Lloyd Biggle, jr. (Hg.) – Gute Nachrichten aus dem Vatikan und andere „Nebula“-Preis-Stories (des Jahres 1971)

Zwei herausragende Novellen, viel Mittelklasse

Dieser Auswahlband enthält drei preisgekrönte Nebula-Stories aus dem Jahr 1971 sowie sechs für den Preis nominierte Erzählungen von bekannten AutorInnen wie Poul Anderson, Robert Silverberg, Kate Wilhelm, R.A. Lafferty, Edgar Pangborn, Katherine MacLean und andere.

Außerdem enthält der Band wertvolle Informationen über die amerikanische Science Fiction 1965 bis 1971, nämlich kritische Anmerkungen seitens Poul Anderson und Theodore Sturgeon sowie je eine Liste der Preisträger von NEBULA und HUGO Award 1965-71 – ein interessanter Überblick.

Sie repräsentieren meist hohe Qualität, zeigen aber manchmal auch Schwächen. Der Preis wird seit 1965 nicht wie der HUGO Award von Lesern, sondern von den „Science Fiction Writers of America“ vergeben, also von Kollegen der AutorInnen. Der Anspruch ist dementsprechend höher, wie mir scheint.

Hinweis

Diese Rezension beruht auf der Lektüre der englischsprachigen Originalausgabe. Daher können Abweichungen von der deutschsprachigen Ausgabe auftreten.

Der Herausgeber

Lloyd Burdell Biggle, jr. (* 17. April 1923 in Waterloo, Iowa; † 12. September 2002) war ein US-amerikanischer Science-Fiction-Autor und Musikwissenschaftler. (Wikipedia.de)

Die Erzählungen

1) Poul Anderson: Die Königin von Luft und Dunkelheit / The Queen of Air and Darkness (Preisträger in der Kategorie Novelle)

Die Siedlerwelt Roland friert unter der Sonne Charlemagne: Der Winter beginnt, und ein halbes Jahr wird die Sonne den Erdteil Arctica nicht mehr wärmen. Zwei Monde bescheinen das nur von einer halben Million Menschen besiedelte Land, die andere halbe Million lebt in der Hauptstadt Christmas Landing.

Die Siedler munkeln seit über hundert Jahren von unheimlichen Aliens, die draußen in der Einöde leben. Bisher hat die Biologin Barbro Engdahl Cullen nicht an diese „Märchen“ geglaubt, doch vor drei Jahren wurde ihr Mann Tom von einem „Einhorn“ aufgespießt und jetzt, jetzt ist ihr auch noch dreijähriger Sohn Jimmy verschwunden. Es sieht ganz so aus, als seien die Ureinwohner daran schuld. Aber die gibt es offiziell gar nicht, denn sonst hätte diese Welt gar nicht besiedelt werden dürfen…

Da es auf Roland kein Polizei-Hauptquartier, sondern nur einen Sheriff, gibt, wendet sie sich an den einzigen Privatdetektiv. Der kühle Pfeifenraucher Eric Sherrinford, der hier erst ein Dutzend Jahre lebt, kann sie schon nach wenigen Minuten mit ihr mit ihrer Familien- und Lebensgeschichte überraschen; er ist ein würdiger Nachfolger eines gewissen Londoner Meisterdetektivs. Nach ein paar Fragen übernimmt er den Auftrag, ihren Sohn zu suchen, aber nur, wenn sie ihm hilft. Eine Assistentin einzulernen wäre viel zu teuer, findet er.

Zusammen machen sie sich auf den Weg ins eisige, verbotene Dunkelland…

Mein Eindruck

Obwohl die erste Hälfte dieser preisgekrönten Novelle (NEBULA Award 1971) sehr rational daherkommt und voll vernünftiger Streitgespräche steckt, die die Existenz der Aliens erörtern, entschädigt die zweite Hälfte mit einem actionreichen Geschehen. Denn in der Wildnis sind die beiden Protagonisten schnell von den Fremden umzingelt. Dann wird Barbro entführt.

Das wichtigste Geheimnis, das es nach der Entdeckung der Aliens zu lüften gilt, lautet: Warum entführen die Ureinwohner überhaupt junge Menschen und ziehen sie bei sich auf, wie es der Sage nach das keltische Elfenvolk tut? Diese Praxis wird in einem uralten Lied vom jungen Arvid besungen, an dessen Herkunft sich die Siedler nicht mehr erinnern können. Arvid wird von der „Herrin der Luft und Dunkelheit“ beansprucht. Doch wer ist diese Königin?

Sherrinford fallen diesen kulturellen Gegensätze zwischen technologischer Moderne der Städter, der mittelalterlichen Kultur der Pioniere und der Ur-Natur der Aliens auf. Als Stimme der Vernunft und des Autors selbst weist er im Dialog mit Barbro, seiner Stichwortgeberin, auf die Unterschiede hin. Es ist ja geradezu, als befänden sie beide sich in einem „Mittsommernachtstraum“, komplett mit Titania, Puks und Elfen. Aber existieren diese Fabel-Wesen und die Legenden, die sich um sie ranken, wirklich?

