Unheil über der Stadt: Wer lässt kleine Kinder verschwinden?
Eine Kleinstadt in den Südstaaten der USA 1935: Die Suche nach Bozo, dem spurlos verschwundenen Malteser Kater seiner Freundin Marjory, lässt den jungen Michael Strang in der Dämmerung in einem einsam gelegenen Haus am Ende der Straße die Bekanntschaft des geheimnisvollen neuen Besitzers machen … (Verlagsinfo)
Der Autor
Der Texaner Robert E(rvin) Howard (1906-36) ist am besten bekannt als Schöpfer der Figur des mächtigen Kriegers Conan. Der Brieffreund von Howard Philips Lovecraft schuf aber in der Zeit der Großen Depression noch viele weitere Gestalten, allesamt Abenteurer und Outlaws, so etwa Bran Mak Morn, Solomon Kane (ein Pirat des 16. Jahrhunderts) und King Kull. Seine rund 160 Erzählungen für „Weird Tales“, die er ab 1925 veröffentlichte, umfassen neben Western, Piratengeschichten und dergleichen auch exzellente, vielfach abgedruckte Horrorgeschichten.
Durch seine Handhabung verschiedener Motive und Themen beeinflusste er die heroische Fantasy, insbesondere die Variante der Sword & Sorcery, im restlichen 20. Jahrhundert. Obwohl er weder Sword & Sorcery noch Heroic Fantasy erfand, etablierte er doch den diffusen Hintergrund eines Schauplatzes, der zwischen dem legendären Irland, prähistorischen Reichen wie Atlantis (bei Conan Hyperborea usw.) und dem alten Norwegen oszilliert. Von den nordischen Sagen (Islands Eddas) stammt möglicherweise der Fatalismus sowie die Verachtung für krankhaft wirkende Zivilisationen, die seine einzelgängerischen Helden an den Tag legen.
Um Leia und ihre Zwillinge in seine Gewalt zu bringen, schlägt Großadmiral Thrawn dort zu, wo es niemand erwartet – auf Coruscant. Er betraut ein imperiales Geheimkommando mit der Entführung. Thrawn weiß, dass er nicht verlieren kann, denn selbst wenn seine Männer scheitern, wird eine andere teuflische Falle zuschnappen. Eine Falle, aus der sich Mara Jade nicht wird befreien können. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Nachdem wir im ersten Teil der Verhörspielung von DAS LETZTE KOMMANDO Updates zu allen wichtigen Charakteren und ihren Vorhaben und ganz eigenen Wünschen bekommen haben, könnten wir diesmal ja nun in die Vollen gehen. Aber, so einfach ist das alles nicht.
Wieder gibts Updates auf unsere Lieblinge. Luke besucht die Noghri, Lando hat politische und wirtschaftliche Probleme, Leia stillt und betreut ihre Zwillinge, an denen das Imperium und im Speziellen der irre Jedimeister-Klon … der in dieser Folge gar nicht auftaucht … immer noch verstärktes Interesse hat, Han lässt DEN Spruch aus STAR WARS überhaupt ab, den die Macher für die Fans offenbar extra eingebaut haben. Mara will Luke immer noch töten, obwohl sie in den vergangenen Folgen zusammengearbeitet haben … sie ist halt immer noch sauer. Auch die verräterische DELTA-QUELLE ist noch nicht enttarnt und petzt noch immer. Und fast so ganz nebenbei gehts ja auch noch um die titelgebende Allianz der Schmuggler, die Talon Karrde formieren möchte.
Es war noch gar nicht so lange her, dass man im Hause KOSMOS seit Jahrzehnten die erste Anthologie der drei ??? namens „Die drei ??? und die Geisterlampe“ herausbrachte, als man 2012 dann gleich noch einmal in diese Richtung vorstieß. Diesmal jedoch waren es „nur“ sieben Geschichten, allerdings mit der Besonderheit, dass alle etwas mit der Zahl „Sieben“ zu schaffen haben – was sich konsequent sogar bis hin zur Autorenschaft hin fortsetzt. Es sind tatsächlich deren Sieben, welche die Serie zurzeit aktiv mitgestalten. Als Special Guest darf dabei André Marx gelten, der sich in letzter Zeit dort etwas rar gemacht hatte, da er sein eigenes Projekt („Das wilde Pack“ – ebenfalls im KOSMOS-Verlag erscheinend) offenbar hauptsächlich beackerte. Und wie das inzwischen üblich ist, vertonte EUROPA unter dem Dach von Sony Music das gute Stück nun rund zwei Jahre später und presste es als Special auf drei CDs.Die drei ??? – Das Rätsel der Sieben (Hörspiel-Special, 3-CD-Box-Set) weiterlesen →
In Paris waren wir in die Falle getappt – am Montmartre, wo die Wahrsagerin Madame Tanith Zeuge eines Falles spontaner Selbstentzündung wurde! Aber der Tote war nicht irgendjemand … sondern ein Diener von Belphégor! Der Hexer, den wir totgeglaubt hatten, war aus der Mikrowelt zurückgekehrt, um den mächtigsten Diener der Großen Alten zu erwecken – Izzi, den Höllenwurm! (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 239 gemacht, der erstmalig am 31. Januar 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.
