„Remain – Was von uns bleibt“ ist ein Roman über Liebe, Verlust und die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn er einen geliebten Menschen verliert. Nicholas Sparks verbindet in diesem Buch eine emotionale Liebesgeschichte mit geheimnisvollen, fast übernatürlichen Elementen. Im Mittelpunkt stehen Trauerbewältigung, Hoffnung und die Kraft von Nähe und Erinnerung.
Grace wünscht sich nichts sehnlicher, als die Zeit um fünf Jahre zurückzudrehen. Am Abend vor ihrem 30. Geburtstag ist sie am Tiefpunkt ihres Lebens angelangt: Ihr Restaurant ist bankrott, ihre Großmutter liegt nach einer Herzattacke im Krankenhaus, und ihr eigenes Herz leidet noch immer unter der Trennung von ihrer großen Liebe Henry. Als Grace am nächsten Morgen aufwacht, ist plötzlich alles anders. So unglaublich es auch klingt, ihr Wunsch ist in Erfüllung gegangen – sie ist tatsächlich wieder 25! Grace ist fest entschlossen, dieses Mal alles besser zu machen und sich unbedingt von Henry fernzuhalten. Wenn er nur nicht so unwiderstehlich wäre …(Klappentext)
„Seesternnächte“ von Manuela Inusa ist ein gefühlvoller Roman über Abschied, Geschwisterliebe und den Mut, trotz schwerer Verluste wieder nach vorn zu blicken. Das Buch erzählt leise, aber eindringlich von den Momenten, die das Leben kostbar machen – selbst dann, wenn die Zeit begrenzt ist.
„Winterzauber in den Alpen“ erzählt die Geschichte der Londonerin Orla, die in der Vorweihnachtszeit eine dringend benötigte Auszeit in einem idyllischen Alpendorf nimmt. Eingehüllt in Schneelandschaften, funkelnde Lichter und gemütliche Bergchalets begegnet sie Jacques, einem eher zurückhaltenden Einheimischen, der ihr Leben auf sanfte Weise berührt. Der Roman setzt nicht auf große Konflikte, sondern auf Atmosphäre, romantische Entwicklungen und das Gefühl, für einige Stunden aus dem hektischen Alltag auszusteigen.
Ingenieurin Smilla reist nach Kiruna in Nordschweden, um eine technische Störung im nahegelegenen Eishotel zu beheben. Doch kaum angekommen, kollidiert sie mit einem Rentier – und trifft auf Finn, der sich um das verletzte Tier kümmert. Ihre erste Begegnung verläuft frostig, doch die Wege der beiden kreuzen sich immer wieder – nicht nur bei den Vorbereitungen für den großen Eisskulpturenwettbewerb. Umgeben von faszinierenden Kreationen aus Eis und glitzerndem Schnee kommen sie sich näher. Smilla taucht in das Leben am Polarkreis ein und findet schnell Aufnahme in einer warmherzigen Gemeinschaft. Je länger die Nächte werden, desto stärker fühlen sich Smilla und Finn zueinander hingezogen. Doch Smillas Abreise naht schon bald. (Penguin)
„Wir schreiben unseren Namen in den Wind“ erzählt die Geschichte zweier Frauen, deren Lebenswege über Generationen hinweg miteinander verwoben sind.
Im Zentrum steht eine junge Frau, die versucht, ihren Platz in einer Welt zu finden, die ihr kaum Raum lässt. Sie kämpft mit dem Gefühl, nicht dazuzugehören, und ringt darum, ihre eigene Stimme zu finden – eine Stimme, die oft vom Rauschen der Erwartungen anderer übertönt wird. Ihre Reise führt sie durch familiäre Konflikte, alte Geheimnisse und den Wunsch, sich von überlieferten Rollenbildern zu lösen.
Parallel dazu entfaltet sich ein zweiter Erzählstrang, der eine historische Figur beleuchtet, deren Schicksal ein Echo auf das Leben der modernen Protagonistin wirft. Beide Frauen teilen denselben Drang nach Freiheit, Selbstbestimmung und Anerkennung. Durch Briefe, Erinnerungen und fragmentarische Aufzeichnungen entsteht nach und nach ein Zusammenhang, der die zeitliche Distanz überbrückt und deutlich macht, wie sehr vergangene Entscheidungen das Heute beeinflussen.
