Der Schauspieler Rufus Beck gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Hörbuchsprechern Deutschlands. In dieser Hörbuch-Box liest er die berühmten Jugend-Klassiker von Jules Verne, „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, „Robur der Sieger“ und „In 80 Tagen um die Welt“. Kein anderer Autor versteht es, Wissenschaft und Abenteuer auf so spannende Weise zu kombinieren. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diese drei Lesungen zusammen als „große Jules-Verne-Box“ zu bezeichnen, halte ich für ein wenig überzogen … außer sie misst 2m x 2m … was sie gottlob nicht tut. Hat der Autor doch über 100 Geschichten geschrieben und hier werden davon gerade mal drei erzählt, wovon zwei der breiten Masse bekannt sein dürften und die Abenteuer des Erfinders Robur eher nur den Verne-Fans geläufig sind. Wobei mir da gleich ein weiterer Kritikpunkt einfällt … Wieso hat der Verlag bei dieser „großen Jules-Verne-Box“ denn das zweite Robur-Abenteuer, „Der Herr der Welt“, nicht auch vertont? Aber, fürs Erste genug gemeckert, denn ich finds eigentlich prima, dass hier nicht nur die immer gleichen „Standards“ vertreten sind, sondern auch eine Story, die eben nicht jeder kennt.
Ein Toter im Wildpark Sevenoaks! Bill Conolly gibt den Tipp eines Informanten an seinen Freund, den Geisterjäger John Sinclair, weiter. Gleichzeitig findet der Totengräber Jason Price nicht weit entfernt seine Tochter Marion auf dem Friedhof – wie sie vor dem Grab des Scharfrichters Edward Jeffries kniet. Was hat Marion vor? Wie hängen die Ereignisse zusammen? Und wohin ist Bill Conolly auf einmal verschwunden? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 252 gemacht, der erstmalig am 1. Mai 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Und wenn man sich den Klappentext so ansieht, scheints diesmal nicht um Geister und Dämonen zu gehen … vielleicht um eine Grabschändung … oder Zombies? Fast … ein Ghoul scheint auf dem Friedhof sein Unwesen zu treiben und seinen Hunger zu stillen.
Dorian Hunter erwacht in einem dunklen Zimmer. Ihm gegenüber sitzt ein Mann. Kiwibin. Er schenkt dem Dämonen-Killer eine Postkarte, auf der ein entsetzliches Monster und eine wunderschöne Frau zu sehen sind. Genau nach diesem Bild hatte Dorian vor Jahren in Moskau und Kiew gesucht … Kurz darauf findet sich Hunter im meterhohen Schnee des Bergdorfes Novornaja wieder. Was plant Kiwibin? Wer ist die Frau auf dem Bild? Dorian bleibt nicht viel Zeit, Antworten zu finden – denn der Wijsch hat seine Fährte bereits aufgenommen … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Entschuldigung, wenn ich kurz lachen musste … „Mit einem Wi(j)sch ist alles weg!“ hat sich förmlich aufgedrängt bei dem Namen. Apropos „Name“, wieso hat der Verlag denn den ursprünglichen Titel der DÄMONENKILLER-Romanvorlage Nummer 29, „Das Monster und die Schöne“, verändert? Dieser Roman stammt auch nicht vom hier genannten Ernst Vlcek, sondern von Neal Davenport, der eigentlich Kurt Luif hieß. Oder ist dies gar nicht die Umsetzung des Davenport-Romans? Fragen über Fragen und das schon vor der ersten Hörminute. Apropos „Hören“ … wie ist denn nun das Hörspiel?