Und wer sich nicht mehr daran erinnert, was in der letzten Folge passiert ist oder sie gar nicht gehört hat, für den gibts gleich zu Anfang ein „Was bisher geschah“ … sehr gern genommen. Wir waren also dabei, zuzuhören, wie die „Legion der Superschurken“ versucht, den Höllenwurm mit dem putzigen Namen Izzi zu beschwören, damit „die großen Alten“ zurückkehren können.
Dafür bedarf es aber keine Anlaufzeit, denn wer sich erinnert, der weiß, dass wir das letzte Mal in einer fiesen Cliffhanger-Situation zurückgelassen wurden. Direkt da steigen wir mit John und Suko auch wieder ein … nebst Hubschrauber, Dämonenpeitsche, Bumerang, Belphégor, roten Vampiren und jeder Menge feuriger Dramatik in Paris.
Warum auch immer Izzi nicht auch in der französischen Hauptstadt, sondern ausgerechnet auf dem Mont Blanc erscheinen soll … na ja … Lady X wirds vielleicht wissen. Die verfolgt ihre ganz eigenen Pläne und scheint die ganze Antagonisten-Gang hinterschurken zu wollen.
Bei den ganzen Namen und Gegenstandsbezeichnungen kann man aber auch ins Schwindeln kommen und muss sich fast Notizen machen. Gemme, Peitsche, Pendel, Bumerang, Silberkugeln … was ist denn nun wichtig und vor allem für wen? Wer aufmerksam zuhört und sich von den matschig-bombastischen Effekten und der brachialen Musik durch diesen abschließenden Teil der Dilogie bis zum monströsen Show-down jagen lässt, wirds erfahren.
Die Sprecher und ihre Rollen:
John Sinclair – Frank Glaubrecht
Erzählerin – Alexandra Lange
Suko – Martin May
Madame Tanith – Karin Buchholz
Lady X – Katrin Fröhlich
Vampiro-del-mar – Helmut Krauss
Belphégor – Steffen Gräbner
Xorron – Udo Schenk
Sir James Powell – Achim Schülke
Kommissar Fleuvee – Martin Keßler
Eiserner Engel – Johannes Steck
Ansage – Jürgen Holdorf
sowie: Patrick Güdenberg, Tobias Lelle, Dagmar Bittner, Matthias Klie, Philipp Brammer, Dennis Schmidt-Foß, Patrick Bach, Rasmus Borowski, Joey Cordevin, Worf Frass, Tim Kreuer, Lennardt Krüger und Ursula Sieg
Ich habe dem Kommissar Fleuvee in der Aufstellung ein „M“ spendiert, das fehlt im Booklet.
Technik-Credits:
Hörspielskript und Regie: Dennis Ehrhardt
Sounddesign, Schnitt und Mischung: ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer
Gitarren im John Sinclair Theme: Jan Frederik
Produktion: Marc Sieper (Lübbe Audio)
Die Ausstattung:
Die komplett schwarze CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt enthält eine Liste der bereits veröffentlichten Folgen der „2000er“-Serie und der „Classics“-Serie. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.
Mein Fazit:
Bei so viel verwendeter Spezialausrüstung und Gegenständen mit Eigennamen muss man sich ja fast Notizen machen. Auch das „Star-Aufgebot“ der Gegenseite liest sich wie ein Who-is-who des Sinclairversums. Entsprechend ambitioniert legen sich die Musiker und Soundschmiede der Serie ins Zeug, um dem Höllenwurm mit dem lustigen Namen einen gebührenden Empfang zu bereiten.
Da dies der zweite Teil der Dilogie ist, gibts keine Langeweile und es geht direkt zur Sache. Die Spannung und die Dramatik setzen sich lückenlos bis zum Ende fort und zum Schluss gibts das erwartete Show-down. Einzig die Erzählerin bremst die Stimmung wie immer, weil sie jedes Mal, wenns spannend ist, ihre Einsätze hat und den Gruselspaß dämpft.
Audio-CD
Spieldauer: 52:18 Min.
Tracks: 15
ISBN-13: 978-3-7857-4922-7 www.luebbe.de
Über 70 Rezensionen rund um den beliebten Geisterjäger John Sinclair findet ihr in unserer Datenbank.
