Schlagwort-Archive: Jason Dark

John Sinclair – Ihr Freund, der Ghoul (Folge 153)

Die Handlung:

Eve Bennett war ein unscheinbares, freundliches Mädchen, das keiner Fliege etwas zuleide tun konnte. So dachte man, wenn man ihr begegnete. Aber wer sich mit Eve anlegte, der lernte schnell ihren Freund kennen – einen leichenfressenden, mörderischen Ghoul! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Taschenbuchs mit der Nummer
61 gemacht, das erstmalig am 8. April 1986 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

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John Sinclair Classics – Der Fluch der schwarzen Hand (Folge 46)

Die Handlung:

Ein Hinweis in einem Sensationsmagazin führte mich auf das Gut von Lord und Lady Parson im beschaulichen Dörfchen Bodmin in Cornwall: Zwei Leichen, darunter der junge Sohn der Parsons, stellten die Dorfpolizei vor ein Rätsel – und niemand wusste, wann der Fluch der schwarzen Hand sein nächstes Opfer finden würde … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 202 gemacht, der erstmalig am 26. Juli 1977 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Das Titelbild des Hörspielcovers ist dabei eine Neuinterpretation der Thematik.

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Dark, Jason / Döring, Oliver – John Sinclair – Im Zentrum des Schreckens (Folge 61)

Vor der Schlacht: Übungsstunden in der Hölle

„Geisterjäger“ John Sinclair ist Oberinspektor in einer Sonderabteilung von Scotland Yard, die sich mit übersinnlichen Fällen befasst. Sinclair wird von einem Kreuz beschützt und gewarnt, das vom Propheten Hesekiel selbst stammt. Zur doppelten Sicherheit trägt er auch eine Beretta-Pistole mit sich, die mit Silberkugeln geladen ist. Werwölfe und ähnliches Gelichter mögen so etwas gar nicht. Heißt es.

John Sinclair und seine Gefährten stehen der Mordliga gegenüber. Doch auch Morasso, ihr Anführer, hat Feinde, nämlich Asmodina, die Tochter des Teufels. Sinclair & Co. befinden sich zwischen diesen beiden Fronten. Er kann nur hoffen, dass in der folgenden Schlacht die eine oder andere Seite geschwächt oder gar vernichtet wird – und dass er nicht zwischen die Fronten gerät.

Folge Nr. 61 entspricht dem Band 201 der Bastei-Romanserie und ist der Mittelteil eines Dreiteilers.

Die Hörspiele dieser Reihe sind Vertonungen der gleichnamigen Bastei-Heftserie. Mit der Trilogie von Band 60-62 feiert die Hörspielreihe ein weiteres Jubiläum – mit einem Online-Gewinnspiel. Der Verlag empfiehlt sein Werk ab 18 Jahren.
Dark, Jason / Döring, Oliver – John Sinclair – Im Zentrum des Schreckens (Folge 61) weiterlesen

John Sinclair – Todesfalle unter Wasser (Folge 152, Teil 2 von 2)

Die Handlung:

Unser Erzgegner Akim Samaran hatte uns nach Brighton eingeladen – zum finalen Kampf um den Würfel des Unheils! Oder war es gar nicht der Würfel, um den es Samaran ging? Offenbar befand sich vor der Küste ein zweites Artefakt auf dem Meeresgrund. Ich folgte der Spur und geriet in die Todesfalle … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer
379 gemacht, das erstmalig am 7. Oktober 1985 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

John Sinclair – Todesfalle unter Wasser (Folge 152, Teil 2 von 2) weiterlesen

John Sinclair – Samarans Todeswasser (Folge 151, Teil 1 von 2)

Die Handlung:

Jane Collins hatte den Würfel des Unheils aufgespürt: in Lauder, der Heimatstadt meiner Eltern. Sofort machten Suko und ich uns auf den Weg, um das wertvolle magische Artefakt in Sicherheit zu bringen – ohne zu ahnen, dass einer unserer Erzgegner längst in Lauder eingetroffen war! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 368 gemacht, das erstmalig am 22. Juli 1985 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

John Sinclair – Samarans Todeswasser (Folge 151, Teil 1 von 2) weiterlesen

John Sinclair Classics – Das Todeskarussell (Folge 45)

Die Handlung:

Sturzbetrunken torkelt der achtzigjährige Ken Kovac über die Pier seines Heimatstädtchens Brickaville und steht plötzlich vor einem leuchtenden Karussell, das er noch aus seiner Jugendzeit kennt. Merkwürdigerweise sind der Inhaber und die freundlichen Bediensteten seit damals um kein Jahr gealtert. Und dann beginnt die wilde Fahrt … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 200 gemacht, der erstmalig am 12. Juli 1977 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Das Titelbild des Hörspielcovers ist dabei eine Neuinterpretation der Thematik.

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John Sinclair – Eisherz (Folge 150)

Die Handlung:

Jane Collins bekommt ein neues Herz eingepflanzt! Das war eine großartige Nachricht, aber auch der Auftakt zu einem Albtraum. Denn in der Stunde, als Jane und ich am verwundbarsten waren, hetzten die Dämonen uns ihre mörderischsten Helfer auf den Hals – darunter den Gnom mit den sieben Leben! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Da die 150 eine Jubiläumsnummer ist, gibts diesmal vom Verlag die Verhörspielung von gleich drei Heftromanen. „Satans Trucker“ (Nr. 361, 03.06.1985), „Der Zombie-Apache“ (Nr. 362, 10.06.1985) und „Der Gnom mit den sieben Leben“ (Nr. 363, 17.06.1985), die allesamt damals am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen waren.

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John Sinclair – Die Rache des Kopflosen (Folge 149)

Die Handlung:

Auf einem Spielplatz erleben Sheila und Johnny Conolly, wie ein Junge namens Douglas Watson von einem Raben attackiert und verletzt wird. Kurz darauf begleiten sie Douglas und seine ältere Schwester Helen ins Krankenhaus – ohne zu ahnen, dass die gesamte Familie Watson den Fluch und die Rache des kopflosen Reiters zu fürchten hat … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer
360 gemacht, der erstmalig am 25. Mai 1985 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

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Dark, Jason / Döring, Oliver – John Sinclair – Myxins Entführung (Folge 46)

_Zweikampf: zwischen Steinkreis und Riesenschlange_

Solo Morasso, der Chef der Mord-Liga, hat mit Asmodina, der Tochter des Teufels, einen Handel abgeschlossen. Er besorgt ihr den Zauberer Myxin und sie verrät ihm den Aufenthaltsort von Xoron, dem vermissten Herrn der Zombies. Der erste Teil des Plans, die Entführung Myxins, gelingt Morasso mühelos, doch dann versucht Asmodina ihn aufs Kreuz zu legen. Unterdessen hat Myxins Gelibte Kara John Sinclair zu Hilfe gerufen, um Myxin zu finden und befreien. Ob er wohl noch rechtzeitig eintrifft?

