Schlagwort-Archive: Science Fiction

Wolfgang Jeschke (Hg.) – Science Fiction Story Reader 15

Classic SF: Das Ende der Welt und andere Unannehmlichkeiten

In dieser Anthologie sind 18 SF-Erzählungen und -Gedichte internationaler AutorInnen vereinigt, darunter:

– die schockierende Geschichte der von den Ayatollahs kontrollierten USA „Einige meiner Freunde sind Amerikaner“ von Francois Camoin;

– „Bitterblumen“ vom mehrfachen HUGO- und NEBUAL-Award-Preisträger George R.R. Martin;

– Stories von Robert Holdstock, Thomas F. Monteleone, Richard D. Nolane, Vernor Vinge und Joe Wehrle sowie

– Stories von den deutschen Autoren Wolfgang Jeschke, Jörn J. Bambeck, Reinmar Cunis, Hermann Jauk, Michael Morgental, Curd Paetzke, Dietrich Wachler, Jörg Weigand und anderen.
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Poul Anderson – Die Tänzerin von Atlantis

Kidnapped in time: Von Atlantis zum Minotaurus

Vier unfreiwillige Zeitreisende finden sich wieder in einer Zeit, da noch der Minos in Kreta herrschte und Atlantis noch nicht untergegangen war: Duncan Reid, der Architekt aus dem 20.; Oleg, ein Wikinger aus Nowgorod aus dem 11.; Uldin, der Hunne aus der Ukraine aus dem 4. Jahrhundert; und Erissa, die minoische Stiertänzerin aus dem Jahr 1400 vor Christus – mitgerissen von einer verunglückten Zeitmaschine, deren Pilot ihnen unter den Händen stirbt.

Als sie einander sahen, schrien sie auf, doch dann schlossen sie sich zusammen, um sich zu behaupten – und die Zukunft der Welt zu sichern. Doch ist die Vergangenheit manipulierbar oder ist ihr Bemühen so vergeblich wie das Flattern eines Vogels im Käfig der Zeit..? (verlagsinfo)

Der Autor

Informationen über Poul Anderson

Poul Andersons Eltern stammten von eingewanderten Dänen ab. Poul, der vor dem Zweiten Weltkrieg kurze Zeit in Dänemark lebte, interessierte sich für diese Herkunft so sehr, dass er mehrere Romane an dem Schauplatz Skandinavien zur Zeit der Wikinger spielen ließ, darunter den vorliegenden, aber auch „Krieg der Götter“ und die Trilogie „The Last Viking“ (unübersetzt). Ansonsten ist Anderson für seine zahlreichen Science-Fiction-Romane bekannt, von denen „Brain Wave“ (1954) wohl der innovativste ist.

Der 1926 geborene Physiker, der schon 1947 zu veröffentlichen begann, starb 2001. Er ist Greg Bears Schwiegervater. Seine Werke hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen, denn allein in der „Encyclopedia of Science Fiction“ ist sein Eintrag nicht weniger als sechs Spalten lang … Er gewann sieben |Hugo Awards| und drei |Nebula Awards|, viermal den |Prometheus Award|, den |Tolkien Memorial Award|, den |August Derleth Award| und 1978 den |Gandalf Grand Master Award| sowie 1997 den |Grand Master Award| der |Science Fiction and Fantasy Writers of America| und 2000 den |John W. Campbell Memorial Award| – mehr und Höheres kann man in diesen Genres fast nicht gewinnen.

Handlung

Der vierzigjährige Architekt Duncan Reid ist mit seiner ein Jahr jüngeren Frau Pamela auf der Überfahrt von Seattle nach Yokohama. Während der Amerikaner über seine wackelnde Ehe und die Unendlichkeit des Universums nachdenkt, erfasst ihn plötzlich ein Wirbel und entführt ihn in eine andere Dimension der Zeit …

Er erwacht in einer Wüste. Dann sieht er die anderen drei Menschen und schreit auf. Es sind zwei bewaffnete Krieger, die ihre Waffen zücken, und eine schöne Frau in einem weißen Leinenkleid. Diese rast nicht mit ihrem Bronzedolch auf ihn los, sondern umarmt ihn, gerade so, als würde sie ihn wiedererkennen: „Duncan!“ Man kann ihm nicht verdenken, dass er erst einmal verblüfft ist. Sie kniet sich vor ihn, als halte sie ihn für einen Gott.

