Schlagwort-Archiv: Norman Spinrad

Ben Bova (Hrsg.) – Das Beste aus OMNI 1. SF-Erzählungen

Die Hohepriesterin der Dinosaurier und andere kuriose Gestalten

OMNI war ein Hochglanz-Magazin für phantastische Kurzgeschichten. Pro Monat wurden eine Million Exemplare verkauft, und die Publikation hatte eigene Rundfunk- und Fernsehprogramme. Eine Zeitlang war Ben Bova, selbst ein Autor (s.u.), der Herausgeber, und es gelang ihm, ausgezeichnetes Material zu erwerben. Von Autoren, die ersten Liga der US-amerikanischen SF gehörten:

– Robert Silverbergs Story „Heilige Mutter des Mesozoikums“ war 1980 für den HUGO Award nominiert;
– Orson Scott Cards Story „Sonate ohne Begleitung” war 1980 für den NEBULA Award nominiert.

Weitere sieben Geschichten stammen von bekannten Autoren wie Lloyd Biggle. Jr., Robert L. Forward, Normand Spinrad, Ron Goulart und anderen. Ungewöhnlich und bedauerlich ist das Fehlen einer Einleitung durch den Herausgeber. Die ist nämlich bei solchen Anthologien eine gute Gepflogenheit, noch dazu bei einem der bekanntesten SF-Magazine aller Zeiten.
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Michael Swanwick – Vakuumblumen. Cyberpunk-Roman

Abenteuer in einem seltsamen Sonnensystem

Dies ist die Geschichte von Rebel Elisabeth Mudlark, der geklonten „Tochter“ einer biogenetischen „Zauberkünstlerin“. Sie kommt im Auftrag ihrer „Mutter“ von den Kometenwelten der Oortschen Wolke ins Innere Sonnensystem, wo sich sehr viel verändert hat. „Vakuumblumen“ ist ein farbenprächtiger, tempo- und einfallsreicher Abenteuerroman, der die raumfahrende Menschheit in einem ganz anderen Blickwinkel zeigt als die Hochglanzprospekte der NASA und der Lagrange-Gesellschaft. (Verlagsinfo)

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Norman Spinrad – Deus X

Himmelfahrt im Cyberspace: seltenes Lesevergnügen

Ein ungewöhnliches Lesevergnügen vom Meister der satirischen Science-Fiction ([„Bilder um 11“, 1516 „Der stählerne Traum“).

Wenn die Erschließung des Cyberspace im selben Tempo wie jetzt weitergeht, wird es eines Tages möglich sein, das komplette Bewusstsein abzuspeichern und in den Netzen leben bzw. „herumgeistern“ zu lassen. Die armen Geister in der Maschine haben zwar ein Ichbewusstsein, können handeln und sich verhalten – aber haben sie auch eine Seele, oder sind sie gar des Teufels? Eine echte Herausforderung für die katholische Kirche!
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Norman Spinrad – Bilder um 11. Zukunftsroman

Leipzig in L.A. – exklusiv: spannende Mediensatire

Norman Spinrad hat eine bitterböse, aber sehr engagierte Abrechnung mit den Themen Ökologie, Terrorismus und Medienmacht geschrieben, die von der ersten bis zur allerletzten Seite in Atem hält (es gibt Verschaufpausen, keine Sorge).

Spinrad ist kein Amateur auf dem Gebiet: 1967/68 verursachte er mit seinem Medien-Roman „Champion Jack Barron“ einen Skandal, in dessen Folge das Buch im Unterhaus diskutiert und von einer Buchhandelskette verbannt wurde.

In „Bilder um 11“ – der Fortsetzung? – stellt Spinrad sein umfangreiches, kompetentes Insiderwissen über die Medienindustrie, besonders das US-Fensehen, unter Beweis. Aber auch Gebiete wie den Vietnamkrieg und Baseball, Amerikas Nationalsport, nutzt er auf vielfältige Weise.
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