Die Story erschien erstmals als Band 156 der Bastei-Romanserie.

_Der Autor_

Der unter dem Pseudonym „Jason Dark“ arbeitende deutsche Autor Helmut Rellergerd ist der Schöpfer des Geisterjägers John Sinclair. Am 13. Juli 1973 – also vor 35 Jahren – eröffnete der Roman „Die Nacht des Hexers“ die neue Romanheft-Gruselserie „Gespenster-Krimi“ aus dem Hause Bastei. Inzwischen sind über 1700 John-Sinclair-Romane erschienen, die Gesamtauflage der Serie beträgt laut Verlag über 250 Millionen Exemplare.

_Die Inszenierung_

|Die Sprecher:|

Frank Glaubrecht spricht den Geisterjäger himself und ist die deutsche Stimme von Al Pacino, Christopher Walken, Kevin Kostner, Jeremy Irons, Pierce Brosnan und vielen mehr.
Joachim Kerzel, die deutsche Stimme von Jack Nicholson, spricht den Erzähler.
Jane Collins: Franziska Pigulla, die deutsche Stimme von Gillian „Scully“ Anderson
Suko: Martin May
Myxin: Eberhard Prüther
Kara: Susanna Bonasewicz (Sissy Spacek, Isabella Rossilini, Carrie ‚Lea‘ Fisher)
Nadine Berger: Elisabeth Günther (Liv Tyler)
Pilot: Björn Schalla (Casey Affleck)
Asmodina: Martina Treger (Sharon Stone, Carrie-Anne Moss)
Solo Morasso: Tilo Schmitz (dt. Stimme von Ving Rhames)
Mr. Mondo: Till Hagen (dt. Stimme von Kevin Spacey)
Pamela Scott: Katrin Fröhlich (Gwyneth Paltrow, Cameron Diaz)
Vampiro del Mar: Helmut Krauss (Marlon Brando, James Earl Jones)
Lupina: Claudia Urbschat-Mingues (Angelina Jolie, Kristanna Loken)
Tokata: Karsten Gausche
Todesengel: Judith Brandt (Sophie Marceau, Monica Bellucci)

Sowie Boris Tessmann und Ralph Möske.

Der Produzent ist Oliver Döring, Jahrgang 1969, der seit 1992 ein gefragter Allrounder in der Medienbranche ist. „Als Autor, Regisseur und Produzent der John-Sinclair-Hörspiele hat er neue Maßstäbe in der Audio-Unterhaltung gesetzt und ‚Breitwandkino für den Kopf‘ geschaffen“, behauptet der Verlag. Immerhin: Dörings preisgekröntes Sinclair-Spezial-Hörspiel [„Der Anfang“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1818 hielt sich nach Verlagsangaben wochenlang in den deutschen Charts.

Buch und Regie: Oliver Döring
Regieassistenz: Patrick Simon
Hörspielmusik: Christian Hagitte, Simon Bertling, Florian Göbels
Tontechnik: Arne Denneler
Schnittassistenz: Jennifer Keßler
Produktion: Alex Stelkens (WortArt) und Marc Sieper (Lübbe Audio)

_Handlung_

Der Zauberer Myxin will seine Herkunft ergründen und schickt in Trance seinen Geist in immer fernere Dimensionen aus, doch da ist nur Schwärze. Die Stimme seiner Freundin Kara ruft ihn zurück. Sie sorgt sich um ihn. Als er erklärt, die Großen Alten bekämpfen zu wollen, die eine Barriere errichtet haben müssen, glaubt sie nicht, dass dieses Unterfangen Aussicht auf Erfolg hat. Wer würde sich schon mit solchen mächtigen Göttern anlegen? Doch er will noch einen letzten Versuch wagen und begibt sich mit ihr wieder in Trance. Doch da reißt eine unbekannte Macht seinen Geist hinfort und greift die begleitende Kara an. Sie muss fliehen und erwacht. Sie weiß, dass sie dringend Hilfe benötigt, und denkt an John Sinclair.

Sinclair erwacht gerade im Bett neben der nackten Nadine Berger. O la la, wenn ihn seine Jane jetzt so sehen würde! Zum Glück liegt sie noch im Krankenhaus, um sich von der letzten Auseinandersetzung zu erholen. Nadine verspricht Diskretion und geht in die Dusche, die auch dieser einfache Landgasthof bietet. Da erscheint Kara und erklärt ihm, Morasso habe ihren Myxin mit Hilfe unbekannter Magie entführt. Als Nadine zurückkehrt, erklärt ihr Sinclair die neue Lage. Er müsse fort. Sie gibt ihm einen Abschiedskuss.

Kara nimmt Sinclair mit einen wilden Tripp durch die Dimensionen, bis sie endlich landen: auf einem verlassenen Militärflugfeld in Mittelengland. Kara hat eine Vision von flammenden Steine, die wie Megalithen aufrecht stehen und Myxin in ihrer Mitte umgeben. Dies ist offenbar das Versteck, das Morasso für Myxin gewählt hat, aber vor wem? Ob wohl Asmodina dahintersteckt? Sinclair ruft Suko zu Hilfe, er solle seine Dämonenpeitsche mitbringen, aber Jane in London lassen.

Als Myxin aus seiner Ohnmacht erwacht, sieht er sich in einem Kreis von Megalithsteinen liegen. Und furchterregende Gestalten beugen sich hämisch lachend über ihn: die gesamte Mord-Liga! Aber Myxin kann Morasso das Geheimnis, wo Xoron, der Herr der Zombies sich versteckt, nicht verraten, denn er weiß es nicht. Und Asmodina wisse es garantiert auch nicht, ja, sie hintergehe Morasso mit dem Versprechen, ihm diese Information zu verraten.

Doch zwei Todesengel Asmodinas kommen und leeren einen grünen Beutel über Myxin aus, und er erstarrt in dieser Masse wie eine Fliege in Bernstein. Ob Sinclair noch rechtzeitig eintrifft, um seiner Freundin Kara zu helfen? Aber ist Myxin überhaupt noch zu helfen?

_Mein Eindruck_

Wieder mal bekommt es Sinclair mit der Mord-Liga und ihren Spießgesellen zu tun, was denn auch stets zu recht unerfreulichen Zwischenfällen führt. Diesmal stürzt Sinclairs Helikopter ab, Zum Glück hat auch Kara überlebt, und so können beide zum Steinkreis vordringen, in dem Myxin wie in Bernstein gefangen ist.

