Schlagwort-Archive: Jason Dark

John Sinclair – Der Hexenwürger von Blackmoore (Folge 101)

Die Handlung:

Riesige Krähenschwärme fallen in das kleine Örtchen Blackmoore ein. Bing Cordtland, der Nachkomme des legendären Hexenjägers Mason Cordtland, ahnt: Wikka, die Anführerin der Hexen, ist auf der Suche nach dem legendären Hexenstein. Im Angesicht des Todes fleht Bing Cordtland seinen Vorfahren um Hilfe an – und der Hexenwürger erhört den Ruf! Aber mit dessen Auferstehung beginnt das wahre Grauen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Na klar war klar, dass mit Folge 100 noch lange nicht Schluss sein würde mit der Serie. Zum einen gibts noch unfassbar viele Romane und Taschenbücher zu verhörspielen und zum anderen sorgen die bespaßten Fans für guten Umsatz. Also gehts weiter … Win-win-Situation.

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 267 gemacht, der erstmalig am 15. August 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Allerdings hat man dem Titel ein „e“ spendiert, da vorne auf dem Heftroman noch „Blackmoor“ zu lesen war … das zugegebenermaßen ziemlich deutsch klingt.

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John Sinclair Classics – Der See des Schreckens (Folge 22)

Die Handlung:

„Pass auf, Shirley!“ Ted wippt auf einem Ast, stößt sich mit den Füßen ab und taucht wie ein Pfeil ins Wasser des Loch Awe. Seine Freundin klatscht Beifall – und wartet. Endlich erreicht der Körper wieder die Oberfläche. Aber das, was aus dem Wasser hervorbricht, ist nicht Ted! Und der junge Mann soll nicht das letzte Opfer bleiben … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 100 gemacht, der erstmalig am 12. August 1975 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Später erschien die Geschichte auch in der zweiten Auflage der JOHN-SINCLAIR-Heftromanserie als Nummer 21. Das Titelbild des Hörspielcovers ist dabei eine komplette Neuinterpretation der Thematik.

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John Sinclair – Das gläserne Grauen (Folge 99)

Die Handlung:

Die Spur des Großen Alten Gorgos führt John Sinclair und Suko nach Sizilien – zu einem abgelegenen Internat, aus dem Mädchen auf geheimnisvolle Weise verschwinden. Eine der Schülerinnen ist Carla, die Tochter des berüchtigten Capo Luigi Bergamo. Aber gegen die Gefahr, die Carla droht, kann auch die Mafia nichts ausrichten. Denn in der Erde unter dem Internat lauert das gläserne Grauen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 263 gemacht, der erstmalig am 18. Juli 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Interessanterweise ist dieser Roman nicht die Fortsetzung des letzten Hörspielabenteuers, denn das wäre das Heft mit der Nummer 255, „Die Gefangene der Teufelsinsel“, gewesen. Was also hat der Verlag denn nun vertont?

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John Sinclair – Das Ende (Folge 100)

Die Handlung:

Seit dem Jahr 2000 hat der unerschrockene Geisterjäger John Sinclair, Inspektor der Sondereinheit von Scotland Yard, in nunmehr 99 Folgen Seite an Seite mit seinen Freunden und Verbündeten für das Gute gekämpft. Doch schlussendlich scheinen Beretta und Silberkreuz keine Hilfe mehr zu leisten, zu groß ist die Macht, der John jetzt gegenübersteht. Waren alle Siege der Vergangenheit nutzlos? Die Antwort gibt die 100. Folge. John Sinclair. Das Ende. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

An dieser Stelle schreibe ich normalerweise immer, welchen Heftroman oder welches Taschenbuch sich der Verlag zum Vorbild für die Hörspielumsetzung gemacht hat. Das ist hier aber gar nicht so einfach beziehungsweise gar nicht zu erkennen, ist dies doch eine Jubiläumsfolge, die uns hier auf zwei Silberlingen erwartet anstatt auf einer. Und auch wer einen Blick in die mittlerweile superlange Liste der erschienen Sinclair-Romantitel wirft, wird keinen Roman dieses Namens vorfinden. Was also haben sich die Macher hier ausgedacht? Ist es eine weitere SPECIAL EDITION, nur dass sie in die Serie mit aufgenommen wurde? Was bedeutet die seltsame Aussage von John am Ende der letzten Folge?