Den beiden Kriegern streckt Reid die offenen Handflächen entgegen und fragt sie aus. Der blonde Axtkämpfer stellt sich als Russe aus dem Großfürstentum Kiew heraus: Oleg. Der Bogenschütze mit den vielen Narben im schlitzäugigen Gesicht ist der Hunne Uldin. Als Reid ihn nach Attila fragt, erntet er allerdings kein Wiedererkennen: Nach der Hunne die Alanen und Ostgoten besiegt hatte, wollte er eigentlich Römer besiegen. Uldin muss wohl aus dem 4. Jahrhundert stammen, Oleg hingegen aus dem 11. Jahrhundert.

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Bruce Sterling (Hrsg.) – Spiegelschatten. Cyberpunk-Erzählungen

Urknall 2.0 für das Cyberpunk-Genre

Der Urknall 1.0 für das Cyberpunk-Genre erfolgte 1983/1984 mit der Veröffentlichung der zwei Romane „Stadt geht los“ von John Shirley und „Neuromancer“ von William Gibson (nach sieben Jahren des Publizierens von Kurgeschichten). Wortführer des neuen SF-Stils war jedoch keiner von beiden, sondern der Texaner Bruce Sterling.

Mit „Spiegelschatten / Mirrorshades“ (das bezeichnet eine verspiegelte Sonnenbrille) hat Bruce Sterling 1986 die wichtigste Sammlung von Cyberpunk-orientierten Erzählungen überhaupt herausgegeben. Diese Anthologie etablierte als Urknall 2.0 die darin vertretenen AutorInnen. Viele von ihnen arbeiten bis heute. Ironischerweise bezeichnete diese Blütenlese bereits den Endpunkt der Mirrorshades-Bewegung. Danach folgten vor allem Epigonen, die aber auch nicht von Pappe waren – siehe dazu das Nachwort von Michael Nagula.
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Caroline Hofstätter – Das Ewigkeitsprojekt

Als Dr. Sarah Berger an einem friedlichen Morgen vor die Tür ihres Hauses tritt, erkennt sie, dass Hills View nicht nur ruhig ist – es ist zu ruhig. Über Nacht sind alle Bewohner verschwunden. Aber wohin? Wie konnte eine ganze Stadt völlig lautlos evakuiert werden und warum haben die Bewohner ihre Häuser penibel aufgeräumt, bevor sie die Stadt verließen?

Als die junge Ärztin erkennt, was hinter den rätselhaften Ereignissen in Hills View steckt, befindet sie sich bereits mitten im Ewigkeitsprojekt. Daraus zu entkommen, wird selbst mit aller wissenschaftlichen Logik nicht einfach, denn die Gesetze der Physik gelten nicht länger und selbst eine Tasse Kaffee ist nicht, was sie zu sein scheint …(Verlagsinfo)

Der Romanerstling einer neuen Stimme der SF aus Österreich – aktuell und tiefgründig …

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Edgar Pangborn – Westlich der Sonne. SF-Roman

Eine Utopie namens Luzifer

Eine Forschungsexpedition landet anno 2056 auf dem Planeten Luzifer und findet zwei humanoide Rassen auf primitiver Kulturstufe vor: Rothäutige Pygmäenvölker, die untereinander grausame Vernichtungskriege führen, und gutmütige pelzige Riesen, die von den Pygmäen systematisch ausgerottet werden.

