Schlagwort-Archive: Jason Dark

John Sinclair – 172 – Das Erbe der Templer

Die Handlung:

Unterhalb des jüdischen Friedhofs in Jerusalem war eine uralte Schriftrolle mit einer Abbildung meines Silberkreuzes aufgetaucht! Die Schriftrolle enthielt außerdem einen Hinweis auf Hector de Valois – jenen Tempelritter, dessen Grab ich in Frankreich entdeckt hatte. Ich folgte den Spuren de Valois‘ … und erlebte das Grauen der Templer am eigenen Leib! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Taschenbuchs mit der Nummer 62 gemacht, das erstmalig am 13. Mai 1986 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

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John Sinclair – 171 – Kalis tödlicher Spiegel

Die Handlung:

Ein anonymer Anruf führte meinen Partner Suko mitten in der Nacht in ein Waldstück in der Nähe von London … etwa eine Falle? Was Suko dort erlebte, war allerdings nur der Auftakt zu einem Abenteuer, das uns direkt in die Fänge der Todesgöttin Kali trieb! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 476 gemacht, der erstmalig am 17. August 1987 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

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Promis lesen GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR (Komplett-Box)

Mein Eindruck:

Fünf prominente Menschen lesen laut Klappentext in dieser Hörbuchbox ihre Lieblingsromane aus der beliebtesten Gruselserie ever, „John Sinclair“, vor. Leider steht nirgendwo, warum gerade dieser Roman der Favorit der vorlesenden Person ist oder was
er oder sie damit verbindet.

Ein Intro der Sprecher dazu gibt es auf den CDs leider auch nicht. Und so beginnen alle fünf nach einer kurzen, musikuntermalten Ankündigung durch eine unbekannte weibliche Stimme direkt mit dem Vorlesen des jeweiligen Heftromans.

Hennes Bender – „Der Zombie-Bus“

Die Heftomanvorlage mit der Nummer 183 zu dieser Lesung war erstmalig am 17. August 1981 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen.

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John Sinclair – 170 – Ein Grab aus der Vergangenheit

Die Handlung:

Aus dem Nichts war mir der Geist meiner alten Freundin Nadine Berger erschienen! Gebannt in den Körper einer Wölfin musste sie dem Ruf einer gewissen Manon Medoque folgen. Doch wer oder was war Manon Medoque? Ich machte mich auf die Suche nach der Antwort – und erlebte eine böse Überraschung. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 412 gemacht, der erstmalig am 26. Mai 1986 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

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John Sinclair – 169 – Lupina gegen Mandragoro (Teil 2 von 2)

Die Handlung:

Eine Umweltkatastrophe hatte in den Wäldern rund um den walisischen Bala Lake viele Leben ausgelöscht. Auch die Einwohner der umliegenden Dörfer blieben nicht verschont – und kehrten als lebende Tote zurück! Der Kampf gegen die Horror-Kreaturen wurde für Bill und mich zum Albtraum, denn am Bala Lake rüsteten sich dämonische Mächte zur alles entscheidenden Schlacht! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 461 gemacht, der erstmalig am 4. Mai 1987 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

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John Sinclair – 168 – Der grausame Wald (Teil 1 von 2)

Die Handlung:

In einem Waldgebiet am walisischen Bala Lake regnete es Säure vom Himmel! Eine furchtbare Umweltkatastrophe oder ein grausiger Plan teuflischer Mächte, der viele Menschen das Leben kostete? Bald kehrten die Toten zurück und mein alter Freund Bill Conolly und ich gerieten in ein wahrhaft höllisches Abenteuer! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 460 gemacht, der erstmalig am 27. April 1987 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Moment … ist der Klimawandel jetzt auch schon bei John Sinclair angekommen? Aber, die Romanvorlage ist doch aus den 1980ern!? Da gabs den auch schon, hat nur niemanden so gestört wie heute … aus offensichtlichen Gründen. Das Waldsterben ist jetzt allerdings schon eine Ecke heftiger geworden als damals … aber … (Un-)Tote, die im Forst unterwegs sind … das wäre noch mal eine ganz andere Nummer.

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John Sinclair – 167 – Teufelsspuk und Killer-Strigen

Die Handlung:

Jane war verschwunden! War sie von höllischen Mächten entführt worden? Kurz darauf erschien ein zwielichtiger Privatdetektiv beim Yard und lockte mich auf die Spur meines Erzfeindes Strigus – denn der Strigenherrscher hatte mit dem Teufel einen Bund geschlossen! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 495 gemacht, der erstmalig am 28. Dezember 1987 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

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John Sinclair – 166 – Der Doge, sein Henker und ich

Die Handlung:

