Ein riesiges Skatertreffen findet in Rocky Beach statt. In der Stadt ist die Hölle los, und das nicht nur wegen des Skating-Events: Eine Reihe zwielichtiger Gestalten treibt sich in der Gegend herum, es fallen Schüsse, und niemand weiß genau, wer auf welcher Seite steht. Ein alter Fall der drei ??? spielt auf einmal wieder eine wichtige Rolle. Und ohne die Hilfe ihrer alten und neuen Freunde könnte dies der letzte Fall für einen der drei Detektive werden … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ohne lange Eingewöhnungszeit geht die Dramatik gleich los, ganz nach meinem Geschmack. Nicht so ganz nach meinem Geschmack allerdings sind die Schüsse, die in diesem Zusammenhang auf einen der Detektive abgegeben werden. Wer ist denn hinter Peter her und warum? Und, hat sogar die Polizei damit zu tun? Peter hat Angst, die drei Fragezeichen ermitteln und der Hörer freut sich auf einen spannenden Fall.
Ein riesiges Skatertreffen findet in Rocky Beach statt. In der Stadt ist die Hölle los, und das nicht nur wegen des Skating-Events: Eine Reihe zwielichtiger Gestalten treibt sich in der Gegend herum, es fallen Schüsse, und niemand weiß genau, wer auf welcher Seite steht. Ein alter Fall der drei ??? spielt auf einmal wieder eine wichtige Rolle. Und ohne die Hilfe ihrer alten und neuen Freunde könnte dies der letzte Fall für einen der drei Detektive werden…
(Verlagsinfo)
_Mein Eindruck:_
Ohne lange Eingewöhnungszeit geht die Dramatik gleich los, ganz nach meinem Geschmack. Nicht so ganz nach meinem Geschmack allerdings sind die Schüsse, die in diesem Zusammenhang auf einen der Detektive abgegeben werden. Wer ist denn hinter Peter her und warum? Und, hat sogar die Polizei damit zu tun? Peter hat Angst, die drei Fragezeichen ermitteln und der Hörer freut sich auf einen spannenden Fall.
Mysteriös wird es auch, als es ein Verweis zu einem zurückliegenden Fall mit ins Spiel gebracht wird. Fall 24 … „Die silberne Spinne“ … aber in der Hörspielversion … in der Buchserie wars Fall 26. Für den Nicht-Hardcore-Fan, der nicht sofort den kompletten Kassettentext runterrasseln kann, erklärt Just auch schnell die womöglichen Zusammenhänge zu den aktuellen Geschehnissen. Und es bleibt weiterhin alles schön spannend und sonderbar undurchsichtig.
Welcher Geheimdienst hat denn nun was zu vertuschen oder zu fälschen versucht? Und warum trägt die Folge den Begriff „Skateboard“ im Namen, wenn die erste halbe Stunde Hörzeit lang kein Rollbrett befahren wird? Geduld ist gefragt, es wird sich alles aufklären … und … es ist auch mal schön, dass man nicht gleich zu Anfang schon weiß, wies ausgeht und wer der Böse ist und was seine Motivation ist. Das macht die Sache spannender als so manchen vergangenen Fall der Juniordetektive.
|Die Sprecher und ihre Rollen:|
Erzähler: Thomas Fritsch
Justus Jonas: Oliver Rohrbeck
Peter Shaw: Jens Wawrczeck
Bob Andrews: Andreas Fröhlich
Inspektor Cotta: Holger Mahlich
Bert Young: Horst Stark
Mrs. Johnson: Gabriele Libbach
Chapman: Sascha Rotermund
Tony: Reent Reins
Blake: Wolfgang Rositzka
Mr. Andrews: Henry König
Rubbish George: Utz Richter
1. Mann: Rasmus Borowski
2. Mann: Jo Kappl
Verkäufer: Marcus Schönhoff
Sunny: Rainer Schmitt
Fernsehr-Sprecher: Jannik Schümann
Blacky: Heikedine Körting
Francesco: Anton Sprick
|Technik-Credits:|
Based on characters created by Robert Arthur
Erzählt von Ben Nevis
Buch und Effekte: André Minninger
Redaktion und Geräusche: Wanda Osten
Regie und Produktion: Heikedine Körting
Titelmusik: Simon Bertling & Christian Hagitte (STIL)
Musik: Christian Hagitte & Simon Bertling (STIL), Betty George, Morgenstern, Stahlberg
Cover-Illustration: Silvia Christoph
Design: Atelier Schoedsack
|Trackliste:|
1. Auf der Flucht
2. Erwischt
3. Gestohlene Kamera
4. Ein alter Fall
5. Das Verhör
6. Niemandsland
7. Alles auf eine Karte
8. Verblüffung
9. Auf Hippie-Tour
10. Wiedersehen
11. Doppelagent
12. Fröhlich vereint
|Die Ausstattung:|
Die CD steckt in einem Jewel-Case. Das Bookletchen enthält eine Doppelseite Werbung für die „Die drei ???“-T-Shirt-Kollektion. Dazu kommt noch eine Aufstellung der Sprecher und ihrer Rollen und eine kleine Bildvorschau für die nächste Folge 153 „… und das Fußballphantom“. Auf der Rückseite des Case finden wir eine kurze Inhaltsangabe und die Trackliste.
_Mein Fazit:_
Eine Agentenstory im Deckmantel eines irreführenden Titels, aber, so ist das halt bei Geheimdiensten, die verstecken sich ja gern mal. Davon abgesehen ist diese Folge durchweg spannend und es gibt zwar kaum Skateboards, aber eine Menge zu ermitteln für die Jungs und zum Mit-„Fieber“-n für den Hörer, denn alle bleiben lange im Erkenntnisdunkel, bis sich der interessante Plot am Ende auflöst. Und das diesmal ganz ohne Abschlusslacher … aber, vielleicht fand der ja auch im Geheimen statt, abseits der Mikros.
|1 Audio-CD
Spieldauer: 56 Min.
Tracks: 12
Vom Verlag empfohlen ab 6 Jahren
EAN: 886979232228|
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Mehr als 90 weitere Rezensionen zu den „Drei ???“ findet ihr in unserer [Datenbank]http://buchwurm.info/book .
2130: Die »Sirius-Patrouille« hat die Besatzung der INVICTUS in Kampfhandlungen geführt. Martin Seebeck hat seinen Verbündeten verloren. Ohne Mark Brandis, der schwerverletzt mit dem Tod ringt, liegt nun die Leitung des Einsatzes bei Major Degenhardt, der einen erbitterten Kreuzzug gegen Piratenschiffe führt. Schnell stellt sich heraus, dass auch er seine Gegner unterschätzt hat … (Verlagsinfo)
_Mein Eindruck:_
Nach dem dramatischen Ende der letzten Folge wartet der Hörer gespannt darauf, was aus Commander Brandis geworden ist und ob Major Degenhardt die Situation ausnutzen wird, um seine eigenen Interessen zu verfolgen.
Und das tut er dann auch, ein Ego-Trip auf der Jagd nach dem Angreifer, auf Kosten der Gesundheit seiner Mannschaft. Die Sozialkritik dieser Doppelfolge geht diesmal eindeutig in Richtung „Militär“-Bashing … mal wieder.
Wer hier Weltraumkämpfe erwartet, der wird allerdings enttäuscht. In dieser Doppelfolge bestimmen Reden, verbale Konfrontation und Diplomatie das Geschehen. Die Weltraumpiraten, die es anfangs zu verfolgen galt und die namensgebende „Sirius-Patrouille“ rücken da schnell in den Hintergrund. Das könnte dem einen oder anderen Hörspiel-Fan ein wenig zu langweilig werden. Da bei „Mark Brandis“ aber, wie schon mehrfach betont, das Sozialkritische meist im Vordergrund steht, kommen Brandis-Fans hier wieder auf ihre Kosten.
Und am Ende wird es dann doch noch mal dramatisch, wenn die INVICTUS tatsächlich den vermeintlichen Angriffsraumer stellt und es zur Konfrontation kommt.
_Das Hörerlebnis:_
Eine gewohnt gute Leistung der Sprecher wird durch ein gewohnt gutes Sound-Design unterstützt. Jede Szene klingt lebendig, jeder Sprecher authentisch, jede Stimmungslage der Charaktere ist nachfühlbar. Zusammen mit der Musik, die zur allgemeinen Dramatik, grad gegen Ende, beiträgt, erleben wir hier wieder ein futuristisches Kopfkino, dessen Geschichte (leider) zeitlos ist und damals wie heute aktuelle Parallelen ziehen lässt.
Nicht verwunderlich, da zusammenhängend aufgenommen, erwartet uns hier das gleiche lebendig wirkende Sound-Design wie schon im ersten Teil. Einzig negativ fiel mir das pulsierende Brummen an Bord der INVICTUS auf, das recht schnell genervt hat. Zum Glück ist das nicht allzu oft zu hören.
Ansonsten knüpfen auch die Sprecherleistungen an den ersten Teil an und die eine neue Stimme, die zu hören ist, nimmt sich da nicht aus.
|Die Sprecher und ihre Rollen:|
Martin Seebeck: Felix Isenbügel
Lt. Pablo Torrente: Martin Keßler
Dr. Rebecca Levy: Claudia Urbschat-Mingues
Cpt. Grigori »Grischa« Romen: David Nathan
Maj. Jonas Degenhardt: Thomas Schmuckert
Lt. Iwan Stroganow: Martin Wehrmann
Cpt. Esko Tuomi: Martin May
Lt. Louise Demnitz: Tanya Kahana
Cmdr. Mark Brandis: Michael Lott
Cpt. Harbatkin: Matthias Brodowy
Cpt. Yun Haneul: Luis A. Abril Romero
Bordsystem CORA: Mira Christine Mühlenhof
|Technik-Credits:|
Nach dem gleichnamigen Roman von Nikolai von Michalewsky
Manuskript: Balthasar von Weymarn
Musik & Sounddesign: Jochim-C. Redeker
Aufnahme: Tommi Schneefuß, Sven-Michael Bluhm
Produktion, Regie und Schnitt: Jochim-C. Redeker & Balthasar von Weymarn
Artwork: Alexander Preuss
Layout/ Satz: Jürgen Straub
Product Management: dp
Label: Folgenreich (LC 12520)
|Die Ausstattung:|
Die CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet enthält eine Aufstellung der bereits veröffentlichten Folgen, einen Bericht zu den geschichtlichen Hintergründen der namensgebenden „Siris-Patrouille“ und eingehende Infos zum Thema „Raumanzüge“. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.
_Mein Fazit:_
Die „Sirius-Patrouille“ entpuppt sich als „Militär-Bashing“ des Autors. Wenig Action, dafür Einblicke in die Mentalität eines Raumschiffkommandanten, der mit Diplomatie wenig am Hut hat. Alles in allem passt diese Doppelfolge aber in die Erzählweise der Reihe, die sich eh vornehmlich in Sozialkritik übt, anstatt sinnlos im Weltall rumzuballern.
|1 Audio-CD
Spieldauer: 48 Minuten
Tracks: 10
Empfohlen ab 12 Jahren
UPC: 0602527804200|
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_Mark Brandis in Buchform bei |Buchwurm.info|:_
Band 01: [„Bordbuch Delta VII“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6535
Band 02: [„Verrat auf der Venus“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6539
Band 03: [„Unternehmen Delphin“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6536
Band 04: [„Aufstand der Roboter“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6618
Band 05: [„Vorstoß zum Uranus“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6630
Band 06: [„Die Vollstrecker“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6636
Band 07: [„Testakte Kolibri“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6723
Band 08: [„Raumsonde Epsilon“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6781
Band 09: [„Salomon 76“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6723
Band 10: [„Aktenzeichen: Illegal“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6801
Band 11: [„Operation Sonnenfracht“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6802
Band 12: [„Alarm für die Erde“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6882
Band 13: [„Countdown für die Erde“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6908
Band 14: [„Kurier zum Mars“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6938
Band 15: [„Die lautlose Bombe“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6962
Band 16: [„PILGRIM 2000“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7167
Band 17: [„Der Spiegelplanet“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7194
Band 18: [„Sirius-Patrouille“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7267
Band 19: [„Astropolis“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7390
Band 20: [„Triton-Passage“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7391
2130: Mark Brandis leitet als Repräsentant der VEGA den letzten Testflug der INVICTUS, eines neuen Schweren Kreuzers. Mit an Bord ist der renommierte Journalist Martin Seebeck, der einen Reisebericht verfassen soll. Unter dem Kommando des Unions-Majors Jonas Degenhardt ist der Testflug zugleich eine Patrouille, die Piraten aufspüren soll. Die INVICTUS fliegt als Wolf im Schafspelz die Route ab, auf der schon mehrere unbemannte Sonden verschwunden sind. Doch im interplanetaren Raum ist das Recht schnell auf Seite des Stärkeren … (Verlagsinfo)
_Mein Eindruck:_
Nach den letzten beiden Folgen, die sich mit der akuten Problematik auf der Erde befasst haben, startet Mark Brandis nun endlich mal wieder ins All. Und das gleich mit einem netten neuen und schlagkräftigen Schiff, der INVICTUS. Und da er mit diesem Schweren Kreuzer Weltraumpiraten aufbringen soll … inoffiziell natürlich … kann der Hörer gleich Parallelen zu den Piraten ziehen, die vor der Küste Ostafrikas kreuzen und Handelsschiffe kapern.
Wir folgen in dieser Folge nicht Mark Brandis, sondern blicken dem Reporter Martin Seebeck über die Schulter, der an Bord einen Bericht über die Mission schreiben soll … die offizielle … Sonden überprüfen und so. Aber recht schnell wundern sich Journalist und Hörer über die Spannung, die offenbar zwischen Brandis und Major Degenhardt herrscht. Die Zuständigkeiten an Bord und die favorisierte Vorgehensweise scheinen nicht ganz geklärt zu sein.
Und während der Reporter nach und nach mitbekommt, was die INVICTUS wirklich im Raum vorhat, wird auch dem Hörer klar, dass auch diese Weltraummission indirekt dem Zustand auf der Erde geschuldet ist … man will Flagge zeigen. Auch stellt sich mehr und mehr heraus, dass dies keine schlichte Weltraum-Action-Folge ist, sondern, wie es bei „Mark Brandis“ üblich ist, eher ins Sozialkritische geht, was hier passiert. Es geht um Vorurteile, Machtstreitereien um Zuständigkeiten und rigoros rücksichtloses Handeln, um die eigenen Interessen durchzusetzen … zeitlose Themen, die auch heute schnell Parallelen ziehen lassen. Und schnell ist man sich nicht mehr so sicher, ob die Piraten hier wirklich die Bösen sind oder ob das Problem auf der INVICTUS zu suchen ist!
_Das Hörerlebnis:_
Eine gewohnt gute Leistung der Sprecher wird durch ein gewohnt gutes Sound-Design unterstützt. Jede Szene klingt lebendig, jeder Sprecher authentisch, jede Stimmungslage der Charaktere ist nachfühlbar. Zusammen mit der Musik, die zur allgemeinen Dramatik, grad gegen Ende, beiträgt, erleben wir hier wieder ein futuristisches Kopfkino, dessen Geschichte (leider) zeitlos ist und damals wie heute aktuelle Parallelen ziehen lässt.
|Die Sprecher und ihre Rollen:|
Lana Swanson: Sabine Ehlers
Martin Seebeck: Felix Isenbügel
Magnus Sauerlein: Stefan Peters
John Harris: Gerhart Hinze
Prolog: Wolf Frass
Lt. Pablo Torrente: Martin Keßler
Dr. Rebecca Levy: Claudia Urbschat-Mingues
Cpt. Grigori »Grischa« Romen: David Nathan
Maj. Degenhardt: Thomas Schmuckert
Cmdr. Mark Brandis: Michael Lott
Lt. Iwan Stroganow: Martin Wehrmann
Cpt. Esko Tuomi: Martin May
Lt. Louise Demnitz: Tanya Kahana
Cpt. Harbatkin: Matthias Brodowy
sowie Regina Schleheck, Georg Matthias, Jochim-C. Redeker
|Technik-Credits:|
Nach dem gleichnamigen Roman von Nikolai von Michalewsky
Manuskript: Balthasar von Weymarn
Musik & Sounddesign: Jochim-C. Redeker
Aufnahme: Tommi Schneefuß, Sven-Michael Bluhm
Produktion, Regie und Schnitt: Jochim-C. Redeker & Balthasar von Weymarn
Artwork: Alexander Preuss
Layout/ Satz: Jürgen Straub
Product Management: dp
Label: Folgenreich (LC 12520)
|Die Ausstattung:|
Die CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet enthält eine Aufstellung der bereits veröffentlichten Folgen, einen Bericht zum „Projekt: Invictus“ und Lebensläufe der fiktiven Charaktere Jonas Degenhardt, Louise Demnitz und Esko Tuomi. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.
_Mein Fazit:_
Sozialkritik, im Mantel der Science-Fiction … so, wie man es von „Mark Brandis“ gewohnt ist. Wer ist bereit, was zu tun, um seine Machtinteressen durchzusetzen und auf wessen Kosten? Schnell wird klar, dass das eigentliche Problem dieser Doppelfolge nicht auf Seiten der Weltraumpiraten liegt, sondern in den Köpfen ihrer Verfolger. Und der gemeine Cliffhanger am Ende scheint das Machtgefüge an Bord der INVICTUS gehörig durcheinander zu wirbeln.
