Appaloosa ist eine aufstrebende Stadt geworden. Ein neuer Glücksspiel-Saloon soll eröffnet werden. Der Manager ist Boston Bill Black, ein Hüne mit einem ebenso üblen Temperament wie Vorstrafenregister. Als ein Polizist aus Denver ihn wegen Mordes festnehmen will, schießt einer von Blacks zwei Leibwächtern ihn kaltblütig nieder. Das Trio macht sich aus dem Staub, verfolgt von den Marshals Cole und Hitch. Robert Knott – Robert B. Parker’s Blackjack. Ein Hitch & Cole Western 8 weiterlesen →
Actionreich & mit Köpfchen: Hawk und Spenser auf Rachefeldzug
Nachdem sein bester Freund Hawk in den Rücken geschossen wurde, während der einen Buchmacher beschützte, begibt sich Spenser mit dem genesenen Hawk auf einen Rachefeldzug gegen die Hintermänner dieses feigen Anschlags. Wie sich herausstellt, handelt es sich um Ukrainer, die von Marshport aus operieren. Aber wieso lässt Tony Marcus, der Gangsterboss von Boston, sie das überhaupt tun?
Der Autor
Der US-Autor Robert B. Parker, 1932-2010, gehörte zu den Topverdienern im Krimigeschäft, aber auch zu den fleißigsten Autoren – er hat bis zum seinem unerwarteten Tod im Januar 2010 über 50 Romane veröffentlicht. Am bekanntesten sind neben der „Spenser“-Reihe wohl seine neun „Jesse Stone“-Krimis, denn deren Verfilmung mit Tom Selleck in der Titelrolle wird gerade vom ZDF gezeigt. Parker lebte in Boston, Massachusetts, und dort oder in der Nähe spielen fast alle seine Krimis.
„Jesse Stone“-Krimis:
1) [„Night Passage“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6811
2) [„Trouble in Paradise“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6816
3) [„Death in Paradise“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6815
4) [„Stone Cold“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6810
5) [„Sea Change“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6812
6) [„High Profile“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6813
7) [„Stranger in Paradise“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6814
8) „Night and Day“
9) „Split Image“
Unter anderem in der „Spenser„-Reihe, die derzeit 50 Romane umfasst, erschienen:
[„Paper Doll“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6818
[„Stardust“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6819
[„Potshot“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6821
[„Walking Shadow“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6820
[„Widow’s Walk“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6826
[„Chasing the Bear“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6837
[„Hundred Dollar Baby“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6838
[„Taming a Sea-Horse“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6839
„Hugger Mugger“, „Small Vices“, „Bad Business“, „Back Story“ …
Und viele Weitere.
Außerdem schrieb Parker ein Sequel zu Raymond Chandlers verfilmtem Klassiker „The Big Sleep“ (mit Bogart und Bacall) „und mit „Poodle Springs“ einen unvollendeten „Chandler“-Krimi zu Ende. „Gunman’s Rhapsody“ ist seine Nacherzählung der Schießerei am O.K. Corral mit Wyatt Earp und Doc Holliday, ein klassischer Western.
Handlung
Als er einen Buchmacher in Boston als Leibwächter beschützt, wird Spensers bester Freund Hawk von hinten niedergeschossen. Zudem wird die Familie des Buchmachers ebenfalls fast komplett ausgelöscht. Die Genesung des harten Burschen Hawk dauert viele Wochen. Wochen, in denen Spenser bereits nach den Tätern Ausschau hält. Der schwarze Gangsterboss Tony Marcus war es offenbar nicht: Die Täter waren Weiße. Von seinen Kontakten bei der Polizei bekommt Spenser eine Liste mit fünf Namen: Allesamt Ukrainer. Nur einer von ihnen, der ihm Knast sitzt, hat etwas zu verlieren und singt. Wenig später wird er im Knast abgestochen.
