Archiv der Kategorie: Thriller & Krimis

Ben Winters – Der letzte Polizist

Das geschieht:

Knapp ein halbes Jahr bleibt der Menschheit, bis der gewaltige Asteroid „Maia“ auf der Erde einschlagen wird. Der Impakt wird den Planet in seinen Grundfesten erschüttern und die Zivilisation zerstören. Gegenmaßnahmen sind nicht möglich, den Menschen bleibt nur das Warten auf den Weltuntergang. Die Reaktionen sind unterschiedlich. Während so mancher endlich verwirklicht, wovon er bisher nur geträumt hat, suchen andere das Heil in der Arbeitsroutine. Zu ihnen gehört der junge und eifrige Detective Henry Palace, der für die Kriminalpolizei der Kleinstadt Concord, US-Staat New Hampshire, arbeitet. Er ist einer der letzten echten Cops, denn die Hoffnungslosigkeit zeigt Wirkung: Wie die meisten Organisationsstrukturen des Landes droht auch die Polizei sich aufzulösen.

Der Fund von Peter Zell, der sich in der Toilette einer Imbissbude erhängt hat, soll deshalb als Selbstmord festgestellt und zu den Akten gelegt werden. Doch Palace weigert sich; ihm kommt das Ende des Mannes, der für eine Versicherungsgesellschaft tätig war, verdächtig vor, obwohl die – oberflächliche – Obduktion keine Spuren von Gewalteinwirkung ergab. Ihn stimmt misstrauisch, dass er in Zells Wohnung eine lückenlose Dokumentation der „Maia“-Katastrophe findet, die Zell mit kryptischen Anmerkungen und Berechnungen ergänzt hat. Ben Winters – Der letzte Polizist weiterlesen

Andreas Gruber – Herzgrab

Worum gehts?

Der berühmte italienische Maler Salvatore Del Vecchio wird nach dem Tod seiner Frau Isabella vermisst. Das Einzige was er seiner Tochter Monica hinterlässt, ist ein Abschiedsbrief, in dem er mitteilt, dass er Zeit zum Trauern braucht und Zuflucht an einem nur ihm bekannten Ort sucht. Zeitgleich reist seine Salvatores Schwester Teresa, die in Wien lebt, zu dem Begräbnis ihrer beiden anderen Brüder in die Toskana und verschwindet dort spurlos. Unabhängig voneinander arbeitet ein Kriminalkommissar und eine Privatdetektivin an der Aufklärung der dubiosen Fälle und beide erkennen schließlich, dass es eine abscheuliche Verbindung zwischen den Fällen gibt.

Inhalt

Teresa Del Vecchio reist zur Beerdigung ihrer beiden Brüder Matteo und Lorenzo in die Toskana auf das Anwesen ihrer Familie. Matteo, der Gigolo der Familie kam bei einer Bootstour, als er den Motor reparieren wollte und dieser explodierte ums Leben und hinterlässt seine Frau und seine Tochter. Lorenzo, der ebenfalls verbrannte, kam bei einem Autounfall ums Leben, zurück bleibt seine Frau. Andreas Gruber – Herzgrab weiterlesen

Sabina Altermatt – Bergwasser

Frauen in Männerberufen müssen sich häufig stärker behaupten als ihre männlichen Kollegen. Im Falle von Julia, der Protagonistin von Sabina Altermatts Buch „Bergwasser“, ist das genauso. Die Männer auf der Tunnelbaustelle trauen ihr nicht nur zu, als Ingenieurin einen guten Job zu machen. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, wird Julias Ankunft von mehreren Ereignissen überschattet …

Die Ingenieurin Julia Jansen wird in die Schweizer Alpen beordert. Eine der Tunnelbohrmaschinen, die ihre Firma herstellt, hat mitten in den Schweizer Alpen den Geist aufgegeben. Als sie im Lager ankommt, bläst ihr ein eisiger Wind entgegen. Die Arbeiter glauben fest daran, dass eine Frau im Berg Unglück bringt; die Baustellenleiter zweifeln daran, dass eine zierliche Frau wie sie die riesige Tunnelbohrmaschine reparieren kann.