_Mark Brandis in Buchform bei |Buchwurm.info|:_
Band 01: [„Bordbuch Delta VII“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6535
Band 02: [„Verrat auf der Venus“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6539
Band 03: [„Unternehmen Delphin“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6536
Band 04: [„Aufstand der Roboter“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6618
Band 05: [„Vorstoß zum Uranus“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6630
Band 06: [„Die Vollstrecker“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6636
Band 07: [„Testakte Kolibri“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6723
Band 08: [„Raumsonde Epsilon“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6781
Band 09: [„Salomon 76“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6723
Band 10: [„Aktenzeichen: Illegal“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6801
Band 11: [„Operation Sonnenfracht“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6802
Band 12: [„Alarm für die Erde“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6882
Band 13: [„Countdown für die Erde“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6908
Band 14: [„Kurier zum Mars“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6938
Band 15: [„Die lautlose Bombe“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6962
Band 16: [„PILGRIM 2000“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7167
Band 17: [„Der Spiegelplanet“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7194
Band 18: [„Sirius-Patrouille“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7267
Band 19: [„Astropolis“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7390
Band 20: [„Triton-Passage“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7391
Teil 1: _Geliebte der Nacht_ (Kiss of Midnight)
Teil 2: Gefangene des Blutes (Kiss of Crimson)
Teil 3: Geschöpf der Finsternis (Midnight Awakening)
Teil 4: Gebieterin der Dunkelheit (Midnight Rising)
Teil 5: Gefährtin der Schatten (Veil of Midnight)
Teil 6: Gesandte des Zwielichts (Ashes of Midnight)
Teil 7: Gezeichnete des Schicksals (Shades of Midnight)
Teil 8: Geweihte des Todes (Taken by Midnight)
Teil 9: Gejagte der Dämmerung (Deeper than Midnight)
Teil 10: Erwählte der Ewigkeit (Darker after Midnight)
_Inhalt:_
Beim Verlassen eines Nachtclubs wird die Fotografin Gabrielle Maxwell Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Sechs Jugendliche töten einen Mann und saugen ihm das Blut aus. Doch obwohl Gabrielle die grauenhafte Szenerie mit ihrem Fotohandy festgehalten hat, schenkt die Polizei ihr keinen Glauben. Erst der gutaussehende Kommissar Lucan Thorne scheint Gabrielle ernst zu nehmen und verdreht der jungen Frau gehörig den Kopf. Gabrielle ahnt nicht, dass Thorne in Wahrheit ein Vampir ist … (Verlagsinfo)
_Meine Meinung:_
Lucan, Anführer eines Ordens, führt mit seinen Brüdern Krieg gegen die Roaks. Auf einer Tour trifft er Gabrielle, die den Mord an einem Mann mitbekommt. Nie hätte die es für möglich gehalten das es Vampire gibt, aber nun sieht sie den unwiederbringlichen Beweis. Angezogen von ihrem Duft und ihrem Mut, will er sie wiedersehen. Er stellt sich ihr als Polizist vor und trifft sie immer wieder, kann seine Lust fast nicht bändigen. Bis er das Muttermal findet, daraufhin zieht er sich von Gabrielle zurück. Aber je tiefer sich Gabrielle in Lucan verliebt desto mehr gerät sie in den Krieg gegen die Roaks und dringt immer tiefer in das Leben des Stammes ein, lernt immer mehr über das Leben der Vampire kennen. Sie lernt auch die anderen Mitglieder des Stammes kennen und sieht wie normal sie doch leben. Auch Lucan merkt, dass sie etwas sehr Besonderes ist und sie in seinem Leben nicht missen möchte. Alles wäre gut und schön, wäre da nicht der Unbekannte, der versucht mithilfe der Roaks die Macht über die Menschen und Vampire zu erlangen. Alles läuft auf einen großen Showdown hin, wobei sich der Hörer fragt, ob es Lucan und Gabrielle gelingt, ihre Liebe zu bewahren und das Böse zu besiegen.
|Zum Sprecher:|
Simon Jäger hat es geschafft, das Buch wunderbar zu vertonen. Jeder Charakter hat seine eigene bestimmte Stimme und somit bietet sich ein großartiges Hörvergnügen. Egal, ob der Charakter gerade wütend oder liebevoll ist, Simon Jäger schafft es, seine Hörer in die gewünschte Stimmung zu versetzen. Er findet immer den richtigen Tonfall und er reißt den Hörer mit. Seine Stimme passt hervorragend zu dieser Serie. Der Schauspieler Simon Jäger, geboren 1972 in Berlin, ist neben seiner Arbeit als Dialogregisseur und Autor vor allem als Synchronsprecher tätig. Er ist die deutsche Synchronstimme von Josh Hartnett, Heath Ledger und Matt Damon. Durch seine Lesungen von John Katzenbach und Sebastian Fitzek hat er sich einen festen Platz bei den Fans von Psychothrillern erobert. (erweiterte Quelle: Audible.de)
_Fazit:_
Durch den wunderbaren Schreibstil Lara Adrians und die Vortragskunst von Simon Jäger bietet dieses Buch ein tolles Hörspiel. Die zwölf Stunden sind leicht zu hören, weil die Geschichte so mitreißend ist und Simon Jäger es mit seiner Stimme schafft, die Charaktere lebendig werden zu lassen. Für die, die schon die Bücher gelesen haben, wird das Hörbuch Genuss pur sein. Das Hörbuch ist ein Muss für alle Lara-Adrian-Fans und solche, die es noch werden möchten.
|1 Track
Spieldauer: 12 Stunden 18 Minuten (ungekürzt)
Format: AAX+ mit DRM-Kopierschutz (für das
Abspielen wird ein kompatibler Player benötigt)
Download mit 678 MB
Aufnahme: 128 kbit / 44 kHz
Gelesen von Simon Jäger|
[www.audible.de]http://www.audible.de
Direkt zum Hörbuch bei audible geht’s hier: [Lara Adrian – „Geliebte der Nacht“]http://www.audible.de/pd/B004V09O70?ref__=sr__1__1
Folge 1: _“Die Rückkehr von Captain Future“_
Folge 2: „Kinder der Sonne“ (16.03.2012)
Folge 3: „Die Harfner des Titan“ (angekündigt)
Folge 4: „Nerven aus Stahl“ (angekündigt)
_Die Handlung:_
Seit drei Jahren ist Captain Future, alias Curtis Newton, mit seinen Freunden Simon Wright, Otto und Grag verschwunden und keiner glaubt mehr daran, dass sie jemals zurückkehren werden. Und doch sind dunkle Schatten im verwaisten Labor im Krater des Tycho zu sehen. Schatten, die etwas Beängstigendes in sich tragen. Als Joan Landor und Ezella Garnie hinauf zum Mond fliegen, um endgültig Abschied zu nehmen, ahnen sie nicht, dass die Schatten nur der Anfang sind. Plötzlich schweben sie in Lebensgefahr und drohen für immer ihre eigene Identität zu verlieren. (Verlagsinfo)
_Mein Eindruck:_
Durch die audiophile Zielgruppe der Kassettenkinder ging ein Raunen, als bekannt wurde, dass sich nach über 30 Jahren wieder ein Verlag an einer Hör-Umsetzung der in Deutschland eher durch die Zeichentrickversion bekannte CAPTAIN-FUTURE-Reihe versucht. Dieses Mal ist es nicht nur die Tonspur der Serienfolgen, die wir zu hören kriegen, sondern eine inszenierte Lesung einer Originalstory des Erfinders.
Besonderen Wert hat der Verlag hörbar darauf gelegt, dass die Kinder und Jugendlichen der 80er Jahre ihren Captain Future auch wiedererkennen. Nicht nur die altbekannt funkige Titelmusik findet hier Verwendung, auch die Original-Stimmen der Zeichentrickversion hat man für diese Produktion gewinnen können. Aber, das alles würde nichts nützen, wenn die Story nicht zu fesseln weiß. Zum Glück aber, weiß sie das.
Durch die Titelmusik schnell wieder in die eigene Jugend versetzt, lauscht der Hörer Marie Bierstedt als Joan Landor, die authentisch und sehr überzeugend lebendig um ihren verschwundenen Curtis trauert. Und nicht nur ihr fehlt Captain Future, schnell merken wir, auch uns hat er gefehlt. Also fiebert der Zeichentrickfan der 80er der geplanten Mondexpedition entgegen, um das Labor von Curtis Newton auszuräumen.
Und da diese Folge den Titel „Die Rückkehr von Captain Future“ trägt, ist es an dieser Stelle kein echter Spoiler, wenn ich verrate, dass sie und Ezella Garnie auf dem Mond auf Curtis „Captain Future“ Newton und seine Crew treffen. Nun baden wir für den Rest des Hörbuchs nicht in rührseligen Wiedersehenstränen, sondern erfahren, dass Newton von seinen Abenteuern ein paar interessante Sachen mitgebracht hat … eines davon lebt sogar! Und das bietet Raum für einen dramatischen Erstkontakt!
_Das Hörerlebnis:_
Wem die funkige „Captain Future“-Musik vertraut ist, der wird sich immer wieder beim Hören dieser aufwendig inszenierten Lesung dabei ertappen, wie er rhythmisch mit dem Kopf nickt oder ab und zu auch mal den Luftgitarrenbass mit dem rechten Daumen spielt.
Die im Vorfeld angekündigte Liebe zum Detail hört man sofort. Es gibt nicht nur die altbekannten Songs zu hören und altbekannte Stimmen zu hören, es gibt auch Geräusche. Ich habe schon Hörspiele gehört, die wesentlich weniger zu bieten hatten, als diese als inszenierte Lesung ausgelobte Produktion.
Alle Sprecher legen sich bei ihren Auftritten richtig ins Zeug, allen voran Marie Bierstedt, die für mich die beste Leistung abliefert. Aber auch Rüdiger Schulzki als stolzer Linide vermittelt absolut überzeugendes Sci-Fi-Kopfkino, das nicht nur Retro-Fans überzeugt.
Und Helmut Krauss, der Hörspielfreunden auch als Tour-Sprecher der Live-Auftritte der „Drei Fragezeichen“ bekannt ist, macht seine Arbeit perfekt und steht dem Ensemble in nichts nach, wenn er über 75 Minuten lang die Szenen beschreibt.
|Die Sprecher und ihre Rollen:|
Erzähler: Helmut Krauss
Captain Future: Hans-Jürgen Dittberner
Otto: Wolfgang Völz
Grag: Friedrich Georg Beckhaus
Simon Wright: Jochen Schröder
Ezella Garnie: Klaus Dittmann
Joan Landor: Marie Bierstedt
Linide: Rüdiger Schulzki
Kommentator: Jens Wendland
Computer: René Wegner
|Technik-Credits:|
Produktion, Regie, Lizensierung, Mix und Sonddesign: Sebastian Pobot
Buch: Edmond Hamilton (Mit freundlicher Genehmigung der Erbengemeinschaft Edmond Hamilton)
Übersetzung: Frauke Lengermann (c) 2011 by Golkonda Verlag
Dialogbücher: Thomas Tippner
Zusätzliche Aufnahme-Regie: Thomas Tippner & Patrick Holtheuer
Schnitt: Patrick Holtheuer
Original TV-Soundtrack: Christian Bruhn (Mit freundlicher Genehmigung des Filmkunst Musikverlags)
Zusätzliche Score-Musik & FX: Sabastian Pobot
Sprachaufnahmen: Live Live Studio (Berlin), Mediapaten (Berlin), Multicore Productions (Hamburg)
Aufgenommen von: Frank willer, Marko Peter Bachmann, Sebastian Pobot
Design: Lars Vollbrecht (www.gloryboards.de)
Digitale Illustration: iStockphoto/cemagraphics
|Die Ausstattung:|
Das Booklet zeigt vorn einen blauen, im Weltall schwebenden Planeten, über dem ein großes „F“ prangt. Die aus der Zeichentrickserie bekannten Figuren sind hier leider nicht zu sehen, was dem Im-Vorbeigehen-Käufer sicher schnell ins Auge gesprungen wäre. Das wird aber wohl lizenzrechtliche Gründe haben, die den Verlag noch mal extra gekostet hätten. Verständlich, dass man hier sparen wollte.
Im Innern finden wir unter dem Slogan „Wir bringen euch eure (Hörspiel-)Jugend zurück!“ reichlich Werbung in eigener Sache und verschiedene Serien, die den Kassettenkindern der 80er Jahre bekannt sind. Zusätzlich gibts noch ein paar Infos zum Erfinder des Captains, Edmond Hamilton, und etwas Buchwerbung. Eine kurze Inhaltsangabe, nebst Sprecher- und Rollenverteilung gibts zusammen mit den Technik-Credits auf der Rückseite des Jewel-Case zu lesen.
Einen Schreib- und einen Tippfehler gibts bei aller Perfektion im Klappentext und im Booklet trotzdem zu finden: Zum einen ist das Labor „verweist“ und zum anderen ist „es“ mit Leigh Brackett verheiratet gewesen.
_Mein Fazit:_
Captain Future ist tatsächlich wieder zurück, in einer inszenierten Lesung, die mit altbekannter Musik, Geräuschen und authentisch wirkenden Sprechern mehr Stimmung bietet als so manches Hörspiel. Die Story ist klassisch und kann auch ohne jegliche Captain-Future-Vorkenntnisse von Science-Fiction-Hörspielfans jeden Alters genossen werden. Und nicht nur Retro-Fans werden nach über 75 Minuten spannender Unterhaltung gespannt auf die nächste Folge warten.
Teil 1: 351 MB, 4:09 h, 47 Tracks
Teil 2: 370 MB, 4:22 h, 53 Tracks
Teil 3: _363 MB, 4:18 h, 52 Tracks_
Teil 4: – erscheint am 20.03.2012 –
_Die Handlung:_
Das Jahr 3460. Die Milchstraße steht unter der Herrschaft des technisch überlegenen Konzils der Sieben. Leticron, der oberste Helfershelfer der Invasoren, erstickt jeden Widerstand mit eiserner Faust. Die wenigen Menschen, die seinen Truppen entkommen konnten, haben sich in den Schutz einer Dunkelwolke geflüchtet. Da keimt unerwartet neue Hoffnung. Kroiterfahrn, der todkranke Angehörige des bislang unbekannten Konzilvolks Greikos, trifft in der Galaxis ein. Er glaubt, eine Insel des Friedens und des Wohlstands vorzufinden, geschaffen von der gütigen, gerechten Hand des Konzils. Wird es den Menschen gelingen, ihm die Augen für die Wahrheit zu öffnen? Erde und Mond treiben währenddessen nach der misslungenen Flucht durch den Hyperraum weiter im »Mahlstrom der Sterne«, einer unendlich weit entfernten Region des Alls. Noch wärmt das Licht hunderter Atomsonnen die Urheimat der Menschen – doch Perry Rhodan weiß, dass er eine neue Sonne für sie finden muss. Rhodans einzige Hoffnung sind die erklärten Feinde der Terraner.
(Verlagsinfo für die komplette |Silber Edition 80|)
|Dieser Teil|:
In der zweigeteilten Handlung wird erst erzählt, welches Schicksal der Greiko Kroiterfahrn, der vom Ersten Hetran Leticron gejagt wird, in der Milchstraße erleidet und welch genialen Plan der Arkonide Atlan damit verbindet. Später blendet die Handlung um in den Mahlstrom, wo auf einem DINO-Supertender gegen Perry Rhodan rebelliert wird. Aber, wer ist an Bord des Schiffes in der Überzahl?
_Mein Eindruck:_
Endlich gehts weiter. Wir steigen direkt an der Stelle der Handlung wieder ein, an der USO-Agent Braunter „Goethe“ Schulz seine von den Laren verfälschte Erinnerung wiedererlangt hat. Und auch der riesenvogelartige Greiko Kroiterfahrn ist wieder mit dabei und nicht mehr wirklich davon überzeugt, dass die Laren ihm die Wahrheit erzählen.
Nachdem Schulz dem Greiko zusammen mit Atlans USO in der Milchstraße die Realität zeigen, dass die Laren nämlich nicht die netten Außerirdischen von nebenan sind, wird der Riesenvogelartige zunehmend schwächer. All das Leid und Unheil, das er sehen musste, schlägt ihm so auf das Gemüt, dass sein Psyche das nicht aushält. Und nicht erst an dieser Stelle möchte der Hörer den Greiko gern mal knuddeln, auch wenn das aufgrund des Größenunterschieds rein anatomisch gesehen schlecht möglich wäre.
Und auch mit Schulz kann man mitfiebern, der der Annahme unterliegt, dass Atlan Kroiterfahrn einfach Leticron ausliefern will, damit dieser ihn kaltblütig töten kann … denn so lautet dessen Auftrag, den er von den Laren bekommen hat. Dass am Ende alles nicht ganz so verläuft, wie Leticron und Schulz erwarten, das ist der genialen Erzählweise der Autoren zu verdanken und beruhigt dann auch wieder das Gemüt des Hörers.
