Schlagwortarchiv: Lloyd Biggle

Lloyd Biggle, jr. (Hg.) – Gute Nachrichten aus dem Vatikan und andere „Nebula“-Preis-Stories (des Jahres 1971)

Zwei herausragende Novellen, viel Mittelklasse

Dieser Auswahlband enthält drei preisgekrönte Nebula-Stories aus dem Jahr 1971 sowie sechs für den Preis nominierte Erzählungen von bekannten AutorInnen wie Poul Anderson, Robert Silverberg, Kate Wilhelm, R.A. Lafferty, Edgar Pangborn, Katherine MacLean und andere.

Außerdem enthält der Band wertvolle Informationen über die amerikanische Science Fiction 1965 bis 1971, nämlich kritische Anmerkungen seitens Poul Anderson und Theodore Sturgeon sowie je eine Liste der Preisträger von NEBULA und HUGO Award 1965-71 – ein interessanter Überblick.

Sie repräsentieren meist hohe Qualität, zeigen aber manchmal auch Schwächen. Der Preis wird seit 1965 nicht wie der HUGO Award von Lesern, sondern von den „Science Fiction Writers of America“ vergeben, also von Kollegen der AutorInnen. Der Anspruch ist dementsprechend höher, wie mir scheint.

Hinweis

Diese Rezension beruht auf der Lektüre der englischsprachigen Originalausgabe. Daher können Abweichungen von der deutschsprachigen Ausgabe auftreten.

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Ben Bova (Hrsg.) – Das Beste aus OMNI 1. SF-Erzählungen

Die Hohepriesterin der Dinosaurier und andere kuriose Gestalten

OMNI war ein Hochglanz-Magazin für phantastische Kurzgeschichten. Pro Monat wurden eine Million Exemplare verkauft, und die Publikation hatte eigene Rundfunk- und Fernsehprogramme. Eine Zeitlang war Ben Bova, selbst ein Autor (s.u.), der Herausgeber, und es gelang ihm, ausgezeichnetes Material zu erwerben. Von Autoren, die ersten Liga der US-amerikanischen SF gehörten:

– Robert Silverbergs Story „Heilige Mutter des Mesozoikums“ war 1980 für den HUGO Award nominiert;
– Orson Scott Cards Story „Sonate ohne Begleitung” war 1980 für den NEBULA Award nominiert.

Weitere sieben Geschichten stammen von bekannten Autoren wie Lloyd Biggle. Jr., Robert L. Forward, Normand Spinrad, Ron Goulart und anderen. Ungewöhnlich und bedauerlich ist das Fehlen einer Einleitung durch den Herausgeber. Die ist nämlich bei solchen Anthologien eine gute Gepflogenheit, noch dazu bei einem der bekanntesten SF-Magazine aller Zeiten.
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Lloyd Biggle – Für Menschen verboten

Das geschieht:

Im Jahre 1986 gelingt in den (alternativen) Vereinigten Staaten von Amerika die Entwicklung eines bahnbrechenden Verfahrens zur Materieübermittlung: Statt mühsam zu reisen oder transportiert zu werden, können Menschen und Fracht nun per Teleportation in Nullzeit an jeden gewünschten Ort geschafft werden. Diese Erfindung wird nicht nur das Verkehrswesen revolutionieren, sondern alle Aspekte des Alltagslebens verändern. Nicht alle Menschen scheinen davon begeistert zu sein. Privatdetektiv Jan Darzek wird mit einer perfiden Form von Sabotage konfrontiert. Angeheuert hat ihn Ted Arnold, leitender Ingenieur der Teleportations-Gesellschaft, nachdem Reisende zwar abgestrahlt, aber am Zielort nicht empfangen wurden.

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