Vor zwanzig Jahren trafen sieben privilegierte Jungen in der elitären Privatschule Potter’s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Koffeinjunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Und der Albtraum jedes Mörders. Max folgt der blutigen Fährte des Killers von Londons Hinterhöfen und hell erleuchteten Straßen bis in die dunkelsten Winkel des Internets. Mit jeder neuen Leiche kommt er dem Täter ein Stück näher – doch damit bringt er nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die er liebt, in tödliche Gefahr. (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 384 Seiten
Originaltitel: Murder Bag
Bastei Lübbe

Alarmstufe Blutrot im Reich der Vampire! Seit ein Video ihre Existenz bewiesen hat, schweben sie in höchster Gefahr. In letzter Not wendet sich der Vampir Gregori Holstein sogar an den US-Präsidenten. Doch keine Hilfe ohne Gegenleistung: Zuerst soll Gregori die Präsidententochter Abby in geheimer Mission begleiten … Abby Tucker würde alles tun, um ihre sterbenskranke Mutter zu retten! Für Kräuter mit sagenhafter Wunderwirkung muss sie jetzt bis ans andere Ende der Welt reisen – ausgerechnet zusammen mit dem unwiderstehlich attraktiven Vampir Gregori! Bedrohlicher als der tödliche Fluch eines chinesischen Dämons ist für Abby bald nur ihr unsterbliches Verlangen nach Gregoris Küssen … (Verlagsinfo)

Broschiert: 352 Seiten
Originaltitel: Sexiest Vampire Alive
MIRA

In den Bergen Montanas sucht Reporterin Lola Wicks einen Mörder – im Kampf gegen eine verschworene Gemeinschaft …

Als ausgerechnet die erfahrene und weltgewandte Journalistin Lola Wicks in eine Provinzredaktion versetzt werden soll, flüchtet sie frustriert zu ihrer alten Freundin, der Lokalreporterin Mary Alice, die eine Hütte in den Bergen von Montana besitzt. Dort macht sie eine entsetzliche Entdeckung: Mary Alice wurde ermordet. Da Lola dem zuständigen Sheriff nicht traut, beginnt sie selbst zu ermitteln. Argwöhnisch beäugt von der verschworenen Gemeinschaft der Dorfbewohner fi ndet sie schließlich heraus, dass Mary Alice einer ungeheuerlichen Sache auf der Spur war, bei der es um viel Geld geht. So viel Geld, dass es sich lohnt, dafür zu töten … (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 320 Seiten
Originaltitel: Montana
Goldmann

Die Handlung:

Der Schauspieler Rufus Beck gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Hörbuchsprechern Deutschlands. In dieser Hörbuch-Box liest er die berühmten Jugend-Klassiker von Jules Verne, „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, „Robur der Sieger“ und „In 80 Tagen um die Welt“. Kein anderer Autor versteht es, Wissenschaft und Abenteuer auf so spannende Weise zu kombinieren. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diese drei Lesungen zusammen als “große Jules-Verne-Box” zu bezeichnen, halte ich für ein wenig überzogen … außer sie misst 2m x 2m … was sie gottlob nicht tut. Hat der Autor doch über 100 Geschichten geschrieben und hier werden davon gerade mal drei erzählt, wovon zwei der breiten Masse bekannt sein dürften und die Abenteuer des Erfinders Robur eher nur den Verne-Fans geläufig sind. Wobei mir da gleich ein weiterer Kritikpunkt einfällt … Wieso hat der Verlag bei dieser “großen Jules-Verne-Box” denn das zweite Robur-Abenteuer, “Der Herr der Welt”, nicht auch vertont? Aber, fürs Erste genug gemeckert, denn ich finds eigentlich prima, dass hier nicht nur die immer gleichen “Standards” vertreten sind, sondern auch eine Story, die eben nicht jeder kennt.

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Das geschieht:

Im September 1941 beginnt der nazideutsche „Blitzkrieg“ an der Ostfront seinen Schwung zu verlieren. Die sowjetische Armee zeigt trotz enormer Verluste keine Auflösungserscheinungen, sondern beginnt sich neu zu formieren. In den besetzten Gebieten lässt der Widerstand trotz drakonischer Strafmaßnahmen nicht nach. Auch in der ehemaligen Tschechoslowakischen Republik, die von den Nazis als „Protektorat Böhmen und Mähren“ dem Großdeutschen Reich einverleibt wurde, machen Spione und Saboteure den neuen Machthabern zu schaffen. Drei sehr aktive, „Drei Könige“ genannte Agenten konnten sogar nach Berlin einsickern. Dort wurden zwei von ihnen inzwischen entlarvt, doch „Melchior“ ist weiterhin auf freiem Fuß.

