Archiv der Kategorie: Rezensionen

Patricia Koelle – Was die Gezeiten flüstern

Worum gehts?

Berlin. Valerie studiert in der lebendigen Hauptstadt Kunstgeschichte. Doch so richtig erfüllt sie dieses Studium nicht. Sie liebt es, etwas mit ihren Händen zu schaffen und möchte nicht ihre Zeit damit verbringen, im Hörsaal zu sitzen und trockenen Fakten zu lauschen.

Sie fällt aus allen Wolken, als sie durch einen Zufall erfährt, dass ihr Vater gar nicht ihr Erzeuger ist. Auf der Suche nach ihren Wurzeln verschlägt es sie an verschiedene Orte Deutschlands – unter anderem nach Amrum. Dort trifft sie den betagten und schweigsamen Skem, der mehr als nur ein Geheimnis hütet. Doch wenn ihr jemand bei der Suche nach ihrem leiblichem Vater helfen kann, dann Skem.

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Robert Silverberg – Das Land der Lebenden

In der Welt der Toten: Gilgamesch trifft die schöne Helena

Eine phantastische Reise in die Totenwelt jenseits der Erde. Dort trifft König Gilgamesch seinen geliebten Freund Enkidu wieder – nur um ihn erneut zu verlieren. Auf seiner Wanderschaft durch die dunklen Einöden begegnet er Menschen aus der Steinzeit ebenso wie Menschen des Industriezeitalters, die mit ihren seltsamen technischen Gerätschaften die lärmende Hektik ihrer Epoche ins Totenreich eingeschleppt haben.

Er begegnet der schönen Helena, die Picasso Modell sitzt, und Robert E. Howard, der glaubt, in ihm seinen Conan leibhaftig vor sich zu sehen. Es gelingt Gilgamesch sogar, den Weg zurück ins Land der Lebenden zu finden, ins New York des ausgehenden 20. Jahrhunderts, doch er wendet ihm schaudernd den Rücken. (Verlagsinfo)
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Arthur Conan Doyle & Herman Cyril McNeile – Der verschwundene Kutscher (Die geheimen Fälle des Sherlock Holmes Folge 37)

Bombige Zeiten in Dorset

Der Duke of Dorset sucht den Rat des Meisterdetektivs, denn sein Leib-Kutscher ist auf seltsame Art und Weise verschwunden. Dies ist besonders unpassend, da der Duke einen hohen aristokratischen gast aus Russland erwartet… (Verlagsinfo)

Der Verlag empfiehlt das Hörbuch ab 12 Jahren.

Die Serie wurde mit dem „Blauen Karfunkel“ der Deutschen Sherlock Holmes-Gesellschaft ausgezeichnet.
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Norbert Sternmut – Sprachschatten. Gedichte

Die Schattenspur unterm Hundsstern

„Sprachschatten“ ist ein relativ früher, aber substantieller Lyrikband von Norbert Sternmut. Das Wort zielt auf „die augenscheinliche Kluft zwischen Wort und Ding, bleibt es doch stets ein unbefriedigender Versuch, mit dem Instrument Sprache das Ding treffen zu wollen. Dennoch muss es das Anliegen lyrischer Sprache sein, vorzudringen in ihren eigenen Schatten, um dort Realitäten aufzuspüren, die außerhalb semantischer Erfassbarkeit liegen.“ (Verlagsinfo)

Inhalt

Das erste Gedicht, die erste Zeile ist seit Homer der Muse gewidmet. „Steine rollen hinauf / hinab dann / hinauf.“ Der ewige Steine-Roller, das ist Sisyphus, der ewig sich mühende Verdammte. Kein schlechtes Vorbild, wenn man ein Existentialist ist (siehe Biografie unten). Albert Camus hat ein ganzes Buch über den „Mythos von Sisyphos“ geschrieben. Wichtig ist für Sternmut die Ruhepause , die das Hinab vom erneuten Hinauf trennt. Der Fels ruht wie ein Grabstein und die Inschrift lautet „Anfang und Ende“.

