Eine Wette der seltsamen Art: Justus, Peter und Bob sollen sich in weniger als sieben Stunden aus sieben verschlossenen Rätselräumen befreien. Doch der Spaß entpuppt sich bald als tödlicher Ernst … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ob wir es hier wohl mit „dem Roman zum Spiel“ eines Trends zu tun haben, von dem ich ausging, dass er längst schon wieder vorbei wäre? Gibt es doch seit Jahren schon zig Computerspiele und Apps, die den Spieler in Räume sperren, aus denen er herausfinden muss. Im Übrigen bewirbt der Verlag zeitgleich zum Erscheinen des Romans eine Webseite, auf der es offenbar das gleiche Prinzip zu bewältigen gilt. Zum Zeitpunkt der Rezension war diese Webseite interessanterweise aber noch gar nicht fertiggestellt, man konnte sich lediglich für einen Newsletter anmelden. Trend verpasst? Zu spät auf den Zug springen wollen, der längst abgefahren ist? Zum Zeitpunkt, als der Autor den Roman geschrieben hat, war das vielleicht noch anders. Passenderweise gibts am Ende des Buches noch etwas Werbung für Brettspielvarianten dieser Szenarien.
In Kontakt mit den Toten treten? An so etwas glauben die drei ??? nicht. Doch genau das macht Astrala in „Karma-Hour“, der neuen Lieblingssendung von Tante Mathilda. Kein Wunder, dass die Spiritistin den drei Detektiven sehr verdächtig vorkommt! (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Gläserrücken, Séancen, verrauschte Radiostimmen, you name it … ich hab‘ das volle Programm mitgemacht. Auch angefüttert vom Privatsender-Programm der 1980er, das sogar Live-Sendungen zu dem Thema anbot … ich fands toll und vermisse das immer noch. Bei mir wars damals aber zu Informationszwecken und weil das Ganze einen unheimlichen Reiz versprühte. Heute sehe ich das eher als „den-Leuten-das-Geld-aus-der-Tasche-ziehen“ bei denen, die ihre Dienste gegen Bares anbieten. So etwas vermutete ich, als ich die Verlagsinfo gelesen hatte … somit ein doch eher langweiliger Fall, oder? Der Klappentext hingegen verspricht ein „mysteriöses Verbrechen“! Ob das wohl ein Fall für das GALILEO-Mystery-Team ist oder sind unsere Rocky-Beachboys in allen Dimensionen zu Hause? Und wieso ignorieren sie die Frau nicht einfach, wenn sie eh nicht an „so was“ glauben? Stellen wir unseren Empfänger also einfach mal auf „Jenseits“ …
Im berühmten Luxuszug „Coast Imperial“ verschwindet kurz nach der Abfahrt einer der Mitreisenden. Eine Entführung? Noch vor dem nächsten Bahnhof müssen die drei ??? den Fall gelöst haben. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ok, die Verlagsinfo klingt schon mal mächtig spannend. Aber schon vorm Loslesen stellt sich der zugerfahrene Leser … in diesem Falle ich … die Frage: „Hey, bei uns dauerts genau fünf Minuten von unserem bis zum nächsten Bahnhof, wie soll das Ganze klappen? Fahren die Jungs US-ICE, der nur alle paar Stunden mal hält?“ Schnell wird diese Frage beantwortet, denn der „Coast Imperial“, den wir zusammen mit den Jungdetektiven besteigen, ist ein Fernzug … und die halten nicht in jedem Büffelkaff. Und diese Reise dauert 33 Stunden … in eine Richtung!
Während sich manche Zeitgenossen noch damit beschäftigen, ob Kulturen wie beispielsweise der Islam zu Deutschland gehören, denken andere schon lange darüber nach, wie man deutschen Kindern und Kindern aus fremdsprachigen Familien die gleichen Werte vermitteln und zum Verständnis zwischen ihnen beitragen kann. Der Verlag Mebes & Noack hat in Kooperation mit dem Petze Institut für Gewaltprävention (Hrsg.) dazu im April das broschierte Büchlein „Echte Schätze! Die Starke-Sachen-Kiste für Kinder“ mehrsprachig herausgebracht.
