Alle Beiträge von Isabel Galindez

Michael Robotham – Wenn du mir gehörst

Inhalt

Der jungen Londoner Polizistin Phil McCarthy steht eine große Karriere bevor. Bis sie zu einem Fall häuslicher Gewalt gerufen wird. Denn der Täter ist ein hochdekorierter Detective, der seine Geliebte Tempe schwer misshandelt hat. Als Phil diese zu schützen versucht, wird sie suspendiert. Zumindest Tempe zeigt sich dankbar: Die beiden Frauen werden enge Freundinnen, sind bald unzertrennlich. Doch allmählich wird Phil misstrauisch: Etwas an der Geschichte der jungen Frau scheint nicht zu stimmen. Ist Tempe wirklich ein unschuldiges Opfer? Spätestens, als eine erste Leiche in Phils Umfeld auftaucht, weiß sie nicht mehr, wem sie trauen kann … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Wenn du mir gehörst“ ist von Anfang an mitreißend: der Schreibstil ist ausdrucksstark und unterhaltsam, die Figuren sind interessant, und die Handlung ist intensiv, dramatisch sowie spannend. Die Leser*innen bekommen sofort einen Eindruck für die Beweggründe bzw. Werte der Protagonistin: Phil ist mutig, sie tut, was sie für nötig hält, auch wenn sie sich selbst damit schadet. Aber ist das wirklich mutig, oder vielleicht eher dumm? Der einzige Unterschied zwischen Helden und Idioten ist schließlich das Resultat ihrer Entscheidung… Michael Robotham – Wenn du mir gehörst weiterlesen

Lisa Unger – Die folgsame Tochter

Inhalt

Als Selena im Zug einer jungen Frau begegnet, ist sie sogleich fasziniert von Marthas Offenheit und vertraut ihr ein Geheimnis an: Selena fürchtet, dass ihr Ehemann sie mit der Babysitterin betrügt. Nur wenige Tage später ist die Babysitterin spurlos verschwunden und Selena die Letzte, die sie sah. Während die Polizei beginnt, in Selenas Umfeld zu ermitteln, erinnert diese sich plötzlich an Marthas Frage: „Was wäre, wenn dein Problem einfach so verschwinden würde?“ Selena ist zutiefst beunruhigt … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Zwei attraktive, erfolgreiche, glücklich verliebte Menschen gründen eine Familie und führen ein komfortables Leben – aber wenn etwas zu schön erscheint, um wahr zu sein, dann ist es nicht wahr. Lisa Unger – Die folgsame Tochter weiterlesen

Rachel Hawkins – Die Verschwundene

Inhalt

In Thornfield Estates – einem Wohnviertel voller Prachtvillen, glänzender Geländewagen und gelangweilter Hausfrauen – hält sich Jane als Hundesitterin über Wasser. Hier lernt sie den geheimnisvollen Eddie Rochester kennen, dessen Frau Bea zusammen mit ihrer besten Freundin bei einem Bootsunfall verschwand. Eddie ist nicht nur reich und gut aussehend, sondern auch die Sorte Mann, nach der sich Jane immer gesehnt hat. Die beiden verlieben sich, und Jane zieht bei Eddie ein. Doch Bea scheint wie eine unsichtbare Macht zwischen ihnen zu stehen. Jane drängen sich immer mehr Fragen auf: Wer war diese geheimnisvolle Frau? Wie kam sie ums Leben? Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich hinter der Fassade der Traumvilla? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Das Fundament der Handlung ließ mich sofort an DEN Spannungsroman „Rebecca“ denken. Jane ist jedoch nicht so naiv und gutmütig wie die zweite Ehefrau des Wittwers in dem Klassiker, sondern ziemlich berechnend sowie gewieft. Ich finde sie trotzdem (oder gerade deswegen?) sympathisch, denn ihre verzweifelte Ausgangslage macht ihr Verhalten verständlich. Zudem machten mich die rätselhaften Andeutungen bezüglich ihrer dubiosen Vergangenheit wirklich neugierig. Rachel Hawkins – Die Verschwundene weiterlesen

