlacht um Camp Halfblood nicht ausbleiben, dass all die Ungeheuer und Titanen, die Luke um sich geschart hat, die Sprösslinge der Olympier als Erstes angreifen. Wie der Kampf ausgeht, soll hier nicht verraten werden.
|In der Schmiede|
Viel interessanter ist eigentlich, welchen Leuten Percy und Kompanie in den Tunneln des Labyrinths begegnen. Die Göttin Hera, Zeus‘ Gattin, gibt ihnen einen guten Tipp: Dädalus, der Typ mit dem Schlüssel zum Labyrinth, sei ein enger Mitarbeiter des Feuergottes Hephaistos. Und dessen Werkstatt sei eigentlich leicht zu finden: unter dem Mount St. Helens.
Ich musste sofort an Sarumans Schmiede unter Isengard sowie an den Schicksalsberg denken, als Percy und Annabeth (Grover und Tyson suchen unterdessen Pan) die Werkstatt des Feuergottes besuchen. Lavasee, Amboss, Hammer sind vorhanden und die Arbeit wird von rebellischen Telchinen verrichtet, die charakterlich etwas an Zwerge erinnern, aber weitaus quengeliger sind. Weil sie sich von Hephaistos betrogen fühlen, rebellieren sie. Annabeths Tarnkappe erweist sich anschließend als sehr nützlich.
|Dädalus, der Ingenieur|
Auch Dädalus selbst ist kein einfacher Zeitgenosse. Wer seine Sage kennt, weiß ja, dass er nicht nur seinen Sohn Ikarus verloren hat, sondern auch seinen Neffen Perdix auf dem Gewissen hat. König Minos ließ ihn das Labyrinth für den Minotaurus bauen, und es zeigt sich, dass Minos ihn in Geisterform immer noch sucht, um sich für Dädalus‘ Verrat zu rächen. Für diesen Ernstfall hat die x-te Inkarnation von Dädalus stets ein paar Flügelpaare bereitstehen, um entkommen zu können. Dädalus, das ist der Clou, ist ein beseelter Automat. Wir würden heute Roboter sagen.
|Antaios und Chronos|
Natürlich kann es nicht ausbleiben, dass Percy auch auf Luke und dessen Gesindel stößt. Er muss jedoch feststellen, dass Luke über einen mächtigen Verbündeten verfügt: Antaios, einen Riesen, dessen Mutter Gaia ihn unbesiegbar gemacht hat, weil sie ihm stets neue Kraft zuführt. Dennoch muss Percy den Riesen in der Arena überwältigen, sonst ist seine Mission nur von kurzer Dauer …
Auch die Begegnung mit Chronos, dem Titanen, erweist sich als wenig ersprießlich und nicht gerade das, was sich Percy unter einem Sieg vorstellt. Der unsterbliche Titan, den in den drei bisherigen Abenteuern, in einem goldenen Sarkophag herumgetragen wurde, in dem Luke ihm Lebenskraft und Körperteile zuführte, ist nun vollendet und erwacht zum Leben!
|Der Große Gott Pan|
Die traurigste Begegnung jedoch hat Percy mit dem Großen Gott Pan, dessen Tod schon vor 2000 Jahren verkündet wurde. Allerdings weigerten sich die Satyrn, seine ziegenbeinigen Ebenbilder, dies zu glauben und hielten ihn so am Leben. Nun erfahren Grover, der erfolgreiche Sucher, Tyson, Percy und die anderen, den Grund für Pans damaligen Fortgang, sein Weiterleben in einer Höhle und seine Sehnsucht nach einem gnädigen Tod.
Pan war von alters her der Hüter der Wildnis. Als Hirte der Ziegen spielte er die Syrinx, die Panflöte. Doch die Sterblichen haben sie erst zurückgedrängt, um ihre Häuser zu bauen und das Vieh zu weiden, dann breiteten sie sich über die ganze Erde aus, um die Wildnis in Weiden, Gärten, Parks und Steppe zu verwandeln. In seinen letzten Worten bittet er seine Besucher, sich um die letzten Reste der Wildnis zu kümmern und sie zu bewahren. Grover jedoch macht er ein ganz besonderes Geschenk: die Gabe, Panik zu verbreiten. Dann löst sich sein Geist von seiner sterblichen Hülle und verschwindet.
In der Schlacht um Camp Halfblood erweist sich Grovers neue Gabe als äußerst nützlich. Und auch wenn ihm der Rat der Satyrn nicht glaubt, was passiert ist, so begeben sich die meisten Satyrn, die ihm glauben, in die Nationalparks und andere Gegenden, um die Wildnis zu hüten. Dieses Abenteuer hat also auch eine ökologische Botschaft. Und das finde ich sehr sympathisch.
Wer jedoch gar nicht auftritt, sind Ariadne, ihr Held Theseus und das Ungeheuer Minotaurus. Wozu auch? Sie sind alle schon längst vergangen, und es zählt nur ihr Vermächtnis.
_Der Sprecher_
Marius Clarén verfügt als Sprecher über einige erstaunliche Fähigkeiten, die ich der Reihe nach vorstellen will. Zunächst charakterisiert er jede Figur durch eine eigene Ausdrucksform. Percy Jacksons Tonlage entspricht der deutschen Stimme von Tobey Maguire, wie wir sie aus den Spider-Man-Filmen kennen. Der junge Held ist uns also schon mal ziemlich sympathisch, muss aber zahlreiche Prüfungen bestehen. In Camp Halfblood sagt Annabeth gleich zu ihm: „Du sabberst im Schlaf.“ Na, wenn das nicht eine nette Begrüßung ist! Offenbar mag sie ihn.