Was von der abtrünnigen Raumschiffbesatzung gegen Ende zu halten ist, die sich im Mahlstrom von Perry Rhodan lossagen wollen, das bleibt abzuwarten. Aber an dieser Stelle wird dann der letzte Teil der |Silber Edition| den Faden aufnehmen und den Zyklus zum Abschluss bringen. Noch ist alles relativ offen, und wie es ausgeht, ist nicht abzusehen … gut so.
|Das Hör-Erlebnis:|
Tom Jacobs‘ Leticron klingt aufgeregt, sein Kroiterfahrn eher wie ein unschuldiges Kind … beides passt perfekt zu den beiden Charakteren, die in diesem Teil die Hauptrollen spielen. Jedes Gefühl und jede Begebenheit wird dem Hörer authentisch und lebendig vermittelt, sodass hier bis zum Schluss keine Langeweile oder ein Abdriften aufkommen.
Mit von ihm gewohnt vollem Einsatz schafft es Jacobs wieder, den Hörer die volle Spieldauer über in seinem Bann zu halten und an die Story zu binden. So erleben wir hautnah das Schicksal des Greikos, Leticrons Jagd auf ihn und die Gefühlsachterbahn, die der USO-Agent Schulz durchlebt.
|Die MP3s|
Die Qualität der MP3s entspricht dem Eins-A-Medien-Standard: 192 kbps, 41,1 kHz und Joint Stereo. Die Tracks sind fortlaufend nummeriert, wobei die Tracknummer im Dateinamen vorn steht und im ID3-Tag am Ende. Auch sämtliche Namen der an der kompletten |Silber Edition| beteiligten Autoren wurden mit in das ID3-Tag der Dateien geschrieben. Dies macht den Eintrag in der Playlist einiger Abspielgeräte so lang, dass nur noch die Autorennamen zu sehen sind und der Titel am Ende abgeschnitten wird.
Diesmal ziert die grafisch aufpolierte Front von Band 696 „Botschafter des Friedens“ die ID3-Tags. Das Bild liegt dem Hörbuch zusätzlich als JPG- und als PDF-Datei in der Auflösung 1448 x 1444 bei.
Der Download ist auch als One-Track-Version erhältlich.
_Mein Fazit:_
Der Hörer leidet mit dem armen vogelartigen Kroiterfahrn, der das wahre Gesicht der Laren zu sehen bekommt, regt sich zusammen mit dem USO-Agenten Schulz auf, jagt den Greiko mit Leticron und rebelliert am Ende gegen Perry Rhodan. Der Handlungsbogen rund um den Greiko wird mit einem genialen Plan Atlans abgeschlossen und mit einer Rebellion geht es wieder zurück in den Mahlstrom. Dort wird sich wohl der Abschluss des Zyklus abspielen … oder auch nicht, wir werden es im nächsten Teil erleben.
|MP3-Download mit ca. 363 MB Größe
Spieldauer der Lesung: 4:18 h
Anzahl der Tracks: 52
Sprecher: Tom Jacobs
ISBN-13: 978-3943393170|
[www.einsamedien.de]http://www.einsamedien.de
[www.perry-rhodan.net]http://www.perry-rhodan.net
Eine Hörprobe stellt der Verlag [hier]https://www.einsamedien.de/index.php?id=16&productID=38762 vor.
|Hinweis:| Die |Silber Edition 80| wird zusammen mit dem letzten Download-Teil ab dem 20. März 2012 auch komplett auf zwei MP3-CDs im Handel erhältlich sein.
Liegt tief im Wickham Forest wirklich ein über hundert Jahre alter Bunker verborgen? Und wenn ja, welche Geheimnisse mag er in seinen lichtlosen Kammern verwahren? Jay, Tom und Derek wollen die Wahrheit herausfinden und verabreden sich, um den düsteren Wald zu durchkämmen. Doch das Böse lauert unter den alten Bäumen. Es treibt die Tiere fort und es breitet sich aus. Derek ist plötzlich unauffindbar. Tom macht sich allein auf die Suche, doch auch er verfängt sich im Netz der achtbeinigen Schrecken. So bleibt Jay keine Wahl, als seinen Freunden in das Herz der Finsternis zu folgen …
(Verlagsinfo)
_Mein Eindruck:_
Ja, ist denn schon Halloween? Das könnte man sich beim Lesen des Klappentexts fragen. Ja, sind wir denn bei „John Sinclair“? Das denkt sich der Hörer nach der ersten Minute. Und was denn die Radnetzspinnen, die hier gleich zu Anfang zu den vermeintlichen Hauptgegnern dieser Folge stilisiert werden, so Böses im Schilde führen sollen … so gut wie jeder, der auf sie trifft, ekelt sich oder hat eine Phobie. Hörspielfreunde ohne Spinnenangst fragen sich aber mit zunehmender Handlungsdauer, wo denn die Spannung bleibt.
Mehr oder weniger erleben wir in dieser Folge drei Solo-Abenteuer. Derek gerät im Wald in ein dunkles Loch. Jay treffen wir bei einem Interview mit einem arroganten Öko-Kuchentester, der sich den Magen verdirbt. Woran … das interessiert den Hörer zwar nicht wirklich, aber die Auflösung dessen schließt gegen Ende den Kreis auch zu diesem Ereignis. Und plötzlich wird aus einem Spinnen-Grusel-Schocker ein gut durchdachter Öko-Krimi, an dessen Ende dann auch noch Tom seinen Anteil hat … gutes Timing, denn viel länger dauert die Folge dann zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr.
Nicht nur die vielen Spinnen und die ständigen Hinweise darauf fallen in „Verirrt im Spinnenwald“ auf, teilweise gibt es wirklich sehr viel beschreibenden Erzähler-Einsatz zu hören, sodass die Folge oft wie eine inszenierte Lesung wirkt.
Die Auflösung des Ganzen zeigt, dass sich der Autor etwas bei allem gedacht hat und die Zusammenhänge sind im Nachhinein schon clever aufgebaut … leider muss man wirklich bis zum Ende der Folge warten, bis man das erkennt. Bis dahin ist diese Episode von „Point Whitmark“ leider wenig fesselnd, weil sie irgendwie sehr zusammenhangslos und konstruiert wirkt … geschickt konstruiert ist sie ja auch, aber das wissen wir ja über 50 Minuten lang nicht.
Und zur Ehrenrettung der Spinnen wird am Schluss noch mal erwähnt, dass Spinnen ja eigentlich doch sehr nützlich sind und Ungeziefer vertilgen … und plötzlich agieren alle Beteiligten so, als hätten sie die ganze Folge über keine Angst vor ihnen gehabt …
|Die Sprecher und ihre Rollen:|
Erzähler: Jürg Löw
Jay Lawrence: Sven Plate
Tom Cole: Kim Hasper
Derek Ashby: Gerrit Schmidt-Foss
Basil Cricket: Claus-Dieter Clausnitzer
Christable Molensky: Liane Rudolph
Greg Sellars: Oliver Beerhenke
Donnie Hornberger: Ulrich Voß
Mr Norwood: Bert Stevens
Mrs Norwood: Karin Buchholz
Selma Metheny: Ingeborg Wunderlich
Mr Finlayson: Thomas Petruo
Mr Quinlan: Frank Schaff
|Technik-Credits:|
Regie, Idee & Konzeption: Volker Sassenberg
Drehbuch: Andreas Gloge & Volker Sassenberg
Musik: Matthias Günthert und Volker Sassenberg, Markus Segschneider und Manuel Rösler
Tontechnik und Schnitt: Volker Sassenberg & Marc Sander
Illustration & Cover Design: Ingo Masjoshusmann
Verlegt durch ROBIL BOR Music
Aufgenommen und gemischt unter Finians Regenbogen
Produziert von Volker Sassenberg
|Die Ausstattung:|
Die CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet enthält eine Bildergalerie der bislang erschienen Folgen, diesmal ohne Vorschau auf eine kommenden Folge, was hoffentlich nur bedeutet, dass sonst kein Platz mehr fürs Verlags-Logo gewesen wäre. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.
_Mein Fazit:_
Die Auflösung ist hier leider interessanter als der Weg dorthin. Der Hörer kann die Zusammenhänge und den Sinn und Zweck der Handlungs- und Spinnenfäden die ganze Zeit über nicht so recht einordnen. Arachnophobiker werden sich eine Stunde lang davon ablenken lassen, dass nur wenig passiert und zu entdecken ist. Wer aber keine Angst vor Spinnen hat, der wird erst am Ende durch die Auflösung milde gestimmt.
|1 Audio-CD
Spieldauer: 56 Minuten
Tracks: 10
EAN: 0886979695122
Vom Verlag empfohlen ab 6 Jahren|
[www.point-whitmark.de]http://www.point-whitmark.de
_|Point Whitmark| bei |Buchwurm.info|:_
Folge 1: [„Die Bucht der 22 Schreie“ 5128
Folge 2: [„Die rote Hand des teufels“ 5256
Folge 22: [„Die blutenden Schlüssel“ 4793
Folge 23: [„Der Duft der Finsternis“ 5058
Folge 24: [„Am Tag der großen Flut“ 5410
Folge 25: [„Die fiebrigen Tränen“ 5551
Folge 26: [„Die Diener der Pest“ 5743
Folge 27: [„Eiland der Gespenster“ 5817
Folge 28: [„Der leere Raum“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6175
Folge 29: [„Der Seelenkünder (1/2)“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6518
Folge 30: [„Der Seelenkünder (2/2)“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6670
Folge 32: [„Hauptrolle: tot“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7330
Folge 33: [„Das Schloss des Blutmalers“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7398
Folge 34: [„Die einäugigen Puppen“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7591
Folge 35: [„Verirrt im Spinnenwald“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7749
Die Edgar Wallace Hörspiel-Serie von MARITIM bei |Buchwurm|:
_01 – Das Gesicht im Dunkeln_
02 – [Bei den drei Eichen]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2094
03 – [Der Unheimliche]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=3770
04 – [Der Banknotenfälscher]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=3229
Fast jeder kennt den englischen Dramatiker, Regisseur und Kriminalschriftsteller Richard Horatio Edgar Wallace (1875 – 1932), unter dessen Namen grade im deutschen Kino der Spätsechziger eine ganze Reihe inzwischen berühmt-kultige Filme entstanden. Sein Werk ist voller Evergreens der Krimiliteratur, an welche sich auch MARITIM bereits in den Achtzigern in Form von Hörspiel-Adaptionen machte. Damals noch mit Manfred Krug. Ab 2004 erfuhr die Serie dort eine Frischzellenkur und wurde noch einmal neu aufgelegt. Das heißt, andere bekannte Sprecher hinzugezogen und die Soundkulisse aufgepeppt. Lediglich die Musik blieb weitgehend unverändert. Inzwischen werden diese Hörspiele auch als Downloadfassung angeboten und es gibt sie entweder einzeln oder in Editionen zu jeweils vier Folgen zusammengefasst.
_Zur Story_
Es beginnt mit dem Diebstahl eines teuren Halsbandes der Königin von Schweden, für welchen die gerade frisch vom Lande in London eingetroffenen Audrey Bedford für zwölf Monate ins Gefängnis soll – ihrer Schwester zuliebe, die irgendwie darin verstrickt zu sein scheint, gesteht sie Beihilfe. Scotland-Yard-Captain Richard „Dick“ Shannon war stets davon überzeugt, dass die junge Frau – obwohl man das Collier bei ihr fand – nichts damit zu tun hatte, dennoch sitzt Audrey neun Monate ihrer Strafe ab und wird dann vorzeitig entlassen. Nun ist sie auf Jobsuche und gelangt schließlich in die Dienste des seltsamen, menschenscheuen Mr Malpass. Der – und dessen dubioser Nachbar Mr Marshalt – bereiten grade wiederum Captain Shannon berufliches Kopfzerbrechen, so kreuzen sich die Wege von Audrey und Dick schon wieder. Es wird nicht das letzte Mal bleiben, bis endlich Licht auf das ominöse „Gesicht im Dunkeln“ fällt und sich die beiden nach etlichen Gefahren in die Arme schließen können.
_Eindrücke_
Wer die Vorlage (die inhaltlich nichts mit der Rialto-Verfilmung zu tun hat) nicht kennt, kann sich durchaus mit den ganzen Figuren verheddern, die überdies nicht immer logisch bzw. oft zusammenhanglos wie absolut naiv zu agieren scheinen. Es wird zwar (zu) viel erklärt, doch erschließt sich dem Hörer so manche Aktion nicht. Vor allem jenes ständige Vorwegnehmen spannungsförderlicher Informationen trägt nicht grade bei, einen ebensolchen Bogen zu spannen, geschweige denn ihn zu halten. Im Original von 1924 sind die Verstrickungen auch wesentlich komplexer und nicht so platt arrangiert, hier wirkt die Erzählstruktur dagegen konfus. Ansonsten lehnt sich das Hörspiel vom Flair her aber doch eher an die späteren Wallace-Filmadaptionen an. Im London der Zwanzigerjahre dürften Automobile, Taxis und ähnliche technische Errungenschaften, wie sie hier zur Verfügung stehen, wohl kaum anzutreffen gewesen sein. Inklusive des dargestellten Gesellschaftslebens spricht mehr dafür, dass die Handlung in den Sechzigern spielt.
Die Sprecherleistung ist durchwachsen. Routinier Eckhart Dux, der hier als Erzähler fungiert, dürfte Hörspiel-Fans sicher ein Begriff sein, andere kennen ihn vermutlich als Stimme ungezählter TV-Werbeclips. Das passt ganz gut, er macht den Job mit Abstand am Besten. Auf der anderen Seite der Skala ein lispelnder (!) Sprecher, der ausgerechnet auch noch Smith heißt. Mit einer typisch germanischen Fehl-Betonung des „Ti-äitsch“. Naja. Auch Barbara Fenner als fiese Schwester lässt ein bisschen viel des Guten, respektive Schlechten, walten – ein Teil dieses massiven Overacting gibt ihr dabei sicher das Drehbuch vor, dennoch ist es schon fast schmerzhaft nervig. Das ist sowieso voll mit allerlei Ungereimtheiten, nicht nur logischer, dramaturgischer und struktureller Natur. Hinzu kommen solche handwerklichen Patzer wie willkürlicher Wechsel der Anrede zwischen dem deutschen „Herr“ und dem englischen „Mister“. Dann wandelt sich Miss Bedford am Ende gar in Mrs (sic!) Torrinton, was auch aus Gründen der Übersichtlichkeit, hätte unterbleiben können.
Sprecher und Figuren:
Eckhart Dux (Erzähler), Thomas Kröger (Captain Dick Shannon), Tim Knauer (Inspector Steel), Steffi Kindermann (Audrey Bedford), Barbara Fenner (Dora Elton), Robert Missler (Lacy Marshalt), Guido Zimmermann („Slick“ Smith), Rolf Jülich (Dan Torrington), Holger Potzern (Privatdetektiv Willit)
_Fazit_
Wenn man die Vorlage schon zusammenstreicht/streichen muss, damit sie auf ein verdauliches Hörspielmaß herunter schrumpft, dann sollte man wenigstens dafür Sorge tragen, dass die Handlung hernach nicht dermaßen zusammengeschustert und konfus wirkt sowie durch spannungshinderliche Erklärungen auch noch zusätzlich ausgebremst wird. Sprecherseitig und von der Soundkulisse her, ist „Das Gesicht im Dunkeln“ ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei, liegt aber zumindest noch im stabilen Mittelfeld. Die Maritim-Produktion wird dem recht komplexen Original leider nicht gerecht, da war für die Auftaktfolge der neu aufgelegten Edgar-Wallace-Serie des Hauses noch jede Menge Luft nach oben. Da müssen sich die nachfolgenden Hörspiele der Reihe nicht sonderlich anstrengen sie zu toppen.
|Hörspiel mit einer Laufzeit von ca. 77 Minuten
nach dem Roman „The Face in the Night“ (1924) von Edgar Wallace
Erhältlich als:
CD/MC (Maritim 2004)
Download (Audible 2008), ungekürzte Hörspielfassung – ca. 72 MB, AAX-Format|
Direktlinks zu Audible:
Als Einzeltitel – [Edgar Wallace – Das Gesicht im Dunkeln]http://www.audible.de/pd/B004UVC9YK?ref__=sr__1__1
Als Teil einer Sammlung – [Edgar Wallace – Edition 1]http://www.audible.de/pd/B004UW3DXA?ref__=sr__1__1
Folge 1: „Odin, der Göttervater“
Folge 2: _“Die Erschaffung der Welten“_
Folge 3: „Thor, der Donnergott“
Folge 4: „Vom Ende der Zeit – Ragnarök“
_Von Riesen, Göttern und richtig fiesen Drachen _
Es gab eine Zeit vor der Zeit. Da herrschte das Nichts. Es gab weder Götter noch Menschen, keine Zwerge und auch die drei Welten waren noch nicht erschaffen. Dann aber gebaren Feuer und Eis die ersten Lebewesen, und mit ihnen trat das Böse in die Welt. In jener Vorzeit war es auch, als der erste Mord geschah und die Feindschaft zwischen Riesen und Göttern begann.
Für Odin, den obersten Gott, war es nun nicht leicht, alle Wesen und Dinge zu erschaffen, denn auf ihm lastete ein Fluch, der ebenso schnell wuchs und gedieh wie Yggdrasil, die Weltesche … (Verlagsinfo)
Der Verlag empfiehlt die Lesung ab 7 Jahren.
_Die Autorin_
Katharina Neuschaefer studierte Musikwissenschaft und Germanistik und arbeitet als Radiojournalistin und Moderatorin bei Bayern 4 Klassik. Sie ist Autorin und Regisseurin zahlreicher Hörspiele und Musikgeschichten für Kinder. Für ihre journalistische Arbeit wurde sie mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Sie erzählt die altisländischen Edda-Sagen neu und bietet sie sortiert dar.