Ein Urlaub in Venedig! Nur zu gern wollte ich mit Jane ein paar Tage in der berühmten Lagunenstadt genießen. Ich ahnte ja nicht, dass der grausame Doge Giancarlo Cabrisi zu neuem Leben erwacht war – und seinen Henker Turrio auf die Menschen hetzte!(Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Taschenbuchs mit der Nummer 77 gemacht, das erstmalig am 11. August 1987 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

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John Sinclair – Mit Blut geschrieben (Folge 165, Teil 2 von 2)

Die Handlung:

Akim Samarans grauenvoller Diener, der Homunkulus, hatte Lady Sarah Goldwyn entführt und sie gezwungen, das mit Blut geschriebene Testament des russischen Heilers Rasputin zu bergen! Als es uns gelang, Sarah zu retten, war Samaran mit dem Testament jedoch schon in die Wolga-Sümpfe geflohen – um den mörderischen Götzen Baal zu erwecken! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer
405 gemacht, das erstmalig am 7. April 1986 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

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John Sinclair – 164 – Baals Opferdolch (Teil 1 von 2)

Die Handlung:

Ein Hinweis auf das Testament des legendären russischen Heilers Rasputin führte uns zu einem Kloster in der Nähe von St. Petersburg. Auch unser Erzfeind Akim Samaran war auf der Jagd nach dem Testament. Um es zu erlangen, war er sogar bereit, sich mit dem Götzen Baal zu verbünden! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 403 gemacht, das erstmalig am 24. März 1986 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

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John Sinclair – 164 – Baals Opferdolch (Teil 1 von 2)

Die Handlung:

Ein Hinweis auf das Testament des legendären russischen Heilers Rasputin führte uns zu einem Kloster in der Nähe von St. Petersburg. Auch unser Erzfeind Akim Samaran war auf der Jagd nach dem Testament. Um es zu erlangen, war er sogar bereit, sich mit dem Götzen Baal zu verbünden! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 403 gemacht, das erstmalig am 24. März 1986 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

„Gebt mir ein ‚O‘!“ … war der erste Gedanke, den ich hatte, nachdem ich das Cover gesehen habe. Was auch immer das da ist, es bleibt ein Geheimnis. Vielleicht ist der Zeichner damals ausgerutscht und hat versucht den Fehler zu … vertuschen … oder er wollte nur einfach auf den Dolch hinweisen, der in der Mitte zu sehen ist. Wie werden es nie erfahren.

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John Sinclair – 163 – Die Werwolf-Schlucht

Die Handlung:

Werwölfe auf den Shetland-Inseln! Anders ließ sich der Hilferuf der vor Ort stationierten Wissenschaftlerin Dr. Morgana Layton kaum interpretieren. Als auch noch das Militär eingriff und bei dem Versuch, die Insel einzunehmen, scheiterte … da wussten wir, dass uns ein ganz besonders höllischer Fall erwartete! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 328 gemacht, das erstmalig am 15. Oktober 1984 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

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John Sinclair – 162 – Das Vampir-Internat

Die Handlung:

Ein Internat am Rande von London, in dem Schüler angeblich schwarze Messen abhalten und sich in Vampire verwandeln, um das Lehrpersonal zu attackieren. – Was sich nach der überbordenden Fantasie einer panischen Lehrerin anhörte, entpuppte sich als ein Hilferuf in größter Not … denn in der Schule war das Erbe des Sternenvampirs Acron erwacht! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer
401 gemacht, das erstmalig am 10. März 1986 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

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[NEWS] Jason Dark – 50 Jahre John Sinclair. Villa Wahnsinn

„Auf zum Totentanz!“ So heißt es in der unheimlichen Villa am Rande von London.
Dort gehen die Verstorbenen um. Nacht für Nacht wird die junge Annie von ihnen heimgesucht. Als sie eines Nachts einen abgetrennten Kopf zurücklassen, ist klar: Sie kommen nicht in friedlicher Absicht. Sie holen sich, was sie wollen – in der „Villa Wahnsinn“ … (Verlagsinfo)


Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 144 Seiten
Lübbe

John Sinclair – Villa Wahnsinn. 50 Jahre John Sinclair (Sonderfolge)

Die Handlung:

Inhalt: 50 Jahre ist es her, dass der angehende Schriftsteller Elmore Kendrick von Dämonen heimgesucht wurde. Schloss er in seiner ersten Nacht in der „Villa Wahnsinn“ tatsächlich einen Pakt mit dem Bösen … oder sind die Ausgeburten der Hölle, die die Villa heimsuchen, lediglich das Ergebnis von Kendricks überbordender schriftstellerischer Fantasie …? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

In diesem Jahr feiern die Fans des beliebtesten Geisterjägers der Welt das 50-jährige Jubiläum des Sohns des Lichts. Nicht nur Perry Rhodan hält lange durch, auch der Nachschub an Horror-begeisterten Deutschen scheint ungebrochen zu sein … und die Nachfrage nach Gruselunterhaltung.