„Ein ganz besonderer Ort“ erzählt die Geschichte von Suzanna Peacock, die nach vielen Jahren in ihre Heimat zurückkehrt, um ihr Leben neu zu ordnen. Äußerlich wirkt alles stabil: eine Ehe, die Nähe zur Familie, ein vertrautes Umfeld. Doch innerlich spürt sie Leere und fragt sich, ob ihr Leben wirklich so verläuft, wie sie es sich wünscht. Auf der Suche nach einem Ort, an dem sie sich wirklich zu Hause fühlt, gründet sie ein Café‑ und Ladengeschäft, das schnell zu einem Treffpunkt für andere Menschen wird und ihr zugleich als persönlicher Zufluchtsort dient.
Der Roman erzählt die Geschichte einer jungen Frau, deren Leben durch eine verbotene Liebe, eine überstürzte Flucht und ein lang verborgenes Familiengeheimnis aus den Bahnen gerät. „Die Frauen von Ballymore“ verbindet die Enge eines irischen Dorfes mit der Aufbruchsstimmung des London der 1960er-Jahre und zeigt, wie sehr Entscheidungen aus der Jugend ein ganzes Leben prägen können.
Im Mittelpunkt steht Sorcha O’Donovan, die versucht, ihren eigenen Weg zu finden — zwischen Loyalität, Sehnsucht, Schuld und Hoffnung.
Die Protagonistin Tilly hat vor einigen Monaten ihren Mann Joe verloren und steckt tief in ihrer Trauer- und Selbstzweifelphase. Kurz vor ihrem Geburtstag erhält sie jedoch einen überraschenden Anruf vom Buchhändler Alfie: Joe hat ihr ein ganz besonderes Geschenk hinterlassen – ein Jahr voller Bücher, sprich: für jeden Monat eines, verbunden mit einem Brief, jeweils ausgesucht, damit Tilly wieder leben, empfinden und träumen lernt. Tilly ist zunächst skeptisch und zurückgezogen, doch mit jedem Buch und jedem Brief öffnet sich in ihr ein neuer Lebensraum – begleitet von Reisen, Begegnungen und kleinen Wundern des Alltags. Es geht darum, wie man nach einem großen Verlust wieder vertraut – auf sich selbst, auf andere, auf das Leben – und wie Literatur und Gemeinschaft dabei helfen können.
„Versprich mir, dass du tanzt“ ist ein gefühlvoller Roman über Liebe, Verlust und den Mut, nach einer Tragödie wieder ins Leben zurückzufinden. Dani Atkins erzählt die Geschichte dreier Menschen, deren Leben durch Zufall, Schicksal und Herzensentscheidungen miteinander verwoben sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Liebe wirklich alles überdauern kann – und ob man lernen kann, weiterzutanzen, selbst wenn das Leben einem die Musik nimmt.
Ellen Sandberg erzählt in Die Schweigende die Geschichte einer Familie, die von einem dunklen Geheimnis überschattet wird. Im Mittelpunkt steht Karin, eine ältere Frau, die in ihrer Jugend Schreckliches erlebt hat – und darüber ihr ganzes Leben lang geschwiegen hat. Erst als sie im Alter beginnt, sich von der Familie zurückzuziehen, merken ihre beiden Töchter, dass mehr hinter dem Schweigen steckt, als sie je ahnten.
Der Roman verwebt Gegenwart und Vergangenheit, Schuld und Vergebung, Familienbande und gesellschaftliche Verantwortung zu einer bewegenden Geschichte über das, was unausgesprochen bleibt – und welche Macht das Schweigen über Generationen hinweg entfalten kann.
Nicholas Sparks ist bekannt für seine wunderbaren Liebesromane, die ich schon seit vielen Jahren mit großer Begeisterung lese. M. Night Shyamalan ist mir besonders durch seinen Film „The Sixth Sense“ in Erinnerung geblieben, und bis heute läuft es mir bei dem Spruch „Ich sehe tote Menschen“ eiskalt den Rücken runter.
Nun haben diese beiden sich zusammen getan für ein gemeinsames Buchprojekt. Passt das zusammen? Kann das funktionieren? Doch Nicholas Sparks schreibt zu dem Buch, dass er schon seit Kindertagen ein großer Fan des Mystery-Genres ist und ein breites Wissen über Horrorfilme besitzt. Ich war vor der Lektüre jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen und kann schon jetzt verraten, dass ich das Buch an nur zwei Tagen verschlungen habe.
Doch worum geht es eigentlich?
Der erfolgreiche Architekt Tate Donovan ist nach dem Tod seiner geliebten Schwester zusammengebrochen. Seine Trauer hat er bei einem Klinikaufenthalt angefangen zu verarbeiten. Aber ein Bauprojekt seines besten Freundes Oscar bringt ihn in das kleine Örtchen Heatherington nach Cape Cod. Auf Cape Cod soll Tate für die Familie seines besten Freundes ein traumhaftes Sommerhaus entwerfen und bauen. Bei seinem Aufenthalt in Heatherington wohnt er als einziger Gast in einem hübschen Ferienhaus.
