Archiv der Kategorie: Thriller & Krimis

Michael Connelly – Dunkler als die Nacht (Harry Bosch 7)

Ausgerechnet Harry Bosch, Kriminalist mit Leib und Seele, gerät in Verdacht, zur Selbstjustiz zu greifen, um Verbrecher zu strafen, die der Justiz durch die Lappen gingen; er rechtfertigt sich, sondern beginnt ein vor allem für ihn lebensgefährliches Katz-und-Maus-Spiel … – Es ist kein Spoiler, dass Harry Bosch in seinem siebten Fall natürlich nicht zum Rächer degeneriert, sondern tatsächlichen Schurken auf der Spur ist, die das Gesetz missbrauchen. Die Story ist spannend und wendungsreich, und sie führt die Figuren gleich dreier Connelly-Serien in einem Thriller zusammen. Michael Connelly – Dunkler als die Nacht (Harry Bosch 7) weiterlesen

Stefan Lehnberg – Die Affäre Carambol. Die criminalistischen Werke des Johann Wolfgang von Goethe. Aufgezeichnet von seinem Freunde Friedrich Schiller

Goethe & Schiller unter Verschwörern in Franckfurth

„Das scurrilste Ermittlerduo vor Sherlock Holmes und Dr. Watson!
Gerade saßen Goethe und Schiller noch bey der Mama zum Tee, schon sind sie wieder in einen criminalistischen Fall verwickelt! Geheime Depeschen an Napoleon Bonaparte wecken Befürchtungen, dass sich in Franckfurth eine Verschwörung anbahnt. Ein Glück, dass die scharfsinnigen Dichter zur Stelle sind, um die Stadt vor einer Catastrophe zu bewahren.“ (Verlagsinfo)
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Krischan Koch – Pannfisch für den Paten

Inhalt

In Fredenbüll herrscht Aufruhr: Auf dem Deichvorland werden mehrere Windräder installiert, was die Naturschützer im Dorf auf den Plan ruft. Sogar Oma Ahlbeck unterstützt die eilig gegründete Initiative »Sei (k)ein Frosch e.V.«, die sich um die bedrohte Rotbauchunke sorgt. Eines Morgens steckt in dem noch feuchten Betonsockel eines Windrads ein Toter! Mischt da etwa der mysteriöse Unbekannte mit, der von lauter Männern in dunklen Anzügen bewacht wird? »Dat is BKA«, weiß Polizeiobermeister Thies Detlefsen. Und wittert sofort einen ganz großen Fall. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Mit einem netten Wort und einer Pistole erreicht man mehr als mit einem Wort allein.“

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Ursula Poznanski & Arno Strobel – Invisible

Nach dem fulminanten Beginn ihrer Reihe um die Ermittler Nina Salomon und Daniel Buchholz „Anonym“ legen Ursula Poznanski und Arno Strobel mit „Invisible“ nun nach. Die Erwartungen sind nach dem ersten Buch extrem hoch, aber das neue Buch bleibt kaum hinter den Erwartungen zurück.

Bereits der Beginn ist ein Paukenschlag: Ein angesehener Chirurg platzt in die OP seines Kollegen und rammt dem Patienten auf dem OP-Tisch ein Skalpell ins Herz. Anschließend schaut er verwundert auf die Waffe. Doch anschließend steht er sofort zu dem Mord: Der Patient habe ihn über Wochen belästigt und ihn bedroht. So habe er gar keine Wahl gehabt, als sich zu wehren. Es dauert nicht lange, bis der nächste Mord aus Hass gegen einen Stalker geschieht – und wieder steht der Täter sofort fest.

