Olof Hagström war gerade einmal vierzehn Jahre alt, als er den Mord an Lina Stavred gestand. Nun, mehr als zwei Jahrzehnte später, zieht es ihn spontan zurück zu seinem Elternhaus. Er biegt von der Autobahn ab und folgt den kleinen Straßen, die ihn zu dem Haus seiner Kindheit führen. Im Badezimmer findet er seinen leblosen Vater vor – augenscheinlich ermordet.
DIe Polizistin Eira Sjödin ermittelt in diesem Mordfall und wird selbst von ihrer Kindheit eingeholt. Denn obwohl sie gerade erst neun Jahre alt war, als Lina ermordet wurde, kann sie sich gut daran erinnern. Olof war jahrelang die Hauptfigur ihrer Albträume.
Drei Frauen, zwei Opfer – wird die dritte überleben? Ein einfacher Plot, jedoch kunstvoll erzählt und mit Überraschungen gespickt. „Der Sommermörder“ ist nicht nur ein feiner britischer Psychothriller, sondern auch das einfühlsame Porträt dreier völlig unterschiedlicher Frauen.
Eine kurze Liebesaffäre entwickelt sich zu einem mörderischen Albtraum: Mirandas neuer Freund, mit dem sie Schluss gemacht hat, schleicht sich als Freund ihrer Schwester Kerry zurück in ihr Leben, spioniert sie aus, verbündet sich mit ihrer Familie, verdrängt sie aus ihrer Wohnung.
Keiner glaubt Miranda, dass Brendan ein Schwein ist und sich an ihr rächen will, bis es zu spät ist. Sie ist offensichtlich von ihm besessen. Es müssen zwei ihr liebe Menschen sterben, bevor Miranda verzweifelt zurückschlägt.
Die Autoren
„Nicci French“ ist das kombinierte Pseudonym der Londoner Autorin Nicci Gerrard mit weitreichenden psychologischen Kenntnissen und des Journalisten Sean French. Die beiden haben mit „Höhenangst“ und vor allem mit dem genialen Thriller „Sommermörder“ viele Fans unter Thrillerfreunden gewonnen. Das Paar lebt mit seinen Kindern im Süden von London.
Acht Gäste und ein Mord im Haus der Queen of Crime
Eine Schar Festtagsgäste hat sich für drei Tage in Mallowan Hall eingefunden. Das versteckt in den Hügeln von Devonshire liegende Anwesen gehört der berühmten Schriftstellerin Agatha Christie. Doch den Haushalt führt die energische Phyllida Bright, und sie ist es auch, die am ersten Morgen der Festlichkeiten in der Bibliothek einen fremden Toten findet. Sie weiß, dass Aufsehen unbedingt zu vermeiden ist und die örtliche Polizei zur Umständlichkeit neigt. Während im Garten ein Heer von Fotografen lauert, beschließt Phyllida, in die Fußstapfen ihres hochverehrten Hercule Poirot zu treten – mit ungeahnten Folgen… (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
“Die Dreitagemordgesellschaft” ist ein unterhaltsamer, raffinierter Locked-Room-Krimi mit viel “Downton Abbey” Flair. Aber das Buch ist auch ein faszinierender Mix aus Cosy-Crime-Fiction und Biographie, denn man erfährt viele Fakten über Agatha Christie, die eine wirklich interessante, beeindruckende Persönlichkeit war! Colleen Cambridge – Die Dreitagemordgesellschaft weiterlesen →
1 „The Girl with the Dragon Tattoo“
2 „The Girl Who Played with Fire“
3 „The Girl Who Kicked the Hornets‘ Nest“
Anspruchslos, aber spannend erzählt: eine doppelte Ermittlung
Mikael Blomkvist, Mitherausgeber des Enthüllungsmagazins „Millennium“, wird wegen Verleumdung des Industriellen Wennerström zu einer Geldbuße und einer Gefängnisstrafe verurteilt. Deshalb könnte ihn der Auftrag des Multimillionärs Henrik Vanger zumindest aus einer finanziellen Klemme befreien: Er soll das spurlose Verschwinden von dessen Lieblingsnichte Harriet vor fast 40 Jahren aufklären und eine Familienchronik verfassen. Der alte Vanger glaubt, dass Harriet ermordet wurde und der Mörder noch lebt – in den Reihen seiner eigenen Familie. Blomkvist beginnt zu ermitteln – und bekommt schon bald erste Drohungen zu hören.