Henri Faber – Ausweglos

Inhalt

Als Noah spätabends die Wäsche vom Dachboden holt, hat er plötzlich ein Messer an der Kehle. Der Angreifer will in seine Wohnung, zu seiner Frau. Noah bleibt keine andere Wahl, doch dann fällt ihm ein: Die Nachbarn gegenüber sind verreist. Und er hat den Zweitschlüssel …
Stunden später findet ihn die Polizei bewusstlos neben der brutal ermordeten Nachbarin. Die Tat trägt die Handschrift eines berüchtigten Serienmörders, und Noah gilt als wichtiger Zeuge. Aber sagt er die ganze Wahrheit? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Ausweglos“ ist ein spannender, psychologisch interessanter und wendungsreicher Thriller. Es geht um desillusionierte Ermittler, ein vielschichtiges Beziehungsdrama sowie die Macht der Medien über die Gesellschaft – im Schlechten (vermeintlich seriöse Berichterstattung bzw. Infotainment) wie im Inspirierenden (unrealistische Hollywood-Filme) … Henri Faber – Ausweglos weiterlesen

Cath Weeks – Unter Freundinnen

Inhalt

Melissa, Rachel und Jenny sind seit ihrer Kindheit eng befreundet, sie leben noch heute in der englischen Kleinstadt Dorset, in der sie aufgewachsen sind, und teilen alle ihre Geheimnisse, Freud und Leid. Finanzielle Probleme, Streit in der Familie, Zukunftssorgen, aber auch die unerwarteten Glücksfälle – all das scheint die drei Freundinnen nur noch enger zusammenzuschmieden. Als Jenny eines Tages bei einem Bootsunglück stirbt, ist Melissas und Rachels Trauer dementsprechend groß. Doch bald mehren sich die Ungereimtheiten, und alles deutet daraufhin, dass Jennys Tod kein Unfall, sondern heimtückischer Mord war. Auch andere unliebsame Wahrheiten drängen ans Licht. Rachel und Melissa müssen sich fragen, wie gut sie die Freundin eigentlich kannten. War ihre Freundschaft bloß auf Lügen aufgebaut? Schlimmer noch: Waren diese Lügen Grund für Jennys Tod? Ist eine der Freundinnen gar zur Täterin geworden? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Ich bin begeistert von diesem Domestic Noir Spannungsroman, obwohl ich mit den vorherrschenden Themen (Kleinstadtgemeinschaft, Eheleben, Elternschaft) nichts am Hut habe. Die Autorin erzählt ungemein fesselnd und bewegend von komplizierten Beziehungen zwischen Freundinnen, Ehepaaren sowie Eltern und deren Kindern. Die Art und Weise, wie die drei Freundinnen (alle Mütter von Teenager*innen) erzogen worden sind, wirkt(e) sich auf ihr Verhalten untereinander, ihren Erziehungsstil, und den Umgang ihrer Kinder mit Problemen aus, sodass eine unsichtbare, unheilvolle Dynamik über drei Generationen am Werk ist. Cath Weeks – Unter Freundinnen weiterlesen