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Nicolás Obregón – Schatten der schwarzen Sonne

Er mordet im Zeichen der schwarzen Sonne – und seine Geschichte ist dunkel und gefährlich…

Eine ganze Familie, hingeschlachtet von einem grausamen Mörder. Am Tatort merkwürdige rituelle Spuren, darunter die Zeichnung einer schwarzen Sonne …
Als Kommissar Kosuke Iwata nach Tokio versetzt wird, übernimmt er einen höchst mysteriösen Fall. Einen Fall, der zudem Iwatas Vorgänger in den Selbstmord getrieben zu haben scheint. Dann schlägt der Mörder erneut zu. Und Iwata wird in eine gnadenlose Jagd hineingezogen, auf der er sich auch seinen eigenen Dämonen stellen muss…(Verlagsinfo)

Inhalt und Eindrücke:

Nach einer beruflichen Auszeit beginnt Kommissar Kosuke Iwata seinen Dienst bei der Tokioter Polizei. Ausgerechnet in der Abteilung eins, die sich mit Mordfällen beschäftigt und gerade wirklich viel zu tun hat. Der Neue wird dort von Kollegen und Vorgesetzten zunächst skeptisch beäugt, darf dann aber direkt sein Können unter Beweis stellen. Gemeinsam mit der Anwärterin Sakai soll Iwata im Fall einer getöteten 4-köpfigen Familie ermitteln: die aus Korea stammenden Kaneshiros wurden im eigenen Haus offenbar der Reihe nach förmlich abgeschlachtet.

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Barbara M. Gill – Seminar für Mord (Inspector Maybridge 2)

Der „Golden-Guillotine-Club“ hat Inspektor Maybridge als Krimi-Experten eingeladen. Als Höhepunkt des Wochenendes wird der Vorsitzende umgebracht und der Gast vom Mörder als Ermittler herausgefordert … – Der zweite Maybridge-Krimi bietet zeitloses britisches Krimi-Handwerk vom Feinsten. Obwohl 1985 entstanden, ist dies ein „Whodunit“ reinsten Wassers, der überraschend modern, spannend und witzig den Vergleich mit den Klassikern dieses Genres keineswegs scheuen muss.
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Kerstin Ehmer – Der weiße Affe

Der Kommissar und der Kannibale

Ein jüdischer Bankier wird erschlagen im Hausflur seiner Geliebten aufgefunden. Kommissar Ariel Spiro ist gerade aus Wittenberge nach Berlin gezogen und übernimmt direkt nach der Ankunft seinen ersten Fall. Zunächst deuten die Ermittlungen auf ein politisches Motiv hin. Doch auch die wohlhabende und exzentrische Familie des Toten gibt Spiro Rätsel auf.

Schon bald gerät der junge Kommissar in den Sog der Metropole. Als er sich von der faszinierenden Tochter des Toten magisch angezogen fühlt, muss Spiro aufpassen, dass ihm der Fall nicht entgleitet.“ (gekürzte Verlagsinfo)
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Jeffery Deaver – Der talentierte Mörder (Lincoln Rhyme/Amelia Sachs 12)

Ein handwerklich begabter Serienkiller manipuliert simple Alltagsgeräte, die sich in Mordinstrumente verwandeln. Das Ermittler-Duo Lincoln Rhyme und Amelia Sachs jagt einen Täter, der aus der Ferne morden kann, aber auch gern ganz altmodisch zu Hammer und Säge greift … – Der zwölfte Band der Rhyme/Sachs-Serie bietet autorentypisch einen verwickelten bzw. mehrzügigen Plot, der unrealistisch aber spannend zu einem Fall zusammenfließt: Ungeachtet der eingeschliffenen Serienmechanik ist Deaver als Erzähler handwerklich ebenso erfolgreich wie sein Mörder.
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Michael Connelly – Ehrensache (Harry Bosch 20, Mickey Haller 6)

Der frühere Kommissar Harry Bosch hat sich, nicht ganz freiwillig, zur Ruhe gesetzt. Sein Halbbruder, der Rechtsanwalt Mickey Haller, bittet ihn, in dem Fall eines offenbar unschuldigen Klienten zu ermitteln. Ein Maler und Lehrer, der früher mal der Crips-Bande in L.A. angehörte, ist des Mordes an einer stellvertretenden Bürgermeisterin angeklagt. Einziger Beweis: eine übereinstimmende DNS-Probe.