Sollen die Forscher sich isolieren und einen Rest menschlicher Kultur bewahren oder ihre technische Überlegenheit nutzen, den Eingeborenen zu einer höheren Zivilisation zu verhelfen? Bald stellt sich heraus, dass dies eine rein akademische Frage ist, denn unversehens geraten sie zwischen die Fronten… (gekürzte Verlagsinfo)
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Ian McDonald – Kirinja. SF-Roman

Die Chaga-Welt: Frauen als Agenten des Wandels

„In der Nacht des 22. Dezember 2032 hörte das Universum, wie wir es kennen, auf zu existieren: Die Menschheit hat es nur noch nicht bemerkt…“ (Verlagsinfo) Die Fortsetzung von Ian McDonalds SF-Klassiker „Chaga oder Das Ufer der Evolution“ spielt 15 Jahre nach jenen Ereignissen, in denen die halbe Welt unter der außerirdischen Vegetation der Chaga begraben wurde. Die irische Exreporterin Gaby McAslan tritt ebenso wieder auf wie die sibirische Pilotin und Schamanin Oksana Michalowna.

Eine Hauptrolle spielt natürlich die Chaga sowie die menschlichen Staaten, die sich darin entwickelt haben: die Harambee. Chaga-Technologie hat sich global verbreitet, und das weckt Begehrlichkeiten. Über allem schwebt jedoch das Große Dumme Objekt (GDO), und immer wieder schaut Gaby McAslan hinauf zu den Ringen des Saturn: Dort oben ist im GDO Shepard, der Vater ihrer Tochter Serena, verschwunden. Eines Tages werden sie oder Serena dort nachschauen…
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Kit Pedler & Gerry Davis – Mutant 59: Der Plastikfresser

Gentechnik mit unliebsamen Überraschungen

Der Plastikmüll wächst der Menschheit über den Kopf. Seine Beseitigung kostet immense Summen und belastet zudem die Umwelt. In den Labors der Gentechniker wird deshalb schon 1971 nach Möglichkeiten geforscht, ihn „biologisch“ abzubauen. Sie experimentieren mit mutierten Bakterien, um endlich eine Variante zu finden, die Appetit auf das lästige Zeug entwickelt.

Mutant 59 ist der ersehnte Kandidat. Das Dumme ist jedoch, dass er von seinem Schöpfer nicht als solcher erkannt wird. Als der Wissenschaftler einen Hirnschlag erleidet, gerät Mutant 59 in die Abwasserkanäle der Londoner Innenstadt. Dort überwintert er zunächst, denn hier unten gibt es kaum die Nahrung die er gewohnt ist: proteinähnliche Polymere.

Als jedoch eine zweite Erfindung in Gestalt eines Plastiks, das unter bestimmten Bedingungen selbst zerfällt, gemacht wird, wird sein Nahrungsangebot fast unbegrenzt, denn sorglos werfen die Menschen diesen biologisch abbaubaren Kunststoff weg. Doch der Mutant, der Plastik zu Nahrung und Methangas verarbeitet, entwickelt sich zu einer (brennbaren) biologischen Bombe, die geeignet ist, die menschliche Zivilisation in die Knie zu zwingen. London bricht zusammen und wird zum Sperrgebiet erklärt. Der Mutant wird in die Themse geleitet… (korrigierte und erweiterte Verlagsinfo)
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Nnedi Okorafor – Binti (Band 1)

Eine couragierte Vermittlerin in der Galaxis

Ihr Name ist Binti und sie ist die erste Himba, die jemals an der Oomza Universität, einer der besten Lehranstalten der Galaxis, angenommen wurde. Aber diese Möglichkeit wahrzunehmen bedeutet, dass sie ihren Platz innerhalb ihrer Familie aufgeben und mit Fremden zwischen den Sternen reisen muss, die weder ihre Denkweise teilen, noch ihre Bräuche respektieren.

