Hoher Besuch auf Schloss Burgeck: Antonia Legrand, ihres Zeichens Nobelpreisträgerin, hat eine Audienz bei König Julius und Gattin Konstanzia. Ein Erfinderwettbewerb soll in den Schulen junge Talente fördern. Tommy ist sogleich Feuer und Flamme und erfindet die BUI-HUH-Box, welche dem naserümpfigen Schlossgespenst trotz ihres nachweislichen Schreckeffekts zu laff und niedlich erscheint. HUI BUH beschließt es den Sauerstoffatmern mal so richtig vorzumachen und peppt Tommys Erfindung „ein wenig“ auf. Als dieser sie dann in der Schule präsentiert, kommt es so katastrophal wie es eben kommen muss, wenn der in Spukangelegenheiten erstaunlich unfähige Schlossgeist seine bleichen Finger im Spiel hat. Das Gegenteil von „gut“ ist ja bekanntlich „gut gemeint“.
Nicht nur wird die komplette Klasse mit eklig stinkendem Schleim bespritzt und von Käfern heimgesucht, das Schlimmste ist der Dauerschluckauf der alle befällt. Stinksauer und hicksend fordert Tommy HUI BUH auf die Misere rückgängig zu machen, doch der und sein Buch „Spuken leicht gemacht für Jedermann“ müssen passen. Die einzige Möglichkeit Tommy, die vergrätzen Klassenkameraden sowie den Lehrer zu kurieren, liegt in einem Gegenspuk, den man offenbar nur in der berühmten, allwissenden Geisterbibliothek findet. Und die ist, wie man bereits richtig vermutet, in der für Menschen verbotenen Geisterwelt. Tommy und Sophie beschließen sie im Alleingang aufzusuchen – ohne den weiterhin uneinsichtigen und beleidigten HUI BUH.HUI BUH – Neue Welt: Abenteuer in der Geisterbibliothek (Folge 14) weiterlesen →
Die Großen Alten, grausame Götter aus atlantischer Vorzeit, erwachen zum Leben! In Darkwater, einem kleinen Dorf in Schottland, öffnet sich ein Tor in die unheimliche Leichenstadt – jenem Splitter von Atlantis, auf dem die Großen Alten ihre letzte Ruhe fanden. Als John Sinclair und Suko in Schottland eintreffen, ist Darkwater bereits in der Hand der Dämonen … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 222 gemacht, das erstmalig am 4. Oktober 1982 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.
Na das ist doch mal ein Anfang, denn recht fix wird uns von der Sprecherin, deren Vortragsweise wie gewohnt nicht jedem zu gefallen weiß, erklärt, woher der Titel dieses Hörspiels kommt. Und das klingt eher nach Dark Fantasy als nach Horror … mir gefiels … aber keine Sorge, der Terror geht noch früh genug los. John Sinclair – Schlucht der stummen Götter (Folge 87) weiterlesen →
Der Wahnsinn erreicht Potsdam. Privatdetektiv Chris Morgenstern erlebt, wie seine Stadt von der Droge Crystal Meth überschwemmt wird. Ein in die Enge gedrängter Drogendealer verstümmelt sich vor seinen Augen. Eine Frau sucht Morgensterns Schutz und bietet dafür Informationen über die Hintermänner. Aber ein Unbekannter ist dem Detektiv immer einen Schritt voraus und tötet ohne Skrupel. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Endlich traut sich mal ein deutscher Verlag, Geräusche unter die Stimme eines Sprechers zu legen … könnte man denken, wenn man den Klappentext und die Verlagswerbung liest. Bei den Kollegen im Ausland klappt und vor allem wirkt das super und wertet das Hörerlebnis immens auf. Warum das in Deutschland niemand macht … ich kann es nicht nachvollziehen. Wahrscheinlich wird das Budget für die Produktion immer komplett für den Sprecher verbraten, der nicht selten genug nur eine schöne Stimme hat, damit aber nicht umzugehen weiß und so auch die schönste Story unhörbar macht. Morgenstern – Leben und Sterben (Folge 1) weiterlesen →
Emerelles Schwertmeister Ollowain ist zusammen mit der Lutin-Koboldin Ganda aus der Bibliothek von Iskendria zurückgekehrt – mit einem gestohlenen Buch. Aus diesem erhofft sich Emerelle einen Hinweis, wie sich die unheimlichen Geister der Yingiz vernichten lassen. Inzwischen marschiert das Heer der Trolle immer weiter vor. Während am Mordstein die entscheidende Schlacht naht, haben Ollowain und Ganda noch ein ganz anderes Problem: Auf den Diebstahl eines Buches aus Iskendria steht die Todesstrafe …
(Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
„Leeeeeeeeeeeet’s do the tiiiiiiiiiime waaaaaaarp agaaaaaaaaaaaaaaain“ … was macht ein Autor, wenn er sich in seiner Story ein wenig festgefahren hat und gern alles neu durchmischen möchte? Er baut einen Zeitsprung ein! Und das Tolle daran: In einem Fantasy-Roman braucht er den nicht mal zu erklären … ein „Zeitzauber“ halt, huuuuuh. Und warum gerade 15 Jahre? Keine Ahnung! Vielleicht, weil man in 15 Jahren etwas Veränderung erwarten konnte im Elfenland. Ob so ein Zeitsprung in der Vergangenheit schon mal auf den Albenwegen vorgekommen ist? Keine Ahnung! Auch das bleibt ungeklärt. Die Elfen: Die Schlacht am Mordstein (Folge 8) weiterlesen →
Mai 2037: Seit Perry Rhodans Begegnung mit den Arkoniden tauchen immer mehr Menschen mit besonderen Fähigkeiten auf, die sogenannten Mutanten. Welchen Grund es dafür gibt, weiß niemand – das ist eines der größten Rätsel der Terranischen Union. Um die geheimnisvollen Kräfte der jungen Leute zu trainieren, wurde das Lakeside Institute in Terrania City gegründet. Doch auf einmal verhalten sich manche Mutanten merkwürdig, sie werden von einer mysteriösen Erkältung heimgesucht. Es sieht so aus, als seien sie von einem Erreger befallen, der ihre Paragabe in unvorhersehbarer Weise verändert. Wenn das so ist, werden sie zu einer Gefahr für sich selbst und andere Menschen.
