Alle Beiträge von Isabel Galindez

Claire Douglas – Still Alive

Inhalt

Als Libby einen Flyer für einen Haustausch im Briefkasten findet, kann sie ihr Glück kaum fassen. Denn ihr Mann und sie brauchen dringend eine Auszeit. In Cornwall angekommen, sind sie überwältigt von der hochmodernen Villa, die dort einsam über der Steilküste thront. Doch dann steht nach einem Strandspaziergang die Tür der Villa offen, obwohl sich Libby sicher ist, sie geschlossen zu haben. Immer häufiger hat sie hat das Gefühl, dass jemand sie beobachtet. Und Libby weiß, das kann nur eines bedeuten: Ihre Vergangenheit ist dabei, sie einzuholen. Und das könnte sie alles kosten … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Libby führt ein beschauliches Leben: sie ist Grundschullehrerin, Ehefrau sowie werdende Mutter, tatsächlich ist sie jedoch alles andere als langweilig und harmlos. Ihr alltägliches Leben ist Balsam für ihre geschundene Seele, denn Libbys Jugendsünden sind nicht nur skandalös, sie sind verheerend.

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Karen Hamilton – Perfect Girlfriend

Inhalt

Juliette Price weiß genau, was sie will und wen sie will. Um ihrem Freund Nate nahe zu sein, wird sie Flugbegleiterin bei der Airline, für die er als Pilot arbeitet. Sie sind füreinander bestimmt, da ist Juliette absolut sicher. Dass Nate vor ein paar Monaten mit ihr Schluss gemacht hat, bedeutet nichts. Denn Juliette hat einen Plan, wie sie ihn zurückgewinnen wird. Sie ist die perfekte Freundin, und sie wird ihm zeigen, wie sehr er sie in seinem tiefsten Inneren noch liebt – und wenn er sie dafür erst einmal fürchten lernen muss … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Elizabeth wird zu Juliette, denn nachdem sie von ihrem Freund Nate abserviert wurde, ist sie fest entschlossen besser, begehrenswerter – eben perfekt zu werden. Sie verändert ihr Aussehen, nimmt einen neuen Job an, macht endlich ihren Führerschein und zieht in eine bessere Gegend. Natürlich geht es dabei nicht wirklich um Nate an sich: all dem liegt eine traumatische Jugend zu Grunde, die Juliette dazu zwingt Anerkennung und Liebe zu finden, um jeden Preis.

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Sarah Stankewitz – Perfectly Broken

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Als Brooklyn Manchester verlässt, will sie nur eines: mit ihrer schmerzhaften Vergangenheit abschließen und den Tod ihrer großen Liebe verarbeiten. Die neue Wohnung in Bedford ist ihre letzte Rettung. Sie sieht sogar darüber hinweg, dass ihr Apartment durch eine Tür mit dem Schlafzimmer ihres Nachbarn Chase verbunden ist. Immer wieder dringen Geräusche und Gesprächsfetzen durch die verschlossene Tür, und Brooklyn erfährt viel über Chase. Sie fühlt sich von dem Fremden, dem sie noch kein einziges Mal begegnet ist, auf unerklärliche Weise angezogen. Als Chase dann beginnt, ihr Nachrichten zu schreiben und ihr auf dem Klavier ihr Lieblingsstück vorzuspielen, gerät Brooklyn in einen Strudel aus widersprüchlichen Gefühlen: In ihr kämpft die Anziehung zu einem Fremden mit ihrem eigenen Widerstand. Denn sie hatte ihr Herz für immer einem anderen versprochen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

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Kira Mohn – Show me the Stars

Inhalt

Auszeit! Diese Überschrift schreit Liv geradezu an, als sie deprimiert Stellenanzeigen durchforstet. Nach dem Journalistik-Studium wollte sie eigentlich durchstarten, aber ein verpatztes Interview hat sie gerade den ersten Job gekostet. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an. Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Die Protagonistin steht fest im Leben und strebt seit Jahren nur ein Ziel an: eine ernstzunehmende Journalistin werden. Sie hat während ihres Studiums sogar auf enge zwischenmenschliche Beziehungen sowie Partys verzichtet, um nicht abgelenkt zu werden, was sie nun allmählich bereut. Liv beginnt ihren angestrebten Weg zu hinterfragen, sie ist bereit in Irland neue Erfahrungen zu machen.

