Williams, Rob / Badeaux, Brandon – Star Wars 58: Rebellion 2

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_Story_

Wedge und Luke führen die X-Wing-Staffel bei einem Raubüberfall auf imperiale Schiffe an und erobern dabei gleich vier Einheiten der Feinde. Auf einem dieser Schiffe wird auch Jorin Sol gefangen gehalten, der in der Zwischenzeit etliche Folterungen über sich ergehen lassen musste und vollkommen gebrochen in die Reihen der Rebellen zurückkehrt. Als er in der fremden Umgebung endlich aufwacht, stellt sich heraus, dass er noch immer sehr stark unter dem Einfluss von Vader und seinen Gefolgsleuten steht. Sein starker Wille bewahrt ihn jedoch davor, einer befreundeten Rebellin das Leben zu nehmen.

Währenddessen fangen Luke und seine Gefährten einen Funkspruch von Tank auf, der nach langer Einsicht zu der Erkenntnis gekommen zu sein scheint, dass der Weg zum Frieden nur über eine Rückkehr zu den Rebellen geebnet werden kann. Obwohl sich eigentlich alle sicher sind, dass es sich bei der Aufforderung, ihn auf einem fernen Planeten aufzugreifen, um eine Falle handelt, reist Luke ohne das Einverständnis und Wissen von Leia und ihren Männern zu den angegebenen Koordinaten und trifft dort tatsächlich auf Tank. Doch nicht nur auf ihn …

_Meine Meinung_

Nachdem im vorangegangenen Band der „Star Wars“-Comics die Vorgeschichte aus der Perspektive des Verräters Tank geschildert wurde, ist es nun an Luke, sich der neuen Situation zu stellen und auf die Entführung Jorin Sols zu reagieren. Kurzerhand schnappt er sich sein Geschwader und stürmt die feindlichen Schiffe, um Jorin Sol wieder aus der Gefangenschaft der dunklen Seite der Macht zu befreien. Doch als der Entführte ins Lager der Rebellen zurückkehrt, wirkt er verändert. Zunächst noch geschockt und von den Strapazen geschwächt, regeneriert er sich während eines komatösen Schlafs; doch als er schließlich aufwacht, erinnert er sich in kurzen Episoden an prägende Eindrücke seines Lebens, stoppt dabei bei den jüngsten Begegnungen mit Vader und dem Imperium und führt dessen mental auferlegte Befehle sofort aus. Doch letztendlich ist er stärker als der Wille seiner ehemaligen Peiniger, zum Glück für die gerade erst zur Wache befohlenen Deena, die in der Auseinandersetzung mit Jorin Sol beinahe den Tod findet.

Diese Deena ist eine weitere neue Figur innerhalb der Mini-Serie, die allem Anschein nach ebenfalls eine tragende Rolle übernimmt. Ebenso wie Luke fühlt sie sich von ihren Vorgesetzten nicht ernst genommen, was bei ihr jedoch mehr an ihrem naiven Auftreten festzumachen ist. Doch in Luke findet sie schließlich dennoch einen Verbündeten und begleitet ihn auch auf seiner ungenehmigten Reise, dem Lockruf Tanks folgend. Doch was den ebenfalls sehr gutgläubigen Skywalker in seiner Begegnung mit dem ehemaligen Jugendfreund widerfährt, hätte er sich eigentlich schon vorher ausrechnen können. Doch dies ist schon wieder ein Thema, welches im nächsten Comic bzw. im dritten Teil näher behandelt werden wird und quasi als neuer Cliffhanger eine weitere spannende Überleitung bildet.

Der zweite Teil der Mini-Saga „Rebellion“ hält weiterhin, was die ersten Eindrücke versprochen haben. Mit einigen neuen Charakteren und einer stärkeren Konzentration auf die Kämpfer der Rebellen werden der Story einige neue Komponenten hinzugefügt, die für den Spannungsaufbau von Wichtigkeit sind. Zwar entpuppt sich Luke bislang noch nicht als der Superheld, den man gerne in ihm sehen würde, doch die Geschichte wird ja noch fortgesetzt. Ansonsten kann man nur bestätigen, dass die hohen Erwartungen, die bereits in der einleitenden Erzählung aus dem letzten Band der „Star Wars“-Comics geschürt wurden, voll und ganz erfüllt werden. „Rebellion“ ist bis hierhin eine illustratorisch und inhaltlich richtig starke Geschichte und eines der besten Kapitel, das diese Comic-Reihe bislang veröffentlicht hat.

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