Allan D. Mercant, der Koordinator für Sicherheit, muss reagieren: Er stellt alle Mutanten unter Quarantäne. Damit bringt er die jungen Menschen gegen sich auf. Unter dem Druck der Ereignisse gerät die Lage außer Kontrolle – der Kampf der Mutanten gegen die »Normalen« beginnt …(Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Nach einem NEO Pause, gibts tatsächlich schon wieder eine ganze Lesung voller Mutanten und das ganz ohne (oftmals) langweilige zusätzliche Handlungsfäden. Der Autor wartet mit ein paar neuen Para-Fähigkeiten auf, die er den „Freaks of Nature“ verpasst. Allerdings werden die auch immer komplizierter und verschachtelter, sodass deren Erklärung auch immer länger wird. Klar, „Telepathie“ und „Teleportation“ waren weg, jetzt wirds fitzeliger mit aktiven und passiven Mutantenfähigkeiten. Perry Rhodan NEO – Die Genesis-Krise / Der Glanz des Imperiums (Folgen 47+48) weiterlesen →
Während sich der Arkonide Atlan auf dem Planeten Gäa nach nahezu tödlichen Verletzungen mühsam ins Leben zurückkämpft, gibt sein Extrahirn immer wieder Erinnerungen preis, die seit Jahrtausenden verborgen waren. Es sind Erinnerungen an die rund 10.000 Jahre, die der relativ Unsterbliche auf der barbarischen Erde verbringen musste. In »Kontinente des Krieges« reist Atlan mit dem Weltumsegler Magellan, er kämpft in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges und bei der Verteidigung Wiens; er trifft Nostradamus, William Shakespeare, Gustav Adolf von Schweden, Cyrano de Bergerac und zahlreiche andere Persönlichkeiten – und er nimmt den Kampf auf gegen einen mysteriösen Außerirdischen, der überall dort auftaucht, wo blutige Schlachten zwischen den Menschen geschlagen werden … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Der Klappentext verheißt uns einen außerirdischen Beobachter, der bei interessanten und erdgeschichtsträchtigen Ereignissen zum Zugucken vorbeischneit. Da könnte man ja glatt meinen, dass sich der Autor bei der TV-Serie „Fringe“ bedient hat. Aber nein, Atlan war eher da und wenn hier einer abgeguckt hat, dann wars andersrum. Perry Rhodan – Kontinente des Krieges (Atlan Zeitabenteuer 11) weiterlesen →
Auf Amerikas Highways ist eine mörderische Sekte unterwegs. Sie hat es auf Kinder abgesehen, die das Shining haben. Stephen King kehrt zu den Figuren und Szenerien eines seiner berühmtesten Romane zurück: Der Dreirad fahrende kleine Danny, der im Hotel Overlook so unter seinem besessenen Vater hat leiden müssen, ist erwachsen geworden. Aber die Vergangenheit lässt ihn nicht los, und wieder gerät er in einen Kampf zwischen Gut und Böse. Die zwölfjährige Abra hat das Shining. Kann er sie retten? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Wer kennt den Unter-die-Haut-kriech-Psycho-Grusel-Roman THE SHINING nicht? Die meisten würde ich mal sagen, denn das Buch stammt aus dem Jahr 1977 und selbst die Verfilmung von 1980 hat eine Menge Jahre auf dem Horror-Buckel. Ab und an läuft der Film mal auf Randgebührensendern im Insomnia-Nachtprogramm … wenn überhaupt. Stephen King – Doctor Sleep weiterlesen →
Eine unheimliche Mordserie erschüttert Glasgow. Menschen wird bei lebendigem Leibe der Kopf abgetrennt! Reporter Bill Conolly beginnt mit seiner Recherche – und ist am Tag darauf spurlos verschwunden. Alles, was John Sinclair bleibt, ist Bills Nachricht auf dem Anrufbeantworter: Die abgetrennten Schädel leben … und sie wollen töten! (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 66 gemacht, der erstmalig am 17. Dezember 1974 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. John Sinclair Classics – Die teuflischen Schädel (Folge 17) weiterlesen →