Justus, Peter und Bob machen gemeinsam mit Tante Mathilda und Onkel Titus eine Deutschlandreise. Dabei geraten sie mitten in einen Fall, der sie zu 27 Vereinen der Bundesliga führt: Die Meisterschale wurde gestohlen! Glücklicherweise sind Justus, Peter und Bob gerade vor Ort und können den Fall übernehmen. Der wahnsinnige Dieb jagt die drei ??? Kids quer durch die Bundesliga, vom Hamburger SV bis zum FC Bayern, von Eintracht Braunschweig bis zum VfB Stuttgart. In insgesamt 27 Fußballclubs müssen die Kult-Detektive vor Ort ermitteln. Werden sie den dreisten Dieb erwischen? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Wieder eine neue und interessante Idee des Verlags, den KIDS-Fan mit noch mehr Futter zu versorgen als mit den eh schon spannenden Romanen. Fußball-Fälle gibts bei den DREI ??? in regelmäßigen Abständen, aber so einen gabs noch nicht. Meist sind die Fälle ja nur am Rande mit dem Thema „Fußball“ verwandt, hier solls direkt durch 27 Vereinshäuser gehen … da hat sich der Autor aber reichlich was vorgenommen.
Nicht allen Kindern fällt der Umgang mit Zahlen auf Anhieb leicht. Mengen, Abstufungen, kleine Rechenaufgaben – vieles mag zwar irgendwie einleuchten, aber dennoch sind die Zusammenhänge nicht immer sofort verinnerlicht. Gerade für diejenigen, die noch ein paar Lernhilfen benötigen, um in die Welt der Zahlen einzudringen und ein erstes Verständnis für den kleinen einstelligen Zahlenraum zu entwickeln, empfiehlt sich mal wieder ein Blick ins Ravensburger-Programm, wo der bewährte tiptoi-Stift einmal mehr eine Menge Optionen bietet, sich der Materie spielerisch zu nähern.
Der Leserabe gehört zu den bekanntesten Buchreihen für Lesenafänger und leicht fortgeschrittene Grundschulkinder. Auf spielerische Art und Weise bringt er der Zielgruppe den Spaß an kurzen aber auch ausladenden Abenteuergeschichten nahe und gehört mittlerweile längst zum Pflichtbeitrag junger Eltern. Durch die technischen Möglichkeiten des tiptoi-Stiftes aus dem Hause Ravensburger gelangt das ganze System nun auf eine neue Stufe. Der Stift unterstützt beim Lesen und bietet sogar an, Bücher vorzulesen, um auch schwierige Passagen im ersten Durchgang leichter zu begreifen. Ferner hat er die Möglichkeit, einzelne Szenen lebendiger zu machen und durch Geräusche zu untermalen, die stellenweise ein Stück über die eigentliche Vorstellungskraft der jungen Leser hinausgeht. Insbesondere im Vorschulalter gestaltet er sich daher als prächtige Unterstützung für dll diejenigen, die beim Lesen schon erste Fortschritte machen – und macht ihn daher auch für den Leseraben zu einem wertvollen, neuen Begleiter!
50 Rätsel zum Querdenken und Unterlippe-Kneten: Zahlenrätsel, Buchstabencodes, Logikkniffeleien und weitere spezialgelagerte Sonderfälle bringen die grauen Zellen auf Touren – für echte Ermittler!
Dieses Buch voller cleverer Rätsel ist ein genialer Zeitvertreib für Hobby-Detektive jeden Alters. Ob allein oder mit Freunden – die Sudokus, Texträtsel, Logikspiele, Wort- und Buchstabenspielereien bringen beinahe endlosen Rätselspaß. Wie ein Detektiv knobelt man sich durch die 50 Rätsel, muss um die Ecke denken, Zahlencodes entschlüsseln und Logikaufgaben knacken. So wird man fit im Kopf wie Justus Jonas. Und öde Autofahrten oder langweilige Pausen vergehen wie im Flug. Selbstverständlich sind auch die Lösungen enthalten: Einfach am Ende des Buches nachschlagen. (Verlagsinfo)
Ein heftiges Unwetter tobt über Rocky Beach. Plötzlich streckt ein Drache seinen Kopf zwischen den Wolken hervor und speit Gold! Die drei ??? Kids gehen dieser mysteriösen Erscheinung auf den Grund. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Der goldene Drache? Klar kenn‘ ich den, das ist doch dieses China-Restaurant in der Bahnhofstraße! Hab ich den Fall jetzt gelöst? Yay! Aber im Ernst … Monster in den Wolken hatten wir doch auch gerade erst … und der Fall hieß auch noch „Monster-Wolken“ (Band 63). Sind derzeit Story-Recyclingtage bei den KIDS? Zum Glück nicht, denn dieser Fall ist ein anderer, ein ganz anderer.
