Rundum gelungener Abenteuerroman: Die Jagd auf den wütenden Darsh
Auf seinem Rachezug durch den Kosmos ist Kirth Jersen an der vierten Station angelangt. Der Name seines Opfers: Husse Bugold, ein Dämonenprinz, der als einer von fünf Aliens an der Auslöschung von Gersens Familie beteiligt war. Sein Deckname: Lens Larque. Wie immer gibt es einen Haken an der Sache, und der Gegner schläft nicht… Jack Vance – Das Gesicht (Dämonenprinzen 4) weiterlesen →
Der Komponist des Teufels und andere schräge Gestalten
In dieser Anthologie sind 7 Fantasy-Erzählungen amerikanischer und englischer AutorInnen vereinigt:
– Die Story des Mannes, für den die zeit rückwärts läuft;
– Die Story vom Wanderer in Schwarz;
– Die Story von der Stadt der Unsterblichen;
– Die Story vom verhexten Land;
– Die Story des vergessenen Komponisten;
– Die Story von der Stimme des anderen;
– Und die Story von der Ersatzmutter.
Der sprechende Kopf und das Mädchen mit dem Perlenohrring
Der Ich-Erzähler Herman Orff ist ein Schriftsteller mit einem nicht ganz neuen Problem: Ihm fällt nichts mehr ein, das heißt: nichts Originelles. Doch eines Tages erhält er merkwürdige Botschaften über seinen Computermonitor. Wie versprochen helfen sie seiner Kreativität ein wenig auf die Sprünge, indem sie ihn an die „Orte in seinem Kopf führen, an die man nicht aus eigener Kraft gelangt“. Er gelangt in ein traumartiges Land, in dem er Figuren aus Mythen und Geschichte begegnet: der sprechende Kopf von Orpheus; eine verflossene Geliebte; das junge Mädchen mit dem Perlenohrring aus Vermeers Gemälde – und eine Frequenz aus Medusas…
Eine rätselhafte Viruspest greift um sich wie ein Steppenbrand und rafft weltweit die Menschen dahin. Die Ordnung bricht zusammen, es gibt keine Regierungen, keine Kommunikation, keine Infrastruktur mehr. Nur ein Prozent der Weltbevölkerung überlebt die verheerende Seuche. Die Zivilisation wird ausgelöscht. Die Übriggebliebenen müssen neue Wege des menschlichen Zusammenlebens suchen… (Verlagsinfo) George R. Stewart – Leben ohne Ende (Meisterwerke der Science Fiction) weiterlesen →
Im Kalten Krieg: Risiken der Gedächtnisübertragung
Der amerikanische Neuro-Biochemiker Prof. Patrick Cory wird von der CIA gebeten, den Gedächtnisinhalt des deutschen Physikers Karl Hellmuth Hauser zu retten, bevor der von den Russen angeschossene Patient stirbt. Die einzige Methode dafür ist Corys Spezialität: die Übertragung von RNS, die der DNA verwandt ist. Doch bevor er sich die aus Hausers Gehirn gewonnene RNS selbst injizieren kann, kommt ihm sein jüdischer Assistent Hillel Mondoro zuvor. Dieser beginnt, sich auf beängstigende Weise zu verändern … Curt Siodmak – Hausers Gedächtnis weiterlesen →
Spannende Ermittlung: Als Detektiv unter heißer Sonne
Detective Elijah Baley traut seinen Ohren nicht, als er von seinem neuen Auftrag erfährt: Er soll die Geborgenheit seiner „Stahlhöhle“ New York verlassen und nach Solaria fliegen, einer dünn besiedelten Welt der Spacer. Er wurde angefordert, um einen rätselhaften Mord aufzuklären, der absolut jeder Logik entbehrt.