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Chen Uen – Der erste Kaiser

Inhalt:

Ying Zheng ging unter dem Titel Qin Shihuang als erster Kaiser von China in die chinesische Geschichte ein, er war der erste Herrscher in der chinesischen Geschichte, der sich selbst den Titel eines Kaisers gab. Im Alter von nur 13 Jahren kam er in seinem Heimatstaat Qin auf den Thron, im Alter von 39 Jahren vereinte er China, indem er sechs Nachbarländer in einer Reihe blutiger Feldzüge eroberte, und errichtete somit die Qin-Dynastie.

Er schuf in China die Grundlagen für eine kulturelle und administrative Einheit, indem er die Schriftsysteme der einstmals unabhängigen Länder zu einem Schriftsystem vereinheitlichte und indem er Maßeinheiten vereinheitlichte. Er schaffte das Feudalwesen ab und setzte Verwaltungspräfekten anstelle der Lebensfürsten ein. Er erbaute zur Verteidigung gegen Invasionen von Nomadenstämmen die Große Mauer.

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J.R.R. Tolkien – Der Fall von Gondolin. Mit Illustrationen von Alan Lee. Herausgegeben von Christopher Tolkien

Der Meisterplan des Wassergottes

„Die dritte große Geschichte aus dem Ersten Zeitalter von Mittelerde.

Zwei der größten Mächte liegen in unerbittlichem Streit; auf der einen Seite Morgoth, die Verkörperung des Bösen, und auf der anderen Ulmo, der Herr aller Gewässer. Im Mittelpunkt steht die verborgene Elben-Stadt Gondolin, denn ihr König wird von Morgoth mehr als alles andere gehasst. Da wird der junge Tuor von Ulmo ausgesandt, und er macht sich auf den Weg nach Gondolin, um König und Bewohner zu warnen.

Dieser Band enthält zahlreiche Farbgemälde und Zeichnungen des berühmten Tolkien-Illustrators Alan Lee.“ (gekürzte Verlagsinfo)

Wie schon der Band „Beren und Lúthien“ folgt diese Darstellung der Entwicklung und Verwandlung einer einzigen Geschichte des Ersten Zeitalters von der Entstehung im Ersten Weltkrieg bis zu den letzten Arbeiten, die leider unvollendet blieben. Das Verfahren unterscheidet sich also fundamental von „Das Silmarillion“ (1977) und „History of Middle-Earth“ / „Nachrichten aus Mittelerde“ (achtziger Jahre).
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John Sinclair Classics – Der Voodoo-Mörder (Folge 35)

Die Handlung:

Fünf Tote Mädchen in zwei Monaten. Todesursache: Herzschwäche! Als die unheimliche Serie sich über London hinaus auf den Kontinent auszubreiten begann, erhielt ich Hilfe aus Deutschland – von einem Kommissar, der noch nie mit schwarzer Magie konfrontiert worden war. Ich bezweifelte, dass er mir eine Hilfe sein würde. Sein Name: Will Mallmann… (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 148 gemacht, der erstmalig am 13. Juli 1976 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Das Titelbild des Hörspielcovers ist dabei eine komplette Neuinterpretation der Thematik.

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Ellen Sandberg – Der Verrat


Worum gehts?

Nane hat ihre Haftstraße abgesessen und wird nun, nach zwanzig langen, schweren Jahren, endlich aus der Haft entlassen. Sie hat große Probleme in den Alltag zurückzufinden. Die Last des Mordes liegt nach wie vor schwer auf ihren Schultern. In den zwanzig Jahren hat sich Einiges verändert, nicht jedoch das Verhältnis zu ihrer ungeliebten Schwester Pia.

Pias Leben könnte nicht besser sein. Sie liebt ihren Beruf und lebt gemeinsam mit ihrem Ehemann, einem erfolgreichen Winzer, auf einem Weingut an der Saar. Sogar hat sie es ohne große Probleme geschafft ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und sogar zu verdrängen. Sie stellt erst fest, was ihr neues Leben für ein zartes Pflänzchen ist, als ihre Schwester Nane plötzlich wieder in ihr Leben tritt.