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John Sinclair – 161 – Jenseits-Melodie

Die Handlung:

Die grandiosen Melodien des Wiener Hofkomponisten Manfredo Cardinal zogen die Menschen vor 150 Jahren in ihren Bann – sodass die Kaiserin ihm bei Todesstrafe untersagte, weiter zu komponieren. Aber gegen die Jenseits-Melodie hilft keine Strafe und kein Verbot. Sie findet ihre Opfer – bis heute … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 400 gemacht, das erstmalig am 3. März 1986 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Los gehts diesmal 1876 in Wien. Und wir hören dem Hofkomponisten Manfredo Cardinal beim Klavierspielen zu. Verbotenerweise … denn er hat den Befehl, nicht mehr zu komponieren. Und anderer Leute Musik darf er offenbar bei Todesstrafenandrohung auch nicht mehr spielen … nicht mal Pfeifen ist noch erlaubt. Aber, warum nur? Das erklärt uns niemand … nur gedroht wird ständig. Tja, und dann isser auch schon kopflos. Selbst Schuld? Aber, was dann passiert, hat mich wirklich überrascht.

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Dark, Jason / Döring, Oliver – John Sinclair – Im Zentrum des Schreckens (Folge 61)

Vor der Schlacht: Übungsstunden in der Hölle

„Geisterjäger“ John Sinclair ist Oberinspektor in einer Sonderabteilung von Scotland Yard, die sich mit übersinnlichen Fällen befasst. Sinclair wird von einem Kreuz beschützt und gewarnt, das vom Propheten Hesekiel selbst stammt. Zur doppelten Sicherheit trägt er auch eine Beretta-Pistole mit sich, die mit Silberkugeln geladen ist. Werwölfe und ähnliches Gelichter mögen so etwas gar nicht. Heißt es.

John Sinclair und seine Gefährten stehen der Mordliga gegenüber. Doch auch Morasso, ihr Anführer, hat Feinde, nämlich Asmodina, die Tochter des Teufels. Sinclair & Co. befinden sich zwischen diesen beiden Fronten. Er kann nur hoffen, dass in der folgenden Schlacht die eine oder andere Seite geschwächt oder gar vernichtet wird – und dass er nicht zwischen die Fronten gerät.

Folge Nr. 61 entspricht dem Band 201 der Bastei-Romanserie und ist der Mittelteil eines Dreiteilers.

Die Hörspiele dieser Reihe sind Vertonungen der gleichnamigen Bastei-Heftserie. Mit der Trilogie von Band 60-62 feiert die Hörspielreihe ein weiteres Jubiläum – mit einem Online-Gewinnspiel. Der Verlag empfiehlt sein Werk ab 18 Jahren.
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John Sinclair Classics – Die Katakomben von Paris (Folge 50)

Die Handlung:

Vor langer Zeit hatte Dr. Tod mir mein Silberkreuz gestohlen und an einem unbekannten Ort versteckt. Nun erhielt ich endlich einen Hinweis auf meinen Talisman. Die Spur führte in die Katakomben von Paris – zu einem meiner größten Erzfeinde! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

50 Auftritte hatte John Sinclair im Rahmen der GESPENSTER-KRIMIs, bevor er seine eigene Serie bekam. Auf 50 Folgen ausgelegt war entsprechend wohl auch die CLASSICS-Reihe von vornherein.

Ein kleines „Problem“ gibts aber nun: Heft 37 („Der Unheimliche von Dartmoor“) ist nicht bei den CLASSICS erschienen, sondern als Teil der „Sondereditionen“ verhörspielt worden. Also fehlt uns jetzt eine Folge, wenn nicht bei der unrunden 49 Schluss sein soll.

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Dark, Jason u. a. – John Sinclair – Der Pfähler (SE02)

Packend: Angriff des Königs der Vampire!

Der [erste Teil 1818 war nur der Anfang, doch es wird der Tag kommen, an dem das Böse wieder erwacht, weiß Inspektor John Sinclair von Scotland Yard.

Zwei Jahre sind vergangen, seit er zum ersten Mal gegen die Mächte der Finsternis gekämpft hat. Inzwischen wird der Oberinspektor von einem schlagkräftigen Team im Kampf gegen die Dämonen und Vampire unterstützt. Doch was ihn nun erwartet, stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten.