Der Leserabe gehört zu den bekanntesten Buchreihen für Leseanfänger und leicht fortgeschrittene Grundschulkinder. Auf spielerische Art und Weise bringt er der Zielgruppe den Spaß an kurzen aber auch ausladenden Abenteuergeschichten nahe und gehört mittlerweile längst zum Pflichtbeitrag junger Eltern. Durch die technischen Möglichkeiten des tiptoi-Stiftes aus dem Hause Ravensburger gelangt das ganze System nun auf eine neue Stufe. Der Stift unterstützt beim Lesen und bietet sogar an, Bücher vorzulesen, um auch schwierige Passagen im ersten Durchgang leichter zu begreifen. Ferner hat er die Möglichkeit, einzelne Szenen lebendiger zu machen und durch Geräusche zu untermalen, die stellenweise ein Stück über die eigentliche Vorstellungskraft der jungen Leser hinausgeht. Insbesondere im Vorschulalter gestaltet er sich daher als prächtige Unterstützung für dll diejenigen, die beim Lesen schon erste Fortschritte machen – und macht ihn daher auch für den Leseraben zu einem wertvollen, neuen Begleiter!
Dichte Flammen auf der Veranda eines einsamen Hauses am Rand von Rocky Beach! War es Brandstiftung? Als plötzlich ein Einbrecher durch eine ausgebrannte Wohnung schleicht, sind Justus, Peter und Bob sicher: Das war kein Unfall! (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Haben wir es hier mit einem Mann zu tun, der nix sieht, aber dennoch auf Raubzug geht und gleichzeitig Brände stiftet? Das gilts herauszufinden, aber lange Zeit zum Nachdenken bekommen die Jungs und der Leser nicht, denn wir werden alle zusammen sofort in die Handlung geschubst … so wies sein soll. Da brennt direkt ein Haus und Justus wittert buchstäblich einen neuen Fall. Gibt es tatsächlich jemanden, der einen Nutzen davon hätte, wenn es brennt? Und wieso haben die Flammen nur eine einzige Wohnung erwischt? Verdächtige sind schnell benannt und wir ermitteln auch direkt los, nachdem sich die drei Jungdetektive dem ihnen altbekannten Wohnungsbewohner quasi aufgedrängt und sich somit eigentlich selbst engagiert haben.
Eigentlich hatten sie es gar nicht so böse gemeint, als sie hinter dem Giraffenjungen Gisbert über seine braunen Flecken tuschelten. Auch das Nilpferd hatte vorher nicht lange nachgedacht, als es sich über Gisberts Trompetenspiel lustig machte. Trotzdem ist Gisbert, der eine normal große, fröhliche Giraffe – ja gar ein langer Lulatsch – gewesen war, plötzlich ganz klein und traurig geworden – so klein, dass er unter das Sofa passt und gar keine Lust mehr hat, mit seinen alten Freunden zu spielen. Erst im letzten Moment, als die Freunde sich schließlich mit einer Karte und einem kleinen Geschenk bei ihm entschuldigen, kann er sich seinen Eltern anvertrauen und findet wieder zu seiner alten Größe zurück.
Schon der außergewöhnliche Titel lässt die Leser bei dem Kinderbuch „Pantoffelheldeneis mit Sahne“ aus dem Waldhuhn-Verlag aufhorchen und macht neugierig darauf, worum es in dem Buch geht. So erging es auch der Rezensentin, welche die mit liebevollen Zeichnungen illustrierte Geschichte um den kleinen Angsthasen Lönja und den nicht minder ängstlichen Eisverkäufer Nino mit einem siebenjährigen Kind gelesen hat und nicht enttäuscht wurde.
Immer diese Warterei!
Weihnachten ist fast vorbei!
Ohne Klaus ist es so trist.
Weihnachtsmann, du wirst vermisst!
Was ist bloß passiert, dass Klaus, der Weihnachtsmann, so lange auf sich warten lässt? Und wo steckt eigentlich sein treues Rentier Rufus? Eine späte Bescherung ist doch kein Beinbruch! Sicher werden die beiden es noch schaffen, die Geschenke rechtzeitig zu bringen. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Was tun, wenn sich das Zugtier des Weihnachtsschlittens ein Bein gebrochen hat? Kommt mit und erfahrt in diesem süßen Weihnachtskinderbuch, wie Klaus, der Weihnachtsmann, diese verflixte Situation rettet.