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John Sinclair – Treffpunkt Leichenhaus (Folge 98)

Die Handlung:

In der südlichen Adria wird eine geheimnisvolle Insel gesichtet. Sedonis! Dort soll der Todesnebel bereits mehrere Opfer gefordert haben. John Sinclairs erste Vermutung, dass Lady X dahintersteckt, entpuppt sich als Irrtum. Es scheint, als bekäme die Anführerin der Mordliga einen mächtigen Gegner, der ebenfalls den Todesnebel zu rufen versteht – Arkonada … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 254 gemacht, der erstmalig am 15. Mai 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Da ists zwar auch oft ziemlich muffig, aber Nebel gibts da keinen. Zum Glück, denn der in dieser Folge wabernde Dampf soll sogar Leute fressen. John sammelt sich und seine Gedanken und kommt auf Lady X und ihren „Zauberwürfel“. Ob sie hinter dem „Nebel des Grauens“ steckt? Was hat das Ganze mit Atlantis zu tun? Und wer ist denn dieser Arkonada, von dem alle reden? Dessen Bann scheint vor dem Nebel zu schützen … aber warum? Und … ist Logan Costello auch in diese Sache verstrickt und will er gar Lady X ausschalten? Was ist mit der Spruchformel, die Johns Kreuz aktiviert? Wieso werden Arkonadas Diener zu Glas? Das sind nur einige der Fragen, die wir zusammen mit dem Sohn des Lichts in dieser Folge zu klären haben. Dass sich das kompliziert anhört, das meint übrigens auch Johns Chef Sir Powell.

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John Sinclair Classics – Bruderschaft des Satans (Folge 21)

Die Handlung:

Jeder kennt die unheimliche Legende vom Kloster am Großen Bärenkopf – von den teuflischen Mönchen, die einen Pakt mit Asmodis geschlossen haben sollen. Aber niemand bekam sie bisher zu Gesicht. Als Roger Busceau Nachforschungen zu dem geheimnisvollen Kloster anstellt, findet man ihn am nächsten Morgen tot in seiner Wohnung. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 98 gemacht, der erstmalig am 29.07.1975 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Später erschien die Geschichte auch in der zweiten Auflage der JOHN-SINCLAIR-Heftromanserie als Nummer 20. Das Titelbild des Hörspielcovers ist dabei eine komplette Neuinterpretation der Thematik. Irgendwie sieht der Mönchskopf unter der Kutte darauf leicht pferdegesichtig aus.

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John Sinclair – Die Tochter des Totengräbers (Folge 97)

Die Handlung:

Ein Toter im Wildpark Sevenoaks! Bill Conolly gibt den Tipp eines Informanten an seinen Freund, den Geisterjäger John Sinclair, weiter. Gleichzeitig findet der Totengräber Jason Price nicht weit entfernt seine Tochter Marion auf dem Friedhof – wie sie vor dem Grab des Scharfrichters Edward Jeffries kniet. Was hat Marion vor? Wie hängen die Ereignisse zusammen? Und wohin ist Bill Conolly auf einmal verschwunden? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 252 gemacht, der erstmalig am 1. Mai 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Und wenn man sich den Klappentext so ansieht, scheints diesmal nicht um Geister und Dämonen zu gehen … vielleicht um eine Grabschändung … oder Zombies? Fast … ein Ghoul scheint auf dem Friedhof sein Unwesen zu treiben und seinen Hunger zu stillen.