Kalurac, ein Nachfahre des berüchtigten Grafen Dracula, kehrt zurück, um die Menschheit unter sein Joch zu zwingen. In dem rumänischen Dorf Petrija legt er die Vampirsaat aus und fordert die Aktivität der alten Widersacher heraus: der „Pfähler“. Auch John Sinclair versucht, die tödliche Gefahr aufzuhalten – ohne zu ahnen, dass sein Kampf in Rumänien aussichtslos ist, denn der „König der Vampire“ holt bereits in London zum entscheidenden Schlag aus. (abgewandelte Verlagsinformation)

Der Autor

Der unter dem Pseudonym „Jason Dark“ arbeitende deutsche Autor Helmut Rellergerd ist der Schöpfer des Geisterjägers John Sinclair. Am 13. Juli 1973 – also vor 32 Jahren – eröffnete der Roman „Die Nacht des Hexers“ die neue Romanheft-Gruselserie „Gespenster-Krimi“ aus dem Hause |Bastei|. Inzwischen sind über 1700 John-Sinclair-Romane erschienen, die Gesamtauflage der Serie beträgt laut Verlag über 250 Millionen Exemplare.

1999 veröffentlichte Oliver Döring das erste John-Sinclair-Hörbuch, und der Autor war davon begeistert: „Sprecher, Special Effects – wirklich Kino im Ohr“. Bis heute sind von den drei Dutzend Hörspielen rund 1,5 Millionen Stück über den Ladentisch gegangen, so dass sich 2002 Oliver Döring ermutigt fühlte, eine Sonder-Edition zu produzieren. Sie trägt den Titel [„Der Anfang“. 1818 Nach Verlagsangaben war dies das erste Hörspiel, das es jemals in die Top 100 der deutschen Media-Control-Longplayer-Charts geschafft hat: „bis Platz 36“, sagt Döring.

Die vorliegende Sonder-Edition 2 mit dem Titel „Der Pfähler“ hat mit 40 Schauspielern und Synchronsprechern noch mehr hochkarätige Stimmen vorzuweisen als die SE 1: sozusagen 90 Minuten Kino-Feeling. Der Soundtrack wurde eigens dafür komponiert und vom Berliner Filmorchester eingespielt, tönt die Presseerklärung.

Die Handlung stammt aus mehreren Romanheften („Der Pfähler“, „Dracula gibt sich die Ehre“, „Die Vampirfalle“), die „zum Teil abgeändert, gekürzt und an anderen Stellen durch neue Szenen ergänzt“ wurden, verrät Rellergerd. Neue Elemente wie etwa Handys wurden eingefügt, und einmal musste der Autor ein Detail von Dörings Drehbuch korrigieren. In England fährt man links ran, nicht rechts, denn es herrscht ja Linksverkehr.

Übrigens nahm der Autor selbst aktiv an dem Hörspiel und spricht die kleine Rolle des 42-AKA: „dreieinhalb bis vier Sätze“: „Sie haben mich zwar keine Nerven gekostet, aber ich war doch ziemlich aus der Fassung, dass man so viel einsetzen muss, um diese paar Worte zu sprechen“, sagt der Mann, der sich Jason Dark nennt.

Die Sprecher / Die Inszenierung

Wie schon erwähnt, ist bei dieser Produktion die crème de la crème der deutschen Synchronsprecher versammelt. Ich kann hier nur die Hauptfiguren und bekanntesten Sprecher erwähnen, da 40 Einträge einfach den Rahmen dieses Beitrags sprengen würden.

Erzähler: Joachim Kerzel, dt. Stimme von Jack Nicholson u.v.a.
John Sinclair, Scotland Yard: Frank Glaubrecht, dt. Stimme von Pierce Brosnan
Jane Collins, Scotland Yard: Franziska Pigulla, dt. Stimme von Gillian „Scully“ Anderson
Bill Connolly, Journalist: Detlef Bierstedt, dt. Stimme von George Clooney und Jonathan Frakes (Star Trek TNG)
Sheila Hopkins, seine Verlobte und von Kalurac ausersehene Vampirbraut: Daniela Hoffmann , dt. Stimme von Julia Roberts und „Ally McBeal“
Graf Kalurac: Thomas Fritsch, dt. Stimme von William Hurt u.a.
Frantisek Marek, der Pfähler: Joachim Höppner, die dt. Stimme von Ian „Gandalf“ McKellen
Dominik de Louise: Mogens von Gadow, dt. Stimme von Joe Pesci und Ian Holm
Harold Farmer, sein Assistent: Charles Rettinghaus, dt. Stimme von Jamie Foxx und LeVar Burton (Star Trek TNG)
Philip Russel, Staatssekretär: Hans-Werner Bussinger, dt. Stimme von John de Lancie („Q“ aus Star Trek)
Flugcontroller Peter: Arne Elsholz, dt. Stimme von Tom Hanks und Bill Murray
Jack Rambaldi: Martin Semmelrogge, dt. Stimme von Bösewicht „Randall“ in „Monster AG“

Außerdem ist noch die deutsche Stimme von John Cleese zu hören, der in den neueren Bond-Filmen die Rolle des Erfinders Q spielt und auch in diesem Hörspiel die Rolle des Entwicklers von Spezialwaffen ausfüllt, diesmal allerdings gegen Vampire.

Und noch viele andere bekannte Hollywood-Stimmen.

