400 Jahre ist es her, dass eine aufgehetzte Meute Noah Kilrain und seine Schergen zum Galgenhügel außerhalb des irischen Dorfes Foynes schleppte – unter dem Befehl des Hexenjägers Horace Kennan. In der Gegenwart stolpert die Bibliothekarin Sarah Duffy über einen alten Brief. Das Vermächtnis Noah Kilrains? Es scheint, als hätte sich der unselige Fluch des Galgenhügels erfüllt, denn sowohl Kilrain als auch sein Widersacher Kennan sind zurückgekehrt, um Rache zu nehmen … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 89 gemacht, der erstmalig am 27. Mai 1975 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.
Viele Jahre bevor eine Japanerin eine Videocassette in einen Videorecorder schob, um danach zu sterben und andere ihr in diversen Fortsetzungen der gleichen Grundidee nachfolgen sollten, gabs so etwas schon bei JOHN SINCLAIR. Videorecorder gabs zwar in den 1970ern schon, aber gruseliger erschien damals eher das Ganze mittels eines Briefes aufzuziehen. Wer den Brief also liest, dem gehts schlecht … und das in großem Stil.
Eigentlich wollten die Fünf Freunde zusammen mit Tante Fanny nur eine Verwandte in Moregate besuchen. Kaum sind sie angekommen, entdeckt George einen Zirkus und wird Zeugin eines seltsamen Elefantentransportes. Die Spur führt zu einem Naturschutzpark, in dem afrikanische Wildtiere leben. Dort scheint sich die Sache aufzuklären und die Fünf Freunde werden sogar eingeladen, an einer Safari teilzunehmen. Doch schon bald wird klar: Im Gehege der Elefanten geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. Eine aufregende Spurensuche beginnt. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Wie es der Klappentext schon andeutet, hat diese Folge entfernt mit dem Thema „Zirkus“ zu tun. Da wir in der Vergangenheit zwar schon mehrfach Vorstellungen besucht haben … zum Beispiel die des Zauberers Wu (Folge 5) oder beim „Zigeunermädchen“ (Folge 8) oder die der „Strandräuber“ (Folge 7) wurde es nach gut 100 Folgen Pause offenbar mal wieder Zeit für die Manege.
Ganz so direkt und einfach gehts aber zum Glück nicht zu, denn eigentlich gehts ja auch nicht um den Zirkus, sondern eher um den Safari-Park, der in Radeldistanz entfernt zu finden ist.
Die Ereignisse spitzen sich zu: Mara Jade glaubt den geheimen Standort von Großadmiral Thrawns Kloning-Anlage zu kennen. Han, Luke, Lando und Chewbacca brechen mit ihr nach Wayland auf, um die Anlage zu vernichten, doch sie ahnen nicht, dass Thrawn bereits zu einem ebenso unberechenbaren wie folgenreichen Schlag ausholt: Den Angriff auf Coruscant! (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Nachdem die Sache mit der Katana-Flotte ja nun durch ist, wollen unsere Helden nun wenigstens verhindern, dass Thrawn die Schiffe bemannen kann. Das wäre kostengünstig mit Klonen möglich, denn die wurden und werden in der imperialen Klonfabrik gebaut und die gilt es jetzt zu finden … mit Hilfe von Mara Jade … die aber sitzt noch in Gewahrsam.
Währenddessen hat der Großadmiral Schlimmes mit Coruscant vor … was ja der Titel des Hörspiels schon erahnen lässt … und der geklonte Jedi-Meister zickt und nervt nebenbei rum.
Ein Schmankerl für den STAR-WARS-Fan ist in dieser Story der Seitenhieb auf Lando, der daran erinnert wird, dass er im Kampf um Endor einmal die Sensorschüssel des Falken demoliert hat, als ausnahmsweise er mal am Steuer saß.
Noch führen die terranischen Raumschiffe im Solsystem eine erbitterte Schlacht gegen die angreifenden Dolans. Da taucht Tro Khon auf. Der schon geschlagene Zeitpolizist lässt die Terraner zu Zeugen eines verzweifelten Kampfes werden. Schließlich weist Tro Khon einem Kommando aus Terranern und Halutern den Weg in die ferne Galaxis M 87. Dort ringen bereits Perry Rhodan und seine Gefährten von der CREST IV um ihr Überleben und die Rückkehr zur Milchstraße. Das Kommando stößt nun direkt in die Kriegswirren, die in der Kugelgalaxis toben. Die Terraner und Haluter müssen sich zudem gegen die mysteriösen Bestien behaupten, die zum letzten Kampf gegen die Beherrscher von M 87 rüsten. Sie treffen schließlich auf die CREST IV – doch es sieht so aus, als müssten die Terraner in der fernen Galaxis gemeinsam untergehen … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
So, auf der Erde herrscht akuter DOLAN-ALARM und unser PALADIN aus der letzten Silberlesung ist im Einsatz. Aber die Schlacht ist geschlagen und so verfolgen wir die flüchtenden Dolans … und treffen auf einem unseren „Freund“, den Zeitpolizisten Tro Khon, der, wir erinnern uns, einen parasitären Symbionten in sich trägt, der ihm die Sinne vernebelt.
