Kit Pedler & Gerry Davis – Mutant 59: Der Plastikfresser

Gentechnik mit unliebsamen Überraschungen

Der Plastikmüll wächst der Menschheit über den Kopf. Seine Beseitigung kostet immense Summen und belastet zudem die Umwelt. In den Labors der Gentechniker wird deshalb schon 1971 nach Möglichkeiten geforscht, ihn „biologisch“ abzubauen. Sie experimentieren mit mutierten Bakterien, um endlich eine Variante zu finden, die Appetit auf das lästige Zeug entwickelt.

Mutant 59 ist der ersehnte Kandidat. Das Dumme ist jedoch, dass er von seinem Schöpfer nicht als solcher erkannt wird. Als der Wissenschaftler einen Hirnschlag erleidet, gerät Mutant 59 in die Abwasserkanäle der Londoner Innenstadt. Dort überwintert er zunächst, denn hier unten gibt es kaum die Nahrung die er gewohnt ist: proteinähnliche Polymere.

Als jedoch eine zweite Erfindung in Gestalt eines Plastiks, das unter bestimmten Bedingungen selbst zerfällt, gemacht wird, wird sein Nahrungsangebot fast unbegrenzt, denn sorglos werfen die Menschen diesen biologisch abbaubaren Kunststoff weg. Doch der Mutant, der Plastik zu Nahrung und Methangas verarbeitet, entwickelt sich zu einer (brennbaren) biologischen Bombe, die geeignet ist, die menschliche Zivilisation in die Knie zu zwingen. London bricht zusammen und wird zum Sperrgebiet erklärt. Der Mutant wird in die Themse geleitet… (korrigierte und erweiterte Verlagsinfo)

Die Autoren

„Kit Pedler“ ist das Autorenpseudonym des britischen Autors und Wissenschaftlers Magnus Howard Pedler (1927-1981). Er war ein Arzt, der drei Jahre lang praktizierte, doch danach forschte er über Augenerkrankungen, was ihm seinen zweiten Doktortitel einbrachte.

Im Jahr 1970 konzipierte er zusammen mit Gerry Davis die TV-Serie „Doomwatch“, die immerhin 37 Episoden lang lief. Darin ging es um die futuristische Verhinderung und Beseitigung von menschengemachten Bedrohungen der Erde. Leider waren Pedlers wissenschaftliche Ideen überzeugender als die Methoden, mit denen er versuchte, sie in dramatische Form umzugießen. In den späteren Jahren setzte er sich für Ökologie ein und drehte entsprechende TV-Filme.

Gerry Davis, 1930-1991, britischer Autor, arbeitete meist fürs Fernsehen und kollaborierte mit Kit Pedler an drei Romanen. „Mutant 59: The Plastic eaters“ (!) war von der TV-Serie „Doomwatch“ der beiden Autoren abgeleitet; „Brainrack“ („Gehirnpest“) erschien 1974 und „The Dynostar Menace“ („Die Dynostar-Bedrohung“) 1976 (letztere auch bei Heyne). Davis schrieb auch Jugendbücher: Romanfassungen der beliebten britischen Dr.-Who-SF-Serie.

Handlung

Es fängt relativ harmlos und vielversprechend an. Das Team von Prof. Kramer hat mit Aminostyren eine Art Plastik erfunden, das unter dem Einfluss von Licht und anderen Faktoren von selbst zerfällt. Schon bald reißen ihnen große Unternehmen das Zeug aus den Händen, produzieren es en masse in Lizenz. Mithilfe entsprechender PR lernen Verbraucher nicht nur in England, dass man nach Gebrauch nur einen kleinen farbigen Streifen abreißen muss, dann beginnt der Zerfallsprozess der Plastikflasche oder was auch immer. Runter damit ins Klo, in den Küchenabfluss. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Vorzeichen der Endzeit

So findet Aminostyren in unterschiedlichster Form Eingang in empfindlichste Systeme wie etwa Kunststoffgehäuse für elektrische und elektronische Schaltungen. Das erste Anzeichen, dass etwas nicht mit der modernen Technik stimmen könnte, erhalten die Behörden und Zeitungsreporter aus vier Phänomenen, die sie erschrecken:

1) Ein Jumbojet im Landanflug auf den Londoner Flughafen Heathrow verliert eines seiner Triebwerke, und auch die Tragflächen lösen sich in ihre Bestandteile auf: Der Riesenflieger stürzte in den Londoner Vorort Isleworth (= Islington).

