Schlagwort-Archive: Greg Bear

Greg Bear – Mariposa (Quantico 2)

Techno-Thriller: ein Blick in den Abgrund

Das bewährte FBI-Team aus „Quantico“ bekommt einen neuen Auftrag. Das Unternehmen Talos, geleitet von Axel Price, schickt sich an, die wirtschaftliche Kontrolle über die bankrotten Vereinigten Staaten von Amerika zu übernehmen. Zum Glück hat das FBI einen Maulwurf in die Talos-Organisation einschleusen können: Fuad Al-Husam wartet auf die Sicherheitslücke, die ihm Jane Rowland, in der Talos-IT verschaffen soll. Jane arbeitet für Spider/Argus, einen Ableger der NSA…
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Greg Bear – Der Schlangenmagier (Songs of Earth and Power 2)

Der Wissenschaftler als Magier – eine gute Idee?

Dies ist der zweite Teil einer Dilogie, die später überarbeitet als „Songs of Earth and Power“ (1994) erschien. Der erste Teil, „The Infinity Concerto“ (1984, dt. als „Das Lied der Macht“, Heyne 06/4382), führte das Konzept ein, dass man durch Dimensionstore in ein Fantasyland namens „Das Reich“ gelangen könne, ein schönes Land mit leider reichlich rauen Sitten.
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Greg Bear – Dinosaur Summer

Photogene Echsen in rasantem Drama

In dem Jugendbuch „Dinosaur Summer“ geht es dem bekannten SF-Autor Greg Bear statt um Nanotechnologie und Planeteneroberung um die Realität der Fiktion und um das Thema der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen: Dinosaurier im Jahr 1947? Die gibt es wirklich. Sie leben frei auf einem Plateau in Südamerika. Als der Abenteurer Peter Belzoni mit seinem Vater die Attraktionen eines Dinosaurier-Zirkus in ihren natürlichen Lebensraum zurückbringen wollen, sehen sie sich nach einem brutalen Angriff gstrandet. Sie müssen sich der anderen Raubwesen wie etwa Riesenvögeln erwehren, soll ihnen die Flucht gelingen…

„Dinosaur Summer“ wurde im November 1999 mit dem Endeavour Award ausgezeichnet.
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Bear, Greg – Jäger

Der Biologe Hal Cousins sucht nach einer Methode, Langlebigkeit mit Hilfe genetischer Veränderung herbeizuführen. Doch er muss feststellen, dass diverse Unbekannte ihm ins Handwerk pfuschen und seine Forschungen unterbinden. Da beginnt eine mysteriöse Serie von Anschlägen gegen ihn, und nur zwei zwielichtige Leute helfen ihm: ein als Antisemit diskreditierter Ex-Professor – und Lisa, die Frau von Hals Zwillingsbruder Rob, der kürzlich in New York City ermordet wurde. Hal ist sich absolut nicht sicher, ob er diesen beiden trauen darf.

_Der Autor_

Greg Bear wurde 1951 in San Diego, einer wichtigen US-Marinebasis, geboren* und studierte dort englische Literatur. Unter den Top-Hard-SF-Autoren ist er der einzige, der keine naturwissenschaftliche Ausbildung hat. Seit 1975 als freier Schriftsteller tätig, gilt er heute dennoch als einer der ideenreichsten wissenschaftlich orientierten Autoren. Sein zuletzt veröffentlichter Roman „Das Darwin-Virus“, der hierzulande in einem Wissenschaftsverlag erschien, wurde zu einem preisgekrönten Bestseller. Erst damit konnte sich Bear aus dem Science-Fiction-Ghetto herausschreiben, so dass man ihn heute ohne weiteres mit Michael Crichton vergleicht. Nur dass Bear da anfängt, wo Crichton aufhört. Dieses Jahr erschien bei uns „Die Darwin-Kinder“, die Fortsetzung von „Darwin-Virus“, im Dezember wird der Roman „Stimmen“ bei |Heyne| veröffentlicht.

* Einer der Hauptakteure in „Jäger“ ist Weltkriegsveteran und Marinehistoriker in der Nähe von San Diego.