Nachdem er in der Ukraine Zeuge des systematisch betriebenen Judenmordes wurde, quittierte Bernhard Gunther den Sicherheitsdienst. Er hat sich in die innere Emigration begeben und arbeitet wieder als Kommissar für die Kriminalpolizei in Berlin. Doch SS-General Reinhard Heydrich, auch als Polizist Gunthers oberster Dienstherr, hat den aufmüpfigen aber fähigen Ermittler nicht vergessen. Um ihn an seine Abhängigkeit zu erinnern, lässt Heydrich Gunther nach Prag kommen, wo er gerade sein Schreckensregiment als „Reichsprotektor“ begonnen hat. [… weiterlesen …]

Inhalt

1524. Die deutschen Lande werden von den Bauernkriegen zerrissen. Dem Adel droht der Verlust der Macht, dem Volk Hunger und Tod. Die Herrschaft Kaiser Karls V. ist in Gefahr. In den Wirren dieser Zeit stoßen Agnes, die Burgherrin der einst mächtigen Stauferburg Trifels, und Mathis, der Sohn des Burgschmieds, auf ein altes Geheimnis. Schon bald wird ihnen bewusst, dass ihre Entdeckung nicht nur über ihr eigenes Schicksal, sondern auch die Zukunft der Krone entscheiden wird. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Bisher kannte ich von Autor Oliver Pötzsch nur die „Henkerstochter-Saga“, doch mit „Die Burg der Könige“ hat er einen historischen Roman erschaffen, der von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist …

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Actionthriller von der Stange: Rambazamba in Somalia

Paul Janson war früher mal ein Auftragkiller, nun ist er im weltweiten Sicherheitsgeschäft. Wo immer er Personen aus heiklen Situationen herausholen soll, ruft man nach ihm. Zusammen mit der Scharfschützin Jessica Kincaid greift er auf ein Netzwerk enttäuschter Agenten zurück und verhilft ihnen zu einem Leben außerhalb des gewalttätigen Spionagesektors.

Natürlich nimmt er gegen Gebühr Aufträge an, und diesmal bittet ihn der Manager eines US-amerikanischen Ölkonzerns darum, seine entführte Frau Allegra zu befreien. Sie wurde von somalischen Piraten gekidnappt, heißt es. Doch wie sich herausstellt, sind nicht die Piraten das größte Problem in der jungen “Demokratie” Somalia, sondern sowohl die Dschihadisten der Al-Shabaab-Milizen als auch die Dunkelmänner des Ölkonzerns… (Verlagsinfo)

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Wenn du noch einmal ganz neu anfangen könntest – welche 100 Dinge würdest du aus deinem alten Leben mitnehmen?

Nach ein paar schwierigen Jahren, die sie am liebsten vergessen würde, fängt die dreiunddreißigjährige Gina Bellamy noch einmal ganz von vorne an. Dabei stellt sie fest, dass all die Habseligkeiten, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, gar nicht mehr so recht zu ihr passen. Gina fasst einen Entschluss: Sie behält nur die 100 Dinge, die ihr am wichtigsten sind. Der Rest wird verschenkt oder verkauft. Doch während sie ihr Leben aufräumt, muss sich Gina nicht nur ihrer Vergangenheit stellen – sie erlebt auch eine Zeit voller Überraschungen, Freundschaft und Liebe und erkennt, was wirklich wichtig ist. (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 544 Seiten
Originaltitel: A hundred pieces of me
Goldmann

Ein blutiger Anschlag führt William Monk in eine Welt, in der die Mächtigen das Recht kaufen und niemand sicher ist …

London 1856. Die Welt ist im Wandel: Das British Empire dehnt seinen Einflussbereich aus, und der Suezkanal steht vor der Fertigstellung. Für viele ist es eine Zeit des großen Geldes – andere verlieren alles. Als auf der Themse ein Vergnügungsboot explodiert und zahllose Menschen sterben, präsentiert die Polizei schnell einen Schuldigen: Der Ägypter Beshara wird vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt. Doch Inspector William Monk zweifelt an Besharas Schuld. Gemeinsam mit seiner Frau Hester und seinem Freund Sir Oliver Rathbone sucht er den wahren Täter und riskiert dabei nicht nur seinen Ruf, sondern auch sein Leben … (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 448 Seiten
Originaltitel: Blood on the Water
Goldmann

Zyankali im geweihten Wein? Der neue Fall für Eve Dallas!