Auf Solaria bekommt Elijah Angstzustände, sobald er sich unter freiem Himmel sieht, aber sein Partner, den er aus einer früheren Ermittlung kennt, beruhigt ihn: Robot Daneel Olivaw. Doch auch noch auf den zweiten Blick sieht R. Olivaw wie ein Spacer bzw. wie ein Mensch aus. Und das hat alles seinen guten Grund, wie sich herausstellt…
Dies ist der zweite Weltraumkrimi Asimovs, nachdem er mit „The Caves of Steel“ (Die Stahlhöhlen, ungekürzt 1988) einen ziemlichen Erfolg verzeichnen konnte. Und dies ist der Startpunkt für die zahlreichen Roboter-Romane Asimovs, die er schließlich mit den Motiven aus dem Foundation-Zyklus zu seiner eigenen Geschichte der Zukunft vereinigte. Isaac Asimov – Die nackte Sonne (Foundation-Zyklus 5) weiterlesen →
In naher Zukunft gibt es neben den Nationalstaaten noch eine weitere Art von Staaten: virtuelle Netzwerke, die über das Internet verbunden sind. Diese „Stämme“ haben sich nach den Zeitzonen der Erde organisiert. Und sie bekämpfen sich nicht weniger erbittert als ihre Vorbilder in der realen Welt. Nur mit völlig anderen Mitteln. (abgewandelte Verlagsinfo) Cory Doctorow – Upload weiterlesen →
Mit dem Roman „The Whipping Star“ (dt. als „Der letzte Caleban“ bei |Heyne|) schrieb Frank Herbert (1920-86) den ersten Band der Caleban-Dilogie. „Das Dosadi-Experiment“ ist die direkte Fortsetzung zu „Der letzte Caleban“, mit den gleichen Hauptfiguren, den intelligenten Sonnen (Calebans) und dem menschlichen Agenten Jorj X.McKie.
Beide Bücher sind sowohl Agententhriller als auch Untersuchungen über das Phänomen fremdartiger Intelligenzformen und Herberts Aussagen dazu. Sie mögen interessante Analysen sein, doch als Thriller funktionieren nicht, denn die Handlungsstruktur ist etwas zu komplex. Wenn Herbert hier die Null-A-Serie van Vogts nachahmen wollte, so ging der Versuch daneben.
„Das Dosadi-Experiment“ ist zwar nicht gerade ein Flop, aber weit von der Qualität der meisten Wüstenplanet-Romane entfernt.
„The Dosadi Experiment“ wurde für einen Locus Award als bester SF-Roman des Jahres 1978 nominiert, verlor aber gegen Frederik Pohls weitaus besseren Roman „Gateway“.
Der Autor
Frank Herbert (1920-1986) wuchs im Nordwesten der USA auf, arbeitete als Reporter und Wahlkampfhelfer, bevor und während er ab 1952 seine ersten SF-Stories veröffentlichte, denen 1956 der erste Roman „Dragon in the Sea“ folgte. 1963 -1965 wurden seine Stories um den Wüstenplaneten Arrakis in „Astounding“ publiziert, doch um seinen daraus aufgebauten Roman „Der Wüstenplanet“ unterzubringen, musste Herbert erst 20 Ablehnungen kassieren, bevor es ihm 1965 gelang, den Verlag Chilton Book Co. zu gewinnen, der mehr für seine Autoreparaturratgeber bekannt war.
Die DUNE-Saga umfasste schließlich sechs Romane aus Frank Herberts Schreibfabrik, von denen die ersten drei verfilmt worden sind. Herbert schrieb neben 20 anderen SF-Romanen auch einen interessanten Non-SF-Roman namens „Soul Catcher“, der noch nicht übersetzt worden ist.
Die Fortsetzung von „Der letzte Caleban“ trägt den Titel „Das Dosadi-Experiment“ (siehe meinen Bericht). Beiden Romanen ging 1964 die Story „The tactful saboteur“ voraus, die in dem Sammelband „Frank Herbert: Der Tod einer Stadt“ abgedruckt ist.
Handlung
Die Calebans haben der Gemeinschaft menschlicher Welten die Sprungtüren hinterlassen, die kreuz und quer durch die Galaxis führen. Inzwischen sind auch Aliens wie die froschartigen Gowachin und die Pan-Spechi in die Geistesgemeinschaft der besiedelten Welten aufgenommen worden und dürfen die Sprungtüren benutzen. taprisioten vermitteln verzögerungsfreie Gehirn-zu-Gehirn-Gespräche.
Unterstützt von einem Caleban führen die Gowachin auf dem Planeten Dosadi seit 20 Generationen unter dem Schutz eines (fast) undurchdringlichen tempokinetischen Energieschirms – der Gottes-Mauer“ – ein Experiment durch. Auf engstem Raum zusammengepfercht und inmitten einer giftigen Umwelt leben mehr als 300 Millionen Nachkommen verschleppter Menschen und Gowachin unter schlimmsten Bedingungen.