Oder nutzen die telepathisch begabten Ureinwohner dies nur aus, um in menschlichen Köpfen entsprechende Illusionen zu erzeugen? Die zentrale Frage über dieses Thema liefert der Detektiv selbst: „Wir leben mit unseren Archetypen [er ist ja selbst einer], aber können wir auch in ihnen leben?“ Der Mensch nimmt schließlich seine Archetypen mit sich hinaus ins Weltall.

Die Antwort liefern die entführten Kinder: Der Übergang geht reibungslos, und Barbros Kind ist der beste Beweis. Er will gar nicht mehr zurück zu den Menschen. Seine Akkulturation bzw. Gehirnwäsche ist ein voller Erfolg. Diese Aussage lässt sich ohne Weiteres auf die verschiedenen Kulturkreise der Erde übertragen. Der von Dänen abstammende Autor ist der beste Beweis dafür.

2) Stephen Goldin: Der letzte Geist / The Last Ghost (1971)

Seit 5000 Jahren gibt es den Tod nicht mehr, denn die Bewohner der Erde (die es sich leisten können), laden ihren Verstand auf Speicher herunter und leben dort weiter. Doch hin und wieder treten technische Pannen auf, und so kommt es, dass SIE im Reich der Toten landet. Hier trifft sie auf den letzten Geist, der noch aus der Ära vor dem Download übriggeblieben ist.

Sein einsamer Verstand, der äonenlang durch keine Begegnung stimuliert wurde, ist schwach und löchrig und weiß nur eines: Er sehnt sich nach etwas. Doch er hat vergessen, was das sein könnte. Die Begegnung mit IHR verläuft daher ziemlich frustrierend. Eigentlich soll er ja hier im Totenland als Führer dienen, aber er hat vergessen, wohin.

Als die Panne behoben wird, merkt sie, dass sie sich wieder aus dem Totenland zurückziehen muss. Sein Geheimnis bleibt ihr daher für immer verborgen…

Mein Eindruck

Diese kurze Story, die für den NEBULA Award 1971 nominiert war, könnte man gut als Schauergeschichte einstufen, gäbe da nicht das winzige Detail mit dem Download des Verstandes auf Speicher. Das ist eine nahezu hellseherische Vorausdeutung auf das, was heute der Fall ist. Zwar stecken die Nutzer von Instagram immer noch in verletzlichen Bio-Körpern, aber ihren Verstand laden sie in vielerlei Hinsicht auf ihre Instagram-Account als Timeline herunter, um sie mit anderen Nutzern zu teilen.

Die Weiterentwicklung ist natürlich das Kopieren, Manipulieren und Missbrauchen von Verstandes-Downloads. Dies hat Richard Morgan in seiner Trilogie über das „Unsterblichkeitsprogramm“ alias „Altered Carbon“ ausgezeichnet beschrieben.

3) Kate Wilhelm: Die Begegnung / The Encounter (1971)

Der Versicherungsvertreter Randolph Crane, vermutlich ein Mittdreißiger, ist mit dem Überlandbus unterwegs, als ein Schneesturm den Fahrer zwingt, in einem Provinzkaff das Ende des Sturms abzuwarten. Acht bis zehn Fahrgäste steigen aus und werden vom Stationsvorsteher des Busbahnhofs angesprochen: Es gebe vier Hotels und einen Diner, aber dazu müsse man ein kleines Stück durch den Sturm gehen. Einige Männer und eine junge Frau marschieren los.

Crane bleibt lieber im Wartesaal, nachdem der Vorsteher gegangen ist. Er entdeckt, dann noch eine Frau dageblieben ist, jung und ebenso unpassend gekleidet. Zusammen gelingt es ihnen, die Heizung zu überlisten, so dass es wärmer wird. Crane glaubt, sie schon einmal gesehen zu haben. Sie erinnert ihn an seine geschiedene Frau Marie Louise, die ihn stets getadelt hat. Auf einem Skiurlaub fuhr sie den Abhang mit einem ihrer Verehrer hinunter und warf ihm, Crane, einen Skistock zwischen die Beine, so dass er stürzte. War es ein Mordversuch?

