Alljährlich wird die begehrte Auszeichnung des Nebula Awards von der Schriftstellervereinigung der SFWA vergeben, den Science Fiction & Fantasy Writers of America. Die Kategorien sind: Novel, Novella, Novelette, Short Story. Bereits die Nominierung für eine dieser Kategorien wird als Auszeichnung angesehen – und ist auch gut für den Marktwert des jeweiligen Autors. Die prämierten wie auch die nominierten Werke tauchen in den publizierten Listen stets immer wieder auf, so bleiben die guten Namen in Erinnerung.
Redina Tili nimmt uns mit in eine farbenfrohe und unberührte Natur. Zentral in der Mitte thront in der Entfernung ein Berg, der ein wenig wie ein schneebedeckter Vulkan geformt ist.
Harte Kanten, kalte Farbtöne und viel Farbe erzeugen einen plastischen, mehrschichtigen Eindruck der Landschaft. Modern, mutig, kräftig, konsequent und mit Liebe zur Gesamtkomposition blicken wir in eine bunte Welt, die trotz der „falschen“ Farben ein stimmiges Gesamtbild ergeben.
Keine digital zusammenkopierte Schnellarbeit, sondern echte Handarbeit auf Leinwand. Knallig, aber dennoch ruhig.
Das Puzzeln:
Dieses Bild hatte es mir sofort angetan. Die Komposition, die Farben, das musste ich einfach puzzeln.
Das Klassentreffen des Elite-Internats Rosenberg findet im Luxuszug Mireille statt, doch Lara Thomas ist nur ungern da: Nicht nur weil sie den Schlafwagen ausgerechnet mit ihrem ehemaligen Schul-Rivalen Aaròn Juez teilen muss, sondern auch weil auf der Fahrt alte Streitereien hochkochen. Und Erinnerungen. Und Gefühle. Doch dann wird das Event durch eine schockierende anonyme Beichte unterbrochen: »Ich habe getötet«. Ein Mörder ist im Zug! Lara und Aaròn tun sich zusammen, um der Wahrheit auf den Grund zu kommen. Doch sie wissen nicht einmal, ob sie einander trauen können …
Knisternde Gefühle treffen auf explosiven Thrill – mit den Tropes Forced Proximity, Only One Bed und Rivals-to-Lovers! (Klappentext)
Wärmer und gemütlicher gehts kaum. Alle warmen Grün-, Rot- und Orangetöne, die ein Herbstwald zu bieten hat, begleiten uns auf dem Weg durch dieses Motiv zurück in die Heimat, die wir (mutmaßlich) in der Entfernung schon erkennen können.
Blend Cota lässt uns einem alten Pickup-Truck hinterherschauen, der aus einem Wald herausfahrend in Richtung einer heimelichen Siedlung inmitten der Natur unterwegs ist. Die Ladefläche ist voll mit riesigen Kürbissen, ein paar Tiere säumen den Weg, etwas Laub wird aufgewirbelt und auch wenn wir sie nicht direkt sehen, strahlt die Sonne hell vom Himmel.
Die Menschen der Zukunft können durch unsere Träume und Erinnerungen zappen. Es ist ihr einziger Trost in einer Welt ohne jede Intimsphäre. – Ein SF-Roman aus dem Zeitreise-Genre mit atemberaubender psychologischer Finesse, dabei „eine höchst verführerische Mischung aus raffiniertem Schreiben und verrückten Bildern.“ (Publishers Weekly)
„Where the Night Falls“ von Beril Kehribar erzählt von Aurelia Grey, die an der abgeschiedenen Hill Cove Boarding School lebt, einem Internat, an dem neben Menschen auch übernatürliche Nachtwesen ausgebildet werden. Als Tochter eines Lehrers gehört sie zwar zur Schule, steht dort aber dennoch am Rand der Gemeinschaft, da sie ihre eigenen magischen Fähigkeiten nicht beherrscht.