Das Experiment
Dieses Experiment sollte ursprünglich der Zuchtwahl dienen und so die jeweils rassisch wertvollsten Exemplare hervorbringen. Diese wiederum sollten der Führungsschicht der Gowachin, den „Puppenspielern“, Körper von höchster Qualität für den Körpertransfer liefern. So würden die Puppenspieler Unsterblichkeit erlangen. In diesem Universum sind Körper und Geist austauschbar geworden, und keine Identität ist, was sie zu sein scheint.
Doch nach so langer Zeit ist Dosadi zu einer sozialen Bombe geworden, vor der selbst ihre Schöpfer Angst haben. Sie wollen das Experiment stoppen und den Planeten vernichten, bevor die Geistesgemeinschaft davon erfährt, die solche Experimente als höchst illegal einstuft.
Der Saboteur
Jorj X.McKie ist einer der wenigen Menschen, die vielleicht noch etwas unternehmen können. Als Anwalt eines Gowachin namens Aritch – eines Strohmanns der „Puppenspieler“ – begibt er sich nach Dosadi und schließt sich schon bald der Widerstandsbewegung der Menschen an, die unter Führung der früheren Regierungsbeamtin Keila Jedrick gegen die Gowachin-Machthaber rebellieren.
Zwar ist McKie anfangs noch unbedarft wie ein Kind, doch er wird in kurzer Zeit zum Dosadi, brutal und illusionslos. In den Kämpfen gegen die Dosadi-Gowachin erfährt er als Jedricks Gefährte, was hinter dem Experiment steckt. Und er hat nur noch 60 Stunden Zeit, eine Lösung zu finden und die ganze Bombe zu entschärfen.
Mit Jedrick vereinigt er sich zunächst körperlich, dann auch geistig, der Austausch der Bewusstseine klappt reibungslos. Zusammen teleportieren sie vom Planeten, nachdem sich der Anführer der Dosadi-Gowachin, Broey, gestellt hat. Während sich Jedrick, eine wertvolle Zeugin, versteckt, steht McKie vor Gericht.
Es ist ein Gericht nach Gowachin-Recht, und der Ausgang ist daher immer tödlich – doch für wen? Mit mehreren Winkelzügen gelingt es ihm, den Fall zu gewinnen. Leider bringen seine Gegner seine Geliebte Jedrick um, doch was bedeutet schon ein Körper? Ihr Geist lebt in McKie weiter. Und alle Dosadi-Bewohner werden auf die ahnungs- und wehrlose Galaxis losgelassen…
Meine Meinung
Überbevölkerung war eines der Schreckgespenster der 70er Jahre, nachdem der |Club of Rome| seine schrecklichen Prognosen abgegeben hatte. Auch John Brunner schrieb 1968 mit „Stand on Zanzibar“ eine dystopische Horrorvision von den Folgen dieser Entwicklung. Doch nur Herbert verknüpft das Thema mit seinem alten Standard der rassischen Zuchtwahl, den er schon in „Der Wüstenplanet“ benutzt hatte (der Held, Paul Atreides, ist das Produkt der Zuchtwahl eines Frauenordens).
Während es ihm in „Dune“ gelungen war, fremde Intelligenz – die Fremen, die Mentaten, Bene Tleilax usw. – interessant darzustellen, führt Herbert hier die Gowachin und anderen Aliens nur oberflächlich vor, anhand weniger Exponenten: Aritch, die Puppenspieler, die Calebans usw.
Die Dosadis werden vor allem durch Jedrick verkörpert, eine taffe Kriegerin, die auch strategische Fähigkeiten besitzt. Leider ist die psychologische Porträtierung zugunsten eines raschen Handlungstempos kurz gehalten. Dem Leser ist daher herzlich egal, wer nun wen umbringt oder auch nicht.
Nach der langen Exposition, die in McKies Einweisung und sein Verhör Aritchs besteht, folgt der Hauptteil auf Dosadi, der abrupt abgebrochen wird. Am interessantesten ist der letzte Teil: die lange Gerichtsszene steht einem „Court Drama“, wie es Hollywood im Dutzend produziert, in nichts nach, was Tricks, böse Überraschungen und Spannung anbelangt.