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John Sinclair – Pandoras Botschaft (Folge 96)

Die Handlung:

Ein Brief aus Billings in Schottland! Doch der Absender ist nicht etwa Pater Ignatius, der dort im Kloster St. Patrick die Silberkugeln für John Sinclair und Suko herstellt – sondern der Arzt Dr. McGovern. Er bittet John Sinclair um Hilfe, denn immer mehr Menschen in Billings werden Opfer einer dämonischen Seuche … und dann erscheint das Füllhorn der Pandora am Himmel und lässt das Böse frei! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Jubiläums-Heftromans mit der Nummer 250 gemacht, der erstmalig am 18. April 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Das war damals übrigens ein Zweiteiler, der sein Ende im Heft 251 fand.

Hier gehts also um Pandora. Das war die Dame mit der falsch übersetzten „Büchse“, die eigentlich ein Krug oder Füllhorn war, der den weiblichen Schoß darstellen sollte. Sie erschafft der Autor hier genau so, wie es die griechische Mythologie vorgibt: aus Lehm. Klingt glitschig, sieht am Ende aber verdammt sexy aus. Gehts also hier gar nicht um Geister und Dämonen, sondern um altgriechische Lehmfrauen? Trifft sie womöglich einen Golem und gründet eine putzig schmutzige Familie?

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John Sinclair Classics – Doktor Tod (Folge 20)

Die Handlung:

Ein unheimliches Spiegelkabinett ist die Attraktion des Jahrmarktes von Tonbridge, einem kleinen Städtchen südlich von London. Auch Jessica Clay und Hank Dillinger zählen zu dessen Besuchern und werden anschließend blutüberströmt im nahe gelegenen Park aufgefunden. Kurz darauf trifft ein Bekennervideo bei Scotland Yard ein – vom größten Feind der Menschheit: „Doktor Tod“! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 94 gemacht, der erstmalig am 1. Juli 1975 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Die CLASSICS-Folge hat seinen Titel redlich verdient, trifft John doch zum ersten Mal auf Doktor Tod, einen der klassischen Feinde des Geisterjägers. Während die verschiedenen Cover-Varianten der Romanvorlge den Doktor selbst in einer Art „Imperator aus STAR WARS“-Gedächtnispose gezeigt haben, hat man sich hier für eine Version entschieden, die den Menschenfeind bei der „Arbeit“ zeigt und geht damit direkt auf die Handlung der Geschichte ein.

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John Sinclair – Der Schädelthron (Folge 95)

Die Handlung:

In einem Wald auf den Lofoten verschwinden auf mysteriöse Weise mehrere Menschen. Es kursiert das Gerücht, die Monstereule Strigus sei zurückgekehrt, um den „Schädelthron“ zurückzuerobern. Aber wo befindet sich dieser Thron? John Sinclair und Suko machen sich auf die Suche – ohne zu ahnen, dass sie damit auch die Pläne der Mordliga und ihrer eiskalten Anführerin Lady X durchkreuzen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 247 gemacht, der erstmalig am 27. März 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Dass die Sinclair-Sprecher in der Regel „top shelf“ sind, ist der Stammhörer schon gewohnt, erstaunlich überzeugend gesellt sich auch der junge „Johnny Conolly“ dazu. Schön zu hören, dass es talentierten Nachwuchs gibt. Aber das Skript versagt, denn das Verhalten während und nach dem Kampf gegen die ersten Vampire sollte den Jungen vor Angst zum Ausflippen bringen und nicht zu einem „cool, dann kann ich morgen im Kindergarten davon erzählen“, das passt nicht.