Schon bald begegnet er einer schönen Frau, die dort ebenfalls zu wohnen scheint. Sofort ist Tate begeistert von Wren, zu der er eine besondere Verbindung spürt. Seine Vermieter versichern ihm jedoch, dass er alleine im Haus ist und niemand dort wohnt. Wie kann das sein? Wieso trifft nur er Wren?
Lucy hat scheinbar alles: den erfolgreichen Geschäftsmann Sascha als Lebensgefährten, einen sicheren Job in dessen Consulting-Firma, eine Wohnung und alles andere als Geldsorgen. Doch als das kleine Café Zuckerzeit zum Verkauf steht, nimmt ihr Leben aus heiterem Himmel eine ganz unerwartet Wende. Sie kauft das Café, kündigt ihren Job und überwirft sich mit Sascha, der sich in dieser Situation als genau das erweist, was Lucy viele Jahre lang nicht sehen wollte: ein geldgieriger Egomane. Doch wird er Recht damit behalten, dass sich die im Backen völlig ungeübte Sekretärin und Consulting-Agentin mit dem spontanen Erwerb des Cafés absolut lächerlich macht?
In der Hitze des Hochsommers überquert Seft, ein begnadeter Feuersteinhauer, die Große Ebene, um den Ritualen beizuwohnen, die den Beginn des neuen Jahres anzeigen. Beim Markt zur Sommersonnenwende will er einige seiner Steine eintauschen und Neen suchen, das Mädchen, das er liebt. Neens Familie lebt in Wohlstand und bietet Seft in ihrer Gemeinschaft von Hirten Zuflucht vor seinem brutalen Vater und seinen aggressiven Brüdern.
Eine Priesterin, die an das Unmögliche glaubt
Joia, Neens Schwester, ist eine Priesterin mit Vision, eine geborene Anführerin. Schon als Kind sieht sie der Zeremonie zur Sommersonnenwende wie gebannt zu. Sie träumt von einem wundergleichen neuen Monument, errichtet aus den größten Steinen der Welt.
Cosima Liefenstein ist die Erbin einer reichen Industriellenfamilie. Mit der Gründung einer Stiftung für bedürftige Frauen und speziell Mütter geht sie aber ihren eigenen Weg, auch wenn das ihrem Verlobten und dessen Familie nicht so recht zu passen scheint. Doch ihr Onkel Theodor unterstützt sie in der Gründung der Stiftung.
Als sie durch einen Unfall den Journalisten Leo Marktgraf kennenlernt, bringt sie damit eine Geschichte ungeahnten Ausmaßes ins Rollen. Denn Leo stellt nach dem mysteriösen Tod eines befreundeten Anwalts Nachforschungen über die Familie Liefenstein an.
Und auch Cosima beginnt bald zu ahnen, dass ihre Familie und speziell ihre beiden Onkel Theodor und Albert die eine oder andere Leiche im Keller zu haben scheinen… CLAIRE WINTER – Die Erbin weiterlesen →
Es ist 1798 und aus dem gefrorenen Fluss Kennebec in den USA wird eine Leiche geborgen. Doch, obwohl die Jahreszahlen den Roman in der Historie verorten, scheint die Stimme der starken Protagonistin einer Frau von heute zu gehören: selbstbewusst, lebenserfahren, herzlich und mit einem starken Gerechtigkeitssinn. Tatsächlich hat man schon auf den ersten Seiten das Gefühl, dass es sich bei der berufserfahrenen Hebamme um eine echte Frau aus Fleisch und Blut handelt, was das umfangreiche Nachwort auch bestätigt. Demnach basieren Dreiviertel der Fakten des berührenden Romans auf dem Tagebuch von Martha Ballard, einer Hebamme aus dem 18. Jahrhundert.
Sommerbeginn auf der US-Atlantik-Insel Nantucket: die 39-jährige Lizbet braucht nach einer unschönen Trennung einen neuen Job, da sie mit ihrem Freund zusammengearbeitet hat. Sie findet auch schnell eine neue die Stelle, als Geschäftsführerin im neueröffneten, berühmt-berüchtigten Hotel Nantucket. Der Neustart läuft jedoch chaotisch bis schlecht, kein Wunder, die Luxusunterkunft gilt schließlich als verflucht. Und da ist was dran, denn dort spukt es: die 19-jährige Grace, ein Zimmermädchen, das bei einem Brand in den 1920er Jahren ums Leben kam, mischt sie sich als Geist munter in die Angelegenheiten der Belegschaft und der Gäste ein.