Als Pater Miguel Flores bei einer Trauerfeier den Abendmahlkelch an die Lippen setzt, fällt er plötzlich tot um – vergiftet durch Zyankali im geweihten Wein? Lieutenant Eve Dallas wird mit dem Fall betraut und ist fest entschlossen, den Mord an dem Priester aufzuklären. Dieser scheint allerdings nicht der heilige Mann gewesen zu sein, für den ihn seine Gemeinde hielt. Dann geschieht ein weiterer Mord an einem Geistlichen. Was verband die beiden Gottesmänner, und warum mussten sie sterben? Eve Dallas kommt einem dunklen Geheimnis auf die Spur und sieht sich bald mit ihren eigenen verdrängten Dämonen konfrontiert … (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 512 Seiten
Originaltitel: Salvation In Death (Death 27)
Blanvalet

Noch ist es nicht zu spät!

Bücher zu verschenken, ist eine zeitlos gute Idee. Unter den vielen tausend Seiten, die wir dieses Jahr gewälzt haben, hier die Highlights aus dem Bereich Fantasy:

Simon R. Green – Das Regenbogenschwert

Wer bisher geglaubt hat, spannende und komische Fantasy seien zwei verschiedene Facetten desselben Genres, der wird hier eines besseren belehrt. Selten war eine so spannende Geschichte gleichzeitig so schräg und witzig. Mehr Spaß kann man beim Lesen kaum haben!

Erik Kellen – Das Lied von Anevay und Robert

Keinesfalls sollte man sich vom etwas sentimental klingenden Titel abschrecken lassen, denn die Geschichte ist nicht im geringsten sentimental oder kitschig, im Gegenteil. Auch daß das Buch im Selbstverlag erschienen ist, bedeutet kein Manko. Den Leser erwartet hier einfallsreicher, spannender Steampunk at its best.

Jonathan Strout – Der wispernde Schädel

Letztes Jahr stand bereits der erste Band dieses Jugendbuch-Zyklus in dieser Rubrik, jetzt steht der zweite Band drin. Die neue Geschichte um den charismatischen Anthony Lockwood und seine Crew kann mit dem leicht gruseligen, spannenden und gleichzeitig humorvollen ersten Band problemlos mithalten.

Anthony Ryan – Das Lied des Blutes

Und hier noch etwas für die Freunde klassischer, epischer Fantasy. Ein Protagonist mit ausgesprochen starker Präsenz, umgeben von klischeefreien Nebencharakteren; eine interessante Welt mit viel Potential, das weiter ausgebaut werden kann; und eine abwechslungsreiche Handlung, die zwar nicht mit übermäßig viel Spannung, aber immer neuen unerwarteten Erkenntnissen oder Wendungen aufwartet. Sprich: alles was das Herz begehrt.

Windsucherin Lahen und ihr Gefährte Ness geraten in die Gefangenschaft der Schreitenden, die endlich Rache an ihnen nehmen wollen. Um dem Verderben zu entgehen, müssen sie sich auf einen Handel mit der Mutter der Schreitenden einlassen: Die Todgeweihten werden verschont, wenn sie ins Regenbogental ziehen und Lahen ihre Magie zum Wohle der Schreitenden einsetzt. Der Weg dorthin birgt zahlreiche Überraschungen, und während Freunde zu Feinden und Gegner zu Verbündeten werden, muss Lahen eine wichtige Entscheidung treffen – und schließlich ihren Geliebten Ness mit einer gefährlichen Wahrheit konfrontieren … (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 448 Seiten
Originaltitel: Veter polyni
Piper

Es ist kein Zufall, dass es die Forststudentin Anja Grimm zu einem Praktikum in den tiefsten Wald Deutschlands verschlägt: Dort hat sie als Kind Urlaub gemacht, und dort verschwand vor zwanzig Jahren ihr Vater auf einer Wanderung. Bei den Dorfbewohnern läuten die Alarmglocken: Was hat die junge Frau hier zu suchen, nach so langer Zeit? Und was, wenn sie etwas findet – etwas Dunkleres, als jeder Fremde ahnen kann? (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 416 Seiten
Droemer