Spenser und Hawk fragen sich, wer in der Unterwelt Anwälte kaufen kann, die solche Anschläge ermöglichen. Es ist einfach, die Anwälte zu finden. Hawk fackelt nicht lange und Husak spuckt einen Namen aus: Boots Polodak in Marshport, dem Nachbarort von Paradise (siehe Jesse Stone). Spenser hat die Hafenstadt in schlechter Erinnerung: Hier regieren nur Banden. Polodak ist obendrein der Bürgermeister und beherrscht die Polizei und Justiz. Mit einem Trick verschaffen sich Spenser und Hawk schwer bewaffnet Zutritt zu Polodaks Büro und setzen ihn unter Druck, während vier Cops tatenlos zusehen müssen. Polodak spuckt es aus: Es gehe um Tony Marcus‘ Tochter Jolene. Was soll das schon wieder heißen?
Spenser und Hawk wundern sich schon die ganze Zeit, wieso Marcus es zulässt, dass ihm die Ukrainer sein Bostoner Terrotorium streitig machen und er keine Hand dagegen erhebt. Der Grund ist kompliziert: Seine Tochter lebt mit einem Mann zusammen, der sein eigenes Gebiet haben will. Um diesen Brock Rimbaud sein Ansehen zu verschaffen, lässt Marcus ihm freie Hand. Leider schafft es der Typ nicht, den Ukrainern Einhalt zu gebieten, obwohl er sich bemüht. Also haben diese leichtes Spiel.
Spenser und Hawk lassen sich von Marcus freie Hand zusichern, um gegen Polodak und seine Bande vorgehen zu können. Zuvor ist noch eine kleine Frage zu klären: Woher hat Polodak überhaupt das Geld für seine Invasion in Boston? Spensers Kontakt zur Staatspolizei von Massachusetts und zum FBI sagt: Das Geld aus dem Heroin, das ein afghanischer Kriegsherr liefert. Und dessen Statthalter bei Polodak passt auf, dass alles im Sinne des Afghanen verläuft.
Mit einem detailliert ausgeheckten Plan machen sich Spenser und Hawk zusammen mit dem Leibwächter Vinnie Morris an die Arbeit, um das Wespennest von Polodak auszuräuchern – und zugleich dafür zu sorgen, dass das letzte überlebende Mitglied der Buchmacherfamilie eine ordentliche Entschädigung erhält …
Mein Eindruck
Wer nun denkt, er habe es mit einem simplen Rachefeldzug zu tun, wie er schon zigmal verfilmt wurde, der irrt gewaltig. Denn erstens stehen lediglich zwei Mann gegen eine ganze Organisation – ein Frontalangriff wäre also Selbstmord. Zweitens steht Tony Marcus im Hintergrund bereit, hilfreich einzugreifen, sobald sich ihm der richtige Grund und Anlass bietet. Drittens steht hinter Polodak eine afghanische Organisation von unbekanntem Ausmaß. Und viertens braucht man bloß den richtigen Auslöser, um das ganze Pulverfass in die Luft zu jagen. Diesen Auslöser stellt der Gatte von Marcus‘ Tochter Jolene dar: Brock Rimbaud.
Marcus gibt Rimbaud ein neues Gebiet, mitten in Marshport. Nun brauchen Spenser und Hawk den Angriff darauf nur Polodak in die Schuhe zu schieben und Marcus hat seinen Anlass, um Polodak anzugreifen. Der schickt seine Revolvermänner. Alles klar? Eben nicht. Denn Hawk hat es nicht auf das Rathaus, sondern auf Boots Polodak persönlich abgesehen. Von ihm will er das Geld für den kleinen Jungen aus der Buchmacherfamilie erpressen. Leichter gesagt als getan: Denn ein so wichtiger Mann wie Polodak hat natürlich überall Verstecke und Leibwächter.
Hawk und Spenser sichern sich nach allen Seiten ab. Sie wollen ja nicht eingelocht werden. Auch die Staatspolizei, das FBI und sogar die CIA werden einbezogen. Diese liefern – maßvoll – wertvolle Informationen über Polodak und seine Hintermänner. Außerdem geben sie den beiden selbsternannten Rächern freie Hand, denn mit halb- oder gar illegalen Aktionen dürfen sich Behörden bekanntlich nicht abgeben.
Aber es gibt noch eine Seite von Interessenten, an die Hawk und Spenser denken müssen: an ihre Freundinnen. Denn die beiden lassen ihre Girls natürlich nicht im Unklaren darüber, was sie tun und vorhaben. Alles andere wäre Verrat. Spensers Susan reagiert zwar besorgt, aber mit Verständnis: Sie kann ihn nicht so haben, wie er ist, wenn er etwas auf andere Weise täte, wie er es eben zu tun pflegt. Ganz einfach, oder?