Der Autor vergibt: (4/5) Ihr vergebt: (No Ratings Yet)
Die Fünf Freunde begleiten Onkel Quentin in die schottische Hafenstadt Dundee, wo ein rätselhaftes, altes Polarschiff ihre Neugier weckt. Wieso kursiert das Gerücht über einen verborgenen Schatz? Und warum ist vor über hundert Jahren das Schiffstagebuch eines berühmten Forschers verschwunden? Während sie diesen Fragen auf den Grund gehen, geraten sie plötzlich selbst in Gefahr, und in ein aufregendes Abenteuer. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diesmal nimmt uns Onkel Quentin zusammen mit Tante Fanny und den Fünf Freunden mit nach Dundee, wo laut Dick (und wikipedia auch) die Marmelade erfunden wurde. Süß und klebrig wird das Abenteuer, das es dort zu erleben gibt, aber nicht. Stattdessen lernen wir nach Ankunft in dem überschaubaren Ort, dass es hier Männer mit Röcken gibt, die Kilts heißen und immer kariert sind … die Röcke … Ok, dass sie das nicht wussten … na ja … eher unwahrscheinlich. Aber dass die Kinder noch nie einen Dudelsack gesehen haben wollen, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Denen kann man auch als Kind in UK kaum ausweichen.
Klößchens Vater, Hermann Sauerlich, ist ratlos: Wertvolle Betriebsgeheimnisse der „Sauerlich Schokolade GmbH“ sind bei einem Konkurrenzunternehmen gelandet! Herr Sauerlich hatte viel Geld in die Entwicklung eines neuartigen Schokoriegels gesteckt – war nun alles umsonst? Klößchen fühlt sich für die Sicherheitspanne mitverantwortlich und beschließt – den grimmigen Drohungen der Erpresser zum Trotz – die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Hat eine Mitarbeiterin der Schokoladenfabrik mit der Betriebsspionage zu tun? Wer hat der Konkurrenz die geheimen Unterlagen zugespielt? TKKG nehmen die Spur auf – und stehen bald im wahrsten Sinn des Wortes vor einem tiefen Abgrund … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Bevor wir uns der räuberischen Erpressung zuwenden, die uns der Klappentext verspricht, fragen wir uns erstmal mit den Jungdetektiven, was ein Sounddesigner am Klang eines Schokoriegels verändern will. Ich meine … wenn man reinbeißt, dann knackt es im Zweifelsfall .. je nach Konsistenz … oder zieht Fäden … was kann man da denn verändern, sodass unser Gehirn meint, dass er besser schmeckt, als er das eigentlich tut? Die Sounddesignerin hat die passende Antwort … auch wenn ihr Vorschlag eher wie ein Knochenbruch auf zerknüllter Alufolie klingt, als ein herzhafter Biss in einen CRISPERigen Schokoriegel.
Andy Carson, alter Bekannter aus dem Fall „schwarze Katze“, meldet sich bei den drei Fragezeichen. Er hat natürlich einen neuen Fall inpetto, der vielleicht sogar mit dem damaligen Übeltäter in Verbindung steht: Im Themenpark „Movie Empire“ereignen sich seit etwa einer Woche seltsame Sabotageakte, an dessen Tatorten auch jedes Mal ein Zettel mit sehr seltsamen Hinweisen gefunden wird. Es kam zwar noch niemand zu Schaden, doch die Anschläge auf die Shows nehmen stetig an Gefährlichkeit zu. Parkleitung und Sicherheitschefin Judy Nigel können sich keinen Reim darauf machen und möchten die Vorfälle auch lieber weiterhin stickum behandelt wissen – gut, dass Andy sich an das erfolgreiche und diskrete Trio aus Rocky Beach erinnert. Die drei ??? und das blaue Biest (Folge 167) weiterlesen →
Mai 2037: Perry Rhodan und seine Gefährten haben mittlerweile das Zentrum des großen Arkon-Imperiums erreicht. Dieses Sternenreich umfasst Tausende von Planeten. Beherrscht wird es von einem mysteriösen Regenten, der die Menschen hasst. Rhodan muss das verborgene Epetran-Archiv finden, weil es die Positionsdaten der Erde enthält. Fallen diese in die Hände des Regenten, droht die Vernichtung der Menschheit. Die Spur führt nach Iprasa, der »Welt aus Feuer und Eis«, wo angeblich das Epetran-Archiv versteckt ist. Iprasa ist zudem die Welt, auf der sich bestimmte Arkoniden bewerben können, um den sogenannten Extrasinn zu erringen. An diesem gnadenlosen Ausscheidungskampf nimmt Belinkhar teil – und Rhodan begleitet die Frau aus dem Volk der Mehandor als ihr »Ehrendiener« … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Der Titel ist ein wenig irreführend gewählt diesmal … finde ich. Geht es doch die meiste Hörzeit um ein Assessment Center für Extrasinn-Bewerber, an dem Belinkhar teilnimmt, auch wenn kurz erklärt wird, wer dieser Epetran ist und warum nichts über ihn zu finden ist.
