Alle Beiträge von Michael Matzer

Interview mit Andreas Eschbach: das Corona-Update

Andreas Eschbach
Andreas Eschbach (c) Olivier Favre
Das Leben in den Zeiten von Corona…

… mit Andreas Eschbach

1.) Wie hat sich Ihr Alltag in der Bretagne in den letzten Wochen verändert?

Eigentlich nicht sehr. Sich hauptsächlich zu Hause aufzuhalten ist ja der alltägliche Lebensstil aller Schriftsteller. Wenn mal eine Epidemie ausbräche, die es erforderlich machte, sich den ganzen Tag in großen Gruppen im Freien aufzuhalten – das wäre hart!

2.) Wo schreiben Sie aktuell – Schreibtisch, Sofa, Küchentisch, Balkon, Garten?

Wie üblich an meinem Schreibtisch. Der ohnehin mein Lieblingsplatz ist.

3.) Wer leistet Ihnen zu Hause Gesellschaft?

Meine Frau.

4.) Welche Schutzmaßnahme fällt Ihnen überraschend leicht?

Alle. Dass mir das confinement leicht fällt, heißt nicht, dass ich mir keine Sorgen machen würde, im Gegenteil. Wenn Experten über die Risiken bei bestimmten Vorerkrankungen reden, fühle ich mich deutlich angesprochen. Ich sollte Covid-19 definitiv besser nicht kriegen. Da fällt Vorsicht leicht.

5.) Und was fehlt Ihnen am meisten oder wofür brauchen Sie am meisten Disziplin?

Am meisten bedaure ich, vor der Ankunft der Epidemie nicht noch einmal beim Frisur gewesen zu sein. Und am meisten vermisse ich die Treffen mit Freunden – ah, und unsere gelegentlichen Restaurantbesuche. In Frankreich leben und nicht ins Restaurant gehen zu können, c’est complètement absurde!

6.) Was hilft, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt? Haben Sie einen Tipp?

Hierzu kann ich nicht mit Tipps dienen, tut mir leid. Ich bin geübter Stubenhocker, mir fällt die Decke nie auf den Kopf. Ob einem allerdings nicht eines Tages der Himmel auf den Kopf fallen könnte, da bin ich mir nicht so sicher …

7.) Wovon haben Sie Vorräte angelegt?

Von allem. Wir leben hier am äußersten Rand des Kontinents, da ist man Stromausfälle und zeitweise Versorgungsschwierigkeiten gewöhnt. Eine gewisse Vorratshaltung war hier schon immer unabdingbar.

8.) In Deutschland gibt es derzeit durch Hamsterkäufe kein Toilettenpapier und kein Mehl. Was ist derzeit in der Bretagne ausverkauft und wie viele Exemplare (oder Stück – je nach Antwort) besitzen Sie persönlich davon?

Es klingt wie ein Klischee, aber hier ist es tatsächlich der Wein, der aus den Läden verschwunden ist. Und Chips und Salzbrezeln. Nun habe ich zwar einen recht gut sortierten Weinkühlschrank, aber mich mit Salzbrezeln einzudecken, daran habe ich nicht gedacht …

9.) Was ist die richtige Lektüre, um die nächsten Wochen zu überstehen?

Jede, die Spaß macht und einen so richtig wegsaugt. Ich jedenfalls gehe derzeit meine Buchregale ab, in denen noch allerhand ungelesene Bücher stehen, und lasse mich rein vom Lustprinzip leiten.

10.) Welches Kinderbuch empfehlen Sie, wenn der Vorlesestoff demnächst ausgeht?

Selbstverständlich die Kinderbücher, die meine Frau Marianne Efinger geschrieben hat! Die »Bille Boss«-Reihe etwa oder die Trilogie »Lisa und die Brombeerprinzessin«.

11.) Warum lohnt es sich, Ihr aktuelles Buch zu lesen?