_Der Sprecher_
Peter Kaempfe studierte von 1974 bis 1978 Schauspiel in Hannover. 1980 gründete er die Theater-und Musikcompagnie „Pompoffel“ in Bremen und spielte von 1984 bis 1990 bei der Bremer Shakespeare Company. 1990 gründete er gemeinsam mit zwei Kolleginnen DAS TAB. Er lebt in Bremen und arbeitet als Schauspieler, Sprecher, Autor und Regisseur. Für Igel-Genius nahm Peter Kaempfe die Reihe „Griechische Sagen“ auf, dazu die Jury der hr-2 Hörbuchbestenliste: „Die Interpretation von Peter Kaempfe muss überragend genannt werden“. Seine Aufnahme der „Ilias“ wurde 2006 für den Deutschen Hörbuchpreis nominiert.
Produzent war Leonhard Huber.
Zur Hörprobe: http://www.igel-records.de/nordische-sagen-die-erschaffung-der-welten
_Inhalte_
Es gab eine Zeit, da lebten die Götter, die Menschen und Elben, die Zwerge und Riesen sowie die Unterirdischen noch in verbundenen Welten. In dieser Zeit saß in jeder Vollmondnacht eine Wölwa oder Seherin auf einem Hügel nahe dem Götterreich Asgard. Ihr inneres Auge blickte in die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft und nichts blieb der zauberkundigen Frau verborgen. Selbst die Götter baten sie um Rat, um an ihrem ewigen Wissen teilzuhaben. Wer in jenen besonderen Nächten zu der Seherin auf den Hügel stieg und sich zu ihr ans Feuer setzte, erhielt Auskunft …
Am Anfang (so erzählt sie) waren die Welten noch nicht voneinander getrennt, sondern es gab nur die Leere: Ginungagap. Doch dort, wo das südliche Feuer Muspelheims auf das kalte Eis Niflheims traf, befand sich der Brunnen Quergelmir, dem die elf giftigen Flüsse Niflheims entsprangen. Der Riese Ymir, sowohl Mann als auch Frau regte sich und raunte die ersten Worte, als die Temperaturen stiegen und er zu schwitzen begann. Aus seinem Schweiß entstanden Mann und Frau, der Riese Knutgelmir aber aus seinen Beinen.
Mehr Riesenarten entstanden, bevor es zur Existenz der Götter kam. Ymir hatte Hunger, da entstand für ihn die Urkuh namens Audumla. Sie sollte ihm Milch geben. Als er sie mit Eisblöcken tränkt, leckt er einen Mann namens Buri frei, dessen Sohn Bur ins Lager der Riesen zieht. Mit der Riesin Bestla, mit der er vor seinen Vettern fliehen muss, zeugt er Drillinge: Odin, Vili und Ver. Dies sind die ersten Asen.
Odin hasst das Erbteil der Riesen in ihm, was auf Gegenseitigkeit beruht: Kaum haben die Riesen ihre Kusine Bestla gefunden, kommt es zum Kampf mit ihren Kindern, die obsiegen. Odin betrachtet sich als etwas Besseres, als Anführer, und als Goot verlangt es ihn danach, sich auszuzeichnen. Doch kaum ist der Palast fertig, steht schon wieder ein Heer Riesen vor den Göttern und verlangt nach Kampf.
Odin geht diesmal gewitzter vor und entfesselt die Naturelemente. Das weckt Ymir auf, der sich bei Odin beschwert. Da der Götterchef gerade mit Kämpfen beschäftigt ist, reagiert er leicht genervt. Ymir ist leicht beleidigt und wächst über alle Maßen. Bald hat Odin genug von dem Störenfried und rammt ihm einen Eiszapfen ins Herz. Dessen Blut schwillt zu einer Flut an, die die Riesen ertränkt – bis auf Bergelmir und eine Frau, die auf einem Baumstamm entkommen.
Die Asen aber werfen Ymirs riesigen Leichnam hinab in den Ginungagap. Daraus entstehen Himmel, Erde, Wasser, und der Schädel bildet das Himmelsgewölbe. Zu dessen Tragen stellt Odin die Zwerge ab, außerdem formt er allerlei Kulissen: Wolken (aus dem gehirn Ymirs), Erde, Gras und schließlich sogar Gebirge. Ein heißer Wind aus Muspelheim weht Funken herbei, die Odin als Sonne, Mond und Sterne am Himmelsdach anbringt. Alles sehr hübsch.
Bergelmir jedoch, der entkommene Riese, sinnt auf Rache. Er würgt Odin, doch Odin siegt und hätte ihn schließlich getötet, wenn nicht Ver interveniert hätte. Stattdessen verbannt Odin Bergelmir und dessen Rasse nach Utgard, von dem er Midgard durch einen hohen Wall abgrenzt. Bergelmir aber droht den Asen den Untergang an und schwört einen blutigen Schwur, den er mit einer magischen Rune besiegelt.
Also sprach die Wölwa: Einst wird kommen die Wolfszeit, so Ragnarök genannt, wenn die Riesen zurückkehren und der Fenrirwolf den Fimbulwinter ankündigt. Dann werden die Unterirdischen, also Wolfskinder, Zwerge, Nachtgeschöpfe und alle Freunde der Totengöttin Hel, über die Welten der Asen, Menschen, Zwerge und Lichtelben herfallen.
Yggdrasil hingegen, die Weltenesche, die alle Welten verbindet, krankt bereits an ihrer untersten Wurzel. Denn dort nagt der Drache Nidhöggr an ihr. Davon berichten Odin seine beiden Raben Hugin (Gedanke) und Munin (Erinnerung). Er wandelt von Asgard üb er die Regenbogenbrücke Bifröst nach Niflheim, bis er zur untersten Wurzel gelangt. Tatsächlich sind hier Nagespuren zu finden, die von einem großen Tier stammen.
Er muss sich in einen Adler verwandeln und hochfliegen, bis er im Gebirge den Eingang zu einer Höhle findet. Deren Tunnel führt ihn zu einer riesigen Grotte voll blauem Licht. Hier ist eine große Wurzel Yggdrasils umgeben von einem Wall. Es ist das Nest des schwarzen Drachen Nidhöggr, der ihn aus roten Augen betrachtet. „Bist du Odin?“ Er hat ihn bereits erwartet, denn das Eichhörnchen Ratatösk hat Odins Kommen angekündigt. Es weiß alles, was in Asgard vor sich geht. Doch so sehr Odin dem Drachen auch droht, so fruchtet es doch nichts. Müde und verdrossen kehrt er heim.
Dann fasst er einen kühnen Entschluss. Yggdrasil hat noch zwei weitere Wurzeln, eine in Utgard, bewacht vom allwissenden Mimir, und eine in Alfheim bei den Lichtalben, wo die drei Nornen ihm doch Auskunft geben können müssten, oder?
Als Odin die drei alten Frauen betrachtet, überläuft ihn eine Gänsehaut. Sie sitzen an der Quelle Urd und spinnen das Schicksal der Menschen, den Göttern aber sagen sie weis. Als er sie auf Yggdrasils Schicksal anspricht, beruhigen sie ihn mit einem Rätsel: Das Schicksal der Esche sei an den Himmel gehängt …
_Mein Eindruck_
Wie oben ersichtlich, ist dies der erste Teil der vierteiligen Serie über Nordische Sagen. Der Text ist leicht verständlich, wenn auch die Ereignisse, von denen die Wölwa berichtet, mitunter höchst wunderlich sind. Dies sind eben nicht die Vorstellungen der Antike oder der nordamerikanischenVölker über die Weltentstehung, sondern eben die düstere nordische Variante. Aber geschickt wird jede Art von nationalistischer Überhöhung vermieden, damit ja kein Teutonenkult geweckt wird.
Im Mittelpunkt steht von Anfang an der Konflikt mit den Riesen, der von Odin und seinen Asen bewältigt werden muss. Die Logik bleibt leider häufig auf der Strecke und viele Fragen entstehen, so etwa die nach der Herkunft gewisser Götter und Riesen. Offenbar sind diese Geschichten herzlich wenig für den Biologieunterricht geeignet.
Schön arbeitet die Autorin jedoch heraus, wie die Welt, die wir heute sehen, aufgebaut ist. Alles ist wohlsortiert nach Lebens- und Herrschaftsbereichen, für Asen, Menschen (ask und Embla waren die Ersten), Zwerge und Alben (dunkle wie helle). Dass sich dereinst die Unterwelt gegen die Oberwelten erheben werde, ist eine vertraute Vorstellung, und von Ragnarök, der Götterdämmerung, dürfte jeder Wagner-Fan schon einmal gehört haben.
Die alten Isländer, von norwegischer Abkunft, hatte eine düstere Phantasie, wie sie ihrem nördlichen Domizil wohl angemessen war: Wölfe, Drachen, Krieg – kurzum: Weltuntergang in Vollendung. Und die Erbsünde: Die Riesen kämpfen wieder mal gegen die Götter, wie es schon die Titanen gegen die Götter des Olymp taten. Bloß gut also, dass sich der Götterchef Odin um alles frühzeitig kümmert. Er opfert sogar ein Auge, um allwissend zu werden und lässt sich an die Weltenschen binden – mehr davon im nächsten Kapitel über ihn selbst.
|Der Sprecher|
Peter Kaempfe ist ein Routinier, wie man an seiner ruhigen Vortragsweise erkennt. Ert tritt hinter der Erzählerin Wölwa und dem Erzählten zurück, haucht aber unversehens den Figuren wieder Leben ein, wenn Emotionen gefragt sind. Zu diesen Figuren gehört in erster Linie der Göttervater selbst. Man merkt Odin an, dass er seinen Zorn mühsam unterdrückt, wenn er mit dem unbotmäßigen Drachen spricht. Da kann die Stimme schnell in tiefste Tiefen fallen, wohingegen der Drache, ein Reptil, ihm zischend Widerworte gibt. Das wirkt richtig unheimlich.
Aber Odin lacht auch viel, vor allem über Unterlegene und Riesen im allgemeinen. Seine bemerkenswerteste Begengung hat Odin vielleicht mit den drei Schwestern, den Nornen. Ungeachtet ihrer unbarmherzigen Tätigkeit des Schicksal-Spinnens und -Abschneidens (man denke an die griechischen Parzen Klotho, Lachesis und Atropos) sprechen sie äußerst sanft und beruhigend. Dieser Gegensatz kann einen richtiggehend nervös machen.
|Die Musik|
Die Instrumente sind ganz einfache, aber sehr alte: ein afrikanische Krugtrommel; ein Balafon, „die afrikanische Urform des Marimbaphons“ (eine Art Xylophon also); eine tibetische Handtrommel, chinesische Glocken, Zimbeln, Klangschalen und Becken, außerdem ein „traditionelles finnisches Saiteninstrument“, eine „tibetische Trompete“, ein Saxophon, Bass und „verschiedene traditionelle Flöten“.
Man sieht also, dass hier auf sehr ursprüngliche Klänge geachtet wurde. Die entsprechenden Melodien sind ebenso urtümlich, lassen sich aber noch in manchen (abgelegenen) Weltgegenden erlauschen. Es ist, als würde der Hörer in die ferne Vergangenheit lauschen. Das finde ich höchst passend, wenn es um Geschichten über die Entstehung der Welten geht.
Die Musik mischt sich niemals in den Vortrag ein. Nach einem stimmungsvollen Intro hören wir sie stets nur als Intermezzo zwischen Textabschnitten. So haben wir Zeit, das Gehörte zu verdauen. Das Outro geleitet uns wieder uns wieder aus der Lesung hinaus, als würden wir eine andere Zeit verlassen.
|Das Booklet|
Das Booklet ist ein wichtiges Hilfsmittel für den Hörer, um sich in der Vielzahl der im Vortrag geschilderten Welten zurechtzufinden. Fünf Welten sind abgebildet (von oben nach unten): Ginungagap, die Leere, aus der alles hervorging; Asgard, Heim der Asen / Götter; daneben Vanheim, Heim der Vanen; darunter Midgard alias Mittwelt, wo Menschen, Riesen (in Jötunheim) und Zwergen existieren: schließlich ganz unten Niflheim, wo Drache, Wölfe und die Totengöttin existieren.
Zweitens bietet diese Darstellung auch einen Stammbaum für die wichtigsten Asen und ihre Kinder. Odin und seine zwei Brüder stammen also von den Riesen ab, und daraus ergibt sich eine Menge Ärger. Das Booklet liefert also erhellende Zusammenhänge, die sich angesichts der verzweigten Handlung und der Vielzahl der Namen als höchst willkommen erweisen.
_Unterm Strich_
Diese Fassung der Sagas vermittelt die nordische Schöpfungsgeschichte den Kindern ab sieben Jahren sowohl gut verständlich als auch spannend und vergnüglich. Wenn sich Götter und Riesen kloppen, sorgt das für Unterhaltung, doch so richtig Spannung will erst im zweiten Teil aufkommen, wenn Odin entdeckt, dass die Welt, die er (mit-) geschaffen hat, zum Untergang verurteilt ist.
Mehrere Szenen sind recht eindringlich geschildert, so etwa die Begegnung mit dem Drachen Nidhöggr und die mit Ratatösk, dem eifrigen Eichhörnchen. Obwohl sie selten genau charakterisiert worden sind und auch hier quasi eine Dreeinigkeit bilden, sind die Nornen doch deutlich als eine Macht, die außerhalb Odins Herrschaftsbereich existiert und sich auch von ihm nicht beeinflussen lässt.
Diese Fassung macht neugierig auf mehr, insbesondere auf die makabren Streiche von Loki sowie die Taten von Thor, dem Donnergott. Man sollte sich also das gesamte Quartett der Nordischen Sagen zulegen.
|Das Hörbuch|
Peter Kaempfe trägt die Erzählung der Seherin routiniert und zurückhaltend vor. Er haucht den Figuren Leben ein, wenn es darauf ankommt, ohne sie jedoch individuell zu charakterisieren. Vor meinem geistigen Auge wurde Odin nie zu einer Gestalt, die bestimmte Eigenschaften hat – ihre Wirkung wird nämlich immer nur behauptet, aber nie gezeigt. Und auch später bleibt Odin merkwürdig passiv, was ich schade fand. Action findet man also nur am Anfang, wenn sich Asen und Riesen kloppen – nicht gerade die heroische Saga, die ich erwartet hatte. Somit wirkt die ganze Geschichte recht harmlos, genau richtig für die kleinen Steppkes.
Die bemerkenswert instrumentierte Musik hebt den musikalischen Beitrag über das gewohnte Maß hinaus. Das Booklet liefert willkommene Zusatzinformationen für den erwachsenen Hörer und Leser. Insgesamt hält sich meine Begeisterung in Grenzen, aber die Produktion ist ja auch nur ein Viertel des Gesamtwerks.
Durch das Videoband mit den letzten Aufzeichnungen des Dämonen-Killers hat der Secrect Service erfahren, dass Hunter nach Haiti aufgebrochen ist, wo Asmodi auf dem „Feld der Toten“ ein Pfand versteckt haben soll – ein magisches Artefakt, mit dessen Hilfe es möglich sein könnte, das Oberhaupt der Schwarzen Familie zu vernichten!
Nur das Mädchen Valiora weiß, wo genau sich das Pfand befindet … Aber kann Dorian einer Frau, die jahrhundertelang die Geliebte Asmodis war, wirklich vertrauen …? (Verlagsinfo)
_Mein Eindruck:_
Als Vorlage für dieses Hörspiel diente der Vampir-Horror-Roman Nr. 87 aus dem Jahr 1974. Dieser letzte Teil der „Asmodi-Trilogie“ soll nun endlich auf Haiti den großen Bosskampf zwischen Dorian Hunter und Asmodi bringen.
Zeitsprünge zurück zu Mama-Loi (die auch sehr oben-ohnig das Cover des zugrunde liegenden Romans ziert) und Mackandal bringen immer mehr Licht in die vergangenen Ereignisse und erklären Zusammenhänge. Valiora reist mit Hunter, aber auf welcher Seite steht sie wirklich? Und was sind die Beweggründe von Olivaro, der plötzlich auftaucht?
Wer hier nicht aufpasst, der verliert schnell den Überblick … im Zweifel, einfach die Folge noch mal von vorn hören, aber nicht aus Frust, sondern weil das Erlebnis einfach zu packend ist. Infos ohne Ende, viele Sprecher, jeder hat etwas zu erzählen in Vergangenheit und Gegenwart, auf Haiti und zu Hause. Die hohe Anzahl an Tracks kommt hier nicht von ungefähr, es gibt Szenenwechsel ohne Ende.
Da dies nicht die letzte Folge von „Dorian Hunter“ ist, aber der letzte Teil der „Asmodi“-Reihe, kann man schon abschätzen, wie wohl die finale Konfrontation verläuft. Und dennoch mach das Hören Spaß und lässt den Hörer sich auf viele weitere Hörspiele vorfreuen.
|Geräusche und Musik|:
Die Geräuschkulisse ist aufwendig und abwechslungsreich gestaltet, mit vielen Effekten, die die Szenen sehr lebendig wirken lassen. Auch die Soundeffekte bei den Übergängen der Handlungen und Tracks sind … interessant.
Die Musik wird hier nicht als Lückenfüller verwendet, sondern dezent wenig und auch nur aus dramaturgischen Gründen … zum Beispiel wenns zur Sache geht.