2134: Mehr Rohstoffe! Dass die Menschen diese Forderung auch auf den Weltraum ausdehnen würden, war nur eine Frage der technischen Möglichkeiten. Der Asteroid Ikarus, reich an Silikaten und Diamanten, soll in eine Mondumlaufbahn verlagert werden, um ihn besser ausbeuten zu können. Die Firma Gumboldt Stellar hat den Auftrag bekommen. Als Mark Brandis und die Crew seiner „Henri Dunant“ auf Wunsch von Direktor Harris dort nach dem Rechten sehen, machen sie eine erschütternde Entdeckung … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Zuerst lässt verwundern, dass diese Hörspielumsetzung offenbar aus zwei MARK-BRANDIS-Romanen zusammengebaut wurde. Aus Nummer 13 und Nummer 26 … obs da wohl zu Konflikten kommt? In beiden Bänden drohen Asteroiden auf die Erde zu stürzen. Den Bogen zwischen den beiden Romanen schlagen Igor Rublew, dessen Tagebuchaufnahmenfahrtenschreiber wir gegen Ende dieses Hörspiels hören und der Erzfeind von Mark Brandis, Friedrich Chemnitzer, der ab Band 11 immer mal wieder auftaucht und für Unruhe sorgt. Aber warum wurden die Romane mit den Nummern 23-25 bei den Verhörspielungen ausgelassen?
Zum Grübeln kommt der Hörer erstmal nicht, wird es doch schon vor dem Prolog tödlich dramatisch und Mark Brandis könnte diese Folge nicht überleben. Dramatisch gemein ist dann, dass wir diesen Handlungsort erstmal wieder verlassen müssen, damit sich uns die für diese Folge auch noch wichtigen Fragen stellen … vor allem eine: Was ist so besonderes an diesem Planetoiden, der in der Mondumlaufbahn geparkt werden soll? Die Diamantförderung dort soll doch so unwirtschaftlich sein! Und dann werden auch noch Diamanten im Allgemeinen knapp? Sehr verdächtig das Ganze!
Verdächtig machen sollte sich Mark Brandis aber nicht, wenn er gaaaaanz zuuuuufällig da mal nach dem Rechten sieht. Notrettungsaufträge hat er im Moment eh grad nicht. Verdächtigungen und Ungereimtheiten gibts auch auf Ikarus selbst … und alles dreht sich um die Diamanten. Haben wir es hier mit Schmuggel oder dreistem Diebstahl oder etwas ganz anderem zu tun?
Bevor wir das aber klären können, erleben wir nach einer halben Hörstunde wieder die Szene, die uns am Anfang schon Dramatik versprochen hat und dann mittendrin abgebrochen ist. Brandis enttarnt den Firmen Chef Gumboldt … aber ob ihm das jetzt noch etwas nützt? Außerdem droht der Ikarus auf die Erde zu stürzen! Und, wenn ständig jemand durch ein Megafon „Keine Panik!“ ruft … dann ist das eigentlich immer ein Grund, Panik zu bekommen!
Und dann bleibts bis zum Ende der Folge spannend, denn noch immer ist nicht geklärt, auf was es Marks Erzfeind eigentlich abgesehen hat.
Das Hörerlebnis:
Auch wenn die Reihe von den Dialogen und dem lebt, was der Autor durch die Blume der Science-Fiction an Gesellschaftskritik der 1980er loswerden will, kommt der Hörspaß nicht zu kurz. Immer gibts eine zur Szene passende Geräuschkulisse zu hören und auch die Musik ist liebevoll ausgewählt und arrangiert, was die Dramatik noch intensiver macht.
Die Sprecher machen allesamt einen überzeugenden Job und lassen das Kopfkinofeeling ungetrübte Unterhaltung bereiten.
Die Sprecher und ihre Rollen:
Piet Gumboldt: Thomas Nero Wolff
Mark Brandis: Michael Lott
Prolog: Wolf Frass
Ruth O’Hara: Dorothea Anna Hagena
John Harris: Gerhart Hinze
Lt. Iwan Stroganow: Martin Wehrmann
Lt. Pablo Torrente: Martin Keßler
Dr. Rebecca Levy: Claudia Urbschat-Mingues
Walter “Wally” Ryan: Uve Teschner
Bordsystem CORA: Mira Christine Mühlenhof
Maurice Addams: Michael Hansonis
Dr. Egon Mildrich: Rüdiger Evers
Col. Igor Rublew: Uwe Jellinek
sowie Sven Bottesch, Jochim C. Redeker und Hanna Ziemens
Trackliste:
1. In der Steuerzentrale
2. Prolog
3. Vorahnung in Metropolis
4. Asteroid Ikarus
5. Detektivarbeit
6. Halothanvergiftet
7. Gravitationstrahlung steigt rapide!
8. Ryan und der Torpedo
9. Das Vermächtnis des Wanderplaneten
10. Showdown in der Wüste
Technik-Credits:
Nach Motiven der Romane “Ikarus, Ikarus…“ und „Countdown für die Erde“ von Nikolai v. Michalewsky
Manuskript: Balthasar von Weymarn
Sounddesign & Musik: Jochim-C. Redeker
Aufnahme: Sven-Michael Bluhm, Manuel Mendes Teixeira
Produktion, Regie und Schnitt: Jochim-C. Redeker & Balthasar von Weymarn
Artwork: Alexander Preuss
Layout/ Satz: Jürgen Straub
Product Management: dp
Die Ausstattung:
Die CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet enthält eine Aufstellung der bereits veröffentlichten Folgen, einer Begriffserklärung zum Thema „Asteroidenausbeutung“ und einer Info darüber, dass es sogar Unterrichtsmaterialien für den Schulunterricht der 7. und 8. Klasse zu MARK BRANDIS gibt. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.
Mein Fazit:
Was mit einer eher harmlos anmutenden Undercover-Asteroidenkontrolle beginnt, wird von Hörminute zu Hörminute immer dramatischer. Dabei gehts sogar Mark Brandis an den Kragen. Sein Erzfeind taucht auf und was der überhaupt vorhat, das ist bis ganz zum Schluss ungewiss und hält die eh schon spannende Spannung noch spannender.
Gehts um die Diamanten auf dem Asteroiden oder um den Fahrtenschreiber der STELLA POLARIS, der sich auf ihm befindet? Wer das herausfinden will, der muss und darf bis zum Ende gespannt zuhören und am Ende mit bangem Blick in Richtung Folge 27 schauen, denn dann siehts für die Erde nicht gut aus.
„Das da vorne sind doch nie im Leben echte Indianer!“ Bob griff zur Wasserpistole. Justus schob seinen Hut tief ins Gesicht.“Das werden wir erst wissen, wenn uns der erste Pfeil trifft.“ Für Filmaufnahmen verwandelt sich Rocky Beach in eine Westernstadt. Auch Justus, Peter und Bob sehen plötzlich wie richtige Cowboys auch. Doch leider gibt es im Wilden Westen auch eine Menge Bösewichte. Und diese sind plötzlich echter, als den drei Freunden lieb ist. Ein Duell liegt in der Luft. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Yee-haw Bleichgesichter … sattelt eure Kirschkuchen und verschlingt eure Pferde … oder umgekehrt, je nach Vorliebe … es geht gen Westen. Na ja, oder auch nicht, denn der Westen kommt nach Rocky Beach und das liegt ja eh schon im Westen der USA. Ist auch besser so, schließlich haben die jungen Jungs noch keinen Führerschein, da würde es etwas dauern, bis sie ankämen, wenn sie selbst führen. Die drei ??? Kids – Im Wilden Westen (Folge 35) weiterlesen →
Die anstehenden Festtage haben sich Justus, Peter und Bob wahrlich anders vorgestellt: Durch einen Zufall wird Justus Zeuge, wie Tante Mathildas Freundin Lydia Candle am 1. Dezember in ihrem Adventskalender einen erschreckenden Fund entdeckt! Und schon bald stellt sich heraus, dass ein furchtbares Verbrechen verübt werden soll! Viel Zeit bleibt den drei Detektiven nicht, diesen verzwickten Fall zu lösen, in dem an jedem Tag neue Stolpersteine auftauchen, die schließlich nicht nur das Leben von Bob Andrews bedrohen! Die Zeit drängt, und bis zum 24. Dezember gilt es manch harte Nuss zu knacken … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
„… und wenn die fünfte Kerze brennt, dann hast du Weihnachten verpennt!“ Tja, entweder das oder es ist Anfang Oktober und es gibt eine neue „Die drei ??? – Sonderbox“ zu kaufen. Diesmal ists der auf CD gepresste Download-Adventskalender des letzten Jahres, der (passenderweise) im Dezember 2012 tageshäppchenweise erschienen ist. Warum dann jetzt schon diese Veröffentlichung? Womöglich, weils im Dezember einen neuen Hörkalender gibt … und zwei Weihnachtsgeschichten wären eine zu viel.
Und so erleben wir unseren ersten „24“-Fall der Jungdetektive, quasi in Semi-Echtzeit, denn jeden Tag gibts neue Informationen, neue Rechercheergebnisse und jede Menge zu hören für den Lauscher am Lautsprecher. Und der muss nicht einen ganzen Tag warten, bis es weitergeht, er kann direkt weiterhören … wobei das auch relativ ist, schließlich musste er dafür zehn Monate warten. Wohl dem, der das durchgehalten hat.