Das Buch thematisiert Aurelías Kampf um Zugehörigkeit und Anerkennung innerhalb der strengen Hierarchien der Schule, insbesondere im Hinblick auf eine einflussreiche Schwesternschaft, von der sie akzeptiert werden möchte. Gleichzeitig verdichten sich an der Hill Cove Boarding School dunkle Vorzeichen: Schülerinnen verschwinden, Regeln werden infrage gestellt und alte Geheimnisse beginnen an die Oberfläche zu kommen.
Mit „Der Turm der Göttin“ und „Im Reich der Atlantiden“ machte uns die britische Autorin Jane Gaskell mit Cija und ihren romantischen Abenteuern in der Zeit vor dem Untergang Atlantis‘ bekannt. Die Autorin benötigte elf weitere Jahre, bis 1977, um den abschließenden Atlantis-Band zu schreiben. Zudem hat sie die Erzählperspektive gewechselt, was dem Zyklus doch noch etwas Pfiff verleiht. Denn die letzten Abenteuer Cijas schildert ihre Tochter Seka.
Seka ist ebenso blauhäutig wie ihr von Echsen abstammender Vater, der Kaiser Zerd, und stumm seit einem traumatischen Erlebnis auf Atlantis. Sekas Alter bleibt unklar, aber so alt, wie sie ihren (sexuellen) Erlebnissen nach sein müsste, kann sie eigentlich noch gar nicht sein. Aber vielleicht geht das bei Echsenabkömmlingen schneller?
„Ihre Mutter erwartete die Rückkehr des „Drachen“, der von einer heißblütigen und kampferfahrenen Königstochter begehrt wird, und er ist dieser Liaison keineswegs abgeneigt, um seine schwindende Macht zu erneuern.
Jeder Unterstützung beraubt, bleibt Cija wieder nur eine Flucht in die Wildnis, um das nackte Leben zu retten, bleiben die Entbehrungen eines rastlosen Wanderlebens, ausgeliefert den Launen und Gelüsten derer, denen es besser geht, und den Schikanen ihrer eifersüchtigen Frauen, und die Hoffnung auf ein Wunder, irgendwann heimkehren zu können.“ (Verlagsinfo)
Die Atlantis-Trilogie der Engländerin Jane Gaskell entstand ab dem Jahr 1963. Sie zählt zu den besten Verarbeitungen des Atlantis-Mythos. Der Zyklus wurde bei Heyne bereits zweimal aufgelegt, zunächst in vier Bänden 1976, zuletzt 1987 in fünf Bänden. Diese Editionsdaten werden lobenswerterweise mit angegeben, denn sonst könnte diese Ausgabe recht verwirrend erscheinen.
Die Vorboten des Todes, schreckliche Kreaturen im Dienste der Goldenen Göttin, haben Richards geliebte Frau Kahlan schwer verletzt. Nicht einmal im magisch geschützten Palast des Volkes war sie sicher. Außerdem häufen sich die Hinweise, dass ausgerechnet im Zentrum von Richards Macht dunkle Kräfte am Werk sind. Richard will Kahlan und ihre ungeborenen Zwillinge heimlich in der Burg der Zauberer in Sicherheit bringen. Doch die Goldene Göttin hat ihre Augen überall, (Verlagsinfo)
Revolution trifft Quantentheorie: Hard-SF par excellence
Durch das Terraformen des Mars hat sich die Menschheit eine zweite Heimat geschaffen. Aber zu Beginn des 22. Jahrhunderts tun sich zwischen seinen Bewohnern und den Erdenmenschen bereits schier unüberwindliche Abgründe auf. (Verlagsinfo)
Einer der vielen unglaublich voluminösen Romane zum Roten Planeten stammt von Greg Bear, der als einer der ideenreichsten SF-Autoren der letzten 20 Jahre gilt. Dennoch: „Heimat Mars“ ist nur für Leute mit viel Zeit und Geduld zu empfehlen.
„Alchemy of Secrets“ ist ein Urban-Fantasy-Roman, der moderne Alltagswelt mit verborgener Magie und alten Legenden verbindet. Im Zentrum steht eine junge Frau, die sich mit Mythen und Geheimnissen beschäftigt und plötzlich selbst Teil einer gefährlichen Prophezeiung wird. Ein mysteriöses Artefakt und ein Wettlauf gegen die Zeit bestimmen den Verlauf der Geschichte.