Viel Liebe zum Detail haben wiedermal die Effekte erfahren. Da gibt es keinen einfachen Zeitsprung durch einen Schnitt, da wird ein immer schneller werdendes Uhrenticken eingespielt, das sofort verdeutlicht, dass jemand an der Uhr gedreht hat. Selbst die Hintergrundgeräusche haben hollywoodtechnisches Breitband-Kopfkinoformat. Über Schallplatten flitzende Nadeln, hin- und herspulende Bandaufnahmen und hinter jeder Rück- und Umblende lauert ein neuer Effekt … Hut ab vor solcher Hingabe.
|Die Sprecher und ihre Rollen:|
Dorian Hunter: Thomas Schmuckert
Jeff Parker: Andreas von der Meden
Asmodi: K. Dieter Klebsch
Valiora: Daniela Hoffmann
Mama-Loi Jorubinia: Luise Lunow
Phillip Hayward: Tim Kreuer
Coco Zamis: Claudia Urbschat-Mingues
Martha Pickford: Regina Lemnitz
Donald Chapman: Frank Felicetti
Trevor Sullivan: Konrad Halver
Olivaro: Stefan Krause
Mackandal: Bernd Vollbrecht
Creeper: Thomas Nicolai
Dembu: Romanus Fuhrmann
Pater Pierre: Peter Weis
Lilian Hunter: Iris Artajo
in weiteren Rollen: Philipp Draeger, Dagmar Dreke, Dennis Ehrhardt, Leonhard Mahlich, Karlheinz Tafel, Helmut Zierl
|Technik-Credits:|
Produktion: Dennis Ehrhardt, Zaubermond Verlag
Skript, Regie, Tonproduktion: Marco Göllner
Aufnahmen: Alexander Rieß, CSC Studio, Hamburg
Gary Stack im Studio Konterfei, Berlin
Musik: MoorlandMusic
Titelmusik: Joachim Witt
Illustrationen: Mark Freier
Layout: Sebastian Hopf
Product Management: dp
|Die Ausstattung:|
Das Cover des Booklets zeigt einen bemalten, kapuzten und mit Büffelhörnern geschmückten Stammesangehörigen im Stil der „Dorian Hunter“-Serie. Die CD, die mit dem gleichen Motiv bedruckt ist, steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet enthält eine Aufstellung der bereits veröffentlichten Folgen und eine freudige Erklärung des Regisseurs, dass in dieser Folge alle Fragen ihre Antwort finden und wie wichtig das „Wie“ für diese Gruselserie ist. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits. Und dann gibts noch ein paar Infos zu den eBook-Ausgaben von „Dorian Hunter“.
_Mein Fazit:_
Das Warten auf den letzten Teil hat sich gelohnt, denn die „Asmodi-Trilogie“ findet hier einen fulminanten Abschluss. Nicht nur der Showdown hat es in sich, auch die schaurige Reise dahin bietet eine Dimension des Kopfkinos, die Maßstäbe setzt. Das geht nicht nur unter die Haut, das zieht sie anschließend auch noch ab.
|1 Audio-CD
Spieldauer: 74 Min.
Tracks: 29
Empfohlen ab 16 Jahren
UPC: 0602527908571|
[www.folgenreich.de]http://www.folgenreich.de/dorianhunter
[www.marcogoellner.de]http://www.marcogoellner.de
[www.dorianhunter.net]http://www.dorianhunter.net
Die Festung Phylangan ist gefallen! Die Trolle haben ihren ehemaligen Königssitz zurückerobert und die Elfenkönigin Emerelle wurde von ihren Getreuen in Sicherheit gebracht. Um der Königin habhaft zu werden, schickt die Trollschamanin Skanga ihre Späher, die geisterhaften Yingiz, die Emerelles Fährte bis ins Fjordland zur Menschensiedlung Firnstayn folgen. Herzog Dumgar und der Rudelführer Orgrim erhalten den Auftrag, die Elfenherrscherin zu stellen – koste es, was es wolle … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Mit von der Serie mittlerweile gewohnter Liebe zum Geräuschdetail gibt es hier wieder Hollywood-Kopfkino vom Feinsten zu hören. Nicht nur die Effekte, auch die Sprecher und die immer zur Szene passende Musikuntermalung bieten Unterhaltung, die den Standard für Fantasy-Hörspiele darstellen sollten. Mehr geht nicht, alles passt perfekt zusammen.
Alle Mitwirkenden legen sich richtig ins Zeug und füllen ihre Rollen sehr lebendig aus. Egal welche Rassen wir zu hören bekommen, jeder Charakter bekommt durch den Einsatz seines Sprechers seinen Platz im opulenten Fantasy-Kopfkino des Hörers. Selbst der junge Ulric, der von Philip Draeger gesprochen wird, entwickelt für sein Alter eine Menge Schauspiel vor dem Mikro und erinnerte mich irgendwie immer an Wickie.
Auch wenn es hier keine Hauptereignisse zu erleben gibt, sorgen die Musikuntermalung und die Effekte dafür, dass sich der Hörer über eine Stunde spannend unterhalten fühlt. Das Gefühl der Kälte und die der Angst der Menschen ist ebenso spürbar, wie die Boshaftigkeit und Rücksichtslosigkeit der Trolle.
Die Reihenfolge der Hörspielumsetzung:
Am Anfang war die Entwirrung. Der „Elfen“-Zyklus von Bernhard Hennen umfasst fünf Bände. |Die Elfen| als Hörspielausgabe beginnt aber nicht beim ersten, sondern beim zweiten Band, ist also die Umsetzung von |Elfenwinter|. Diese Hörspielumsetzung wird aus fünf Teilen bestehen. Die Hörspielumsetzung der Folgebände „Elfenlicht“ und „Elfenkönigin“ sind laut Verlag bereits in Planung.
Die Sprecher und ihre Rollen:
Elfen
Meister Alvias (Erzähler): Helmut Zierl
Silvyna: Cathlen Gawlich
Vahelmin: Tim Kreuer
Ollowain: Bernd Rumpf
Menschen
Asla: Dagmar Dreke
Ole Ragnarsson: Andreas Mannkopf
Kalf: Martin May
Gundar: Christian Schult
Ulric: Philipp Draeger
Alfadas: Sascha Rotermund
Lambi: Dirk Hardegen
Halgard: Carla Sachse
Sigvald: Helmut Winkelmann
Godlip: Gordon Piedesack
Anda: Evelyn Gressmann
Reiter: Uli Krohm
Horsa Starkschild: Eckart Dux
Thorfinn: Andreas Bruckner
Weitere Bewohner von Albenmark:
Mia Diekow, Benjamin Dittrich, Dennis Ehrhardt, Janis Grossmann, Frank Gustavus, Christopher Hamann, Günter Lach, Christian Langmann, Regina Lemnitz Alexander Rieß, Martin Sabel, Marco Sand, Erik Schäffler, Thomas Schmuckert, Hans Teuscher sowie der ehrenamtliche 15-köpfige Trollchor unter Regie von Sebastian Breidbach.
Technik-Credits:
Skript, Regie und Produktion: Dennis Ehrhardt
Aufnahmen: Alexander Rieß, CSC Studio, Hamburg
The one & only Gran und Urs Hauck im Studio Konterfei, Berlin
Christoph Bette, Mango Studios, Köln
Schnitt & Sounddesign & Mischung ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer
Illustrationen: Sandobal
Layout: Sebastian Hopf
Product Management: dp
Die Ausstattung:
Die in einfachem Schwarz gehaltene CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet ist eine Augenweide und trägt auf der Vorderseite das in warmen Farbtönen gezeichnete Bild eines Elfenkriegers. Innen finden wir eine ausführliche Erklärung des Autors dazu, wovon er sich für die Flucht der Firnstayner über den zugefrorenen Fjord hat inspirieren lassen.
Auch die Aufstellung der Sprecher und ihrer Rollen ist besonders ansprechend gestaltet. Übersichtlich wurde hier nach Rassen getrennt: Elfen, Trolle, Menschen und den restlichen Bewohnern von Albenmark. Zusätzlich gibt es noch die oben erwähnten Technik-Credits nachzulesen und etwas Werbung in eigener Autorensache.
Die Elfen:
Band 1: „Die Elfen“
Band 2: „Elfenwinter“
Band 3: „Elfenlicht“
Band 4: „Elfenkönigin“
Band 5: „Elfenlied“
Elfenwinter als Hörspielumsetzung:
Folge 1: „Der Untergang von Vahan Calyd“
Folge 2: „Firnstayns Kinder“
Folge 3: „Königstein“
Folge 4: „Der Fluch des Schicksalswebers“
Folge 5: „Elfenwinter“
Elfenlicht als Hörspielumsetzung:
Folge 1: „Die goldenen Pfade“
Folgen 2-6: – angekündigt –
Mein Fazit:
Auch ohne spektakuläre Schlachten oder dramatische Veränderungen ist diese „Flucht-Folge“ ein weiteres Fantasy-Highlight. Musik, Effekte, Sprecher, hier passt einfach alles zusammen. Ob die Flucht gelingt, werden wir wohl im nächsten Teil erfahren. Ich bin auf jeden Fall gespannt.
1 Audio-CD
Spieldauer: ca. 68 Min.
Tracks: 19
Empfohlen ab 12 Jahren
UPC: 0602527772905 www.folgenreich.de
Der Autor vergibt: (5/5) Ihr vergebt: (4 Stimmen, Durchschnitt: 1,50 von 5)
Die Auseinandersetzung zwischen der Milchstraße und Andromeda ist in ihre entscheidende Phase getreten. Um der Gefahr einer Invasion der Heimatgalaxis durch die Meister der Insel zu begegnen, entschließt sich Perry Rhodan zu einem Bündnis mit den Maahks. Atlan, der Arkonide, macht sich auf den Weg zu dieser schwierigen Mission. Rhodans Pläne gehen aber noch weiter. Um den MdI den Weg in die Galaxis zu versperren, muß der Sonnentransmitter Andromedas zerstört werden. Und selbst dann bleiben den gefährlichsten Gegnern der Menschheit noch die uralten Weltraumbahnhöfe der Maahks. Dieses Buch schildert die dramatischen Ereignisse des Jahres 2405 und die Schicksale, die damit verbunden sind. Es sind die Schicksale einzelner – und die Schicksale ganzer Völker … (Verlagsinfo)
_Mein Eindruck:_
Diese |Silber Edition| läutet die vorletzte Runde des Zyklus und des Kampfes gegen die „Meister der Insel“ ein. Perry Rhodan hat schon einige Siege davontragen können, aber die verbliebenen Meister geben noch lange nicht auf und haben noch ein paar vielversprechende Pläne, um den Kampf doch noch zu gewinnen … denn, sie sind es gewohnt zu gewinnen.
Und dafür haben sie „Hilfsvölker“, die sie mehr oder weniger freiwillig unterstützen wie die Tefroder, auf die Perry Rhodan ja schon mal gestoßen ist. Um die MDI nun entscheidend zu treffen und entscheidend zu behindern, will Rhodan nach Verhandlungen mit den Maakhs den Sonnentransmitter in Andromeda vernichten.
Ein Wiederhören gibt es auch mit den Sonneningenieuren, jenen Kugelwesen, die für die Meister der Insel die Sonnentransmitter gebaut haben und nach dem Willen der MDI auch wieder bauen sollen. Und dann lernen wir noch ein neues Volk kennen, die walrossartigen Forrils, die einen Weltraumbahnhof bewachen, von dem die Maakhs zu berichten wissen. Aber so einfach ist der Kontakt zu ihnen nicht, genauso wenig, wie das Aufeinandertreffen mit den Tefrodern. Auch die verbliebenen Meister haben einen großen Schlag gegen Perry und seine Verbündeten vor, dessen Aussicht auf Erfolg ziemlich gut zu sein scheint …
_Das Hörerlebnis:_
Josef Tratnik liefert gewohnt souverän ab. Das klingt abgedroschen, aber er tuts nun mal. Es macht einfach Spaß ihm zuzuhören, wenn er von den Abenteuern Perry Rhodans im Kampf gegen die Meister der Insel erzählt. Er legt sich richtig ins Zeug und bietet dem Hörer ein spannendes SciFi-Kopfkino. Und die Vorlage bietet ihm einen Haufen Charaktere, in die er schlüpfen kann.
Seine Maakhs klingen … irgendwie grantig, haben aber dadurch ihre eigene Note, sind schnell zu erkennen und unterscheiden sich für den Hörer leicht von den anderen Figuren. Noch grantiger und zerknirschter spricht er die Forrils. Den kugelförmigen Sonneningenieuren gibt Tratnik eine hohe, vorsichtig zurückhaltende Stimme. Der Teleporter Ras Tschubai klingt bei ihm wie ein 200-Jähriger, der keinen Zellaktivator abbekommen hat, aber auch das ist eine Nuance, die ihn sich von den anderen abheben lässt. Der umweltangepasste Melbar Kasomm klingt gewohnt laut und eindringlich. Dass Gucky wie gewohnt quakt, erwähne ich hier nur der Vollständigkeit halber. Auch all die anderen Haupt- und Nebencharaktere sind für den Hörer schnell und leicht auszumachen und so kann man ihnen bei ihren Abenteuern noch besser beistehen.
_Der Sprecher:_
Josef Tratnik ist der Sprecher der „klassischen“ |Silber Edtionen|. Er studierte Theaterwissenschaften, Philosophie und Germanistik in Köln und absolvierte er dort eine Schauspielausbildung am Theater „Der Keller“. Neben der Sprechertätigkeit für Hörfunk und Fernsehen, hauptsächlich bei den Sendern DLF, DW und WDR mit Hörspiel-/ und Feature-Produktionen, ist er freischaffender Schauspieler, Synchronsprecher und Sprecher in Köln. (Quelle: wikipedia)
_Die Ausstattung:_
Die 13 CDs sind mit dem Titelbild der |Silber Edition| bedruckt, die das Cover des entsprechenden Silberbandes zeigt und der Front von Heft 287 „Die Halle der Unbesiegbaren“ entspricht. Die CDs sind einzeln in Papphüllen verpackt und in einer stabilen Papp-Klappbox zusammengefasst. Die Rückseiten der Papphüllen (1-12) ergeben zusammengesetzt das Cover von Heft 288 „Das Sonneninferno“. Für die Rückseite der Klappbox ist als Hintergrundbild ein Ausschnitt des Covers von Heft 289 „Das System der blauen Riesen“ gewählt worden. Auch die aneinandergereihten Rücken der Klappboxen bilden mit jeder weiteren Ausgabe ein sich zusammensetzendes schickes Gesamtbild.
Zusätzlich ist wieder ein Booklet enthalten, mit Tracklisting und Kapitelnummern, einem Vorwort von Horst Hoffmann, einer Risszeichnung einer terranischen Transformkanone und den Titelbildern der in dieser |Silber Editon| zusammengefassten Hefte (Nr. 287, 288, 289, 290, 292 und 293) der Erstauflage. Außerdem gibt es noch ein wenig Werbung für die Hörbuchversion der LEMURIA-Reihe, die |Silber Editionen| ab Nummer 74 und der „Zeitabenteuer“ von Atlan sowie eine Aufstellung mit Kurzzusammenfassungen der bereits erschienenen |Silber Editonen| aus dem |Meister der Insel|-Zyklus.
_Fazit:_
Pläne, Kämpfe, Auseinandersetzungen und ein Erstkontakt. Das und mehr hält diese |Silber Edtion| für den Hörer bereit, alles gewohnt souverän ins Ohr des Hörers transportiert von Josef Tratnik. Alles dreht sich um Transportwege und die Sonnentransmitter und Weltraumbahnhöfe, deren Besitz das Leben, Reisen und Kämpfen erheblich erleichtern kann … für die eine oder die andere Partei. 16 Stunden „Perry“ sind zwar eine ordentlich Menge, dennoch hat der Hörer am Ende das Gefühl, mitten aus der spannenden Handlung gerissen zu werden und wartet nun auf die finale Konfrontation mit den MDI, die in drei Monaten in die Kopfkinos einziehen wird.
|13 Audio-CDs in Papp-Klappbox
Spieldauer: 16:02 Std.
Tracks insgesamt: 179
Gelesen von Josef Tratnik
ISBN-13: 978-3943393101|
[www.einsamedien.de]http://www.einsamedien.de
|Auch erhältlich als Download-Version mit PDF-Booklet und Cover als JPG-Datei
Größe: 1.31 GB|
Man schreibt den Mai des Jahres 3460. Die Milchstraße ist von den technisch überlegenen Laren und ihren Helfershelfern, den Überschweren, unterjocht. Die wenigen Menschen, die den Invasoren entkommen konnten, haben sich in den Schutz einer Dunkelwolke geflüchtet. Da verfällt Leticron, der Führer der Überschweren, auf einen teuflischen Plan: Er bringt das Bewusstsein eines Mutanten in seine Gewalt. Es soll ihm den Weg zum letzten Versteck der Menschheit weisen … Erde und Mond sind derweil verschollen. Der Sprung durch den Hyperraum, der die Heimat der Menschheit in die Sicherheit der Dunkelwolke hatte bringen sollen, endete im unendlich weit entfernten Mahlstrom der Sterne. Aber die Zuflucht im Mahlstrom erweist sich bald als brüchig. Seine Herrscher, das Insektenvolk der Ploohns, fassen die Neuankömmlinge als Bedrohung auf – und ihre Königin schickt eine gewaltige Flotte aus, um die Erde und ihren Trabanten in einen Glutball zu verwandeln … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Nachdem wir in der letzten |Silber Edition| eine Menge Abenteuer mit Perry und dem sonnentransmitterversetzten Sol-System erlebt haben, blendet die Handlung wieder zu den in der Milchstraße Verbliebenen. Hier lernen wir zunächst Thomas Kantenberg kennen, der auf der Gefangenenwelt Zabrijina festsitzt und vom aktuellen Ersten Hetran der Milchstraße LETICRON manipuliert werden soll. Dass das nicht so klappt, wie der sich das vorstellt, bringt dem Hörer eine neue Erfahrung ins Ohr. Der gute LETICRON ist nicht übermächtig, denn er bekommt mit den Laren richtig ärger und muss kuschen.