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Kathleen McGowan – Die Magdalena-Verschwörung

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Ein besonders grausamer Mord versetzt London in Angst und Schrecken: Im Tower taucht eine kopflose Frauenleiche auf, verkleidet als die englische Königin Anne Boleyn. Gleichzeitig stößt die amerikanische Journalistin Maureen Paschal bei ihren Recherchen über Anne Boleyn auf bislang unbekannte Details aus deren Leben. War Anne Teil einer europaweiten Verschwörung? Ihre Nachforschungen bringen auch Maureen in Gefahr, denn es scheint, als sei der Killer jederzeit über ihre Entdeckungen informiert. Doch wie kommt er an diese Informationen? Was treibt ihn an? Der Mörder ist brandgefährlich, denn schon bald taucht die nächste Frauenleiche auf …(Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

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Julia K. Stein – Café au Love

Inhalt

Als Emma ihren Sommerjob in einem Café in den Hamptons antritt, ist sie wie verzaubert. Von der gemütlichen Atmosphäre, der Nähe zum Strand und dem perfekten Latte macchiato. Nur zwischen dem Juniorchef Leo und ihr fliegen die Fetzen. Dennoch fühlt sich Emma zu dem unnahbaren, aber unverschämt gut aussehenden Leo hingezogen und wider Willen können die beiden nicht voneinander lassen. Bis die Vergangenheit einen Schatten auf die Sommertage wirft … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Emma ist ein Scheidungskind und zieht mit siebzehn zu ihrem Vater and die Ostküste der USA. Dort sitzt sie in vielerlei Hinsicht zwischen den Stühlen, denn in Deutschland bei ihrer Mutter führte sie ein eher trostloses Dasein mit wenig Geld, in den Hamptons hingegen bei ihrem vermeintlich wohlhabenden Vater lebt sie den typischen Luxuslifestyle, Doch im Gegensatz zu ihren reichen Freunden braucht sie einen Ferienjob, fährt Fahrrad und leiht sich schicke Klamotten für Partys von einer Freundin. Emma ist ständig bemüht, es allen recht zu machen: ihren ichbezogenen Eltern, ihren sorglosen Freunden sowie ihren allzu bodenständigen Kollegen – leider sind diese oftmals wenig entgegenkommend bis ignorant, weshalb Emma einige herbe Enttäuschungen verkraften muss.

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Emily Bold – Unsterblich mein (The Curse 1)

Inhalt

Um ihre Geografie-Kenntnisse aufzubessern, verbringt Samantha ihre Ferien in Schottland. Kaum bei ihrer Gastfamilie angekommen, wird sie von den Sagen und Mythen des Landes in den Bann gezogen. Genau wie von dem geheimnisvollen Payton, der ein düsteres Geheimnis zu verbergen scheint.
Payton ist über zweihundert Jahre alt, für immer gefangen im Körper eines Neunzehnjährigen und dazu verflucht, keine Emotionen zu empfinden – bis er Sam begegnet, die ihn endlich wieder etwas fühlen lässt.
Doch mit jedem Schritt in Paytons Richtung rückt Sam einer grausamen Wahrheit näher, die in den Wirren der Zeit versteckt ist. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Unsterblich mein – The Curse 1“ hat alles was ein packender Romtasy Jugendroman braucht: Ein Fluch aus dem Jahr 1740 trifft auf die amerikanische Austauschschülerin Sam in Schottland in der Gegenwart. Ein magisches Amulett beschert ihr Träume, die ihre Rolle in einer hunderte Jahre alten Clanfehde andeuten. Die sagenumwobenen schottischen Highlands als Kulisse, inklusive unsterblichem Highlander.

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Sandra Grauer – Hexentochter (Clans of London 1)

Inhalt

Als Caroline den charmanten Ash kennenlernt, ahnt sie nicht, dass ihr Leben schon bald in seinen Händen liegen wird. Denn Caroline eine Hexe. Eine Hexe, deren Magie nie aktiviert wurde – und das wird sie an ihrem 18. Geburtstag das Leben kosten … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Die urbane Fantasy-Welt, die Sandra Grauer mit „Clans of London: Hexentochter“ geschaffen hat, ist atmosphärisch, abwechslungsreich sowie packend. Die Charaktere sind sympathisch, die Settings pittoresk und die spannende Geschichte, entfaltet ihre Mysterien nach und nach, so dass ich beim Lesen unentwegt dem nächsten Puzzleteil entgegenfieberte.