Nicci French – Ein dunkler Abgrund

Inhalt

Ihre dreijährige Tochter ist für Tess das Wichtigste auf der Welt. Doch seit der Trennung von Poppys Vater kann sie nicht mehr ständig in ihrer Nähe sein, um auf sie achtzugeben. Als sie eines Tages unter all den bunten, fröhlichen Kinderzeichnungen ein Bild aus schwarzer Kreide findet – eine Zeichnung so simpel und brutal, dass Tess sie nicht verstehen kann – da ist sie sicher, dass Poppy während des Wochenendes beim Vater etwas Furchtbares mitansehen musste. Niemand will ihr glauben, denn handelt es sich nicht bloß um die Krakelei eines Kindes? Doch eine Mutter kennt ihre Tochter. Und Tess wird die Wahrheit herausfinden. Ihre Suche führt sie in ungeahnte dunkle Abgründe, und bald ist nicht nur ihr eigenes Leben in Gefahr, sondern auch das ihres Kindes … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Jedes Mal, wenn Tess versucht ihre Tochter zu dem verstörenden Bild zu befragen, antwortet diese mit dem typischen Kauderwelsch einer Dreijährigen, und wechselt dann abrupt das Thema. Sie spricht lediglich von einem Mann, der eine Frau „tot gemacht hat“ – Genaueres ist partout nicht aus ihr herauszubekommen. Bei dem Versuch sich Hilfe zu holen, wird Tess als überbesorgte Mutter abgetan: von Poppys Vater, von einem Kinderpsychologen sowie von der Polizei.

Nicci French – Ein dunkler Abgrund weiterlesen

Gina LaManna – Vier Frauen

Inhalt

In einem luxuriösen Spa-Hotel an der kalifornischen Küste feiert ein Society-Paar die Hochzeit des Jahres. Keine Extravaganz ist zu kostspielig, alles soll perfekt sein. Doch während des Probedinners der Schock. Ein Mann ist tot – ermordet. Der Polizei sitzen vier der weiblichen Gäste gegenüber: Ginger, deren glückliches Familienleben am seidenen Faden hängt. Kate, die sich alles kaufen kann, nur nicht das, was sie sich am meisten wünscht. Lulu, die sich sicher ist, dass ihr Mann sie betrügt. Und Emily, die weiß, dass sie das dunkle Geheimnis aus ihrer Vergangenheit nicht mehr lange wird verbergen können. Alle vier gestehen seelenruhig, den Mann getötet zu haben. Und zwar ganz allein… (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Vier Frauen“ ist eine unwiderstehliche Mischung aus raffinierter Psychospannung und schwarzhumorigem Drama – absolut mitreißend! Ich habe das Buch innerhalb von zwei Nächten verschlungen, bis mir buchstäblich die Augen zugefallen sind! Gina LaManna – Vier Frauen weiterlesen

Paula Hawkins – Wer das Feuer entfacht – Keine Tat ist je vergessen

Inhalt

Auf einem Hausboot in London wird die Leiche eines brutal ermordeten jungen Mannes gefunden. Besonders drei Frauen geraten danach ins Visier der Ermittlungen.
Laura, die aufgewühlt wirkende junge Frau, die nach einem One-Night-Stand mit dem Opfer zuletzt am Tatort gesehen wurde. Carla, die Tante des Opfers, bereits in tiefer Trauer, weil sie nur Wochen zuvor eine Angehörige verlor. Und Miriam, die neugierige Nachbarin, die als Erste auf die blutige Leiche stieß und etwas vor der Polizei zu verbergen scheint.

Drei Frauen, die einander kaum kennen, mit ganz unterschiedlichen Beziehungen zum Opfer. Drei Frauen, die aus verschiedenen Gründen zutiefst verbittert sind. Die auf unterschiedliche Weise Vergeltung suchen für das ihnen angetane Unrecht. Wenn es um Rache geht, sind selbst gute Menschen zu schrecklichen Taten fähig. Wie weit würde jede einzelne von ihnen gehen, um Frieden zu finden? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Wer das Feuer entfacht – Keine Tat ist je vergessen“ hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen. Ich habe das Hörbuch (10 Std.) an nur einem Tag in zwei Etappen inhaliert. Die Geschichte wird unfassbar rätselhaft, vielschichtig, sowie fesselnd geschildert – dabei werden die verschiedenen Handlungsstränge raffiniert miteinander verwoben.