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Chevy Stevens – Ich beobachte dich

Inhalt

Tief und kalt ist der Ozean an der kanadischen Westküste, weit und rau das Land. Hier lebt Lindsey mit ihrer 17-jährigen Tochter Sophie. Vor elf Jahren ist sie in letzter Minute ihrem gewalttätigen Ehemann Andrew entkommen. Er musste ins Gefängnis. Lindsey hat alle Spuren verwischt und für sich und Sophie ein neues Leben aufgebaut. Doch nun kommt Andrew frei. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Mit „Ich beobachte dich“ liefert Chevy Stevens einen packenden Thriller à la „Der Feind in meinem Bett“ ab, allerdings viel komplexer inklusive überraschender Wendungen. Die ach so beliebten Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit gibt es natürlich auch. Zudem wird das Geschehen mal aus der Perspektive der Mutter, dann aus der der Tochter erzählt.

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Takis Würger – Stella

Der Inhalt:

Berlin im Jahr 1942: Friedrich kommt aus gut behütetem Haus vom Genfer See nach Berlin, ein stiller Mann auf der Suche nach der Wahrheit. In einer Kunstschule trifft er Kristin. Sie nimmt Friedrich mit in ihre Nächte in geheimen Jazzclubs. Sie trinkt Kognak mit ihm und gibt ihm seinen ersten Kuss.
Bei ihr kann er sich einbilden, der Krieg sei weit weg. Eines Morgens klopft Kristin an seine Tür, verletzt, mit Peitschenstriemen im Gesicht: „Ich habe Dir nicht die Wahrheit gesagt.“
Kristin ist nicht ihr richtiger Name. Sie heißt Stella und ist Jüdin. Die Gestapo hat sie enttarnt und zwingt sie zu einem unmenschlichen Pakt: Wird sie, um ihre Familie zu retten, untergetauchte Juden denunzieren? Ihre Entscheidung stellt Friedrich vor eine unmögliche Wahl. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Viel Medienrummel hat kürzlich die Veröffentlichung des Romans „Stella“ des aufstrebenden Autors Takis Würger ausgelöst: kritisiert wurde vor allem, dass der Autor die Geschichte ohne ein angemessenes Problembewusstsein für Geschichte geschrieben hätte (siehe auch: Der Fall Stella Goldschlag)

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Dirk van den Boom – Der Kalte Krieg: Aume reist

Woher kommt die mysteriöse Schiffsintelligenz Aume – und was ist ihre wahre Mission? Ein zusammengewürfeltes Team wird mit einer Geschichte konfrontiert, die nicht nur weit in die Vergangenheit reicht, sondern auch unabsehbare Konsequenzen für die Gegenwart hat. Die Angriffe der Kalten erreichen eine neue Qualität, das Imperium kann sich auf die eigenen Leute nicht mehr verlassen, und die lange verschollen geglaubten Kath treten auf den Plan. Für Aume und ihre Begleiter beginnt eine Reise, deren Ende höchst ungewiss ist.

(Verlagsinfo)

Auf große Begeisterung ist der erste Band bei mir gestoßen. Möge er den KLP gewinnen, den Science-Fiction-Jury-Preis aus Deutschland, der dieses Jahr doch mit hochkarätiger Konkurrenz in den Nominierungen aufwartet (unter anderem hier und hier). Hier also liegt nun der Mittelteil der Trilogie um den Kalten Krieg vor.

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Raymond E. Feist – Dämonenkönig (Schlangenkrieg-Saga 3)

Gewaltige Schlachten

Die Smaragdkönigin ist zurück und bedroht den Frieden in Midkemia. Eine brutale Invasion der Schlangenmenschen von Novindus unter dem Befehl der mächtigen Königin steht kurz bevor. Die Angreifer sind auf der Suche nach dem magischen Stein des Lebens und wollen ihn um jeden Preis in ihre Gewalt bringen. Am Vorabend des Krieges entdeckt der Magier Pug zusammen mit dem befreundeten Krieger Tomas, dass weit mehr als nur der Frieden Midkemias auf dem Spiel steht … Ein Klassiker der heroischen Fantasy – komplett überarbeitet in edler Neuausstattung. (Verlagsinfo)