Nach seiner langen Odyssee in der fernen Galaxis M 87 ist Perry Rhodan in die heimatliche Milchstraße zurückgekehrt. Dort wird ein neuer entscheidender Großangriff der Zweitkonditionierten erwartet, deren Raumschiffe, die Dolans, nahezu unzerstörbar sind. Doch als es zu diesem Angriff kommt, rettet eine bislang unbekannte Waffe das Solsystem vor dem Untergang … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Hab ich was verpasst? Ich dachte Perry wäre noch in der Galaxis M87 und wir würden hier erfahren, ob er auch irgendwann mal wieder in der Milchstraße auftaucht. Vorzugsweise im Sol-System. Na ja … das erfahren wir auch … im Prolog … im Schnelldurchlauf. Da ist den Autoren entweder nicht genug Stoff geblieben oder die vier Romane, die zwischen diesem Sammelband und dem Letzten lagen, waren nicht spannend genug, um sie hier auszubreiten. Wie dem auch sei … ich finds gut, dass nicht nur die Handlungskamera umblendet, sondern Perry gleich mitgebracht hat. Auch bei uns zu Hause gibts noch genug zu tun. Zum Beispiel wäre es super, eine Waffe gegen die Zweitkonditionierten, also die Zeitpolizei, in der Hand zu haben. Und die zu besorgen, das will Rhodan in dieser SILBER EDITION schaffen.
Dazu fliegen wir zur Heimatwelt der Haluter, die praktischerweise „Halut“ heißt und erleben mit Perry und seinem Außenteam eine Expedition im INDIANA-JONES-Stil … mit Fallen und so. Die anschließende Geschichtsstunde war dann für mich eher eine Bestrafung als eine Belohnung, mich interessieren immer mehr die aktuellen Geschehnisse, mit der Vergangenheit kann ich nicht so viel anfangen.
Perry Rhodan gründet im Jahr 3588 die Kosmische Hanse und führt die Neue Galaktische Zeitrechnung ein – eine Epoche des Friedens folgt. Zum ersten Mal seit Jahrtausenden arbeiten die Völker der Milchstraße zusammen. Nicht nur die Menschen glauben an Rhodans Vision, sondern ebenso zahlreiche andere Intelligenzwesen der Sterneninsel. Doch längst plant die negative Superintelligenz Seth-Apophis einen Schlag gegen die Superintelligenz ES und die Menschen. Anfangs des fünften Jahrhunderts Neuer Galaktischer Zeitrechnung droht ein Krieg der Geistesmächte, in den mehrere Galaxien verwickelt werden können. Perry Rhodan sucht nach Verbündeten und hofft auf die geheimnisvollen Porleyter. Dieses Volk kämpfte vor Äonen für die Mächte der Ordnung; seine Angehörigen müssten ideale Freunde der Menschheit sein. Doch nachdem der Kontakt hergestellt ist, wenden sich die Porleyter gegen die Terraner. Ihrer uralten Technik haben die Menschen nichts entgegen zu setzen … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Mental fremdgesteuert begeben wir uns in diese neue SILBER-Lesung, denn irgendwie wird hier jedem offenbar ein fremder Wille aufgezwungen. Entsprechend seltsam sind auch die Handlungen, der uns bekannten Terraner und Arkoniden, die daraus resultieren. Perry steht im Bann und Atlan, der über 400 Jahre weg war, ist auch nicht mehr Herr seiner selbst. Druck übt übrigens die aus Spoodie-Schlacke entstandene GESIL aus, die zweite Inkarnation Vishnas … muss man sich nicht unbedingt alles merken, einfach zur Kenntnis nehmen. Die „Dame“ sorgt hier für einigen Wirbel. Gut, dass wir da noch unseren pelzigen Freund Gucky haben, dem so einiges nicht geheuer erscheint.
Als der Astronaut Perry Rhodan im Juni 2036 zum Mond aufbricht, ahnt er nicht, dass sein Flug die Geschicke der Menschheit in neue Bahnen lenken wird. Rhodan stößt auf ein Raumschiff der technisch weit überlegenen Arkoniden. Es gelingt ihm, die Freundschaft der Gestrandeten zu gewinnen – und schließlich die Menschheit in einem einzigen, freiheitlichen Staat zu einen: der Terranischen Union. Perry Rhodan hat das Tor zu den Sternen geöffnet. Doch die neuen Möglichkeiten bergen zusätzliche Gefahren: Als er erfährt, dass die Position der Erde im Epetran-Archiv auf Arkon gespeichert ist, bricht er unverzüglich auf. Er muss die Koordinaten löschen, bevor sie in die falschen Hände geraten und die Macht des Großen Imperiums die Erde zerschmettert. Rhodan findet schließlich die Lösung. Doch dafür muss er sich in die Hand seines Erzfeindes begeben – zuletzt bleibt ihm nur die Flucht auf ein mysteriöses Raumschiff. Es nimmt Kurs auf die Elysische Welt … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Neuer Zyklus, neuer Spaß, immer wieder einsteigen, immer wieder dabei sein. Jetzt aber Butter bei die Fische. Lange mussten wir drauf warten, bis uns der Herr Dinger endlich erzählt, was denn auf dieser Elysischen Welt so alles passiert und ob man nich noch was dran ändern kann.