Die Erzählung wechselt regelmäßig zwischen den Perspektiven der drei Protagonistinnen und offenbart häppchenweise deren vertrackte aktuelle Lebenslagen sowie die dazugehörigen, traumatischen Vergangenheiten. Die brillante Dramaturgie erzeugt eine anhaltende unterschwellige Spannung und überrascht mit unvorhersehbaren Wendungen. Paula Hawkins – Wer das Feuer entfacht – Keine Tat ist je vergessen weiterlesen

Jenny Blackhurst – das Mädchen im Dunkeln

Inhalt

Als Karen Brown ihre neue Patientin zum ersten Mal sieht, hält sie Jessica für einen psychologischen Routinefall: eine gelangweilte Frau, die ihren tristen Alltag mit einer heimlichen Affäre aufpeppt. Doch schon nach ihrem ersten Gespräch hat Karen das Gefühl, dass Jessica geradezu besessen ist von der Ehefrau ihres Liebhabers. Als wenig später die Leiche jener Frau gefunden wird, steht die Polizei vor Karens Tür. Sie gilt als dringend mordverdächtig. Karen ahnt, dass Jessica sie nicht zufällig ausgewählt hat – und dass es ein großer Fehler war, Jessica zu unterschätzen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Das Mädchen im Dunkeln“ ist mysteriös, fesselnd und faszinierend abgründig – mit einer unvorstellbaren Enthüllung ganz zum Schluss! Jenny Blackhurst – das Mädchen im Dunkeln weiterlesen

Tana French – Der Sucher

Inhalt

Cal Hooper hat seinen inneren Kompass verloren. Nach vielen Jahren als Ermittler und einer schmerzhaften Scheidung will er nichts, als in ländlicher Ruhe ein Cottage zu renovieren. Anders als erwartet, nehmen ihn die Menschen in dem abgelegenen irischen Flecken hilfsbereit auf. Doch bald findet er sich auf einer Suche wieder, wie er sie noch niemals erlebt hat: rückhaltlos, persönlich, abgründig. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Der Sucher“ ist in vielerlei Hinsicht ein großartiges Werk: Der Schreibstil ist spektakulär atmosphärisch, die Charaktere sind interessant sowie lebensecht, und das düstere Geschehen wird sagenhaft ausdrucksstark erzählt. Tana French – Der Sucher weiterlesen

Kerstin Gier – Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann

Inhalt

Quinn ist cool, smart und beliebt. Matilda entstammt der verhassten Nachbarsfamilie, hat eine Vorliebe für Fantasyromane und ist definitiv nicht sein Typ. Doch als Quinn eines Nachts von gruseligen Wesen verfolgt und schwer verletzt wird, sieht er Dinge, die nicht von dieser Welt sein können. Nur – wem kann man sich anvertrauen, wenn Statuen plötzlich in schlechten Reimen sprechen und Skelettschädel einem vertraulich zugrinsen? Am besten dem Mädchen von gegenüber, das einem total egal ist. Dass er und Matilda in ein magisches Abenteuer voller Gefahren katapultiert werden, war von Quinn so allerdings nicht geplant. Und noch viel weniger, sich unsterblich zu verlieben …(Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann“ ist der spektakuläre Auftakt einer Trilogie, und ich freue mich schon auf Band zwei und drei!

Die Protagonisten sind sehr interessant sowie sympathisch, die Nebenfiguren sind herrlich kauzig bis skurril, und die Widersacher sind ehrlich hassenswert! Die Handlung ist wunderbar einfallsreich, ereignisreich, rätselhaft, cosy sowie absolut mitreißend. Der Schreibstil ist locker leicht, lebendig, humorvoll, geistreich, und die liebevollen Details schaffen diese ganz besondere Atmosphäre, die einen vollkommen in die Geschichte ein- und abtauchen lassen! Kerstin Gier – Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann weiterlesen