Die Maschine kann Julia wieder flicken, aber die seltsamen Vorfälle, die die Bauarbeiten schon länger begleiten, hören nicht auf. Julia wird angegriffen, Wasser dringt in den Berg ein, ein weiterer Arbeiter stirbt. Und dann finden sie im Berg auch noch eine Leiche. Die junge Frau beginnt Nachforschungen auf eigene Faust anzustellen. Das sieht nicht jeder gerne … Sabina Altermatt – Bergwasser weiterlesen

John Dickson Carr – Die schottische Selbstmordserie

Carr Schottische Selbstmordserie Cover kleinDas geschieht:

Eine seltsame Einladung ruft den jungen Historiker Dr. Alan Campbell ins Land seiner Ahnen. In der Burg Shira, einsam gelegen am Loch Fyne in den schottischen Highlands, ist der Hausherr verstorben. Nun soll Angus Campbells Testament verlesen werden. Allerdings gibt es ein Problem: Angus hat kurz vor seinem Ende mindestens vier Lebensversicherungen abgeschlossen. Alle enthalten sie eine Klausel, die jede Gesellschaft bei Selbstmord von der Zahlung befreit. Angus‘ Leiche fand sich unterhalb des Turmes, in dessen Spitze er sich sein Schlaf- und Arbeitszimmer eingerichtet hatte. Ist er gesprungen, wie der Vertreter der Versicherung behauptet, oder wurde er ermordet, was die Meinung des für den Campbell-Clan tätigen Rechtsanwalts Duncan ist?

Oder sollte wahr sein, was im nahen Dorf Inveraray gemunkelt wird? Auf Burg Shira soll es umgehen, ein Geist den alten Angus zum Sprung gezwungen haben. Man hat ihn sogar schon spuken sehen. Alles Unsinn, poltert Colin, Angus‘ Bruder. Er verdächtigt den zwielichtigen Alec Forbes, ein Geschäftspartner, mit dem Angus sich böse zerstritten hatte und der seit dessen Tod spurlos verschwunden ist. John Dickson Carr – Die schottische Selbstmordserie weiterlesen

Jo Nesbø – Koma

Worum gehts?

Die Leiche eines jungen Mädchens wird in einem abgelegenen Waldstück gefunden. Das Opfer wurde sexuell missbraucht und der Fall konnte nie gelöst werden. Zehn Jahre später wird an derselben Stelle der Polizist ermordet, der damals an der Aufklärung des Falles beteiligt gewesen ist. Die Polizei arbeitet unter Hochdruck, denn das ist nicht der einzige Polizistenmord, der sich auf diese Weise ereignet hat.

Zur selben Zeit liegt ein schwerverletzter Mann im Koma eines Krankenhauses. Er wird rum um die Uhr polizeilich bewacht weil niemand erfahren darf, um wen es sich bei dem Patienten handelt. Er hat nämlich einen Feind und der lauert überall … Jo Nesbø – Koma weiterlesen

Ellery Queen – Drury Lanes letzter Fall

Queen Drury Lane Cover Scherz 1948 kleinEx-Inspektor Thumm verzweifelt an dem Rätsel einer wertvollen Shakespeare-Schrift, die zum spurlosen Verschwinden und Wiederauftauchen neigt; als sich auch noch ein mysteriöser Mann mit blauem Bart einmischt, ruft Thumm den tauben Meisterdetektiv Drury Lane zur Hilfe … – Der letzte Lane-Krimi ist ein Feuerwerk vor allem origineller Einfälle und zeigt den klassischen „Whodunit“ auf der Höhe seiner (Handwerks-) Kunst: ein kriminelles Lese-Vergnügen.
Ellery Queen – Drury Lanes letzter Fall weiterlesen

John Dickson Carr – Das verhexte Haus

Carr Verhextes Haus Cover kleinDas geschieht:

Nach einem erfolgreichen Berufsleben plant Fabrikant Martin Clarke, sich in England zur Ruhe setzen. Er will unbedingt ein echtes Spukhaus erwerben und hat Glück: Longwood House, erbaut 1605 in der Grafschaft Essex, gilt als verflucht, nachdem dort 1820 der Arzt und Alchimist Dr. Norbert Longwood unter mysteriösen Umständen zu Tode kam. Ein Jahrhundert später erschlug ein riesiger Kronleuchter einen unglücklichen Diener. Seither steht das Haus leer.