Originaltitel: The Dosadi Experiment, 1977
Taschenbuch: 285 Seiten
Aus dem US-Englischen übertragen von Walter Brumm
ISBN-13: 978-3453306196 www.heyne.de
Der Autor vergibt: (3.0/5) Ihr vergebt: (No Ratings Yet)
Spannend und informativ: die Risiken des Gedankenlesens
Der berühmte Neurobiochemiker Dr. David Bolt reist aus Kalifornien nach Hamburg, um hier seine Forschungen am Zusammenhang zwischen Stimmungen, REM-Schlaf und Hirnchemie fortzusetzen. Doch während er die ESP-Substanz 232 findet, enthüllt um ihn herum nicht nur eine, sondern gleich mehrere Verschwörungen. Diese Leute wollen ihn zwingen, ihnen die Macht über das Gedankenlesen zu geben …
Dynamisches Ermittlerduo: Mit dem Robot in die Unterwelt
3000 Jahre in der Zukunft. Während die „Spacer“ genannten Weltraumsiedler auf ihren dünnbesiedelten Welten leben, die ihre Vorfahren kolonisiert haben, vegetieren die Menschen der alten Erde, zu Millionen zusammengepfercht, in überkuppelten Metropolen: den Stahlhöhlen.
In der Spacer-Kolonie außerhalb New Yorks wird unter rätselhaften Umständen ein Spacer ermordet. Politische Repressalien drohen, und der Polizei-Commissioner Enderby betraut seinen besten Mann Elijah Baley mit der Aufklärung des Mordes. Doch zum ersten Mal in seinem Leben soll Baley mit einem Ermittler der Spacer zusammenarbeiten, ausgerechnet mit einem Roboter: R. Daneel Olivaw. Doch warum zum Kuckuck sieht Olivaw genauso aus wie ein Mensch? Wird er sich auch wie einer verhalten? Und was, wenn nicht? Isaac Asimov – Die Stahlhöhlen (Foundation-Zyklus 4) weiterlesen →
Der Planet Miranda hat einen so exzentrischen Orbit, dass seine Polkappen alle zweihundert Jahre schmelzen und den gesamten Planeten überfluten. Die einheimische Flora und Fauna ist an das Leben zu Land wie zu Wasser hervorragend angepasst, die Siedler von der Erde jedoch nicht. Als erneut eine Große Flut bevorsteht, werden die Kolonisten evakuiert.
Doch Gregorian, der auf Miranda als Zauberer gilt, verspricht gegen Zahlung einer gewaltigen Geldsumme die Menschen so umzuwandeln, dass auch sie im Wasser überleben können. Die Abteilung für Techniktransfer vermutet, dass sich der ehemalige Wissenschaftler geheime Technik angeeignet und sie illegal nach Miranda gebracht hat. Sie schickt den Bürokraten aus, um Gregorian zu stellen. Doch dem Bürokraten bleibt nicht viel Zeit, denn die Flut rückt immer näher … (Verlagsinfo)
Dies ist der dritte Band der erotischen Fantasy-Trilogie um Tormunil, die im 18. Jahrhundert spielt. Josef Stenner, ein junger Mann mit den magischen Kräften eines speziellen Rings, hat aus der Zitadelle der Sklaven die jungfräuliche Sklavin Leah mitgenommen, die ihn als ihren Gebieter und Besitzer anerkannt hat. Doch Josef ist auf der Suche nach der Sklavin Sianon, die von einem Schurken namens Malory geraubt wurde. Malory will Sianon Gerüchten zufolge in die Bergwerke von Menirg bringen, damit sie dort den Sklavenarbeitern dient… Aran Ashe – Slave-Mines of Tormunil (Chronicles of Tormunil 3) weiterlesen →
Nicht jeden Tag geschieht das Unmögliche. Doch als es David Drummond zustößt, muss er eine Antwort darauf finden, egal welche. Mitten in Quito glaubt er seinen Bruder Leon zu sehen. Dabei weiß er genau, dass Leon an Bord des Raumschiffs „Starventure“ ist, das von einem jahrelangen Sternenflug zurückgekehrt ist und sich in der Nähe der Jupiterbahn befindet, etliche Milliarden Kilometer weit entfernt.
Als noch mehr Leute behaupten, Crewmitgliedern der „Starventure“ begegnet zu sein, und unerklärliche Erscheinungen am Himmel auftreten, beschließt David, der Sache auf den Grund zu gehen. Schließlich ist er Wissenschaftsjournalist und weiß, wen er fragen muss. Doch bald muss er einsehen, dass sein Begriff von dem, was vorstellbar ist und was nicht, einer gründlichen Revision bedarf. Denn als er schließlich der Wahrheit auf die Spur kommt, verändert er das Universum… (Verlagsinfo) John Brunner – Mehr Dinge zwischen Himmel und Erde weiterlesen →
Die Mächte der Finsternis sind besiegt (vgl. „Dai-San“), aber das Leben auf der Erde ist alles andere als friedlich. Moichi, ehemaliger Begleiter Ronins, versucht den Mord an einem Freund sowie einen Doppelmord aufzuklären und eine entführte Frau wiederzufinden. Zusammen mit der Tochter des Anführers der Bujun-Samurai bricht er in den unerforschten Nordwesten auf.