Die Macher:

Buch und Regie: Oliver Döring
Regieassistenz: Patrick Simon
Hörspielmusik: Christian Hagitte, Simon Bertling, Florian Göbels
Tontechnik: Arne Denneler
Schnittassistenz: Jennifer Kessler
Produktion: Alex Stelkens (WortArt), Marc Sieper, Patrick Simon
Original Paintings (auch im Booklet): Vicente Ballestar (Cover), John Bolton, M. Harrison

Mehr Infos: https://www.john-sinclair.de/.

Handlung

PROLOG.

Jack und Carl brechen in die Wohnung von Vera Menössy ein, um sie auszurauben. Die beiden Londoner Ganoven suchen Geld, und als sie nur lumpige 30 Pfund erbeuten, werden sie wütend. Jack, der Drahtzieher, droht, Vera zu töten, doch er hat den Schatten nicht gesehen, der ihnen durch Soho hierher gefolgt ist. John Sinclair greift im letzten Moment ein und setzt die beiden Verbrecher außer Gefecht. Leider hat Jack Vera verletzt, und mit ihrem letzten Atem bittet sie Sinclair, aus einer Schublade eine Schatulle zu holen. Darin liegt ein silbernes Kreuz. „Dies ist das Kreuz des Propheten Hesekiel. Du bist sein rechtmäßiger Hüter und Erbe, denn du bist der Sohn von …“, doch da verlassen sie die Kräfte.

Ein Vierteljahrhundert später wird das Kreuz, das dem Geisterjäger stets als Schutz gedient hat, in einer ganz anderen Weltgegend erkannt als das, was es ist: als eine mächtige Waffe gegen Dämonen und Vampire. Gerade rechtzeitig.

HAUPTHANDLUNG

Sonntag, Petrija, (Transsylvanien), Rumänien. Der alte Schmied Frantisek Marek ignoriert die Warnungen seiner Frau und geht trotz der Gefahr auf den Berg, wo das düstere Schloss steht. Er hat einen Pfahl dabei, denn er ist der letzte Angehörige einer Familie, die sich die „Pfähler“ nennt, weil sie es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Vampire und Untoten auszurotten.

Frantisek hat Glück. Petroc Jurc, ein junger Mann aus seinem Dorf, geht um Mitternacht zum Schloss des Grafen. Petroc ist agiler als der alte Frantisek und schlägt ihn nieder. Wenig später hört der Pfähler aus dem Schloss einen langen Schrei … Eine riesige Fledermaus erscheint auf den Zinnen und fliegt hinunter zum Dorf. Während Frantisek die Schlossgruft betritt, besucht der Vampir Graf Kalurac, der sich der Gestalt einer Fledermaus und anderer Formen bedient, das Haus der Varescus. Nachdem er Boris beseitigt hat, macht er sich mit seinen langen Fangzähnen über Jovanka her …

Unterdessen in London

Mitten auf dem zentralen Leicester Square ereilt eine schreckliche Vision den Geisterjäger: Menschen werden von Vampiren und anderen Untoten zerfleischt. Wie konnte es dazu kommen? Kann er es verhindern? Die Stimme eines Engels schickt ihn nach Petrija. Er erwacht aus seiner Trance mit einem brennenden Gefühl auf der Brust: Hesekiels Kreuz ist heiß.

Er ruft seinen Freund, den Journalisten Bill Connolly, an, der gerade mit seiner Verlobten Sheila Hopkins im Bett liegt. Bill sagt Sheila, er gehe mal kurz Zigaretten holen und verschwindet. In der Redaktion findet er heraus, dass es in Petrija einen Grafen Kalurac gebe, der ein Verwandter Draculas sei. Aber dort lebe auch die Familie Marek, die Dracula besiegte – und zwar mit dem Kreuz Hesekiels. Wie gelangte das Kreuz von dort in Vera Menössys und Sinclairs Hände? Die Mareks sind telefonisch nicht zu erreichen. Sinclair will hinfliegen und ringt seinem Chef, Sir James, die Erlaubnis dafür ab.

Wien

Graf Kalurac macht sich in Gestalt einer Fledermaus, die als UFO auf dem Radar erscheint, auf den Weg nach Wien, wo er die im Untergrund lebenden Untoten der Familie Cerpac aktiviert. Er schildert ihnen ihre Zukunft in den schillerndsten Farben. Er werde die Militärs aufeinander hetzen, sich Zugang zu ihren Nuklearwaffen verschaffen, den Atomkrieg entfesseln und während des folgenden nuklearen Winters die Herrschaft der Vampire über die Menschen errichten. Ein exzellenter Plan, loben die Cerpac-Kreaturen, besonders Rebecca, die Kalurac als seine Sklavin ausersehen hat. Doch wird der Plan auch gelingen? Keine Angst, beruhigt Kalurac. Nächste Station ist London, denn Großbritannien ist bekanntlich eine Nuklearmacht. Noch zwei Tage, dann kann er losschlagen.