Im Frühsommer des Jahres 1937 zieht Clarke ein und lädt sechs Gäste zu einer „Gespenstergesellschaft“. Der Autor Robert Morrison wird von seiner Braut Tess Fraser begleitet, der Geschäftsmann Archibald Bentley Logan von seiner Gattin Gwyneth. Mit dabei sind außerdem der Architekt Andy Hunter und der Anwalt Julian Enderby. John Dickson Carr – Das verhexte Haus weiterlesen

Lee Child – 61 Stunden

Das geschieht:

Wie üblich ist Reacher nur auf der Durchreise, als der Bus in einem besonders einsamen Winkel des US-Staates South Dakota strandet. Da mitten im Winter Schnee und Eis die Behörden überall in Atem halten, werden die Passagiere erst einmal in die Kleinstadt Bolton gebracht und versorgt, obwohl man wenig glücklich über die ‚Gäste‘ ist: Bolton wird belagert.

Vor einiger Zeit hat sich die Gemeinde entschlossen, den Bau eines Bundesgefängnisses zu genehmigen. Da die Arbeitslosigkeit rapide sank, erlaubte man zusätzlich den Bau eines Staatsgefängnisses. Seitdem ist Bolton eine Gefängnisstadt, die für den neuen Wohlstand einige Zugeständnisse machen muss. So sitzt aktuell der Anführer einer kriminellen Biker-Bande ein, die sich ihren Lebensunterhalt durch den Verkauf von Metamphetaminen verdient. Nur eine Zeugin traut sich, vor Gericht gegen diesen Mann auszusagen, weshalb der gefürchtete Großdealer Plato einen Killer in Marsch gesetzt hat, um genau dies zu verhindern. Lee Child – 61 Stunden weiterlesen

Ethan Cross – Ich bin die Nacht

Francis Ackerman junior ist ein eiskalter Serienkiller. Kaltblütig fordert er seine Opfer zu einem Spiel auf, bei dem es um Leben und Tod geht. Doch bislang hat Ackerman sein Spiel noch nie verloren, sein Opfer noch nie gewonnen… Nachdem er aus einer geschlossenen Anstalt fliehen konnte, ist Ackerman wieder auf freiem Fuß. Nachdem er zwei Trooper umgebracht hat, findet er in einer alten Dame das perfekte neue Opfer. Er gibt ihr drei Minuten Zeit, um sich in ihrem Haus zu verstecken und weitere drei, in der er sie suchen kommt. Entdeckt er sie in dieser Zeit nicht, kommt sie mit dem Leben davon. Doch Maureen Hill hat keine Chance: Sie flieht durch die gut versteckte Dachbodenluke, muss aber kurz darauf hören, wie Ackerman ihr zielsicher folgt.

Der ehemalige Cop Marcus Williams ist der neue Nachbar von Maureen Hill. Gemeinsam mit seiner neuen Freundin Maggie findet er die alte Dame grausam ermordet auf. Die beiden rufen Maggies Vater hinzu – den Sheriff der kleinen Stadt Asherton. Sofort hat er Francis Ackerman in Verdacht. Kurze Zeit später kommt Marcus Williams erneut in Maureens Haus und stellt fest, dass nach dem Mörder noch jemand im Haus gewesen sein muss. Als er den Sheriff damit konfrontiert, muss er feststellen, dass dieser Ackerman in seine Gewalt gebracht hat und vorhat, diesen umzubringen. Marcus muss nun ebenfalls um sein Leben fürchten und kann nur mit Mühe und Not fliehen.

Marcus findet Unterschlupf bei einer hilfsbereiten Familie. Doch bald darauf steht der Sheriff mit einer Reihe Kollegen vor der Tür und erschießt den Familienvater eiskalt. In Asherton verbreitet nicht allein Francis Ackerman Angst und Schrecken … Ethan Cross – Ich bin die Nacht weiterlesen

Unsere Weihnachtsempfehlungen – Krimis und Thriller

Weihnachten ist nur noch eine Woche entfernt. Wer noch nicht alle Geschenke beisammen hat, findet im letzten Teil unserer Empfehlungen eine große Anzahl von KRIMIS und THRILLERN, die unsere Redakteure dieses Jahr nicht aus der Hand legen konnten.