2) Ein neuer Roboter, der Kinder erfreuen sollte, läuft im Londoner Kaufhaus Barrats Amok und muss von einem Mitglied des Kramer-teams gestoppt werden. Gerrard nimmt eine probe des merkwürdigen Plastiks, das sich als „mutiertes“ Aminostyren erweist. Aber was hat sich verändert?

3) Ein nagelneues Atom-U-Boot der Poseidon-Klasse, dessen Stapellauf Kramers Gattin Anne als Reporterin verfolgt hat, versinkt spurlos vor der Küste Irlands. Der letzte Funkspruch berichtet von einer Katastrophe in der Plastikverkleidung verschiedener Kontrollkonsolen.

4) Im Verkehrsministerium hat der Schlaukopf Lionel Slayter eine geniale Lösung für das Londoner Verkehrsproblem ausgetüftelt. Mithilfe von maschinellem Lernen des Steuerungscomputers gelingt es ihm im Testgebiet, den Verkehrsdurchsatz um satte 14 Prozent zu steigern. Doch als der Herr Minister ihn dafür loben will, kommt es zur Katastrophe: Eine Plastikverkleidung aus Aminostyren zerfällt, die isolierten Drähte, Schaltungen usw. berühren sich und verursachen einen Kurzschluss. Die Folge: eine Massenkarambolage und Dutzende Tote und Verletzte. Das ist das Ende für die Künstliche Intelligenz im Verkehr.

Weil Kramer nun schwer unter Druck gerät, die Ursache für das „Fehlverhalten“ von Aminostyren herauszufinden und seine lukrativen Lizenzverträge zu retten, vernachlässigt er seine attraktive Frau Anne, die Reporterin, auf sträflichste Weise. Als sie auch noch herausfindet, dass er eine Affäre mit einer Kanadierin hat, seitdem er in Kanada Gerrard angeworben hatte, schreibt sie ihm einen Abschiedsbrief. Als Luke Gerrard vom Firmenbüro sie anruft und von merkwürdigen Vorgängen berichtet, besteht sie darauf, als Reporterin mitzukommen. Ihr ist zudem der Blick nicht entgangen, den er auf ihren attraktiven Körper – und ihr Unterhöschen – geworfen hat…

Expedition in die Unterwelt

Gerrards und Annes Weg führt sie in das subterrane Labyrinth der Londoner U-Bahn. Durch das – bis dato unerklärliche – Schmelzen von Kabelisolierungen in Leitungen und Schaltkästen kommt es neuerdings zu schweren Fehlern im Betrieb der Metro. Als sie die Stollen erkunden, werden sie die entsetzten Zeugen einer Explosion, mehrerer Kollisionen und einer anschließenden Brandkatastrophe. In letzter Sekunde gelingt es ihnen, in einen Schutzraum zu gelangen. Doch dieser ist von einer Technikermannschaft versiegelt zurückgelassen worden.

Während das Wasser steigt und ihnen langsam der Sauerstoff ausgeht, versuchen, Anne, Gerrard und der glücklose KI-Spezialist Lionel Slayter zu überleben. Nachdem sie bemerkt haben, dass unter den alten, verlassen U-Bahn-Tunneln aus dem 2. Weltkrieg noch ein Abflusskanal des Fleet-Flusses verläuft, werden sie Zeuge, wie eine brodelnde Masse aus undefinierbarem Schleim emporsteigt und ein brennbares Gas verbreitet: Ammoniak. Gefangen zwischen den Giftgasen CO2 und Ammoniak reduziert sich ihr Denken und Fühlen auf die primitivsten Triebe, unter anderem auch aufs Überleben…