Gemütliche Wintertage auf Sylt, so haben sich „Die drei !!!“ ihren Kurztrip mit Felipe und Miguel el Mago vorgestellt. Doch kaum auf der Insel angekommen, geraten sie in ihren nächsten Fall und zwar einen sehr brenzligen: Brandstiftung. Finden sie den Täter, bevor er noch mehr Schaden anrichtet? Neben der spannenden Detektivarbeit müssen Kim, Franziska und Marie auch immer wieder das Abenteuer „Freundschaft“ bestehen. Es ist nämlich gar nicht so leicht, drei völlig verschiedene Meinungen unter einen Hut zu bringen. „Die drei !!!“ stellen sich der Herausforderung und sind gemeinsam ein unschlagbares Team! (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Brandstiftung im Winter? Gibts auch nicht so oft, oder? Wer treibt sich denn bei der Kälte rum und zündet fremder Leute Eigentum an … und vor allem auf einer Insel, auf der die Ermittlungen und Verdächtigen im Zweifel nicht allzu lang und zahlreich ausfallen dürften. Na dann mal auf nach Sylt zum Petritag. Den gibts übrigens tatsächlich und er wird auf der Insel auch wirklich am 22. Februar gefeiert … mit schulfrei, Tanz und „Schnopgroschen“. Auch das „Biikebrennen“ gibts da am Vorabend … als Osterfeuerersatz sozusagen … obwohls noch lange nicht Ostern ist. Und damit man beides nicht lange neben dem Hören im Internet suchen muss … so es denn interessiert … wird die Erklärung der Begriffe lang und breit von den Sprechern vom Skript abgelesen … was leider in beiden Fällen auch so klingt. Das liegt aber am Skript und nicht an den Sprechern, die versuchen das Beste draus zu machen, dass sie in Lexikonsprache geschriebene Dialoge, die lauter Sylt-Daten abspulen, vorlesen müssen. Die „Friesentorte“ hingegen würde ich mir aber auch schmecken lassen.
Alle Jahre wieder ermitteln Kim, Franzi und Marie in einem neuen Adventsfall! Doch dieses Mal ist ihr detektivischer Spürsinn gleich doppelt gefragt: Es gibt zwei Fälle zu lösen! Ein Unbekannter lässt seinen Feiertagsfrust an der Weihnachtsdekoration in der Innenstadt aus. Zerstückelte Tannenbäume, zerstörter Schaufensterschmuck, die Ladenbesitzer sind ratlos. Zeitgleicht findet ein Casting für eine Eis-Show statt und Kim, Franzi und Marie sind natürlich mit von der Partie. Doch auch hier geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Werden die drei !!! trotz Castingstress die beiden Fälle bis Weihnachten lösen können? (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Der Verlag setzt die Tradition der „Die drei …“-Hörspieladventskalender zur Freude der Fans auch in diesem Jahr fort. Die Leseratten unter ihnen konnten dieses Abenteuer übrigens schon Anfang September erleben. Waren im letzten Jahr noch die „Engel in Gefahr“ ist diesmal die „Eisprinzessin in Not“. Wer das ist und wie sie da am schnellsten wieder rauskommt, das erzählen uns die Autorinnen in 24 drei bis sieben Minuten langen Kapiteln, die der geduldige Fan in täglichen Häppchen bis Heiligabend hören kann … oder aber in einem Rutsch, wie es sicher die meisten tun. Oder aber … beides. Erst alles auf einmal und dann noch mal einzeln, um festzustellen, ob man nicht irgendwo etwas Neues zu hören findet, das beim ersten Durchgang durch die Ohren geflogen ist. Nicht auf die Ohren, aber auf die Nerven könnte dabei dem einen oder der anderen dabei der klassische Ausrufenzeichen-Adventskalender-Jingle gehen, der am Ende jedes Tracks zu hören ist.