Doch der Bitte zu entsprechen, hieße für Bosch, die Linie zwischen Ermittlern und Verteidigern von Kriminellen zu überqueren. Daher agiert er extrem vorsichtig und zögerlich. Doch die Lücken und Fehler in der Mordakte bringen ihn dazu, nach dem wahren Mörder zu suchen. Diese Suche führt ihn mitten ins schwarze Herz des Polizeipräsidiums von Los Angeles…
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Kjell Ola Dahl – Sommernachtstod

Solider Oslo-Krimi alter Schule

In einer hellen Sommernacht geschieht am Oslofjord ein grausamer Mord. Eine Frauenleiche wird nackt im Straßengraben gefunden. Der kauzige Kommissar Gunnarstranda und sein gutmütiger Kollege Frølich stehen vor mehr als einem Rätsel. Die Verdächtigen sind zahlreich und die Beweislage schwach. Als plötzlich ein weiterer Mord geschieht, ist Eile geboten… (Amazon.de)
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Jeffery Deaver – Lautloses Duell

Als ein genialer Hacker zum Serienkiller mutiert, aktiviert die Polizei dessen ehemaligen Kampfgefährten, der nun im Gefängnis sitzt und reuevoll die Chance auf vorzeitige Entlassung nutzt, was wiederum den erwähnten Ex in Rachewut versetzt … – Computer-Thriller aus der (relativen) Frühzeit des Subgenres, der aufgrund klassischer Spannungselemente die Altertümlichkeit der beschriebenen Digital-Wunder verzeihen lässt und trotz ausgeprägter Figurenklischees gute Unterhaltung bietet.
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Jo Nesbø – Der Auftrag (Blood on Snow 1)


Serienkiller-Serie mit schiefem Preis-Leistungsverhältnis

Olav lebt das einsame Leben eines Killers. Als Killer ist es nicht unbedingt leicht, anderen Menschen nahezukommen. Doc jetzt hat Olav die Frau seiner Träume getroffen. Zwei Probleme stellen sich: Sie ist die Frau seines Chefs. Und Olav wurde gerade beauftragt, sie zu töten. (Verlagsinfo)
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Tom Hillenbrand – Hologrammatica

Handlung:

Ende des 21. Jahrhunderts arbeitet der Londoner Galahad Singh als Quästor. Sein Job ist es, verschwundene Personen wiederzufinden. Davon gibt es viele, denn der Klimawandel hat eine Völkerwanderung ausgelöst, neuartige Techniken wie Holonet und Mind Uploading ermöglichen es, die eigene Identität zu wechseln wie ein paar Schuhe. Singh wird beauftragt, die Computerexpertin Juliette Perotte aufzuspüren, die Verschlüsselungen für sogenannte Cogits entwickelte – digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann. Bald stellt sich heraus, dass Perotte Kontakt zu einem brillanten Programmierer hatte. Gemeinsam waren sie einem großen Geheimnis auf der Spur. Der Programmierer scheint Perotte gekidnappt zu haben. Je tiefer Singh in die Geschichte eintaucht, umso mehr zweifelt er daran, dass sein Gegenspieler ein Mensch ist … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Zuerst dachte ich – cool, ein Thriller mit Science-Fiction gepaart, das kann ja nur gut sein! Dann kamen Milchtüten, Stripper, Armanuensis, Quants, Deather, Thants, Cogits und noch viele weitere Begriffe, die teils zu kompliziert sind, um sie aufzuzählen. Oh, und dann war da noch eine Orgie.