Nicht so Cecile, Hawks Freund. Die einzige schwarze Chirurgin an einem Bostoner Krankenhaus weiß sich durchzusetzen. Aber mit Hawks aktueller Tätigkeit kommt sie echt nicht klar. Es verursacht zuviel Angst in ihr. Sie kann das Risiko, in das er sich ständig begibt, nicht hinnehmen. Und ändern kann sie ihn erst recht nicht, denn er ist ein ebenso introvertierter Typ wie Spenser. Also akzeptiert sie ein Stellenangebot in Cleveland – und weg ist sie. Tja, so ist die Liebe.
Ob die ganze Sache gut ausgeht oder ein Freund von Spenser ins Gras beißen muss, wird hier nicht verraten. Aber selten hat man einen derart kompliziert angelegten Rachefeldzug gelesen.
Unterm Strich
Ich habe „Cold Service“ an nur zwei Tagen gelesen.Das Buch ist actionreich, sehr sarkastisch, einfühlsam und mit einer recht spannenden Ermittlung versehen. Hawks komplex angelegter Rachefeldzug gegen die ukrainische Verbrecherbande wird von langer Hand eingefädelt und vorbereitet. Erst als alle Informationen vorliegen und sich Hawks einen funktionierenden Plan ausgedacht hat, trauen sich die beiden Rächer, die ja nicht lebensmüde sind, gegen Polodak und seine Bande vorzugehen. Es wird eine denkwürdige Nacht für Marshport, voller Action, aber auch mit dem für Hawk und Spenser typischen sarkastischen Humor.
Das globalisierte Verbrechen hat die Ostküste der USA erreicht. In dem Krimi „Pale Kings and Princes /Bleiche Schatten im Schnee“ (1987) schilderte Parker die Drogenhauptstadt der Ostküste, Wheaton. Diesmal ist Marshport dran, das wir schon aus „Stranger in Paradise“ (2008) kennen. Anders als das benachbarte Paradise ist Marshport eine arme, verlotterte Stadt, beherrscht von Banden und Verbrechen. Kein Wunder, dass die Bürger von Paradise alles unternehmen, um dieses Gesindel von ihrer Stadt fernzuhalten.
Aber man kommt mit bürokratischen Maßnahmen und Stadtplanung nicht gegen brutale Banden wie die von Polodak an, scheint uns der Autor zu erklären. Das rechtfertigt den Vigilanteneinsatz von Spenser und Hawk. Seltsam, dass ihr Vorgehen von FBI, Polizei und den Regierungsbehörden (Ives) gedeckt wird. Offenbar ist es in den USA ganz okay (zumindest in einem Krimi), wenn ein paar Privatbürger alias Vigilanten etwas gegen das Verbrechen unternehmen. Eigeninitiative, ein hoher Wert im Bewusstsein der amerikanischen Bürger. Bei uns würde solche Eigeninitiative jedoch auf heftigen Protest stoßen. (Hoffe ich zumindest.)
Hinweis
Der Titel bezieht sich übrigens auf das klingonische Sprichwort, dass Rache ein Gericht sei, das kalt serviert werden müsse. Ich bin aber nicht sicher, ob die Klingonen schon von diesem Sprichwort gehört haben.