Eigentlich wollten die Fünf Freunde den sonnigen Ostersonntag am Strand verbringen. Doch dann entdeckt Timmy unter einem Holunderbusch im Garten eine verletzte Taube, die ein kleines Metallröhrchen am Fuß trägt. Eine Brieftaube? Aber warum steht keine Botschaft auf dem Zettel, der in dem Röhrchen steckt? Mit detektivischem Gespür lüften die Fünf Freunde das Geheimnis der Brieftaube und geraten dabei selbst in große Gefahr. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ferien? Check! Welche? Ostern! Ach …! Damit hätten wir die Formalitäten jeder Anfangsminute jeder Fünf-Freunde-Folge geklärt und können uns aufs Wesentliche konzentrieren … aufs Anbaden … im April … aber erstmal Eier suchen im Garten und vorher bei den allerjüngsten Zuhörern noch schnell den Mythos vom Osterhasen zunichte gemacht.
Anschließend finden wir zusammen mit den Jungs, Mädels und Hund die Taube aus dem Klappentext und erfahren, wer heutzutage noch Brieftauben verwendet. Aber nur um eine entflogene Taube gehts hier gar nicht, denn es sind auch noch ein Mädchen und ein älterer Mann verschwunden. Wie das alles miteinander zusammenhängt, das erklärt sich den etwas reiferen Hörern schnell und den jüngeren spätestens dann, wenn wir Bekanntschaft mit einer extrem unsympathischen Dame macht, die sich um eben diesen älteren Herren hätte kümmern sollen.
Auf Shark Island, einer kleinen Insel vor der Küste Kaliforniens, soll ein Piratenfilm gedreht werden. Die drei ??? Kids sind mit dabei, doch plötzlich ist Peters Vater verschwunden. Sofort machen sich Justus, Peter und Bob auf die Suche nach ihm und entdecken dabei einen unterirdischen Gang, der sie in ungeahnte Tiefen des Meeres und in eine verkehrte Welt führt. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Bei dem Klappentext musste ich sofort an den Titelsong der FÜNF FREUNDE denken: „… Burg und Höhle und manchen unterirdischen Gang … *Gitarrensolo*“ und dann direkt an die 20.000 Meilen, die Jules Verne seine Leser mit unter die Meere genommen hat. Ich hoffe doch für die Jungs, dass ihre Reise nicht ganz so weit in die Dunkelheit führt, bis zum Mittelpunkt der Erde gar.
Aber erst mal gehts auf die Insel der Haie, auf der ein Piratenfilm gedreht wird. Außerdem gibts noch das Gerücht, dass auf dem Eiland der Schatz von Königin Calafia versteckt sein soll. Die gibts übrigens wirklich und sie hat wirklich auf der kartographisch fehlinterpretierten „Insel“ Kalifornien gelebt … und all das ganz wirklich in der Fantasie ihres Erfinders, des spanischen Schriftstellers Garci Rodríguez de Montalvo, der sie um das Jahr 1500 herum zum Romanleben erweckte.