Die Tageshäppchen-Folgen sind zwischen zwei und 16 Minuten lang, wobei natürlich der letzte Teil der 16-Minuten-Auflöser ist … im normalen Adventskalender ist hinter diesem Türchen ja auch immer der dickste Schokostern. Und auch ein weiterer Tag ist besonders … besonders ärgerlich gewesen für den Käufer der Einzelfolge im letzten Jahr, nehme ich an … der ist nämlich keine drei Minuten lang und selbst Peter bemerkt noch mal für alle, dass an diesem Tag wirklich gar nichts passiert ist.
Schön und besonders ist an diesem mehrteiligen Fall aber, dass wir alle paar Minuten einen spannenden Cliffhanger serviert bekommen, ähnlich einer amerikanischen Fernsehserie, in der es vor der Werbung auch immer extra interessant wird. Die bekannte Intro-Musik gibts übrigens nicht vor jedem Teil zu hören, sondern nur vor dem Ersten. Die restlichen Tage werden mit teilweise bekannten Hörspiel-Klängen weihnachtlich eingeläutet.
(Unnützes) Wissen sammeln wir bei diesem Drei-Stunden-Fall übrigens auch und lernen Lupara Bianca kennen. Das ist keine exotische Tänzerin, sondern die Bezeichnung für einen in Mafia-Kreisen spurlos beseitigten Leichnam. Nicht sehr vorweihnachtlich … das merken die Jungs auch an. Und das Ganze scheint ein Fall zu werden, der für Kinderohren nicht passend ist. Empfohlen ab 8 Jahren? Zum Glück gibts Mord und Totschlag aber nur in Peters Kopf … da sollten die beiden auch bleiben.
Und woher der Nikolaus kommt sowie was Advent ist, bekommen wir auch erklärt. Dass der Autor Schleichwerbung für den Hersteller eines bekannten Multitools macht, das Justus besitzt, das hätten wir jetzt nicht unbedingt zu wissen gebraucht. Bei aller Belehrung über die deutschen Bräuche hat der Autor allerdings übersehen, dass natürlich Heiligabend auch in den USA am gleichen Tag ist, er heißt nur anders. Und die Geschenke gibts erst am nächsten Morgen.
Spannend wirds zunehmend auch ganz ohne Gewalt, während wir tageweise im Fall der terrorisierten Mrs. Candle vorankommen. Was ich allerdings nicht verstanden habe: Wieso besuchen die drei Detektive den womöglich doch nicht von einem Hai zerfleischten Enkel der alten Dame nicht einfach im Gefängnis, in dem er sitzen soll? Stattdessen halten und heften sie sich an den Tippgeber und fragen ausgerechnet ihn, ob sie den Inhaftierten Edward Candle besuchen können. Als ob er das zu entscheiden hätte.
Dass dies aber kein grober Schnitzer des Autors ist, sondern Kalkül, das erfreut und sorgt für einen stetig ansteigenden Spannungsbogen. Nichts ist gradlinig, vieles nicht einfach zu durchschauen und obwohl es anfangs eigentlich nur darum geht, einen einzelnen Mann zu finden, wird der Hörer geschickt an die Story gefesselt und bleibt dran … fast bis zum fünften Advent.
Aber auch zum zwischendurch Grinsen gibts für den Serienfan etwas, wenn Bob zum Beispiel sarkastisch meint, dass eine Tunnelverbindung zum Haus von Mrs. Candle „mal was ganz Neues“ wäre.
Mitraten kann der geneigte Hörer hier leider nicht wirklich, das machts auf der anderen Seite aber entspannter und man kann sich gespannt zurücklehnen und die drei Jungs ihren Job machen lassen. Dabei geraten sie auch schon mal aufs Glatteis oder in die Quere von Inspektor Cotta oder jagen Schnitzel.
Trotz der Länge des Hörspiels hält sich die Anzahl der Sprecher in Grenzen und alle machen einen sehr überzeugenden Job … bis auf „die Polizistin“, die wie Robocop klingt. Sehr abgehackt und mechanisch spricht Carolin Fortenbacher ihren Text, sorgt aber mit ihrem Charakter für einen tagelangen Lacher am nächsten Tag.
Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler: Thomas Fritsch
Justus Jonas: Oliver Rohrbeck
Peter Shaw: Jens Wawrczeck
Bob Andrews: Andreas Fröhlich
Mrs. Lydia Candle: Monika John
Jeremias Howard: Gosta Liptow
Empfangsdame: Katja Brügger
Radiosprecherin: Simona Pahl
Tante Mathilda: Karin Lieneweg
Inspektor Cotta: Holger Mahlich
Patricia Handerson: Janina Richter
Polizistin: Carolin Fortenbacher
Schausteller: Eckart Dux
Edward Candle: Robin Brosch
Blacky: Heikedine Körting
Trackliste:
01 – Der 5. Advent: 01. Dezember
02 – Der 5. Advent: 02. Dezember
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24 – Der 5. Advent: 24. Dezember
Technik-Credits:
Based on characters created by Robert Arthur
Buch und Effekte: André Minninger
Redaktion und Geräusche: Wanda Osten
Regie und Produktion: Heikedine Körting
Titelmusik: Simon Bertling & Christian Hagitte (STIL)
Musik: Christian Hagitte & Simon Bertling (STIL), Morgenstern, Stahlberg, Morgenstern, Betty George, Conrad, Johann Friedrich Fasch, Bach, Mozart, Corelli, Händel
Cover-Illustration: Silvia Christoph
Design: Atelier Schoedsack
Die Ausstattung:
Die CDs stecken in einem Jewel-Klapp-Case. Die CDs sind mit dem Cover-Motiv bedruckt, wobei bei CD A noch keine Kerze brennt, bei CD B bereits zwei und bei CD C alle fünf Kerzen. Das Booklet enthält kleine Inhaltsangaben für jede der Mini-Folgen, denen jeweils eine leicht veränderte Version des Cover-Motivs vorangestellt ist. Würde man diese 24 Bildchen ausschneiden und sich ein Daumenkino basteln, so könnte man verfolgen, wie die Kerzen nach und nach angezündet werden und runterbrennen. Eine sehr schöne Idee.
Zusätzlich gibts noch eine Doppelseite Werbung für „Drei ???“-Merchandise-Artikel, eine Aufstellung der Sprecher und ihrer Rollen und die Technik-Credits. Da kein Platz mehr blieb ist die Trackliste diesmal unter CD C auf der Innenseite des Covers zu finden.
Mein Fazit:
„Der längste Drei-Fragezeichen-Fall ever“ lässt die Zeit wie im Flug vergehen. Der Autor schafft es geschickt, eine eigentlich recht einfach und durchsichtig erscheinende Story mit jedem „Tag“ weiter aufzubohren. Mit jedem Track kommt mehr Spannung auf und es gibt sogar die eine und andere Wendung zu erleben.
Und so verbringt der Hörer hier drei tolle, vorweihnachtliche Hörstunden (im Oktober), die zwar nur einen einzigen Fall behandeln, aber keine Minute lang künstlich gestreckt klingen. Der Spannungsbogen steigt stetig an und die Ermittlungen der Jungs fesseln den Hörer an den Lautsprecher.
Diese Sonderfolgen-Spezial-Box reiht sich nahtlos in die Mehr-CD-Fälle der Jungs ein und steht weder ihnen noch den besten Einstunden-Abenteuern im Unterhaltungswert nach.
3 Audio-CDs mit 2:50 Std. Gesamtspieldauer
CD A: 56:09 Min.
CD B: 47:23 Min.
CD C: 67:48 Min.
Vom Verlag empfohlen ab 8 Jahren
EAN: 887254363927 www.natuerlichvoneuropa.de
Der Autor vergibt: (5/5) Ihr vergebt: (13 Stimmen, Durchschnitt: 2,38 von 5)
Mehr als 150 weitere Rezensionen zu den „Drei ???“ findet ihr in unserer Datenbank.
Der Nachwuchsfußballer Lenni Carson trainiert hart für die Aufnahme in die Profi Liga. Doch plötzlich droht eine Reihe gefährlicher Vorkommnisse seine Karriere zu beenden. Welche Rolle spielt der Mann mit dem gruseligen Pferdefuß? Müssen „Die drei ???“ es tatsächlich mit dem Teufel persönlich aufnehmen? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Bis zur nächsten WM oder EM der deutschen Fußball-Männer wollte der Verlag offenbar nicht warten und so gibts schon jetzt eine neue Fußball-Episode der drei Jungs aus Rocky Beach. Dass in den USA, wo die drei ja nun mal leben und ermitteln, Fußball eher von Mädchen gespielt wird, während sich Jungs eher beim Baseball, Basketball, Football oder auch mal beim Lacrosse austoben, wird wie immer ignoriert. Hey, ich mag Fußball, aber dennoch fänd ichs prima, wenn Peter auch mal was anderes spielen würde. Ist ja nicht so, dass Kids und Jugendliche nur eine Sportart ausprobieren in ihrem Leben. Die drei ??? – Fußball-Teufel (Folge 164) weiterlesen →
Kanada Ende des 19. Jahrhunderts. Das ältere Geschwisterpaar Marilla und Matthew Cuthbert hat sich entschlossen, einen Waisenjungen aufzunehmen, der Matthew bei der Arbeit auf der Farm unterstützen soll. Versehentlich schickt das Waisenhaus jedoch ein Mädchen nach Prince Edward Island – die quicklebendige und sehr mitteilsame Anne Shirley. Als Anne Green Gables, das schöne Farmhaus der Cuthberts, erblickt, ist sie sich sicher, dass dies der Platz ist, an dem sie für immer bleiben möchte … (Verlagsinfo zur ersten Folge)