Crane ist anscheinend paranoid und womöglich sogar schizoid, denn die Erinnerungen an Marie-Louise verknüpfen sich übergangslos mit den Dialogen, die er mit der jungen Frau führt, die im Warteraum sein Schicksal teilt. Sie zeichnet, benutzt die Damentoilette und hat ein paar geniale Einfälle, wie sich die Tür gegen den Sturm schließen lässt. Dennoch bricht sein Tötungstrieb wieder durch und er schlägt zu. Es hindert sie nicht daran, einfach weiterzumachen, bis am nächsten Morgen eine Rettungsmannschaft eintrifft. Diese Männer finden nur die namenlose junge Frau vor…

Mein Eindruck

Der Autor des aufschlussreichen Vorworts hat sich gar nicht erst mit dieser Kurzgeschichte befasst, denn sie ist ebenso unvorhersehbar wie verwirrend. Am Schluss weiß der Leser zwar fast alles über Cranes Leben – vom Koreakrieg über den Militärgeheimdienst bis zum Job als Versicherungsmakler – , aber fast nichts über die Frau, die mit ihm das Wartezimmer teilt: Sie ist Illustratorin, sagt sie. Umso merkwürdiger daher, dass nicht Crane am Ende übrigbleibt, sondern sie….

4) R.A. Lafferty: Himmel / Sky (1971)

Welkin Alauda kauft vom Sky-Verkäufer richtig guten Stoff, wie sie glaubt. Doch der Dealer ist fuchsgesichtig und frettchenäugig, also wäre eigentlich Vorsicht geboten. Er züchtet alle möglichen Arten von bunten Pilzen. Doch der Stoff, den sie mit ihren Freunden Karl, Icarus und Joseph – das sind natürlich nur ihre Decknamen – einwirft, haut voll rein. Es ist, als besteigen sie ein Flugzeug – es wird von Ronald Kolibri geflogen – bräuchten aber keine Fallschirme, wenn sie im Sky aussteigen.

Tatsächlich ist der nächste Trip sogar noch besser. Sie können die Wolken übersteigen und den Kosmos betreten. Ja, sie können sogar neue Erden erschaffen. Erkenntnisse überfluten ihren Verstand. Leider ist der letzte Trip auch der schlimmste. Sie knallen mit einem Platschen auf den Boden. Etwas später geht eine alte Frau, die sich Welkin Alauda nennt, wieder zum Sky-Verkäufer, doch in allen Kellern der Ghettosiedlung The Rocks ist kein Dealer mehr zu finden.

Mein Eindruck

Der Stoff, den sich Welkin (ihr Name bedeutet im Mittelenglischen „Himmel“) und ihre Freunde reinpfeifen, ist stärker als alles, was der Drogenmarkt von 1970/71 seinerzeit geboten haben dürfte. Insofern ist die Story eine über das, was noch kommen könnte. Welkin erfährt eine Erweiterung des Bewusstseins, was ja okay ist, aber sie fühlt sich, als wäre sie eine Göttin, was auch okay ist, nur dass alle ihre Mitflieger dasselbe fühlen, was irgendwie seltsam ist. Als wären sie alle synchronisierte Götter, die in einem Kosmos ohne Raum und Zeit existieren. Denn Zeit und Raum sind relativ, Götter jedoch per Definition absolut.

Dass der Absturz unvermeidlich ist, hätte ihr ein Nicht-Sky-Junkie vorhersagen können. Aber dass zu den Nebeneffekten auch die rasche Alterung gehört, hätte sie wohl nicht erwartet. Die Story ist voller frischer, abgefahrener Dialoge. So merkt der Leser kaum, dass hier eigentlich philosophische und theologische Fragen erörtert werden, so etwa die Natur eines Gottes und die des Universums. Dennoch macht die Story beim Lesen viel Spaß. Ein typischer Lafferty!

5) Edgar Pangborn: Mount Charity / dito (1971)

An einem Ort in den westlichen USA behandelt ein Doktor drei ganz besondere Wesen. Er kommuniziert per Telepathie mit Peregrine, dem Wanderfalken, mit Lykos, dem Wolf, und mit Hanuman, dem Affen. Peregrine warnt ihn vor ihrem grünen Blut: Sie seien nicht von der Erde. Er erzählt von ihrem besonderen Schicksal.

Im neunten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung wurde Peregrine sich seiner Existenz bewusst, an einem spanischen Ort namens Cadiz, einer späteren Städtegründung der Römer oder Phönizier. Weiter nördlich stieß Peregrine auf die drei Tierwesen namens Lykos, Hanuman und Ophis, eine Schlange. Zusammen erkundeten sie die Welt bis nach Nord- und Südamerika, kehrten zur Zeit der Griechen und Römer zurück, als im letzten Punischen Krieg anno 143 v.Chr. Karthago dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die Parallelen zu Calais 1346 und Vicksburg 1863 wurden deutlich, wo die gleichen Schlachten noch einmal geschlagen wurden, wie Peregrine meint.

Von dort führte sie der Weg in die Dschungel des schwarzen Kontinents, bis Lykos fast in einer Fallgrube der Pygmäen gefangen worden wäre. Eine Kugel steckt noch in der Schulter von Lykos, eine 22er aus der Pistole eines Jägers. Der Doktor entfernt sie vorsichtig (wegen dem grünen Blut). Er ist ein Geschichtsfan und lauscht Peregrines Bericht fasziniert.