_Robert B. Parker bei |Buchwurm.info|:_
[„Der stille Schüler“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4066
[„Gunman’s Rapsody“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6836
Schon ihr Leben lang fühlt sich Harper in dem luxuriösen Anwesen ihrer Eltern wie in einem goldenen Käfig. Zu deren Verbitterung hat sie als Eiskunstläuferin an der renommierten iSkate in Aspen nur mittelmäßigen Erfolg. Als Harper dem attraktiven Olympiasieger Everett begegnet, schöpft sie zum ersten Mal Hoffnung, dass jemand endlich erkennt, wer sie wirklich ist. Doch diese Hoffnung vergeht so schnell wie eine Schneeflocke, als sich herausstellt, dass Everett ihr neuer Trainer ist. Eine Beziehung zwischen den beiden ist damit streng verboten. Harper spürt, dass Everett sich immer mehr vor ihr verschließt, um ihrer beider Karrieren nicht aufs Spiel zu setzen. Auch sie versucht, die Distanz zu wahren – obwohl alles, wonach sie sich sehnt, seine Nähe ist. Doch Harper ahnt nicht, dass Everett noch weitaus dunklere Gründe hat, sich ihn von ihr fernhalten … (Verlagsinfo)
Annett lebt ein glückliches Leben: Mit ihrem Mann Volker steuert sie auf die Silberhochzeit zu, und die beiden Kinder sind bereits aus dem Haus und stehen selbst mitten im Leben. Nur beruflich macht sie gerade eine Durststrecke durch: Sie bewirbt sich in einem Bamberger Verlagshaus um eine Stelle als Mediengestalterin, da ihre alte Stelle nur eine befristete Elternzeitvertretung war. Sie hat kein gutes Gefühl bei dem Vorstellungsgespräch, auch wenn sie den Job zu gerne hätte.
Um sie aus ihrer Verzweiflung zu holen, bietet ihr Mann Volker, der erfolgreich als Makler arbeitet, eine Stelle in seinem Büro an, die nach dem Selbstmord einer Mitarbeiterin noch nicht neu besetzt ist. Annett zögert: Sie ist zwar glücklich mit Volker, aber Tag für Tag zusammenarbeiten mag sie nicht mit ihm, außerdem sucht sie eine Stelle in einem anderen Bereich.
Um sich selbst zu finden, nimmt sie sich eine kurze Auszeit und fährt in ihre frühere Heimat Wismar. Doch dort reißen alte Wunden auf. Annett denkt an alte Zeiten zurück, an die Clique von fünf Freunden, die im Sommer 1988 viel Zeit zusammen verbracht hat. Und sie denkt an Mischa, mit dem sie einen Sommer lang sehr glücklich gewesen ist.
Inzwischen weiß sie, dass einer der Clique zum Verräter wurde, der vieles zerstört und auch Annetts Leben in ganz neue Bahnen gelenkt hat. Mit 28 Jahren Abstand möchte sie nun herausfinden, was damals geschehen ist – sie ahnt nicht, welche Flut von Ereignissen sie damit herauf beschwört… Ellen Sandberg – Das Unrecht weiterlesen →
Gerritsens erster Thriller, mit einem Schuss Romantik
Die erste Leiche ist ein Rätsel: jung, schön, unverletzt. Sie hält ein Streichholzheft in der Hand, in das eine Telefonnummer geschrieben wurde, die von Adam Quantrell, dem Chef des Bostoner Pharmakonzerns Cygnus. Die zweite Leiche ist eine Warnung, auch sie wurde im Sozialghetto South Lexington gefunden. Das dritte Opfer, ein Bodybuilder, lebt noch. Rechtsmedizinerin Kat Novak fürchtet, ein Serienmörder gehe um. Doch was hat ein Konzernchef damit zu tun?
Als die renommierte Eislaufschule iSkate der jungen Einzelläuferin Gwen kündigt, fühlt es sich an, als würde das Eis unter ihr brechen. Alles, wofür sie gelebt und hart trainiert hat, ist plötzlich umsonst. Der einzige Ausweg: Sie läuft künftig zusammen mit einem Partner. Und als wäre das nicht schlimm genug, handelt es sich ausgerechnet um den Neuen in Aspen: Oscar, dem sie nach einem katastrophalen Abend nie wieder unter die Augen treten wollte. Seine Ablehnung ist überdeutlich, und doch löst sein Blick ein unerwünschtes Prickeln in ihren Adern aus. Auch wenn sich alles in ihr sträubt, ihm die Kontrolle zu überlassen, ergreift Gwen diese letzte Chance auf ihren großen Traum. Um gemeinsam über das Eis zu fliegen, braucht es Leidenschaft und grenzenloses Vertrauen – doch Gwen spürt nicht nur, dass Oscar düstere Geheimnisse vor ihr hat. Viel schlimmer ist, dass sie sich selbst nicht mehr trauen kann … (Verlagsinfo)
In Bamberg zieht langsam der Herbst ein und somit für Annett wieder eine Zeit der Unruhe. Immer um diese Zeit kommt der Kraken der Vergangenheit und legt sich über sie. Die Narbe an ihrem arm macht sich bemerkbar und die Erinnerungen an den Sommer 1988 in Wismar werden wach. Jenen Sommer, den Annett und ihre Clique in Wismar verbracht haben. Sie waren eine Handvoll Freunde, die sich blind vertrauten, bis einer von ihnen sich als Verräter entpuppte.