König Kötel der Erste erklärt das alljährliche Kackaturnier für eröffnet! In einer bunten Parade präsentieren seine Untertanen eifrig ihre schönsten Kackkunstwerke. Herr Hase zeigt stolz seine anmutige Kötel-Skulptur, Fräulein Kuh stellt ihren Fladen ansehnlich in einem Kuchenkarton zur Schau und die Mäuse möchten mit einem „Schokostreusel-Butterbrot“ punkten. König Kötel muss sich entscheiden: Wer wird wohl dieses Jahr zum Gewinner des großen Kackaturniers gekürt? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
„Das große Kackaturnier“? Hat da wirklich jemand ein Buch über das „große Geschäft“ geschrieben? Ja, genau das hat Guido van Genechten getan und zwar mit einer gehörigen Portion Humor.
Wolf, Leopard, Panda und Falke – einst gab es sie nur in den Legenden von Erdas. Doch Connor, Abeke, Meilin und Rollan haben sie wieder zum Leben erweckt. Nur in Begleitung ihrer Seelentiere können sie sich in den entlegensten Winkel von Erdas wagen. Dort regt sich ein uraltes Wesen, das alle Menschen unter seine Herrschaft zwingen will. Und nur die Gefährten können es besiegen. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ein wildes Tier, das immer an deiner Seite ist? Das wäre schon toll, oder? Welches Tier würdest du wählen? Nein, halt! Die Seelentiere suchen nicht wir aus, sondern sie uns …
Bei Familie Sauersahne soll das Weihnachtsfest in diesem Jahr perfekt werden. Ein Weihnachten ohne unvorhergesehene Zwischenfälle und Katastrophen und mit ganz viel Ruhe und Besinnlichkeit. Das jedenfalls wünscht sich Mama Sauersahne. Dass es am Ende doch wieder anders kommt, ahnt der gewiefte Leser sicher. Doch was ihn in den Adventswochen im Alltag der Familie Sauersahne so alles erwartet, das erzählt Sophie Sauersahne ihm am besten selbst. Und zwar der Reihe nach… (Verlagsinfo)Lucy Scharenberg – Oh, du chaotische Weihnachtszeit weiterlesen →
Adara wusste nicht mehr, wann sie ihn zum ersten Mal gesehen hatte. Ihr schien, dass er schon immer ein Teil ihres Lebens war, ein Traum im tiefsten Winter, der auf durchscheinenden blauen Flügeln über den kalten Himmel schwebte. Eisdrachen waren selten, selbst in jenen Zeiten …(Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ein eigenes Haustier ist schon etwas Besonderes für jedes Kind. Ein eigener Drache ist wahrscheinlich das tollste überhaupt. Die kleine Adara hat noch dazu einen sehr seltenen Drachen.
Tief verborgen in den Wäldern leben die Füchse wild und ungezähmt. Sie hüten ihre Geheimnisse und pflegen ihre uralte Magie. Doch eine dunkle Gefahr bedroht ihre Welt!
Von all dem ahnt die junge Füchsin Isla nichts. Sie lebt in Frieden und Sicherheit. Doch dann verliert sie ihre Familie – und gerät mitten hinein in den Kampf um das Reich der Füchse. Wem kann Isla noch trauen? Wer ist Freund, wer Feind? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ihr kennt und mögt bereits „Warrior Cats“ und ähnliche Werke? Dann kommt mit in ein neues Abenteuer und begleitet die mutige junge Füchsin Isla durch allerlei Gefahren auf der Suche nach ihrem verschwundenen Bruder Pirie.
Unter der heißen kalifornischen Sonne verbringt die 16-jährige Ember den Sommer ihres Lebens: surfen, flirten, Sonnenuntergänge am Lagerfeuer. Was keiner sieht: Die hübsche Ember ist kein normales Mädchen, sie ist ein Drache in Menschengestalt. Ember vertraut darauf, dass niemand ihr Geheimnis entdeckt. Bis Garret auftaucht. Ember fühlt sich sofort zu ihm hingezogen – und weiß instinktiv, dass er ihr gefährlich werden könnte. Doch noch ahnt sie nicht, wie gefährlich … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Drachen in der Neuzeit gibt es nicht? Nun, wenn es nach der Autorin Julie Kagawa geht, dann ist dies möglich. Und seien wir doch mal ehrlich, dass fast jeder von uns sich schon einmal gewünscht hat einem wahrhaftigen Drachen zu begegnen? Oder lieber doch nicht? Entscheidet selbst, wie ihr diese sagenumwobenen Kreaturen einschätzt nachdem ihr Ember kennengelernt habt…