Schlagwort-Archive: Ullstein

Jack A. Kerley – Krank (Carson Ryder 7)

Ein Detektiv im Bündnis mit dem Teufel

Eine Frau wird in einem Teich ertränkt, ein Pfarrer qualvoll ersäuft, ein LKW-Fahrer unter seinem Truck zermalmt. Detective Carson Ryder jagt einen Serienmörder, dessen bizarre Mordlust keine Grenzen kennt. Er sieht nur einen Ausweg und bittet heimlich seinen psychopathischen Bruder Jeremy, ein Profil des Mörders zu erstellen. Doch als dieser ihm den entscheidenden Tipp gibt, ist es scheinbar zu spät – Carson wird selbst zum Gejagten … (Verlagsinfo)
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Jack Kerley – Den Wölfen zum Fraß (Carson Ryder 3)

_Bittere Erkenntnis: Die eine Hand gibt, die andere nimmt_

Carson Ryder, Alabama-Polizist mit Psychologieausbildung, und sein Partner Harry Nautilus werden zum Schauplatz eines grausigen Verbrechens gerufen. Eine junge Reporterin wurde auf brutale Weise ermordet. Der Mann, dessen Fall sie untersuchte, stirbt im Gefängnis an Gift. Bei einem Hochhausbrand kommt eine Prostituierte ums Leben. Ryder und Nautilus kombinieren messerscharf – und glauben nicht an das Werk eines einzelnen Psychopathen. (Verlagsinfo)

_Der Autor_

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Jack Kerley – Der letzte Moment (Carson Ryder 2)

Der Serienmord als schöne Kunst betrachtet

Ein Serienmörder, der über die Kunst des letzten Moments philosophiert und dabei erschossen wird. Erinnerungsstücke an ihn, die Jahre später zu Höchstpreisen versteigert werden. Und eine Frauenleiche, die kunstvoll in einem Hotelzimmer arrangiert wurde. Carson Ryder, Alabama-Polizist mit Psychologenausbildung, und sein Partner Harry Nautilus stehen vor einem Rätsel. Nur gut, dass Carsons Bruder Jeremy selbst als Serienkiller hinter Gittern sitzt und ihm wertvolle Tipps geben kann. Oder führt er ihn diesmal hinters Licht? (Verlagsinfo)

Der Autor
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Jack Kerley – Bestialisch (Carson Ryder 4)

Cop & Killer als Team: spannend bis zur letzten Seite

Carson Ryder, Alabama-Polizist mit Psychologieausbildung, wird nach New York City beordert, wo eine Psychiaterin auf grausame Weise getötet wurde. Dr. Evangeline Prowse betreute einen psychopathischen Serienmörder, der nun auf der Flucht ist. Ryder verschweigt, dass er den Verdächtigen kennt – es ist sein Bruder Jeremy. Und die neuesten Morde passen nicht zu Jeremys Schema. In einem Katz-und-Maus-Spiel versucht Ryder, den echten Mörder zu finden und Jeremy zu retten. (Verlagsinfo)

Der Autor
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Jack Kerley – Einer von hundert (Carson Ryder 1)

Explosiver Showdown in Mobile, Alabama

Man muss ein Dieb sein, um einen Dieb zu überführen. Und wie fasst man einen Serienmörder? Detective Carson Ryder hat auch hierfür gute Voraussetzungen: Sein Bruder sitzt als Frauenkiller hinter Gittern und versorgt ihn immer wieder mit wertvollem Insiderwissen. Doch diesmal scheint der Mörder schneller zu sein … (Verlagsinfo)

Der Autor
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Nele Neuhaus – In ewiger Freundschaft

Worum geht’s?

In Bad Soden wird eine Frau vermisst. Im Obergeschoss ihrer Wohnung findet die Polizei den dehydriertem und dementen Vater und in der Küche des Hauses die vermeintlichen Spuren eines Blutbads.

Die Ermittlungen führen das Ermittler-Duo Oliver von Bodenstein und Pia Sander sowie das gesamte Team des K11 zu einem renommierten Literaturverlag, bei dem die Vermisste Frau als Programmleiterin tätig war.