Die Welt, deren Teil sie werden möchte, hat einen langen Krieg gegen die Medusen hinter sich, und Bintis Reise zwischen den Sternen lässt sie dieser Spezies näherkommen, als ihr lieb ist. Wenn Binti das Vermächtnis eines Krieges überleben will, mit dem sie nichts zu tun hatte, wird sie die Gaben ihres Volkes brauchen und die Weisheit, die sich in der Universität verbirgt – aber zuerst muss sie es bis dorthin schaffen, lebendig… (Verlagsinfo)

Die Novelle gewann den HUGO und den NEBULA Award als beste Novelle des Jahres 2015. 2017 und 2018 folgten die Fortsetzungen „Binti: Home“ und „Binti: The Night Masquerade“.
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Cherryh, C.J. – Das Kuckucksei

Der Mowgli-Mythos: Der Mensch als Alien

Dorn Haras ist zwar ein menschliches Wesen, wird aber wie weiland Mowgli unter Fremden aufgezogen, unter den Shonunin. Sein Ziehvater Duun hat als Hatani das Amt eines „Helfers der Welt“, eines unparteiischen Richters und Ratgebers, ist aber auch ein Krieger. Er formt Dorn nach seinem Ebenbilde und macht ihn ebenfalls zum Hatani. Das führt unter den Shonunin zu einer Spaltung der Gesellschaft – und schließlich zum Krieg … Erst da erfährt Dorn, wozu er geboren wurde.
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Seth Fried – Der Metropolist

Die Stadt der Zukunft – ideal ODER gerecht?

Metropolis ist die strahlende Stadt der Zukunft, der wahr gewordene amerikanische Traum. Henry Thompson, ein pflichtbewusster Beamter der Verkehrsbehörde, ist dafür zuständig, dass das auch so bleibt. Als die Tochter des Bürgermeisters verschwindet und Anschläge die Stadt erschüttern, beginnt Henry zu ermitteln – allerdings auf seine Art: korrekt und regelkonform.

Wäre da nicht OWEN, die Künstliche Intelligenz seiner Behörde, die man ihm zur Seite gestellt hat. OWEN säuft, raucht und schert sich einen Dreck um Vorschriften. Doch um Metropolis zu retten, müssen sich Henry und OWEN wohl oder übel zusammenraufen… (Verlagsinfo)
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Tal M. Klein – Der Zwillingseffekt

Die Tücken der Teleportation

Man schreibt das Jahr 2147. Dank fortschrittlicher Technologie reisen die Menschen inzwischen fast nur noch via Teleportation. Auch KI-Coach Joel Byram hat sich schon hunderte Male teleportieren lassen – doch eines Tages wird er dabei versehentlich dupliziert.

Joel und sein Doppelgänger werden daraufhin nicht nur von religiösen Fanatikern verehrt, sondern auch von einem mächtigen Großkonzern gejagt – und sie kommen einem tödlichen Geheimnis auf die Spur. Für die beiden beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit. (Verlagsinfo)
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Isaac Asimov & Martin Greenberg (Hg.) – Science Fiction aus den goldenen Jahren

Classic SF aus dem Golden Age

Dieser Auswahlband von „Great SF Stories“, die im Jahr 1944 veröffentlicht wurden, enthält 12 Erzählungen und einen Kurzroman. Sie stammen von einigen der bekanntesten SF-Klassiker, darunter A.E van Vogt, Fritz Leiber, Theodore Sturgeon, Leigh Brackett (Drehbuchautorin von „Das Imperium schlägt zurück“) und Catherine L. Moore, aber auch von etlichen Autoren, die heute völlig (zu Unrecht!) vergessen sind, darunter ein gewisser John R. Pierce und der einst berüchtigte Cleve Cartmill.

Jede Erzählung wird mit einer Anmerkung von Herausgeber Martin Greenberg zum Autor und seinem Werk eingeleitet. Isaac Asimov steuert lediglich eine persönliche Anekdote bei, wie er den Autor kennengelernt hat – oder auch nicht.
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Wolfgang Jeschke (Hrsg.) – Schöne nackte Welt. Internationale Science Fiction Stories

Classic SF of 1986: Eine der besten Jeschke-Anthologien

Dieser Heyne-Auswahlband versammelt internationale Science Fiction Erzählungen aus USA, Italien, Österreich, Jugoslawien, Polen, Ungarn und Deutschland.