Sarah Epstein – Wave of Lies

Inhalt

Sechs beste Freunde: Einer von ihnen fehlt. Einer ist ein Mörder. Alle sind schuldig. Vor drei Monaten verschwand Henry Weaver in einer verheerenden Sturmnacht. Für die Polizei ist schnell klar: Abgehauen! Doch als seine beste Freundin ist Chloe sich sicher: Henry wäre nicht weggegangen, ohne sie vorher in seine Pläne einzuweihen. Chloe beginnt, die Ereignisse jener Nacht zu rekonstruieren, und was sie herausfindet, verändert alles. Denn jeder einzelne ihrer Freunde verbirgt ein Geheimnis. Und einer von ihnen ist ein Mörder. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Wave of Lies“ ist weitaus mehr als ein atmosphärischer Jugendthriller voller Spannung: es geht um Freundschaften, die sich verändern, wenn Jugendlich nach dem Schulabschluss in ein eigenes Leben starten. Um problematische Familien, die sie davon abhalten, ein eigenes Leben zu beginnen. Um unerwiderte Liebe und um den trügerischen, äußeren Anschein… Sarah Epstein – Wave of Lies weiterlesen

Samantha M. Bailey – Nur ein Schritt

Inhalt

»Nimm mein Kind!«, sagt die Fremde und stürzt vor den einfahrenden Zug. Morgan steht fassungslos mit dem Baby in den Armen am Gleis. Schnell gerät sie in Verdacht, nicht so unschuldig und ahnungslos zu sein, wie sie aussagt. Denn sie wünscht sich schon lange ein Kind. Doch wie konnte die Fremde das wissen? Und wieso hat sie Morgan in ihrem Testament berücksichtigt, obwohl sie einander noch nie begegnet sind? Morgan muss die Wahrheit herausfinden. Dabei stößt sie auf jemanden, der für die Erreichung seiner Ziele töten würde … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Nur ein Schritt“ ist ein rasanter, ereignisreicher sowie fesselnder Psychothriller!

Nicole ist eine selbstbewusste, erfolgreiche Geschäftsfrau. Sie ist aber auch im neunten Monat schwanger und das Thema „Baby“ ist für sie mit zutiefst traumatischen Erinnerinnungen verbunden… Samantha M. Bailey – Nur ein Schritt weiterlesen

Jenny Blackhurst – Mein Herz so schwarz

Inhalt

Ein lauer Sommertag in Cornwall. Am Abend ihrer Hochzeit stürzt sich Evie White von einer Klippe in den Tod. Ihr Bräutigam ist fassungslos: Was hat Evie dazu gebracht, ihr Leben ausgerechnet an diesem Tag so plötzlich zu beenden? Nur ihre beste Freundin Rebecca weiß um die dunklen Geheimnisse in Evies Leben. Doch erst als Rebecca Botschaften erhält, die sie immer mehr in Bedrängnis bringen, ahnt sie, dass sie die Abgründe im Leben ihrer Freundin gefährlich unterschätzt hat … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Evie war atemberaubend schön, talentiert und ihr flog alles einfach so zu: Freundschaft, romantische Liebe, beruflicher Erfolg – so wirkte es zumindest…

Evie und Rebecca waren unzertrennlich: sie feierten zusammen, sie lernten zusammen für ihre Uni Kurse, sie brauchten einander und vertrauten sich. Dennoch hatte ihre Freundschaft etwas Ungesundes an sich: Evie war glamourös, impulsiv, labil – Rebecca war bzw. ist bescheiden, vernünftig, loyal; ergänzten sich die beiden, oder wurde dieses Ungleichgewicht zum Problem? Jenny Blackhurst – Mein Herz so schwarz weiterlesen