Bevor wir aber auf Schatzsuche gehen, bekommen wir noch eine exklusive Führung über die Insel und die dort gelagerten Spezialeffekte der Film-Crew. Hier erfahren wir auch, dass „Crashglas“ heutzutage nicht mehr aus Zucker, sondern aus Kunststoff hergestellt wird und warum Haie keine Menschen fressen. Dann folgen wir der einzig wahren Logik, der von Justus „Sherlock“ Holmes, denn seine Freunde stimmen ihm zu, dass nur seine Idee, den verschwundenen Vater von Peter wieder an Land bringt. Na ja, aber mit Blick auf die jüngsten Hörer ist das schon ok … und machts auch spannender, ich gebs ja zu. Und wenn die erste Idee nicht zum Ziel führt, dann kann es nur Idee Nummer 2 sein, die passt … jetzt aber bestimmt …
Und was dann kommt, ist ein Abenteuer, das ich so nicht erwartet hätte. Fern abseits von langweilig und vorhersehbar und mächtig spannend. Den auf dem Klappentext erwähnten Gang gibts na klar wirklich, aber wie der Autor den eingebaut hat und was sich da unten verbirgt, das macht nicht nur den jüngsten Hörern Spaß und klingt cool, sondern ist beste und vor allem abwechslungsreiche Unterhaltung für Abenteuerfans jeglichen Alters. Nur der Folgen-Widersacher war mir ein wenig zu überdreht, albern und erinnert an einen Cartoon-Bösewicht.
Die Sprecher und ihre Rollen:
Justus Jonas – Jannik Schümann
Peter Shaw – Yoshij Grimm
Bob Andrews – David Wittmann
Erzähler – Johannes Steck
Mr. Shaw – Oliver Schmitz
Jack Wolfe – Lutz Mackensy
Trackliste:
1. Piratengeschichten
2. Hai-Alarm
3. Auf Tauchstation
4. Königin Calafia
5. Pim Pauls Geheimnis
6. In der Falle
7. Showtime
Technik-Credits:
Erzählt von Boris Pfeiffer
Buch & Regie: Ulf Blanck
Produktion: Blanck & Blanck GmbH
Aufnahme: Studio Funk, Hamburg • Studio Johannes Steck, München
Ton- und Sprachregie,
Post-Produktion: Live Audio Medienproduktion, Hamburg – Tonmeister: Ansgar Döbertin
Titelsong „Die drei ??? Kids“
Musik & Text: Frank Ramond / Ulf Blanck (SONY ATV)
Kinderchor der Hamburger Alsterspatzen unter der Leitung von Jürgen Luhn
Arrangement und Mix „Art of music studio“, Jens Lück
Illustrationen: Kim Schmidt
Design: Atelier Schoedsack
Die Ausstattung:
Die mit dem Covermotiv bedruckte CD steckt in einem Jewel-Case. Das Bookletchen enthält eine Doppelseite Werbung für das aktuelle KIDS-Spiel und eine Erklärung dazu, was man unter „Seilschaft“ versteht. Auf der Rückseite des Case finden wir eine kurze Inhaltsangabe der Folge. Den Vornamen des Autors suchen wir dageben vergebens, der ist wohl irgendwie vergessen worden.
Mein Fazit:
Was wie ein leidlich spannender Aufenthalt auf einer kleinen Insel beginnt, wird schnell zu einem spannenden Fall, den die drei Jungs ganz ohne Auftraggeber zu lösen haben. Hinab unters Meer gehts und auf Schatzsuche, mit Rätseln, Apparaturen, Bösewicht mit Motiv und einem genialen finalen Plan von Justus direkt in eine verkehrte Welt. Ein Abenteuer, das junge und junggebliebene Hörfans eine Stunde kreativ und mit guten Ideen bestens unterhalten kann.
Eigentlich wollen Tim, Karl, Gaby und Klößchen Robert nur einen Gefallen tun. Robert, der wie TKKG die Internatsschule besucht, hat nämlich Probleme mit einem zwielichtigen Kneipenbesitzer namens Heiner Seidel. Was den vier jungen Detektiven erst harmlos scheint, entpuppt sich schnell als ziemlich heißer Fall: Spielmanipulation, illegale Wetten und Betrug. Die Spur führt zu einem äußerst kaltblütigen Verbrecher, dem die Polizei schon lange auf den Fersen ist. Niemand kennt seine wahre Identität. „Russe“ nennt er sich – und „Iwan, der Schreckliche“. Und schrecklich ist er wirklich – das müssen TKKG am eigenen Leib erfahren … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Kurzer Geschichts-Exkurs vorweg. „Iwan, der Schreckliche“ hat es im 16. Jahrhundert tatsächlich mal gegeben … das erzählen uns die Beteiligten dieser Folge später auch irgendwann. Allerdings ist „der Schreckliche“ eine übertriebene Übersetzung des Beinamens des Zaren Iwan IV. Eigentlich hieß er nur „der Bedrohliche“ … klingt aber nicht so werbewirksam, von daher … Wenn unser „Russe“ hier aber nur halb so gemein ist, na dann gute Nacht.