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Cyril Judd (Kornbluth, Cyril M. / Merril, Judith) – Die Rebellion des Schützen Cade. SF-Roman

Wandlung eines Soldaten: Rebellen auf dem Mars

Schütze Cade wächst in der imperialen Ordnung auf, die die Planeten Erde, Mars und Venus beherrscht. Schon zehntausend Jahre herrschen Imperator, Statthalter und Feldherren, und der Orden der Schützen ist ihre eiserne Faust. Doch eines Tages gerät der stolze, vollständig indoktrinierte Schütze in die Hände der Rebellen, die den Sturz des Systems und die Errichtung des Menschen-Reiches anstreben. Und auf einmal ändert sich alles.

Die Autoren

„Cyril Judd“ ist das Pseudonym des Autorengespanns Cyril M. Kornbluth und Judith Merril.

1) Cyril M. Kornbluth

Wie auch in dem mit Frederik Pohl geschriebenen Roman „Eine Handvoll Venus und ehrbare Kaufleute“ (1953) nimmt Cyril M. Kornbluth (1923-58) bestimmte Yankee-Eigenheiten satirisch auf die Schippe. Erzählungen wie diese bedeuteten erstmals eine Abkehr von der optimistischen, himmelsstürmenden SF des Golden Age (Heinlein, Asimov, van Vogt usw.) und eine deutliche Hinwendung zu den „weichen“ Wissenschaften wie Soziologie und Psychologie. Der Mensch – und die Erde – rückten in den Mittelpunkt der Betrachtung und nicht eine Idee aus den technischen Naturwissenschaften, wie sie bislang vorherrschten.

Soziale und menschliche Probleme spielten nun eine Rolle. Auf diese Weise wurde Kornbluth zu einem Wegbereiter der SF der soziologischen, alle Grenzen sprengenden SF der sechziger Jahre (New Wave in USA und GB), die eine Literaturgattung war, die man ernst nehmen konnte (man denke etwa an John Brunners [„Morgenwelt“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1274 und Thomas M. Dischs „Camp Concentration“). Leider setzte sein früher Tod mit 35 Jahren seiner Karriere ein jähes Ende.

Storysammlungen und Romane

1) Herold im All (Stories, 1968; Goldmann 1969)
2) Der Gedankenwurm (Stories; Suhrkamp 1987)
3) Der Altar um Mitternacht (Stories; Suhrkamp 1987)
4) Ehrbare Kaufleute und eine Handvoll Venus (The Space Merchants, 1953; mit Frederik Pohl; dt. 1971)
5) Welt auf neuen Bahnen (Wolfbane, 1959; mit Frederik Pohl; Goldmann 1972)
6) Gladiator des Rechts (Gladiator-at-law; mit F. Pohl; dt. 1962)
7) Die letzte Antwort (Search the sky, 1954; mit F. Pohl; Heyne 1972)
8) Die Worte des Guru (A mile beyond the moon; Goldmann 1975)
9) Katalysatoren (The wonder effect; mit F. Pohl; Goldmann 1977)
10) Nicht in diesem August (Not this August, 1955; Bastei-Lübbe 1985)
11) Schwarze Dynastie (The Syndic, 1953; Bastei-Lübbe 1986)
12) Start zum Mond (Takeoff, 1952; Pabel, Rastatt 1958)
13) (als Cyril Judd) Die Rebellion des Schützen Cade (Gunner Cade, 1952; mit Judith Merril, Ullstein 1972)
14) (als Cyril Judd) Außenstation Mars (Outpost Mars, 1952; mit Judith Merril, Ullstein 1984)

2) Judith Merril

Judith Merril, geboren 1923 als Juliet Grossman, lebt seit 1968 in Kanada. Von 1949 bis 1953 war Merril die Frau des bekannten SF-Herausgebers Frederik Pohl, der später mit Kornbluth zusammenarbeitete (s. o.). Ihre erste 1948 veröffentlichte SF-Story war „That only a mother“, die innerhalb der weiblichen SF zu den Klassikern zählt. Ihr erster Roman „Shadow on the hearth“ (wörtlich: „Ein Schatten auf dem Herd“) erschien 1950. Darin erlebt eine gewöhnliche Hausfrau den Atomkrieg. Die „SF Enyclopedia“ nennt den Roman eine der besten Geschichten über den nuklearen Holocaust. Die Verfilmung trägt den reißerischen Titel „Atomic Attack“.