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John Sinclair – Verdammt und begraben (Folge 94)

Die Handlung:

Der Vampir Terrasco versetzt die Menschen bereits seit langer Zeit in Angst und Schrecken. Er lockt seine Opfer in finstere Stollen und Geheimgänge und saugt ihnen das Blut aus. Doch schließlich gelingt es John Sinclair und Suko, den Vampir in eine Falle zu locken und zu vernichten. Womit der Fall, den sie beendet glaubten, aber erst so richtig beginnt … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 245 gemacht, der erstmalig am 13. März 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Das Cover der Romanvorlage konnte man diesmal übrigens nicht verwenden, das zierte schon die Front von Folge 65. „Das Vampirnest“. Der Roman mit dem Titel „Verdammt und begraben“ ist eigentlich der zweite Teil eines Vampir-Zweiteilers. Und Frantisek „der Pfähler“ Marek kennen die Hörfreunde aus der im Jahr 2005 veröffentlichten Sonderfolge „Der Pfähler“.

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John Sinclair – Der Pesthügel von Shanghai (Folge 93)

Die Handlung:

Seit Generationen lebt das Dorf Xi’xi im Süden Chinas von der Seidenraupenzucht. Als die Pest vor Jahrhunderten in Xi’xi wütete, sperrte man den Knüppeldamm – die einzige Verbindung zur Zivilisation. Die Menschen verendeten im Sumpf, der Xi’xi umgibt. Aber das Unrecht ist nicht vergessen – und eines Tages wird der Jademann die Toten anführen, um Rache zu nehmen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 241 gemacht, der erstmalig am 13. Februar 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Dass die chinesische Mythologie manchmal ziemlich blumig und abgefahren ist, das war mir bekannt … eine enthauptete Prinzessin allerdings, die auf einem weißen Hirsch reitet, ist da noch mal eine Besonderheit. Um die gehts aber gar nicht direkt hier, sondern um den Jademann, der mit seinem Dolch (aus Jade) vor vielen Jahren mal Pestopfer in einem chinesischen Dorf geheilt haben soll. Das ist doch auch mal ein interessantes Setting für eine Sinclair-Folge … es muss ja nicht immer London sein.

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John Sinclair Classics – Horrorfest am Galgenhügel (Folge 19)

Die Handlung:

400 Jahre ist es her, dass eine aufgehetzte Meute Noah Kilrain und seine Schergen zum Galgenhügel außerhalb des irischen Dorfes Foynes schleppte – unter dem Befehl des Hexenjägers Horace Kennan. In der Gegenwart stolpert die Bibliothekarin Sarah Duffy über einen alten Brief. Das Vermächtnis Noah Kilrains? Es scheint, als hätte sich der unselige Fluch des Galgenhügels erfüllt, denn sowohl Kilrain als auch sein Widersacher Kennan sind zurückgekehrt, um Rache zu nehmen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 89 gemacht, der erstmalig am 27. Mai 1975 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Viele Jahre bevor eine Japanerin eine Videocassette in einen Videorecorder schob, um danach zu sterben und andere ihr in diversen Fortsetzungen der gleichen Grundidee nachfolgen sollten, gabs so etwas schon bei JOHN SINCLAIR. Videorecorder gabs zwar in den 1970ern schon, aber gruseliger erschien damals eher das Ganze mittels eines Briefes aufzuziehen. Wer den Brief also liest, dem gehts schlecht … und das in großem Stil.

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John Sinclair – Satans Eulen (Folge 92)

Die Handlung:

Seit Jahrhunderten erzählen sich die Einwohner an der norwegischen Küste nur flüsternd von den Strigen – gespenstischen Eulen, die statt eines Kopfes nur einen Totenschädel auf den Schultern tragen und nach dem Blut der Menschen gieren. Bloß eine Legende? Nein, denn plötzlich sind sie da – und bringen ein Kreuzfahrtschiff in ihre Gewalt. Unter den ahnungslosen Gästen befinden sich auch die Familie Conolly und John Sinclair … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Taschenbuchs mit der Nummer 17 gemacht, das erstmalig am 9. August 1982 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Eine Kreuzfahrt, die ist lustig … aber Moment … hatten wir nicht schon mal ein Gruselabenteuer in Verbindung mit einem solchen Schiff? Hatten wir … „Der Blutgraf“ hieß die Folge, stammt aus der CLASSICS-Serie des Sinclairversums und trägt dort die Startnummer 11. Aber hier gehts ja um Strigus und die Strigen … was für mich immer noch nach dem Namen einer 70er-Jahre-Glamrock-Band klingt. Die Strigen kennen wir zwar schon, dennoch ist dies der erste Roman, in dem sie offiziell in der SINCLAIR-Serie auftauchten. Der Name leitet sich übrigens von Strigae ab, das sind blutsaugende Dämonen aus der römischen Mythologie … nein, das hab ich jetzt nicht auswendig gewusst, das behauptet Wikipedia.

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John Sinclair – Der Höllenwurm (Teil 2 von 2) (Folge 91)

Die Handlung:

In Paris waren wir in die Falle getappt – am Montmartre, wo die Wahrsagerin Madame Tanith Zeuge eines Falles spontaner Selbstentzündung wurde! Aber der Tote war nicht irgendjemand … sondern ein Diener von Belphégor! Der Hexer, den wir totgeglaubt hatten, war aus der Mikrowelt zurückgekehrt, um den mächtigsten Diener der Großen Alten zu erwecken – Izzi, den Höllenwurm! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 239 gemacht, der erstmalig am 31. Januar 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Und wer sich nicht mehr daran erinnert, was in der letzten Folge passiert ist oder sie gar nicht gehört hat, für den gibts gleich zu Anfang ein „Was bisher geschah“ … sehr gern genommen. Wir waren also dabei, zuzuhören, wie die „Legion der Superschurken“ versucht, den Höllenwurm mit dem putzigen Namen Izzi zu beschwören, damit „die großen Alten“ zurückkehren können.

 

Dafür bedarf es aber keine Anlaufzeit, denn wer sich erinnert, der weiß, dass wir das letzte Mal in einer fiesen Cliffhanger-Situation zurückgelassen wurden. Direkt da steigen wir mit John und Suko auch wieder ein … nebst Hubschrauber, Dämonenpeitsche, Bumerang, Belphégor, roten Vampiren und jeder Menge feuriger Dramatik in Paris.

Warum auch immer Izzi nicht auch in der französischen Hauptstadt, sondern ausgerechnet auf dem Mont Blanc erscheinen soll … na ja … Lady X wirds vielleicht wissen. Die verfolgt ihre ganz eigenen Pläne und scheint die ganze Antagonisten-Gang hinterschurken zu wollen.

Bei den ganzen Namen und Gegenstandsbezeichnungen kann man aber auch ins Schwindeln kommen und muss sich fast Notizen machen. Gemme, Peitsche, Pendel, Bumerang, Silberkugeln … was ist denn nun wichtig und vor allem für wen? Wer aufmerksam zuhört und sich von den matschig-bombastischen Effekten und der brachialen Musik durch diesen abschließenden Teil der Dilogie bis zum monströsen Show-down jagen lässt, wirds erfahren.

Die Sprecher und ihre Rollen:

John Sinclair – Frank Glaubrecht
Erzählerin – Alexandra Lange
Suko – Martin May
Madame Tanith – Karin Buchholz
Lady X – Katrin Fröhlich
Vampiro-del-mar – Helmut Krauss
Belphégor – Steffen Gräbner
Xorron – Udo Schenk
Sir James Powell – Achim Schülke
Kommissar Fleuvee – Martin Keßler
Eiserner Engel – Johannes Steck
Ansage – Jürgen Holdorf

sowie: Patrick Güdenberg, Tobias Lelle, Dagmar Bittner, Matthias Klie, Philipp Brammer, Dennis Schmidt-Foß, Patrick Bach, Rasmus Borowski, Joey Cordevin, Worf Frass, Tim Kreuer, Lennardt Krüger und Ursula Sieg

Ich habe dem Kommissar Fleuvee in der Aufstellung ein „M“ spendiert, das fehlt im Booklet.