Nun würde man annehmen, dass sämtliche Steinkreise der britischen Inseln zur Genüge untersucht worden seien, um herauszufinden, ob sie über übernatürliche Eigenschaften verfügen. Diesen hat man jedoch aus unerfindlichen Gründen – vermutlich eine teuflische Tarntechnik – übersehen. Sträflicher Leichtsinn, wie sich zeigt, denn die Steine stellen magische Energie bereit und zwar ungeachtet der moralischen Einstellung des Nutzers, sei er nun gut oder böse. Das erweist sich als Vorteil für einen trickreichen Benutzer wie John Sinclair.

Recht interessant ist die Farbgestaltung der Showdown-Szene. Alles ist durch die Steine in blutrotes Licht getaucht. Darin taucht nun eine riesige Schlange auf, die neue Gestalt Asmodinas. Warum das Riesenvieh von Kara ausgerechnet Apep genannt wird, habe ich nicht herausgefunden. Apep/Apophis ist ägyptisch. Dennoch kann die Schlange auf unbekannte Weise eine Kette um Sinclairs Hals legen, um ihn zu erdrosseln. Ob er da wieder rauskommt? Wir können darauf wetten.

Der arme Zombie-Samurai Tokata hat mir richtig leid getan. Er darf nie so zuschlagen, wie er will, nämlich mit Zischen und Knurren (Worte stehen ihm offenbar nicht zur Verfügung). Ob er es mit den Todesengeln, John Sinclair und diversen anderen Gegnern aufgenommen hätte, steht außer Frage. Aber am Ende wird er von Asmodina und Morasso einfach auf dem Schlachtfeld mutterseelenallein zurückgelassen.

Herrlich fand ich die anfängliche Gasthausszene, in der Nadine und John nebeneinander im Bett liegen. Dabei ist John doch fest mit Jane Collins verbandelt, der er hinterher ein paar Einzelheiten näher erklären muss (*hüstel*). Nicht genug damit, dass er Jane untreu ist, so kommt auch noch eine zweite Dame ins Zimmer und wird Zeuge seiner Untreue: Kara. Tja, John, wenn das mal nicht ins Auge gehen wird!

_Die Inszenierung_

|Sprecher|

Die Macher der „Geisterjäger“-Hörspiele suchen ihren Vorteil im zunehmend schärfer werdenden Wettbewerb der Hörbuchproduktionen offensichtlich darin, dass sie dem Zuhörer nicht nur spannende Gruselunterhaltung bieten, sondern ihm dabei auch noch das Gefühl geben, in einem Film voller Hollywoodstars zu sitzen. Allerdings darf sich niemand auf vergangenen Lorbeeren ausruhen: bloßes Namedropping zieht nicht, und So-tun-als-ob ebenfalls nicht.

Die Sprecher, die vom Starruhm der synchronisierten Vorbilder zehren, müssen selbst ebenfalls ihre erworbenen Sprechfähigkeiten in die Waagschale werfen. Zum Glück machen Pigulla, Kerzel, Glaubrecht und Co. dies in hervorragender und glaubwürdiger Weise. Statt gewisse Anfänger zu engagieren, die mangels Erfahrung bei den zahlreichen emotionalen Szenen unter- oder übertreiben könnten, beruht der Erfolg dieser Hörspielreihe ganz wesentlich darauf, dass hier zumeist langjährige Profis mit schlafwandlerischer Sicherheit ihre Sätze vorzutragen wissen.

Übertriebene Ausdrucksweisen heben die Figuren in den Bereich von Games- und Comicfiguren. Das kann bei jugendlichen Hörern ein Vorteil sein. Die Figuren schreien wütend, fauchen hasserfüllt oder lachen hämisch. Die typische Ausdrucksweise Tokatas besteht in Zischen und Knurren. Das fand ich recht putzig.

Den Dialog macht stellenweise der Einsatz von Stimmfiltern abwechslungsreicher, insbesondere beim Einsatz moderner Kommunikationsmittel wie etwa Funkgeräten oder Mobiltelefonen. Manche der Mordliga-Mordbuben sprechen keine richtige menschliche Sprache, so etwa der Zombie-Samurai Tokata. Dessen Stimme muss entsprechend gestaltet werden, um nicht menschlich wirken zu können. Es wirkt meist wie ein Brüllen und Knurren. Mehr kann man von einem Zombie ja auch nicht erwarten.

|Geräusche|

Die Geräusche sind genau die gleichen, wie man sie in einem halbwegs realistischen Genre-Spielfilm erwarten würde, und die Geräuschkulisse wird in manchen Schlüsselszenen recht stimmungsvoll aufgebaut. Diesmal herrschen die Geräusche vor, die man im Umfeld von Flugzeugen und Flughäfen zu hören erwartet, sei es drinnen oder draußen. Die Geräuschkulisse ist erstaunlich realistisch, wirkt aber nie überladen, sondern stets erscheinen die Geräusche als notwendig. Ein Markenzeichen der Serie sind Schüsse und Funkdurchsagen. Von beidem gibt es stets jede Menge. Diesmal kommen die Geräusche eines brachialen Helikopterabsturzes hinzu.

|Musik|

Die Musik gibt ziemlich genau die vorherrschende Stimmung einer Szene wieder und leitet in den kurzen Pausen bzw. Übergängen gleich zur nächsten Szene über. Sie wurde von einem Orchester eingespielt, und so entsteht der Eindruck, die Begleitmusik zu einem alten Hollywood- oder British Horror Movie zu hören. In der anfänglichen Gasthofszene erklingt beispielsweise ein Piano mit einer romantischen Melodie.

Stets gibt die Musik genau die vorherrschende Stimmung einer Szene wieder und ist mit einem klassischem Instrumentarium produziert. Mit einer einzigen Ausnahme: Die Titelmelodie der Serie erschallt in einem hämmernden Rock-Rhythmus aus den Lautsprecherboxen. Sehr sympathisch.

Musik, Geräusche und Stimmen wurden so fein aufeinander abgestimmt, dass sie zu einer Einheit verschmelzen. Dabei stehen die Dialoge natürlich immer im Vordergrund, damit der Hörer jede Silbe genau hören kann. An keiner Stelle wird der Dialog irgendwie verdeckt.

|Das Booklet|

… enthält im Innenteil Angaben über die zahlreichen Sprecher und die Macher. Der Verlag empfiehlt sein Werk ab 16 Jahren.

