Alle Beiträge von Michael Matzer

Stephen R. Donaldson – Der Schritt in den Konflikt: Die wahre Geschichte (Amnion-Zyklus 1)

Serienauftakt: Cliffhanger par excellence

Angus Thermopyle ist ein skrupelloser, aber wenig erfolgreicher Pirat. Jeder, der mit ihm fliegt, endet entweder im Gefängnis oder in einem Sarg. Als er in Begleitung der wunderschönen Ex-Polizisten Morn Hyland in Mallory’s Bar & Logis in der Delta-Sektion auftaucht, ist allen klar, dass die junge Frau Thermopyles Geisel sein muss. Doch sie macht keinen Versuch, ihm zu entkommen, und keiner der Anwesenden wagt es, sich mit dem Verbrecher anzulegen – außer Nick Succorso.

Doch was nach einem langen Kampf zwischen den beiden Piraten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aussieht, ist erstaunlich schnell vorbei. Succorso hat Thermopyle offenbar hinter Gitter gebracht und Morn Hyland befreit. Doch das ist nicht die wahre Geschichte … (Verlagsinfo)
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Stephen R. Donaldson – Einer reitet durch / Die Magier von Mordant (Mordants Not 2)

Optimales Fantasy-Epos

Der einst so machtvolle König Joyse scheint zur senilen Karikatur eines Herrschers zu verkommen. Die Staatsgeschäfte überlässt er einer Handvoll verzweifelter Getreuer und widmet sich stattdessen hingebungsvoll dem Damespiel. Umso emsiger paktiert der gerissene Spiegelmagier Eremis mit den Feinden des Reiches, um einem Günstling zur Macht zu verhelfen.

Nur Prinz Geraden und Terisa, Grenzgängerin aus der realen Welt, halten dem König die Treue und drängen ihm zum Handeln – scheinbar vergeblich. Als es Eremis gelingt, Terisa einzukerkern und Geraden den Mord am eigenen Bruder unterzuschieben, scheint die Sache des Königs verloren. Doch da wendet sich das Blatt und enthüllt die vertrackte Strategie des damespielenden Königs. (Verlagsinfo)
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Stephen R. Donaldson – Der Spiegel ihrer Träume (Mordants Not 1)

Erstklassiger Fantasy-Schmöker

Terisa Morgan, ungeliebte Tochter eines Milliardärs, lebt in der Einsamkeit ihres New Yorker Luxus-Apartments. Um einen Beweis für ihre Existenz zu haben, umgibt sie sich mit zahllosen Spiegeln. Da tritt eines Tages ein junger Mann durch einen Spiegel in ihr Zimmer und bittet sie, ihm in seine Welt zu folgen und sein Reich zu retten. Terisa reicht ihm zögernd die Hand und findet sich bei den Spiegelmagiern auf Schloss Mordant wieder. Und sie wird hineingerissen in den Strudel von Leidenschaft, Magie, Intrige und Mord dieser märchenhaften Parallelwelt jenseits der Spiegel. Und sie lernt Prinz Geraden kennen, einen Unglücksraben von einem jungen Mann – der ihr Schicksal werden soll. (Verlagsinfo)

Der Autor

Stephen R. Donaldson, geboren 1947 in Cleveland, Ohio, lebte im Alter von drei bis 16 in Indien, wo sein Vater, ein orthopädischer Chirurg, ausgiebig mit Leprakranken arbeitete. (Nachdem Stephen einen der Vorträge seines Vaters über Lepra gehört hatte, konzipierte er die Figur des Thomas Covenant als Protagonist für eine epische Fantasygeschichte.) 1968 machte Stephen seinen Abschluss am College of Wooster, Ohio, diente zwei Jahre als Zivildienstleistender (damals herrschte ja Krieg) in einem Krankenhaus in Akron, Ohio, besuchte danach die Kent State University, wo er 1971 seinen Magisterabschluss in Englisch machte (1974 wurden an der Kent U vier Studenten von Nixons Truppen erschossen.) Danach lebte er in Albuquerque, New Mexico.

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John Brunner – Ein Stern kehrt zurück

Roadmovie: Wo sind die Maschinenbauer?

Etwa 100.000 Jahre in der Zukunft entdeckt der junge Sternenforscher Creohan, dass sich ein fremder Stern der Erde nähert. Noch ist es Zeit, den Himmelskörper von seinem Kollisionskurs abzubringen. Creohan macht es sich zur Aufgabe, die Öffentlichkeit auf die Gefahr aufmerksam zu machen.