Das Rennen um die verschollen geglaubte Katana-Flotte spitzt sich dramatisch zu. Mit einem heimtückischen Trick gelingt es Großadmiral Thrawn, den Schmuggler Talon Karrde, der die Position der Katana-Flotte kennt, in seine Gewalt zu bringen. Für Mara Jade und Luke Skywalker beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das Imperium will die Information um jeden Preis aus Karrde herausquetschen. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Leia „Lady Vader“ Organa-Solo ist ja bekanntlich immer noch auf diplomatischer Freunde-Werbe-Tour bei den Noghri, um die Kämpfer für sich und ihre Sache zu gewinnen. Langsam könnte sie aber auch wieder mal von deren Heimatwelt starten … was sie auch vorhat, ist nur nicht ganz so einfach. Star Wars – Flucht von der Schimäre (Die dunkle Seite der Macht 4) weiterlesen →
Alle 76 Jahre findet auf dem finsteren Schloss Breddin das „Spuk- und Schreckfest“ von HUI BUHs durchtriebenem Großonkel Willibur statt. Und wie jedes Mal erhält auch das Schlossgespenst von Burgeck eine Einladung zur zünftigen Gruselparty, bei welcher der Hausherr traditionell seine Gäste durch clevere Spukereien piesackt und nach allen Regeln der Geisterkunst Hopps nimmt. Obwohl es HUI BUH also gar nicht so sehr in den Kram passt seine bucklige Verwandtschaft zu treffen, hat er diesmal einen wichtigen Grund: Onkel Willibur ist Besitzer der Geisterschleim-Fabriken. Solcher wird auf Schloss Burgeck zurzeit dringend benötigt, da durch (s)ein Missgeschick Königin Konstanzias heiß geliebter Rosengarten, während ihrer kurzen Abwesenheit, zu Stein verspukt wurde.
Besagter Geisterschleim ist nun mal dummerweise das einzige Gegenmittel und ansonsten eben alles andere als leicht zu bekommen. Tommy und Sophie nötigen HUI BUH sie heimlich mit zu nehmen, um etwas von der begehrten Pampe abzugreifen. Die Zeit drängt. Doch wie das immer so ist – offenbar im diesseitigen wie im jenseitigen – Leben: Es kommt meist alles ganz anders als geplant. So ist nicht nur Konstanzia viel früher von ihrer Reise zurück und ob des Zustands ihres Gartens sowie Tommys und Sophies eigenmächtiger Gang in die Geisterwelt entsetzt, es findet sich schließlich gar die komplette königliche Familie als Gespenster verkleidet auf Schloss Breddin wieder, in welchem Seltsames vorgeht. Und wo ist der eigentliche Gastgeber, jetzt, da unaufhaltsam ein Gast nach dem anderen in Stein verwandelt wird ?! HUI BUH – Neue Welt: Das Rätsel im Spukschloss (Folge 19) weiterlesen →
Wintersonnenwende, kurz vor Weihnachten – die Millionenstadt erstrahlt wie jedes Jahr im Glanz der unzähligen Lichterketten. Auf der Jagd nach den letzten Geschenken strömen ie Menschen durch die Einkaufsstraßen. Tim, Karl, Gaby und Klößchen flüchten vor dem Weihnachtstrubel und gönnen sich einen spannenden Kinoabend. Doch gleich zu Beginn der Vorstellung fällt der Strom aus. Und das nicht nur im Kino. Eine unheimliche Finsternis legt sich über die gesamte Stadt! Die längste Nacht des Jahres beginnt … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Im Süden Deutschlands hats noch 25 Grad und seit ein paar Wochen gibts Lebkuchen im Supermarkt (jetzt schmeckt der wenigstens noch) … da reiht sich die vorgezogene Weihnachtsfolge der TKKG-Bande Ende September prima in diese seltsame Reihe ein und fällt gar nicht auf, auch wenn es dieses Jahr noch eine TKKG-Folge geben wird. TKKG – Die ewige Finsternis (Folge 184) weiterlesen →
Jacks Seele scheint für alle Ewigkeit verloren zu sein. Doch dann entdecken seine Eltern einen Hinweis auf die Rettung vor dem Fegefeuer. Allerdings weiß niemand, wo die Lösung aller Probleme versteckt sein könnte. In ihrer Verzweiflung ruft Kim den Höllenfürst herbei, und spielt mit ihm ein gefährliches Spiel, das allen Menschen in Jacksonville ihr Leben kosten könnte. Jack und seine treuen Mitstreiter haben keine andere Wahl: die Krieger des Lichts setzen alles auf eine Karte. Und sie pokern höher als jemals zuvor!(Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Professor Doom lebt … wer hätte das gedacht? Jeder! Ohne ihn wärs aber auch langweilig geworden im Slaughterversum. Allerdings ist er obdachlos, weil irgendwie alles, was er in den letzten Folgen versucht hat, in Schutt und Asche gelegt wurde, unter dem er auch noch eine ganze Woche lang begraben lag. Umso sauerererer ist er nun. Dass Lucy Lucifer da spontan auftaucht, passt ihm da ganz gut. Der braucht nämlich seine Hilfe … „Scheiß Exorzismus!“ aber auch. Jack Slaughter – Der satanische Gral (Folge 20) weiterlesen →