Lee Child: 61 Stunden, Blanvalet, 2013
„Reacher, reisender Streiter für die Gerechtigkeit, strandet in einer US-Kleinstadt, die von Eis und Schnee isoliert, von rebellischen Bikern belagert und von einem Killer bedroht wird, während ein Drogen-Warlord mit seiner Privatarmee anrückt. – Auch in seinem 14. Abenteuer steht Reacher weitgehend allein gegen offen brutale und getarnte Schurken, die er trotz Überzahl einfallsreich das Fürchten lehrt: spannend und schnell und ungeachtet bekannter Handlungsmuster ausgezeichnete Unterhaltungslektüre.“ (Michael Drewniok)
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Harald Gilbers: Germania, Knaur, 2013
„Im Sommer des Jahres 1944 sucht ein Serienkiller Berlin heim. Der zuständige SS-Ermittler zwingt den jüdischen Ex-Kommissar Oppenheimer zur Mitarbeit. Dieser bringt Schwung in die Fahndung, während er gleichzeitig seinen ‚Kollegen‘ im Auge behält, der ihn nach erfolgreicher Jagd ins KZ abschieben müsste. – Hervorragend recherchiert, sauber geplottet, flüssig und ohne erhobenen Zeigefinger geschrieben: ein spannender Roman, der sich vor fremdsprachigen Historien-Thrillern keineswegs verstecken muss.“ (Michael Drewniok)
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Michael Hardwick: Dr. Watson, Blitz, 2013
„Eine Menge Unwahrheiten und Verdrehungen sind über Dr. John Hamish Watson und Sherlock Holmes im Umlauf – findet Dr. Watson. Deshalb sieht er sich bemüßigt, endlich mal klar Schiff zu machen und die Wahrheit zu erzählen. Die ist mitunter unangenehm. Der Autor hat es verstanden, die zentralen Motive, die für Watsons Leben bestimmend sind, in Spannungsbögen umzumünzen, die er einen nach dem anderen zu Ende führt. Das sorgt nicht nur für Unterhaltung, sondern auch für Spannung und Zusammenhalt der Erzählung. Der ganze Text wird auf diese Weise kompakt und stabil. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam, amüsant, aber auch anrührend.“
(Michael Matzer)
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Anthony Horowitz: Das Geheimnis des weißen Bandes, Suhrkamp, 2013
„Im Winter des Jahres 1890 legt sich Sherlock Holmes mit einer Verschwörer-Gruppe an, die sogar die britische Regierung infiltriert hat, weshalb sich der geniale Ermittler plötzlich als Mörder hinter Gitter wiederfindet. – Dieser Historienkrimi ahmt die Doyle-Vorgaben nicht einfach nach, sondern erweitert und modernisiert das klassische Holmes-Universum behutsam und schlüssig um einige Aspekte, die ihm sehr gut bekommen: eines der besseren Holmes-Pastiches.“ (Michael Drewniok)
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Dan Simmons: Kalt wie Stahl, Festa, 2013
„Ex-Detektiv Joe Kurtz gerät in die Feuerzone eines Drei-Fronten-Krieges, den sich zwei verfeindete Mafia-Clans und ein zum Schurken mutierter Kriegsveteran liefern; mörderisch mit im Spiel sind außerdem gleich mehrere verrückte, aber ehrgeizige Killer sowie hartnäckige Polizeibeamte. – Im dritten und letzten Kurtz-Roman lässt Autor Simmons es nicht nur kräftig krachen, sondern ordnet Mord und Action einem erstaunlich kohärenten Plot unter: Schade um das Ende dieser Reihe!“ (Michael Drewniok)
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Michael Slade: Der Ghoul, Festa, 2012
„In London scheinen gleich mehrere Serienkiller an einem grotesken Wettbewerb um das scheußlichste Verbrechen teilzunehmen; die Spur führt u. a. in die USA, wo einst der Horror-Autor H. P. Lovecraft einen Albtraum in die Welt setzte. – Der zweite Fall des „Special-X“-Teams mischt gut recherchiert Krimi-Realität mit (scheinbarer) Phantastik; der Plot ist irrwitzig, wird aber in einem spektakulären Finale logisch aufgelöst: ein Thriller der härteren, aber lesenswerten Art.“ (Michael Drewniok)
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Nichts für euch oder eure Lieben dabei? Stöbert doch auch in unseren anderen Genres! Einen Überblick über alle Empfehlungen findet ihr hier!