Die Autoren werfen uns also gleich wieder in eine abwechslungsreiche und abenteuerschwangere Handlung … nebst anschließendem Planetenabenteuer und Kampf gegen den eben genannten Symbionten. Dass dabei nicht immer alles so abläuft, wie es passig wäre, erhöht den Hörspaß und sorgt dafür, dass man gebannt weiterlauscht … auch wenns irgendwie eklig wird. Denn Eier gebährende Quallenwesen sind nicht so mein Ding und erinnerten mich irgendwie an den Film ALIEN und seine Nachfolger. Dennoch war auch dieser zeitmanipulierende Nebenhandlungsausflug irgendwo interessant.
Man schreibt das Jahr 425 Neuer Galaktischer Zeitrechnung. Seth-Apophis bedroht die Milchstraße – eine sogenannte Superintelligenz mit unbegreiflichen Machtmitteln. Um das Überleben der Menschheit zu sichern, folgt Perry Rhodan einer Spur, deren Anfang tief in der Vergangenheit liegt. Die Suche führt den Terraner in einen unerforschten Sternhaufen in der Milchstraße. Dort verbergen sich angeblich die Angehörigen eines längst vergessenen Volkes, die Porleyter. Mit ihrer hoch entwickelten Technik könnte der drohende Krieg noch verhindert werden. Doch Seth-Apophis selbst greift nach den uralten Machtmiteln der Porleyter. Der Schiffbruch auf einer unbekannten Welt ist unausweichlich – und selbst für Perry Rhodan scheint der Tod plötzlich nahe zu sein … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Nachdem wir gleich ein interessantes Planetenabenteuer kredenzt bekamen, bei dem es neben drei wichtigen Fragen auch ein paar spannende Antworten und Erkenntnisse gibt, werden wir an etwas erinnert. Am Ende der Silberlesung 123 ging ich davon aus, dass Perry am Anfang des nächsten Hörbuchs seine Ritterweihe als Ritter der Tiefe empfängt. Tja, denkste … das passiert erst jetzt, aber nett rund gemacht und aufbereitet.
Im Juni 2037 erreichen Perry Rhodan und seine Gefährten endlich das Arkon-System, das Zentrum des Großen Imperiums. Ihr Ziel: das Epetran-Archiv zu finden und die Koordinaten der Erde daraus zu löschen, bevor sie in den Besitz von Sergh da Teffron gelangen. Der Arkonide hasst die Menschen und würde keine Sekunde zögern, die Erde zu vernichten. An der Seite von Onat da Heskmar, dem weisen Wächter des Archivs, dringen die Gefährten in den Kristallpalast auf Arkon I ein, erreichen sogar die Gemächer des Regenten – und werden von dem Herrscher überrascht. Rhodans Gruppe kann entkommen, doch nur, weil sich Iwan Goratschin für sie opfert. Der Mutant bleibt zurück. Tot, wie Rhodan glauben muss. Doch Goratschin lebt. Er wird zum Gefangenen des Regenten – und zu seinem Werkzeug … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Mit dieser NEO-Lesung beginnt der neue Zyklus EPETRAN, benannt nach dem gleichnamigen arkonidischen Wissenschaftler, dessen Archiv wir ja suchen, um daraus die Position der Erde zu löschen. Bevor wir das aber weiter verfolgen können, erleben wir das letzte Abenteuer des Mutanten Iwan Goratschin, für dessen Verabschiedung sich der Autor eine schöne rundum stimmige Story ausgedacht hat. Daher ist es dem „Zünder“ zu verdanken, dass wir nun erfahren, warum es den Imperator mehrfach gibt.