Zusammen mit der Frau, die ihm den entscheidenden Hinweis gibt, macht er sich auf die Suche nach dem Mörder. Von dem Wunsch nach Rache beseelt, gerät er immer wieder in tödliche Gefahren, bevor es ihm endlich gelingt, die Macht jener schrecklichen Hexe zu brechen, die soviel Unheil angerichtet hat. (abgewandelte Verlagsinfo)
Hinweis: „Ronin“ bedeutet im Japanischen „herrenloser Krieger“.
Eine Zeit der Schrecken ist angebrochen. Die Menschen haben den Glauben an sich selbst verloren, als Ronin seinen Kampf gegen das allgegenwärtig Böse aufnimmt. Ohnmächtig sehen sie der Eroberung der Erde durch ein neues Dämonengeschlecht zu. Die einzige Hoffnung ist der vor Äonen prophezeite Dai-San, der Retter, der die Menschheit in eine freie Zukunft führen soll. Die Frage ist aber, ob Ronin, der Krieger, den Dai-San noch rechtzeitig finden kann, bevor die alles entscheidende Schlacht gegen die Mächte der Finsternis beginnt. (abgewandelte Verlagsinfo)
In ferner Zukunft dämmert die Menschheit ihrem Ende entgegen. Die Mächte der Finsternis sammeln sich gegen die letzen Menschen auf einer sterbenden Erde. Nur ein einsamer Kämpfer kann die Katastrophe abwenden: Ronin, der Bewohner eines unterirdischen Imperiums. Seine Welt ist eine Welt des Kampfes. Das Militär ist allgegenwärtig. Eines Tages hört Ronin zufällig, dass es noch anderes Leben auf der Erdoberfläche gibt. Aber bevor er seine lebensgefährliche Reise in die verbotene Welt unter der Sonne antreten kann, muss er noch eine Schriftrolle finden, die das Geheimnis zur Rettung der Menschheit birgt…
Die Tempelritter waren bis zu Beginn des 14. Jahrhunderts, bevor sie verboten wurden, einer der wichtigsten Orden, der sich der Eroberung und Bewahrung des Heiligen Landes sowie seiner Heiligtümer verschrieben hatte. Sie waren Krieger und besaßen eine festgefügte Hierarchie. Nicht jeder konnte Mitglied werden, und als der französische König Philipp der Schöne abgewiesen wurde, ließ er die Templer gnadenlos verfolgen. Viele flohen ins katholische Schottland. Katherine Kurtz & Deborah Turner Harris – Der Schatz der Templer (Der Adept 3) weiterlesen →
Poetische Fantasy: Ein Lied von Rache und Erlösung
Diese Fantasy ist die wunderbar erzählte Geschichte einer Vergeltung für erlittenes Unrecht, eine Geschichte von Erlösung und Befreiung. Der Stil ist literarisch, die Bilder poetisch und komisch, der Schauplatz erinnert an die italienische Renaissance und den hohen Norden.
Philosophisch: Die Öffnung des Universums für Menschen
Als die Wissenschaftler die ersten Menschen durch den Materietransmitter schicken, treten bei den Versuchspersonen seltsame Erinnerungsstörungen auf. Sie haben das Gefühl, in eine Wirklichkeit befördert worden zu sein, die nicht ganz der entspricht, aus der sie kamen. Verändern die elektrischen Felder des Geräts die Gedächtnisinhalte – oder verändert sich bei jedem Transfer die Wirklichkeit selbst?
Nach dem Holocaust die große Chance: Weltraumtrips!
Die Außerirdischen landen keineswegs unbemerkt: Sämtliches spaltbares Material auf der Erde explodiert. Nachdem Zerstörung, Panik und Chaos verebbt sind, gelangen Berichte über geheimnisvolle Städte der Außerirdischen, die über die Erde verteilt sind, zu den Regierenden. Es handelt sich um riesige Gebiete voll flackernder Lichter und fürchterlich viel freier Energie, die Menschen orientierungslos werden lassen. Sie sind unangreifbar. Die Frage lautet also: Sind sie die Stützpunkte der Fremden – oder etwas völlig anderes?