Jedenfalls sahen die Tiergötter die Notwendigkeit, das Wissen, das die Menschen von Generation zu Generation NICHT weitergaben, festzuhalten. Aber Wissen kann sich als gefährlich erweisen, denn es bedeutet Macht. Daher zogen sie sich im Mittelalter in eine Höhle in den „dinarischen Alpen“ an der östlichen Adria zurück, wo Hanuman begann, einen langen Bericht zu verfassen. Bis zum Jahr 1377 ging alles gut, doch durch Zufall entdeckte ein Hirte den Zugang zur Höhle, wurde von „Dämonen“ vertrieben, was die Dorfgemeinschaft auf den Plan rief.

Nach der Zerstörung der Höhle begaben sich die Tiergötter in die Neue Welt und stießen auf das perfekte Tal: Mount Charity. Lange Zeit ging wieder alles gut, doch nun, so der Chronist, werde hier ein riesiger Parkplatz auf dem Bergplateau geplant. Nun brauchen sie Hilfe. Der Doktor rät ihnen, allein seinen Studenten zu vertrauen. Er will den Tiergöttern Unterschlupf in seinem Keller gewähren. Doch dazu kommt es nicht mehr: Vor Freude setzt sein altes Herz aus…

Mein Eindruck

Der gebildete Autor Pangborn (auf Deutsch erschien u.a. „Westlich von Eden“) breitet in seiner Story eine alternative Weltgeschichte aus außerirdischer Sicht aus. Sie fällt nicht besonders schmeichelhaft für die Erdlinge aus, die sie vorfinden, ja, sie verlieren sogar einen der Ihren, nämlich Ophis, die Schlange. Der Text ist nicht einfach zu lesen und verlangt dem Leser beste Englischkenntnisse ab.

6) Robert Silverberg: Gute Nachrichten aus dem Vatikan / Good News From the Vatican (Short-Story-Preisträger)

In Rom sitzen in einer Taverne ein Bischof, ein Rabbi und mehrere Touristen zusammen und diskutieren über die überfällige Wahl des neuen Papstes. Nachdem sich die Kardinäle des Konklaves nicht zwischen Kardinal Carciofo und Kardinal Asciuga haben entscheiden können, wird es immer wahrscheinlicher, dass sie die dritte Option wählen: einen Roboter.

Die heitere Runde in der Taverne diskutiert das Für und Wider eines Roboterpapstes sowie die möglichen Auswirkungen auf den römisch-katholischen Glauben. Es kommt sogar zum Streit, und etliche hämische Bemerkungen fallen. Doch der Erzähler bleibt gleichmütig, hat er doch in seinem langen Leben schon vieles erlebt.

Dann ist der große Moment gekommen. Weißer Rauch steigt auf: Habemus papam! Und wie soll er heißen: Sixtus VII. Dann rollt der in Papstgewänder gehüllte metallisch schimmernde Kasten vor, um sich der Menge vor St. Peter zu zeigen. Jubel steigt auf. Da ereignet sich das Wunder der ersten Amtshandlung des Papstes. Und es handelt sich keineswegs um einen Segen…

Mein Eindruck

Der Routinier Silverberg gewinnt dem Vorgang eine heiter-ironische Wendung ab und zeigt eine ganze Reihe kurioser Aspekte auf, an die man als Nichtkybernetiker erst mal nicht denkt. Es könnte beispielsweise eine kybernetische Ökumene geschaffen werden sowie ein umgeschriebener Katechismus. Der Clou ist natürlich die erste Amtshandlung des Papstes. Mehr soll nicht verraten werden. Aber der Nebula Award erscheint mir verdient.

7) Gardner R. Dozois: Die Welle / Horse of Air (1971)

Die Geschichte wird in drei Stimmen erzählt. Die erste ist die eines alten Mannes, der in einem hohen Wohnturm lebt, der ihm sowohl als Refugium wie auch als Gefängnis dient. Von seinem Apartment aus, das vor seiner Einkerkerung das ganze Stockwerk einnahm, kann er den Balkon betreten, der mit einem Netzwerk begrenzt ist. So schaut er über die verfallene Stadt, aus der nur die Wohntürme emporragen. Die zweite Stimme klingt wie er selbst, doch von einem Standpunkt aus. Die dritte Stimme gehört einem Beobachter, der nicht eingreift und neutral bleibt. Was der Alte denkt, ist also relativ und durch den Beobachterkommentar in Zweifel gezogen.

Der alte Aristokrat verflucht die mysteriöse Gebäudekommission dafür, dass sie ihn durch einen Trick, die Charta des Schutzes, entmachtet und dann unerwartet eingekerkert hat. Er bekommt zwar regelmäßig Lebensmittel, doch das Wasser ist spärlich und reicht kaum zum Waschen. Eine Stahlplatte wurde vor einzigen Ein- und Ausgang geschmiedet, so dass Flucht unmöglich ist.