Dies ist der dritte Band in Raymond Feists „Schlangenkrieg“-Saga (s.u.). Die Handlung dieser Saga spielt wie schon die erste Feist-Saga auf der Welt Midkemia. Ging es zunächst um die erste Begegnung mit den Schlangenkriegern, so folgte im zweiten Roman die Schilderung einer zweiten Expedition und des Aufstiegs von Rupert Avery zum reichen Kaufmann in Krondor. Im vorliegenden Buch nun sieht sich Roo mit der Forderung des Herzogs nach wenigstens 2 Millionen Goldstücken konfrontiert – das Königreich rüstet sich gegen die bevorstehende Invasion der Schlangenkrieger.
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Connie Willis – Brandwache. Phantastische Geschichten

Ausgezeichnete, einfallsreiche Phantastik-Erzählungen

Dies ist eine Story-Sammlung der besonderen Art, von einer der besten Autorinnen der phantastischen Literatur. Die Titelgeschichte wurde mehrfach ausgezeichnet.

Dies sind die Stories:

– Die Story vom Historiker, der eine Zeitreise in das von Luftangriffen bedrohte London des Jahres 1940 unternimmt, um die St. Pauls Kathedrale vor den Bomben zu retten.
– Die Story von der Familie, die nach dem nuklearen Holocaust zu überleben versucht.
– Die Story vom ersten getauften Affen und
– Die Story von den ko(s)mischen Eigenarten des interstellaren Tourismus;
– Und andere.
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Ellen Sandberg – Die Vergessenen

Worum gehts?

Im Jahre 1944 tritt die junge Krankenschwester Kathrin Mändler eine Stelle in einer Heil – und Pflegeanstalt an. Sie ist sehr glücklich über diese Anstellung, da es ihr eine Herzensangelegenheit ist anderen Menschen zu helfen. Der charismatische Arzt Dr. Karl Landmann hat sie in seinen Bann gezogen, doch zu spät merkt sie, dass er nicht seinen wahren Charakter zeigt.

2013. Manolis Lefteris lebt in München und nach außen hin ein Autohausbesitzer. Niemand weiß, dass er außerdem ein Mann für ungewöhnliche Aufträge ist. Nun soll er geheimnisvolle Akten ausfindig machen. Für ihn auf den ersten Blick ein Auftrag wie viele andere, doch dann merkt er plötzlich, dass er im Begriff ist ein Nazi-Verbrechen aufzudecken.

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Michael Connelly – Dark Sacred Night. (Bosch & Ballard 01, Bosch 21)

Dynamisches Duo: Bosch trifft Ballard

Harry Bosch ist nach seiner Pensionierung teils Reservepolizist in San Fernando, teils Privatdetektiv. Aus aktuellem Grund bearbeitet er einen neun Jahre alten Fall: Die sechzehnjährige Daisy Clayton wurde damals ermordet und in einem Müllcontainer entsorgt. Nun sucht er in alten Daten nach ihrer Spur. Dabei stößt er auf Renee Ballard von der Nachtschicht des Raub- und Morddezernats der Kripo. Sie hat viel besseren Zugriff auf die alten Daten als er. Doch ihre Zusammenarbeit wird von Altlasten überschattet: Bosch ist auf einmal spurlos verschwunden…
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Cory Doctorow – Wie man einen Toaster überlistet. Novelle

Salima – Hackerin mit Gewissen

Nach vielen Jahren in Flüchtlingsheimen und Notunterkünften kann Salima endlich in ein Hochhausapartment umziehen. Das Gebäude ist zwar neu, aber damit fangen die Probleme erst an: Der intelligente Toaster gibt auf einmal den Geist auf und nimmt nur noch das Brot der Toastermarke an. Dann fällt der Kühlschrank aus. Als Salima feststellt, dass selbst der Fahrstuhl die ärmeren Mieter benachteiligt, fasst sie einen Entschluss. Es muss doch einen Weg geben, sich in die Haushaltsgeräte zu hacken und sie wieder frei verfügbar zu machen! Gesagt, getan … (Verlagsinfo)