Technik-Credits:

Hörspielskript und Regie: Dennis Ehrhardt
Sounddesign, Schnitt und Mischung: ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer
Gitarren im John Sinclair Theme: Jan Frederik
Produktion: Marc Sieper (Lübbe Audio)

Die Ausstattung:

Die komplett schwarze CD steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt enthält eine Liste der bereits veröffentlichten Folgen der „2000er“-Serie und der „Classics“-Serie. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.

Mein Fazit:

Bei so viel verwendeter Spezialausrüstung und Gegenständen mit Eigennamen muss man sich ja fast Notizen machen. Auch das „Star-Aufgebot“ der Gegenseite liest sich wie ein Who-is-who des Sinclairversums. Entsprechend ambitioniert legen sich die Musiker und Soundschmiede der Serie ins Zeug, um dem Höllenwurm mit dem lustigen Namen einen gebührenden Empfang zu bereiten.

Da dies der zweite Teil der Dilogie ist, gibts keine Langeweile und es geht direkt zur Sache. Die Spannung und die Dramatik setzen sich lückenlos bis zum Ende fort und zum Schluss gibts das erwartete Show-down. Einzig die Erzählerin bremst die Stimmung wie immer, weil sie jedes Mal, wenns spannend ist, ihre Einsätze hat und den Gruselspaß dämpft.

Audio-CD
Spieldauer: 52:18 Min.
Tracks: 15
ISBN-13: 978-3-7857-4922-7

www.luebbe.de

Über 70 Rezensionen rund um den beliebten Geisterjäger John Sinclair findet ihr in unserer Datenbank.

Der Autor vergibt: (4/5) Ihr vergebt: SchrecklichNa jaGeht soGutSuper (No Ratings Yet)

John Sinclair – Belphégors Rückkehr (Teil 1 von 2) (Folge 90)

Die Handlung:

Die Kuppel der berühmten Kirche Sacre Cœur auf dem Montmartre in Paris wird aus heiterem Himmel von einem Blitz in zwei Teile gespalten. Kurz darauf verbrennt auf den Eingangstufen ein Mann bei lebendigem Leib. Auf einer Videoaufnahme idenfiziert John Sinclair den Toten als Edward Moore − eines der Opfer aus Darkwater, die von den Großen Alten in die Leichenstadt entführt wurden … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 238 gemacht, der erstmalig am 24. Januar 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Und nicht nur das, wir haben es mal wieder mit einer verzögerten Doppelfolge zu tun, dessen auflösende Fortsetzung in genau einem Monat erscheinen wird. Diesmal aber hat der Verlag auf die Seite des Covers ein „Teil 1 von 2“ gedruckt, damit der Hörer auch Bescheid weiß.

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John Sinclair Classics – Die Armee der Unsichtbaren (Folge 18)

Die Handlung:

Einem stadtbekannten Gangster wird von einem unsichtbaren Mörder die Kehle aufgeschlitzt – vor Dutzenden Zeugen in einem Nobelrestaurant mitten in London! Das Innenministerium schaltet sich ein, John Sinclair wird auf den Fall angesetzt − doch ist es vielleicht schon zu spät? Denn die Armee der Unsichtbaren ist bereits auf dem Weg zu neuen Opfern … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 70 gemacht, der erstmalig am 14. Januar 1975 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Und recht schnell erfahren wir, dass dieser Fall nichts mit Geistern und Dämonen zu tun hat, sondern eher in Richtung AKTE X geht … also ein Mystery-Krimi ist. Das schmälert aber das Hörerlebnis nicht, denn die Idee, jemanden einfach nach Belieben unsichtbar zu machen, ist spannend erzählt und bietet vielfältige Möglichkeiten. Auch wenn dieses Thema in der Literatur nicht nur einmal aufgegriffen wurde.

