Schlagwort-Archive: SF

Bob Shaw – Die Heißluft-Astronauten (Die Zwillingswelten 1)

Weltenwanderung per Ballon

In einer der Zwillingswelten wird das Land knapp, deshalb beschließt der König die Eroberung der Nachbarwelt. Die Auswanderer können leicht per Heißluft-Ballon die Kluft zwischen den nahe beieinander liegenden Welten überwinden, doch die Expedition steht unter einem Unstern und wird von etlichen Überraschungen begleitet…

Für diesen Roman wurde der Autor 1986 mit dem BSFA Award ausgezeichnet.

Der Autor
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Fred Hoyle & John Elliot – A wie Andromeda – Geheimbotschaft aus dem All (Edition ’84 – Die positiven Utopien)

Invasion: das Mädchen von den Sternen

Geheimnisvolle Funksignale aus dem Andromedanebel werden als Bauanweisung für einen Supercomputer erkannt. Der Alien-Computer ermöglicht die Erzeugung von Leben aus der Retorte, zunächst einen Prototypen, dann das menschlich aussehende Mädchen Andromeda alias André. Doch André gehorcht zunächst nur dem Alien-Computer, und das macht sie dem Chefwissenschaftler Fleming verdächtig.

Unterdessen versuchen die Militärs und die Regierung Englands, sie und den Computer als Werkzeug ihrer Machtpolitik zu benutzen. Fleming erkennt die Gefahr, die von dem Supercomputer ausgeht, und André bestätigt, dass sie und der Computer die Menschen für minderwertige Intelligenzen halten. Als er gegen das Gespann vorgeht, gerät er in Lebensgefahr. Denn längst hat Andromeda alle Fäden in der Hand, um die Welt auf einen neuen Weg zu führen.

Die Autoren
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Hal Clement – Der Feuerzyklus

Für große Jungs: Planeten- und Astronomie-Abenteuer

Alle 830 Sonnenumläufe (Jahre) sorgt die exzentrische Umlaufbahn von Abyormens Sonne um eine andere Sonne dafür, dass sich Abyormen unglaublich erhitzt: Alles Wasser verdampft und giftige Stickoxide bringenn alle vorhandenen Lebewesen um. Doch etwas überlebt dennoch.

Auf diesen ungewöhnlichen Zyklus und die Voraussetzungen für das Überleben gewisser intelligenter Lebewensformen stößt der junge Pilotenkadett Kruger, als er auf Abyormen strandet und sich mit einem einheimischen Piloten, der ebenfalls gestrandet ist, anfreundet. Zusammen entdecken sie die unglaubliche Wahrheit über den Feuerzyklus – und einen Weg, die Flamme der Intelligenz über den Abgrund der Vernichtung weiterzutragen.
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Piers Anthony – Steppe

Ein Uighure im Computerspiel

Längst hat sich die Menschheit über die Galaxis ausgebreitet. Die Menschen können weder lesen noch schreiben, aber sie frönen leidenschaftlich ihrer Lieblingsbeschäftigung: dem Spiel. Sie spielen Geschichte. Mit geringem Einsatz lässt sich ein märchenhaftes Vermögen auf der imaginären galaxisweiten Bühne gewinnen, auf der die Geschichte der alten Erde wiederentsteht.

Sie spielen STEPPE. Die Geschichte der Reitervölker Innerasiens zwischen dem 9. und dem Höhepunkt im 13. Jahrhundert: Dschingis Khan.

Um den Spielecomputer, der als einziger den genauen historischen Ablauf kennt, zu betrügen und illegalen gewinn zu machen, holt sich eine Spielergruppe mit einer Zeitmaschine einen Menschen vom Originalschauplatz aus dem 9. Jahrhundert und schmuggelt ihn ins Spiel: Alp, Sohn eines Uighurenhäuptlings. Alp hat die Informationen, die für den Betrug nötig sind, aber der Primitive ist gerissener als die Galaktiker geahnt haben. Er macht sich seine Erfahrungen zunutze und spielt auf eigene Rechnung.