_Unterm Strich_

Die eine Schwäche dieser Episode liegt darin, dass sie beim Hörer die Kenntnis früherer Episoden zwingend voraussetzt. Wer ist denn dieser Myxin, dass er John Sinclair so wertvoll ist, dass er sofort seine Geliebte Nadine verlässt? Und wer sind die Angehörigen der Mord-Liga und die mysteriöse Asmodina? Es ist ja ganz nett, wenn sich die Bösen kloppen, aber möchte dann schon gerne auch wissen, aus welchen Gründen. Wie immer in einer Serie ist es nötig, auch ein wenig Backstory einfließen zu lassen. Ich finde, das geschieht diesmal zu wenig, und deshalb gestaltete sich das Zuhören diesmal ein wenig verwirrend. Und Verwirrung erzeugt Frust.

Ansonsten kann sich der Kenner der Serie nicht über Action, Abwechslung und Mystisches beklagen. Auch jungen Menschen, die sich einfach nur für gruselige Audiokost interessieren, die gut gemacht ist, lässt sich das Hörspiel empfehlen. Es ist leicht verständlich, wirkungsvoll inszeniert und die Stimmen der Hollywoodstars vermitteln das richtige Kino-Feeling. Die Action kommt niemals zu kurz, was die Game-Freunde doch einigermaßen zufriedenstellen sollte.

|47 Minuten auf 1 CD
ISBN-13: 978-3-7857-3371-4|
http://www.sinclairhoerspiele.de
http://www.luebbe-audio.de
http://www.wortart.de

_|Geisterjäger John Sinclair| auf |Buchwurm.info|:_

[„Der Anfang“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1818 (Die Nacht des Hexers: SE01)
[„Der Pfähler“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2019 (SE02)
[„John Sinclair – Die Comedy“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=3564
[„Im Nachtclub der Vampire“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2078 (Folge 1)
[„Die Totenkopf-Insel“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2048 (Folge 2)
[„Achterbahn ins Jenseits“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2155 (Folge 3)
[„Damona, Dienerin des Satans“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2460 (Folge 4)
[„Der Mörder mit dem Januskopf“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2471 (Folge 5)
[„Schach mit dem Dämon“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2534 (Folge 6)
[„Die Eisvampire“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2108 (Folge 33)
[„Mr. Mondos Monster“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2154 (Folge 34, Teil 1)
[„Königin der Wölfe“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2953 (Folge 35, Teil 2)
[„Der Todesnebel“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2858 (Folge 36)
[„Dr. Tods Horror-Insel“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4000 (Folge 37)
[„Im Land des Vampirs“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4021 (Folge 38)
[„Schreie in der Horror-Gruft“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4435 (Folge 39)
[„Mein Todesurteil“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4455 (Folge 40)
[„Die Schöne aus dem Totenreich“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4516 (Folge 41)
[„Blutiger Halloween“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4478 (Folge 42)
[„Ich flog in die Todeswolke“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=5008 (Folge 43)
[„Das Elixier des Teufels“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=5092 (Folge 44)
[„Die Teufelsuhr“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=5187 (Folge 45)
[„Myxins Entführung“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=5234 (Folge 46)
[„Die Rückkehr des schwarzen Tods“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=3473 (Buch)

Dark, Jason / Döring, Oliver – John Sinclair – Die Comedy

Der Sohn des Lichts in der Dimensionsschleuder

(Achtung: Bitte nicht zu ernst nehmen!) Die Menschheit steht ahnungslos am Abgrund. Asmodina, die Tochter des Teufels, hat die Apokalypse heraufbeschworen. John Sinclair, der Sohn des Lichts, versucht, sich ihr in den Weg zu stellen – und tappt damit in die schrecklich-teuflische Höllen-Falle des grausamen Horror-Entsetzens. Es beginnt ein wahnwitziges Abenteuer mit … [bitte hier die Lieblingsgegner eintragen], unzähligen In- und Outsider-Gags sowie einem der spektakulärsten Endgegner aller Zeiten. (abgewandelte und stark gekürzte Verlagsinfo)

Die Comedy-Version dieses Sinclair-Abenteuers wird zähneknirschend empfohlen von Autor Jason Dark, und Regisseur Oliver Döring hat laut Presseinfo verboten, seinen Namen mit diesem lustigen Machwerk in Zusammenhang zu bringen. Nur für Hörer mit robusten Lachmuskeln!
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John Sinclair – Zombies in Manhattan (Folge 50)

Zum Jubiläum auf die Zombiejagd

„Geisterjäger“ John Sinclair ist Oberinspektor in einer Sonderabteilung von Scotland Yard, die sich mit übersinnlichen Fällen befasst. Sinclair wird von einem Kreuz beschützt und gewarnt, das vom Propheten Hesekiel selbst stammt. Zur doppelten Sicherheit trägt er auch eine Beretta-Pistole mit sich, die mit Silberkugeln geladen ist. Werwölfe und ähnliches Gelichter mögen so etwas gar nicht. Heißt es.

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John Sinclair – Ich flog in die Todeswolke (Folge 43)

Angriff der Mordliga, Teil 1

Brutale Gangster überfallen John und rauben seinen Einsatzkoffer. Er verfolgt die Diebe bis an Bord einer startklaren |Boeing|. Doch in der Luft nähert sich dem Flugzeug plötzlich ein unerklärlicher Nebel. Bald wird Sinclair klar, dass dies nur der Auftakt für ein neues Spiel der Mordliga ist: Solo Morasso hat sich mit der teuflischen Asmodina verbündet. Sie wollen nur eines: Sinclair ausschalten. (abgewandelte Verlagsinfo) Dies ist der Auftakt zu einer zweiteiligen Folge. Diese Folge entspricht Band 147 der |Bastei|-Romanserie.
John Sinclair – Ich flog in die Todeswolke (Folge 43) weiterlesen

Dark, Jason / Döring, Oliver – John Sinclair – Das Elixier des Teufels (Folge 44)

Mordliga: Jane Collins muss sterben!

Brutale Gangster überfallen John und rauben seinen Einsatzkoffer. Er verfolgt die Diebe bis an Bord einer startklaren Boeing. Doch in der Luft nähert sich dem Flugzeug plötzlich ein unerklärlicher Nebel. Bald wird Sinclair klar, dass dies nur der Auftakt für ein neues Spiel der Mordliga ist: Solo Morasso hat sich mit der teuflischen Asmodina verbündet. Sie wollen nur eines: Sinclair ausschalten. (abgewandelte Verlagsinfo)

Solo Morasso ist ein Mensch-Dämon, und in seinem Reich hat man nichts zu lachen. Heulen und Zähneklappern sind angesagt. Morasso mustert seine fähigsten Diener und hat die Mordliga zusammengerufen. Doch einer fehlt. Morasso ist nicht amüsiert.