Rumänien

Unterdessen ist Frantisek Marek in der Gruft auf den verwandelten Petroc Jurc gestoßen. Ihm bleibt bei dem folgenden wütenden Kampf nichts anderes übrig, als Petroc den Pfahl in die untote Brust zu stoßen. Doch daheim in seinem Dorf erwartet ihn eine Überraschung. Kalurac war hier und hat die Familie Varescu bis auf einen Überlebenden ausgelöscht. Corucz sagt ihm, die Leichen seien oben im Schlafraum, doch als Frantisek hinaufsteigt, um die Todesursache herauszufinden, tappt er in eine fiese Falle. Nun fällt Jovanka über ihn her. Sie hat großen Durst. Nach seinem Blut.

Ob John Sinclair wohl noch rechtzeitig eintrifft?

Mein Eindruck

Ich dachte, das Vampir-Genre sei mittlerweile durch die Romane von Laurell K. Hamilton, Kim Newman und Poppy Z. Brite weiterentwickelt worden. Doch dieses Hörspiel hält sich an die alten Wurzeln um Dracula und seine Verwandten. Wer also auch nur einmal im Leben „Tanz der Vampire“ und „Bram Stoker’s Dracula“ oder die alten Christopher-Lee-Filme gesehen hat, wird sich sofort zurechtfinden.

Untot sein macht Spaß

Wieder einmal machen sich die alteingesessenen Vampire unter Einsatz ihrer patentierten Bio-Engineering-Methode daran, die Weltherrschaft zu ergreifen. Natürlich pflastern Leichen ihren Weg aus dem trüben Transsylvanien in die noch trübere Themse-Metropole, doch die Leichen werden alsbald wieder lebendig. Die Untoten haben einfach mehr Spaß am Leben, wie Dom De Louise, seines Zeichens britischer „Wirtschaftssekretär“ (vielleicht ist damit ein Minister gemeint), mit hohem Lustgewinn erkennt.

Gerade hat ihn eine schöne Vampirin ausgesaugt und schwupps! – steht er wieder auf. Mit mächtigem Appetit auf den roten Lebenssaft. Da die Vampirin dank ihres Bio-Engineerings herzlich wenig davon in sich hat, muss er sich ein neues Opfer suchen: Harold Farmer. Denn wozu ist ein Assistent sonst gut, wenn man ihn nicht ausbeuten bzw. aussaugen darf? Und die Kette des Bio-Engineerings ließe sich endlos fortsetzen, wenn, ja, wenn es nicht diese dumme Gegner gäbe, die offenbar schwere, politisch völlig unkorrekte Vorurteile gegen Vampire und Untote hegen. Man sollte eine Vampirpartei gründen. Allerdings ist die Bio-Engineering-Methode der Vampire alles andere als demokratisch, sondern überaus hierarchisch organisiert. Und der Obermotz ist immer ein Macker. Seltsam, dass die Lady-Vampire das völlig in Ordnung finden. Jedenfalls tun sie, was man ihnen sagt.

„Der Pfähler“ ist also in weiten Teilen konservativer und traditionsverhafteter als die erste Sonderedition mit dem Titel „Der Anfang“. Wahrscheinlicher dürfte ihr daher ein noch größerer Erfolg beschieden sein, denn erfahrungsgemäß mögen es Genre-Konsumenten – Leser, Videogucker, Spieler – nicht besonders, wenn man die bewährten Klischees und Regeln auf den Kopf stellt oder gar unterminiert.

Die Gegenseite versteht keinen Spaß

Dem Angriff der Vampire Kaluracs steht eine erhebliche Aufrüstung des Gegners gegenüber. Der Pfahl Mareks – vermutlich ein geweihter Pflock – entspricht waffentechnisch gesehen dem Faustkeil des Neanderthalers. Wie schön deshalb, dass Scotland Yard über eine supergeheime Abteilung für die Entwicklung von Spezialwaffen gegen Vampire und andere unheilige Geschöpfe verfügt! In den James-Bond-Laboren herrscht Agent Q (gespielt von Ex-Monty-Python John Cleese) über die neuesten Gadgets und händigt James regelmäßig eine unheimlich komplizierte aussehende Fernsteuerung aus. In „Der Pfähler“ hören wir die deutsche Stimme von John Cleese – da werden sich die Bond-Fans aber freuen!

Qs Gegenstück Dr. Dan präsentiert Waffen, die einem Kreuzzügler alle Ehre machen würden, zöge er ins Heilige Land, um die Monster und Ungläubigen zu vertreiben. Weihwasser ist ein unverzichtbarer Bestandteil der geheimen Superwaffen und natürlich Silber. Viel Silber: in Kugeln und Pfeilen (vermutlich nicht in Faustkeilen). Und Eichenpflöcke im „Pfähler-MG“. Oder so.