Zu den Höhepunkten zählen:

• Lucius Shepards zwei Erzählungen „Der Pfad des Jaguars“ und „R & R“,
• die William-Gibson-Story „Der Wintermarkt“ sowie
• die beiden Novellen „Flucht aus Katmandu“ von Kim Stanley Robinson und
• „24 Ansichten des Berges Fuji, von Hokusai“ von Roger Zelazny, und viele mehr.

Kurzum: eine erstklassige Lese des Jahres 1986!
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Michael Marcus Thurner – Perry Rhodan: Schwarze Saat (Dunkelwelten 1)

Über das Volk der Onryonen ist nicht viel bekannt, da sie auf weit verstreuten Dunkelwelten leben, wo sie vor dem Zugriff Fremder geschützt sind. Doch nun wollen die Onryonen des Planeten Jolyona die Beziehungen zur Erde verbessern, und Perry Rhodan übernimmt die Verhandlungen. Auf der Dunkelwelt haben sich noch andere, seltsame Lebensformen entwickelt, die in den Tiefen des Planeten existieren. Es stellt sich heraus, dass es jahrzehntausende alte Verbindungen zur Erde gibt, und Perry Rhodan stößt auf eine Gefahr, die er selbst vor langer Zeit durch eine Zeitreise ausgelöst hat …

(Verlagsinfo)

Die unermessliche Vielfalt des galaktischen Lebens macht auch vor der Besiedlung sogenannter Dunkelwelten nicht halt – Welten, die einst ihre Sonnensysteme verließen und sich auf die lange, dunkle Reise durch die Leere des Kosmos begaben. Perry Rhodan, der unsterbliche Mensch von der Erde, findet sich stets an den Brennpunkten des Zusammenlebens wieder. Und so ist es kein Wunder, dass eine vermeintlich trockene Diplomatenmission auf eine der Dunkelwelten nicht nur zur Integration dieses Neulings in die galaktische Gemeinschaft dient, sondern Rhodans Anwesenheit gleich Auslöser für das Erwachen einer uralten Macht ist. Und plötzlich geht es um das Überleben einer Zivilisation und auch um das seinige.

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Philip K. Dick – Irrgarten des Todes (Lesung)

Der Mörder-Club von Delmak-O

Vierzehn Menschen haben sich freiwillig nach Delmak-O gemeldet, einen unbesiedelten Planeten. Sie sind zivilisationsmüde, sehen sich danach, eine jungfräuliche Welt zu erschließen. Dort angekommen, bricht die Verbindung mit der Außenwelt ab. Sabotage?

Die Verunsicherung wächst, als mechanische Insekten entdeckt werden, die mit winzigen Kameras ausgerüstet sind. Befinden sich die Gestrandeten in einem gnadenlosen psychologischen Experiment, in einem Irrgarten des Todes? Als es den Überlebenden gelingt, die Phantomwelt zu zerschlagen, kommt eine Wirklichkeit zum Vorschein, die noch weit schrecklicher ist. (Verlagsinfo von Heyne)
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Terry Pratchett & Stephen Baxter – Die Lange Erde

Unendlich viele Welten: Hoffnung oder Horror?

Es gibt unendlich viele Welten zu entdecken. Sie sind nur einen kleinen Schritt entfernt … Ein kleiner, angekokelter Plastikkasten, ein paar Drähte, ein Schalter, eine Kartoffel … Als die Polizistin Monica im Jahr 2015 in den verkohlten Ruinen eines Hauses auf diese eher zweifelhafte Apparatur stößt, ahnt sie nicht, dass der Prototyp einer bahnbrechenden Erfindung vor ihr steht.