Bei einem Geocaching-Wettbewerb erreichen die drei ??? auf Anhieb den ersten Platz. Zwar können sie den Hauptquest nicht rechtzeitig lösen, doch für einen Sieg nach Punkten reichts allemal. Die Szene ist beeindruckt, vor allem Veranstaltergattin Deborah Rodman zeigt reges Interesse an den Jungs, als sie erfährt, dass sie Detektive sind. Sie hat einen Auftrag für die Justus, Peter und Bob: Seit einiger Zeit treibt sich ein Kunstdieb namens Captain Skull in Rocky Beach herum und narrt die Polizei mit seinen Koordinaten-Spielchen, die er stets in Rätselform hinterlässt. Nun ist der Geocaching Verein natürlich im Fadenkreuz der Ermittlungen und der gute Ruf in der Öffentlichkeit in Gefahr. Ehe sie sich’s versehen, sind die Juniordetektive in die Polizeiarbeit direkt an vorderster Front eingebunden, denn Mrs. Rodman hat einen guten Draht zum Polizeichef persönlich. Cotta ist bei aller Sympathie selbstverständlich nicht begeistert, dass sich die Grünschnäbel quasi federführend in den Fall einmischen. Er muss aber eingestehen, dass Justus mit atemberaubender Effizienz sämtliche Rätsel knackt, vor denen die Beamten sonst hilflos kapitulieren müssten. Doch welche Motive verfolgt Skull eigentlich?Die drei ??? – GPS-Gangster (Folge 168) weiterlesen →
Endlich ist es soweit: Der junge Mark Brandis ist in den ersten Jahrgang der neuen Astronautenschule aufgenommen worden! Er freut sich darauf, neue Freunde zu finden und Abenteuer zu erleben. Doch für die neuen Kadetten wird alles anders, als sie es sich vorgestellt hatten: Statt erst einmal monatelang zu büffeln, sollen sie schon am ersten Tag in den Weltraum! Und das Abenteuer kommt schneller, als sie gedacht haben … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Nachdem uns der junge Brandis in Folge 1 nebst Charaktereigenschaften vorgestellt wurde, gehts diesmal also in die am Ende von „Aufbruch zu den Sternen“ angekündigte Starfleet Academy … oh, wait … den Begriff gibts ja schon. „Astronautenschule“ klingt auch viel deutscher irgendwie und schließlich kommt Mark auch aus Berlin … ursprünglich jedenfalls.
Dass uns und Mark der Autor den Gefallen tut, das Ganze nicht staubtrocken auf einem Campus abzuhalten, ist ihm hoch anzurechnen. Wäre ja auch langweilig, wenn die neue BRANDIS-Serie nur aus Streitereien unter Studenten bestehen würde. Gewundert hat mich allerdings, dass es keine Sprüche wegen Marks Alter gegeben hat … schließlich ist er „mit Abstand der Jüngste“ … und Kids sind gemein, auch schlaue Teenager. Stattdessen gehts also ins All und jeder der Kadetten bekommt einen eigenen Geheimauftrag … dass der sich aber auf die folgende Mission bezieht, das erklärt dem Hörer niemand. Ich ging davon aus, dass es ein allgemeiner Auftrag ist, der über die gesamte Dauer der Schulzeit hinweg besteht.
Nachdem wir also direkt zur Praxis übergehen durften, ohne erst lange im Hörsaal zu schlafen, kommt es auch direkt zum ersten Zwischenfall. Dass der kommen würde … war klar … leider war auch genauso klar, wie die Hintergründe sind. Zu oft ist diese Thematik schon durchgenudelt worden, als dass sie mich überrascht hätte.
Teambuilding in Stresssituationen? Woohoo, da war wohl jemand zu einem Management-Seminar, hm?
Die Interaktion zwischen den Charakteren war aber dennoch prima erzählt und wir durften erleben, dass Mark Brandis doch mal ein Justus Jonas war und vor jedem Flug erstmal das Reparaturhandbuch des Raumschiffs auswendig lernt.
Das Hörerlebnis:
Die Sprecher machen allesamt einen prima Job und lassen das Kopfkinofeeling ungetrübte Unterhaltung bereiten. Die Soundtechnik tut, was sie bei allen Verlagshörspielen immer macht, sie begeistert. Wie immer mit viel Liebe zum Geräuschdetail wird hier alles vertont, was nur irgendwo hörbar ist, was zu einem noch plastischeren Weltraumabenteuer führt.
Die Sprecher und ihre Rollen:
Mark Brandis (Erzähler): Michael Lott
Mark Brandis: Daniel Claus
Gärtner Schenck: Peter Groeger
Eliane Thomassin: Joanna Praml
Alec Delaney: Sebastian Kluckert
Direktor Zarin Narayan: Reinhard Scheunemann
Lt. Wilhelm Eckmann: Wanja Gerick
Annika Melnikova: Friedel Morgenstern
Maj. Jean-Pierre Liégeois: Oliver Seidler
Kim Pearby: Leyla Rohrbeck
Giorgio Cappelletti: Konstantin Seidenstücker
Bordsystem Alpha 8: Jessica Müller
Cmdr. Richard Westhoff: Leon Boden
sowie Jonathan Schuster
Trackliste:
1. Prolog
2. Ist das die Astronautenschule?
3. Unterwegs nach La Rochelle
4. Jungastronauten bei der Arbeit
5. Einen Schritt nach vorn
6. Systemneustart
7. Kims Versuch
8. Marks Versuch
9. Probleme mit dem Binärcode
10. Zurück auf der Erde
Technik-Credits:
Unter teilweiser Verwendung von Charakteren erschaffen von Nikolai v. Michalewsky
Manuskript: Balthasar von Weymarn
Sounddesign & Musik: Jochim-C. Redeker
Aufnahme: Stefan Schieffer und Tommi Schneefuß
Tonstudios: Schieffer & Schieffer Berlin und Lauscherlounge Berlin
Produktion, Regie und Schnitt: Jochim-C. Redeker und Balthasar von Weymarn
Artwork: Alexander Preuss
Layout/ Satz: Jürgen Straub
Product Management: dp
Die Ausstattung:
Die CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet enthält eine ausführliche Info dazu, wie die Welt im Jahr 2105 für Mark Brandis grad aussieht, Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.