Bear hat eine ganze Reihe von Science-Fiction- und Fantasyzyklen verfasst. Die wichtigsten davon sind (HSF = Heyne Science-Fiction):
– Die Thistledown-Trilogie: „Äon“ (HSF 06/4433), „Ewigkeit“ (HSF 06/4916); „Legacy“ (bislang unübersetzt).
– Der Amboss-Zyklus: „Die Schmiede Gottes“ (HSF 06/4617); „Der Amboss der Sterne“ (HSF 06/5510).
– Der Sidhe-Zyklus: „Das Lied der Macht“ (06/4382); „Der Schlangenmagier“ (06/4569).
Weitere wichtige Werke: „Blutmusik“ (06/4480), „Königin der Engel“ (06/4954), „Slant“ (06/6357) und „Heimat Mars“ (06/5922). Er hat zudem Beiträge für die Buchreihen des Foundation-, Star-Trek- und Star-Wars-Universums geschrieben.

_Handlung_

Hal Cousins, ein ehrgeiziger junger Molekularbiologe, hat sich zum Ziel gesetzt, was schon Generationen von Wissenschaftlern vor ihm gewollt haben: den Alterungsprozess des Menschen zu verlangsamen, und zwar durch genetische Veränderungen. Um das zu erreichen, macht er sich auf die Jagd nach den ältesten Lebensformen, die es gibt, den Mikroben – insbesondere in ihrer Ausprägung als Mitochondrien, die in jeder menschlichen Zelle vorkommen und ihr die Energiequelle ATP liefern. Mitochondrien waren vor Jahrmilliarden bakterielle Invasoren, sind aber nun unentbehrlich geworden. Um alte Zellformen zu finden, die keine Mitochondrien besitzen, muss er in entlegenen Gegenden suchen.

Seine Forschungen führen ihn in die Tiefe des Pazifischen Ozeans, unweit von Vancouver und Seattle, wo primitive Organismen seit Jahrmillionen überleben – in der Nähe unterseeischer Wärmequellen, der „Schlote“. Doch bei diesem Tauchgang läuft etwas schrecklich schief. Sein Pilot Dave Press rastet unvermittelt aus, will ihn umbringen und das Tauchboot zerstören. Zum Glück kann Hal ihn mit einem Kinnhaken ins Reich der Träume und das Boot an die Oberfläche schicken. Dort steigt Press jedoch unvermittelt aus und stürzt sich in die stürmische See.

Doch an Bord des Mutterschiffs ist die Lage keineswegs beruhigend für Hal. Ein gewisser Dr. Mauritz ist ebenfalls ausgerastet und hat mehrere Besatzungsmitglieder erschossen, so dass man nun seltsamerweise auf Hal sauer ist. Als ob er etwas mit den Vorfällen zu tun hätte. Hat er auf indirekte Weise auch, aber anders, als er sich träumen lassen würde.

Nachdem ihn die Polizei als unverdächtig hat laufen lassen, werden Hals Funde und seine Forschungsarbeit von Unbekannten vernichtet. Jemand hat eindeutig etwas gegen ihn. Ist es jemand, vor dem ihn sein Zwillingsbruder Rob Cousins gewarnt hatte? Da bekommt Hal die Nachricht, dass Rob in New York City in einer Seitengasse erschossen aufgefunden worden sei.

Nach einer ruhigen Phase und einem Umzug taucht ein älterer Typ namens Rudy Banning auf, der sich seiner annimmt. Schon bald hat Banning Gelegenheit, Hal vor einem Angriff durch Dobermänner zu retten, doch währenddessen geht Halls neues Domizil – und Labor – in Flammen auf. Anscheinend beginnt nach der Verschnaufpause der Wahnsinn von Neuem.

Als Robs schöne Witwe Lissa mit einer Pistole in der Handtasche auftaucht, ahnt Hal, dass eine erneute Achterbahnfahrt ansteht. Denn Rob war hinter dem gleichen Geheimnis her wie Hal: Wie man Langlebigkeit durch genetische Veränderung an bestimmten Bakterien erzielt. Und wer auch immer Rob ausschaltete, will auch Hal ans Leben. Hatten die Hintermänner lediglich Rob mit Hal verwechselt?

_Mein Eindruck_

So sieht also ein Wissenschaftsthriller der Oberliga aus. Man nehme einen packenden Auftakt, lasse den betreffenden „Helden“ sodann in ein tiefes Loch fallen, aus dem ihn andere wieder herausholen müssen und werfe ihn sodann in einen Strudel aus mehr oder weniger undurchsichtigen Machenschaften, wenn er und seine Gefährten einer Krümelspur zur Lösung des Rätsels folgen. Obligatorischer Showdown sollte möglichst folgen.

|Kein Schema F|

Das wäre natürlich nur das Schema F, doch der Autor ist inzwischen so versiert in seinem Schreiben, dass er dieses abgedroschene Schema nicht mehr für tragfähig hält. Daher schiebt er zwei zeitliche Rückblenden ein, die mindestens ebenso packend sind wie der Anfang des Buches. Das dient zwar sowohl der Lösung des Rätsels und der Unterhaltung des Lesers, kann aber auch unversehens zu mangelndem Überblick und somit Verwirrung führen.