Wenn nichts ist, wie es scheint …

Malcolm Bannister, in seinem früheren Leben Anwalt in Winchester, Virginia, sitzt wegen Geldwäsche zu Unrecht im Gefängnis. Die Hälfte der zehnjährigen Strafe hat er abgesessen, als sich das Blatt wendet. Ein Bundesrichter und seine Geliebte wurden ermordet aufgefunden. Es gibt weder Zeugen noch Spuren, und das FBI steht vor einem Rätsel – bis Bannister auf den Plan tritt. Als Anwalt mit Knasterfahrung kennt er viele Geheimnisse, darunter auch die Identität des Mörders. Dieses Wissen will er gegen seine Freiheit eintauschen. (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 464 Seiten
Originaltitel: The Racketeer
Heyne

Die Handlung:

Ein Toter im Wildpark Sevenoaks! Bill Conolly gibt den Tipp eines Informanten an seinen Freund, den Geisterjäger John Sinclair, weiter. Gleichzeitig findet der Totengräber Jason Price nicht weit entfernt seine Tochter Marion auf dem Friedhof – wie sie vor dem Grab des Scharfrichters Edward Jeffries kniet. Was hat Marion vor? Wie hängen die Ereignisse zusammen? Und wohin ist Bill Conolly auf einmal verschwunden? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 252 gemacht, der erstmalig am 1. Mai 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Und wenn man sich den Klappentext so ansieht, scheints diesmal nicht um Geister und Dämonen zu gehen … vielleicht um eine Grabschändung … oder Zombies? Fast … ein Ghoul scheint auf dem Friedhof sein Unwesen zu treiben und seinen Hunger zu stillen.

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Der neueste Fall für den Berliner Kommissar Nils Trojan.

Ein Mann und eine Frau, entkleidet und in einer engen Umarmung vereint, die Körper mit einer Schnur aneinander gefesselt. Das Bett, auf dem sie liegen, ist blutdurchtränkt, davor auf bizarre Weise drapiert die Nachtwäsche der beiden Opfer. Dieser schaurige Anblick bietet sich Nils Trojan, als er am Tatort eintrifft. Welcher kranke Geist hat hier gewütet? Trojan ist schockiert, als ausgerechnet Theresa Landsberg, die Frau seines Chefs, in den Kreis der Verdächtigen gerät. Er will nicht an ihre Schuld glauben, und doch weiß er, dass er jede Spur verfolgen muss. Denn soeben wurde ein weiteres Liebespaar tot aufgefunden … (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 384 Seiten
Goldmann

Schuld verjährt nie …

In einer stürmischen Mainacht wird ein 16-jähriges Mädchen in Austin brutal ermordet. Ein Mann wird verurteilt, doch seine Schuld konnte nie zweifelsfrei erwiesen werden.

18 Jahre später sorgt ein Roman über den Mordfall für Furore. Hinter dem Pseudonym der Autorin steckt Bellamy Lyston, die Schwester der damals Ermordeten. Als ein windiger Journalist die Identität der Autorin lüftet, erhält Bellamy anonyme Drohungen, und sie weiß: Der wahre Mörder ihrer Schwester ist noch auf freiem Fuß und hat nun sie im Visier … (Verlagsinfo)

Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Originaltitel: Low Pressure
Blanvalet

»Habe ich dir gefehlt?«, stammelt der 20-jährige Ford wieder und wieder. Er liegt traumatisiert im Krankenhaus. Tagelang ist er durch verschneite Wälder geirrt, auf der Flucht vor seinen Entführern. Doch er kann sich an nichts mehr erinnern. Seine Mutter, Daphne Montgomery, ist schockiert, als sie hört, was ihr Sohn wie ein Mantra vor sich hin murmelt. Seit Jahren wird sie von quälenden Erinnerungen gepeinigt. Ausgerechnet diese Worte flüsterten die Männer, die sie selbst als Kind gefangen gehalten und missbraucht haben. Sie vertraut sich FBI-Agent Carter an, der alle Hebel in Bewegung setzt, um der attraktiven Anwältin und ihrem Sohn zu helfen. Die Wahrheit muss endlich ans Licht …
(Verlagsinfo)

Taschenbuch: 736 Seiten
Originaltitel: Did You Miss Me
Knaur

Nach dem Tod ihres Geliebten sucht Phoebe Zuflucht am Ort ihrer glücklichsten Kindheitserinnerungen: in Carraigmore, einem kleinen Dorf an der irischen Westküste. Im Bootshaus ihrer Großmutter Anna stößt sie auf deren Tagebücher – und auf eine tragische Geschichte über einen Familienskandal, eine gefühlskalte Ehe und eine leidenschaftliche Affäre mit einem jungen Maler. Doch Anna ist nicht die Einzige mit einer dunklen Vergangenheit: In Carraigmore scheinen alle etwas zu verbergen zu haben. Aber irgendwann kommt jedes Geheimnis ans Licht. (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 448 Seiten
Originaltitel: Heart Stones
Bastei Lübbe

Jetzt aber los!