Auf einer einsamen Insel stoßen die drei ??? auf den Künstler Drago Martinez. Der hat großen Erfolg mit seinem einzigartigen Werk „Eisenmann“. Doch die Freude darüber ist kurz: Drago wird verfolgt und fürchtet um sein Leben! Steckt ein verrückter Kunstliebhaber dahinter? Offenbar sind die drei Freunde der Lösung zu nahe, denn jemand lockt sie in einen Hinterhalt … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Wer beim ersten Satz des Klappentexts nicht laut loslacht … Was zur Hölle treiben die Jungs denn auf einer einsamen Insel? Und, wenn da noch jemand ist, dann ist die Insel doch auch nicht einsam, richtig? Und warum sieht der „Eisenmann“ aus wie der „Blechmann“ aus dem ZAUBERER VON OZ? Und … ist der Soundtrack von RAMMSTEIN? Fragen über Fragen und das schon vor dem Hören, na wenn das mal nich spannend wird.
Nach kurzer Tiefentspannung wundert sich der Hörer, warum Justus vom Autor auf einmal zur Sportskanone befördert wurde. Über 700 Meter Schwimmen ist schon eine Leistung … und das zweimal hintereinander. Woher kommt die plötzliche Zuversicht? Früher hätte er das im Leben nich geschafft und schon gar nicht gewollt! Dieser Leichtsinn passt nicht zu ihm. Aber so ein mit Weltkriegs-Chemie verseuchtes Eiland hat offenbar seinen Reiz … offenbar für Justus exklusiv. Klar, dass hier das Drama vorprogrammiert ist … zumal man Gespensterschloss-technisch von dieser Insel besser „weeeegbleiiiiibeeeen“ sollte … denn hier droht „der Eisenmann“. Der … und ein ziemlich abgedrehter Mann, der nicht nur wirr redet, sondern sich auch als „Schriftschmied“ bezeichnet.
Ein Brief aus Billings in Schottland! Doch der Absender ist nicht etwa Pater Ignatius, der dort im Kloster St. Patrick die Silberkugeln für John Sinclair und Suko herstellt – sondern der Arzt Dr. McGovern. Er bittet John Sinclair um Hilfe, denn immer mehr Menschen in Billings werden Opfer einer dämonischen Seuche … und dann erscheint das Füllhorn der Pandora am Himmel und lässt das Böse frei! (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Jubiläums-Heftromans mit der Nummer 250 gemacht, der erstmalig am 18. April 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Das war damals übrigens ein Zweiteiler, der sein Ende im Heft 251 fand.
Hier gehts also um Pandora. Das war die Dame mit der falsch übersetzten „Büchse“, die eigentlich ein Krug oder Füllhorn war, der den weiblichen Schoß darstellen sollte. Sie erschafft der Autor hier genau so, wie es die griechische Mythologie vorgibt: aus Lehm. Klingt glitschig, sieht am Ende aber verdammt sexy aus. Gehts also hier gar nicht um Geister und Dämonen, sondern um altgriechische Lehmfrauen? Trifft sie womöglich einen Golem und gründet eine putzig schmutzige Familie?
Wie macht man auf diesen Titel aufmerksam, und wie erreicht er seine Zielgruppe? Wer ist die Zielgruppe? Zunächst ist das Titelbild sehr ansprechend und großbuchhandlungstauglich gestaltet. Der Mond suggeriert zweierlei: Für Jedermann symbolisiert er Nachdenklichkeit, Philosophie, die Such nach dem Sinn, möglicherweise auch Einsamkeit. Für den Sciencefictionleser ist er ein aufmerksamkeitheischendes Blinklicht: In Verbindung mit dem Titel ruft der Mond »Weltall, Außerirdische, Superlative!« Der Titel bringt auch die Einsamkeit mit sich, Einsamkeit wie in E.T., den Protagonisten, für den der Mond ein Symbol für die Heimat sein kann, für die Abgeschiedenheit, für die – Einsamkeit.