Mein Fazit:
Dies sollte nun das erste richtige Abenteuer für unseren Astronautenschüler sein. Was spannend begannn wird schon nach sehr kurzer Zeit zu durchschaubar … zumindest für den Hörer, die Gruppe rund um Mark Brandis braucht bis zum Ende der Folge, um die Ursachen der Ereignisse zu erforschen.
Auch wenn ich während der gesamten Hörzeit über wusste, wie es ausgeht, habe ich mich dennoch nicht gelangweilt. Der Ich-Erzähler erzählt uns die Story aus der Sicht von Mark und der weiß ja von nix. Das machte das Hörspiel dann wieder unterhaltsamer als erwartet.
Ich bin gespannt, was den Raumkadetten auf der nächsten Mission erwartet … hoffentlich kein Nachsitzen im Audimax oder schlimmer noch: Mark in Love!
Das Ende des 21. Jahrhunderts ist eine Zeit des Aufbruchs: Alexander Münster ist der erste Mann auf der Venus. Flotten von Raumschiffen sind unterwegs, um den Planeten zu erforschen und zu besiedeln. Der junge Mark Brandis hat einen Traum: er will Raumfahrer werden! Doch als er eine Dummheit begeht und in ein geheimes Astronauten-Ausbildungszentrum einbricht, schwinden seine Chancen. Und so macht er sich als blinder Passagier an Bord eines Raumfrachters auf den Weg zur Venus … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Was macht man, wenn eine zurecht erfolgreiche Reihe seinem Ende zugeht … weils halt keine Serie ist und der Autor bereits verstorben? Man schreibt neue Abenteuer … könnte man meinen, machen andere auch. Der Verlag hier hat sich allerdings dafür entschieden, den Protagonisten zu verjüngen und ihn Jugendabenteuer erleben zu lassen. Auch das haben andere schon gemacht … „Indiana Jones jr.“ und „Die drei Fragezeichen Kids“ fallen mir da spontan ein. Lehnen wir uns als zurück und lassen wir uns davon berichten, wie Mark Brandis zu dem wurde, den viele kennen und lieben.
Dass uns diese erste Geschichte von Mark-Brandis-Sprecher Michael Lott persönlich erzählt wird, ist eine tolle Idee des Verlags und zeigt, dass man sich vor dem Launch eine Menge Gedanken gemacht hat. Genau wie bei der Idee, die Kurzgeschichte und die Comic-Fassung noch als Dreingabe mit auf die CD zu packen.
Erotisch, magisch, verführerisch: die Nemesis ihrer Erzeuger
Im Rheinland 1905: Eine kleine Gruppe skrupelloser Menschen nimmt eine künstliche Befruchtung an einer Prostituierten vor und pflanzt ihr dabei den Samen eines gehängten Lustmörders ein. Die auf diese Weise erschaffene, im Erwachsenenalter höchst faszinierende Alraune ten Brinken ist ein Geschöpf mit sehr besonderen Fähigkeiten… (Verlagsinfo)
Zugrunde liegt dem Buch die mittelalterliche Sage vom Galgenmännchen. Ausgangspunkt der Sage: Der wohl beim Erhängen eines Mannes eintretende letzte Samenerguss führt im Boden zum Entstehen der seltenen Alraunenpflanze, der magische Fähigkeiten zugeschrieben werden. Sie soll Glück bringen und unsichtbar machen können.
Seit Jahrhunderten erzählen sich die Einwohner an der norwegischen Küste nur flüsternd von den Strigen – gespenstischen Eulen, die statt eines Kopfes nur einen Totenschädel auf den Schultern tragen und nach dem Blut der Menschen gieren. Bloß eine Legende? Nein, denn plötzlich sind sie da – und bringen ein Kreuzfahrtschiff in ihre Gewalt. Unter den ahnungslosen Gästen befinden sich auch die Familie Conolly und John Sinclair … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Taschenbuchs mit der Nummer 17 gemacht, das erstmalig am 9. August 1982 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.