Fataler Genius

Was zwei Jahre zuvor geschah: Dr. Simon Ainslie ist ein Biologie, der eigentlich an einem renommierten Londoner Krankenhaus arbeitet. Aber als Privatgelehrter macht er eine aufregende Entdeckung, als er den wohlbekannten Bacillus prodigiosus zu Dutzenden von Mutationen anregen kann (eine ultrakurze Kobaltbestrahlung genügt). Sein Ziel: einen Plastikfresser zu entwickeln, der der Plastikflut Einhalt gebieten kann.

Endlich, am 20. Juli, gelingt ihm der Durchbruch: Mutant 59 ist sein Plastikfresser! Vor Aufregung platzt in seinem Gehirn eine verstopfte Arterie und bläst dem Genie das Lebenslicht aus. Der Glasbehälter fällt in den Abfluss, sein Inhalt, der Bazillus, gelangt in die Kanalisation – und wartet dort auf günstige Lebensbedingungen. Als endlich etwa ein Jahr später nahrhaftes Aminostyren in rauen Mengen in die Abwasserkanäle gelangt, erwachen die Sporen und verbreiten sich in Windeseile im Untergrund. Doch nicht lange, und sie drängen auch an die Oberfläche…

Zusammenbruch

Üble Weihnachtsbescherung: Zuerst zerstört der Bazillus die aus Plastik bestehenden Isolierungen von Drähten und Kabeln, dadurch kommt es zu Kurzschlüssen und Katastrophen – siehe oben. Doch das Giftgas verrichtet ebenfalls sein verhängnisvolles Werk: Grauenhafte Explosionen sorgen dafür, dass die Innenstadt Londons abgesperrt und von Militär besetzt wird. Keine Maus kommt mehr raus – auch nicht Gerrard, Anne und Slayter?

Wirklich? Ein Berufsverbrecher hat eine geniale Idee: Wenn die Innenstadt leer ist, lassen sich sonst wohlgeschützte Tresore in Juweliergeschäften in aller Ruhe ungestört aufbrechen. Das problem besteht nur darin, mit den erbeuteten Klunkern wieder aus der Sperrzone zu gelangen, bevor man erfriert. Als ein Mensch aus der Kanalisation heraussteigt und um ihn um Hilfe anfleht, hat Menzelos eine zweite brillante Idee. Dieser Bursche namens Gerrard wird sein Ticket in die Freiheit…

Mein Eindruck

Das Autorenpaar Pedler & Davis brachte zwei für eine SF-Serie wie „Doomwatch“ (s.o.) wirkungsvolle Kombination aus Kenntnissen und Fähigkeiten zur Geltung. Obwohl Pedler die biologischen, chemischen und elektronischen Vorgänge in der Grundlage der Handlung bis ins Detail glaubwürdig darstellen kann, ruft er dabei mitunter ein Gähnen hervor. Um dem entgegenzuwirken, wird von Davis sogleich eine Szene gestaltet, die mit einem kleinen kreis von Hauptfiguren gestaltet wird.

Jules Verne lässt grüßen

Doch das reicht nicht, um die Handlung eines ganzen Romans auf die Beine zu stellen. Die notwendige Zutaten sind Kontraste, Konflikte und vor allem Spannungsbögen. Der größte und wichtigste dieser Spannungsbögen ist Gerrards und Annes Expedition in die Unterwelt der Londoner U-Bahn-Tunnel. Diese hält allerlei Schrecken, Risiken und Überraschungen bereit. Jules Verne hat es in seinem Roman „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ vorgemacht. Die Hauptfiguren müssen sich bewähren, legen unerwartete Eigenschaften und Fähigkeiten an den Tag, Bösewichte und Verdammte zeigen sich.