Tess Gerritsen & Gary Braver – Die Studentin

Inhalt

Taryn Moore ist jung, attraktiv und brillant – warum sollte sie sich umbringen? Detective Frankie Loomis spürt sofort, dass mehr hinter der Geschichte steckt, als sie den Tatort des vermeintlichen Selbstmords untersucht. Die Studentin hat sich aus dem Fenster ihres Apartments gestürzt. Doch ihr Handy ist spurlos verschwunden. Hat es jemand verschwinden lassen, um Spuren zu vertuschen?
Für den Englischprofessor Jack Dorian war Taryn die vollendete Versuchung: intelligent, aufmerksam und zu hundert Prozent tabu. Doch Taryn hatte auch eine dunkle Seite, eine Neigung zu obsessiver Liebe – auch für Jack. Und mit ihrem Tod haben seine Probleme erst richtig begonnen.
Loomis‘ Ermittlungen enthüllen pikante Geheimnisse. Schnell wird klar, dass Jack Dorian mehr weiß, als er offenbart. Doch hat er auch einen kaltblütigen Mord auf dem Gewissen?  (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Auf dem Cover steht zwar Kriminalroman, meiner Meinung nach ist „Die Studentin“ jedoch vielmehr ein nervenaufreibender psychologischer Thriller. Die Ermittlungen kommen nur am Rande bzw. am Schluss zum Tragen; hauptsächlich geht es um die komplizierten, verstörenden Umstände, die zu dem Ableben der jungen Frau führen… Tess Gerritsen & Gary Braver – Die Studentin weiterlesen

Alex Michaelides – Die verschwundenen Studentinnen

Inhalt

An Marianas ehemaligem College in Cambridge wird eine Studentin tot aufgefunden, brutal ermordet. Auf dem Campus geht die Angst um. Die Trauma-Therapeutin macht sich auf den Weg, um ihrer dort eingeschriebenen Nichte beizustehen. Kaum angekommen, verschwinden zwei weitere Studentinnen. Ihre Nachforschungen führen Mariana tief in eine ebenso düstere wie unheimliche Parallelwelt am College. Hat der exzentrische Professor, der offenbar nicht nur einem ominösen Geheimbund vorsteht, sondern zudem einen unheimlichen, uralten Kult wiederzubeleben scheint, etwas mit dem Verschwinden der Mädchen zu tun? Oder ist die Wahrheit deutlich komplizierter – und persönlicher? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Die verschwundenen Studentinnen“ ist so viel mehr, als ein spannender Mystery-Thriller mit interessanten Charakteren und atmosphärischem Cambridge Flair: er steckt voller lebensnaher Psychologie, Philosophie – sowie faszinierend verstörender griechischer Tragödien… Alex Michaelides – Die verschwundenen Studentinnen weiterlesen

Sandra Ireland – Kalte Knochen

Inhalt

Die siebzigjährige Mac lebt mit ihren beiden Hunden in einem einsamen Cottage in Schottland. Zum Anwesen gehört auch eine alte stillgelegte Mühle, die einer Sage nach der düstere Schauplatz einer tödlichen Fehde zweier Schwestern gewesen sein soll. Als Mac sich die junge Lucie als »Mädchen für alles« ins Haus holt, ahnt sie nicht, dass Lucie den Job nur angenommen hat, um vor ihrem alten Leben davonzulaufen. Doch auch Mac hat ein dunkles Geheimnis, das sie gnadenlos einzuholen droht. Ein Geheimnis, das die alte Mühle erneut zum Mittelpunkt einer grausamen Tat machen könnte … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Obwohl auf den Cover Thriller steht, ist „Kalte Knochen“ meiner Meinung nach eher ein psychologisch düsteres Familiendrama mit Mystery-Elementen. Die Atmosphäre ist von Beginn an unheilvoll, die Protagonistinnen bleiben lange undurchsichtig, und die Handlung ist subtil spannend – es gibt Andeutungen hinsichtlich Macs tragischer Vergangenheit, aber auch Lucie wird von einem beschämenden Geheimnis verfolgt, das wie ein Damokles Schwert jeden Moment auf sie niederstürzen könnte… Sandra Ireland – Kalte Knochen weiterlesen