Doch der alte Rassist sinnt auf Rache an seinen Kerkermeistern. Er hat ja schließlich auf der Militärakademie von Annapolis studiert und kennt einen Weg, um die Anderen herbeizurufen. Er verbindet zwei Drähte auf der Rückseite seines alten TV-Geräts und morst sozusagen einen Code ans Mutterschiff, dass es losgehen kann. Prompt werden die Polkappen geschmolzen, und das Schmelzwasser bildet eine gewaltige Woge, die die verkommene Stadt unter sich begraben wird.

Doch die Stimme des Beobachters weiß es besser. Die Stadt ist weder leer noch verfallen, und auch im Fernseher läuft ein munteres Cartoon-Programm. War alles nur Einbildung?

Mein Eindruck

Die drei Stimmen unterstreichen oder unterminieren, was der Alte in seinem Bewusstseinsstrom à la Marcel Proust da von sich gibt. Es sind meist hässliche Ansichten in hässlichen Worten. Vor allem gibt er den Schwarzen und ihrer Sinnlichkeit die Schuld am Niedergang Amerikas, insbesondere an dessen „Aristokratie“ (die es hier nur als Oligarchie gibt). Als ein Dieb mit einem Mädchen in einen zugewucherten Innenhof des Hochhauses eindringt, schaut er den beiden beim zügellosen Sex zu und wettert gegen diese „Unzucht“. Dafür erntet er aber lediglich den Stinkefinger, bevor beide verschwinden.

Was ihn aber am meisten ärgert, ist die hinterlistige Entmachtung durch die (erfundene) Gebäudekommission, die ihn zu abhängiger Untätigkeit verurteilt. Dies spiegelt die geistig-emotionale Verfassung der Elterngeneration wider, die auf einmal mit Drogenkonsum, freiem Sex und Antikapitalismus ihrer Kinder konfrontiert ist. Die Schuld der Schwarzen ist eine Ausrede und eventuell ein Nachäffen der Parolen des Ku-Klux-Klans im amerikanischen Süden (der 1964 drei Bürgerrechtsaktivisten ermorden ließ), der strikt gegen Rechte für Schwarze und gegen die Rassenvermischung eintrat – mit allen verfügbaren Mitteln.

Die Geschichte ist vielstimmig und in exzellentem Stil erzählt. Kein Wunder, denn der Autor ist bzw. war einer der wichtigsten Herausgeber von Story-Anthologien seiner Zeit.

8) George Zebrowski: Der Gott der Heiden / Heathen God (1970)

Auf der idyllischen Welt IV der roten Riesensonne Antares lebt ein Gnom, von dem es heißt, er habe, als Angehöriger einer fremden Rasse, vor Jahrmillionen die Formen des Lebens auf der Erde erschaffen. Pater Sanchez und der Politiker Compton besuchen den kleinwüchsigen Mann in dem Garten, der schwer bewacht wird. Schon hundert Jahre existiert der Gnom hier, ausgestoßen von seinem eigenen Volk. Heute ist sein letzter Tag.

Compton ist nämlich nicht irgendjemand, sondern der mächtigste Mann der nördlichen Hemisphäre von Terra. Leider hat er kaum Zeit, den Pseudo-Gott für seine politischen Pläne einzuspannen, als 20 Soldaten aus dem Gebüsch hervortreten. Deren Offizier deklamiert das Urteil, das die Erdregierung über Compton verhängt hat – und über seinen mutmaßlichen Komplizen, den Gnomen. Beide werden standrechtlich erschossen. Dann gehen die Soldaten wieder.

Pater Sanchez ist wie gelähmt, konnte keinen Finger rühren. Doch die letzten Worte und der letzte Gedanke des Gottes, der gerade getötet wurde, sind ihm Ansporn genug, einen ganz eigenen Plan zu fassen. Diesen muss er sorgfältig verschleiern, wenn er auf der Erde überleben will…

Mein Eindruck

Über der Geschichte liegt eine elegische Stimmung, die schon allein durch den roten Widerschein der alten Riesensonne Antares erzeugt wird. Aber auch der titelgebende Heidengott sieht nach hundert Jahren der Gefangenschaft seinem Lebensende entgegen. Die Erdlinge sind gekommen, um ihn für ihre zwielichtigen Zwecke einzuspannen. Dabei waren es die Menschen, die er selbst als Spezies erschaffen hatte. Diese Schöpfung erfolgte aus Liebe – auch aus Eigenliebe: Seine Geschöpfe sollten ihm für ihre Existenz dankbar sein und ihn verehren.

Tja, und nun dieses Malheur. Compton wird ebenso wie sein vermeintlicher Komplize hingerichtet. Nach dem Abzug der Soldaten steht Pater Sanchez neben einer zusammengebrochenen Nonne. Was ist zu tun? Da erinnert sich Sanchez an die letzte telepathischen Worte des Gottes und sieht einen Weg, dessen Vermächtnis zu verbreiten. Mehr darf nicht verraten werden.