Mehr als zwei Jahrzehnte später erkennt Annett, dass sie erst wirklich mit ihrer Vergangenheit Frieden schließen kann, wenn sie sich ihr stellt. Kurzerhand macht sie sich auf den Weg nach Wismar, ihrer alten Heimat. Doch schon bald stellt sie fest, dass das Ruhen der Ereignisse von damals die bessere Lösung gewesen wäre als in ihre Vergangenheit zu reisen.
Jedes Jahr, wenn der Herbst naht, wird Annett von einer inneren Unruhe erfasst. Dann macht sich die Narbe an ihrem Arm bemerkbar, dann werden die Erinnerungen an den Sommer 1988 und an die Clique von damals wach. Fünf Freunde, die sich blind vertrauten, bis einer von ihnen zum Verräter wurde. (Verlagsinfo)
Mattie Sullivan wurde vor zehn Jahren in einem Fall, der sich um ihre ermordete Mutter drehte, von Spenser ausgebildet. Heute ist sie neben ihrem Studium immer noch als Privatdetektivin tätig. Mittlerweile 22 Jahre alt, bittet sie Spenser erneut um Hilfe in einer „kleinen Sache“. Ihre Freundin Chloe Turner hat in ihrem Rucksack ihren Laptop und persönliche Dinge in einem Haus verloren, wo sie für Geld einen ungewöhnlichen Dienst verrichten sollte. Sie sollte einem alten Mann die Füße massieren – für 500 Dollar. Nur dass sich dieser Mann dann vor ihr entblößte und sich später als Milliardär entpuppte. Chloe Turner will aber weiterhin ihren Laptop und ihren Rucksack zurück.
Eines führt zum anderen, und Spenser und Mattie stoßen auf eine Netzwerk aus Pädophilen, das von dem Milliardär und seiner sadistischen Partnerin Poppy Palmer geleitet wird. Das Netzwerk beutet minderjährige Mädchen aus, die aus Arbeiterfamilien stammen. Eine lange Geschichte der Einschüchterung und Korruption begleitet das Treiben dieses illustren Paars. Während Spenser mit Rita Fiore eine Sammelklage vorbereitet, führt ihn die Spur über Boca Raton auf die Bahamas. Dort muss es Spenser zusammen mit seinem Freund Hawk mit einer zwielichtigen Sicherheitsfirma und einem alten Erzfeind aufnehmen. (abgewandelte Verlagsinfo) Der Roman verarbeitet den Fall Jeffrey Epsteins und seiner Partnerin Ghislaine Maxwell bis ins Detail.
An einem eisigen Sonntag wird auf einer schwedischen Insel die Leiche eines jungen Mädchens gefunden – versteckt in einem Kalksteinbruch. Die Tatsache, dass das Opfer eine unheimliche Fuchsmaske über ihrem Gesicht trägt, verstört die Ermittler und stellt sie vor ein weiteres Rätsel. Das Ermittlerduo Eir und Sanna muss unter Hochdruck an der Aufklärung des Falles arbeiten, denn nur kurze Zeit später taucht eine weitere Leiche auf, in deren Wohnung ebenfalls eine Fuchsmaske gefunden wird.
Alles deutet darauf hin, dass ein Serienmörder sein Unwesen auf der Insel treibt. Jederzeit könnte ein weiteres Opfer an der Reihe sein.
Es ist ein normaler Arbeitstag. Du siehst auf die Uhr: 4.44. Du checkst deine Mails, und 44 ungelesene Nachrichten warten auf dich. Schockiert realisierst du, dass heute der 4. April ist – der 4.4. Und als du in dein Auto steigst, um nach Hause zu fahren, zeigt der Kilometerzähler 44.444 an.