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Sarah J. Naughton – The Other Couple – Böses Erwachen

Inhalt

Asha schwebt im siebten Himmel: Ausgerechnet sie, das unscheinbare Mädchen von nebenan, hat eine gute Partie gemacht. Oliver ist attraktiv, charismatisch und erfolgreich, und ihre Vorfreude auf die Flitterwochen in Vietnam entsprechend groß. Doch kaum sind sie dort, ist Oliver seltsam distanziert und sucht ständig Streit.
Als Asha im Krankenhaus langsam zu Bewusstsein kommt, kann sie sich an nichts erinnern. Nur eines weiß sie: Die Idylle ist zum Albtraum geworden. Denn Oliver ist tot. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Bis auf winzige Ausnahmen – die ich nicht nenne, weil das die Überraschung verderben würde – gibt drei Zeitstränge, die sich abwechseln: Die Hochzeitsfeier in England, die ersten Tage der Hochzeitsreise in Vietnam und die Geschehnisse nach Olivers Tod. Die Zeitabschnitte enden oft mit einem Cliffhanger, was enorme Spannung erzeugt, da man erst zwei Kapitel später erfährt wie es weitergeht. Dabei sind die jeweiligen Handlungseinheiten sehr gut strukturiert, so dass keine Verwirrung aufkommen kann.

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Beth O´Leary – Love to share

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Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Tiffy und Leon klären Organisatorisches per Klebezettel, wobei die emotionale Tiffy ihrem Mitbewohner nebenbei auch ihr Herz ausschüttet. Sie ist traurig, unsicher sowie verwirrt ist, weil sie abserviert wurde. Tiffy backt Süßkram um sich von ihrem Kummer abzulenken, Leon revanchiert sich, indem er kocht. Ihre Nachrichten an ihn sind fünfmal so lang wie seine an sie. Sie lebt bunt opulent, überschäumend -er hingegen schlicht, weshalb er Tiffy etwas anstrengend findet. Die Beiden verstehen sich dennoch überraschend gut, zudem werden sie schnell miteinander vertraut, obwohl sie sich monatelang nicht begegnen.

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Clare Mackintosh – Deine letzte Lüge

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Vor einem Jahr hat sich Caroline Johnson das Leben genommen, genau wie ihr Mann nur wenige Monate zuvor. Ihre Tochter Anna leidet schwer unter dem Verlust, fragt sich wieder und wieder, was die Eltern in den Tod getrieben hat. Besonders seit sie selbst Mutter geworden ist, quält die Ungewissheit sie mehr denn je. Sie beginnt nachzuforschen, stößt schnell auf Lügen und Ungereimtheiten. Dann aber spürt Anna, dass jemand sie beobachtet, ihr nachstellt. Schon bald muss sie lernen: Manche Dinge sollte man besser ruhen lassen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Der Einstig in „Deine letzte Lüge“ ist angenehm und flüssig. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, so dass sie mir schnell vertraut wurden. Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert (ab Teil zwei wird es spannend), zudem gibt drei Perspektiven: die der zweifelnden Tochter Anna, die des gebeutelten Ermittlers Murray und die der verstorbenen Mutter Caroline – dadurch kommt natürlich Neugier auf…

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Tara Isabella Burton – So schöne Lügen

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Auch in einer Stadt, in der scheinbar alles möglich ist, muss man sich sein Glück leisten können: Louise ist Ende zwanzig und versucht, sich in New York durchzuschlagen. Eigentlich wollte sie Schriftstellerin werden – jetzt lebt sie in Brooklyn, hat mehrere miserabel bezahlte Jobs und wird von Selbstzweifeln geplagt.
Eines Tages begegnet sie Lavinia. Und die hat wirklich alles: Sie wohnt auf der Upper East Side, ist wild, frei und wunderschön. Doch vor allem ist sie reich. Ihr glamouröses Leben teilt sie gern – auf sämtlichen sozialen Netzwerken, aber auch mit Louise. Die beiden ungleichen Frauen werden Freundinnen. Louise wird auf Partys herumgereicht, lässt sich von Lavinia einkleiden, zieht bei ihr ein – sie verfällt Lavinia und ihrer Welt. Auch wenn sie nicht das Geld hat, um in ihr zu bestehen. Irgendwann beginnt sie, die Freundin zu bestehlen. Und um sich aus ihrer Ohnmacht zu befreien, wird sie noch viel weiter gehen. Muss Lavinia sterben, damit Louise leben kann? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

So schöne Lügen ist ein bittersüßes Lesevergnügen! Tara Isabella Burtons Schreibstil ist erfrischend ungewöhnlich: flüssig, unkonventionell und temporeich. Sie schildert die Befindlichkeiten der Protagonistin mit schwarzem Humor, gleichzeitig aber auch tiefschürfend – das Resultat ist ungemein unterhaltsam sowie ergreifend.