Als die wichtigste Superwaffe erweist sich jedoch ironischerweise nicht eines der neuen Gadgets, sondern das uralte Kreuz Hesekiels. Frei nach dem Motto „Alles Gute kommt von oben“, lassen sich damit, so erzählt Marek, die vier Erzengel herbeirufen und aktivieren. Na, und wo der Feldherr Gottes, Michael, zuschlägt, da wächst kein Gras mehr. Was doch zu einem sehr actionreichen und befriedigenden Finale führt.

Humor

Die Macher haben ihr Werk zum Glück nicht hundertprozentig ernst genommen, sonst wäre es unerträglich geworden. Abgesehen von den „Outtakes“ (siehe unten: „Soundtrack“), die sehr lustig sind, gibt es einige Stellen im Text, an denen die Vertreter des Guten schon ein wenig ins Schwimmen geraten. Da gibt es beispielsweise die Stelle, als John Sinclairs Kollege, der Chinese Suko, das zeitweilige Hauptquartier des „Königs der Vampire“ betritt. Er erwartet, nur etwa ein halbes Dutzend Widersacher vorzufinden. Allerdings ist die Halle mit mehreren hundert Vampiren angefüllt: „Oh, Scheiße“, fällt ihm dazu nur ein. Die Agenten haben es nicht leicht.

Ein „Ministerium für kooperative Zusammenarbeit“ hätten wir in Deutschland sicher auch gerne, denn dann würde die Kollaboration zwischen den Bürgern und der Regierung sicher wie geschmiert laufen.

Die Sprecher

Die Macher dieser Hörspiele suchen ihren Vorteil im zunehmend schärfer werdenden Wettbewerb der Hörbuchproduktionen offensichtlich darin, dass sie dem Zuhörer nicht nur spannende Gruselunterhaltung bieten, sondern ihm dabei auch noch das Gefühl geben, in einem Film voller Hollywoodstars zu sitzen. Allerdings darf sich niemand auf vergangenen Lorbeeren ausruhen: bloßes Namedropping zieht nicht, und So-tun-als-ob ebenfalls nicht.

Die Sprecher, die vom Starruhm der synchronisierten Vorbilder zehren, müssen selbst ebenfalls ihre erworbenen Sprechfähigkeiten in die Waagschale werfen. Zum Glück machen sie dies in hervorragender und glaubwürdiger Weise. Statt gewisse Anfänger zu engagieren, die mangels Erfahrung bei den zahlreichen emotionalen Szenen unter- oder übertreiben könnten, beruht der Erfolg dieser Hörspielreihe ganz wesentlich darauf, dass hier zumeist langjährige Profis mit schlafwandlerischer Sicherheit ihre Sätze vorzutragen wissen.

Durch die beigefügten Outtakes wissen wir allerdings ganz genau, welche Pannen ihnen dabei unterlaufen sind. Feststeht aber, dass in der Endfassung keine Pannen oder Fehler zu hören sind. Ich kann keinen der Sprecher herausstreichen, denn im Grunde machen alle hervorragende Arbeit. Nur Franziska Pigulla tut ein klein wenig mehr: Sie sagt nicht nur ihre Sätze auf, sondern fügt noch Ächzen und Keuchen hinzu, denn ihre Rolle, Jane Collins, muss einen Sprint zum Londoner Hilton Hotel hinlegen, um Dom De Louise – noch so ein Insiderwitz – rechtzeitig das Handwerk zu legen.

Musik und Geräusche

Die Geräusche sind genau die gleichen, wie man sie in einem realistischen Spielfilm erwarten würde. Die Musik gibt ziemlich genau die vorherrschende Stimmung einer Szene wieder und leitet in den kurzen Pausen bzw. Übergängen gleich zur nächsten Szene über. Die Musik ist von einem Orchester eingespielt, und so entsteht der Eindruck, die Begleitmusik zu einem alten Hollywood- oder British Horror Film zu hören.

Der Soundtrack als Bonus

Insgesamt handelt es sich um 20 Tracks unterschiedlicher Länge. Von den alten Dracula-Filmen kennt man die klassische Instrumentierung: unheimlich klingende Streich- und Holzblasinstrumente. Solche Stücke gibt es hier mehrere zu hören, und sie gehören zu den schönsten in dieser Sammlung.

Aber sie treffen nicht den modernen Geschmack der MTV-Generation. Das tun schon eher die rockigen Kompositionen von Florian Göbels und anderen Komponisten. (Alle Urheber sind angegeben.) Das rockigste Stück erklingt in Heavy-Metal-Instrumentierung und mit entsprechendem Gesang.

Als Bonus gibt es den Trailer zu „Der Pfähler“: Joachim Kerzel liest die dramatischsten Stellen der Handlung vor, die entsprechenden Actionszenen werden eingeblendet.