Denn was könnte ihm vertrauter sein als das unbarmherzige Kriegsspiel der STEPPE, seien es die Weiten Innerasiens oder der Galaxis? (Verlagsinfo)

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Julian May – Kein König von Geburt (Pliozän-Saga 3)

Die Schlacht der Könige

Der Pliozän-Zyklus ist die vierbändige Saga um das Schicksal einer Handvoll Menschen, die im Jahr 2110 freiwillig ins Zeit-Exil des Pliozäns vor ca. sechs Millionen Jahren gehen, um der Verfolgung von Psi-Begabten zu entgehen. Gegen vor Ort herrschende Aliens müssen sie zahlreiche Kämpfe bestehen, entwickeln aber auch ungeahnte Fähigkeiten.

Diesem Band ist eine Zusammenfassung der ersten und zweiten Bände der Saga vorangestellt. Man verpasst also kaum etwas, wenn man diese Bände nicht kennen sollte.

Die Autorin
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Frank Herbert – Hellstrøms Brut

Utopie unter Tage: Menschen wie Termiten

1971 drehte der Regisseur Walon Green den Film „The Hellström Chronicle“ um den erfundenen Insektenforscher Nils Hellström, der die Insekten als die wahren Herrscher der Erde zeigt. Frank Herbert, betroffen und tief beeindruckt von Greens Film, fragte sich, welche Überlebenstechniken der Mensch wohl entwickeln müsse, um seinen Fortbestand über vergleichsweise lange Zeiträume zu sichern, und spielte den Gedanken in diesem 1972/73 veröffentlichten Roman durch. Dies ist wahrscheinlich Frank Herberts künstlerisch gelungenster Roman neben dem „Wüstenplanet“-Zyklus.
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Ian McDonald – Rebellin des Glücks

Gescheiterte Utopie

Am Ende des 21 Jahrhunderts: Dank der allmächtigen Computer ist die Welt perfekt; keine Kriege, keine Krankheiten bedrohen die Menschheit. Jedermann hat glücklich zu sein — oder er macht sich eines Verbrechens gegen die Gesellschaft schuldig. In der Megalopolis Yu lebt die Zeichnerin Courtney Hau ihr verordnetes glückliches Leben, bis einer ihrer Cartoons der allgegenwärtigen Glückspolizei missfällt. Courtney muss fliehen und lernt plötzlich die andere Seite ihrer Schönen Neuen Welt kennen. In einem düsteren Labyrinth unter der Stadt kämpfen die Ver­rückten und Verbannten von Yu ums Überleben — und träumen von einer Rebellion der Freiheit, die plötzlich Wirklichkeit werden kann. (verlagsinfo)

Der Autor
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Ian McDonald – Chaga oder das Ufer der Evolution (Chaga 1)

Faszinierender Job: als Reporterin im Alien-Dschungel

Die ersten Sporen des Chaga fallen im Jahr 2004 auf den Kilimandscharo – und breiten sich von dort mit einer Geschwindigkeit von 50 Metern pro Tag in alle Richtungen aus. Ständig fallen neue Sporenpakete, überall auf der Südhalbkugel. Der Lebensraum wird knapp, und die Verdrängten finden das gar nicht witzig. Eine gigantische UNO-Hilfsmission wird weltweit gestartet, und die Reporterin Gaby McAslan berichtet darüber in Kenia. Sie wird Zeugin eines Verschwindens der Erde, einer Transformation durch das Chaga. Aber können Menschen in dieser außerirdischen Vegetation leben? Und was passiert mit den vom Chaga Infizierten?

Der Autor
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Julian May – Der goldene Ring (Pliozän-Saga 2)

Mit der Laserlanze in den Freiheitskampf

Die ins Pliozän verschlagenen Menschen haben es gelernt, mit den telepathischen Aliens, die die Erde vor sechs Millionen Jahren beherrschten und die Zeitreisenden aus der Zukunft versklavten, einigermaßen zurechtzukommen.

Manchen von ihnen ist diese Sklaverei ganz und gar nicht unangenehm, denn mit dem Halsring, den die Menschen zu tragen gezwungen sind und der die telepathischen Kräfte verstärkt, werden nicht nur Strafen, sondern auch Belohnungen verteilt, und ein goldener Ring verleiht geradezu göttliche Fähigkeiten. Doch es gibt genug unter ihnen, die das Joch der Fremden abzuschütteln gewillt sind.