Kleine Katastrophen ist man auf Schloss Burgeck ja gewohnt, allein das Zusammenleben mit dem tolpatschigen Schlossgespenst gestaltet sich tagtäglich bereits bestenfalls schwierig. Jetzt jedoch ist Familie König auch noch pleite, der einst stolze Geisterschatz HUI BUHs ist komplett verbraucht. König Julius hat Kindergärten, Schulen und andere Segnungen fürs Volk raus gehauen – nun ist der ganze Zaster futsch. Kein Geld mehr für Bedienstete, Reparaturen und nicht mal mehr für Warmwasser. Was tun? Arbeiten? Es scheint als wäre dies die einzige Möglichkeit die leeren Kassen aufzufüllen, So versucht sich HUI BUH als Spukschausteller im Dorf, Julius steigt in seinen Doppeldecker um Kurierdienste zu übernehmen, Konstanzia will Hauswirtschaft lehren und Tommy hilft bei der Ernte. Natürlich versagt man fast auf ganzer Linie und ist am Ende zwar an einigen bitteren Erfahrungen reicher, doch in puncto Familienkasse sogar unterm Strich ärmer. HUI BUH – Neue Welt: Der Schatz im Drachenmoor (Folge 20) weiterlesen →
Die Kuppel der berühmten Kirche Sacre Cœur auf dem Montmartre in Paris wird aus heiterem Himmel von einem Blitz in zwei Teile gespalten. Kurz darauf verbrennt auf den Eingangstufen ein Mann bei lebendigem Leib. Auf einer Videoaufnahme idenfiziert John Sinclair den Toten als Edward Moore − eines der Opfer aus Darkwater, die von den Großen Alten in die Leichenstadt entführt wurden … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 238 gemacht, der erstmalig am 24. Januar 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Und nicht nur das, wir haben es mal wieder mit einer verzögerten Doppelfolge zu tun, dessen auflösende Fortsetzung in genau einem Monat erscheinen wird. Diesmal aber hat der Verlag auf die Seite des Covers ein „Teil 1 von 2“ gedruckt, damit der Hörer auch Bescheid weiß.
Auf dem Schrottplatz taucht plötzlich ein sonderbarer Kunde auf. Dieser will unbedingt eine große Menge Konservendosen kaufen. Justus, Peter und Bob haben einen Verdacht: Hinter den unscheinbaren Dosen steckt sich ein Geheimnis. Die drei ??? Kids müssen tief in die Trickkiste greifen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Wie man aus Konservendosen einen interessanten Fall basteln kann, das erleben wir in dieser Folge. Bevor es aber zur eigentlichen Stunde der Wahrheit kommen kann, werden uns und den drei Kids so einige Lügen aufgetischt. Vor allem von Mr. Johnson oder Miller oder wie er sich gerade nennt. Lutz Riedel legt sich bei der Vertonung dieser Figur mächtig ins Zeug, klingt für meine Ohren allerdings zu schmerzhaft kreischig.
Es geht um einen verstorbenen Zeitungsverleger und sein verschollenes Erbe … das ist recht schnell klar. Unklar ist aber bis zum Ende, um was es sich dabei genau handelt. Interessanterweise wissen wir aber fast den kompletten Fall über, wo es versteckt ist. Klingt verwirrend und spannend? Ist es auch … und gar nicht mal so verwirrend.
Im Film-Erlebnispark Movie Empire gehen seltsame Dinge vor sich. Ein Unbekannter verübt hinterhältige Sabotage-Akte und bringt damit die Shows und Besucher in Gefahr. Aber wem könnte daran gelegen sein, den Park zu ruinieren? Als wäre das nicht genug, taucht immer wieder ein blau schimmerndes Monstrum auf, das einem mythischen Mantikor ähnelt. Furchtlos nehmen die drei ??? die Ermittlungen auf. Bis sie eines Nachts plötzlich dem Biest gegenüberstehen … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Monster haben in der Serie genauso einen Stammplatz wie Fußball-Abenteuer und das übliche Rätsel. Hatten wir vor einigen Folgen schon mit einer Kombination aus zwei von diesen drei Standards zu kämpfen und konnten uns erfolgreich gegen den „Fußball-Teufel“ zur Wehr setzen, kommt diesmal nicht der Blaue Klaus, sondern ein blaues Biest ins Spiel.
Der Rückblick kommt auch nicht von ungefähr, denn den Einstieg in dieses Abenteuer beschert uns Andy Carson, den die Hardcore-Fans vielleicht auch ohne die Bemerkung von Peter erkannt hätten. Andy trafen wir im Hörspiel-Fall Nr. 4 „… und die schwarze Katze“ und auch dieser Fall scheint anfangs Parallelen zu diesem Abenteuer aufzuweisen. Aber der damalige Täter sitzt noch in Haft … und … nach unserer Zeitrechnung tut er das sogar schon seit 1979, denn in diesem Jahr erschien die Folge.