Ganz anders hingegen sein Freund Grover, der junge Satyr. Schwere Proben muss der Ärmste bestehen, ist er doch Percys Hüter. Seine Redeweise ist entsprechend unsicher und wiederholt etwas mitleiderregend. Aber man kann nicht böse auf ihn sein, denn Ziegenfüßer habens auch nicht leicht.
|Kalypso & Co.|
Alle seine weiblichen Figuren sprechen selbstredend in einer höheren Tonlage als die männlichen Vertreter, so etwa auch Annabeth und die schlangenhaft zischenden Cheerleader, natürlich auch Rachel Elizabeth Dare. Am eindrucksvollsten sprechen jedoch die Göttin Hera und die unglückselige Nymphe Kalypso. Sie wurde auf eine einsame Insel verbannt, um dort gestrandete Helden gesundzupflegen (etwa Odysseus). Dabei verliebt sie sich unweigerlich in den jeweiligen Heros, doch gerade ihre Pflege versetzt ihn in die Lage, sie wieder zu verlassen, um seine Aufgabe zu erledigen.
Natürlich werden alle Stimmen der jeweiligen Situation angepasst. Sie rufen, sind ängstlich, wütend, nervös, zweifelnd und vieles mehr. All dies hört man genau aus Claréns Darstellung heraus. An einer Stelle wird sogar ein Klangeffekt eingesetzt: Die Stimme wird verdoppelt, um Chronos, den wiederauferstandenen Titanen, noch mächtiger wirken zu lassen.
Alles in allem sorgen all diese Klangfarben für einen sehr lebhaften Vortrag, an dem Kinder und Jugendliche ihre helle Freude haben werden.
|Musik|
Einen Serien-Jingle gibt es nicht mehr. Vielmehr erklingt gleich die Hintergrundmusik, die im Intro, Outro und am Schluss jeder CD eingespielt wird. Nach einem Auftakt mit Harfe und tiefer Trommel setzen die Streicher ein, so dass eine recht mystische Stimmung entstehen kann.
Geräusche gibt es leider keine, so dass man sich jederzeit voll auf den Vortrag des Sprechers konzentrieren kann. Ein paar Soundeffekte hätten aber vielleicht nur gestört.
Die Zusatzinformationen, die bislang im Booklet abgedruckt waren, gibt es jetzt nicht mehr. Offensichtlich muss Lübbe Audio sparen.
_Unterm Strich_
Dieses Abenteuer ist höchst abwechslungsreich: Spannung, Action, Humor, viel Romantik, aber auch Tragik werden unterhaltsam kombiniert. Aber der junge Zuhörer ist gut beraten, sich zuvor ein wenig mit der Sage von Dädalus und Ikarus vertraut zu machen. Hier hätte das inzwischen gestrichene Glossar zum Hörbuch wertvolle Dienste geleistet.
Man könnte höchstens einwenden, dass die griechische Sagenwelt doch stark amerikanisiert worden sei, aber das muss auch so sein, um sie überhaupt der Moderne näherbringen zu können. Harry Schotter hat sicherlich Pate gestanden und vielleicht auch Bilbo Beutlin, aber der Rest liest sich wie eine Mischung aus Detektivroman und Fantasy-Abenteuerfahrt. Zum Glück hat der Autor alle Ungeheuer vermenschlicht und modernisiert, so dass jeder heutige Hörer etwas damit anfangen kann.
Sehr schön, weil unendlich traurig fand ich die Episoden mit der Nymphe Kalypso (s.o.) und dem Großen Gott Pan. Letzterer vermittelt eine willkommene ökologische Botschaft. Diese mag nach vierzig Jahren Umweltbewegung vielleicht ein wenig wohlfeil erscheinen und auf taube Ohren stoßen, aber ich bezweifle, dass amerikanische Highschoolkids neben Sex, Musik und Sport noch für etwas anderes Interesse aufbringen, und auch für die ist dieses Buch geschrieben worden.
Für den, der meint, er wisse schon alles über griechische Mythologie, hält auch dieses Abenteuer wieder einige Überraschungen bereit. Das sind die Drakenae, die Empusen, die Telchinen und schließlich noch die Hunderthändigen, darunter ein gewisser Briareus. Und ein Höllenhund, dessen Namen „Mrs O’Leary“ man sicher auch nicht erwartet hätte. Sicherlich ein privater Scherz des Autors.
|Das Hörbuch|
Der Sprecher Marius Clarén hat sich wahrlich ins Zeug gelegt, um sein jugendliches Publikum mit einer Vielzahl von Stimmen zu unterhalten. Die damit zum Leben erweckten Figuren sind leicht unterscheidbar und bereiten obendrein einigen Spaß. Geräusche und Musik würden nur von den Dialogen ablenken. Schade, dass das Glossar nicht mehr mitgeliefert wird. Dieses findet man jedoch ausführlich im Buch.
|4 Audio-CDs
Spieldauer: 312 Minuten
Gelesen von Marius Clarén
Originaltitel: Percy Jackson and the Olympians: The Battle of the Labyrinth (2008)
Aus dem US-Englischen übersetzt von Gabriele Haefs
ISBN-13: 978-3785744437|
[www.luebbe.de]http://www.luebbe.de
