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TKKG junior – Bei Anruf Abzocke (Folge 6)

Die Handlung:

„Eine Diebesbande will Ihr Konto leerräumen! Beim Nachbarn wurde eingebrochen, Ihre Wohnung ist als Nächstes dran. Ihr Enkel hatte einen Unfall und braucht dringend Geld!“ Mit diesen und ähnlichen Nachrichten schockt eine Bande von falschen Polizisten ältere Menschen in der Millionenstadt. Als auch Gabys Oma ins Visier der Ganoven gerät, greifen TKKG ein. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Bei dem Titel der Folge werd ich echt sauer. Abzocker-Anrufer haben wir jeden Tag … Dutzende … und der Rufnummern-Sperr-Speicher unseres Telefons ist schon voll mit blockierten Nummern. Der „Enkeltrick“ war noch nicht dabei, den hat jemand bei unserer Nachbarin versucht … zum Glück ohne Erfolg. Aber von „Sie haben gewonnen“ bis hin zur beleidigenden Drohung einer osteuropäischen Call-Center-Agentin, die mit starkem Akzent vorgab, Julia Müller zu heißen … wir haben schon alles durch. Wer will denn nun in der Millionenstadt das TKKG-Umfeld betrügen und mit welcher Masche?

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Emily Gunnis – Das Haus der Verlassenen

Worum gehts?

Wir schreiben das Jahr 1956, als die junge, schwangere Ivy Jetkins von ihrem Stiefvater in ein Mutter-Kind-Heim geschickt wird. Zu dieser Zeit weiß die junge Frau noch nicht, dass sie die Räumlichkeiten des St. Margaret’s Heims nie mehr verlassen wird.

Mehr als ein halbes Jahrhundert später findet Sam in der Wohnung ihrer Großmutter einen flehentlichen Brief von Ivy. Der Inhalt hat die junge Journalistin so sehr geschockt, dass sie beschließt, der schrecklichen Vergangenheit von St. Margaret’s genauer auf den Grund zu gehen. Sie stößt dabei auf eine blutige Spur, die sie bis in die Gegenwart führt und sogar in ihre eigene Familiengeschichte verstrickt zu sein scheint.

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Walter Moers – Der Bücherdrache

In den Katakomben von Buchhaim erzählt man sich eine alte Geschichte vom sprachmächtigen Drachen Nathaviel. Angeblich besteht er aus lauter Büchern, die von der mysteriösen Kraft des Orms durchströmt sind. Die Legende besagt, der Bücherdrache habe auf jede Frage die richtige Antwort.

Der Buchling Hildegunst Zwei, benannt nach dem zamonischen Großschriftsteller Hildegunst von Mythenmetz, macht sich eines Tages auf den Weg in den Ormsumpf, wo Nathaviel hausen soll. Dabei wagt er sich in Bereiche der Katakomben, in denen es von Gefahren wie den heimtückischen Bücherjägern nur so wimmelt. Und er ahnt nicht, dass die größte Gefahr, die ihm droht, vom Bücherdrachen selber ausgeht.

(Verlagsinfo)

Rückkehr in die Katakomben Buchhaims an die Seite des Buchlings Hildegunst, auf der Spur unglaublicher Mythen und Abenteuer. Zamonien aus der Warte eines liebenswerten Zyklopen. Eine neue Facette, illustriert mit moers‘scher Detailiertheit. Und ein Hauch des alten Orm.

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Holly Cartwright – Marie’s Masters

Wie man seine Hemmungen verliert

Die schöne, aber emotional gehemmte Marie tritt eine Stelle in einer anderen Stadt an. Es ist das De Sade Museum, und es macht seinem Namen alle Ehre. Der Leiter des Museums hat Marie offenbar zu einem ganz bestimmten Zweck eingestellt. Um diesen zu erreichen, unterwirft er sie etlichen BDSM-mäßigen Übungen. Schon bald steigt Maries Selbstvertrauen. Sie entdeckt auch in dem Vermieter ihres Zimmers einen höchst dominanten und lehrreichen Gebieter. Aber welche Rolle spielt dessen Gattin, die renitente Isabelle?
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