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Chevy Stevens – Ich beobachte dich

Inhalt

Tief und kalt ist der Ozean an der kanadischen Westküste, weit und rau das Land. Hier lebt Lindsey mit ihrer 17-jährigen Tochter Sophie. Vor elf Jahren ist sie in letzter Minute ihrem gewalttätigen Ehemann Andrew entkommen. Er musste ins Gefängnis. Lindsey hat alle Spuren verwischt und für sich und Sophie ein neues Leben aufgebaut. Doch nun kommt Andrew frei. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Mit „Ich beobachte dich“ liefert Chevy Stevens einen packenden Thriller à la „Der Feind in meinem Bett“ ab, allerdings viel komplexer inklusive überraschender Wendungen. Die ach so beliebten Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit gibt es natürlich auch. Zudem wird das Geschehen mal aus der Perspektive der Mutter, dann aus der der Tochter erzählt.

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Benedikt Gollhardt – Westwall

Inhalt

Scheinbar zufällig lernt Polizeischülerin Julia den attraktiven Nick kennen. Nach einer gemeinsamen Nacht entdeckt sie, dass er ihr einen falschen Namen genannt hat und ein riesiges Hakenkreuz-Tattoo auf dem Rücken trägt. Als Julia unter Schock ihrem schwerkranken Vater davon erzählt, gerät dieser in Panik und beschwört sie, eine Weile unterzutauchen. Doch Julia will die Wahrheit wissen: Was hat Nick mit ihr vor? Und warum hat ihr Vater so große Angst um sie? Julia beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und folgt einer Spur, die sie in die menschenleeren Wälder der Eifel zum Westwall führt. Und in die dunkle Vergangenheit ihrer Eltern … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

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Christine Brand – Blind

Inhalt

Nathaniel hört einen Schrei, dann bricht die Verbindung ab. Gerade noch telefonierte er mit einer Frau. Eine anonyme App verband die beiden, die Frau half Nathaniel dabei, das richtige Hemd zu wählen. Denn Nathaniel ist blind, doch der Schrei klang eindeutig. Was, wenn der Frau etwas angetan wurde? Er ist sich sicher: Es muss ein Verbrechen sein. Doch keiner glaubt ihm, es gibt keine Beweise, keine Spur. Gemeinsam mit einer Freundin, der Journalistin Milla, macht sich Nathaniel selbst auf die Suche nach der Wahrheit. Er ahnt nicht, dass er für die fremde Frau die einzige Chance sein könnte – oder ihr Untergang … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Blind liest sich gewissermaßen von selbst, denn der ist Schreibstil ist ausgesprochen lebendig und leicht, die Erzählweise drängt dynamisch vorwärts und die kurzen Kapitel beschreiben abwechselnd das Handeln sowie Denken der Hauptakteure:

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Robert Dugoni – Die Tote im Käfig

Inhalt

Als die Leiche einer Frau in einer Krebsfalle aus dem kalten Meer gefischt wird, sieht sich Detective Tracy Crosswhite mit einem äußerst schwierigen Fall konfrontiert. Bei der Autopsie stellt sich heraus, dass die Frau zu Lebzeiten alles darangesetzt hat, ihre Identität zu verschleiern. Vor wem war sie auf der Flucht? Als Hinweise auftauchen, es könnte sich bei der Unbekannten um eine Frau handeln, die vor ein paar Monaten unter dubiosen Umständen verschwand, wird Tracy einmal mehr von Erinnerungen an den lange unaufgeklärten Mord an ihrer Schwester verfolgt. Während Tracy langsam eine brutale Geschichte von Verrat und verzweifelter Gier aufdeckt, sieht sie sich mit einem Mörder konfrontiert, der vor nichts zurückschreckt. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Der Plot ist äußerst facettenreich, denn die Mordermittlung wird aus zwei Perspektiven vorangetrieben. In der Vergangenheit beginnt die Geschichte ganz am Anfang mit einem Zufall, einem Moment der Schwäche, der weitreichende Folgen haben soll…

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Rebecca Fleet – Das andere Haus