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Beverley Nichols – Der Tote gibt Indizien (Horatio Green 5)

Sir Owen Kent wird anonym bedroht. Hobby-Detektiv Horatio Green will helfen und checkt in das Sanatorium des Auftraggebers ein. Dort kann er Sir Owens Ermordung nicht verhindern, was seinen Ermittlungs-Ehrgeiz anstachelt … – Der fünfte (und letzte) Green-Krimi bietet noch einmal auf, was der Verfasser zum klassischen Whodunit beizutragen hat. Die Handlung schreitet gemächlich voran, die Ermittlungen werden der Leserschaft fair präsentiert, und stets bleibt Raum für schräge Typen, sanfte Ironie und bizarre Indizien, die in einem großen Finale ins nie tragische aber spannende Mord-Mysterium eingepasst werden.
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Susanne Goga – Nachts am Askanischen Platz

Berlin 1928

Im „Cabaret des Bösen“ werden allabendlich blutrünstige Schauerstücke aufgeführt. Dann wird im Hinterhof des Sensationstheaters eine Leiche gefunden. Hat sich hier jetzt ein realer Mord ereignet? Die Identität des Toten ist unbekannt. Und auch sonst steht Kommissar Wechsler vor vielen Fragen. Ist die mysteriöse junge Russin, die am Theater gesehen wurde, in den Fall verwickelt? Und welche Rolle spielt der undurchschaubare Theaterbesitzer? (Verlagsinfo)

Inhalt und Einrücke:

Kommissar Wechsler und seine Kollegen werden zu einem Leichenfund gerufen: der Tote lag im Schuppen eines Gymnasiums und wurde durch den dortigen Hausmeister entdeckt. Würgemale am Hals lassen auf ein Kapitaldelikt schließen, doch leider können die Ermittler zunächst nicht viel mehr über den toten Mann sagen – es gibt weder Ausweispapiere noch eine passende Vermisstenanzeige. Lediglich der eher schlechte Ernährungszustand und die verschlissene Kleidung des Mannes deuten darauf hin, dass er aus ärmlichen Verhältnissen stammte.

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Wallace Stroby – Geld ist nicht genug (Crissa Stone 2)

Verhängnisvoller Traum: die Lufthansa-Millionen

Metallteile und Plastik schlittern über den Asphalt. Volltreffer. Crissa Stone hebelt den Geldautomaten mit der Schaufel eines Frontladers aus der Verankerung und balanciert die Beute auf die Ladefläche ihres Pick-ups. Sie liebt saubere Lösungen. Crissa hat das System des Bankraubs perfektioniert, aber ihre Partner verlieren die Nerven. Gangster, die sich gegenseitig umbringen: wie unprofessionell.

Zum Glück wartet schon ein neuer Job: Ein verstorbener Mafiaboss soll die Millionen eines Raubs jahrelang versteckt haben. Leider ist Crissa nicht die Einzige, die es auf das Geld abgesehen hat. Sie gerät zwischen die Fronten und muss fliehen: Vor dem Gesetz und einer Mafia-Gang aus New York. (Verlagsinfo)
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Rita Falk – Kaiserschmarrndrama

Handlung:

Und ob man das jetzt glaubt oder nicht, das Opfer liegt exakt auf meiner Runde, die wo ich mit dem Ludwig täglich durch den Wald lauf und immer unsere Zeit mitstoppe…

Im Wald von Niederkaltenkirchen wird eine nackte Tote gefunden. Sie war erst vor kurzem zuvor beim Simmerl in den ersten Stock gezogen und hat unter dem Namen „Mona“ Stripshows im Internet angeboten. Der Eberhofer steht vor höchst pikanten Ermittlungen, denn zum Kreis der Verdächtigen zählen rasch auch ein paar ihrer Kunden, darunter der Leopold, der Simmerl und der Flötzinger. Und auch der Bruder der Toten, einen evangelischen Pfarrer mit seiner frommen Gattin, sollte der Franz sich besser mal vorknöpfen. – Harte Zeiten für den Franz, auch privat: Das Doppelhaus vom Leopold und der Susi wächst im selben Tempo wie Franz‘ Unlust auf das traute Familienglück. Der Rudi wird aus der Reha geworfen und quartiert sich im Saustall ein. Und zu allem Unglück droht dem Saustall die Abrissbirne! Dann: die zweite Tote im Wald. Das gleiche Beuteschema. Ein Serienmörder? Zumindest ein Fall für die Soko Niderkaltenkirchen. Angeführt ausgerechnet von Franz Lieblingsfeindin Thin Lizzy… (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