Eine Kreuzfahrt, die ist lustig … aber Moment … hatten wir nicht schon mal ein Gruselabenteuer in Verbindung mit einem solchen Schiff? Hatten wir … „Der Blutgraf“ hieß die Folge, stammt aus der CLASSICS-Serie des Sinclairversums und trägt dort die Startnummer 11. Aber hier gehts ja um Strigus und die Strigen … was für mich immer noch nach dem Namen einer 70er-Jahre-Glamrock-Band klingt. Die Strigen kennen wir zwar schon, dennoch ist dies der erste Roman, in dem sie offiziell in der SINCLAIR-Serie auftauchten. Der Name leitet sich übrigens von Strigae ab, das sind blutsaugende Dämonen aus der römischen Mythologie … nein, das hab ich jetzt nicht auswendig gewusst, das behauptet Wikipedia.
Während die Trolle in Albenmark immer weiter gen Süden vorrücken, tobt im Fjordland die Schlacht um die Nachtzinne. Aufgehetzt von den Elfenfürsten um den kaltblütigen Anführer Elodrin erstürmen die Menschenkinder aus Firnstayn die verlassene Festung. Im Blutrausch tötet Elodrin Frauen und Kinder der Trolle – ohne zu ahnen, dass der Trollfürst Orgrim gewarnt wurde und mit seinen Getreuen längst den Rückweg aus Albenmark angetreten hat … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Wohl dem, der noch weiß, worum es grad in welchem Handlungsstrang ging. Wer es nicht weiß, der muss schnell noch mal nachlesen oder nachhören oder … er lehnt sich einfach zurück und lässt sich diesen ELFEN-Teil gefallen. Immer in der Hoffnung, dass die Erinnerung schon zurückkommen wird, wenn bekannte Namen oder Orte genannt werden. Eine Einleitung gibt es wie gehabt nicht.
Wir sind also dabei die Nachtzinne zurückzuerobern … clevererweise, als die männlichen Bewohner nicht da sind. Unter anderem, denn zeitgleich schwenken wir im Minutentakt von den Elfen zu den Menschen, zu den Trollen, zu den Fackeln schwingenden Kentauren und dann wieder zurück. Alles toll aufgemacht, tontechnisch imposant verpackt und storymäßig wirklich fesselnd … aber, wie immer viel zu viel auf einmal. Dass die Folgen der ELFEN nicht einzeln hörbar sind, sondern immer im Zusammenhang genossen werden müssen, macht das Ganze noch ein wenig stressiger.
Morgenstern versucht die Zeugin eines brutalen Mordes zu beschützen. Eine blutige Hetzjagd durch Potsdam beginnt. La hacha, der Mann mit der Axt, kennt jedes Versteck. Morgenstern muss erkennen, dass die Spitzel des Kartells überall sind. Nur die Unwichtigen dürfen durch eine Kugel sterben. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Die Produktion hält ihren Standard weiterhin aufrecht. Das bedeutet, dass der Sprecher wie gewohnt seinen Text ziemlich wenig mitreißend und relativ emotionslos runterliest und auch bei Dialogen kaum einen Unterschied im Sprechverhalten erkennen lässt, zumal er dabei seine Stimme auch nicht genug verstellt, um dem Hörer erkennbare Unterschiede zwischen den Charakteren ins Ohr zu geben. Seine Sprachmelodie ist immer gleich und auch im Sprechtempo variiert der Erzähler wenig bis selten bis eigentlich gar nicht. Nichts wirkt überzeugend und ich glaubte dem Sprecher keine Sekunde, dass er wirklich Chris Morgenstern ist.
Der erlebt hier im Gegensatz zum Hörer ein durchaus spannendes Abenteuer. Manchmal ein wenig verwirrend, aber immer mal wieder mit ordentlich Action, bei der der eine oder andere auch schon mal seinen Kopf verlieren kann. Warum der Autor es in einer Action geladenen Szene allerdings für nötig erachtet, zu erwähnen, dass die Waffe des Privatdetektivs im Mondlicht glänzt, erschließt sich sicher nur ganz harten Romantik-Roman-Liebhabern.
DIE FRAU triumphiert über den Meisterdetektiv: Wettstreit der Meister
Seit seiner Heirat ist Dr. Watson zu seinem eigenen Bedauern nur noch sporadisch zu Gast in der Baker Street 221 B. Eines Abends führt ihn sein Weg jedoch mal wieder in die Straße seiner Junggesellenzeit und er wird sogleich in den aktuellen Fall seines Freundes Sherlock Holmes hineingezogen. Dieser hatte mit der Abend-Post einen Brief bekommen, in dem ein Unbekannter seinen Besuch ankündigt … (Verlagsinfo)
In sechs Lesungen, bei denen der Prolog jeweils inszeniert ist und Hintergrundgeräusche enthält, erzählen die Autoren von der Stadt Porterville, die im Osten der USA liegt. Und das tun sie jetzt schon das zweite Mal, denn bereits in der Reihe DARKSIDE PARK gings düster und mysteriös zu in diesem Ort. Offenbar sind aber noch nicht alle Ideen erschöpft und noch nicht jeder Mitbürger befragt worden, also gibts jetzt eine Fortsetzung, die als Titel direkt den Ortsnamen trägt und keinen Zusatz mehr.