Inhalt
Als Caroline und Francis ein Angebot zum Haustausch erhalten, zögern sie nicht lange. Voller Vorfreude beziehen sie ihr Urlaubs-Domizil in der Nähe von London. Doch dort stößt Caroline auf Details, die sie zutiefst verstören: ein ganz spezieller Blumenstrauß, die eingelegte CD, ein vergessenes Rasierwasser; scheinbar harmlose Gegenstände, die in Wahrheit aber mit dem dunkelsten Kapitel ihres Lebens verbunden sind – und mit einem Menschen, den sie für immer vergessen wollte. Ist es möglich, dass er sie in eine Falle gelockt hat? Und wer ist nun in ihrer eigenen Wohnung? Es beginnt ein psychologisches Verwirrspiel, das sie und alle, die sie liebt, ins Verderben zu reißen droht …(Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Das Andere Haus bietet Nervenkitzel von Begin an. Der Plot ist eine Mischung aus spannendem Psychothriller und bewegendem Ehedrama. Rebecca Fleet schreibt so gut – es ist kaum zu glauben, dass dies ihr Debüt ist. Ich musste immer wieder innehalten, um mir die geistreichen Ausführungen, scheinbar banaler Gegebenheiten, auf der Zunge zergehen zu lassen.

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Karen Ellis – Die im Dunkeln

Inhalt

Jede Minute zählt. Jeder Fehler kann tödlich sein.
Elsa Myers ist FBI-Expertin für Fälle von verschwundenen Kindern und Jugendlichen. Sie weiß aus bitterer Erfahrung, was es heißt, ein verlorenes Kind zu sein …
Elsa soll nach der 18jährigen Ruby suchen, einem Mädchen aus behüteten Verhältnissen – doch ihr ist klar, dass der Schein oft trügt. Schnell wird klar, dass Rubys Verschwinden mit mehreren ungelösten Fällen in Verbindung steht. Die Suche nach dem Mädchen wird zur Jagd nach einem teuflischen Unbekannten – der vermutlich schon seit Jahren tötet.
Während Elsa fieberhaft ermittelt, liegen in einer einsamen Höhle im Wald drei Mädchen, gefesselt und geknebelt, und blicken starr vor Angst auf einen metallenen Werkzeugkoffer… (Verlagsinformation)

Mein Eindruck:

Dieser Thriller ist sehr vielschichtig und psychologisch interessant. Wie bei Matrjoschka Puppen, bilden die Ermittlungen rund um die Entführungen lediglich die äußerste Hülle. Das was in Elsa vorgeht ist mindestens genau so ergreifend wie die vordergründige Handlung.

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Sophie Kendrick – Mein Tod in deinen Augen

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Blinde Angst …
Psychiaterin Jennifer leidet an einer traumatisch bedingten Blindheit, seit ein Stalker sie in Berlin überfallen hat. Als der an der Ostsee ansässige Therapeut Gideon sie um fachlichen Rat bittet, stimmt Jennifer einem Treffen zögernd zu. Im Zug lernt sie den Computerspezialisten Marc kennen, zu dem sie bald Vertrauen fasst. An ihn wendet sie sich, als Gideon etwas sagt, das Jennifer an den Stalker erinnert. Marc findet tatsächlich Belege dafür, dass der Therapeut häufig in Berlin war. Aber wem kann sie wirklich trauen? Und was hat das alles mit dem Unfalltod von Jennifers Eltern vor dreißig Jahren auf Rügen zu tun? (Verlagsinformation)

Mein Eindruck:

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Jenny Blackhurst – Die stille Kammer

Inhalt

Mein Name ist Emma Cartwright. Noch vor drei Jahren war ich Susan Webster – jene Susan Webster, die ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet hat. Fast drei Jahre verbrachte ich in der Forensischen Psychiatrie. Seit vier Wochen bin ich wieder draußen. Unter neuem Namen lebe ich nun in einer Stadt, wo niemand von meiner dunklen Vergangenheit weiß.
Doch heute Morgen erhielt ich einen Brief, adressiert an Susan Webster. In dem Umschlag befand sich das Foto eines etwa dreijährigen Jungen, auf der Rückseite standen die Worte:
Dylan – Januar 2013.
Kann es sein, dass mein geliebter Sohn noch lebt? (Verlagsinformation)

Mein Eindruck:

Susan und ihre beste Freundin, die sie in der Psychiatrie kennenlernte, versuchen herauszufinden, was es mit dem Foto auf sich hat. Mit den Nachforschungen häufen sich auch die verstörenden Vorfälle in Susans Umgebung und jede Antwort wirft neue Fragen auf.

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