Mai 2037: Seit Perry Rhodans Begegnung mit den Arkoniden verläuft die Entwicklung auf der Erde so rasant, dass sich manche Menschen überfordert fühlen, wenngleich die meisten euphorisiert sind. Das Tor zu den Sternen steht offen und es gibt immer mehr Kontakte zu Außerirdischen. Zu diesen zählen die menschenähnlichen Ferronen aus dem Wega-System oder die riesenhaften Naats, die auf viele Menschen bedrohlich wirken. Damit die Naats ein positiveres Image bekommen, wird – auf den ersten Blick – ein bizarrer Plan entwickelt: ein Rugby-Spiel zwischen den Naats und einer Weltauswahl. Weniger sportlich sind die Taten des Mutanten André Noir. Seine Morde ziehen eine Blutspur durch Europa. Zwei junge Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten heften sich an seine Fersen: Sie wollen verhindern, dass seine düstere Vision von der Zukunft der Erde Wirklichkeit wird … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Woohoo, es gibt wieder Mutanten in Aktion zu erleben. Die beliebten Geistkraftsportler könnten nach meinem Geschmack gern in jedem NEO auftauchen. Sportlich solls ja auch diesmal zugehen … die Idee eines Rugby-Spiels find ich … na ja … ungewöhnlich, das triffts wohl. Aber hey, wir sind hier bei NEO, da ist alles möglich und so soll es ja auch sein. Always surprise your audience … und ich war auf jeden Fall überrascht, als ich den Klappentext gelesen hab. Perry Rhodan NEO – Mutanten in Not / Am Rand des Abgrunds (Folgen 45+46) weiterlesen →
Sophie ist verzweifelt: Hat sie doch glatt vergessen, dass sie ein Referat über das Mittelalter und seine Gebräuche verfassen soll. Der Abgabetermin ist bereits am nächsten Tag. Glücklicherweise gibt es da ja einen gewissen Schlossgeist, der seit 500 Jahren auf Schloss Burgeck wohnt und somit eine erstklassige Quelle für Insiderwissen sein sollte. HUI BUH sträubt sich jedoch ein wenig, aus dem Nähkästchen zu plaudern. Der alte Kastellan steuert immerhin ein altes Pergament bei, auf dem das ursprüngliche Schloss und all seine Gänge abgebildet sind. Auf Basis dessen versucht HUI BUH nun mittels eines „Spukipedia“-Rituals dem guten Stück brauchbare Informationen zu entlocken, die Sophie weiterhelfen könnten. Natürlich geht das Ganze fürchterlich schief und statt dessen schleudert ein mysteriöser Strudel das Schlossgespenst, Tommy und Sophie ins Mittelalter. Just in die Zeit in der Julius der 85. und seine unausstehliche Gattin Mimosita regieren. HUI BUH steht sich zudem selbst gegenüber – als quicklebendiger Ritter Balduin. Komplikationen und Verwicklungen zwischen dem höfischen Volk und den Besuchern aus der Zukunft sind unter diesen Umständen selbstredend unausweichlich …HUI BUH – Neue Welt: Zurück im Mittelalter (Folge 12) weiterlesen →
Die für Onkel Titus übernommene Überführungsfahrt eines Chysler quer durch die Rocky Mountains endet für die drei ??? im dichten Nebel. Genauer gesagt in einem heruntergekommenen und sehr einsamen Berghotel namens „King of the Mountain“. De facto scheinen die Jungs seit Jahren die ersten Gäste zu sein, die der höchst kauzige Hotelier Fynch Hunterman mit seiner Gastfreundlichkeit beglücken darf. Davon müssen zumindest Peter und Bob aber erst einmal überzeugt werden, während der erste Detektiv schon gleich wieder ein Geheimnis wittert und förmlich darauf brennt, eine Nacht in der seltsamen Absteige zu verbringen.
Tatsächlich rankt sich um das Hotel und seine Umgebung eine düstere Geschichte von einem Flugzeugabsturz vor etwa zehn Jahren, der gleichwohl auch den Punkt markiert, an dem das ehemals florierende Haus dem Niedergang geweiht war. Ein Agent sei mit einer einmotorigen Maschine ganz in der Nähe notgelandet, woraufhin sich die CIA auf die Suche nach einem kleinen schwarzen Kästchen machte und dabei die halbe Umgebung umgrub. Erfolglos. Der Pilot hatte nur rätselhafte Zeilen für seine Schwester hinterlassen, wo dieses zu finden sei. Ein klarer Fall für die drei Fragezeichen. Doch sie stoßen auf renitente Gegenwehr eines geheimnisvollen Verfolgers.Die drei ??? und der verschollene Pilot (Folge 163) weiterlesen →
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