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Arno Strobel – Kalte Angst. Im Kopf des Mörders

Das Grauen schleicht sich nachts unbemerkt ins Haus, poltert herum, um die Hausbewohner aufzuschrecken und dann vollführt das schreckliche Monster seine grauenhafte Tat: Nur einer „darf“ am Leben bleiben und muss zusehen, wie eine ekelerregende Gestalt mit einem riesigen Fliegenkopf die anderen Hausbewohner bestialisch ermordet.

So beginnt Arno Strobels neuester Thriller, der wieder für genügend Nervenkitzel sorgt. Schon das Betreten des ersten Tatorts bringt Oberkommissar Max Bischoff an seine Grenzen, denn eines der Opfer ist ein kleiner Junge. Sofort fühlt er sich an einen ganz persönlichen Tatort erinnert. Und doch muss er durchhalten, um weitere Morde zu verhindern. Mit seinem Partner ermittelt er im Wettlauf gegen die Zeit, denn das Fliegenmonster hat es eilig und mordet nachts immer weiter. Die Hinterbliebenen bleiben traumatisiert zurück und können nicht viele hilfreiche Hinweise geben, weil der Mörder durch den Fliegenkopf und einen Stimmenverzerrer völlig unkenntlich ist.

Die Polizei tappt im Dunkeln und Max scheint darüber hinaus seinen Instinkt verloren zu haben, was ihm zusätzlich zu schaffen macht. Als er plötzlich doch die rettende Eingebung hat, ist Eile geboten, um das Fliegenmonster dingfest zu machen…

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Kjell Ola Dahl – Blutfeinde. Ein Fall für Gunnarstranda

Norwegenkrimi: Der Tote unterm Wasserfall

Ein Polizist wird unweit des Polizeipräsidiums von Oslo erschossen aufgefunden. Kommissar Gunnarstranda wird auf den Fall angesetzt. Seine Ermittlungen erweisen sich als schwierig, denn er muss allein arbeiten. Beweise verschwinden aus dem Polizeipräsidium und sogar aus der versiegelten Wohnung des Opfers. Will man sich an Gunnarstranda rächen? Denn nur wenige Wochen vor dessen Tod hatte er den Polizisten wegen unverhältnismäßiger Gewalt im Dienst angezeigt. Ivar Kili war daraufhin vom Dienst suspendiert worden. Der Fall wird Gunnarstranda wegen Erfolglosigkeit entzogen. Er ermittelt heimlich weiter. Bis ein zweiter Mord geschieht und Gunnarstranda selbst in Lebensgefahr gerät…

Der Autor

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Ian Rankin – Ein kalter Ort zum Sterben (John Rebus 21)

Das schottische Edinburgh droht zum Schauplatz eines Unterweltkriegs zu werden. Der pensionierte Polizist Rebus mischt sich wie üblich fintenreich ein, während er außerdem in einem nie geklärten Uralt-Mord in Prominenten-Kreisen ermittelt und dabei ebenfalls für Unruhe sorgt … – John Rebus ist in seinem 21. Fall aktiver denn je, auch wenn ihn Gesundheitsprobleme plagen. Das Talent des Verfassers vertuscht, dass ein solcher Grad von Pensionärs-Präsenz kaum realistisch ist; hinzu kommt eine spannende, mehrschichtige Krimi-Story und nicht aufdringliche Figuren: Die Reihe bleibt lesenswert!
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