Dies ist der Schluss einer zweiteiligen Folge. Diese Folge entspricht Band 148 der |Bastei|-Romanserie.
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John Sinclair Classics – Die Spinnen-Königin (Folge 44)

Die Handlung:

Vor vielen Jahrtausenden existierte auf der anderen Seite der Erde unter dem Zeichen der Jadespinne eine Dämonenfamilie. Die Menschen verehrten die schönste der Dämoninnen als Königin und brachten der „grünen Jadespinne“ Opfer dar. Dann aber verliebte sich die Dämonin in einen Menschen und brachte damit das Unheil in unsere Gegenwart – nach London! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 196 gemacht, der erstmalig am 14. Juni 1977 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Das Titelbild des Hörspielcovers ist dabei eine Neuinterpretation der Thematik.

Ein Arachniden-Abenteuer? Na, das wird einen Teil der Hörerschaft schon begruseln, bevors überhaupt losgeht! Wie werden die Spinnenhorden wohl vertont sein? Mit Pizzicato-Klängen, die sie normalerweise nicht abgeben, die aber immer gern bei Ameisen verwendet werden. Weil … irgendwas muss man ja tun, wenn die Tiere selbst keinen Lärm machen.

Los gehts mit einem Rückblick, im Grunde dem, der im Klappentext steht. Das Interessante dabei ist nicht, dass jemand verflucht wird, sondern, dass der/die/das Jemand selbst ein Dämon ist. Tja, wer nicht macht, was Papa sagt, der kriegt halt Ärger. Und dieser hier scheint eine ganz schön lange Zeit zu halten.

Nach dem Schwenk ins Jetzt ist der Hörer allerdings leicht verwirrt. Irgendwer hat Alpträume von Spinnen und redet von einer „Sache“, die stattfindet. Er wird wissen, worum es geht … wir noch nicht. Sein Kumpel, der ihn dann besucht, weiß dann auch mehr als wir … weitererzählen wird er es aber offenbar nicht mehr können. Aber, auch das wissen wir nicht … wir hören nur und denken uns unseren Teil.

Was ist eigentlich mit John? Taucht er auch irgendwann mal auf und gibt den Kammerjäger? Bestimmt, aber erst mal muss ja was passieren. Die Spinnenkönigin sammelt Opfer, die dann für sie … metzeln. Ok, aber warum macht sie das in London, wo sie doch eigentlich „auf der anderen Seite der Erde“ lebt?

Eine Wahl hat der Geisterjäger nicht, ob er sich da einmischt oder nicht, denn Sir James Powell ruft an und ihn in den Kampf. Wenn Menschen mit Spinnenköpfen rumlaufen, dann ist das schon was für John.

Ist es auch … und offenbar hat deren Chefin etwas gegen den Sohn des Lichts und seine Mitstreiter, denn sie weiß über sie Bescheid. Geht am Ende ihr Plan auf oder der von John Sinclair?

Die Sprecher und ihre Rollen:

John Sinclair – Dietmar Wunder
Erzählerin – Alexandra Lange
Bill Conolly – Detlef Bierstedt
Madame Wu – Maria Koschny
Suko – Marty May
Larry Lund – Christian Gaul
Chuck Manners – Oliver Warsitz
Sheila Hopkins – Daniela Hoffmann
Fletcher – Nicolas König
Sir James Powell – Achim Schülke
Junge – Jesse Grimm
Wache – Wolfgang Häntsch
Ellison – David Berton

sowie Liza Ohm, Ily Welter, Gerlinde Dillge, Henry König, Eva Michaelis, Arlette Stanschus, Katharina von Keller, Bernd Stephan, Leonie Landa, Volker Hanisch und Jörgen Holdorf

Technik-Credits:

Hörspielskript: Dennis Ehrhardt
Regie: Dennis Ehrhardt
Sounddesign, Schnitt und Mischung: ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer, Alexander Khromov
Gitarren im John-Sinclair-Theme: Jan Frederik

Die Ausstattung:

Die schwarze CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt enthält sämtliche Cover der bereits veröffentlichten Folgen „Classics“-Serie. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.

Mein Fazit:

Eine verfluchte Spinnen-Königin mit Gewissensbissen auf der einen und John und seine Mitstreiter auf der anderen Seite. Dazwischen jede Menge Spinnen, die netterweise nicht mit den üblichen genretypischen Geräuschen in Szene gesetzt wurden, die sie eigentlich gar nicht verursachen.

Warum die Jade-Spinne ihren Fluch in den letzten Tausend Jahren nicht schon längst überwunden hat, konnte ich nicht nachvollziehen oder warum es sie dafür um die halbe Welt gezogen hat.

Dennoch ist die Story ein unterhaltsamer Gespenster-Krimi, mit genügend Spannung, Effekten und einem Showdown, der unspektakulärer war als erwartet, der eine Stunde gut unterhalten kann.

Audio-CD
Spieldauer: 54:56 Min.
Tracks: 15
1. Auflage, September 2021
ISBN: ‎ 978-3785782842

www.luebbe.de

Der Autor vergibt: (4/5) Ihr vergebt: SchrecklichNa jaGeht soGutSuper (No Ratings Yet)

Dark, Jason; Döring, Oliver – John Sinclair – Im Jenseits verurteilt (Folge 57, Hörspiel)

Perfide: Entführung ins Labyrinth der Angst

„Geisterjäger“ John Sinclair ist Oberinspektor in einer Sonderabteilung von Scotland Yard, die sich mit übersinnlichen Fällen befasst. Sinclair wird von einem Kreuz beschützt und gewarnt, das vom Propheten Hesekiel selbst stammt. Zur doppelten Sicherheit trägt er auch eine Beretta-Pistole mit sich, die mit Silberkugeln geladen ist. Werwölfe und ähnliches Gelichter mögen so etwas gar nicht. Heißt es.

Folge Nr. 57 entspricht dem Band 197 der Bastei-Romanserie und wird in Folge 58 abgeschlossen.

Die Hörspiele dieser Reihe sind Vertonungen der gleichnamigen Bastei-Heftserie. Mit der Folge 50 feierte die Hörspielreihe ein Jubiläum. Der Verlag empfiehlt sein Werk ab einem Alter von 16 Jahren.
Dark, Jason; Döring, Oliver – John Sinclair – Im Jenseits verurteilt (Folge 57, Hörspiel) weiterlesen

John Sinclair – Die Teufelsuhr (Folge 45)

Kreisch! Die Großvateruhr ist des Teufels!