Jede Story spiegelt die Eindrücke und das Schicksal eines anderen Bewohners wider. Was denn nun das Besondere an der Stadt ist, verrät der Klappentext nicht … da geht der Mystery-Teil schon los. Insgesamt werden es drei Staffeln werden, die jeweils sechs Episoden erzählen … gehen wir also mal davon aus, dass wir 18 Schicksale präsentiert bekommen und am Ende alles aufgelöst wird … das zumindest kann man vermuten, denn einen Abschluss versprechen die Macher.
Folge 7 – „Götterdämmerung“ – von Hendrik Buchna, gelesen von Jürgen Thormann, 13 Tracks, 1:34 Std.
„Verstört irrlichtert Martin Preys Blick in der Crenlynn-Kammer umher, seine bebende Stimme ist von Angst und Fassungslosigkeit verzerrt. ‚Ich verstehe nicht. Wo … wo sind wir?’ Törichter Narr. Nicht das Wo ist es, das alle bis ins Mark erschüttert, sondern das Wann … Auch meine Selbstbeherrschung erlischt wie eine Kerze im Sturmwind, als mir die brachiale Tragweite der vier digitalen Ziffern auf der Datums-Anzeige bewusst wird …“ (Angus Hudson) (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Gleich mit der ersten Lesung verspricht der Verlag Infos und Antworten für alle Fans der Vorgängerreihe DARKSIDE PARK, die mit dem Ende nicht so ganz zufrieden waren. Aufklärungsarbeit leistet hier der ehemalige Bürgermeister von Porterville, Angus Hudson, höchstpersönlich. Und auch wenn er zusätzlich neue Fragen aufwirft, freuts den Fan doch ungemein, mehr erfahren zu haben.
Es ist das Jahr 3582 – Perry Rhodan treibt die Befreiung der Milchstraße von der Herrschaft der Laren mit allen Mitteln voran. Dieses Vorgehen bringt ihn unweigerlich in Konflikt mit seinem ehemaligen Weggefährten Atlan. Sicher geglaubte Bastionen geraten ins Wanken, und als Atlans Geheimwaffe innerhalb kürzester Zeit vernichtet wird, droht der entstehende Strudel beide Männer in den Untergang zu reißen. Der Arkonide glaubt, den Schuldigen zu kennen: Perry Rhodan. Atlan lässt Rhodans Raumschiff, die SOL, von seiner Kampfflotte umzingeln. Der Bruderkrieg zwischen den beiden Unsterblichen scheint unabwendbar … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Der Titel dieser silbernen Lesung klingt für mich eher nach einem Horrorroman … mit Vampiren oder wenigstens mit Zombies. Die gibts hier nicht … beide nicht. Eigentlich hätte es auch eher „Sie suchen Männer“ heißen sollen, denn wir erinnern uns noch gaaaanz dunkel an die SILBER EDITION 83, in der wir schon einmal das verkehrte „Mars needs women“ erlebt haben und Männer zu Ovarons Planet geflogen wurden. Dass das Thema hier noch mal aufgegriffen wurde, fand ich persönlich jetzt eher langweilig.
Auch nicht so umgehauen hat mich der große diplomatische und politische Teil, in dem wir verfolgen dürfen, welche Völker Perry so abklappert, um sie für seine Pläne gewinnen zu können und sein „Völker aller Planeten, vereinigt euch“, dem nicht so viele folgen, wie er es erwartet hätte. Das fühlte sich für mich irgendwie wie eine Aufzählung der interessantesten Rassen an, die wir bislang bei PERRY RHODAN erlebt haben. Und auch das Planeten-„Abenteuer“ von Herthor Smolk war wir irgendwie zu psychoanalytisch, als dass es mich wirklch gefesselt hätte. Ok, das dient der Handlung rund um die Mucys, die auch hier wieder eine Rolle spielen, aber das war mir alles zu tiefschürfend und hinterfragend.