Perry und seine Flotte haben derweil in ihrem eigenen Handlungsfaden weit weit weg von der Milchstraße ihre ganz eigenen Probleme. Die Flotte wird von „goldenen Fäden“ eingesponnen, die alles zu zersetzen scheinen, bis auf den Kunststoff terranischer Raumanzüge. Das kostet mal eben 12.000 Raumschiffe und lässt den Hörer weiterhin aufmerksam zuhören, wie Perry sich da wohl wieder rauswindet.
Und das wird spektakulär mit einer Raumschlacht gegen die Ploohns und ihre herrische Königin Jaymadahr Conzentryn zelebriert, die ihresgleichen sucht. Military-SciFi-Fans kommen hier lang und satt auf ihre Kosten. Und Perry wäre nicht Perry, wenn er für die finale Begegnung nicht noch ein Ass im Ärmel hätte.
Das Hör-Erlebnis:
Andreas Laurenz Maier macht einen engagierten Job, indem er viel Einsatz vor dem Mikro zeigt. Sein Leticron klingt mächtig und wichtig, nachdem er sich Kakuta einverleibt hat noch stärker. Aber auch emotionaler, gegen Ende gar ängstlich, verzweifelt und heulend, als er von den Laren verhört wird.
Maiers Gucky lispelt wie immer als „Bugs Bunny“, was gerade bei Wörtern wie „Psalta“ vor dem geistigen Auge des Hörers einen wahren Regen auf das Mikro des Sprechers entstehen lässt. Ansonsten trifft er immer einen angenehmen Tonfall, wenn er den verschiedenen Charakteren und Rassen sprachlich ihre individuellen Merkmale zuteilt. Auch die Trost- und Hoffnungslosigkeit der vielen Besatzungsmitglieder der 12.000 gestrandeten und zerstörten Raumer bringt Maier sehr gut ins Ohr des Hörers.
Rhodans Hauptgegnerin, die aggressive Ploohn-Königin Jaymadahr Conzentryn, klingt stellenweise wie eine originale Hitler-Persiflage (besonders beim Wort „Terraner“), das tun die Ploohns eigentlich immer, wenn sie zu Wort kommen. Aber diese Art der Interpretation passt zum aggressiven Auftreten der großen Insektenwesen.
Maier trennt die Charaktere wiedererkennbar für den Hörer voneinander und verleiht jeder Figur Leben. Dabei legt er sich zur jeweiligen Situation passend richtig ins Zeug und bringt spannende Unterhaltung ins Ohr. Es gelingt ihm prima, die Spannung der Handlung zu transportieren und den Hörer als Kriegsberichterstatter durch die finale Konfrontation zwischen Perry und den Insektenwesen zu führen.
Die MP3s und das Booklet:
Die Qualität der MP3s entspricht dem Eins-A-Medien-Standard: 192 kbps, 41,1 kHz und Joint Stereo. Die Tracks sind fortlaufend nummeriert, wobei die Tracknummer im Dateinamen vorn steht und im ID3-Tag am Ende. Auch sämtliche Namen der an der kompletten |Silber Edition| beteiligten Autoren wurden mit in das ID3-Tag der Dateien geschrieben. Dies macht den Eintrag in der Playlist einiger Abspielgeräte so lang, dass nur noch die Autorennamen zu sehen sind und der Titel am Ende abgeschnitten wird.
Diesmal zieren verschiedene Fronten die ID3-Tags. Da die viergeteilte Downloadversion alle drei Wochen ein neues Cover in iPod-verwandten Playern anzeigt, wollte der Verlag das hier mit voranschreitenden Tracknummern auch tun. Allerdings hat man dabei das Cover für den vierten Teil vergessen und zeigt „nur“ die Teile eins bis drei.
Das Titelbild der |Silber Edition 79| liegt dem Hörbuch zusätzlich auf jeder CD als JPG-Datei in der Auflösung 1448 x 1444 bei. Außerdem bekommen wir noch das Cover von Heft 689, „Die Irrfahrt des Mutanten“, als JPG-Datei in der Auflösung 2000 x 2958 zum Ausdrucken als Poster mit dazu.
Im Booklet finden wir ein Tracklisting mit den Kapitelnamen, ein Vorwort von Horst Hoffmann, eine Risszeichnung eines Vier-Mann-Zerstörers der Ploohns, eine Zeitleiste und die Cover der in dieser |Silber Edition| enthaltenen Heftromane Nr. 689, 690, 691, 692, 693 und 694. Außerdem gibts auf der Rückseite noch mal die schicke CD-Cover-Version von Band 691 zu sehen. Und
Mein Fazit:
Wir sind wieder in der Milchstraße angekommen und treffen auf Leticron und die Laren. Aber auch von Perry Rhodan und der verschwundenen Erde wird berichtet. Seine Leute haben einen Erstkontakt zu verzeichnen, müssen sich aus einer scheinbar unmöglichen Situation befreien und bieten Military-SciFi-Fans höchste Unterhaltungswerte.
„Die Spur des Molkex“ führt nämlich zu den Ploohns und die sind keine einfachen Gegner, sondern mehr als ebenbürtig. All das wird unterhaltsam, fesselnd, dauerhaft spannend und lebendig von Andreas Laurenz Maier für die geneigten Hörerohren aufbereitet und bietet gewohnt gute und kurzweilige Unterhaltung.
2 MP3-CDs Spieldauer der Lesung: 16:28 h Anzahl der Tracks: 191 Gesamtgröße der Dateien: 1,35 GB Sprecher: Andreas Laurenz Maier ISBN-13: 978-3943393163
www.perry-rhodan.net
www.einamedien.de
Im Hochsommer 2036 ist Terrania ein Zukunftstraum für Millionen von Menschen: Auf diesem öden Fleck mitten in der Wüste Gobi verwirklicht Perry Rhodan mit einer Handvoll Gefährten seine Vision. Roboter erbauen eine Stadt, die einmal das Zentrum der geeinten Menschheit werden soll. Geschützt wird die Stadt durch eine Energiekuppel.
Doch dann droht das Inferno: Die chinesische Armee zündet eine Atombombe in direkter Nähe der Stadt. Zehntausende von Menschen, die rings um die Kuppel lagern, weil sie sich Rhodan anschließen wollen, geraten in Panik. Ihr einziges Ziel und ihre Hoffnung ist Terrania, die Stadt unter der strahlenden Kuppel.
Perry Rhodan steht vor einer fürchterlichen Entscheidung: Lässt er den Schutzschirm geschlossen, rennen die Flüchtenden gegen die tödliche Energie und sterben. Öffnet er den Schirm, dringt die chinesische Armee ein. Die Stadt Terrania, die unter dem Schutzschirm entstehen soll, wäre damit verloren …
(Verlagsinfo)
|Mein Eindruck:|
Immer weiter entfernt sich NEO von der Ur-Serie … das ist auch nötig und gut so. Denn so bekommen sowohl Alt-Fans als auch Neuleser immer wieder Unerwartetes geboten und können mit Perry und seinen Freunden mitfiebern. Die NEO-Autoren werfen Perry mehr Steine in den Weg, als es die Ur-Väter damals getan haben und das macht die Sache spannend.
Denn nicht alles läuft glatt, nur weil man Außerirdische getroffen und deren Technologie übernommen hat. Im Gegenteil. Perry und Bully müssen die schützende Energiekuppel nach der Atomexplosion abschalten und aus Terrania flüchten. Die Idee aber, die beiden von religiösen Fanatikern auf den Scheiterhaufen stellen zu lassen, fand ich allerdings ein wenig pseudo-dramatisch.
Auch die beiden Arkoniden bekommen Handlungsfäden spendiert. Thora ist unfreiwillig länger auf der Venus als erwartet und Crest soll vor Gericht gestellt werden. Es passiert also an einigen Fronten so einiges.
Und Hanno Dinger versteht es von Lesung zu Lesung gefälliger darin zu werden, dies alles zu transportieren. Ab und zu klingt sein Vortrag zwar energisch, aber energisch abgelesen. Dennoch gibt er sich hörbar Mühe, seine angenehme Stimmfarbe bei wörtlicher Rede, bei hektischer Betriebsamkeit oder beschreibenden Szenen abwechslungsreich einzusetzen. Dabei muss er sich an den anderen Perry-Rhodan-Sprechern messen lassen, holt aber auf und schafft es, eine gute Portion Dramatik ins Ohr des Hörers zu schieben, was den wiederum 5 1/2 Stunden gut unterhält.
_NEO 8: „Die Terraner“_
Sommer 2036: Terrania ist ein Zukunftstraum, der Millionen von Menschen fasziniert. Diese Vision entsteht mitten in der Wüste Gobi, weitab von den Zentren der Ziviliation. Mithilfe von Robotern, die ihm Außerirdische zur Verfügung gestellt haben, erbauen Perry Rhodan und seine Gefährten eine Stadt, die einmal das Zentrum der geeinten Menschheit werden soll.
Derzeit hält sich aber nur ein Außerirdischer auf der Erde auf. Es ist Crest, der arkonidische Wissenschaftler, und er steht vor dem höchsten amerikanischen Gericht in Washington, DC. Die Justiz betrachtet ihn als Staatsfeind, die aufgehetzte Öffentlichkeit will seinen Tod.
Perry Rhodan entwickelt einen tollkühnen Plan, mit dem er Crest befreien will. Dabei setzt er auf Menschen mit ungewöhnlichen Fähigkeiten, es sind die Mutanten. Aber noch jemand schmiedet Pläne: die Arkonidin Thora. Sie hat auf der Venus eine uralte Station gefunden. Mit ihren mächtigen Waffen zieht sie in den Kampf …
(Verlagsinfo)
|Mein Eindruck:|
Zum Glück wird hier die Befürchtung des Hörers, es könnte sich in dieser Folge um ein langes und eher fades Gerichts-Drama handeln nicht bestätigt. Was als Gerichtsprozess beginnt, endet in einer turbulenten Action-Story, an der auch die allseits beliebten Mutanten beteiligt sind.
Und so erleben wir nicht nur Rhodans spektakulären Plan, Crest aus den Händen seiner amerikanischen Gefängniswärter zu befreien, sondern auch noch einen erneuten Stolperstein der Autoren für Perry. Crest wird nämlich nicht von Rhodans Leuten aus dem Gerichtsgebäude geschafft, sondern von altbekannten Gegnern des ersten Terraners.
Gegen Ende taucht dann auch noch die im Klappentext erwähnte zweite Arkonidin Thora auf, die auf der Venus ein „kleines“ Beiboot gefunden und die Bekanntschaft eines weiteren Arkoniden gemacht hat, der aber nicht das ist, wonach er aussieht.
Auch in dieser Folge ist also wieder für Abwechslung gesorgt, allerdings wäre es langsam mal Zeit, die Erde zu verlassen und ad astra zu starten, was Perry und seine Leute dann auch im folgenden Roman tun, der zugleich die zweite Staffel einläutet.
Dass Axel Gottschick aus der Radio-Hörspielecke stammt, hört man mit dem ersten Satz. Er hat diese für Radioproduktionen und Dokumentations-Off-Sprecher ganz eigene Sprachmelodie. Mit zusammengebissenen Zähnen lässt er sich manchmal sehr viel Zeit bei der überdeutlichen, wohl seiner Theaterausbildung geschuldeten Betonung, um den Hörer noch mehr in seinen Bann zu ziehen … das resultiert dann auch in einer halben Stunde mehr Hörzeit, im Gegensatz zur anderen Lesung dieser Doppel-MP3-CD-Version von |Perry Rhodan NEO|.
Auch verstellt er seine Stimme nicht oder legt neue Modulationen auf, um die Charaktere unterscheidbar zu machen, wenn es Dialoge zu hören gibt. Vielmehr legt er an dieser Stelle noch längere Sprachpausen ein. Auch ein Stilmittel … aber eines, das die Geduld des Hörers ein wenig mehr fordert als üblich.
Wenn man aber Fan von Radiohörspielen ist und/oder sich auf diese Vortragsweise einlässt, so weiß auch Gottschick zu unterhalten. Er ist alles andere als talentlos und schafft es, die angesprochenen Voraussetzungen mal als erfüllt angesehen, durchaus gut zu unterhalten. Was er vorliest, ist spannend und er vermittelt dabei auch den Eindruck, als würde er selbst das auch so sehen.
|Musik und Effekte|
Jedes Hörbuch beginnt mit einer kleinen neuen NEO-Melodie, sonst sind keine weiteren Effekte oder Musiken zu hören.
_Die Sprecher:_
|Hanno Dinger| (geb. 1969) wuchs in Wuppertal auf und besuchte die Hochschule für Musik und Theater in Bern (CH). Danach folgten zahlreiche Bühnenengagements u.a. in Konstanz, Linz, Basel, Zürich, Düsseldorf, bis er sich entschloss, vor allem in eigener Verantwortung zu arbeiten. Sein Weg führte nach Köln, wo er sich neben Rundfunk und Fernsehtätigkeiten in zahlreichen Theaterprojekten engagierte und die freie Bühne Raketenklub leitet. (Quelle: Perrypedia)
|Axel Gottschick| kann auf 25 Jahre Theatererfahrung und 13 Jahre Rundfunk-, Film- und Fernseharbeit zurückblicken. Er spricht Voice-Over für Dokumentarproduktionen und Radiohörspiele.
|Die MP3s|
Die Qualität der MP3s entspricht dem Eins-A-Medien-Standard: 192 kbps, 41,1 kHz und Joint Stereo. Die Tracks sind fortlaufend nummeriert, wobei die Tracknummer im Dateinamen vorn steht und im ID3-Tag am Ende. Auch der Name des Autors ist vorhanden, der des Sprechers nicht.
Das Cover des jeweiligen Taschenhefts ist auch im ID3-Tag zu finden und liegt dem Hörbuch zusätzlich als JPG- und als PDF-Datei in der Auflösung 1448 x 1444 bei.
_Die Ausstattung:_
Die beiden MP3-CDs, die mit den jeweiligen Taschenheft-Cover bedruckt sind, stecken in einer Klappbox auf dessen Front das Titelbild von |Perry Rhodan NEO 7| zu sehen ist. Auf der Rückseite gibt es Inhaltsangaben zu den beiden Folgen zu lesen.
_Fazit:_
Perry Rhodan NEO entfernt sich immer weiter von den Anfängen der Erstauflage und das ist prima. Die Entwicklungen auf der Erde sind interessant und für alle Hörer neu. Die Autoren freuen sich hörbar über den Spielraum, der ihnen gelassen wird und die beiden Sprecher verstehen ihr Handwerk.
|2 MP3-CDs in Klappbox
NEO 7 – Flucht aus Terrania: 5:21 Std. Spieldauer, 58 Tracks, gelesen von Hanno Dinger
NEO 8 – Die Terraner: 5:54 Std. Spieldauer, 75 Tracks, gelesen von Axel Gottschick
ISBN-13: 978-3-943393-03-3|
[www.einsamedien.de]http://www.einsamedien.de
Die Reihe „Perry Rhodan NEO“ ist auch als Download-Version erhältlich.
Band 1: [„Die Sternenarche“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6935
Band 2: [„Der Schläfer der Zeiten“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7093
Band 3: [„Exodus der Generationen“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7093
Band 4: [„Der erste Unsterbliche“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7506
Band 5: _“Die letzten Tage Lemurias“_
Band 6: „Die längste Nacht“ (April 2012)
_Die Handlung:_
Durch einen Zufall stößt Rhodan auf ein riesiges Raumschiff, das mit nahezu Lichtgeschwindigkeit durch das All rast. Es ist eine Sternenarche, bewohnt von Menschen, die vor über 55.000 Jahren ihre Reise angetreten haben. Bald erweist es sich als Teil einer ganzen Flotte von Schiffen. Eine mentale Reise Perry Rhodans in die Vergangenheit enthüllt den Zweck der Archen: Sie sind der verzweifelte Versuch, wenigstens ein Saatkorn der Ersten Menschheit vor dem Bestiensturm zu retten, der sie eines Tages auslöschen wird. Doch die Bestien der Vergangenheit haben den Plan erkannt und setzen in der Gegenwart an, ihn zu durchkreuzen. Perry Rhodans Freund Icho Tolot sieht sich gezwungen einzugeifen – und wird zurückgeschleudert in eine Zeit des Untergangs? (Verlagsinfo)
_Mein Eindruck:_
In diesem vorletzten LEMURIA-Teil steht der Haluter Icho Tolot im Mittelpunkt. Am Ende des letzten Teils war er durch einen Zeittransmitter gegangen … weil er musste, aus für ihn und uns zeitparadoxisch logischen Gründen.