Die abenteuerlustige Thronerbin Cija ist die Gemahlin des Feldherren Zerd, der sich mit einem Heer ungewünschter Bürger des Nordreichs auf eine Selbstmordmission geschickt wurde. Er ist der Renegat, dem es gelang sich auf den Thron von Atlantis zu setzen. Cija ist nun seine Kaiserin, doch schon zu Friedenszeiten ist deren Beziehung problematisch, als aber das Heer des Nordreichs mit Sedili, Zerds erster Gemahlin, an der Spitze und dann das Heer der Waldmenschen mit Lara, Zerds zweiter Gemahlin, an der Spitze in Atlantis landen, gegen die Zerd nur noch die Reste seines alten Heeres setzen kann, muss Cija aus dem Weg – zumal sie einen Bastard gebar, der Zerd so unähnlich sieht… (Verlagsinfo)
Die Atlantis-Trilogie der Engländerin Jane Gaskell entstand ab dem Jahr 1963. Sie zählt zu den besten Verarbeitungen des Atlantis-Mythos. Der Zyklus wurde bei Heyne bereits zweimal aufgelegt, zunächst in vier Bänden 1976, zuletzt 1987 in fünf Bänden. Ich bespreche die Ausgabe von 2001.
Während Richard Rahl noch eine Möglichkeit sucht, seine Frau und seine ungeborenen Zwillinge in Sicherheit zu bringen, stößt er auf eine weitere Bedrohung für ihr Wohlergehen. Ein dunkler Zauberer hat sich in dem magischen Labyrinth unter dem Palast des Volkes eingenistet und bringt immer mehr von Richards Gefährten in seine Gewalt. Richard muss ihm entgegentreten – und verstrickt sich in dessen magischem Netz. (Verlagsinfo)
„Wie Risse in der Erde“ ist ein tief emotionaler Roman über die Macht der Vergangenheit und darüber, wie sehr frühe Entscheidungen ein ganzes Leben prägen können. Im Zentrum steht eine Frau, deren erste große Liebe, ein schmerzhafter Verlust und unausgesprochene Wahrheiten auch Jahre später noch nachwirken. Das Buch erzählt von Liebe und Trauer, von Schuld und Verantwortung – und von der Frage, ob man Vergangenes jemals wirklich hinter sich lassen kann.
Jesse Stone, der Polizeichef von Paradise, Massachusetts, muss einer Drogen-Gang das Handwerk legen, bevor noch mehr Schüler an der lokalen High School an Heroin und Fentanyl sterben. Die Spuren, die er beim Dealer findet, führen ihn nach Boston, wo die richtig harten Jungs leben. Diese Typen setzen sich auf Jesses Spur…
„Heartbeats on the run“ erzählt die Geschichte von Maya, einer jungen Frau, die versucht, ihrer belastenden Vergangenheit zu entkommen und in einer neuen Stadt neu anzufangen. Zwischen Studium, neuen Freundschaften und einer sich entwickelnden Liebesgeschichte kämpft sie jedoch vor allem mit sich selbst. Der Roman setzt sich intensiv mit mentaler Gesundheit auseinander und zeigt, wie schmal der Grat zwischen Bewältigung und Selbstzerstörung sein kann.