Als Franzi, Kim und Marie für einen Tag das noble Internat Schloss Hohenstein besuchen, sind sie vom Leben dort begeistert. Eine Schülerin bitte die drei !!! um Hilfe, aber bevor sie den drei Detektivinnen erzählen kann, um was es geht, ist sie plötzlich spurlos verschunden! Was ist passiert und wo ist sie? Die drei !!! tauchen immer tiefer in die noble Internatswelt ein und müssen bald feststellen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt …! (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Wie … keine Boyzzzzzzzzzzzzz im Klappentext? Da stimmt doch etwas nicht! Na ja … dann begleiten wir halt die Mädchen bei einer Besichtigung eines Superreichen-Kinder-Internats … und da treffen wir natürlich auch auf einen Nick-Voss-Groupie, womit die „Verlagsband“ trotzdem Erwähnung findet. Genauso wie zwischendurch immer wieder und gerade am Ende im Besonderen THE ROMAN MICHAELS zu hören sind, wenn zum gefühlt 256. Mal „California“ aus irgendeinem Lautsprecher schallt. Und zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt singt der Frontmann in der üblich haarsträubenden Grammatik „… makes the people feeling good, like you and me“. Bin ich eigentlich der Einzige, den das Lied schon nach der dritten Wiederholung in einer !!!-Folge genervt hat? Zum einen heißt es in diesem Zusammenhang „feel“ und nicht „feeling“ und zum anderen … wie kann man diese Textstelle trällern, wenn im Vordergrund gerade etwas geschieht, das sicher dem einen oder anderen Hörer die eine oder andere Träne ins Auge drückt?
Schön, dass sich Marie mit Tessa, der neuen Freundin ihres Vaters, mittlerweile arrangiert und sie akzeptiert hat … ok, ohne sie hätten wir in dieser Folge auch keinen Fall. Aber … wo ist denn da der Fall überhaupt? Und … sind Internate nicht eher das Fachgebiet der Kollegen von TKKG?
Und nachdem wir das Für und Wieder von Schuluniformen im Besonderen andiskutiert haben, schleicht sich so ganz unterschwellig der eigentliche Fall ein. Wär ja schließlich nicht nur für die Mädchen langweilig, wenn hier so gar nichts passieren würde und tatsächlich überall nur eitel Sonnenschein herrschte. Nach einer viertel Hörstunde wissen wir nun endlich, worum es in dieser Folge eigentlich geht. Und uneigentlich hat immer eines der Girls eine neue Flamme im Auge … diesmal triffts Marie und ihr Love-Interest der Woche heißt Björn. Bei Kim und Michi hingegen herrscht in Liebesdingen grad Funkstille, weil sie offenbar der Alltag eingeholt und ihr unterschiedliches Leben sie entzweit hat. Ohne gemeinsame Interessen ist eine Beziehung halt schlecht bis gar nicht aufrechtzuerhalten. Ein Grund übrigens, warum die Bezeichnung „Lebensabschnittsgefährte“ gar nicht so weit hergeholt ist.
Das Mädchen, das aber eigentlich im Mittelpunkt steht, ist plötzlich verschwunden … und nimmt so gut wie jede Info darüber mit, was sie so beunruhigt hat. Ein seltsamer Fall, von dem keiner wirklich etwas weiß und alle nur um den heißen Brei reden … aber das hält die Spannung beim Hörer hoch. Also ermitteln die Mädels diesmal nicht für ihren Auftraggeber, sondern suchen ihn … auch mal eine neue Idee, die wir bei den drei !!! noch nicht hatten.
Und wieder zeigt uns die Autorin, dass dies keine Serie für kleine Kinder ist, sondern dass hier wirklich echte und handfeste Alltagsthemen angefasst werden, mit denen jeder konfrontiert werden könnte. Von Beziehungsproblemen bis hin zum Alkoholmissbrauch wird zwar alles jugendgerecht aufbereitet, aber offen und ehrlich erzählt. Die Fälle der drei Mädchen spielen im Hier und Jetzt und deshalb berühren und fesseln sie auf ihre eigene Art, gerade weil sie so authentisch erzählt sind.