Hier trifft er auf den Wissenschaftler Levian Paronn, dessen Mitlemurer sich in den letzten Zügen des Kampfes gegen die Bestien, Tolots halutische Vorfahren, befinden. Und auch der bekannte Zeittransmitter spielt eine wichtige Rolle, denn der Haluter will nicht nur dessen Zerstörung verhindern (sonst hätte er ja nicht durch ihn gegangen sein können …), sondern auch Paronn davon abhalten, in die Vorkriegsvergangenheit zu reisen, um die Haluter vernichtend zu schlagen und den Krieg zu verhindern. Dabei pflanzt er ganz nebenbei die Idee mit den Sternenarchen, auf denen die Lemurer zu den Sternen flüchten sollen, bevor die Bestien überhaupt kommen, in Paronns Kopf. Aber die Idee mit der Haluter-Vernichtung ist auch immer noch dort vorhanden, wie wir am Ende des letzten Teils erfahren konnten.
Und so ist dieser Teil der LEMURIA-Reihe geprägt von Tolots Reise durch die Vergangenheit, seinem Aufeinandertreffen mit Paronn (für den es das Erste ist), der Entstehung des Mythos des „Hüters“ und dem Versuch des Haluters, die Bestien davon abzuhalten, den Zeitreisetransmitter zu zerstören.
Das Ganze wird durchweg interessant erzählt und bleibt nicht zuletzt deshalb spannend, weil der Hörer wie auch Tolot nicht weiß, ob sich der Haluter an das hält, von dem er weiß, was bereits passiert ist und deshalb auch wieder passieren muss … müsste … sollte. Wenn er nämlich in der Vergangenheit doch etwas verändern würde, gewollt oder ungewollt, könnte sich eine komplett neue Zukunftsentwicklung anbahnen … nicht nur für Icho Tolot.
|Das Hörerlebnis|
Bevor Josef Tratnik seine laaaaaaaaaangsaaaaaaaame Version des Haluters Icho Tolot gibt, bringt er erstmal den lemurischen Kommandanten Thore Bardon in das Ohr des Hörers. Hörbar erschöpft auf der einen, aber auch aufgeregt erwartungsvoll auf der anderen Seite wird der Lemurer lebendig ins Sci-Fi-Kopfkino geholt, während er einen aussichtslos scheinenden Kampf gegen die Bestien führt.
Auch Levian Paronn wirkt authentisch und voller Tatendrang, wenn der Hörer mit ihm zusammen Hoffnung schöpft, durch den Zeittransmitter alles zum Wohle der Lemurer verändern zu können.
_Der Sprecher:_
Josef Tratnik ist der Sprecher der „klassischen“ |Silber Edtionen|. Er studierte Theaterwissenschaften, Philosophie und Germanistik in Köln und absolvierte er dort eine Schauspielausbildung am Theater „Der Keller“. Neben der Sprechertätigkeit für Hörfunk und Fernsehen, hauptsächlich bei den Sendern DLF, DW und WDR mit Hörspiel-/ und Feature-Produktionen, ist er freischaffender Schauspieler, Synchronsprecher und Sprecher in Köln. (Wikipedia)
_Die Ausstattung:_
Wie vom Verlag gewohnt sind die 8 CDs mit dem eigens für die Hörversion dieses LEMURIA-Teils erstellten Titelbild bedruckt, einzeln in Papphüllen verpackt und in einer stabilen Papp-Klappbox zusammengefasst.
Das vierseitige Booklet enthält die Trackliste der einzelnen CDs mit den Kapitel-Nummern des Buches und den Gesamtspieldauern der Scheiben. Auf der Rückseite gibt es eine Inhaltsgabe zu diesem Teil und ein Bild des kommenden und abschließenden Hörbuchs der Reihe „Die längste Nacht“.
Als Extra gibt es ein entfaltbares Poster in der Größe 36 x 48cm mit dem Cover-Motiv der Box.
_Mein Fazit:_
Im fünften Teil der Reihe erfahren wir, spannend beschrieben und lebendig von Josef Tratnik erzählt, wie es Icho Tolot in der Vergangenheit bei seinen Hilfsbemühungen für die Lemurer ergeht und was Levian Paronn so treibt, um sein Volk vor den Bestien zu retten … wenn möglich mit einem Eingriff in die Vergangenheit mittels des Zeittransmitters. Und am Ende wissen wir dann, ob Icho es schafft, die Zeit-Paradoxa zu umschiffen und wie und warum aus den kriegerischen Bestien im Laufe der Zeit die friedfertig forschenden Haluter vom Schlag Icho Tolots geworden sind. Ganz ohne Cliffhanger diesmal, dennoch ist die Geschichte um Levian Paronn noch nicht zu Ende erzählt. Einen Teil hat die Reihe noch zu bieten.
|8 CDs in Papp-Klappbox, einzeln in Papphüllen verpackt
Spieldauer: 8:23 Stunden
Tracks: 83
Gelesen von Josef Tratnik
ISBN-13: 978-3943393088|
[www.einsamedien.de]http://www.einsamedien.de
[Hörprobe auf der Verlagsseite]https://www.einsamedien.de/index.php?id=16&productID=38611
Auch erhältlich als Download-Version mit ca. 702 MB.
_Perry Rhodan bei |Buchwurm.info|:_
|LEMURIA|:
[„Die Sternenarche“ 769 (Perry Rhodan – Lemuria 1)
[„Der Schläfer der Zeiten“ 871 (Perry Rhodan – Lemuria 2)
[„Exodus der Generationen“ 886 (Perry Rhodan – Lemuria 3)
[„Der erste Unsterbliche“ 949 (Perry Rhodan – Lemuria 4)
[„Die letzten Tage Lemurias“ 1021 (Perry Rhodan – Lemuria 5)
[„Die längste Nacht“ 1137 (Perry Rhodan Lemuria 6)
|LEMURIA|-Hörbücher:
[„Die Sternenarche“ (Perry Rhodan – LEMURIA 1) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6935
[„Der Schläfer der Zeiten (Perry Rhodan – LEMURIA 2) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7093
[„Exodus der Generationen“ (Perry Rhodan – LEMURIA 3) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7297
[„Der erste Unsterbliche“ (Perry Rhodan – LEMURIA 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7506
[„Die letzten Tage Lemurias“ (Perry Rhodan – LEMURIA 5) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7739
|Silber Edition|-Downloadversion:
[„Konzil der Sieben“ (Perry Rhodan – Silber Edition 74, Teil 1 von 4)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6560
[„Konzil der Sieben“ (Perry Rhodan – Silber Edition 74, Teil 2 von 4)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6614
[„Konzil der Sieben“ (Perry Rhodan – Silber Edition 74, Teil 3 von 4)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6666
[„Konzil der Sieben“ (Perry Rhodan – Silber Edition 74, Teil 4 von 4)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6721
[„Die Laren“ (Perry Rhodan – Silber Edition 75, Teil 1 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6775
[„Die Laren“ (Perry Rhodan – Silber Edition 75, Teil 2 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6824
[„Die Laren“ (Perry Rhodan – Silber Edition 75, Teil 3 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6880
[„Die Laren“ (Perry Rhodan – Silber Edition 75, Teil 4 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6916
[„Raumschiff Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 76, Teil 1 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6950
[„Raumschiff Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 76, Teil 2 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6990
[„Raumschiff Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 76, Teil 3 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7027
[„Raumschiff Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 76, Teil 4 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7052
[„Im Mahlstrom der Sterne“ (Perry Rhodan – Silber Edition 77, Teil 1 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7091
[„Im Mahlstrom der Sterne“ (Perry Rhodan – Silber Edition 77, Teil 2 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7108
[„Im Mahlstrom der Sterne“ (Perry Rhodan – Silber Edition 77, Teil 3 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7142
[„Im Mahlstrom der Sterne“ (Perry Rhodan – Silber Edition 77, Teil 4 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7196
[„Suche nach der Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 78, Teil 1 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7270
[„Suche nach der Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 78, Teil 2 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7329
[„Suche nach der Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 78, Teil 3 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7377
[„Suche nach der Erde“ (Perry Rhodan – Silber Edition 78, Teil 4 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7425
[„Spur des Molkex“ (Perry Rhodan – Silber Edition 79, Teil 1 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7486
[„Spur des Molkex“ (Perry Rhodan – Silber Edition 79, Teil 2 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7539
[„Spur des Molkex“ (Perry Rhodan – Silber Edition 79, Teil 3 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7588
[„Spur des Molkex“ (Perry Rhodan – Silber Edition 79, Teil 4 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7622
[„Menschheit am Scheideweg“ (Perry Rhodan – Silber Edition 80, Teil 1 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7685
[„Menschheit am Scheideweg“ (Perry Rhodan – Silber Edition 80, Teil 2 von 4) (Lesung)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7712
Angst und Schrecken gehen um auf der kleinen Insel St. Kilda: Knochenfinger krallen sich in die Reling des Fischerbootes und das Skelett holt sich einen neuen Untertan. Auch in London hinterlassen die Skelette ihre blutige Spur. John Sinclair, Spezialist des Yard in Sachen Geister und Dämonen, zieht in den Kampf gegen die knöchernen Untoten. Doch erst auf der kleinen Insel Coony Island steht er dem Bösen gegenüber … und befindet sich plötzlich in einer fast ausweglosen Situation. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Dieses CLASSICS-Gruselabenteuer ist die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 74, der erstmalig im Jahr 1975 an den Kiosken unter dem Serientitel „Gespenster-Krimi“ zu kaufen war. Somit springt diese CLASSIC-Edition im Vergleich zum Vorgänger knapp 100 Heftromane zurück.
Vorwärts gehts allerdings auch hier in Sachen „Veränderungen“. Den Wechsel des Teams hat der Fan ja bereits in der Folge 71 der regulären „Sinclair“-Hörspielserie vernehmen dürfen und bei den CLASSICS setzt sich dieser Trend fort. Hier wurde nicht nur der Erzähler durch Alexandrea Lange-Baehr ersetzt, sondern auch der Titelheld John Sinclair selbst. Dietmar Wunder spricht ihn jetzt … aber laut Ankündigung nur in der CLASSICS-Version. Das tut er auch wirklich gut, auch wenn er mir als Höbuchsprecher wesentlich besser gefällt … denn in den Dialogszenen klingt er mir ein wenig zu steif und abgelesen. Aber da nimmt er sich nichts mit dem alten Sinclair-Sprecher Frank Glaubrecht, der mich auch nie wirklich komplett überzeugen konnte.
Die samtig rauchige Stimme und die Sprachmelodie der Erzählerin zwischen den Zähnen hindurch, die herrlich zu verruchten Liebesromanen, aber leider nicht zu einem Horror-Hörspiel passen, nimmt uns gleich mit auf die Insel, um die es hier geht. Zum Glück erzählt sie nicht so viel und die Effektschmiede zeigen, was sie können. Schnell entsteht ein stürmisches und sehr lebendiges Horrorszenario auf See im Kopf des Hörers. Dann gibt die Titelmusik ihr Crossover zwischen Gabriel Burns und Kinderhörspiel-Pop zum Besten.
Die mit Abstand beste Sprecherleistung des Ensembles dieser Folge bietet Simone Brahmann, die glaubwürdig die gesamte Palette der Gefühle von Mary Cassidy auf die Kopfkinoleinwand projiziert. Auch Tim Kreuer als irrer Patrick McIntosh klingt authentisch.
Auch wenn man annehmen könnte, dass es bei einem Hörspiel, in dem Skelette die Hauptgegner sind, blutloser zugeht, ist dem nicht so. Im Gegenteil werden alle „Metzelszenen“ entweder sehr detailliert beschrieben oder aber zusätzlich mit sehr plastisch wirkenden Effekten untermalt.
Spannungstechnisch hat diese Folge allerdings nicht wirklich viel zu bieten und gehört zu einer der langweiligeren Geschichten, die John Sinclair zu erzählen hat. Dennoch ist die Hörspielaufarbeitung des Stoffes um Einiges interessanter als der zugrunde liegende Heftroman.
Nachdem man sich mit John dem Endgegner gestellt hat, wird sich der Sinclair-Hörspiel-Fan denken: „Tja, waren halt mal Skelette … na ja … wann kommt noch mal die nächste Folge?“ Dennoch ist dies keine schlechte Folge, aber der Fan hat halt schon eine Menge Stoff, mit dem er die Story vergleichen kann.
Die Sprecher und ihre Rollen:
John Sinclair – Dietmar Wunder
Erzählerin – Alexandra Lange-Baehr
Michnael Douglas – Volker Brand
Gerald Coony – Hans Teuscher
Inspector Bulmer – Joürgen Holdorf
Sir James Powell – Karlheinz Tafel
Patrick McIntosh – Tim Kreuer
Mary Cassidy – Simone Brahmann
Paul Cassidy – Frank Felicetti
Clint McIntosh – Johannes Steck
Sir Cunningham – Bernd Rumpf
sowie, Romanus Fuhrmann, Thimas Nicolai, Sven Plate, Michael Wiesner, Robert Missler, Marco Göllner, Frank Gustavus, Julia Fölster, Alexandra Rieß, Hohannes Semm und Nils Wulkop
Technik-Credits:
Hörspielskript: Michael Koglin
Regie: Dennis Ehrhardt
Sounddesign, Schnitt und Mischung: ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer
Gitarren im John-Sinclair-Theme: Jan Frederik
Produktion: Marc Sieper (Lübbe Audio)
Die Ausstattung:
Die CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt, das mit neuen gruseligen Skelettschädeln bedruckt wurde, anstatt das alte „Gespenster-Krimi“-Cover zu übernehmen, enthält eine Aufstellung nebst Cover der bereits veröffentlichten CLASSICS-Folgen sowie der kommenden Folge „Der Blutgraf“. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.
Mein Fazit:
Skelette, die mehr Blut verspritzen, als man denken könnte kämpfen gegen einen neuen Sinclair-Sprecher, der einen guten Job macht. Trotz wirklich guter Horror-Kopfkino-Effekte vermag diese Folge den Fan nicht so recht zu packen, weil die Story einfach nicht interessant genug ist. Da hat John schon fesselndere Kämpfe gegen namhaftere Gegner ausgetragen.
1 Audio-CD
Spieldauer: 62 Min.
Tracks: 11
ISBN-13: 978-3-7857-4376-8 www.luebbe-audio.de
Viele weitere Rezensionen rund um den beliebten Geisterjäger John Sinclair findet ihr in unserer Datenbank.
01 [„Der rote Nebel“ (2002)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7705
02 [„Planet der Seelenlosen“ (2003)]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7707
_03 Der verbotene Stern“ (2003)_
04 „Im Land der grünen Sonne“ (2004)
05 „Verloren in der Unendlichkeit“ (2006)
06 „Im Bann der glühenden Augen“ (2006)
07 „Der dritte Mond“ (2008)
08 „Das Rätsel der sieben Säulen“ (2008)
09 „Die Zeitfalle“ (2009)
_Zur Story_
Der Planet Lightfire ist ein Paradies und überaus geeignet von der Menschheit kolonisiert zu werden, deren Heimatplanet Terra immer mehr unter Überbevölkerung und Ressourcenknappheit zu leiden hat. Dank Professor Commons Dimensionsbrecher auf der Mondbasis Delta 4 sind auch schon die ersten Siedlungen dort entstanden. Sein vierzehnjähriger Sohn Ralph hat schon mehrere Exkursionen mit dem Dimensionsbrecher hinter sich gebracht, was ihm sein gleichaltriger Freund George Croden bislang stets etwas neidete – nun darf George erstmalig zusammen mit ihm und Commander Randy Perkins eine Art Abenteuerurlaub auf dem fremden Planeten verbringen. Gleich nach ihrer Ankunft werden die drei zunächst von einem uralten Kampfroboter angegriffen, was vergleichsweise glimpflich abgeht. Kurz darauf beginnt George, rapide zu altern. Die Siedler, welche sie entdecken, sind dem unerklärlichen Effekt ebenfalls unterworfen und nur wenig später erwischt es auch noch Ralph.
Commander Perkins organisiert eine Evakuierung der Siedlungen. Hier hat wohl jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht und den Planeten zu voreilig als geeignet deklariert. Zurück in der Mondbasis stehen die Ärzte vor einem Rätsel, sie können den Alterungsprozess der Betroffenen lediglich ein wenig verlangsamen, aber ihn nicht stoppen oder gar umkehren. Weitere Recherchen ergeben, dass Lightfire ist ein heiliger Planet des haushoch überlegenen Copaner-Volkes ist. Allein schon das Eindringen in seine Atmosphäre gilt bei diesen als tödliche Beleidigung und wird mit der Auslöschung des gesamten Volkes der Frevler bestraft. Damit diese die Koordinaten der Erde nicht in die Hände bekommen, müssen alle Hinweise auf die galaktische Position Terras getilgt werden. Der Wächter des Planeten ist den Erdlingen aber bereits auf der Spur und nur seine Neugier den Terranern gegenüber verschafft diesen ein wenig Zeit. Und die wird immer knapper, denn eine riesige Flotte copanischer Pilger befindet sich im Anflug.