Nachdem eine Laserlanze der Aliens in ihre Hände gefallen ist und nachdem sie den tödlichen Schwachpunkt der Beherrscher herausgefunden haben – die toxische Wirkung von Eisen -, wagen sie den Frontalangriff. (Verlagsinfo)

Die „Pliozän-Saga“, die auf deutsch bei Heyne erschien, ist eine der wichtigsten literarischen Leistungen der Science Fantasy während der achtziger Jahre. Der Pliozän-Zyklus ist die vierbändige Saga um das Schicksal einer Handvoll Menschen, die im Jahr 2110 freiwillig ins Zeit-Exil des Pliozäns vor ca. sechs Millionen Jahren gehen, um der Verfolgung von Psi-Begabten zu entgehen. Gegen dort herrschende Aliens müssen sie zahlreiche Kämpfe bestehen, entwickeln aber auch ungeahnte Fähigkeiten.

Eine Zusammenfassung der Ereignisse des 1. Bandes folgt am Beginn dieses Bandes. Wenn man also den 1. Band nicht besitzt, hat man wenig verpasst.

Die Autorin
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Julian May – Das vielfarbene Land (Pliozän-Saga 1)

Einfallsreich: Durch das Zeit-Tor zu den Aliens

Die „Pliozän-Saga“, die auf deutsch bei Heyne erschien, ist eine der herausragenden literarischen Leistungen der Science Fantasy während der achtziger Jahre. Der Pliozän-Zyklus ist die vierbändige Saga um das Schicksal einer Handvoll Menschen, die im Jahr 2110 freiwillig ins Zeit-Exil des Pliozäns vor ca. sechs Millionen Jahren gehen, um der Verfolgung von Psi-Begabten zu entgehen. Gegen dort herrschende Aliens müssen sie zahlreiche Kämpfe bestehen, entwickeln aber auch ungeahnte Fähigkeiten.

Eine Zusammenfassung der Ereignisse dieses Bandes folgt am Beginn des 2. Bandes.

Die Autorin
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S.K. Vaughn – Die Astronautin – In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten

Todeskampf an Bord des Totenschiffs

Weihnachten 2067: Auf der Krankenstation eines halb zerstörten Raumschiffs erwacht May Knox aus der Bewusstlosigkeit. Sie scheint die letzte Überlebende einer hoffnungsvollen Mission zu sein und hat doch keine Erinnerungen an einen möglichen Unfall. Bald kämpft sie gegen eine Vielzahl von Gefahren ums Überleben. Ihre einzige Rettung ist die Funkverbindung zur NASA, vor allem zu dem Wissenschaftler Stephen, der Schiff und Auftrag kennt wie kein Zweiter. Doch Stephen ist auch Mays Ex-Mann, dessen Herz sie brach und der ihr und der NASA den Rücken kehrte. Jetzt ist seine Stimme alles, was ihr noch Hoffnung geben könnte in der Schwärze des Alls …. (Verlagsinfo)

Der Autor
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Theodore Sturgeon – To Marry Medusa / Das Milliarden-Gehirn

Galaktisches Bewusstsein, here we come!

Bis vor einer Minute war Dan Gurlick nur ein Individuum der Spezies Homo sapiens, und noch dazu ein unterdurchschnittliches. Doch jetzt hat dieser feige, würtende, kaum des Lesens und Schreibens fähige Trunkenbold eine Spore in sich aufgenommen, die Lichtjahre weit gereist war, bevor sie unseren Planeten traf. Diese Spore hat ihrerseits Gurlick in sich aufgenommen und ihn in den Wirt für Medusa verwandelt. Medusa ist ein Schwarmbewusstsein und so immens groß, dass es die Lebensformen einer Milliarde Planeten in drei Galaxien umfasst. Und diese Schwarmintelligenz hat es nun darauf abgesehen, auch die Erde in sich aufzunehmen. (Verlagsinfo) Ob das so eine gute Idee ist, muss sich erst noch herausstellen.