Die „Outtakes“ …

… stammen aus den John-Sinclair-Hörspielen, den Gespenster-Krimis und der SE2 „Der Pfähler“. Die meisten Beispiele für klassische Fehlleistungen der Sprecher sind einfach zum Totlachen, ganz besonders die Stelle, an der Frank Glaubrecht etwa fünfmal vergeblich versucht, einen verschachtelten Satz richtig hinzukriegen. Am Schluss der Outtakes-Sammlung geht alles in Geblubber und Gegurgel unter – auch eine Art Humor. Man muss den Job offenbar mit Selbstironie angehen und keineswegs verbissen. Wenn eine Stelle nicht klappt, denn wird sie eben umgeschrieben.

Unterm Strich

Hier schlagen Sammlerherzen höher. Endlich gibt es wieder ein herausragendes Hörspiel mit ihrem Lieblings-Helden, und das obendrein in Hollywoodfilmqualität. Die Dramaturgie ist straff und konsequent auf ein Finale hin ausgerichtet. Dabei werden die Etappen dorthin mit dramatischen Genreszenen gespickt, so dass an keiner Stelle Langeweile aufkommt.

Natürlich sind solche Genretexte nicht frei von Fehlern. Wer hätte schon einmal in Rumänien tschechische Namen wie Frantisek Marek gehört? Oder von einem britischen „Ministerium für kooperative Zusammenarbeit“ (als ob es eine andere Form der Zusammenarbeit gäbe)?

Zu einer richtig runden Sache wird das Hörspiel aber nicht durch den Text, sondern durch die stets passende Musik und die ausgezeichneten Sprecher. Sie konnten sich wahrscheinlich an mancher Stelle das Lachen kaum verbeißen, so hammerhart klingen manche Sätze („Nimm das, du Monster!“), würde man sie aus dem Kontext reißen. Aber die Lacher sind für die Outtakes reserviert.

90 Minuten + 30 Min. Soundtrack auf 2 CDs
Empfohlen ab 16 Jahren
ISBN-13: 978-3785730195

Der Autor vergibt: (4.0/5) Ihr vergebt: SchrecklichNa jaGeht soGutSuper (No Ratings Yet)

_|Geisterjäger John Sinclair| auf |Buchwurm.info|:_

[„Der Anfang“ 1818 (Die Nacht des Hexers: SE01)
[„Der Pfähler“ 2019 (SE02)
[„John Sinclair – Die Comedy“ 3564
[„Im Nachtclub der Vampire“ 2078 (Folge 1)
[„Die Totenkopf-Insel“ 2048 (Folge 2)
[„Achterbahn ins Jenseits“ 2155 (Folge 3)
[„Damona, Dienerin des Satans“ 2460 (Folge 4)
[„Der Mörder mit dem Januskopf“ 2471 (Folge 5)
[„Schach mit dem Dämon“ 2534 (Folge 6)
[„Die Eisvampire“ 2108 (Folge 33)
[„Mr. Mondos Monster“ 2154 (Folge 34, Teil 1)
[„Königin der Wölfe“ 2953 (Folge 35, Teil 2)
[„Der Todesnebel“ 2858 (Folge 36)
[„Dr. Tods Horror-Insel“ 4000 (Folge 37)
[„Im Land des Vampirs“ 4021 (Folge 38)
[„Schreie in der Horror-Gruft“ 4435 (Folge 39)
[„Mein Todesurteil“ 4455 (Folge 40)
[„Die Schöne aus dem Totenreich“ 4516 (Folge 41)
[„Blutiger Halloween“ 4478 (Folge 42)
[„Ich flog in die Todeswolke“ 5008 (Folge 43)
[„Das Elixier des Teufels“ 5092 (Folge 44)
[„Die Teufelsuhr“ 5187 (Folge 45)
[„Myxins Entführung“ 5234 (Folge 46)
[„Die Rückkehr des schwarzen Tods“ 3473 (Buch)

John Sinclair – 160 – Die Unheimliche vom Schandturm

Die Handlung:

Köln im Jahre 1357. Als die Stadt von der Pest heimgesucht wird, fällt ihr auch die Frau des Bürgermeisters, Richmodis von der Aducht, zum Opfer. Doch Stunden nach ihrer Beerdigung kehrt Richmodis in ihr Turmzimmer zurück und tötet ihren Gatten … Nur ein Schauermärchen, eine Legende? Unser Freund Will Mallmann bittet uns, nach Köln zu kommen, denn 666 Jahre später hat die unheimliche Richmodis aus dem Schandturm ihr nächstes Opfer gefunden! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 394 gemacht, das erstmalig am 20. Januar 1986 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Als Basis hat sich der Autor recht frei der Richmodis-Sage angenommen und blutiger als das Original umgedichtet.

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