Im Fall des Plastikfressers ist es nicht der Bazillus selbst, der unsere Heldentruppe gefährdet, sondern die diversen Gase, Ammoniak und CO2. Und das sind unsichtbare Gegner. Wir bangen mit den helden, ob sie es wohl lebend zurück in die Welt der Lebenden schaffen. Doch kaum hat es Gerrard unter Einsatz seines Lebens geschafft, fällt er auch schon üblen Verbrechern in die Hände… Schon wird ein weiterer Spannungsbogen aufgebaut.

Romantik

Ein ganz anderer Spannungsbogen gilt dem romantischen Aspekt des Aufeinandertreffens von Gerrard und Anne Werden sie jemals ein Paar werden? Unten in den Tunneln kommt man sich leicht als Männlein und Weiblein näher, aber zurück in der Zivilisation muss die Persönlichkeit entscheiden, ob aus einem One Night Stand eine dauerhafte Beziehung wird. Auf die Beantwortung dieser eminent wichtigen Frage muss der Leser jedoch bis zum letzten Kapitel warten. Das ist wahrlich Folter.

Der Zusammenhang

Natürlich fragt sich der aufmerksame Leser, wie denn bitteschön all die am Anfang geschilderten Katastrophen mit einem winzigen Bazillus zusammenhängen sollen. Rein logisch betrachtet, hat das eine erstmal nichts mit dem anderen zu tun. Der Ursache und dem Zusammenhang forschen Gerrard und Slayter hartnäckig nach. Und als sie diesen endlich gefunden haben, gilt es die nächste Kardinalfrage zu beantworten: Wie, zum Geier, machen wir das Teufelszeug unschädlich? Während der Erfinder des Aminostyrens, Wright, als Patentinhaber, kein Interesse daran hat, sein lukratives Erzeugnis selbst zu zerstören, denkt der Arzt Gerrard verantwortungsbewusst: Wer für den Schaden verantwortlich ist, muss den Dreck auch wieder beseitigen. Leichter gesagt als getan…

Die Übersetzung

In der zweiten, illustrierten Ausgabe von 1986 hat der Heyne einfach die alte Übersetzung von 1974 übernommen, ohne Fehler zu korrigieren. Daher finden sich unvertraute, mitunter veraltete Bezeichnungen.

S. 17: „Die statistischen Daten des früheren Verkehrsfluges…“ Da Slayter aber mit Verkehrsregelung auf der STRASSE befasst ist, ergibt das Wort keinen Sinn. Man muss das G ersetzen: „Die …Daten des früheren Verkehrsflusses…“ Diese IST-Daten dienen dazu, das KI-Modell zu trainieren, damit er lernt, eigenständige Entscheidungen zu treffen und laufend zu optimieren.

S. 45: „wirbel[e]nde Muster“. Das E ist überflüssig.

S. 50: „die Fähigkeiten der Wissenschaftler würden sich auf die Lösung gesellschaftlicher Probleme [zu] richten…“ Das Wörtchen „zu“ ist überflüssig.

S. 59: „den braunen (!) Duft der frischgemahlenen blauen (!) Bergbohnen…“ Braun blau – das passt doch optimal zu jamaikanischem BLUE MOUNTAIN Kaffeebohnen (von denen der Übersetzung offenbar noch nie was gehört hatte).

S. 60: „über einer Garage, die Rennwagen aus den Oldtimer-Jahren verkaufte“. Gemeint ist eine Autowerkstatt mit angeschlossenem Verkaufsraum.

S. 84: „zwei Gestalten, grotesk geschwärzt von lodernden Flammenleitern, die an ihren Kleidern emporschlugen“… Unter solchen Leitern kann ich mir nichts vorstellen.

S. 88: „im harten Licht der Sodiumlampen“. Gemeint sind Natriumgaslampen, aber die leuchten eher bernsteinfarben und – weich…

S. 134: „Polythenplatte“. Vermutlich ist hier von Polyethylen die Rede.

S. 140: „und nahm einen Stapel flacher, runder Petrischüsseln heraus.“ Gemeint sind mit „Petri dishes“ die allseits bekannten Petri-SCHALEN.