Auf die Handlung übertragen, bedeutet dies konkret, dass auf Seite 229 ein neuer Ich-Erzähler auftritt: Ben Bridger, seines Zeichens Weltkriegs- und Vietnam-Veteran sowie Marinehistoriker, der nach dem Tod seiner Frau Janie kein Land mehr sieht. Da taucht Rob Cousins bei ihm auf und fragt ihn nach russischen Wissenschaftlern von vor dem Zweiten Weltkrieg. Damals herrschte Stalin mit seinem Geheimdienstchef Berija auf blutigste Weise, doch in der Wissenschaft der Molekularbiologie machte ein gewisser Maxim Golochow beträchtliche Fortschritte, die später zur Verhaltens- und Gedankenkontrolle führten. Dieser Besuch, ein grauenerregendes Russen-Video und ein massiver Überfall der Sicherheitsbehörden auf sein Haus bewegen Bridger dazu, sich Rob Cousins und Rudy Banning anzuschließen.

Natürlich kreuzt Bridgers Weg über kurz oder lang (eher lang) auch den von Hal Cousins, doch da ist es für dessen Bruder Rob bereits zu spät. Ob das Zusammentreffen für Hal noch rechtzeitig kommt, kann man nur hoffen. Doch ich darf nichts weiter verraten. Das verhindert auch, dass ich mich hier mit der Thematik des Schreckensszenarios auseinandersetzen kann, das der Autor vor unserem geistigen Auge erstehen lässt. Eines kann ich aber sagen: Es ist der maximale Horror, denn dann ist die Freiheit des Willens wirklich nur eine Illusion.

|Das Grauen des 20. Jahrhunderts|

Immer wieder hat mich erstaunt, wie kritisch die Figuren das 20. Jahrhundert betrachten. All die Massenvernichtung, die in zwei Weltkriegen und zahllosen Stellvertreterkriegen erfolgt, die so genannten „Säuberungen“ – was für ein Euphemismus! – und Progrome. Gut möglich, dass dabei insgesamt eine halbe Milliarde Menschen umkamen (meine Schätzung).

|Zwei Seiten einer Medaille|

Doch der Autor führt uns vor Augen, dass das vergangene Jahrhundert nicht nur hinsichtlich der Quantität der Vernichtung ein übles Zeitalter war, sondern auch bezüglich der Qualität des Schreckens, den Menschen anderen Menschen zufügen konnten. Eines der abgefahrensten Szenarien, das ich je gelesen habe, breitet der Autor vor uns aus. Dass dabei genau jene primitiven Bakterien eine Rolle spielen, hinter denen Hal Cousins so verzweifelt her ist, zeigt die andere Seite der Medaille. „Prinz Hal“ will den Menschen, die es sich leisten können, die ewige Jugend schenken. Sein Bruder hat die dunkle Seite genau dieses Mittels bereits entdeckt: totale Manipulation. Zwei Hälften eines Rätsels. Allerdings braucht Hal bis zum Showdown auf einem Ozeanriesen, um das alles auf die Reihe zu bekommen. Und dort erwartet ihn ein heilsamer Schock.

|Es ist nicht alles Gold, was glänzt|

Und das gilt auch für diesen Roman. Mal vom Fachjargon der Biologen und Genetiker ganz abgesehen, der das Verständnis erschwert, trägt auch die Darstellung der Beziehung, die sich zwischen dem guten Hal und der zwielichtigen Lissa, Robs Witwe, anbahnt, nicht gerade zur Glaubwürdigkeit der Story bei. Natürlich kommt es dazu, dass die beiden miteinander im Bett landen, was denn sonst. Aber die Sache geht doch ganz anders aus, als sich Prinz Hal das vorgestellt hatte. Er wird nämlich zu Lissas Schoßhündchen. Da er sich dabei im wahrsten Sinne des Wortes pudel-wohl fühlt, macht ihm das auch gar nichts aus. Die Glückshormone bringen ihn denn auch fast um den Rest seines verbliebenen Verstandes.

Der Leser könnte dies für sehr komisch und sogar originell halten, wäre da nicht der schale Nachgeschmack einer Vergewaltigung. (Zu erklären, wie diese erfolgt, hieße, des Rätsels Lösung zu verraten – sorry!).