NSA
NSA

In »NSA« geht es um Überwachungstechnologien und wohin sie uns im schlimmsten Fall bringen können. Das Buch mag als Gegengift dienen gegen die gerade grassierenden Bestrebungen, im Namen des Seuchenschutzes die Überwachung von uns allen noch weiter voranzutreiben. Die Idee etwa, dass man etwa künftig das Haus nur noch mit einem Tracker in der Tasche verlassen dürfen soll, über den der Staat jeden unserer Schritte nachverfolgen kann, ist definitiv inakzeptabel, Virus hin oder her!

12.) Welches Buch lesen Sie selbst gerade?

Gänzlich unoriginell habe ich dieser Tage »Die Pest« von Camus noch einmal aus dem Regal gezogen, die uralte Ausgabe aus Schulzeiten.

13.) Was möchten Sie dem Buchhandel zum Durchhalten mitgeben?

Vielleicht die Aussicht, dass es im Herbst ein neues, wunderbar dickes Buch von mir unter die Leserschaft zu bringen gilt, ein Buch, das möglicherweise das schönste ist, das ich je geschrieben habe?

14.) Welchen Lieblingsbuchhändler/Lieblingsbuchhändlerin möchte Sie an dieser Stelle besonders grüßen?

Wenn ich’s recht bedenke, kenne ich eigentlich nur Lieblingsbuchhändlerinnen und Lieblings-buchhändler, und ich grüße sie alle!

Verlagsinfo: Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, verheiratet, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller DAS JESUS-VIDEO (1998), dem er 2014 mit DER JESUS-DEAL eine spektakuläre Fortsetzung folgen ließ. Mit Romanen wie EINE BILLION DOLLAR, AUSGEBRANNT und HERR ALLER DINGE stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Autoren auf.

Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne.

Stanley G. Weinbaum – Mars-Odyssee. SF-Erzählungen

Evolution auf Speed, die Über-Frau und andere Schrecken

Stanley G. Weinbaum hat in nur ca. 18 Monaten in der Science Fiction neue Maßstäbe gesetzt. Als erster baute er ab 1934 in seine Erzählungen eine einfühlsame Schilderung fremder Lebewesen in ihrer natürlichen Umwelt ein. Er war einer der ersten Autoren überhaupt, der sich ernsthaft mit Exobiologie und fremdartigen Ökologien beschäftigte. (aus der Verlagsinfo)
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William Hope Hodgson – Tropischer Schrecken (Gruselkabinett Folge 154)

Monsterkampf auf hoher See

In tropischen Gewässern anno 1899: Ein fehlender Deckel auf einem Fass voller Salzfleisch löst an Bord der Viermast-Bark „Glen Doon“ eine tödliche Kettenreaktion aus, deren Ausmaß die gesamte Besatzung auslöschen könnte… (Verlagsinfo)

Der Verlag empfiehlt das Hörbuch ab 14 Jahren.
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Greg Bear – Mariposa (Quantico 2)

Techno-Thriller: ein Blick in den Abgrund

Das bewährte FBI-Team aus „Quantico“ bekommt einen neuen Auftrag. Das Unternehmen Talos, geleitet von Axel Price, schickt sich an, die wirtschaftliche Kontrolle über die bankrotten Vereinigten Staaten von Amerika zu übernehmen. Zum Glück hat das FBI einen Maulwurf in die Talos-Organisation einschleusen können: Fuad Al-Husam wartet auf die Sicherheitslücke, die ihm Jane Rowland, in der Talos-IT verschaffen soll. Jane arbeitet für Spider/Argus, einen Ableger der NSA…
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Keith Roberts – Drachenpiloten. SF-Roman

Tollkühne Drachenflieger über Englands Küsten

In einer Parallelwelt bewachen Krieger auf großen Papierdrachen eine isolierte Insel, die sich vor Dämonen fürchtet. Bis es eines Tages zur Invasion kommt. Dies ist einer der besten Science Fiction-Romane des britischen Erzählers und Illustrators Keith Roberts. „Drachenpiloten“ ist ein Episodenroman aus acht Kurzgeschichten und längeren Erzählungen, der bereits 1985 in England erschien.
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Wolfgang Jeschke (Hg.) – Science Fiction Story-Reader 14. Internationale SF-Erzählungen