Ein neuer Anfang. Das ist es, was Anna Brown sich wünscht, als sie in die idyllische englische Kleinstadt St. Abel’s Chapel zieht. Doch der Schein trügt. Anna fühlt sich von Anfang an beobachtet und erfährt schon bald, dass in den letzten Jahren drei 16-jährige Mädchen spurlos verschwunden sind. Alle scheinen davon zu wissen, aber niemand spricht darüber. Als ein viertes Mädchen Anna verzweifelt um Hilfe bittet, beginnt sie, Fragen zu stellen. Sie ahnt nicht, dass das Böse in St. Abel’s Chapel nur einen Schritt entfernt lauert … (Verlagsinfo)
Mein Eindruck:
Der ausdrucksstarke, atmosphärische Erzählstil, die faszinierend verstörende Dynamik zwischen den Charakteren und die unheilvollen Andeutungen sind von Anfang an mitreißend! Sharon Bolton – Das Böse nebenan weiterlesen →
Endlich geht es wieder in den Urlaub! Nach dem sensationellen Erfolg des Bestsellers LTB Weltreise sind Donald Duck, die Neffen und Co. frisch gestärkt für die acht brandneuen Bände der LTB Europareise. Von Italien und Spanien bis nach Großbritannien und Skandinavien erstrecken sich die Bände mit je über 300 Comicseiten und dürfen in keinem Reisegepäck oder heimischen Bücherregal fehlen.
Entspannt verreisen mit dem LTB Europareise!
Mein Eindruck:
Nachdem es im Jahr 2021 auf eine sechsbändige „Weltreise“ im LTB-Format ging, besuchen unsere Lieblingsentenhausener im Jahr 2026 Europa. Und das sogar in acht Bänden.
Evan Ryder war einst eine Außenagentin für einen Black-Ops-Arm des Pentagon (wie Treadstone oder Blackbriar). Jetzt arbeitet sie für Parachute, eine führende Firma im Quantenrechnen, deren privates Spionagenetzwerk jede Regierungsbehörde übertrifft. Inzwisschen hat Evan mit einiger Hilfe die Omega-Sekte zerstört, die die Vereinigten übernehmen wollte.
Doch als ein Jahr später gleichzeitig der amerikanische Verteidigungsminister und ein Offizier des russischen Geheimdienstes GRU auf höcht rätselhafte Weise sterben, ahnt Evan, dass etwas im Busch ist. Als sie ihre langjährige Freundin Lyiúdmila Shokova in Instanbul besucht, erfährt sie zudem, dass beide eine neue Feindin haben. Juliet Danilovna Korokova ist nicht nur eine Favoritin des russischen Souveräns, sondern, seit Shokova enttarnt worden ist, auch eine erklärte Gegnerin Lyudmilas. Als Evan mit ihrer Freundin fast einem Gasanschlag zum Opfer fallen, wissen sie, dass es Korokova ernstmeint.
Der junge Schmied Alv alias Elof hat zum Ende seiner Ausbildung drei Gesellenstücke unter der Anleitung seines Meisters geschaffen. Alv begibt sich auf die Reise durch die Welt, ohne zu ahnen, dass seine Gesellenstücke, ein Armreif, ein Tarnhelm und ein Schwert, in den falschen Händen ein großes Unglück hervorrufen könnten…
Im zweiten Band der Trilogie „Der Winter der Welt“ zieht Alv / Elof mit Kermorvan, dem Königssohn, und einer Horde verwegener Gesellen los, um das legendäre Volk des Ostens ausfindig zu machen. Dazu müssen sie einen riesigen geheimnisumwitterten Wald durchqueren, in dem die unsterblichen Heroen längst untergegangener Reiche hausen und ihnen den Weg verlegen… (Verlagsinfo)
Die Trilogie „Der Winter der Welt“ besticht nicht nur durch die spannende Erzählung über die Erlebnisse des Schmiedes Alv sondern auch durch die Detailverliebtheit des Autors, der den Leser in eine komplexe Welt entführt. So findet sich in allen drei Büchern jeweils ein Anhang, der dem Leser Näheres über die Welt, in der die Geschichte spielt, so etwa Flora und Fauna, Sprachen, Tiere, Völker usw., außerdem eine detaillierte Landkarte.
„Das Schneeflockenmädchen“ von Mara Andeck ist ein historischer Roman mit romantischen und märchenhaften Zügen. Die Geschichte entführt in den Winter der 1920er-Jahre und erzählt von Menschen, die in einer kargen, kalten Zeit nach Wärme, Hoffnung und Nähe suchen. Im Mittelpunkt stehen eine junge Frau, die mit Geschichten Trost spendet, und ein Mann, der ihr auf ihrem Weg begegnet und ihr Leben verändert.