Um 1908 beerdigen die Männer des Dorfes Miltonbury drei Kinder und einen Mann in ungeweihter Erde unter eine Eiche, die hinter einem Herrenhaus liegt. Die Zeit deckte den Mantel des Vergessens über den seltsamen Vorgang. Bald weiß niemand mehr von der Lage der Gräber, doch die Familie des Bürgermeisters wahrt das Geheimnis ihrer Existenz. 2008: Hundert Jahre später zeigt sich, dass der Fluch auf dem herrenhaus, dem die Dörfler nur munkelten, existiert und seine ersten blutigen Opfer fordert – die Kinder und der Mann kehren zurück, gerufen von einer Teufelsuhr im Haus…
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John Sinclair – Ninja-Rache (Teil 2 von 2, Folge 148)

Die Handlung:

In der Hostessenbar der Mama-san Reika Hasegawa waren Suko und ich dem „Club der Weißen Tauben“ in die Falle gegangen! Seine Anführerin Amenouzume hetzte uns ihre seelenlosen Tengus auf den Hals, damit ihr Verbündeter, der Ninja-Dämon Shimada, freie Bahn hatte – für den letzten Kampf gegen unsere Freunde Shao und Yakup Yalcinkaya! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Taschenbuchs mit der Nummer
121 gemacht, das erstmalig am 9. April 1991 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

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John Sinclair – Die Schwert-Legende (Folge 147, Teil 1 von 2)

Die Handlung:

Feueralarm im Luxushotel „Am Cheyne Walk“ – in genau jenem Hotel, in dem vor Kurzem ein Mitglied des „Clubs der Weißen Tauben“ vom Ninja-Dämon Shimada getötet worden war. Damit begann ein Abenteuer, das Suko und mich nicht nur in die Fänge einer japanischen Göttin, sondern bis in die Unterwelt Yomi führen sollte. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Taschenbuchs mit der Nummer 101 gemacht, das erstmalig am 8. August 1989 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

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Dark, Jason / Döring, Oliver – Don Harris, Psycho-Cop – Der Club der Höllensöhne (2. Folge)

_|Don Harris – Psycho Cop|:_

Folge 1: [„Das dritte Auge“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=3907
Folge 2: [„Der Club der Höllensöhne“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=3922
Folge 3: [„Das schwarze Amulett“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6690
Folge 4: „Das Erbe der Wächter“
Folge 5: [„Das Killer-Kommando“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6701
Folge 6: [„Das Glastonbury-Rätsel“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6709
Folge 7: [„Drei Gräber in Sibirien“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6711
Folge 8: „Triaden-Terror“ (erscheint am 10.12.2010)

_Mysteriös: Der Cop als Ödipus und Magier_

Don Harris ist Agent des europäischen Geheimdienstes European Special Intelligence (ESI) mit Sitz in London. Er verfügt bereits mit 15 Jahren über hellseherische Talente, von denen er aber selbst noch nichts weiß – bis zu einem gewissen Vorfall. 15 Jahre später führt ihn der Mord an einer ESI-Mitarbeiterin auf die Spur des „Clubs der Höllensöhne“, eines Geheimbundes, der die Weltherrschaft anstrebt.

Während Don den Hinweisen aus der Kanzlei von Archie Ramsay folgt und nach Glastonbury fährt, wird er von Visionen heimgesucht: Elektra, eine geheimnisvolle Frau, lockt ihn mit ihren telepathischen Kräften in ihr Landhaus. Don erkennt sie von Fotos wieder: Elektra war jahrzehntelang mit seinen Eltern befreundet – und ist in all den Jahren nicht um einen Tag gealtert! Während einer Geisterbeschwörung geraten sie und Don ins Visier der „Höllensöhne“ …

Wegen des hohen Gehalts an Gewalt und Sex (besonders in der 2. Episode) empfiehlt der Verlag das Hörspiel erst ab 16 Jahren.

_Der Autor_

Jason Dark ist das Pseudonym des Schriftstellers Helmut Rellergerd (geboren am 25.1.1945 in Dahle, Sauerland). Rellergerd wuchs in Dortmund auf, lebt heute in Bergisch Gladbach, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er hat die Romanfigur des Geisterjägers John Sinclair ins Leben gerufen. Die Abenteuer des englischen Helden entwickelten sich zur erfolgreichsten deutschen Gruselserie. „Don Harris, Psycho-Cop“ ist beruht auf einem Roman, dessen Buchausgabe 2006 bei |Blanvalet| in München erschien.

Die Serie „Don Harris, Psycho-Cop“ (1 & 2 bislang als Hörspiel)

Folge 1: [Das dritte Auge]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=3907
Folge 2: Der Club der Höllensöhne
Folge 3: Das schwarze Amulett
Folge 4: Das Erbe der Wächter
Folge 5: Das Killer-Kommando
Folge 6: Das Glastonbury-Rätsel
Folge 7: Drei Gräber in Sibirien
Folge 8: Triaden-Terror
Folge 9: Dämonicus

http://www.jasondark.de

_Die Sprecher / Die Inszenierung_

Das Hörspiel wurde nach Rellergerds Buchvorlage von Oliver Döring gestaltet, der schon etliche John-Sinclair-Folgen inszeniert hat. Regieassistenz ist Pe Simon, Schnittassistenz Jennifer Keßler, für die Produktion zeichnet Alex Stelkens von |WortArt| verantwortlich, der sonst vor allem mit |Lübbe Audio| zusammenarbeitet. Die Originalmusik hat Florian Göbels komponiert.

|Die wichtigsten Rollen und ihre Sprecher:|

Erzähler: Douglas Welbat (General Stuart in „Gods and Generals“)
Don Harris, ESI-Agent: Dietmar Wunder (Cuba Gooding jr., Don „Basher Tarr“ Cheadle, Adam Sandler, Edward Norton)
Terry Sheridan, Scotland Yard: Gerrit Schmit-Foß (Leonardo DiCaprio, Scott „Turk Malloy“ Caan)
Mac „Silver“ Sterling, Dons Ausbilder bei ESI: Frank Glaubrecht (Al Pacino, Pierce Brosnan, Kevin Costner, Jeremy Irons, Christopher Walken u. v. a.)
Elektra: Claudia Urbschat-Mingues (Angelina Jolie)
James Fox, ein Höllensohn: Rainer Doering
Elaine Harris, Dons Mutter: Susanna Bonaséwicz (Sissy Spacek, Carrie „Leia“ Fisher, Isabelle Huppert)
Pfarrer: Martin May
Sowie Lutz Mackensy, Franziska Pigulla, Udo Schenk, Pe Simon sowie viele andere.

|Der Regisseur|

Regisseur Oliver Döring, geboren 1969, begann seine Karriere als freier Journalist, Autor und Comedy-Macher für diverse Rundfunkanstalten. Seine ersten Erfolge feierte er 1988 mit der in NRW sehr beliebten Radio-Comedy „Die EinsLive-Retter“. 1999 erhielt er ein Arbeitsstipendium im Hörspielbereich. Sein Durchbruch in dieser Branche gelang ihm im Jahr darauf als Autor und Regisseur der Hörspielserie „John Sinclair“.