Zufall? Oder hast du gerade RABBITS für dich entdeckt? (Verlagsinfo)
Als die Malegardes sich zu einem Familienfest in Paris treffen, gehen monsunartige Regenfälle auf die Stadt nieder. Die beinahe apokalyptischen Wetterverhältnisse spiegeln die Konflikte wider, die zwischen den Eltern und ihren erwachsenen Kindern schwelen. Und je länger die Familie durch den Regen gezwungen ist, gemeinsam im Hotel auszuharren, umso mehr spitzt sich die Situation zu. Nachdem der Vater im Restaurant zusammengebrochen ist, fasst Linden, der Sohn, endlich den Mut, sich ihm an seinem Krankenbett zu offenbaren. Doch auch der Vater hat ein erschütterndes Geheimnis, das ans Licht drängt … (Verlagsinfo)
Parker-Western Nr. 6: Teuflische Rache unter Brüdern
Die Marshals Virgil Cole und Everett Hitch liefern den mexikanischen Banditen „Captain“ Alejandro in San Cristóbal ab, wo er mutmaßlich zwei Männer erschossen hat. Da dort gerade ein Bankraub stattgefunden hat, bittet der Sheriff sie, ihm zu helfen. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf zwei Brüder, die Alejandro aus alten Tagen kennt. Als sie herausstellt, dass der Bankräuber gar nicht der ist, für den er sich ausgab und seine angebliche „Frau“ verschwunden ist, müssen sich die beiden Marshals ausgerechnet mit Alejandro zusammentun, um das geld, den Räuber und die Frau zu finden – sie ist die Tochter des Millionärs, dem fast die ganze Stadt gehört, und dementsprechend wertvoll …
München, 2020. Ulla führt ein bodenständiges Leben. Sie hat eine erwachsene Tochter und ist derzeit Single. Sie besitzt eine starke Persönlichkeit, obwohl sie es in ihrem Leben nie leicht hatte. Ihre Mutter Helga verließ sie als sie erst neun Jahre alt war vom ein auf den anderen Tag. Sie weiß bis heute nicht, warum ihre Mutter das getan hat. Erst als ihr Lebensweg sie zum Moarhof an den Chiemsee führt, entdeckt sie dort Hinweise, die ihr Antworten auf die zahlreichen Fragen geben könnten.
Mooleitn am Chiemsee, 1975. Helge lebt in einer Kommune auf dem Moarhof. Sie ist freischaffende Künstlerin und hat ihre Handschrift in düsteren Gemälden gefunden. Niemand kann wirklich Gefallen an ihren Werken finden. Doch Helga nutzt ihre Gemälde zur Verarbeitung ihrer Erinnerungen und niemand weiß, was sie quält.
In einem luxuriösen Spa-Hotel an der kalifornischen Küste feiert ein Society-Paar die Hochzeit des Jahres. Keine Extravaganz ist zu kostspielig, alles soll perfekt sein. Doch während des Probedinners der Schock. Ein Mann ist tot – ermordet. Der Polizei sitzen vier der weiblichen Gäste gegenüber: Ginger, deren glückliches Familienleben am seidenen Faden hängt. Kate, die sich alles kaufen kann, nur nicht das, was sie sich am meisten wünscht. Lulu, die sich sicher ist, dass ihr Mann sie betrügt. Und Emily, die weiß, dass sie das dunkle Geheimnis aus ihrer Vergangenheit nicht mehr lange wird verbergen können. Alle vier gestehen seelenruhig, den Mann getötet zu haben. Und zwar ganz allein… (Verlagsinfo)
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„Vier Frauen“ ist eine unwiderstehliche Mischung aus raffinierter Psychospannung und schwarzhumorigem Drama – absolut mitreißend! Ich habe das Buch innerhalb von zwei Nächten verschlungen, bis mir buchstäblich die Augen zugefallen sind!Gina LaManna – Vier Frauen weiterlesen →
Die siebzigjährige Mac lebt mit ihren beiden Hunden in einem einsamen Cottage in Schottland. Zum Anwesen gehört auch eine alte stillgelegte Mühle, die einer Sage nach der düstere Schauplatz einer tödlichen Fehde zweier Schwestern gewesen sein soll. Als Mac sich die junge Lucie als »Mädchen für alles« ins Haus holt, ahnt sie nicht, dass Lucie den Job nur angenommen hat, um vor ihrem alten Leben davonzulaufen. Doch auch Mac hat ein dunkles Geheimnis, das sie gnadenlos einzuholen droht. Ein Geheimnis, das die alte Mühle erneut zum Mittelpunkt einer grausamen Tat machen könnte … (Verlagsinfo)