Diese Besprechung beruht auf der englischsprachigen Originalausgabe.
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Michael Moorcock – Zeitnomaden. Die Abenteuer Captain Oswald Bastables

Der Brite im Tempel des Todes

Dieser Sammelband umfasst die drei OSWALD-BASTABLE-Romane, in denen Moorcock in den Jahren 1971, 1974 und 1981 die Abenteuer des Captain Oswald Bastable auf alternativen Zeitströmen schilderte:

1. Warlord of the Air, Ace Books 1971, OCLC 14007905
Die Herren der Lüfte, König 1973, Übersetzer Walter Ernsting und Rosemarie Ott, ISBN 3-8082-0052-9
2. The Land Leviathan, Doubleday 1974, ISBN 0-385-01473-2
Der Landleviathan, Heyne 1982, Übersetzerin Sylvia Pukallus, ISBN 3-453-30827-1
3. The Steel-Tsar, Mayflower / Granada 1981, ISBN 0-583-13432-7
Der Stahlzar, Heyne 1984, Übersetzerin Sylvia Pukallus, ISBN 3-453-31086-1
The Nomad of Time, Granada 1984, (Sammelausgabe von 1–3)
Zeitnomaden. Heyne 1991, ISBN 3-453-05009-6
The Flight from Singapore (1979, Kurzgeschichte) (Quelle: Wikipedia.de)

In drei Geschichten besucht der Ich-Erzähler Captain Oswald Bastable, ein Viktorianer von altem Schrot und Korn, drei unterschiedliche Welten: Eine Welt, in der bis in die 1970er Jahre die Imperialmächte (lang lebe Kaiserin Victoria!) mit Luftschiffen und Kolonien die Welt beherrschen, zweitens eine durch Kriege zerstörte Welt und schließlich eine des Russischen Bürgerkriegs. Alle drei Romane sind wunderbar illustriert von Themistokles Kanellakis.

Der Autor

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Julian May – Der Sporn des Perseus (Die Rampart-Welten 1)

Detektivthriller, Familiensaga und Abenteuerexpedition

Eine spannende Mischung aus Detektivthriller, Familiensaga und Abenteuerexpedition – so kommt der Startband einer neuen Science Fiction-Trilogie von Altmeisterin Julian May daher. Die Mischung funktioniert, doch überfordert das Buch den jugendlichen Leser in keinster Weise. Wahrscheinlich unterfordert er sogar die meisten erwachsenen Leser.

Die Autorin
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Michael McCollum – Die Lebenssonde

Revival der Space Opera

Mit diesem action- und spannungsgeladenen Abenteuer in einer fernen Galaxis präsentiert sich Michael McCollum als neuer Starautor im populären Feld der Space Opera. (Verlagsinfo) McCollum hat bei Heyne mit gleich drei Romanen debütiert: „Die Lebenssonde“ (1996), „Antares erlischt“ (1996) und „Die Wolken des Saturn“ (1995) (Heyne HSF 06/5381-5383).
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Paul J. McAuley – Ewiges Licht (Alien-Trilogie 3)

Visionäre kosmische Science Fiction

„Ewiges Licht“ ist der letzte Band einer wichtigen Science Fiction-Trilogie, des sogenannten „Alien-Zyklus“. Noch 16 Jahre nach ihrer Veröffentlichung erweist sich die Trilogie als einer der Startpunkte der aktuell blühenden „New Space Opera“, die in erster Linie von britischen Autoren geformt wird: Stephen Baxter, Peter F. Hamilton, Alastair Reynolds, McAuley, Charles Stross, Ken MacLeod – dies sind die englischen Namen, die man sich merken muss. (Natürlich gibt es auch Vertreter auf der anderen Seite des Teiches, wie etwa VernorVinge, G. Benford und D. Brin, um nur die bekanntesten und ältesten Vertreter zu nennen.)

„Ewiges Licht“ setzt die Handlung von „Vierhundert Milliarden Sterne“ direkt fort. Der eingeschobene Band „Verborgene Harmonien“ hat mit der Hauptfigur Dorthy Yoshida nichts zu tun und kann als Einzelroman gelesen werden. Wahrscheinlich deshalb wird die Trilogie als locker verbundener „Zyklus“ bezeichnet.