Aber die Erde ist ein Trümmerfeld vergessener Reiche und Kulturen geworden. Die Menschen sonnen sich im Glanz der stolzen Vergangenheit und sind nicht geneigt, die drohende kosmische Katastrophe ernstzunehmen. Doch Creohan gibt nicht auf. Er wandert durch die Welt, auf der mühseligen Suche nach Gleichgesinnten, die ihm helfen sollen, das Unheil abzuwenden und die Menschheit zu retten… (Verlagsinfo)
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Stephen R. Donaldson – Lord Fouls Fluch (Die erste Chronik von Thomas Covenant dem Zweifler, Band 1)

Antiheld im Kampf gegen den Verächter

Als Thomas Covenant in das LAND kommt, glaubt er nicht an dessen reale Existenz. Es muss ein Traum sein. Doch wundersamerweise heilt es seine Wunden, die ihm die Lepra zugefügt hat. Nun ist es an ihm, das selbst verwundete LAND erstens zu heilen und zweitens vor dem Zugriff Lord Fouls des Verächters zu bewahren. Die Bewohner des LANDES erblicken in ihm die Wiedergeburt von Berek Halbhand, eines legendären Helden. Und mit seinem Ring aus weißem Gold ist er in der Lage, wilde Magie auszuüben. Doch wird der Verächter Recht behalten, wenn er Thomas als ahnungslosen Nichtskönner verhöhnt, der nicht einmal an Magie glaubt?
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Octavia E. Butler – Rituale (Xenogenesis 2)

Im Alien-Genprogramm: Kampf einer neuen Rasse

Die Oankali sind Genhändler. Sie finden die Reste der Menschheit auf der vergifteten und verseuchten Erde – weit in unserer Zukunft. Die Oankali erkennen, dass hier eine Fehlentwicklung des Lebens stattgefunden hat, die in einem Wesen gipfelt, das in seinen Genen ebenso verseucht ist wie die Welt, die es zugrunde gerichtet hat. Das Urteil: ie positiven menschlichen Erbanlagen werden in den galaktischen Genpool aufgenommen, doch als eigene Rasse darf sich der Mensch nicht länger fortpflanzen.

Die dreigeschlechtlichen Oankali haben die Menschen wieder auf der Erde angesiedelt, die nach dem Atomkrieg für Jahrhunderte unbewohnbar war. Jetzt leben Menschen und Aliens zusammen, doch nicht alles ist friedlich. Da tritt der erste Mischling auf… (Verlagsinfo)
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John Brunner – Sternenlauscher

Selbstplagiat? Agent auf der Spur von Verschwundenen

Dan Cross kennt das Bild bereits: junge Leute mit seltsamen Kästen und Hörkapseln, die behaupteten, man könne damit Signale von fernen Welten auffangen. Die Kästen heißen ebenso wie die Benutzer „Sternenlauscher“. Cross hat die Dinger ausprobiert: Mehr als ein unbestimmtes Rauschen hörte er nicht. Doch es gibt ein Geheimnis, das bedrohliche Ausmaße annimmt: Immer mehr Benutzer verschwinden! Cross hat einen Auftrag: Er muss den Verschwundenen folgen – und zurückkehren. Falls es dafür überhaupt eine Möglichkeit gibt…
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Octavia Butler – Dämmerung (Xenogenesis 1)

Im Alien-Genprogramm: Hoffnung für die Menschheit

Nach einem verheerenden Atomkrieg ist die Erde unbewohnbar geworden – doch dank der außerirdischen Oankali konnten einige Menschen gerettet werden. Jahrhunderte später wird Lilith von den Aliens aus dem Kälteschlaf geholt. Die junge Frau ist von der Fremdartigkeit der Oankali, die Unmengen von Tentakel am ganzen Körper haben, zunächst abgestoßen. Ihre Retter haben jedoch die Erde wieder bewohnbar gemacht und wollen jetzt mit Liliths Hilfe die Menschen wieder dort ansiedeln. Aber das hat seinen Preis: Die rätselhaften Ooloi, das dritte Oankali-Geschlecht neben Mann und Frau, wollen Liliths Genmaterial, um einen Mensch-Oankali-Hybrid zu züchten. Die junge Frau muss sich entscheiden: Will sie ein Mensch bleiben – oder überleben? (Verlagsinfo)

Die Autorin

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Dan Simmons – Göttin des Todes

Apokalypse in Kalkutta

Der Publizist Robert Luczak wird nach Kalkutta geschickt, um ein seltenes Manuskript zu erwerben. Unversehens gerät er dabei in einen Albtraum: Denn das geheimnisvolle Manuskript enthält Beschwörungsformeln, mit deren Hilfe Kali, die Göttin des Todes, auf die Erde zurückgeholt wird. Luczak muss mit ansehen, wie das Böse von unserer Welt Besitz ergreift… (Verlagsinfo)