Unter Verwendung hochwertiger Soundeffekte und mit einem fast ausnahmslos aus bekannten Synchronschauspielern bestehenden Ensemble betrieb er einen für eine kommerzielle Hörspielproduktion bis dato beispiellosen Aufwand. Die rasant geschnittene und mit selbstironischen Untertönen produzierte Serie fand bei Kritik und Publikum großen Anklang und eroberte mit zwei Sonderausgaben sogar die Longplay-Charts.

2006 verpflichtete Döring für seine dreiteilige Hörspielfassung des Romans [„Star Wars – Labyrinth des Bösen“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=3291 die Synchronschauspieler aus den Filmen und verwendete sowohl die originalen Soundeffekte als auch die Filmmusik von John Williams. Mittlerweile gilt Döring als einer der erfolgreichsten Regisseure des kommerziellen phantastischen Hörspiels. (Verlagsinfo)

_Vorgeschichte_

Elaine Harris, Gattin von Sir Edward of Glastonbury, stirbt bei der Geburt ihres Sohnes Don an Herzstillstand. Die Geburtshelfer holen das Baby per Kaiserschnitt. 15 Jahre später merkt der Internatsschüler Don, dass er über mehr Kräfte verfügt als andere Menschen. Er kann Ereignisse vorausahnen und psychische Verbindungen herstellen. Es ist ihm höchst peinlich, darüber mit seinem Freund Harry zu reden. Wenigstens dankt ihm der Vater der kleinen Lucy Taylor, die er vor dem Kältetod in einem zugefrorenen Teich bewahrt hat. Und Don kann alle Boxhiebe Harrys vorausahnen und ihn spielend besiegen.

Weitere fünfzehn Jahre später hat Don seine Talente in den Dienst der Allgemeinheit gestellt. Er arbeitet als Agent für die European Special Intelligence (ESI), wo man ihn neckisch als „Psycho-Cop“ tituliert. Sein bester Freund beim Scotland Yard ist Terry Sheridan. Der ruft ihn zum Tatort eines Mordes, der Don auf die Spur des „Clubs der Höllensöhne“ bringt.

_Handlung_

In Folge 1 rief der „Höllensohn“ Fox die Nummer von Archie Ramsay an, einem Anwalt in London. Um mehr über Ramsays Verwicklung herauszufinden, stieg Don mit seinem Mentor Mac „Silver“ Sterling in die Kanzlei Ramsays ein und Don sah sich dessen PC an. Dort stieß er auf eine komplette Biografie seiner selbst und auf ein Foto von Elektra, das sie neben seinen Eltern zeigt. Vor 30 Jahren sah sie genauso aus wie heute! Weitere Fotos zeigen Dons Gutshaus in Glastonbury sowie das nahegelegene Stonehenge. Ein Datum, der 16.4., wird mit dem Projekt „666“ in Verbindung gebracht. Das ist übermorgen …

Don und Mac trennen sich, doch als Don vor seinem Haus eintrifft, wartet ein Killerkommando der „Höllensöhne“ auf ihn. Sie macht allerdings durch eine ferngesteuerte Überwachungsdrohne auf sich aufmerksam, deren Auftauchen Don rechtzeitig warnt. Der Anschlag schlägt fehl. Mac meint zu der Drohne, dass sie bestimmt teuer war. Wer kann sich so etwas leisten – außer der ESI?

Auf dem Weg nach Glastonbury, wo er das Projekt 666 der Höllensöhne vereiteln will, trifft Don ein psychologischer Schlag. Es ist Elektra, die mit ihm telepathisch Kontakt aufnimmt und ihn zu ihrem Quartier lotst: einem Landhaus mitten in der Pampa. Don gibt seinem Beschützer Mac und dessen Truppe von Söldnern Bescheid, was Sache ist. Bestimmt sind auch die Höllensöhne irgendwo in der Gegend, wenn sie sich in Glastonbury treffen wollen, beispielsweise auf dem Glastonbury Tor, einem Burghügel, der das Land überragt.

In Elektras Landhaus erhält Don zwar keine Antworten auf brennende Fragen, dafür aber brennende Küsse auf den Mund und andere Körperteile. Nach eifrigem Bettsport richten sich Dons Sinne jedoch wieder auf die Vorgänge draußen. Er greift nach seiner Pistole, weil ihn seine Präkognition davor warnt, was gleich passieren wird: Eine MG-Salve durchlöchert die Eingangstür, dann tritt einer der Killer die Haustür ein, bereit, alles niederzumachen, was ihm in den Weg tritt. Und genau das tut Elektra. Don stockt das Blut. Schüsse fallen …

_Mein Eindruck_

Sind die Zeiten vorbei, in denen sich Hörspielgeschichten um expliziten Sex und Blutfontänen herumdrücken konnten? Offenbar schon, aber da wir nicht mehr im 19., sondern im 21. Jahrhundert leben, erscheint das vielleicht sogar angemessen. Folglich spritzt das Blut mal wieder schön hörbar, und was den Sex anbelangt, so kann sich der Fan in dieser Folge dementsprechend satthören. Zunächst hört man nur leidenschaftliche Küsse , dann Reißverschlüsse und schließlich geht es richtig gut zur Sache. Und dabei weiß Don noch nicht einmal, wie alt seine Sparringspartnerin beim Bettsport ist.

Was die Sexszene jedoch etwas grotesk wirken lässt, ist der ständige Szenenwechsel zu den sich anschleichenden Widersachern und der sich somit anbahnenden Gewalt. Dies ist ebenso grotesk wie die ständigen Ortsmeldungen, die Don an seinen vermeintlichen Beschützer Mac Silver durchgibt. Wir wissen ja inzwischen, dass Mac ein Verräter ist. Das ungerechtfertigte Vertrauen Dons, das er in Mac setzt, setzt Don in das Licht eines leichtgläubigen Idioten. Das kann wohl nicht ganz im Sinne des Erfinders sein.