Wem jetzt noch nichts für seine Liebsten eingefallen ist, dem wird hier geholfen! Darf es doch auch mal ein Buch sein? Wir lesen uns durch Dick und Dünn, und nun seht, was dieses Jahr an Science Fiction hängen geblieben ist:

ullswaterSteffen König – Die Dämonen vom Ullswater.

Der Roman, der im Stil der frühen 1900er geschrieben zu sein scheint und neben einer herausragend packenden Erzählweise auch eine sehr unterhaltsame Geschichte erzählt, ist vor allem eines: Eine Verneigung vor einem der größten Erzähler des Jahrhunderts, H.G. Wells.

Unsere Rezension zum Buch.

Die neunte Expansion.

Die shared-universe-Reihe brachte im Jahr 2014 vier neue Romane auf den Markt. Den Anfang machte Nicklas Peinecke mit »Das Haus der blauen Aschen«, dem Start einer eigenen Trilogie, die im Januar 2015 fortgesetzt wird. Dieser Roman ist ein starkes Stück Unterhaltungsliteratur mit einigen sehr interessanten Ansätzen und Überlegungen zur Künstlichen Intelligenz.

Von Nadine Boos erschien der Titel »Der Schwarm der Trilobiten«, der weithin als der bisher beste Roman der Reihe betrachtet wird. Vielschichtig und dabei gelassen und pointiert startet Boos in diese neue Welt.

Unsere Rezensionen zu den Büchern:

Das Haus der blauen Aschen
Kristall in fernem Himmel
Der Schwarm der Trilobiten
Ein Leben für Leeluu

 

Matt Haig – Ich und die Menschen.

Scheinbar nicht sehr originell hört sich die grundlegende Idee an: Ein Außerirdischer wird unter die Menschen verschlagen und erlebt ihre Eigenheiten. Haig versteht es aber, päzise und dabei ungemein gefühlvoll die Stärken und Schwächen von uns Menschen zu thematisieren und gleichzeitig eine spannende Geschichte zu erzählen.

Unsere Rezension zum Buch.

 

Andy Weir – Der Marsianer.

Die Entdeckung des Jahres! Eine NASA-organisierte bemannte Marsmission schlägt fehl, ein Mitglied bleibt allein zurück und überlebt in der Hoffnung, gerettet zu werden. Dabei erzählt Weir seine Geschichte in Form eines Logbuchs des Gestrandeten und bringt sowohl die Gefühlswelt als auch die technischen Seiten unglaublich plastisch ins Geschehen. Der absolute Toptitel!

Unsere Rezension zum Buch.

 

Iain Banks – Die Wasserstoffsonate.

Viel zu jung verstarb Iain Banks und hinterließ unter anderem sein grandioses KULTUR-Universum. »Die Wasserstoffsonate« ist nunmehr sein letzter Beitrag und fügt seinem Werk nochmals erstaunliche Facetten hinzu.

Unsere Rezension zum Buch.

 

Dirk van den Boom – Habitat C.

Ein zweiter Roman um den Diplomaten Kasimir Daxxel, diesmal mit einem spannenden Kriminalfall und einer heftigen Prise Sense of Wonder. Kurz und intensiv in allerbester van-den-Boom-Manier.

Zum Buch.

 

Andreas Brandhorst – Das Kosmotop.

Eine überbordende Space-Opera aus deutschen Landen, wie sie Brandhorst in schöner Regelmäßigkeit jährlich abzuliefern weiß. Hervorragende Unterhaltung und ein erneuter Blick in das Universum seines Romans »Die Kinder der Ewigkeit«.

Unsere Rezension zum Buch.

 

Uwe Post – Sterne in Asche.

Eine weitere Space-Opera deutscher Herkunft, diesmal intensiv auf engstem Raum und der erste Ausflug des Preisträgers für »Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes« in die Sphären dieses Subgenres. Die Sterne verlöschen – doch niemand fragt nach der Ursache. Die Wirtschaft mit den Problemen der Flüchtlinge boomt, die Situation wird ohne Weitblick ausgenutzt. Bis die Unzufriedenheit kumuliert und einen Weg sucht. Spannende, intelligente Lektüre.

Unsere Rezension zum Buch.

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