_Eindrücke_
Anders als seine beiden Vorgänger, hat „Der verbotene Stern“ keine in sich abgeschlossene Geschichte zu erzählen, sondern bildet den Auftakt zu dem, was als „Copaner-Zyklus“ in die Annalen der (Jugend-)Serie einging. Dieser umfasst insgesamt vier Bände, welche selbstverständlich in der Folge auch von MARITIM ab 2003 nach und nach vertont wurden. Es ist nicht nur der Vollständigkeit halber also höchst ratsam, sich auch die anderen drei („Im Land der grünen Sonne“, „Verloren in der Unendlichkeit“ sowie „Im Bann der glühenden Augen“) zu Gemüte zu führen, die den Faden rund um das copanische Imperium weiter spinnen. Ein diesbezüglich fester Ankerpunkt zu den bereits etablierten Figuren, ist in diesem Zyklus ist der copanische Priester/Wächter Arentes, der allerdings – entgegen der Buchfassung – bereits von Anfang an schon (zu) sehr menschenfreundlich ausgestaltet wurde.
Frank Straass als Arentes‘ Stimme will auch nicht so recht überzeugen, sie wirkt zu dünn, glatt und irgendwie abgelesen. Etwas Soundengineering (Vocoder, Hall oder etwas in dieser Art) hätte dort bestimmt gut getan, allein um seine außerirdische Herkunft zu unterstreichen. Damit befindet er sich aber in „guter“ Gesellschaft, denn auch für Michael Pans Part („Camiel“) wäre Gleiches zu sagen – er klingt viel zu sehr nach Mr. Data, dem Androiden der „Next Generation“-Enterprise. Dem Buch nach hat er eine „dunkle, angenehm modulierte Stimme“ (vgl. „Planet der Seelenlosen“, 1979 / Franz Schneider Verlag). Mal abgesehen davon, dass die ständigen Wortgefechte zwischen ihm und Major Peter Hoffmann (sprecherischer Lichtblick: Nicolas Böll – u. a. die deutsche Stimme von Joaqin Phoenix), in der Menge und der Ausgestaltung/Betonung zuweilen nervig werden, wogegen sie in der Vorlage als Running Gag einen feinen, trockenen Humor transportieren. Hier wirkt das viel zu aufgesetzt.
Sehr zurückhaltend dagegen Ernst Meincke (u. a. Patrick „Jean-Luc Picard“ Steward), der als Randy Perkins etwas untergeht, unter anderem da seine bedächtige Sprechweise für den hemdsärmeligen, aktiven Commander ein wenig zu verhalten – um nicht zu sagen: langsam – daherkommt. Vielleicht täuscht der Eindruck aber auch nur für jemanden, der mit den „Perkins“-Hörspielen von EUROPA aufwuchs, bei welchen Horst Stark einen weitaus forscheren Ton für die Figur anschlug. Was allerdings kein solch subjektiver Eindruck ist, betrifft die in dieser Folge eher bescheidene Soundkulisse. Vieles wird verbal erklärt, als das man es wirklich hören könnte und so manches (Hintergrund-)Geräusch sowie einige Dialoge klingen unglaubwürdig – zum Beispiel die wie durch Funk verrauschte Kommunikation (warum?) der Protagonisten im Inneren des Gleiters. Dass das auch durchaus besser geht, hat man bei MARITIM in den vorhergehenden beiden Folgen bereits bewiesen. Die Atmosphäre leidet diesmal nicht unbeträchtlich.
_Sprecher und Figuren_
Jürgen Neumann (Erzähler), Ernst Meincke (Commander Randy Perkins), Nicolas Böll (Major Peter Hoffmann), Wolfgang Bahro (Ralph Common), Thomas Kästner (Oberst G. Camiel Jason), Karin Eckholt (Cindy Common), Rolf Jülich (Professor Arthur Common), Sascha Draeger (George Croden), Michael Pan (Camiel der Roboter), Claus Wilcke (Dr. John Lightfire), Reent Reins (Brody Croden), Frank Straass (Arentes), Peer Augustinski (Symbiont)
_Fazit_
Folge 3 kann seinen beiden Vorgängern nicht ganz das Wasser reichen. Die Kürzungen gegenüber der Vorlage sind dabei nicht einmal ganz so schlimm, wiewohl dadurch schon einiges an interessanten (und im späteren Verlauf des Zyklus wichtigen) Details verloren geht. Dabei ist das Hörspiel mit knapp 80 Minuten schon recht umfangreich und bewegt sich ziemlich nah am Original. Leider gilt das weder für die Figuren noch für das Flair der Vorlage. Vieles wirkt zu sehr gekünstelt, konstruiert und rasch zusammengedengelt, was in der Summe der Glaubwürdigkeit abträglicher ist, als es dem Hörspiel gut tut. Dennoch kann sich „Der verbotene Stern“ im stabilen Mittelfeld halten und der altgediente Fan ist froh, dass die ollen Schmöker noch einmal zu Ehren kommen. Es sei aber jedem Interessierten dringend angeraten sich eben diese zu besorgen oder – wenn (noch) vorhanden – zur Gedächtnisauffrischung erneut aus dem Regal zu fischen.
|Hörspiel mit einer Laufzeit von ca. 78 Minuten
Nach der „Commander Perkins“-Reihe von H. G. Francis
Erstveröffentlichung: Franz Schneider Verlag, 1980
Erhältlich als:
CD (Maritim 2003)
Download – Ungekürztes Audiobook (Audible 2005 / 72,5 MB – AAX-Format)|
Direktlink zu Audible: [„Das Sternentor 3 – Der verbotene Stern“]http://www.audible.de/pd/B004UVB62G?ref__=sr__1__1
[Maritim Hörspiele]http://www.maritim-produktionen.de
Noch gar nicht so lange her, da übersprang auch die |EUROPA|-Hörspielserie die 150er Marke, welche die Bücher aus dem |KOSMOS|-Verlag schon lange gerissen haben. Doch bekanntlich hecheln die Hörspieladaptionen den Romanvorlagen – fast schon traditionell – ohnehin ein gutes Stück hinterher. Derzeit beträgt die Lücke etwas mehr als zwei Jahre. Marco Sonnleitners „Schwarze Sonne“ debütierte Ende 2009 in gedruckter Form und wurde Anfang 2012 nun auch als Fall Nummer 151 auf die, wie immer bereits gespannt wartende, zumeist treue Hörerschaft losgelassen.
_Zur Story_
Bobs künstlerische Ader hat ihn in den Mal-Workshop von Mr Seinfeld geführt, aus welchem der hünenhafte, schwarzhäutige Denzel Hopkins quasi vom Fleck weg verhaftet wird. Der überaus talentierte Denzel soll ein teures „Mendelstein“-Gemälde aus einer nahen Kunstgalerie entwendet haben. Zumindest hat man das gute Stück bei ihm zu Hause gefunden. Seine Tochter Goldie bittet die drei Fragezeichen verzweifelt um Hilfe, denn sie ist von der Unschuld ihres Vaters (natürlich) absolut überzeugt – und auch Bob ist sich sicher, dass der inzwischen in U-Haft befindliche Denzel nichts mit dem Diebstahl zu tun hat. Wobei allerdings die Indizien stark gegen ihn sprechen, mal abgesehen davon, dass er als beschuldigter Schwarzer ohnehin einen schweren Stand hat. Doch welche Verbindung besteht zwischen ihm und dem berühmten Maler, der bereits vor über 40 Jahren starb? Immer wieder taucht das Motiv der „Schwarze Sonne“ bei den Ermittlungen auf. Nicht ungefährliche Anschläge verdeutlichen, dass es jemand Wissendem sehr ernst sein muss, dass das Geheimnis weiterhin ein solches bleibt.
_Eindrücke_
Kunst als Treibsatz für einen Drei-???-Fall hatten wir im Laufe der Serie ja schon häufiger, allerdings nicht in Kombination mit einem latenten Rassismusthema. Der Serien-Klassiker „… und der Doppelgänger“ dürfte das letzte Mal gewesen sein, als man sich damit eingehender auseinandersetzte. Damals aber noch in Anspielung auf das Gott sei Dank längst abgelöste Apartheit-Regime in Südafrika. Es ist allerdings bemerkenswert, dass grundsätzlich so wenig Figuren aus dem ???-Universum dunkler Hautfarbe sind, obwohl die Serie ja in Kalifornien spielt, wo Afro-Amerikaner doch zum normalen Gesellschaftsbild zählen. Das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass die Serie seit Mitte der Neunziger fest in deutscher Hand ist – und natürlich an der Zielgruppe. Löblich, dass Marco Sonnleitner auch die Problematik Schwarz/Weiß einmal aufgreift und pädagogisch wie storytechnisch gut verpackt, ohne gleich die große Moralkeule zu schwingen.
Nicht weniger schlecht ist André Minningers Umsetzung ins Hörspiel, ganz im Gegenteil. Dank Straffung durch Weglassung einiger eher bremsenden – und prinzipiell unnötigen – Nebenhandlungen, erscheint das Hörspiel sogar um einiges flotter, als die Vorlage. Heikedine Körting hat ihr Scherflein selbstverständlich auch wieder dazu beigetragen und aus dem Regiestuhl heraus alle(s) im Griff gehabt. Patzer sind bis dato keine aufgefallen. Gewohnt professionell produziert erreicht die Geschichte dann auch das Ohr. Die Geräuschkulisse ist, wie man lobenderweise in letzter Zeit durchweg vermerken darf, stimmig und nicht nur das aufeinander eingespielte Team absolviert die Aufgabe souverän. Bis in die zahlreichen Nebenrollen hinein findet man schließlich gestandene Sprecher, wie etwa Jürgen Thormann (gelegentlich Synchronstimme von Sir Ian McKellen u. a.). Besonders passend und launisch umgesetzt ist hier jedoch die Figur des Mr Brooks (Martin May), der eine wunderschön tuntige Darbietung des schrägen Galeristen hinlegt.
_Die Produktion_
Buch und Effekte: André Minninger
Redaktion und Geräusche: Wanda Osten
Regie und Produktion: Heikedine Körting
Musik: Hagitte & Bertling (STIL), Morgenstern, George, Conrad
|Sprecher und Figuren|
Oliver Rohrbeck (Justus Jonas), Jens Wawrczeck (Peter Shaw), Andreas Fröhlich (Bob Andrews), Thomas Fritsch (Erzähler), Wolf Frass (Laurence Seinfeld), Tilo Schmitz (Denzel Hopkins), Madeleine Weingarten (Goldie Hopkins), Wanja Mues (Neil Rockwell), Holger Mahlich (Inspector Cotta), Regina Lemnitz (Mrs Summer Hopkins), Martin May (Brooks), Stefan Schwartz (Mr Elroy Follister), Hanna Reisch (Martha), Gregor Reisch (Dillon), Woody Mues (Wayne), Gosta Liptow (Gefängniswärter), Klaus Dittmann (Wirt), Jürgen Thormann (Greis), Monty Arnold (Beamter), Harald Dietl (Taxifahrer)
_Fazit_
Ob die Bücher neuerdings speziell darauf ausgerichtet werden, dass ihnen die fürs Hörspiel nötigen Kürzungen nichts anhaben können? Man ist manchmal geneigt, das zu glauben, denn schon wieder haben wir hier eins, welchem in der zusammengestrichenen Hörspielfassung nicht nur nicht die Luft ausgeht, es läuft sogar glatter als das literarische Original. Es ist nicht das Erste in letzter Zeit, bei dem dieser kuriose Effekt zutage tritt. Wie dem auch sei: „Schwarze Sonne“ ist eine gelungene Umsetzung einer gelungenen Story. Einziger Wermutstropfen ist, dass das Publikum sich die Lösung nicht wirklich selbst erarbeiten kann, allerdings können aufmerksame Naturen – und welcher ???-Fan wäre das nicht? – durch genaues Hinhören doch zumindest Lunte riechen. Alle anderen müssen bis zu Justus‘ üblichen Finalschlag ausharren. Daumen hoch.
|Audio-CD mit einer Laufzeit von ca. 65 Minuten
Erzählt von Marco Sonnleitner nach Figuren von Robert Arthur
EAN: 88697923212
EUROPA/Sony Music Entertainment, Januar 2012|
[www.natuerlichvoneuropa.de]http://www.natuerlichvoneuropa.de
Mehr als 90 weitere Rezensionen zu den „Drei ???“ findet ihr in unserer [Datenbank]http://buchwurm.info/book .
Als Gaby entdeckt, dass ihre Mitschülerin Celine heimlich bei einem Casting für die neue Action-Show „Try Hard – Kids ohne Gnade“ mitmacht, wittern TKKG sofort, dass hier etwas faul ist. Um hinter das Geheimnis der Show zu kommen, bewirbt sich auch Tim als Teilnehmer. Doch schon die erste Aufgabe ist mehr als heikel: Die Casting-Teilnehmer sollen nachts in die Lagerhalle eines Outdoor – Ausrüsters einsteigen und bestimmte Gegenstände stehlen! TKKG ermitteln und kommen einem fiesen Betrug auf die Spur … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Das Erscheinen dieser Folge wird von einem traurigen Ereignis überschattet. „Verbrechen im Rampenlicht“ wird wohl die letzte Folge mit Edgar Bessen als Komissar Glockner sein, falls nicht bereits weitere Abenteuer der Junior-Detektive vorproduziert wurden. Der Schauspieler, der seit 1984 Gabys Papa gesprochen hat, verstarb am 02.02.2012.
In dieser Folge wird der Straftatbestand des Einbruchdiebstahls mal mit einem anderen Ansatz verfolgt. Diesmal stehlen nicht die anderen und werden am Ende von TKKG zur Strecke gebracht, in dieser Folge sind die vier selbst beteiligt. Wobei es sich hier eher um eine „Solo für Tim“-Folge handelt, denn der athletische Einbruchsteil wird von ihm allein absolviert.
Doku- und Reality-Shows sind sehr beliebt und so dreht sich „Verbrecken im Rampenlicht“ ganz um dieses Thema … oder auch nicht. Denn die Produzenten der Show nutzen ahnungslose und (in meinen Augen ein wenig zu) naive Jugendliche aus, um ihre kriminellen Machenschaften in die Tat umzusetzen.
Die gesamte Folge ist durchweg spannend und hat keine Längen. Dass es nicht nur um den einen Einbruch geht, der schon auf dem Klappentext erwähnt wird, ist prima und sorgt für eine knappe Stunde spannende Unterhaltung. Denn, auch wenn nur TKKG und der Hörer von Anfang an den vollen Durchblick haben … oder das zumindest glauben … so gibts gegen Ende noch eine interessante Wendung, bei der auch aufgeklärt wird, warum die beiden Casting-Leute „Tina“ und „Gerd“ nicht in der Sprecherliste dieser Folge auftauchen.
Unrealistisch hingegen fand ich, dass das Lagerhaus des Outdoor-Ausrüsters keine Alarmanlage hat … und … als die Polizei dann mit Martinshorn ankommt, Tim noch in aller Ruhe seine Flucht aus den Räumen planen, vorbereiten und schließlich auch unbehelligt durchführen kann.
Dennoch ist dies eine der besseren Folgen von „TKKG“, nicht zuletzt, weil die gesamte Sprechermannschaft eine lebendig und authentisch gute Leistung bietet.
Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler: Wolfgang Kaven
Tim: Sascha Draeger
Karl: Niki Nowotny
Klößchen: Manou Lubowski
Gaby: Rhea Harder
Celine: Julia Fölster
Max: Jannik Schümann
Ricky: Linda Fölster
Michael: Anton Sprick
Babette: Aleyna Tekin
Natalie: Manuela Bäcker
Lars Öckeltorf: Leonhard Mahlich
Jessica Jensen: Gabriele Libbach
Scarlett: Undine Ullmer
Uwe: Joachim Kappl
Manni: Patrick Bach
Hotte: Frank Meyer-Brockmann
Haushälterin: Anja Topf
Kommissar Glockner: Edgar Bessen
Ettel: André Minninger
und Oskar, der schwarz-weiße Cockerspaniel
Trackliste:
1. TRY HARD – Kids ohne Gnade!
2. In letzter Sekunde
3. Nützliche Beziehungen
4. Carsten beim Casting
5. Nichts Konkretes
6. Einbruch mit Hindernissen
7. Ein kreatives Team
8. Da waren es nur noch drei!
9. Eine Brille für den Häuptling
10. Kleinholz
11. Einbruch hoch drei
12. Gefährlicher Showdown
13. Showkolade
Technik-Credits:
Buch: Bernd Adelholzer nach Motiven von Stefan Wolf
Hörspielbearbeitung und Effekte: André Minninger
Redaktion und Geräusche: Wanda Osten
Produktion und Regie: Heikedine Körting
„TKKG – Die Profis in spe“: Bonda / Büscher
Cover Illustration: Comicon S.L. – nach Artwork-Vorlagen von Reiner Stolte Rahmendesign: KB&B
Gestaltung: Atelier Schoedsack
Die Ausstattung:
Die Hörspiel-CD steckt in einem Jewel-Case und sind in „TKKG-Blau“ bedruckt. Das Booklet-Faltblatt, das in der gleichen Farbe daherkommt, enthält eine Aufstellung der bereits veröffentlichten Folgen, die Sprecher und ihre Rollen sowie die Technik-Credits.
Mein Fazit:
Eine „Solo für Tim“-Folge, bei der der sportliche Junior-Detektiv wissentlich Verbrechern hilft. Eine spannende Hintergrundgeschichte um eine Reality-Doku-Show und ein interessanter Twist am Ende sorgen für eine Stunde bester Unterhaltung.
1 Audio-CD mit 57 Minuten Spieldauer Vom Verlag empfohlen ab 6 Jahren EAN: 0886919066326
www.natuerlichvoneuropa.de
www.tkkg.de
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