Classic SF: Der Terminator lässt schön grüßen

In dieser Anthologie sind 24 SF-Erzählungen internationaler AutorInnen vereinigt, darunter:

– Die Erzählung „Der Henker ist heimgekehrt“ von Roger Zelazny, die 1976 mit dem HUGO Award als beste Novelle des Jahres ausgezeichnet wurde;

– Thomas F. Monteleones Novelle „Feraxya“ (Breath’s a ware that will not keep); und

– Crant Carringtons tragisch-schöne Geschichte “Was tun, wenn die Geliebte an Bord des Raumschiffs weilt?” sowie

– P.J. Plaugers beachtliche Kurzgeschichte „Ein Kind jeglichen Alters“ (A Child of all Ages).

– Stories von den deutschen AutorInnen Irmtraud Kemp, Jörn J. Bambeck, Reinmar Cunis, Gerd Maxímovic, Peter Schattschneider, Lutz Rathenow, Rudolf Stolte und anderen.
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Jerry Yulsman – Elleander Morning oder Der Krieg, der nicht stattfand (SF-Roman)

SF-Thriller: Der Zweite Weltkrieg fand nicht statt

Wien, Österreich im Jahre 1913: Die junge Britin Elleander Morning erschießt in einem Café einen jungen Kunststudenten namens Adolf Hitler. Die Frau wird wegen Mordes verhaftet und vor Gericht gestellt. Das Gericht verlangt von ihr eine Erklärung für den Mord, aber sie schweigt, worauf sie zum Tode verurteilt und später hingerichtet wird.

1983: Lesley Baumann, die Enkelin der Elleander Morning, will herausfinden, warum ihre Großmutter den jungen Kunststudenten erschossen hat, und beginnt Nachforschungen anzustellen. Bei der Suche nach der Wahrheit findet sie zwei seltsame Ausgaben des Magazins „Time Life“. Das Merkwürdige an den Zeitschriften ist, dass sie detailliert den Zweiten Weltkrieg beschreiben. Doch es hat nie einen derartigen Krieg gegeben. Hat Elleander Morning diesen Krieg verhindert, indem sie Adolf Hitler ermordete? (Wikipedia.de)
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Timothy Zahn – Astra. SF-Roman

Für Trekkies: Durchschnittliche Techno-Science-Fiction

Astra scheint ein ziemlich unscheinbarer Planet zu sein, doch er weist eine rätselhafte Eigenschaft auf: Es gibt eine Region, die keinerlei Metalle enthält und in der, bringt man sie dorthin, Metalle buchstäblich vom Erdboden verschluckt werden.

Noch absurder wird die Situation, als in dieser Region gewaltige Gravitationsanomalien auftreten und scheinbar ein lange untätig gewesener Vulkan ausbricht, indem er ein Artefakt ausstößt. In Wahrheit handelt es sich jedoch um die automatische Produktionsanlage einer längst untergegangenen Rasse, die wieder ihre Tätigkeit aufgenommen hat.

Nichts ist wertvoller als das Know-how hochtechnisierter Rassen, das man plündern und ausbeuten kann – und prompt beginnt der politische und militärische Wettlauf um Astra und seine Geheimnisse. (aus der ergänzten Verlagsinfo)
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Mark Haddon – Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

Anrührend & radikal: Der Held, der bellt

Christopher Boone ist 15 Jahre, drei Monate und zwei Tage alt, kennt alle Primzahlen bis 7507 und verabscheut Unordnung und Überraschungen. Das Mathegenie hat jede Menge Zwangsneurosen, denn der Autist leidet unter dem Asperger-Syndrom. Als eines Tages Wellington, der Pudel, ich Nachbars Garten einem Attentat zum Opfer fällt, erhält Christopher Gelegenheit, seinem großen Vorbild Sherlock Holmes nachzueifern. Er muss den infamen Täter ermitteln.
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Margaret Peterson Haddix – Schattenkinder (Schattenkinder-Zyklus 1)