Dan Simmons‘ Erstlingsroman „Göttin des Todes“ wurde mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet. Es handelt sich nicht nur um eine Reise in das Herz der Finsternis, sondern auch um eine Erörterung der Rolle, die Dichter und Schriftsteller in der Welt spielen können.
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John Brunner – Am falschen Ende der Zeit

Paranoia kennt keine Freunde

Ein Science-Fiction-Agentenroman über eine paranoid gewordene USA. In einer paranoiden Welt gilt jedes freundliche „Hallo“ als Aufforderung zum Kampf. Auch dann, wenn sich dahinter eine gut gemeinte Warnung vor der Zukunft verbirgt. Denn dann schlägt der Mensch im Verfolgungswahn gleich zurück.

Auf dem Titelbild der Knaur-Ausgabe von 1979 sind zwei Köpfe zu sehen: der eine, menschliche, sieht aus wie David Bowie in jungen Jahren, der andere, nichtmenschliche, jedoch wie ein finster dreinblickender Yoda. Zwei Welten treffen also aufeinander. Ob sie wohl einander schließlich verstehen?
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Octavia E. Butler – Die Parabel vom Sämann

Die Vision von der Erdensaat

Kalifornien im Jahre 2025: Die Regierung ist handlungsunfähig, der Bundesstaat leidet unter Wasserarmut. Wer es sich leisten kann, lebt hinter dicken Mauern zum Schutz vor den kriminellen Banden, die ohne Gnade rauben, vergewaltigen und morden. In dieser Welt wächst die fünfzehnjährige Lauren Olamina als Tochter eines Baptistenpriesters auf. Sie ist hyperempathisch – sie fühlt die Schmerzen anderer am eigenen Leib. Als ihre kleine Gemeinde angegriffen und zerstört wird, macht sie sich auf eine gefährliche Reise nach Norden, um ihren Platz in dieser Welt zu finden … (Verlagsinfo)
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John Brunner – Probe für die Zukunft

Big Brother lässt grüßen: Schauspieler als Marionetten der Zukunft

Murray Douglas war ein berühmter Schauspieler, ehe er dem Alkohol verfiel. Nach der Entziehungskur versuchte er, wieder Anschluss zu finden. Aber sein Comeback wurde ganz anders, als er sich das vorgestellt hatte. Was war das für eine seltsame Truppe, die in einem hermetisch abgeriegelten Haus das ungeschriebene Stück eines geheimnisvollen Autors probte? (Verlagsinfo)

Die Goldmann-Ausgabe „Probe für die Zukunft“ (1978) basiert auf John Brunners Original „The Productions of Time“, also dem gleichen Roman, auf dem die gekürzte Heyne-Übersetzung „Der Spion aus der Zukunft“ (1970) basiert. Doch der Autor hat den Roman 1977 restauriert, so dass die in meiner Rezension der Heyne-Fassung bedauerten Kürzungen hier hoffentlich behoben wurden.
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John Grisham – The Rooster Bar

Jurastudenten in den Grauzonen des Systems

Mark, Todd und Zola stehen kurz vorm letzten Semester ihres Jura-Studiums, als ihnen klar wird, das man sie nach Strich und Faden gelinkt hat. Ihre gemeinsamen Schulden an Studiendarlehen betragen rund 600.000 Dollar, die sie ein halbes Jahr nach dem Abschluss abstottern müssen – ein Abschluss, der diesen Namen nicht verdient. Als ihr bester Freund Gordy die „Verschwörung“ hinter den Wucherern entdeckt, bringt er sich um. Zola, seine heimliche Freundin, ist ebenso erschüttert wie Mark und Todd. Gemeinsam beginnen sie, einen Plan B zu entwickeln und Jura ohne Lizenz zu praktizieren. Kann ja nicht so schwer sein, wenn alle es tun, oder? Doch es gibt unerwartete Komplikationen…
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Christopher Priest – Der Traumarchipel. Ein Zyklus um Liebe und Krieg

Phantastische Literatur zwischen allen Stühlen

Dieses Buch umfasst einen von Übersetzer Michael Nagula herausgegebenen „Zyklus um Liebe und Krieg“ aus drei längeren Erzählungen. Eine Einleitung und ein Nachwort von Michael Nagula sowie eine Rede von Priest runden das Buch ab.
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Jeanette Winterson – Das PowerBook