Gerritsens erster Thriller, mit einem Schuss Romantik
Die erste Leiche ist ein Rätsel: jung, schön, unverletzt. Sie hält ein Streichholzheft in der Hand, in das eine Telefonnummer geschrieben wurde, die von Adam Quantrell, dem Chef des Bostoner Pharmakonzerns Cygnus. Die zweite Leiche ist eine Warnung, auch sie wurde im Sozialghetto South Lexington gefunden. Das dritte Opfer, ein Bodybuilder, lebt noch. Rechtsmedizinerin Kat Novak fürchtet, ein Serienmörder gehe um. Doch was hat ein Konzernchef damit zu tun?
Am Silvester-Abend gibt Rhys Lloyd die Party aller Partys: Seine Ferienhäuser an einem See in Wales sind ein voller Erfolg, und er hat die walisischen Dorfbewohner großzügig eingeladen, mit ihren neuen reichen Nachbarn Champagner zu trinken. Doch nicht alle sind zum Feiern da: Um Mitternacht treibt Lloyds Leiche im See. Am Neujahrstag hat Ermittlerin Ffion Morgan ein Dorf voller Verdächtiger – die zugleich ihre Nachbarn, Freunde und Familie sind. Sie alle haben ein Motiv. Und niemand sagt wirklich die Wahrheit, auch Ffion nicht. Aber wer von ihnen lügt, um einer Verhaftung zu entgehen? In einem Dorf mit so vielen Geheimnissen ist ein Mord erst der Anfang … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
“Die letzte Party” ist der überaus gelungene Auftakt der ersten Krimi-Reihe von Clare Macintosh: Unterhaltsam, fesselnd, raffiniert, voller Geheimnisse, Lügen, Überraschungen und herrlich schwarzem Humor! Ich bin restlos begeistert! Clare Macintosh – Die letzte Party weiterlesen →
Der ehemalige Polizeiermittler Harry Hole hat mittlerweile ein neues Leben in Los Angeles begonnen. Dort lebt er ein vom Alkohol geprägtes Leben. Als in Oslo zwei junge, schöne Frauen ermordet werden, fordert Katrine Bratt die Hilfe von Hole an. Doch ihre Stimme bleibt bei der Polizei unerhört. Doch der schwerreiche Tatverdächtige, ein Immobilienhai, heuert Hole als Privatermittler an – gegen ein Vermögen versteht sich von selbst.
Hole stellt sich sein eigenes Team aus ähnlich komischen Vögeln und fragwürdigen Persönlichkeiten wie er selbst zusammen.
Eine vermisste Studentin. Ein Privatdetektiv ohne finanzielle Sorgen. Eine ehrgeizige Kommissarin. Niemand sieht die Tiefe der pechschwarzen, menschlichen Abgründe, auf die alle zusteuern. „Vienna’s Secrets“ ist ein rasant und szenisch geschriebener Thriller, der mitten in der Bundeshauptstadt spielt. (Klappentext)
Der schreckliche Terroranschlag in Kopenhagen wirft immer noch seinen Schatten auf den Ermittler Martin Junckersen: Während er im Fall eines toten Anwalts zu ermitteln beginnt, erhält seine Frau Charlotte einen anonymen Hinweis: Der Anschlag sechs Monate zuvor hätte verhindert werden können – und Martin soll in die Vertuschung verwickelt gewesen sein.
Als Journalistin konfrontiert Charlotte ihren Mann, doch der bestreitet alles. Insgeheim fürchtet er um sein eigenes und Charlottes Leben, wenn sie die Story weiterverfolgt. Einzig Martins ehemalige Kollegin Signe will der Reporterin helfen, doch ihr Antrieb ist ein persönlicher …
Als Charlottes Informant brutal ermordet wird, beschließt Signe, dass es an der Zeit ist für die Wahrheit. Und so kommt sie einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur, die bis in die höchsten Kreise der dänischen Politik reicht und in die auch Martin Junckers Mordopfer verwickelt ist … (Verlagsinfo) Kim Faber & Janni Pedersen – Todland. Ein Fall für Juncker und Kristiansen, Band 2 weiterlesen →
Die drei Freundinnen Jayne, Emily und Ruth sind auf dem Weg in die Moorlandschaft nahe der schottischen Grenze. Dort möchten sie ihr jährliches Freunde-Wochenende verbringen. Sie erwarten ihre Ehemänner am kommenden Tag. Als sie bei Dark Fell Barn, einem abgelegen Scheunenhaus, ankommen, erwartet sie dort eine erschreckende Nachricht. Auf dem Küchentisch lehnt ein Brief an einer Prosecco-Flasche. In diesem Brief behauptet der Absender, dass er einer der Ehemänner beim Lesen der Nachricht bereits getötet hat. Nach dem ersten Schrecken glauben die drei Frauen an einen üblen Scherz und versuchen ihre Männer telefonisch zu erreichen. Doch dabei stellen sie fest, dass sie weder Handyempfang noch Internet haben und sozusagen von der Außenwelt abgeschirmt sind. Ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt.