9) Joanna Russ: Nur ein armer Bettler / Poor Man, Beggar Man (1971)

Der Geist nähert sich dem Heerlager vom Tal des Indus her, passiert den Wachtposten und betritt ungehindert das Zelt, in dem Alexander, der Mazedonier, über Karten brütet. Der König von Griechenland und Kaiser von Persien bemerkt ihn sofort, denn er hat ihn selbst vor wenigen Jahren getötet: Cleitus den Schwarzen. Cleitus hatte sich wütend geweigert, vor Alexander zu kriechen, wie es der persische Brauch war – die Proskynesis – , denn er, Cleitus, war ein General und ein freier Mann. Seine Schwester war einst Alexanders Amme gewesen. Alexander nahm die Proskynesis für die Mazedonier zurück. Das war vor vier Jahren.

Vergeblich bittet Cleitus nun den Herrscher, von dem geplanten Angriff auf die indischen Reiche abzulassen, vielmehr stürmt Alexander wütend hinaus, um Essen zu fassen. Da tritt Roxane, die sehr junge Geliebte aus Baktrien, ein. Sie hält Cleitus zunächst für einen dämonischen Blutsauger, doch dann merkt sie, dass er ein Grieche ist, und Griechen glauben ja nicht an Geister, Gespenster und Dämonen, oder?

Es gelingt Cleitus, die junge Frau zu verführen und für seinen Plan B zu gewinnen. Indem sie sich ins nahe indische Dorf schleicht und versteckt, soll sie Alexanders Sehnsucht anstacheln, der sie bestimmt vermissen werde. Dann soll sie ihn zur Umkehr überreden. Sie macht sich nach ein paar innigen Küssen auf den Weg. Denn Cleitus‘ Geist ist durchaus berührbar.

Natürlich betrinkt sich Alexander, wie immer, wenn etwas schiefläuft. Sollen sie doch Roxane suchen, die Soldaten und Philosophen! Da tritt erneut der Geist von Cleitus auf, und er zeigt Alexander eine Vision, so schrecklich, dass der König am liebsten sterben würde: eine Welt, die voller Alexanders Nachkommen und Städte ist. Das Schlimmste: Es gibt nichts mehr zu erobern. Daraufhin beginnt der König zu sterben. Roxane, inzwischen hochschwanger, klagt um ihn und verjagt den Geist. Der hat sein Werk vollbracht und – verschwindet.

Mein Eindruck

In ihrer Nachbemerkung erklärt die Autorin freundlicherweise, was sie alles gegenüber dem Stand der Geschichtswissenschaft verändert hat. Denn die weiß, dass Alexander Roxane erst ein Jahr vor seinem Tod im persischen Susa geheiratet hat, er selbst starb 323 v.Chr. in Babylon alias Heliopolis, am Fieber, wie es heißt.

Die Erzählung liest sich wie ein dramatisches, aber ziemlich steifes Theaterstück in Prosa. Ein Dialog folgt brav auf den anderen, und besonders Alexander führt sich theatralisch auf. In der Mitte gibt es einen Bruch, der für Stirnrunzeln sorgen dürfte. Was hat Alexander gesehen, das sein Gemüt derart erschüttert, dass er sich den Tod wünscht? Das Geheimnis wird nie öffentlich, sondern geht mit dem Tod des Geistes verloren. Nur die Erzählerin verrät uns in einer Rückblende, um was es sich handelt: die dem Eroberer geraubte Zukunft auf einer Erde, die vollständig erobert worden ist.

Wer bis zu dieser Stelle gerätselt hat, wie so eine Story für den Nebula Award nominiert werden konnte, wird das erst am Schluss verstehen. Wie Cleitus zum Geist eines Toten gemacht worden ist, erfahren wir aber an keiner Stelle. Die offensichtliche Antwort, die die Erzählerin gibt: Alexander hat ihn erstochen. Am Schluss hat sich Cleitus gerächt.

10) Doris Pitkin Buck: Die Giberels / The Giberel (1971)

Aramere ist drei Jahre alt, als sie sie holen kommen. Mit sieben wäre sie ausgewachsen, aber soweit wird es wohl nicht kommen. Sie wird gefangen gehalten und muss abwarten, was beschlossen wird. Die anderen Giberels beraten, was sie mit ihr anfangen sollen, denn etwas stimmt nicht mit ihr: Ihr Daumen ist zu groß und ihr Geist verdreht. Wie soll sie da gesunde Nachkommen hervorbringen. Sollen sie sie lieber lebendig begraben oder gleich zu Dünger verarbeiten, damit das Land nicht mehr so trocken ist?