Wie zu erwarten, lässt es sich Thomas Karallus wiedermal nicht nehmen, auch in dieser Folge einen Gastpart zu übernehmen. Und wieder gilt: Wer nur gelegentlich mal eine Folge der drei !!! hört, der wird arg verwirrt sein, denn diesmal tritt er als Gerhard von Milo auf … und ja, er war auch schon mal Franzis Vater, und und und …
Die Sprecher und ihre Rollen:
Marie Grevenbroich: Merete Brettschneider
Franziska Winkler: Sonja Stein
Kim Jülich: Mia Diekow
Michi Millbtandt: Tim Kreuer
Tessa: Tina Eschmann
Kommissar Peters: Clemens Gerhard
von Milow: Thomas Karallus
Leslie: Alina Degener
Bianka: Laura M. Ketzer
Björn: Anton Sprick
Mirko Burkhard: Kai Hendrik Möller
Jason: Jannik Endemann
Trackliste:
1. Wie im Märchen
2. SOS per SMS
3. Wo ist Bianka?
4. Achtung, Notfall!
5. Ermittlungen undercover
6. Ein erschreckender Fund
7. Irrwege in der Dunkelheit
8. Rettung in letzter Sekunde
9. Abschied ist ein bisschen wie sterben
Technik-Credits:
Aufnahmen: Fährhauston, Hamburg – www.faehrhauston.de
Titelsong:
Musik & Text: Michael Berg / Roman Rossbach
Gesang: Mia, Sonja & Merete
Chor: Michi, Roman & Corinna
Musik: Mount-Music – Michael Berg / Roman Rossbach / Axel Mackenrott
Coolgirl / Oh Yeah / Tock On Dance / Met A Dog / Don’t / Magic
performed by The Roman Michaels
Die Ausstattung:
Die mit Titelbild und Trackliste bedruckte CD steckt in einem Jewel-Case. Das Bookletchen enthält eine Cover-Aufstellung der bislang erschienenen Folgen und eine Kurzinfo zu Kim. Die gabs auch schon in der letzten Folge zu sehen .. wie wäre es denn mal Infos zu den anderen Mädchen? Dazu kommen noch eine Aufstellung der Sprecher und ihrer Rollen und die Technik-Credits für diese Folge.
Für die Aufstellung der Sprecher hat sich der Verlag für einen extrem kleinen, schnörkelig geschwungenen, bunten Zeichensatz entschieden, der das Lesen nicht nur aufgrund seiner Größe erschwert. Es ist auch nicht leicht zu erkennen, ob nun ein „n“ oder ein „r“ gemeint ist. Eine schöne Girly-Idee, leider nicht benutzerinnenfreundlich zu Ende gedacht. Die Technik-Credits hingegen sind wieder im Standard-Drucksatz gehalten und gut zu lesen.
Mein Fazit:
Was mit einer scheinbar langweiligen Internatsbesichtigung beginnt, entwickelt sich mit jeder Hörminute zu einem immer sonderbarer werdenden Fall für die drei Detektivclub-Mitglieder. Nicht nur ist das Mädchen, um das es hier vornehmlich geht, über 90% der Hörzeit gar nicht da, sondern scheint selbst nicht ganz blütenrein zu sein.
Mit gewohnt sicherer Feder greift die Autorin wieder ein Thema auf, mit dem viele Jugendliche konfrontiert werden und ihm erliegen: Das Gefühl, zu den „coolen“ Kids gehören zu wollen und deshalb Dinge zu tun, die weder richtig sind, noch gut für sie. Hier werden keine Bergmonster gejagt, sondern es werden eine authentische Geschichte erzählt und echte Probleme gewälzt, mit denen jeder Hörer etwas anfangen kann.
Und jeder, der schon mal eine Trennung erlebt hat, der wird sich gegen Ende eine Träne nicht verkneifen können, weil auch das Leben von Kim, Franzi und Marie kein Wunschkonzert ist und die Autorin sie echte Erfahrungen durchleben lässt. Aber zum Glück sind die drei Ausrufezeichen ja UNSCHLAGBAR.
1 Audio-CD mit 68:27 Minuten Spieldauer
Vom Verlag empfohlen ab 8 Jahren
EAN: 886979869028 www.natuerlichvoneuropa.de
Der Autor vergibt: (5/5) Ihr vergebt: (4 Stimmen, Durchschnitt: 3,75 von 5)
Sieben Kurzgeschichten von sieben Autoren in einer Hörspiel-Box: Bei diesen Fällen wird so rasant ermittelt, dass die Lösungen nur knapp entfernt sind! Mysteriös, abenteuerlich, gespenstisch, experimentell, witzig, unheimlich und verflixt: Siebenmal knackig-kurzer Hör-Spaß ist garantiert! (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Der Verlag erfreut die immer hungrigen Fragezeichen-Fans hier mit einer weiteren, verhörspielten Kurzgeschichtensammlung. Gab es bei der GEISTERLAMPE noch 12 Geschichten auf 3 CDs zu hören, so sinds diesmal 7. Klingt auf den ersten Blick wenig, könnte den Autoren aber mehr Spielraum zum Austoben geben, waren die meisten Storys bei der letzten Sonderausgabe doch nur 10-15 Minuten lang. Dieses Mal bekommen wir zwischen 18 und 26 Hörminuten pro Fall kredenzt.