Lieben, schreiben, träumen auch

Eine junge Schriftstellerin sitzt an ihrem Computer. Unter dem Namen Ali sendet sie Geschichten hinaus in die Weite der virtuellen Welt und lauert als Spinne im Netz auf elektronische Beute. Sie wartet auf E-Mails ihrer Geliebten, von der sie in der realen Welt für die Wirklichkeit einer Ehe verlassen wurde. Schreibend durchstreift sie den Kosmos der unendlichen Möglichkeiten, nutzt ihn als frei verfügbare Requisitenkammer, in der sie sich bedienen kann, um die Geliebte zum Glück zu verführen. Sie verspricht ihr: „Freiheit nur für eine Nacht“. So wird Ali zur Scheherazade, die in einer einzigen Nacht versucht, schreibend den tragischen Ausgang ihrer Liebesgeschichte, und mehr noch, den Lauf der Welt zu verändern … (Verlagsinfo)

Liebe und Erzählen von Liebe – geht das überhaupt in Zeiten des Cyberspace, des Internets? „Eine Nacht der Freiheit. Du kannst die Story ändern. Denn du bist die Story.“

Dieser Bericht stützt sich auf die englische Originalausgabe.
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John Brunner – Gezeiten der Zeit

Nach dem Experiment: Flucht in die Vergangenheit

Gene und seine Frau Stacey sind auf ihrer Flucht auf einer griechischen Insel gestrandet. Seltsamerweise reisen sie aus ihrer Zukunft zurück in der Zeit, erleben die verschiedenen Eroberer und Völkerschaften. Doch wer überwacht sie, und warum? In Stacey wächst während dieser Monate ein Kind heran. Als sie sich auf die Geburt vorbereitet, treten die Überwacher hervor und verlangen etwas Unmögliches, was schreckliche Folgen hat…
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Christopher Priest – Der schöne Schein

Die schöne Unsichtbare

In sechs Teilen erzählen drei verschiedene Figuren die Rekonstruktion dessen, was mit ihnen geschehen ist: Richard liebt Susan, doch die kommt von ihrem Lover Niall nicht los. Susan und Niall können sich unsichtbar machen. Wie konnte es zu der Bombenexplosion kommen, der Richard um ein Haar zum Opfer gefallen ist?
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Ian Rankin – Die Sünden der Gerechten (Malcolm Fox 2)

Die schmutzige Vergangenheit der Regierungspartei

Ihr jüngster Einsatz führt Malcolm Fox und sein Team von der »Abteilung für interne Ermittlungen« auf die Halbinsel Fife in das Küstenstädtchen Kirkcaldy. Dort wurde gerade der Polizist Paul Carter der Korruption schuldig gesprochen. Eine Routineuntersuchung soll nun den Ruf seiner Dienststelle wieder herstellen – ein Drahtseilakt für die internen Ermittler, die sich auf fremdem Terrain bewegen.

Und dann wird der Mann, der das Verfahren gegen Paul Carter ins Rollen brachte, tot aufgefunden. Es ist Carters eigener Onkel. Als sich sein Freitod als Mord entpuppt, verübt mit einer Waffe, die es gar nicht geben dürfte, nimmt der Fall eine dramatische Wendung. Und plötzlich steht weit mehr auf dem Spiel als bloß der Ruf der Polizei… (dt. Verlagsinfo)
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Jeannette Winterson – The World and Other Places. Erzählungen

Gedanken-Verführung

In den Kurzgeschichten dieser Collection geht es um Orte – nicht nur geografische Orte, sondern auch Orte im Kopf, Räumlichkeiten in Häusern und anderswo. Dabei versteht es die Autorin wiederholt, das Gewohnte auf den Kopf zu stellen, um es in einer neuen Perspektive, also relativiert, zeigen bzw. sehen zu können.
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John Brunner – Die Dramaturgisten von Yan

Die Weltuntergangsmaschine als globales Kunstwerk

„Dramaturgisten sind Künstler und Schausteller ganz besonderer Art. Die Schauspiele, die sie aufführen, und die Kulissen, die sie schaffen, geben den Zuschauern das Gefühl, aktiv am Geschehen teilzunehmen …und wer auch immer die wunderbaren Standbilder auf dem Planeten Yan geschaffen hat, muss ein meisterlicher Dramaturgist gewesen sein. Die Herkunft dieser Kunstwerke zu erforschen, ist die Aufgabe der kleinen Kolonie Erdenbewohner. die sich auf Yan niedergelassen hat.

Doch erst als Gregory Chart auftaucht, der berühmteste Dramaturgist der Galaxis, und beschließt, ein spektakuläres Schauspiel aufzuführen, gewinnt die Aufklärung des Rätsels der Standbilder eine immense Bedeutung. Welches Drama findet auf Yan wirklich statt – dieses Schauspiel am Himmel oder die Krise, die sich auf der Oberfläche des Planeten anbahnt?“ (Verlagsinfo)
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