Da platzt Arameres Mutter in die Versammlung und argumentiert, dass die Pflanzen Arameres Geist gehorchen würden. In der Tat zeigt sich, dass die Pflanzen das Haupt vor ihr senken, wenn sie in ihre Nähe gelangen. Und sie könne das Licht der Sterne wahrnehmen, nicht bloß das von Taglicht und Nachtlicht, und es umwandeln in Energie. Wer weiß, was dann aus dem Dünger würde! Aramere darf leben.

Doch als sie das Werben eines Mannes entgegen all ihren Selbstzweifeln erhört, bringt sie wie vorhergesagt ein Monster zur Welt. Die Hebamme betrachtet: O Graus, das Junge kann den Daumen nicht nur abspreizen, sondern sogar rotieren lassen. Doch sie lässt das Ungeheuer am Leben, denn es könnte die einzige Hoffnung für die Giberels sein…

Mein Eindruck

Weit in der Zukunft hat sich der Mensch durch viele Mutationen hindurch zu den Giberels entwickelt, einer sehr schnelllebigen Spezies, die gerade noch so ihr Dasein fristen kann. Aramere ist eine weitere Mutation, doch eine, die sich zum ursprünglichen, längst vergessenen Menschen entwickelt. Die Story schildert eine tragische Krise, in der ausgerechnet die Hoffnungsträgerin lebendig begraben werden soll. Es ist ein sehr weiblicher Blickwinkel, und das macht die Geschichte bis heute aktuell.

11) Katherine MacLean: Der verschwundene Mann/ The Missing Man (Preisträgerin) (1971)

Judd Oslow, der Leiter der Rettungsmannschaften von New York City, ist besorgt. Denn in einer Gesellschaft, die wie besessen aus Gemeinschaften und Kommunen besteht, ist ein Mann verschwunden und einfach nicht zu finden. Carl Hodges ist nicht irgendein Mann, sondern zuständig für die computergestützte Instandhaltung der vielfältigen städtischen Dienste und ihren präventiven Schutz. Da er offenbar ein Einzelgänger ist, erscheint er Oslow unberechenbar. Er entdeckt, dass Hodges, 29, einst seine Freundin Susanne bei einem Surfunfall verloren hat. Das könnte seine soziale Abgeschiedenheit erklären.

Deshalb setzt er seinen besten Empathen darauf an, Hodges zu suchen. George Sanford ist kein Gedankenfinder wie ein Telepath, sondern ein Emotionsfinder, und findet daher zahlreiche mögliche Ziele, so etwa eine Gang von Rabauken, die ihn zusammenschlägt und vertreibt. Er wird immer wieder enttäuscht, weshalb er sich an die unwahrscheinlichsten Orte begibt, etwa die Unterseite der George Washington Brücke.

Dass seine Suche oberste Priorität hat, zeigt sich, als der Brooklyn Dome, eine Stadt unter Wasser, implodiert und kollabiert. Es gibt mehrere zehntausend Opfer. Was, wenn auch der New Jersey Dome zerstört werden würde, etwa durch einen Saboteur?

Unterdessen ist Hodges in die Hände der gleichen Gang gefallen, in die schon George fiel. Der Rädelsführer verlangt jeweils eine Gebühr, wenn sein Gefangener einen Rat erteilen soll. Er versteht sich als eine Art moderner Robin Hood und will verhindern, dass die Regierung weiterhin Menschen zwangssterilisiert. Oslow lässt sich nicht darauf ein.

Wenig später treffen George, der Empath, und sein New Yorker Chef Ahmed im New Jersey Dome ein. Das Misstrauen, das ihnen entgegengebracht wird, lässt lediglich zu, dass sie sich umsehen und Mitarbeiter identifizieren dürfen. Es scheint alles in Ordnung zu sein – bis auf ein paar kleine Einstellungen an den Steuerungsanlagen, die für den Ausgleich des Innen- und des Außendrucks zuständig sind. Die Luft riecht auf einmal toxisch, und immer mehr Bewohner versuchen, in Panik die Kuppel zu verlassen. George begreift schneller als Ahmed, dass sich eine Katastrophe anbahnt…

Mein Eindruck

Der anschließende Untergang der Jersey-Kuppel ist der zentrale Actionhöhepunkt dieser Erzählung. Daran lässt sich bereits ablesen, dass, anders als der Titel suggeriert, gar nicht der vermisste bzw. fehlende Mann im Vordergrund steht, sondern die Auswirkungen seines Fehlens. Vor allem der Sucher, eben George Sanford, ist die Zentralfigur, weshalb der deutsche Buchtitel „Der Esper und die Stadt“ (deutsch bei Moewig) völlig zutreffend ist.