Wer also ist die Zielgruppe? Nachdenkliche Philosophen, meditierende Einsiedler, alleinstehende Mütter? Oder Astrophysiker, Sternenkriegleser, Nerds? Klingt irgendwie melancholisch.
Neuengland, um das Jahr 1850: Auf der Familie Pyncheon scheint seit der Erbauung ihres Familiensitzes, dem Haus der sieben Giebel, ein Fluch zu lasten, der mit dem plötzlichen Tod seines Erbauers Colonel Pyncheon im 17. Jahrhundert seinen Anfang genommen hat… (abgewandelte Verlagsinfo)
Zwischen der neugegründeten Union und den asiatischen Republiken herrscht Kalter Krieg. Der junge Mark Brandis bekommt die Gelegenheit, bei einem Grenzpatrouillenflug dabei zu sein. Alba Bravo, die Pilotin des Zweimannjägers, ist schnell und furchtlos. Als sie verfolgt werden, glaubt Mark noch, alles sei unter Kontrolle. Doch plötzlich versagen die Systeme, und die beiden müssen abspringen 50 Kilometer hinter der Grenze … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Wenn ich mir den Klappentext so anschaue, dann haben wir es schon wieder nicht mit einem RAUMabenteuer des RAUMkadetten zu tun, sondern um eine Folge aus dem LANDSER-Universum … in dem bekanntlich ständig Krieg herrscht.
Dass die neue Serie so eng an der Alten angelehnt ist, gefällt mir nicht so sehr. Die ganze sozialkritische Waffenrasselei hatten wir in der Stammserie schon genug gehört. Ich hatte eigentlich erwartet, dass Mark sich von all dem entfernt und Abenteuer im Weltraum erlebt. Offenbar decken sich meinen Erwartungen nicht mit dem, was die Macher vom RAUMKADETT mit der Serie vorhaben, schade.
Wir schreiben das Jahr 3582 – Alaska Saedelaere, der Zellaktivatorträger mit der Maske, hat über einen Zeitbrunnen die nahezu verlassene Erde erreicht. Mit einer Hand voll anderer Menschen und einem Außerirdischen gründet er die TERRA-PATROUILLE. Ihr gemeinsames Ziel ist, die von ihrer Heimatwelt verschwundenen Menschen zu finden. Aber sie stoßen auf eine Bedrohung, deren Tragweite sie noch nicht ermessen können. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Ok, wenn hier nicht „Perry Rhodan“ draufstehen würde, hätte ich zumindest die erste Hörzeit für eine Kreuzung aus AKTE X, DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT und allen anderen Mystery-Vorlagen gehalten, die irgendwo spielen, wos kalt ist und wo außer einer Forschungsstation nix bewohnt ist. Eine Prise Wahn, Paranoia und Science-Fiction noch dazu und man kann sich tatsächlich gut unterhalten lassen. Was auch immer diese Episode aber mit dem Großen und Ganzen zu tun hat … man weiß es nicht. Auf jeden Fall nett, dass wir mal wieder auf Terra sind … sonst suchen wir ja immer nur nach dem Planeten.