Die verbotenen Kinder: vor dem Aufstand

Der zwölfjährige Luke existiert, obwohl es ihn nicht geben darf: Er ist ein drittes Kind – in einer Gesellschaft, die nur zwei Kinder pro Familie erlaubt. Die ersten zwölf Jahre seines Lebens verbringt er in einem Versteck, verborgen vor der Bevölkerungspolizei. Bis er eines Tages entdeckt, dass er nicht alleine ist… (Verlagsinfo)
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Gilbert Adair – Alice und das Land im Nadelöhr

Der englische Filmkritiker, Rundfunkreporter und Schriftsteller Gilbert Adair ist ein genauer Kenner der Werke Lewis Carrolls. Mit dem vorliegenden Buch lieferte er eine poetische Fortsetzung der beiden ersten beiden Alice-Bücher „Alice im Wunderland“ und Alice hinter den Spiegeln“. Etwas zeitgemäßer ist allerdings das neue Buch „Finsternis im Wunderland“ von Christina Henry.
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Harry Harrison – Jim diGriz, die Edelstahlratte (Stahlratte 4)

Agenten-Abenteuer unter verliebten Ekel-Aliens

Jim diGriz, die Edelstahlratte, ist kaum von seinem letzten Auftrag, die Welt zu retten, nach Hause zurückgekehrt, um in den Armen seiner schönen Angelina wohlverdiente Ruhe zu finden, da sieht er sich einer noch größeren Aufgabe gegenüber: Es geht um die Rettung der Galaxis.

Schleimige, tentakelbewehrte Monster haben einen ganzen Satelliten mit Admirälen entführt und so die Raumflotte lahmgelegt. Jim lässt sich ein Schwabbelkostüm anmessen, um sich unerkannt unter die Invasoren zu mischen – und hat Mühe, ihrem Liebeswerben zu entgehen… (Verlagsinfo)
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Greg Bear – Der Schlangenmagier (Songs of Earth and Power 2)

Der Wissenschaftler als Magier – eine gute Idee?

Dies ist der zweite Teil einer Dilogie, die später überarbeitet als „Songs of Earth and Power“ (1994) erschien. Der erste Teil, „The Infinity Concerto“ (1984, dt. als „Das Lied der Macht“, Heyne 06/4382), führte das Konzept ein, dass man durch Dimensionstore in ein Fantasyland namens „Das Reich“ gelangen könne, ein schönes Land mit leider reichlich rauen Sitten.
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Karel Capek – Der Krieg mit den Molchen. SF-Roman

Warnende Satire: der Untergang der Menschheit

Kapitän van Toch stößt am Strand einer einsamen Pazifikinsel auf Exemplare einer unbekannten Art von Riesenmolchen, die über rudimentäre Sprachkenntnisse verfügen. Er macht sich wenig Gedanken darüber, dass er damit eine zweite intelligente Spezies auf der Erde entdeckt hat. Aber er hat bald heraus, dass man die Kerlchen zum Perlentauchen abrichten und damit ein Vermögen machen kann.

Von ihm aus ihrer ständig von Haien bedrohten geographischen Nische befreit, vermehren sich die die Molche explosionsartig und entwickeln ihre eigene unterseeische Zivilisation. Und bald kommt es an den Meeresküsten zu ersten Kriegshandlungen zwischen Molchen und Menschen. …
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Isaac Asimov/Greenberg/Olander (Hrsg.) – Sternenpost. 3. Zustellung

Classic SF: Lysistrata lässt grüßen

Isaac Asimov und seine Mitarbeiter stellen Sternenbriefe und kosmische Tagebücher vor. Dies ist die dritte und letzte Zustellung der Sternenpost. Die Briefeschreiber und Tagebuchverfasser sind bunt gemischt, und es finden sich sogar eine Frau darunter. Unter den sieben Beiträgen dieses 3. Bandes sind unter anderem:

1) „Unerreichbares Geheimnis“ von A.E. van Vogt,
2) „Die Macht“ von Murray Leinster und
3) „Die Einsamen“ von Judith Merril (die auch in Band 1 vertreten ist), und mehr.