Die Bostoner Privatdetektivin Sunny Randall erhält von Zuhälterkönig Tony Marcus den Auftrag, seine verschwundene Freundin und Managerin Lisa Morneau zu suchen, die nach einem Besuch im Nachtklub seines neuen Konkurrenten Gabriel Jabari spurlos verschwunden ist. Könnte sie zu ihm übergelaufen sein? Als eine Zeugin wenige Stunden nach diesem Gespräch getötet wird, wird Sunny klar, dass es hier nicht nur darum geht, dass sie die Schuld, die sie gegenüber Marcus hat – sie hat ihn gelinkt – abtragen kann, sondern dass mehr dahintersteckt.
Taylor Henry, der Sohn des Senators Henry, liegt tot auf der Straße. Und das kurz vor den Wahlen. Paul Madvig hatte sich vor Kurzem mit Taylor gestritten, denn Taylor machte Madvigs Schwester Opal den Hof, und das passte Madvig nicht. Ist Madvig der Mörder? Viele glauben das. Madvigs Freund Ned Beaumont beginnt nachzuforschen und stößt dabei auf ein Wespennest.
Die rauschende Mittsommerparty eines Luxushotels auf einer kleinen, wildromantischen Flussinsel in Essex endet in einer Katastrophe: Gleich mehrere Gäste ertrinken nachts in den kalten Fluten. Die junge Hotelmanagerin Hannah entwickelt daraufhin eine panische Furcht vor Wasser, die sie buchstäblich auf der Insel gefangen hält, selbst als sich das Hotel mit dem Wintereinbruch endgültig leert. Inzwischen ist sie überzeugt, dass die schreckliche Nacht kein Unfall war. Warum weigert sich ihre Schwester, die auch im Wasser war, darüber zu sprechen? Hannah ist allerdings nicht so einsam auf der Insel, wie sie glaubt … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
“Schwarzes Wasser” ist ein Locked-Room-Setting Psychothriller, der mich wie eine reißende Strömung gepackt und nicht mehr losgelassen hat. Der atmosphärische Schreibstil erzeugt eine greifbar unheilvolle Stimmung, die immer intensiver wird. Das schaurig schöne Setting verstärkt diesen Eindruck: Eine sagenumwobene Insel, ein geschichtsträchtiges, morbides Nobelhotel, umgeben von dichten Wäldern mit vielen verschiedenen Tieren und natürlich dem Blackwater – teils Meer, teils Fluss – der wegen seiner tückischen Strömung auch Schwarzes Wasser genannt wird.S. K. Tremayne – Schwarzes Wasser weiterlesen →
Birne fängt nach seinem Einstieg in den Polizeidienst in Augsburg an. Doch weder vermeintliche Bombenleger und durchgeknallte Kollegen noch übereifrige Rentner und liebestolle Frauen können seinem unerschütterlichen Optimismus etwas anhaben. Birne geht seinen Weg – und wenn es sein muss, auch über Leichen …
Erstmals legt der Meister des Justizthrillers drei Kurzromane vor: packend, humorvoll, berührend.
Vor drei Jahren hat der Anwalt Mack Stafford eine große Summe Geld veruntreut und ist untergetaucht. Nun liegt seine Ex-Frau im Sterben, und Jake Brigance soll ihm dabei helfen, zurückzukehren.
Seit vierzehn Jahren sitzt Cody in der Todeszelle, und an diesem Tag soll das Urteil vollstreckt werden. Doch er hat noch einen Wunsch.
Zwei Brüder führen gemeinsam eine Kanzlei, obwohl sie sich gegenseitig zutiefst verabscheuen. Einig sie sich nur in ihrem Hass auf den Vater. Sie spinnen eine Intrige gegen ihn – mit verhängnisvollen Folgen.
Mein Eindruck:
John Grisham gehen die Ideen einfach nicht aus, was im Fall von John Grisham auf jeden Fall etwas Positives ist. Er hat sogar so viele, dass nun gleich drei davon in einem Novellensammelband gepackt veröffentlicht werden. Die drei Übersetzerinnen haben sich übrigens dafür entschiedenen, den Titel des ersten Kurzromans als Gesamttitel des Buches zu wählen und nicht den des dritten, wie es im englischsprachigen Raum ist.