Als der Astronaut Perry Rhodan im Juni 2036 zum Mond aufbricht, ahnt er nicht, dass sein Flug die Geschicke der Menschheit in neue Bahnen lenken wird. Rhodan stößt auf ein Raumschiff der technisch weit überlegenen Arkoniden. Es gelingt ihm, die Freundschaft der Gestrandeten zu gewinnen – und schließlich die Menschheit in einem einzigen, freiheitlichen Staat zu einen: der Terranischen Union. Perry Rhodan hat das Tor zu den Sternen geöffnet. Doch die neuen Möglichkeiten bergen neue Gefahren: Als er erfährt, dass die Position der Erde im Epetran-Archiv auf Arkon gespeichert ist, bricht er unverzüglich auf. Er muss die Koordinaten löschen, bevor sie in die falschen Hände geraten und die Macht des Großen Imperiums die Erde zerschmettert. Im August 2037 scheint Rhodans Mission nahezu erfüllt. Elf von zwölf Trägern der Erdkoordinaten sind gefunden. Doch der zwölfte ist gefangen – und er befindet sich in der Gewalt von Sergh da Teffron, jenem Mann, der die Menschheit hasst und am liebsten vernichten würde. Rhodan setzt alles auf eine Karte – während Atlan den Angriff auf die Kriegswelt führt … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Kriegsähnliche Handlungen auf Kriegsplaneten bestimmen in diesem NEO die Handlungsfäden. Da dies der vorletzte Band des Zyklus ist, in dem es vornehmlich darum ging, die Positionsdaten der Erde nicht in falsche Hände geraten zu lassen, kann man davon ausgehen, dass sich so langsam die Fäden entfädeln.
Endlich ist es soweit – Die drei ??? kehren zurück auf die Bühne und müssen einen in jeder Hinsicht sensationellen Fall lösen. Was als gemütlicher Rundflug im Heißluftballon über die Canyons geplant war, endet mit einer Notlandung auf dem abgeschiedenen Bergrücken von Dragons Rock. Hier entdecken die drei Detektive das Institut der Colorphoniker, einem geheimnisvollen Orchester, dessen Aufführungen Erlebnisse für alle Sinne sind. Schon bald wird Justus, Peter und Bob klar, dass sie im Institut nicht erwünscht sind, und ehe sie sich versehen stecken sie bereits in einem neuen Fall. Welches Geheimnis verbirgt Yamada, der mysteriöse Leiter des Orchesters? Was hat Synästhesie, die seltsame Fähigkeit der Sinneskopplung, damit zu tun? Und wieso ist die begnadete Organistin der Colorphoniker spurlos verschwunden?
Phonophobia – Sinfonie der Angst ist eine eigens für die Bühne entwickelte Geschichte, umgesetzt als großes Livehörspiel-Erlebnis mit visuellen und akustischen Effekten, eindrucksvoller Live-Musik, Geräuschemacher und natürlich mit Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich den Original-Sprechern der drei ???. (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Endlich ist es soweit … ach, das steht ja da oben schon. Nein, im Ernst … die Fans haben sich dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser DVD schon einige Zeit entgegengefreut. Denn alle, die bei den Aufführungen dabei waren, werden sich wieder an den Abend erinnern können und die, die nicht dabei waren, können nun erleben, wie es gewesen wäre.
Ich war nicht live dabei, daher war ich umso gespannter auf die Live-Version des Romans, der mich beim Lesen nicht wirklich umgehauen hatte. Meine Rezi dazu findet ihr hier. Kann die gespielte Variante da Schadensbegrenzung betreiben oder von der eher langweiligen Handlung ablenken? Ich gebe ab in die Lanxess Arena nach Köln, wo wir den Aufzeichnungsabend des 27.03.2014 erleben.
Ein unheimliches Spiegelkabinett ist die Attraktion des Jahrmarktes von Tonbridge, einem kleinen Städtchen südlich von London. Auch Jessica Clay und Hank Dillinger zählen zu dessen Besuchern und werden anschließend blutüberströmt im nahe gelegenen Park aufgefunden. Kurz darauf trifft ein Bekennervideo bei Scotland Yard ein – vom größten Feind der Menschheit: „Doktor Tod“! (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 94 gemacht, der erstmalig am 1. Juli 1975 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.
Die CLASSICS-Folge hat seinen Titel redlich verdient, trifft John doch zum ersten Mal auf Doktor Tod, einen der klassischen Feinde des Geisterjägers. Während die verschiedenen Cover-Varianten der Romanvorlge den Doktor selbst in einer Art „Imperator aus STAR WARS“-Gedächtnispose gezeigt haben, hat man sich hier für eine Version entschieden, die den Menschenfeind bei der „Arbeit“ zeigt und geht damit direkt auf die Handlung der Geschichte ein.