Denn der kleine Kasten ist ein Wechsler, mit dem es von nun an möglich sein wird, in die ,,Lange Erde“ hinauszutreten: eine unendliche Abfolge von parallelen Welten, von Menschen unbewohnt. Schon bald setzt auf der alten Erde ein wilder Goldrausch ein. Denn die Lange Erde birgt unendliche Möglichkeiten – und unendliche Gefahren … (Verlagsinfo)

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Jeschke, Wolfgang (Hrsg.) – Heyne Science Fiction Jahresband 1999

Classic SF mit Humor: Haut den Dino auf die Rübe!

Der Heyne SF-Jahresband 1999 bietet Science Fiction auf höchstem Niveau, sowohl was Ideen, als auch Sprache und Stil anbelangt. Ein guter, anspruchsvoller Einstieg in das Genre. Bemerkenswert: Der Jahresband 1999 enthält fünf Novellen mit Umfängen zwischen 69 und 95 Seiten. Unter diesen Erzählungen ragt die erste in mehrfacher Hinsicht heraus: „Die Dechronisation von Sam Magruder“ von George Gaylord Simpson. Dafür hat kein Geringerer als Arthur C. Clarke das Vorwort verfasst.
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Harry Harrison – Agenten im Kosmos (Stahlratte 01)

Der James Bond der Science Fiction, aber mit mehr Humor

>>Hier spricht Slippery Jim: „Innerhalb unseres Universums gab es höchstens ein halbes Dutzend Männer, die es mit mir aufnehmen konnten. Ich wechselte meine Persönlichkeit wie andere ihre Hemden, knackte spielend jede Bank des Sonnensystems, klaute bei Bedarf Raumschiffe, und wenn ich Lust hatte, find ich einen Krieg an. Bis mich dann eines Tages die Polizei erwischte – was blieb mir anderes übrig: Ich wurde Polizei-Agent.<<

So wurde Jim DiGriz der seltsamste Rekrut im Spezialkorps der Planetenliga. Und als er eines Tages die Nase voll hatte, gab er damit das Startzeichen zu einer rasanten Menschenjagd quer durch die gesamte Galaxis.“ (bearbeitete Verlagsinfo) Was dieser Klappentext verschweigt, ist die zentrale Rolle einer gewissen Angelina, die gerade direkt vor Jims Nase ein Schlachtschiff geklaut hat und damit für eine Verfolgungsjagd sorgt…
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Wolfgang Jeschke (Hg.) – Heyne Science Fiction Jahresband 1994

Classic SF: Von Madonnen und Anubis

Mit seinen preiswerten Jahresbänden bedankt sich der Heyne Verlag bei seinen Lesern. Im Unterschied zu früheren Science Fiction-Jahresbänden wird 1994 nicht mehr gekennzeichnet, ob eine Story ausgezeichnet wurde, sei es mit dem HUGO oder dem Nebula, jeder Beitrag steht für sich. Es sind beiträge von Brian Aldiss, Michael Flynn, Robert Silverberg, John Barnes, Alan Brennert, Ian McDonald und Kim Stanley Robinson.
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Wolfgang Jeschke (Hg.) – Science Fiction Story Reader 20. Erzählungen

Klassische Phantastik, darunter zwei US- Meisterwerke

In dieser Anthologie sind 13 SF-Erzählungen internationaler AutorInnen sowie zahlreiche deutschsprachige Gedichte vereinigt, darunter:

– Gene Wolfes Novelle „Sieben amerikanische Nächte“ (rund 70 Seiten);
– sowie Kate Wilhelms Novelle „Ein Untier an der Angel“ (ebenfalls rund 70 Seiten) und
– Erzählungen von Autoren aus der UdSSR, aus Deutschland, CSSR, Frankreich, Italien und Thailand.

Die 13 ist diesmal keine Unglücks-, sondern eine Glückszahl. Denn mit Gene Wolfe und Kate Wilhelm sind zwei innovative Schwergewichte der US-Phantastik vertreten.
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