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Greg Bear – Dinosaur Summer

Photogene Echsen in rasantem Drama

In dem Jugendbuch „Dinosaur Summer“ geht es dem bekannten SF-Autor Greg Bear statt um Nanotechnologie und Planeteneroberung um die Realität der Fiktion und um das Thema der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen: Dinosaurier im Jahr 1947? Die gibt es wirklich. Sie leben frei auf einem Plateau in Südamerika. Als der Abenteurer Peter Belzoni mit seinem Vater die Attraktionen eines Dinosaurier-Zirkus in ihren natürlichen Lebensraum zurückbringen wollen, sehen sie sich nach einem brutalen Angriff gstrandet. Sie müssen sich der anderen Raubwesen wie etwa Riesenvögeln erwehren, soll ihnen die Flucht gelingen…

„Dinosaur Summer“ wurde im November 1999 mit dem Endeavour Award ausgezeichnet.
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Isaac Asimov/Greenberg/Olander (Hrsg.) – Sternenpost. 1. Zustellung

Eine Sternenoper und viele tückische Briefe

Isaac Asimov und seine Mitarbeiter stellen Sternenbriefe und kosmische Tagebücher vor. Dies ist die erste Zustellung der Sternenpost. Die Briefeschreiber und Tagebuchverfasser sind bunt gemischt, und es finden sich sogar etliche Frauen darunter. Unter den 13 Beiträgen dieses 1. Bandes sind unter anderem:

1) „Nur eine Mutter“ von Judith Merril;
2) „Computer streiten nicht“ von Gordon R. Dickson und
3) „Brief an einen Phönix“ von Fredric Brown.
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John Norman – The King. Night of the Vandals (The Telnarian Histories 3)

Action und Erotik in Balance – aber unvollendet

Im dritten Band des Telnarian Histories Zyklus wird die Handlung aus Band 2 direkt fortgesetzt, allerdings nur, was den aufmüpfigen Anführer Abrogastes anbelangt. Die Wege von Otto, dem Wolfungen-Häuptling und Hauptmann in spe, führen ihn zurück auf seine Heimatwelt, wo er König wird – allerdings nicht ohne Widerstand. Ein Plan, ihn abzuservieren, ist bereits in Gang gesetzt worden.

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Wolfgang Jeschke (Hg.) – Science Fiction Story Reader 15

Classic SF: Das Ende der Welt und andere Unannehmlichkeiten

In dieser Anthologie sind 18 SF-Erzählungen und -Gedichte internationaler AutorInnen vereinigt, darunter:

– die schockierende Geschichte der von den Ayatollahs kontrollierten USA „Einige meiner Freunde sind Amerikaner“ von Francois Camoin;

– „Bitterblumen“ vom mehrfachen HUGO- und NEBUAL-Award-Preisträger George R.R. Martin;

– Stories von Robert Holdstock, Thomas F. Monteleone, Richard D. Nolane, Vernor Vinge und Joe Wehrle sowie

– Stories von den deutschen Autoren Wolfgang Jeschke, Jörn J. Bambeck, Reinmar Cunis, Hermann Jauk, Michael Morgental, Curd Paetzke, Dietrich Wachler, Jörg Weigand und anderen.
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John Norman – The Captain. Hour of the Wolf (The Telnarian Histories 2)

Science Fiction trifft Fantasy trifft Erotik

Im 2. Band des Zyklus „The Telnarian Histories“ wird die Handlung aus „The Chieftain“ nahtlos fortgesetzt. Die feindlichen Otungen nehmen die Herausforderung des Wolfungen-Häuptlings Otto, vormals der Gladiator Dog, an, um eine Schmach zu tilgen. Es kommt zu einem merkwürdigen Zweikampf, der jedoch abrupt endet, als die Truppen von Ortogs Vater Abrogastes auftauchen. Verschiedene Dinge werden daraufhin geklärt. Auf der Sommerwelt des Imperiums soll Otto ein Hauptmannspatent erhalten – daher der Buchtitel „The Captain“ – doch man stellt ihm eine tödliche Falle, um dies zu vereiteln. Wer jetzt an den Germanen Arminius denkt, der es im römischen Heer zum Offizier und Ritter gebracht hat, denkt, liegt ziemlich richtig.
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