S. 150: „Nitrogen- und Kohlendioxydgas“. Nitrogen ist eher unter dem Decknamen „Stickstoff“ bekannt, Kohlendioxyd als CO2, den Staatsfeind Nummer eins.

S. 224: „Polyaminostryren mit Fangzähnen“. „Fangzähne“ sind bei uns besser unter den Decknamen „Reißzähne“ bekannt.

S. 230: „die Isolation dieser Dräht[e] hier…“ Das E fehlt.

S. 233: „Sie alte Zusche!“ Ein seit 1974 völlig vergessener Ausdruck für eine Tunte, Schwuchtel bzw. eine Homosexuellen.

S. 240: „die Investitoren“: Mittlerweile ist die Form „Investoren“ geläufiger.

Die Illustrationen

…stammen von John Stewart, den Fans der Heyne-SF-Reihe schon aus vielen Romanen von C.J. Cherryh kennen. Er weiß, das Grauen einer Katastrophe und den Schrecken einer unbekannten Bedrohung eindrucksvoll in Szene zu setzen.

Unterm Strich

Ich habe den spannenden und wissenschaftlich fundierten SF-Roman in nur wenigen Tagen gelesen. Der Anfang beginnt schon mal rätselhaft mit einem Nachruft auf einen unbekannten Helden der biologischen Forschung (Simon Ainslie), doch sogleich häufen sich diverse Katastrophen. Ironischerweise ist auch Apollo 13 von einem fatalen Versagen einer wichtigen Schaltung betroffen – der Rest ist Raumfahrtgeschichte. Soviel also zu Plausibilität des hier geschilderten Geschehens.

Die zahlreichen Fehlfunktionen und Desaster werden sehr ernstgenommen, denn schließlich geraten unsere Helden, allen voran Gerrard und Anne, mitten hinein – buchstäblich ins Herz der Finsternis. Und damit ist ihr Alptraum noch längst nicht zu Ende. Diesen zentralen Szenen sind illustrativ weitere Szenen beigestellt, die nicht schmückendes Beiwerk darstellen, sondern die menschliche Bedeutung eines „Sperrbezirks“ unter Quarantänebedingungen illustrieren. Merke: Das Gleiche könnte auch dem Leser passieren, und wenn er sich in seiner Küche mal so umsieht, was da alles aus Plastik besteht, dann kann ihm schon recht mulmig werden…

Entgegen allen Erwartungen der Zyniker besinnt sich die Wissenschaft doch noch auf ihre Verantwortung: Wer die Ursache für die Katastrophen erzeugt hat – nämlich das Plastik -, der muss auch dafür sorgen, dass der Plastikfresser keine Nahrung mehr erhält, sondern im Gegenteil durch Gift zum Stoppen gebracht wird. So ein Bazillus verdaut eben nur, was ihm zum Gedeihen verhilft.

Was so mancher Leser gerne übersieht: Darwins Formel von der Evolution durch Mutation gilt erst recht im Reich der Mikroben: Jede Generation entsteht und mutiert mit enormer Geschwindigkeit. Umso schneller, je mehr Nahrung in Reichweite gerät. Und jede neue Mutation findet mehr Nahrung als die vorige…

Falls also jemand daran denkt, den Nordpazifischen Plastikwirbel mit Bakterien auflösen zu wollen, so sollte er dieses Vorhaben dreimal überlegen. Wir leben in einer Plastikwelt, aber der Fehler bestand darin, es überhaupt erst so weit kommen zu lassen. Dieser Roman dient als überraschend aktuell gewordene Warnung – 1971 waren Kunststoffe gerade erst erfunden worden und groß in Mode – vor den möglichen Folgen einer unbedachten Bekämpfung des Plastiks. Das könnte zu weiteren Katastrophen im irdischen Ökosystem führen.

Taschenbuch: 249 Seiten
Originaltitel: Mutant 59: The Plastic Eater, 1971
Aus dem Englischen von Rolf Palm.
ISBN-13: 9783453312890

www.heyne.de

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