Dieser Titel der Romanfassung rückt auch den Aspekt der Stadt als drittem Akteur in den Vordergrund: Die Bevölkerung der beiden Kuppeln hat in Panik eigenmächtig die zentrale Steuerung des Druckausgleichs außer Funktion gesetzt – mit Schraubendrehern – und so den eigenen Untergang herbeigeführt. Da bleiben die Experten ratlos und selbst modernste Kommunikationsmittel wie etwa Armbandhandys nützen ihnen nichts, wenn sie den Ernst der Lage nicht erkennen. Diese Aufgabe fällt dem Esper George Sanford zu. Vielleicht ist also er der „missing man“? Derjenige, der die Krise der anonymen, lebensfeindlichen (Sterilisation) Großstadt noch abwenden könnte? Er bewährt sich jedenfalls in der Lücke, die der untergetauchte bzw. entführte Computerexperte Carl Hodges hinterlassen hat. Die Autoren rät also von technizistischen Lösungen für Verbrechensbekämpfung und psychischen Krisen (Panik) ab und befürwortet psychologische Ansätze. Der Esper ist ihr Mann der Stunde.

Um all dies zu verstehen, wäre es hilfreich, den kompletten Roman lesen zu können, wie er bereits 1971 veröffentlicht und 1982 erstmals ins Deutsche übersetzt wurde. Doch die vorliegende Novellen-Fassung bietet nur einen sehr eingeschränkten Einblick in den gesamten Text. Ich vermute, dass zuerst der Roman existierte und die Autorin dann die besten Filetstücke zusammenstellte, damit diese dann in einer Preiskategorie, nämlich „Novella“, reüssieren konnte. (Den Roman-Preis erhielt ein neuer Roman des unschlagbaren Robert Silverberg, nämlich „A Time of Changes“, einer seiner wichtigsten SF-Romane der mittleren Periode. Silverberg schrieb ja auch viele Sachbücher.)

Das Ergebnis ist zwar lesbar, aber lückenhaft. Die Bruchstellen sind deutlich sichtbar und meist nur mit passend eingeflochtenen Bemerkungen gekittet. Immerhin bietet das Ergebnis dieser Vorgehensweise eine mit Aktionen gespickte Erzählung, deren Höhepunkte der Untergang des Jersey Dome und der Showdown in einem Ruinenfeld. Hier findet ein philosophischer Dialog statt: George Sanford versucht Antworten auf die wütenden Anklagen des namenlosen Bandenführers zu führen, was die Zukunft der Gesellschaft in der Stadt betrifft. Er hat einen schweren Stand. Es wäre spannend, die vollständige Fassung zu lesen statt nur Bruchstücke.

Dass ein solch rudimentärer Text die höchste Auszeichnung als „Novella“ erringen konnte, ist im Rückblick schon etwas verwunderlich. Andersons Beitrag hätte sie mehr verdient, war aber offenbar zu kurz für eine „Novella“. Die preiswürdigen Kategorien der SFWA (s.o.) sind durch die Textlänge, berechnet nach Anzahl der „Wörter“ (durchschnittlich acht Zeichen pro Wort) exakt begrenzt.

Anhänge

In der Original haben Poul Anderson über Wissenschaft anno 1971 und Theodore Sturgeon über die Belletristik anno 1971 geschrieben, beides Autoren der obersten Liga, und ihre Bemerkungen sind durchaus beachtenswert. Den Abschluss liefern zwei Listen: die jeweils wichtigsten drei Preisträger für den NEBULA und den HUGO. Siehe da: Der HUGO-Preisträger anno 1971 für den besten Roman ist keineswegs Silverbergs „A Time of Changes“, sondern P.J. Farmers „To Your Scattered Bodies Go“, den ersten Roman über seine Flusswelt. Noch interessanter ist die Tatsache, dass Andersons Novelle über „Queen of Air and Darkness“ auch beim HUGO einen Preis erhalten hat, wohingegen „The Missing Man“ überhaupt nicht beim HUGO auftaucht.

Unterm Strich

Bei diesem Buch von einem Auswahlband zu sprechen, wäre verfehlt, denn die Aufgabe dieses Jahres-Bandes der SFWA für das Jahr 1971 ist wohl eher, einen umfassenden Überblick zu liefern. Die Zielgruppe sind also nicht SF-Leser mit populärem Geschmack, sondern solche, die sich einen verfeinerten Geschmack angeeignet haben. Das dürfte die SFWA-Mitglieder freuen. Auch herausfordernde Texte wie etwa von Dozois, Russ oder Pangborn finden hier ihren Platz – bei HUGO Award, dem von SF-LESERN vergebenen Preis, würde man sich sehr über sie wundern. Silverberg ist als Autor auf beiden Feldern erfolgreich. So freut es den Kenner, dass von ihm die witzigste Story stammt: Habemus papam kyberneticam!

Taschenbuch: 286 Seiten
Originalausgabe: 1972;
Panther Science Fiction, Granada Publishing Ltd, St. Albans, 1974;
ISBN-13: ‎ 9783811867215

Deutsche Ausgabe bei Moewig als „Playboy Science Fiction #6721“, erschienen 1981 unter der ISBN 3811867210. Der Moewig-Verlag existiert seit Jahren nicht mehr.

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