_Unterm Strich_

Gehirnwäsche als Thema ist in den amerikanischen Medien wieder in. In den USA ist der Thriller „The Manchurian Candidate“ mit Denzel Washington angelaufen, das Remake des Films „Botschafter der Angst“ mit Sinatra aus dem Kalten Krieg (ca. 1960). Statt der ursprünglichen Nordkoreaner haben nun nationale Großkonzerne einen „Schläfer“ so präpariert, dass er auf einen bestimmten Befehl hin – etwa Zahlen, übers Telefon durchgegeben – eine Aktion ausführt, beispielsweise die Ermordung des Präsidenten. Dass Al-Kaida über Schläfer innerhalb der USA verfügen soll, ist bekannt.

Der Autor führt nun eine neue – möglicherweise völlig abstruse – Methode ein, die zwar schon unter Stalin und Berija entwickelt wurde, aber offenbar auch woanders binnen Sekunden Wirkung zeitigt. Bis diese Verschwörung aufgedeckt und besiegt ist, vergehen durchaus fesselnde 444 Seiten.

Ähnlich wie in Crichtons Thriller „Beute“ sind die kleinsten Lebewesen die Stars – und geben deshalb leider nicht sonderlich viel her. Daher muss das Ergebnis ihres Treibens umso drastischer ausfallen. Die Effekte sind stets filmreif und mitunter sogar komisch. Die Entwicklungsgeschichte dieser „Kleinen Mütter der Welt“, wie Russen die Bakterien nennen, wird als Hintergrund-Story scheibchenweise enthüllt, doch dabei treten zwangsläufig Überlappungen – Redundanzen – auf, die als Wiederholung nicht so wahnsinnig spannend sind.

Bears Roman ist flott zu lesen, wenn man mit dem Biologen- und Genetikerkauderwelsch mithalten kann. Aber die Lektüre bedeutet keinen größeren Durchbruch in Sachen Erkenntnisse über das grauenerfüllte 20. Jahrhundert. Da auch die Figuren nicht übermäßig sympathisch sind, fiebert man nicht unbedingt mit ihrem Schicksal mit. Insofern könnte auch die ganze Welt den „Kleinen Müttern“ in die Hand fallen – es würde uns nicht kümmern.

_Lesetipp_

Deshalb empfehle ich stattdessen lieber die Lektüre von Bears erstem Bestseller „Blutmusik“, der mit Preisen überhäuft wurde. Es erstaunt nicht besonders, dass sich die Grundideen in den beiden Romanen ähneln: Mikroben übernehmen die Weltherrschaft und verwandeln sie nach ihrem Gusto, falls der Mensch ihnen nicht Einhalt gebietet. Nur dass in „Blutmusik“ diese Vision grandios und kosmisch (und somit Science-Fiction) ist, während „Jäger“ ganz auf dem Teppich bleibt und in der Liga von Crichton oder Preston & Child spielt.

Mehr zu Greg Bear unter: http://www.gregbear.com

Greg Bear – Der Fall der Foundation / Foundation und Chaos (2. Foundation-Zyklus 2)

Das Abenteuer der FOUNDATION geht weiter

Auch der 2. Band der 2. Foundation-Trilogie-Band ist endlich auf Deutsch erhältlich – ein wesentlich besser geschriebenes Buch als der erste Band! Er setzt die Handlung aus „Der Aufstieg der Foundation / Foundation’s Fear“ von G. Benford fort. Mit David Brins unter dem Titel „Der Sieg der Foundation“ veröffentlichtem Roman (Mitte Dezember 2000) wird die zweite Foundation-Trilogie komplett in Deutsch verfügbar.

Da die ursprüngliche FOUNDATION-Trilogie von Altmeister Isaac Asimov nur 500 der 1.000 Jahre der Übergangszeit abdeckt, baten die Nachlassverwalter Asimovs Gregory Benford, einen weiteren Foundation-Roman zu schreiben. Hieraus wurde, zusammen mit je einem Roman von Greg Bear und David Brin, die zweite Trilogie, die chronologisch vor der ersten steht.
(Quelle: WIKIPEDIA)

Diese Trilogie umfasst die Romane:

6031 – Der Aufstieg der Foundation – 667 Seiten – ISBN: 3453179269
6302 – Foundation und Chaos / Der Fall der Foundation*** – 473 Seiten – ISBN: 3453179323 / 3453521579
6303 – Der Sieg der Foundation – 441 Seiten – ISBN: 3453179382
***: Der Verlag hat den Titel der Paperback-Ausgabe in der TB-Ausgabe geändert!