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Obwohl auf den Cover Thriller steht, ist „Kalte Knochen“ meiner Meinung nach eher ein psychologisch düsteres Familiendrama mit Mystery-Elementen. Die Atmosphäre ist von Beginn an unheilvoll, die Protagonistinnen bleiben lange undurchsichtig, und die Handlung ist subtil spannend – es gibt Andeutungen hinsichtlich Macs tragischer Vergangenheit, aber auch Lucie wird von einem beschämenden Geheimnis verfolgt, das wie ein Damokles Schwert jeden Moment auf sie niederstürzen könnte…Sandra Ireland – Kalte Knochen weiterlesen →
Als Kinder waren Jess und Heather die allerbesten Freundinnen. Sie teilten alles miteinander. Bis ein einziger Tag ihre Freundschaft unwiderruflich zerstörte. Jahre später kehrt Jess in ihre idyllische Heimatstadt an der Küste Englands zurück. Dort soll sie die Berichterstattung zu einem brutalen Doppelmord übernehmen. Doch als Jess erfährt, dass Heather die Hauptverdächtige ist, ist sie fassungslos. Kann ihre beste Freundin von damals eine eiskalte Mörderin sein? Jess beginnt zu recherchieren und stellt mit Grauen fest, dass alle Hinweise zu dem Tag führen, den sie für immer aus ihrem Leben streichen wollte. Der Tag, an dem Heathers Schwester spurlos verschwand und sie alle ins Unglück stürzte … (Verlagsinfo)
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„Beste Freundin“ ist meiner Meinung nach das bisher beste (in deutscher Sprache erschienene) Buch von Claire Douglas. Die melancholisch düstere Atmosphäre, die komplexen, obskuren Charaktere sowie die rätselhafte Handlung, sind von der ersten bis zur letzten Seite absolut mitreißend!Claire Douglas – Beste Freundin: Niemand lügt so gut wie du weiterlesen →
Völlig unverhofft macht Mona Lang ein Millionenerbe: Ihre Tante Klara hat ihr nicht nur ein wertvolles Gemälde hinterlassen, sondern ein großes Haus in München-Schwabing inklusive einer großzügigen Wohnung zur Eigennutzung. Doch ihre eigene Familie neidet ihr das Erbe, und ihre Mutter verspricht ihr, dass sie daran keine Freude haben würde.
Mona ist verwirrt: Was meint ihre Mutter damit? Und was bedeutet der merkwürdige Satz im Testament ihrer Großtante, sie würde mit dem Haus das Richtige machen? Beim Aufräumen in der Wohnung entdeckt sie nach und nach immer mehr Hinweise auf die Geschichte des Hauses. Unter anderem verfolgt sie einen Briefwechsel zwischen Klara und ihrer früheren Freundin Mirjam, die während des Zweiten Weltkrieges ohne ihre Eltern nach Großbritannien gekommen ist. Das Haus, das eigentlich Mirjams Eltern gehörte, hatte damals Klaras Vater gekauft. Doch unter welchen Bedingungen? Steht Mona das Haus womöglich nicht zu? Ellen Sandberg – Das Erbe weiterlesen →
Wer das Wort „Märchen“ hört, denkt jetzt vielleicht an Rotkäppchen, den bösen Wolf oder an Hänsel und Gretel. Das ist Kinderkram. Denn die vorliegenden Märchen richten sich nicht an Kinder von Menschen, sondern an die neuprogrammierten Sprösslinge von Robotern. Es sind Märchen von Robotern für Roboter, und Menschen, die Bleichlinge, kommen darin nur am Rande vor, und das nicht einmal in einer positiven Rolle. Dennoch interessieren sie uns brennend und bereiten uns Vergnügen. Und warum? Weil die hier geschilderten Silbrigen, Eisernen und Kupfernen noch menschlicher sind als Menschen es je sein können.
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