Jessica Barry – Nachtflucht – Hinter dir der Tod

Inhalt

Zwei Frauen. Ein Killer. Zu viele Geheimnisse.
Eine nächtliche Fahrt durch die Wüste von New Mexico. Zwei Frauen in einem Auto, die sich nie zuvor begegnet sind. Beide haben Geheimnisse, die sie um jeden Preis bewahren wollen. Doch jetzt haben sie ein gemeinsames Ziel. Und einen gemeinsamen Verfolger. Denn jemand beobachtet sie. Jemand will sie töten. Aber welche der beiden hat der mysteriöse Unbekannte im Visier? Für die Frauen ist nur eines sicher: Wenn sie überleben wollen, müssen sie einander vertrauen. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Nachtflucht“ entwickelt schon nach wenigen Seiten eine unwiderstehliche Sogwirkung: Der flüssige, atmosphärische Schreibstil lies mich sofort in die mysteriöse, unheilvolle Geschichte eintauchen. Die interessanten Charaktere und die grandiose Dramaturgie sind ebenfalls absolut mitreißend! Jessica Barry – Nachtflucht – Hinter dir der Tod weiterlesen

Heidi Perks – Die Tote

Inhalt

Familientherapeutin Stella hat die überstürzte Flucht von ihrer geliebten Heimatinsel Evergreen vor fünfundzwanzig Jahren nie verwunden. Als sie nun zufällig erfährt, dass im Garten ihres ehemaligen Elternhauses eine Leiche ausgegraben wurde, ist sie beunruhigt und beschließt, nach Evergreen zu reisen und Nachforschungen anzustellen. Dort angekommen sind nicht alle von ihrem Besuch begeistert, vor allem, als die Identität der Toten bekannt wird und Stellas seit Jahren verschollener autistischer Bruder überraschend gesteht, sie umgebracht zu haben. Von dem Wunsch getrieben, ihren Bruder zu entlasten und die Wahrheit herauszufinden, erkennt sie viel zu spät, in welch großer Gefahr sie schwebt … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Die Tote“ ist eine packende Mischung aus einem hoch komplexen Spannungsroman und einem erschütternden Familiendrama. Es geht um verzweifelte Familien, bittere Armut, hässliche Missgunst – vor allem aber um gut gemeinte Lügen, die zu verhängnisvollen Geheimnisse werden. Vertuschungen sowie Täuschungen türmen sich immer weiter auf, sodass schließlich ein wackeliges Kartenhaus entsteht, welches die Bewohner darin zwingt permanent auf der Hut zu sein… Heidi Perks – Die Tote weiterlesen

Harriet Tyce – Lügen können töten

Inhalt

Sadie ist kürzlich in das alte, efeubewachsene Haus ihrer verstorbenen Mutter in London gezogen. Ihre Tochter soll in der Stadt eine exklusive Schule besuchen. Diese Eliteeinrichtung ist extrem begehrt, unter den Schülern – und deren Eltern – herrscht Konkurrenz. Während Sadie versucht, ihrer Tochter die Eingewöhnung möglichst leicht zu machen, will sie gleichzeitig ihre Stelle als Anwältin in ihrer alten Kanzlei zurückbekommen. Tatsächlich hat sie die Möglichkeit, den Angeklagten in einem skandalösen, lügendurchzogenen Fall zu vertreten. Sie setzt sich für ihren Mandanten ein – fast schon zu sehr – und läuft Gefahr, ihre professionelle Distanz zu verlieren. Und auch in ihrem Privatleben durchschaut Sadie kaum noch, was Lüge und was Wahrheit ist. Doch diese Erkenntnis kommt zu spät … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Sadie hat wirklich eine Pechsträhne: nach einem fürchterlichen Streit mit ihrem Ehemann sieht sie sich gezwungen in ihrem verhasstem Elternhaus zu wohnen. Ihre verstorbene Mutter war ausgesprochen streng, und sie verfügte in ihrem Testament, dass die beiden nur solange in dem Haus wohnen dürfen, wie ihre Enkelin die Versetzungsprüfungen an einer elitären Privatschule besteht. Dort angenommen erleben Mutter und Tochter allerdings vom ersten Tag an Ablehnung, Ausgrenzung sowie Gehässigkeiten. Doch dann kommt etwas aus Sadies Vergangenheit ans Licht, und das Blatt wendet sich… Harriet Tyce – Lügen können töten weiterlesen