Im letzten Band ist eine Zeittafel für das Roboter- und Foundation-Universum vorhanden.
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Greg Bear – Blutmusik

Darwins Nanotech: Eine Schöpfung kleiner Organismen

Greg Bear schlug 1983 bei der Vergabe von Science-Fiction-Preisen gleich zweimal zu: Seine Erzählung „Blood Music“ und seine Novelle „Hardfought“ erhielten beide – in ihren jeweiligen Kategorien – den begehrten Nebula Award der SF-Kritiker. Auf Bitten seiner Freunde und seines Verlegers baute er „Blood Music“ zu einem Roman aus.

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Greg Bear – Quantico

Ironisch, aber spannend: Das FBI rettet Mekka vor den Amis

Wäre es nicht schön, wenn sich die drei Weltreligionen nicht mehr länger bekriegen würden und endlich Frieden auf der Welt einkehren würde? Es gibt auch einen Plan, wie das zu bewerkstelligen wäre: Man müsste die Menschen nur vergessen lassen, dass es diese Religionen überhaupt gibt. Mit einem biologischen Erreger könnte man die Pilger in den religiösen Zentren infizieren und diese den Erreger verbreiten lassen. Das Vergessen brächte Frieden. Und was ist dazu nötig? Nur ein hübsches kleines Feuerwerk… (Matzer)

„Als ein in einem Labor erzeugter Virus in die Hände von Dieben fällt, schickt die CIA ihre besten Leute, um ihnen das Handwerk zu legen. Denn dieser Virus ist kein gewöhnlicher Virus, sondern eine Substanz, die sich tief in das Gehirn gräbt und alle Erinnerungen löscht. Doch was die CIA-Agenten nicht wissen: Die Diebe sind auch keine gewöhnlichen Diebe, sondern gefährliche Terroristen …“ (Amazon.de)
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Greg Bear – Die Macht der Steine

Von Gott verlassen: bibelfeste Science Fiction

Vor Jahrtausenden bauten Christen, Moslems und Juden gewaltige selbsterhaltende Städte auf dem Planeten Gott-der-Schlachtenlenker, die ständig in Bewegung sind. Sie sollten das Leben der Gläubigen schützen und erhalten – aber auch die Reinheit von Glaube und Lehre, denn jeder, der gegen die Gebote verstößt, wird ausgesetzt. Da jeder Mensch ein potenzieller Sünder ist, sind diese Kolosse längst menschenleer und dem Verfall preisgegeben – und zu einer Bedrohung für die Bewohner dieser Welt geworden … (Verlagsinfo)
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[NEWS] Greg Bear – Die Rache des Titan (War Dogs 3)

Das All ist nicht genug!

Im Krieg zwischen Menschen, Gurus und Antags haben alte Bündnisse keine Gültigkeit mehr, Feinde sind zu Freunden und Freunde zu Feinden geworden. Während unser Sonnensystem von anhaltenden Scharmützeln und politischen Intrigen zermürbt wird, begibt sich Sergeant Michael Venn mit seinem Team von Skyrines auf eine Mission, die sie bis an die Grenzen des bekannten Universums führen wird – direkt zum Planeten X, der Heimatwelt der einst mit den Menschen verfeindeten Antags. Denn dort, Milliarden Kilometer von der Erde entfernt, wird sich das Schicksal der Menschheit entscheiden … (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 448 Seiten
Originaltitel: Take back the Sky – War Dogs Book 3
Heyne

[NEWS] Greg Bear – Im Schatten des Saturn (War-Dogs-Trilogie 2)

Vom Regen in die Traufe

Seine jüngste Mission führt Sergeant Michael Venn und seine Crew auf den größten Saturnmond Titan. Hier hofft Venn, mehr über die geheimnisvollen Alien-Artefakte herauszufinden, die kürzlich auf dem Mars entdeckt wurden und die möglicherweise endlich das Rätsel um den Ursprung des Lebens in unserem Sonnensystem lösen können. Doch Titan ist das Zentrum des interstellaren Krieges zwischen zwei Alien-Völkern, den Antags und den Gurus. Für Venn und sein Team beginnt ein galaktisches Abenteuer, bei dem Feinde zu Freunden und Freunde zu Feinden werden … (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 432 Seiten
Originaltitel: Killing Titan – War Dogs Book 2
Heyne