Harald Gilbers – Germania

Im Sommer des Jahres 1944 sucht ein Serienkiller Berlin heim. Der zuständige SS-Ermittler zwingt den jüdischen Ex-Kommissar Oppenheimer zur Mitarbeit. Dieser bringt Schwung in die Fahndung, während er gleichzeitig seinen ‚Kollegen‘ im Auge behält, der ihn nach erfolgreicher Jagd ins KZ abschieben müsste … – Hervorragend recherchiert, sauber geplottet, flüssig und ohne erhobenen Zeigefinger geschrieben: ein spannender Roman, der sich vor fremdsprachigen Historien-Thrillern keineswegs verstecken muss.
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Helen Nielsen – Der fünfte Besucher

nielsen-fuenfter-besucher-cover-1959-kleinDie schöne Beinahe-Selbstmörderin hat ihr Gedächtnis verloren; obwohl sie womöglich ihre Chefin bestohlen und erschlagen hat, glaubt ein Ermittler nicht an Schauspiel oder Schuld und lässt sich etwas einfallen, um das Tatdunkel zu lichten … – Beinahe ein Krimi-Kammerspiel, das bis auf ein spektakuläres Finale in einem Krankenhauszimmer spielt und seine Spannung vor allem aus kriminalistischer Deduktion zieht und einen Schuss Psychologie beimischt: sicher kein Klassiker aber gutes Krimi-Handwerk.
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Ian Rankin – Mädchengrab

Das geschieht:

Zwar ist Detective Inspector John Rebus, der viele Jahre für die „Lothian and Borders Police“ der schottischen Großstadt Edinburgh tätig war, inzwischen pensioniert. Doch von der Ermittlungsarbeit kann er nicht lassen und arbeitet deshalb für die „Serious Crime Review Unit“. In dieser kleinen Abteilung werden ‚kalte‘, d. h. nie aufgeklärte Kapitalverbrechen aufgegriffen.

Aktuell hat sich Rebus in den Fall der 1999 verschwundenen Sally Hazlitt verbissen. Am Silvestertag hatte sie sich irgendwo in den schottischen Highlands quasi in Luft aufgelöst. Rebus überprüft die Faktenlage, erweitert den Fahndungsfokus – und stößt plötzlich auf weitere Frauen, die seit 1999 in der genannten Region vermisst gemeldet und nie gefunden wurden. Mehrfach wurde vom Handy dieser Frauen das Foto einer schottischen Landschaft verschickt.

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Andreas Eschbach – Todesengel


„Es mangelt an Zivilcourage!“

Doch woran liegt das? An den immer schneller mit immer gleichgültigerer Gewalt vorgehenden Tätern?

Mit Sicherheit spielt das eine entscheidende Rolle. Die Brutalität in den „zivilisierten“ Ländern hat unvorstellbare Ausmaße angenommen und liefert den Tätern mehr Anonymität, als sie sich durch Gesichtsmasken erzeugen könnten. Das Weggucken der Menschen. Man könnte ja der nächste sein, dessen Gesicht auf dem Asphalt zertreten wird. Andreas Eschbach – Todesengel weiterlesen

Monica Kristensen – Suche

Das geschieht:

Longyearbyen ist die Hauptstadt von Spitzbergen. Die zu Norwegen gehörende Insel am Rand des Arktischen Ozeans birgt reiche Kohlevorkommen, weshalb hier trotz des rauen Klimas – der Nordpol liegt nur noch 1000 km entfernt – intensiv Bergbau betrieben wird.

Die „Store Norsk Spitsbergen Kulkompani“ ist der größte und praktisch einzige Arbeitgeber vor Ort. Um Kumpel und Ingenieure in den hohen Norden zu locken, zahlt die Gesellschaft gute Löhne und lockt mit Sonderleistungen. Außerdem schaut man nicht so genau auf frühere Verfehlungen, weshalb Longyearbyen beliebt bei denen ist, die einen Neuanfang suchen. Zu ihnen gehört der Ingenieur Steinar Olsen, der jedoch weiterhin an der Flasche hängt, weshalb Gattin Tone droht, ihn mit der fünfjährigen Tochter Ella zu verlassen.

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John Dickson Carr – Die schlafende Sphinx

Carr Sphinx Cover 1948 kleinDas geschieht:

Im Sommer des Jahres 1946 kehrt Donald Holden, Angehöriger des britischen Geheimdienstes und als Nazi-Jäger sehr erfolgreich, nach England zurück. Dort hatte man seinen Kriegstod gemeldet, um seine Identität zu verschleiern. Entsprechend überrascht reagieren Holdens Freunde auf sein Wiedererscheinen.