1. „Der siebte Gast“ (André Minninger)
Mrs. Emily White spürt instinktiv, dass an dem Schreiben von ihrer Freundin Judy Fradkin etwas faul ist. Warum wurde die alte Dame von dem Jahrestreffen der Märchenfiguren so urplötzlich ausgeladen? Um der Sache auf den Grund zu gehen, holt sich Mrs. White die Unterstützung der drei ???… (Verlagsinfo)
Es ist eine dunkle Zeit für die Neue Republik. Zwar musste sich das Imperium nach dem Verlust eines Sternzerstörers von der Schlacht um die mächtige Katana-Flotte zurückziehen, doch am Ende war es der finstere Großadmiral Thrawn, der den Großteil der schlagkräftigen Dreadnaughts in seine Gewalt bringen konnte. Damit verfügt Thrawn nun über eine gewaltige Streitmacht – und startet eine Großoffensive gegen die Neue Republik. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
STAR WARS bleibt ewig jung scheint nie zu altern. Leider gilt das nicht für die bekannten Synchronsprecher dieses Universums und daher musste der Verlag Reinhard Brock und Karlheinz Tafel ersetzen, da beide zwischenzeitlich verstorben sind. Auch Hubertus Bengsch spricht diesmal nicht den Talon Karrde, sondern wurde durch Jacques Breuer ersetzt, dessen Stimme auch bekannt genug ist, um in diesem hochkarätigen Ensemble sein Bestes geben zu können.
Für alle, die sich nicht mehr dran erinnern, erzählt es auch der Sprecher noch mal am Anfang der Folge: Unsere Jungs und Mädels haben die KATANA-Flotte leider nicht bekommen und so wird die Spannung rund um die Auseinandersetzung mit dem Großadmiral noch größer. Wie es um Luke, Leia und den irren Jedimeister-Klon steht, auch davon gibts noch mal ein Update.
Im Haus des Antiquitätenhändlers Thören Rosqvana hoffte Dorian Hunter den goldenen Drudenfuß zu finden – das einzige Mittel gegen den Dämonendrilling. Doch der Fund erwies sich buchstäblich als Illusion, und im Kampf gegen den Vampir starb Dorians väterlicher Freund Norbert Helnwein. Rosqvanas Kopf wurde vom Körper getrennt und lebt eigenständig weiter. Dorian kann ihn nicht töten, denn Rosqvana ist der Einzige, der weiß, wo sich der echte Drudenfuß befindet – und die Reise nach Amsterdam beginnt. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Und jetzt alle: „Traum … von … Amsterdam …“ … könnte für Dorian Hunter zum Albtraum werden. Ok, solange der Hörer seinen Spaß hat, solls mir egal sein. Dorian jagt also weiter nach dem Drudenfuß … das hat er in der letzten Folge auch schon gemacht. Wird das nun ein Fortsetzungsroman, eine Serie, ein roter Faden oder aufgewärmter und gedehnter Hörstoff?
Auf jeden Fall wurden hier laut Verlag gleich zwei DÄMONENKILLER-Romane verarbeitet. Das waren die Nummer 24 (Erstauflage Nr. 25), „Der Kopf des Vampirs“, und Nummer 25 (Erstauflage Nr. 26), „Die Rattenkönigin“. Genügend Stoff also, den man in Amsterdam durchziehen kann …
Auf der Erde sowie den anderen Planeten des Solsystems bereiten sich die Menschen auf die erwartete Großoffensive der sogenannten Zeitpolizei vor. Die Zeitpolizisten wollen die Terraner für ein Verbrechen bestrafen, das diese nie begangen haben. Die Hoffnung der Verantwortlichen ruht nun auf sechs winzigen Menschenwesen und einem Giganten aus Stahl: Siganesen gehen mit dem PALADIN-Roboter in einen Einsatz für Terra … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Dass Planeten im Perryversium gern mal sehr praktische Namen haben, die sofort auf Gründe für die Namensgebung schließen lassen, das wissen wir schon länger. Nun erfahren wir, dass die Firma Microsoft sich vielleicht bei der Namensgebung ihres bekannten Präsentationsprogramms bei dem relativ Unsterblichen bedient haben könnte. So heißen doch die Software und der Energieversorgerplanet, auf den wir hier treffen POWERPOINT. Der erinnert stark an den Vergnügungsplaneten RISA, den der Sci-Fi-Fan aus STAR TREK: THE NEXT GENERATION kennt …
Ein Planetenabenteuer wirds also erstmal … ok … und da der Planet etwas Besonderes darstellt, haben sich die Autoren auch besondere Bewohner ausgedacht. intelligente Insektenwesen … hatten wir ja schon lange nicht mehr. Perry undercover, auch immer gern genommen, trifft mal wieder auf neue Gegenspieler mit diesmal gar nicht so neuartigem Aussehen. Die Druis sehen fast aus wie Haluter.