Was also hat eine offenbar hoch intelligente und bislang ehrbare Wissenschaftlerin mit zwölf unsichtbaren Verbrechern vor? Gut, dass sich John Sinclair für uns darüber den Kopf zerbrechen muss und wir ihm nur über die Schulter blicken zu brauchen.

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John Sinclair – In den Krallen der roten Vampire (Folge 89)

Die Handlung:

Der Höhlenforscher Professor Sauter und sein Assistent Jonas Erding finden in der Schwäbischen Alb eine unnatürlich große Fledermaus mit rotem Fell. Zusammen mit ihrem deutschen Freund vom BKA, Will Mallmann, nehmen John Sinclair und Suko die Ermittlungen auf – ohne zu ahnen, dass ihre Erzfeinde Lady X und Vampiro-del-mar ihnen bereits einen Schritt voraus sind: Sie sind kurz davor, die Macht über die Armee der roten Vampire zu gewinnen und damit die Herrschaft über die Welt … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 223 gemacht, der erstmalig am 11. Oktober 1982 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Auf der Alb da gibts koa Sünd, aber Fledermäuse gibts da, rote sogar und die könnten beim Hörer nach dem Genuss dieses Hörspiels für namenspassende Träume sorgen. Denn auch wenn die Prämisse „Sinclair kämpft gegen den Kaiser der Vampire“ nicht so packend klingt, umgesetzt ist die Story von der Soundschmiede gewohnt opulent und sehr ohrgefällig.

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John Sinclair – Die Leichenstadt (Folge 88)

Die Handlung:

Der atlantische Gott Kalifato ist erwacht – und hat das schottische Dorf Darkwater komplett entvölkert! Aber wohin sind die Bewohner verschwunden …? Da erreicht John Sinclair eine Nachricht der Royal Navy, dass mitten im Atlantik eine Stadt unter Wasser gesichtet wurde – eine Stadt, in der sich hunderte Menschen aufhalten … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Taschenbuchs mit der Nummer 25 gemacht, das erstmalig am 11. April 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Dieser wird als zweiter Teil einer Dilogie benutzt, von der wir nicht wussten, dass es sie gibt.

Der Serien-Fan erinnert sich, dass uns die Sprecherin mit einem „Ende des ersten Teils“ aus Folge 87 verabschiedet hat, was ihn noch mal dazu brachte, die CD, das Cover, das Booklet oder gar die Verlagshomepage zu untersuchen. Aber nein, nix zu finden … genau wie dieses Mal … kein Hinweis auf eine Vorgängerfolge, die mit dieser hier im Zusammenhang stünde. Dennoch gibts am Anfang der Folge ein „Was bisher geschah“ … sehr seltsam.
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John Sinclair – Hexenküsse (Sonderedition 4)

Die Handlung:

Unheimliche Vorkommnisse in einem Freudenhaus im Wald nahe Dover. Ein ausgebrannter Jaguar am Fuß der Steilklippen, dessen Fahrer das Herz herausgerissen wurde. Ein Banküberfall, bei dem es anscheinend nicht um Geld geht … Drei Ereignisse, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, entwickeln sich zu John Sinclairs gefährlichstem Fall – denn die Töchter der großen Urmutter Lilith sind erwacht und lauern auf ihre Opfer! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Für diese Sonderedition außerhalb der JOHN-SINCLAIR-Reihe hat sich der Verlag anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Serie ein 30 Jahre altes Buch ausgesucht, um daraus ein Hörspiel zu machen. Klingt komisch, ist aber dennoch etwas Besonderes, denn es handelt sich laut Verlag um das erste JOHN-SINCLAIR-Buch, das passenderweise im Jahr 1984 im gleichen Verlag erschienen ist, bei dem nun die Verhörspielung veröffentlicht wird.
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