Der Höhepunkt dieser Episode und der absolute Tiefpunkt an Plot-Intelligenz ist die Szene in der Burgruine auf dem Glastonbury Tor. Es ist schon schlimm genug, dass hier mittelalterliche Mystik und übernatürliche Erscheinungen mit dem Auftreten modern aufgerüsteter Söldner vermischt werden. Von Romantik kann daher keine Rede sein. Aber der Sinneswandel, den Don an den Tag bzw. die Nacht legt, als Mac ihn angreifen will, ist völlig unplausibel. Offenbar unter dem Diktat eines schnellen Szenenablaufs wird aus dem Leichtgläubigen ein Wütender, der sofort zum Angriff übergeht. Davon, dass eigentlich seine Welt ins Wanken geraten müsste, fällt kein Sterbenswörtchen. Wie auch immer: Mac findet sein verdientes Ende, wenn auch anders als erwartet. Zum Überlegen hat Don ja später noch Zeit. Die Kraft, mit der Don seinen Mentor ausschaltet – woher mag sie wohl kommen? Ein weiteres Rätsel, das der Aufklärung harrt.

Ebenfalls etwas unbefriedigend bleibt die Figur der Elektra. Wir vermuten mit Don, dass sie eine Langlebige ist. Aus welchem Grund dies so ist, bleibt (noch) im Dunkeln. Eine mystisch-archaische Gestalt ist diese Lehrerin und Geliebte, die mit so vielen Geheimnissen hinterm Berg hält, dass Don eigentlich frustriert sein müsste. Er stellt jedoch seine Neugier hintan, um diese aufregende Frau lieben zu können. Dass sie es schon mit seinem Vater getrieben hat und um ein Haar Dons Mutter geworden wäre, ist nur das Sahnehäubchen im ödipalen Inzest-Plot, der uns hier mehr oder weniger unverblümt geboten wird. Auf dem Titelbild wird sie folgerichtig mit einem aufregenden Vorbau dargestellt.

|Die Sprecher / Die Inszenierung|

Dies ist die Stunde – das Hörspiel ist 54 Minuten lang – der Pistolen und Gewehre. Schon die erste Szene endet mit Schüssen vor Dons Haus, und im Landhaus Elektras geht das Geballere weiter, um schließlich auf dem Burghügel seinen Höhepunkt zu finden. Wenigstens lässt sich bei dieser dritten Szene der Regisseur einen Trick einfallen. Die Schüsse fallen zwar, werden aber nur über das Walkietalkie Mac Silvers hörbar. Dito die Schreie von Macs Männern. Dieser schon in der antiken Tragödie eingesetzte „Mauerschau“-Effekt distanziert den Zuhörer vom blutigen Geschehen, präsentiert uns aber gleichzeitig Macs entsetzte Reaktion auf das Gemetzel an seinen Männern. Außerdem stellt es ihn und uns vor ein Rätsel: Was konnte diese hochgerüsteten Baller-Männer so leicht töten? Diese Szene ist also relativ trickreich gestaltet.

Stichwort „Walkietalkie“. „Krks! Krks!“, tönt es fortwährend in der gesamten Glastonbury-Aktion. Dieser Ton gehörte auch schon in den „John Sinclair“-Hörspielen zum Standardrepertoire in Oliver Dörings Soundeffekt-Arsenal. Zum „Krks! Krks!“ kommt der Filter hinzu, der das aus dem Walkietalkie dringende Wort elektronisch verzerrt klingen lässt. Ein weiterer Verzerrfilter wird bei der Übertragung in der Kommunikation mit dem Meister der Höllensöhne eingesetzt. All diese moderne Technik steht in groteskem Kontrast zu den mittelalterlichen Erscheinungen auf dem Burghügel, die direkt aus einer Sage über Merlin und Artus stammen könnten. Für manche Hörer könnte dieser Kontrast jedoch erst den besonderen Reiz der neuen Hörspielserie ausmachen, wer weiß?

Der Einsatz von Musik ist absolut minimal. Eine Piano-Kadenz mit einem ständig wiederholten Motiv ist beispielsweise für den Übergang in eine neue Szenenfolge zuständig. Außerdem bestreitet das Titelmotiv der Serie das Intro und das Outro. Songs wie in der 1. Folge gibt es diesmal keine, was ich wirklich schade finde.

_Unterm Strich_

„Don Harris“ ist ein Geisterjäger der modernen Art. Und wie sein Schicksalsgenosse John Sinclair, Hauptfigur einer schier endlosen Horror-Serie aus den siebziger Jahren, ist er von höheren Mächten (seinem Autor) auserkoren worden, die Übel und Schurken der Gegenwart zu bekämpfen. Seltsamerweise agieren selbige „Höllensöhne“, als befänden sie sich noch im tiefsten Mittelalter. Da ist die Rede von der „Zahl des Tiers“, das heißt: der des Antichristen. Und folglich geht es wieder mal, interpretierend gesprochen, um den alten christlichen Kampf der Engel und Heiligen mit den Vertretern und Schergen des Widersachers alias Satan alias Luzifer.

Don Harris ist als Streiter des Lichts mit besonderen Psi-Gaben versehen, doch ob diese ihm immer wieder aus der Patsche helfen, ist noch offen. Anscheinend muss er noch stärker werden. Doch je stärker er wird, desto furchteinflößender werden auch seine Gegner. Zum Glück muss er nicht alleine kämpfen, Terry und Elektra stehen ihm bei.

Das Hörspiel ist von |WortArt| und |Random House| sorgfältig produziert worden und ich habe an der Technik nichts auszusetzen. Die Stimmen der Hollywoodschauspieler verleihen der trivialen Handlung etwas Filmglamour. Die zahlreichen Soundeffekte sind Dörings Markenzeichen – er setzt sie auch gerne in seinen „John Sinclair“-Hörspielen ein, um Authentizität zu vermitteln. Schließlich hat heute jeder Cop und Bösewicht so ein Walkietalkie oder Handy, oder? Nur die Figuren und ihre intelligenzfreien Dialoge stören mich.

Da auch diese Episode mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet, ist es höchste Zeit für die Fortsetzung.

|54 Minuten auf 1 CD|
http://www.wortart.de
http://www.random-house-audio.de
http://www.jasondark.de

John Sinclair Classics – Der Hexer mit der Flammenpeitsche (Folge 43)

Die Handlung:

„Darf ich den Leichnam vielleicht noch einmal sehen?“, fragte Jane Collins, die viele hundert Meilen weit gefahren war, um von ihrem väterlichen Freund Graham Saunders Abschied zu nehmen. Der Pater öffnete den Sarg und schrak zurück: Die Leiche hatte keinen Kopf mehr! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 188 gemacht, der erstmalig am 19. April 1977 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Das Titelbild des Hörspielcovers ist dabei eine Neuinterpretation der Thematik.

John Sinclair Classics – Der Hexer mit der Flammenpeitsche (Folge 43) weiterlesen