Mai 2037: Das große Arkon-Imperium, mit dem die Menschheit seit einem Jahr in Kontakt steht, umfasst Tausende von Planeten. Es ist Perry Rhodans Ziel, bis zum Zentrum dieses Sternenreiches vorzustoßen – es liegt im Kugelsternhaufen Thantur-Lok, der Zigtausende von Lichtjahren von der Milchstraße entfernt ist. Rhodan hat eine klare Mission: Er muss verhindern, dass der auf Rache sinnende Regent des Imperiums anordnet, die Erde zu vernichten. Nachdem die Entführung des Regenten gescheitert ist, planen Rhodan und der Arkonide Atlan einen Umsturz im Imperium. Auch andere Arkoniden arbeiten daran, den Regenten zu entmachten. Agenten gehen auf einer entlegenen Welt in den Einsatz. Sie finden Hinweise – doch dann landen arkonidische Söldnertruppen, und eine Jagd auf Leben und Tod beginnt … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Im Klappentext steht zwar „Perry Rhodan“, aber auch hier taucht er mal wieder nicht auf. Ist schon lange her, dass wir etwas über den Terraner zu hören bekamen. Diesmal folgen wir also einem Arkoniden … nein, nicht Crest … aber relativ dicht dran: Charron da Gonozal, das ist der Zieh-Papa von Thora.
Einem stadtbekannten Gangster wird von einem unsichtbaren Mörder die Kehle aufgeschlitzt – vor Dutzenden Zeugen in einem Nobelrestaurant mitten in London! Das Innenministerium schaltet sich ein, John Sinclair wird auf den Fall angesetzt − doch ist es vielleicht schon zu spät? Denn die Armee der Unsichtbaren ist bereits auf dem Weg zu neuen Opfern … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 70 gemacht, der erstmalig am 14. Januar 1975 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.
Und recht schnell erfahren wir, dass dieser Fall nichts mit Geistern und Dämonen zu tun hat, sondern eher in Richtung AKTE X geht … also ein Mystery-Krimi ist. Das schmälert aber das Hörerlebnis nicht, denn die Idee, jemanden einfach nach Belieben unsichtbar zu machen, ist spannend erzählt und bietet vielfältige Möglichkeiten. Auch wenn dieses Thema in der Literatur nicht nur einmal aufgegriffen wurde.
Was also hat eine offenbar hoch intelligente und bislang ehrbare Wissenschaftlerin mit zwölf unsichtbaren Verbrechern vor? Gut, dass sich John Sinclair für uns darüber den Kopf zerbrechen muss und wir ihm nur über die Schulter blicken zu brauchen.
Erst wenige Wochen ist es her, dass die Trolle das Fjordland verwüstet und die Menschen hinauf ins Gebirge getrieben haben. Bei den Aufbauarbeiten begegnet der Königssohn Ulric einem Anhänger der unheimlichen Tjured-Bruderschaft, Bruder Jules. Ist es Jules wirklich möglich, in die Zukunft zu sehen? Weiß er, wann Ulric sterben wird? Ulric ahnt nicht, dass er einem Teufel in Menschengestalt begegnet ist … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
So sehr wie der Devanther ständig die Leute täuscht und verwirrt, so verwirrt war ich auch beim Hören dieser Folge. Immer wieder musste ich stoppen, um zu recherchieren, worum es jetzt schon wieder geht. Mir waren das persönlich zu viele Handlungsfäden, die hier in der Vergangenheit und der Gegenwart gesponnen wurden. Sicher, die Personen, von denen geredet wurde, die kannte ich noch … auch die Orte … aber nach drei Monaten und etlichen Hörspielen und Hörbüchern, die ich in der Zwischenzeit gehört habe, hab ich nicht mehr alles auf die Reihe bekommen, zumal es in dieser Reihe leider auch nie ein „Was bisher geschah“ am Anfang gibt, das dem Hörer auf die Sprünge hilft … so etwas brauchen DIE ELFEN dringend.
Ein Wurm im Kopf und eine totgeglaubte Kadlin, ein Schwertmeister, der gequält wird und ein Haufen verblendeter Menschen, die gegen die Trolle aufgehetzt werden. All das und mehr wird hier geboten. Die Serie entwickelt sich von Folge zu Folge immer mehr zu einem Werk, das nur in einem Rutsch gehört richtig Spaß macht. Wenn man alle drei Monate einen weiteren Teil von zig Handlungssträngen und den damit verbundenen Eigennamen um die Ohren gewickelt bekommt, verliert man schnell den Überblick und kann diese tolle Serie nicht gebührend oder schlichtweg gar nicht genießen.