Vor allem die schöne Celia Devereux will Holden wiedersehen. Vor Jahren hatte er sich im Streit von ihr getrennt, was er längst bereut. Die Zusammenkunft steht allerdings unter keinem guten Stern: Celia gilt als geistesgestört. Am Vorabend des Heiligen Abends 1945 kam ihre Schwester Margot ums Leben. Auf Schloss Caswall in der Grafschaft Wiltshire starb sie angeblich nach einem Hirnschlag. Doch Celia geht von Selbstmord aus. Angeblich hat Thorley Marsh seine Gattin Margot geschlagen und gequält, bis sie in den Tod flüchtete. Mit diesem Verdacht – den sie sogar für Scotland Yard schriftlich fixierte – steht Celia freilich allein da, denn niemand sonst will Thorleys Brutalität bezeugen.

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Richard Stark – Verbrechen ist Vertrauenssache [Parker 17]

Berufsgangster Parker überfällt mit zwei Kumpanen einen betrügerischen Prediger; er wird verraten, verliert die Beute, beinahe das Leben, wird von der Polizei, den Schergen des Predigers und einigen Amateurgaunern verfolgt und holt sich doch sein Geld zurück … – Nach fast 25 Jahren kehrt Parker zurück – und ist sofort wieder voll da in dieser Räuberpistole, die lakonisch und hochspannend zum rasanten Katz-und-Maus-Spiel explodiert: ein wunderbarer Thriller! Richard Stark – Verbrechen ist Vertrauenssache [Parker 17] weiterlesen

Markus Heitz – Totenblick

Magie oder Wissenschaft: Der Totenblick bringt den Tod

„Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters.“ Diese Nachricht hinterlässt ein Serienmörder an sorgfältig inszenierten Tatorten, die Todesbildern nachempfunden sind: alte Gemälde, moderne Fotografien oder Bilder aus dem Internet. Anfangs glauben die Ermittler noch, die Hinweise wären am Tatort versteckt oder es gäbe einen Zusammenhang zwischen den Vorlagen und den Opfern. Doch dann machen sie eine grausige Entdeckung: Auf den Vorlagen erhöht sich die Zahl der abgebildeten Toten – aber da ist noch mehr: Die Spuren für die Ermittler sind an einem besonderen Ort vom Täter verborgen worden … (Verlagsinfo)

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Jussi Adler-Olsen – Erwartung

Worum gehts?

Für den fünfzehnjährigen Marco gehört Kriminalität schon seit Kindertagen zum Alltag. Er wächst in einem Clan auf, dessen Oberhaupt Zola sein Onkel ist. Täglich wird er zum Stehlen und Raub gezwungen. Seine eigenen Wurzeln sind ihm nicht wirklich bekannt, seine Mutter kennt er überhaupt nicht und sein Vater, der Bruder von Zola, ist ebenfalls im Clan aktiv.

Als ihm bewusst wird, dass sein bisheriges Leben nicht das ist, was er sich für seine Zukunft vorstellt, beschließt er, dem Clan zu entfliehen. Doch aus Angst, verraten zu werden, setzt Zola seine Meute auf Marco an, wodurch sich eine Hetzjagd durch ganz Kopenhagen ereignet. Als Marco sich schließlich in einem abgelegenen Waldstück vor seinen Verfolgern versteckt, traut er seinen Augen kaum, denn direkt neben ihm entdeckt er eine menschliche Leiche. Noch ist ihm nicht bewusst, dass dies erst der Anfang eines unglaublichen Trips ist, denn mit dem Leichenfund hat er unbewusst eine ganze Lawine von Ereignissen losgetreten und gerät von immer mehr Leuten ins Visier.
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Patrick Lee – Dystopia

Das geschieht:

1978 öffnete sich unter der Erde des US-Staates Wyoming das „Portal“. Es führt in eine fremde, womöglich außerirdische Welt und entlässt in regelmäßigen Abständen seltsame Artefakte, die nur zum Teil verstanden oder genutzt werden können. Um das Portal (für die USA) zu schützen, entstand die ultrageheime „Tangent“-Organisation.

Aktuell hat das Portal zwei Geräte ausgespuckt, mit deren Hilfe es nicht nur möglich ist, genau 73 Jahre in die Zukunft zu blicken, sondern diese Zukunft sogar zu betreten. Was „Tangent“-Mitarbeiterin Paige Campbell dabei entdeckt, lässt sie umgehend beim US-Präsidenten Alarm schlagen: 2084 sind die Vereinigten Staaten menschenleer, die Städte zerfallen. Hinweise deuten eine globale Katastrophe im Jahre 2011 an. In der Gegenwart wird sie sich in vier Monate ereignen.

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