Das amerikanische Gegenstück zu dieser Trilogie wäre wohl Gregory Benfords CONTACT-Zyklus, eine Space Opera, die immerhin sechs Romane umfasst.
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Paul J. McAuley – Vierhundert Milliarden Sterne (Alien-Trilogie 1)

Alien-SF mit Sense of Wonder

„Vierhundert Milliarden Sterne“ ist der erste Band einer wichtigen Science Fiction-Trilogie, des sogenannten „Alien-Zyklus“. Noch 16 Jahre nach ihrer Veröffentlichung erweist sich die Trilogie als ein Startpunkt der aktuell blühenden „New Space Opera“, die in erster Linie von britischen Autoren geformt wird: Stephen Baxter, Alastair Reynolds, McAuley, Charles Stross, Ken MacLeod – dies sind die englischen Namen, die man sich merken muss. (Natürlich gibt es auch Vertreter auf der anderen Seite des Teiches.)

Nach der unten skizzierten Handlung zu urteilen, würde man nicht denken, dass dieser Band eine Vision der Entwicklung von Zivilisationen in unserer Galaxis enthält. Aber genau das ist der Fall. Und das macht diese Space Opera so wichtig. Das amerikanische Gegenstück wäre wohl Gregory Benfords CONTACT-Zyklus, der immerhin sechs Romane umfasst.

Der Autor
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Anne McCaffrey – Die Weyr von Pern (Pern 11)

Die Welt Pern ist in Gefahr

Im neunten Band ihrer langen Serie über die Drachenreiter von Pern (der den Titel »Drachendämmerung« trug) teilte uns Anne McCaffrey mit, dass Pern vor etwa 2500 Jahren von Kolonisten der Erde besiedelt wurde, die in drei Raumschiffen gekommen waren. In »Die Weyr von Pern« , dem elften Band der Serie, spielen nun diese drei Schiffe eine gewichtige Rolle bei der Befreiung Perns von der Bedrohung durch die periodisch wiederkehrenden Fädenschwärme, die ganze Landstriche verwüsten können. Hüte dich vor dem Erscheinen des roten Sterns!

Die Autorin
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Arnold Federbush – Eis!

The Year After Tomorrow: eine neue Eiszeit

Zunächst sind es nur warnende Vorzeichen: Eine Dürrekatastrophe in der Sahelzone, in Indien bleibt der Monsun aus, Staubstürme im Mittelwesten der USA, überdurchschnittlich starke Schneefälle in Grönland.
Das sind lokale Wetterunstimmigkeiten, wie sie alle paar Jahre oder Jahrzehnte auftreten können. Doch sie häufen sich, die Dürreperioden erstrecken sich über Jahre, ganze Landstriche werden zur Wüste, das Vieh stirbt, Hunderttausende von Menschen verhungern. Doch die Meteorologen sind ratlos. Sie finden das grundlegende Muster nicht, das auf eine Klimaveränderung hindeuten würde.

Als man mit verbesserten Wettersatelliten die Erde kontrolliert, wird man gewahr, daß die Verschmutzung der hohen Atmosphäre durch Abgase und Industrieemissionen stärker ist als angenommen. Ein paar Staubstürme, ein paar großflächige Waldbrände und zwei oder drei Vulkanausbrüche, die weitere Millionen Tonnen Staub und Asche in hohe Luftschichten tragen, lassen die Erdatmosphäre »umkippen«. Ein Mechanismus wird in Gang gesetzt, der schon wiederholt zu katastrophalen Klimaveränderungen geführt hat.

Eine Simulation in einem Großcomputer macht die Tragweite des Umschwungs deutlich. Eine neue Eiszeit bricht an.
Sie kommt nicht als Wetterverschlechterung, die sich über Jahrzehnte hinzieht. Sie kommt wie ein verheerender Blizzard. Und sie trifft die menschliche Zivilisation völlig unvorbereitet… (Verlagsinfo)
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Lyon Sprague de Camp – Ein Yankee bei Aristoteles. Klassische SF-Erzählungen

Classic SF: Mit der Flinte im Jurassic Park

Lyon Sprague de Camp war einer der witzigsten und vielseitigsten Autoren der Genres Science Fiction, Fantasy und Phantastik. Dieser Erzählband bietet den ersten Teil seiner besten Stories: „sieben Kostproben seines schnurrigen und bissigen Humors“, wie der Heyne Verlag formuliert. Die anderen Stories finden sich in dem Erzählband „Neu-Arkadien“ (Heyne Buch Nr. 3728).

Hier gibt es beispielsweise die vielfach abgedruckte Story über Saurierjagd, in der ein paar schießwütige Yankees ein Zeitparadox erzeugen, das ihnen zum Verhängnis wird.
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