Im Juni 2037 erreichen Perry Rhodan und seine Gefährten endlich das Arkon-System, das Zentrum des Großen Imperiums. Ihr Ziel: das Epetran-Archiv zu finden und die Koordinaten der Erde daraus zu löschen, bevor sie in den Besitz von Sergh da Teffron gelangen. Der Arkonide hasst die Menschen und würde keine Sekunde zögern, die Erde zu vernichten. Auf Iprasa, der Welt aus Feuer und Eis, ist es Rhodan und seinen Kameraden gelungen, den Wächter des Archivs ausfindig zu machen. Ihr Ziel scheint in greifbare Nähe gerückt. Doch Atlan und Belinkhar beschließen, ihre eigenen Wege zu gehen. Der Arkonide und die Mehandor glauben, dass nur der Sturz des Regenten Arkon noch retten kann – und in den Himmelsstädten hoffen sie, Mitverschwörer zu finden … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Während wir uns noch dran erinnern, dass Perry und Atlan auf getrennten Wegen versuchen, an das Epetran-Archiv zu kommen, bekommen wir einen Einblick in die Architektur von Arkon II. Eine Welt mit 28 Himmelsfarhstühlen und Verbindungskorridoren stelle ich mir schwierig zu befliegen vor, wenn mal der Autopilot ausfällt …
Und am Ende der Fahrstühle liegt nicht ein Haus am See, sondern jeweils eine Stadt mit einer aufsteigenden Nummer im Namen … Atlan begleiten wir nach Gath’Etset’Moas … tja, ganz so zungenfreundlich war der Name dann doch nicht.
Die drei ??? kommen zu spät: Sie können die Prinzessin nicht vor der Katastrophe retten! Zum Glück ist es nur ein Geocaching-Wettbewerb, bei dem Justus, Peter und Bob ihr Ziel um Haaresbreite verfehlen. Doch aus dem Spiel wird gefährlicher Ernst, als der geheimnisvolle Captain Skull auf der Bildfläche erscheint. Auf seinem Raubzug durch Rocky Beach spielt er ein rätselhaftes Katz- und Maus-Spiel mit der Polizei. Wird er über Leichen gehen? Können die Detektive den Wettlauf mit der Zeit gewinnen? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Als Geocacher war ich auf diese Folge sehr gespannt. Wie nah an der Realität würde das Abenteuer sein? Wie viel Freiheit dichtet der Autor wohl zur Cacherei hinzu? An der Technik würde es nicht scheitern, da war ich mir sicher, denn die Jungs sind ja schließlich auch im Internet unterwegs und kennen sich mit Gadgets bestens aus.
Wer es erträgt, der kann die Spannung kurz unterbrechen, um die im Hörspiel angegebenen Koordinaten spaßeshalber zu überprüfen. Und siehe da, auch hier hat der Autor gut recherchiert, denn wir landen westlich von Santa Monica in Kalifornien.
Und dann wirds langsam immer verworrener. Als ob der Autor eine Idee mit der nächsten noch toppen wollte, verspinnt er die Jungs und den Hörer in ein Storykonstrukt, aus dem nur schwer einen Ausweg zu finden ist. Aber, er schafft es.
Nicht nur wird hier in bester Geocacher-Manier gerätselt, um die nächste Station eines „Multicaches“ zu finden, es gibt auch Diebstähle, gekränkte Eitelkeiten, einen Love Interest und einen fehlenden Abschlusslacher.
Ein wirklich sehr durchdacht zusammengebauter und prima durchgeplanter Fall, der sogar ohne die letzten Wendungen noch gut unterhalten hätte. So aber wird er zu einem der für mich interessantesten, den ich seit Langem gehört hab … und nicht nur, weil ich Geocacher bin.
Nebenbei lernen wir übrigens auch die Fachbegriffe für die Ängste vor Wespen und davor, über Brücken zu gehen, welche Rolle Aktaion in der griechischen Mythologie gespielt hat und dass die große Schwester von „nett“ einen eigenen Namen hat.
Was ich auch sehr interessant finde: Vier der Sprecher tauchen gar nicht in der Liste der Sprecher auf. Mr. und Mrs. Rodman stehen nicht drin, auch ihr Sohn nicht und auch nicht der Love Interest von Justus, Valery. Das ist schon sehr seltsam.
Der Sprecher von Mr. Rodman liefert hier übrigens die mit Abstand schwächste Leistung ab. Nicht nur klingt er extrem hohl, als ob seine Tonspur extern und nicht im Studio aufgenommen wurde, sondern auch sehr unnatürlich, künstlich steif und abgelesen. Sein „Sohn“ bietet eine ähnliche Darbietung an.
Generell ist auch die Lautstärke sehr unterschiedlich abgemischt in diesem Hörspiel und über weite Strecken sehr leise.
Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Thomas Fritsch
Justus Jonas – Oliver Rohrbeck
Peter Shaw – Jens Wawrczeck
Bob Andrews – Andreas Fröhlich
Deborah – Gabi Libbach
Cotta – Holger Mahlich
Nigel Tillerman – Lutz Mackensy
Josh Reilly – Nicholas Müller
Lexington – Sascha Eigner
Reporter – Rasmus Borowski
Journalistin – Nical Melissian
Prescott – Rolf Becker
Sergeant Morales – Peter Weis
Mr. Arvidson – Gosta Liptow
Mrs. Arvidson – Hedy Haase
Mann – Andreas Becker
Trackliste:
01 Prinzessin
02 Cotta ist bedient
03 Die erste Spur
04 Merkwürdiger Fluchtweg
05 Auf dem Holzweg
06 Eine unglaubliche Entdeckung
07 Der Deal
08 Bis zum letzten Atemzug
09 Rache aus dem Grab
10 Justus ist nicht nett
Technik-Credits:
Buch und Effekte: André Minninger
Redaktion und Geräusche: Wanda Osten
Regie und Produktion: Heikedine Körting
Titelmusik: Simon Bertling & Christian Hagitte (STIL)
Musik: Christian Hagitte & Simon Bertling (STIL), Morgenstern
Die Ausstattung:
Die schwarze CD steckt in einem Jewel-Case. Das Bookletchen enthält eine Doppelseite mit zehn Cover von ausgewählten 3-???-Hörspielen. Dazu kommt noch eine Aufstellung der Sprecher und ihrer Rollen und eine kleine Bildvorschau für die nächste Folge 169 „Die Spur des Spielers“. Auf der Rückseite des Case finden wir eine kurze Inhaltsangabe und die Trackliste.
Zusätzlich liegt der CD-Version noch ein Werbeflyer des Mutterkonzerns des Verlags bei, in dem dessen Produkte beworben werden.
Mein Fazit:
Dieser Fall kann nicht nur Geocacher begeistern. Die Story ist verworren und klug konstruiert. Es gibt Wendungen, Rätsel und mehrere Verdächtige. Die Spannung ist stets hoch und der Hörer klebt am Lautsprecher, weil auch er wissen will, wer denn nun der Antagonist dieser Folge ist.
Der Autor hat prima recherchiert und so eine tolle Kombination aus Mystery- und Multi-Geocache und Jugendkriminalfall geschaffen, der durchweg gut unterhalten kann.
1 Audio-CD mit 77:57 Minuten Spieldauer
Vom Verlag empfohlen ab 8 Jahren
EAN: 887254003823 www.natuerlichvoneuropa.de
Der Autor vergibt: (5/5) Ihr vergebt: (7 Stimmen, Durchschnitt: 2,43 von 5)
Mehr als 170 weitere Rezensionen zu den „Drei ???“ findet ihr in unserer Datenbank.
In Rocky Beach findet ein Erfinderwettbewerb statt und durch Zufall sind die drei ??? Kids mit dabei. Doch plötzlich verschwindet ein leicht verrückter Professor. Hat es womöglich etwas mit seiner Erfindung zu tun? Justus, Peter und Bob verfolgen eine heiße Spur, die sie hoch hinaus bringt. Ein gefährlicher Fall. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Lustig fängts an und zur Zielgruppe passt es auch, wenn die drei Jungs einen Erfinder kennenlernen. Der hat so bahnbrechende Erfindungen gemacht wie den Bumerang, der nie zurückkommt. Komisch, hab ich auch mal … aber ich hab das Ding damals „Stock“ genannt. Auf jeden Fall haben wir so einen prima Einstieg in den neuen Fall und ein Erfinderwettbewerb ist ja auch etwas für kleine und große Abenteuerfreunde. Aber die Erfindungen, die sich hier miteinander messen, stinken teilweise zum Himmel. Gut, dass dies kein „Geruchsspiel“ ist. Dennoch scheint nicht alles uninteressant und Blödsinn bei den Erfindungen zu sein und so gibts endlich einen Grund, die Ermittlungen aufzunehmen.
Zuerst siehts nach einem eher langweiligen Standardfall von „Erfinder beklaut Erfinder“ aus, aber das ist hier nicht so … wie eigentlich selten im „Drei Fragezeichen“-Universum.
Kim, Franzi und Marie fahren nach Hamburg, denn Jo – ein Bekannter der Detektivinnen aus dem Fall „Skandal auf der Rennbahn“ – hat sie eingeladen. Er will ihnen die Elbmetropole zeigen. Doch aus dem geplanten Sightseeing und Shopping in der Großstadt wird nichts, denn gleich nach ihrer Ankunft stecken die drei !!! in einem neuen Fall … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diesmal gehts also nach Hamburg … und auf der ganz persönlichen Hafenführung gibts von Jo dann auch für die Mädels und den Hörer ein paar handfeste Infos. Ob und wann man die allerdings mal gebrauchen kann … na ja … Wissen ist Wissen und pauschal immer gut. Aber, bevor wir noch darüber nachdenken können, klingelt Maries Telefon und schon stecken wir im neuen Fall … so schnell kann das gehen.
Um den Klingelton gehts nämlich, im Besonderen um den Song, der dahintersteckt. Der scheint einem Studenten geklaut worden zu sein. Es geht also um den Diebstahl geistigen Eigentums in dieser Folge. Klingt staubtrocken und langweilig … ist es aber zum Glück für den Hörer nicht.