Mein Eindruck:
Ich fand es sehr interessant sowie unterhaltsam die Charaktere bzw. ihr Zusammenspiel zu erleben: Ein junger Mann betrachtet seinen Job im Hotel als Buße, eine egozentrische, berechnende Frau sieht ihn als Chance, eine andere als Lösung für ein peinliches Problem, und eine alleinerziehende Mutter mit zwei entzückenden Kindern, die wie kleine Erwachsene wirken, will schöne Ferien erleben. Die Rollen der toll gezeichneten Nebenfiguren vertiefen die Motive der Hauptfiguren und verleihen der Handlung Würze. Elin Hilderbrand – Das Hotel Nantucket weiterlesen →
Die Schriftstellerin Mercer Mann sucht nach einer packenden Geschichte für ihren nächsten Roman. Da macht sie Bruce Cable, der charmante Buchhändler von Camino Island, auf ein Drama aufmerksam, das sich quasi direkt vor ihren Augen abspielt: Ein skrupelloses Bauunternehmen will sich eine verlassene Insel zwischen Florida und Georgia unter den Nagel reißen. Nur die letzte Bewohnerin der Insel, Lovely Jackson, stellt sich ihm in den Weg. Sie ist die Nachfahrin entflohener Sklaven, die dort seit Jahrhunderten gelebt haben, und will die Insel niemals profitgierigen Weißen überlassen. Mit Bruce Cables Hilfe nimmt sie den Kampf vor Gericht auf. Und vielleicht hilft ihr ja auch die alte Legende, dass jeder Weiße, der die Insel böswillig betritt, mit einem tödlichen Fluch belegt ist. Denn schon bald gibt es die ersten Toten …
Mein Eindruck:
Nach „Camino Island“ („Das Original“) und „Camino Winds“ („Das Maunskript“) gibts jetzt „Camino Ghosts“, das im Deutschen konsequenterweise wieder nicht „Camino“ im Namen trägt und den einen oder anderen Fan daher etwas verwirren könnte, weil er und sie nicht wissen, dass wir einen weiteren Teil einer Reihe in den Händen halten. Denn, nicht nur Buchhändler Bruce Cabot ist wieder mit dabei, sondern natürlich auch die Autorin Mercer Mann.
“Diamond Empress. A Million Reasons” ist Band 1 einer Trilogie.
Die junge Noemi hat ihr Leben während der letzten sechs Jahre gründlich vermasselt und nimmt jetzt einen Job als Pianistin an Bord eines Luxusliners an. Dort lernt sie den etwa gleichaltrigen Akrobaten Viktor kennen und als beide einer geheimnisvollen Einladung in die Schiffsbibliothek folgen, bekommen sie die Chance Teil einer Diebescrew zu werden – wenn sie die Aufnahmeprüfung meistern.
Mein Eindruck:
“Diamond Empress. A Million Reasons” beginnt direkt fesselnd und faszinierend verstörend: Man lernt die 24-jährige Noemi kennen, die (wegen diverser Enttäuschungen) himmelschreiend trotzig, zynisch und selbstzerstörerisch unterwegs ist. Sie ist sehr impulsiv sowie leichtsinnig, was allerdings nachvollziehbar geschildert wird: Alltägliches, Routine, Konventionen etc. langweilen und engen ihren freien, hochbegabten Geist ein, weshalb sie regelmäßig ein Gegenmittel braucht. Sie ist süchtig nach Nervenkitzel, danach zu provozieren, Verbotenes oder gar Illegales zu tun. Nena Tramountani – Diamond Express. A Million Reasons weiterlesen →
Bei der Lektüre dieses Buches liegt zarter Schokoladenduft in der Luft: Fanny Callier ist die Tochter der bekannten Chocolatiers François Cailler, der viel zu früh verstorben ist. Sie hat die Liebe zur Schokolade von ihrem Vater geerbt und experimentiert schon als junge Frau auf eigene Faust in ihrem eigenen Schokoladenatelier. Doch weil sie „nur“ eine Frau ist, übernehmen ihre beiden Brüder das Familienunternehmen. Fanny darf dagegen nur die Aufsicht in der Verpackungsabteilung führen – wie es sich für eine Frau gehört.
Mit Anfang 20 lernt Fanny den Kerzenfabrikanten Daniel Peter kennen und verliebt sich in ihn. Daniel unterstützt Fanny in ihrem Bestreben, neue Schokoladensorten zu erfinden. Doch zwei schwere Schicksalsschläge in Fannys Familie und die Rücksichtslosigkeit ihrer Schwägerin führen dazu, dass Fanny ihr Erbe genommen wird und sie auch mit ihren eigenen Ideen in der neu gegründeten Schokoladenfirma keinen Erfolg hat.