Charlotte Ellison, laut dem örtlichen Pfarrer eine „äußerst streitlustige junge Frau“, wächst als eine von drei Schwestern in einer begüterten Familie der noblen Carter Street im spätviktorianischen London der Gaslaternen auf. Ihre ältere Schwester Sarah ist bereits verheiratet und ihre jüngere Schwester Emily hat sich fest vorgenommen, die Frau von Lord Ashworth zu werden, um in die Aristokratie einzuheiraten.
Das behütete Leben der Frauen spielt sich vornehmlich zu Hause oder bei Freunden in der Nähe ab und dreht sich hauptsächlich um Besuche bei Nachbarn, Feste, sowie Klatsch über Liebesaffairen und Mode. Gelegentlich tut man etwas für die Armen, deren Not man mit selbstgestrickten Schals zu lindern glaubt. Ihr Vater wählt aus, welche Nachrichten bis zu den Frauen der Familie vordringen dürfen. Die werden dann aus der Zeitung vorgelesen. So kommt es auch, dass sie von dem ersten Mord in ihrer Straße erst mit Verspätung erfahren, während der zweite sie unmittelbar trifft, da es sich um das eigene Dienstmädchen handelt.
Wenn ein kleiner Gefallen zur tödlichen Falle wird …
Liam war Judes erste Liebe, doch nach einem tragischen Unglück vor vielen Jahren verschwand er ohne Erklärung aus ihrem Leben. Nun steht er plötzlich wieder vor ihr – und bittet sie um einen Gefallen. Jude ist inzwischen erfolgreiche Ärztin und glücklich verlobt, doch mit Liam fühlt sie sich noch immer verbunden, und so sagt sie zu. Schließlich handelt es sich nur um eine winzige Kleinigkeit. Doch wenige Tage später steht die Polizei vor ihrer Tür: Liam ist tot, ermordet. Jude ist die letzte Person, die ihn lebend gesehen hat und gilt somit unmittelbar als Hauptverdächtige. Sie weiß, dass nur sie allein herausfinden kann, was wirklich geschah. Doch je tiefer sie in Liams Leben eintaucht, desto unwiederbringlicher verstrickt sie sich in einem tödlichen Netz aus Lügen und Geheimnissen, und bald ist auch ihr eigenes Leben in Gefahr … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
“Tödliche Schuld” ist ungemein mitreißend geschrieben, zudem ist die Handlung so rätselhaft spannend, dass sich das Buch quasi von selbst liest! Nicci French – Tödliche Schuld weiterlesen →
Ein neuer Fall für Detective Jane Rizzoli und Rechtsmedizinerin Maura Isles. Dieses Mal beschäftigt sie der brutale Mord an einer Krankenschwester. Noch in Arbeitskleidung wurde sie von ihrem Mörder überrascht und ihr der Schädel eingeschlagen. Wer hat ein Motiv, diese allseits beliebte Frau aus dem Weg zu schaffen?
Der Fall ist eigentlich schon kompliziert genug und fordert jegliche Aufmerksam von Jane. Was ihr da gerade noch fehlt, sind die ständigen Anrufe einer besorgten Mutter, deren Tochter angeblich entführt wurde, obwohl sie in der Vergangenheit des Öfteren von Zuhause weggelaufen ist. Und dann wäre da noch Angela, Janes Mutter, die ihre Leidenschaft der Selbstjustiz entdeckt hat und ihre Nachbarschaft bewacht wie ein Schießhund – und natürlich macht sie kuriose Entdeckungen.
Taryn Moore, eine junge, hübsche und obendrein brillante Studentin, die kurz vor ihrem Graduierungsprogramm steht. Was also könnte eine Frau wie sie dazu bewogen haben, sich das Leben zu nehmen? Sie stürzte sich aus dem vierten Stock ihrer Wohnung. Detective Frankie Loomis zweifelt an, dass es sich hier um einen Selbstmord handelt. Wieso ist dann das Smartphone des Opfers nirgendwo zu finden und warum stehen zur Tatzeit warme Käsemakkaroni im Backofen? Sie vermutet eher, dass vielleicht jemand etwas zu verbergen hatte und das Handy des Opfers deswegen versteckt hat. Jedoch fällt ihr auf Anhieb niemand ein, der die junge Studentin umgebracht haben könnte.