„Dead Center“ (1954) erschien in einer Anthologie der besten amerikanischen Kurzgeschichten, und ihre Storysammlung „Daughters of the Future“ (1968) enthält drei bahnbrechende Novellen über Frauen (Mütter, Geliebte etc.) im Zeitalter der Raumfahrt. 1960 erschien mit „The Tomorrow People“ ein schwacher Roman, danach trat Merril vor allem als eine der fleißigsten Herausgeberinnen der SF überhaupt hervor.

In die Literaturgeschichte schrieb sie sich als eine der ersten Verfechterinnen der britischen New Wave in der SF ein. Diese literarische Bewegung verschmolz moderne Themen und Erzählformen mit SF-Motiven. Ihr wichtigster Exponent war J. G. Ballard, der tabubrechende Storys u. a. über J. F. Kennedy, Jacqueline Kennedy und Marilyn Monroe schrieb (in „The Atrocity Exhibition“).

Handlung

Schütze Cade (er hat keinen Vornamen) lebt in einer religiös verbrämten Militärdiktatur. Offiziell dient er dem Imperator, der jedoch durch seinen Statthalter und seine Feldherren vertreten wird. Das ganze System der Klin-Philosophie scheidet den elitären Orden der Schützen von den gewöhnlichen Bürgern, die angeblich keine Ahnung von den Vorrechten der Schützen haben. Schütze fühlt sich entsprechend privilegiert, ein System aufrechtzuerhalten, das angeblich bereits seit zehntausend Jahren besteht. Er verteidigt seine Ordensbrüder gegen jede Beleidigung oder Bedrohung von außen und trägt so zum Erhalt der Diktatur bei. Besonders die Brüder vom Mars vertreten ein paar allzu liberale Ansichten.

Aufgrund seiner vernagelten Froschperspektive hat er keine Ahnung von den Machtspielen des Statthalters und der Feldherren. Sein Truppeneinsatz im Kampf um ein Erzdepot irgendwo in Lothringen führt dazu, dass er in einem umkämpften Haus den Rebellen in die Hände fällt. Eine junge Frau hilft ihm, aber auch sie scheint den Rebellen des so genannten „Kairo-Mysteriums“ anzugehören. Unter Drogen gesetzt und hypnotisiert, wird er in die USA verfrachtet, wo sie ihm befehlen, den Statthalter zu ermorden. Cade, durch harte Ausbildung und Askese zur Disziplin geschult, kann sich dem posthypnotischen Befehl entziehen und die junge Frau täuschen.

Zusammen treten sie als Prostituierte und Freier verkleidet auf die Straße, wo sich Cade an einen Polizisten wendet. Er will unbedingt den Statthalter vor dem geplanten Anschlag und der Verschwörung warnen. Die junge Frau protestiert vergeblich gegen seinen offensichtlichen Unverstand: Beide werden verhaftet. Auf der Wache wird er nicht gerade sanft behandelt, als er behauptet, der Schütze Cade zu sein, von dessen Heldentod jeder inzwischen durch die Behörden informiert worden ist.

Während die Frau wieder entlassen wird, buchten die Polizisten Cade ein. In der Zelle lernt er den Klein-Lehrer Fledwick kennen, der sich als Dieb und Einbrecher durchschlagen wollte. Den beiden gelingt die Flucht, denn noch immer will Cade seine Vorgesetzten warnen. Doch auch beim Obersten Schützen in Washington, D.C., hat er kein Glück. Seine Gutgläubigkeit wird diesmal seinem Kameraden Fledwick zum Verhängnis, während ihm selbst in letzter Sekunde die Flucht gelingt.

Er muss unbedingt die junge Frau finden, sagt er sich, die sich als Prostituierte ausgab. Doch obwohl er sich in einem Bordell einquartieren darf, scheint es in der ganzen Halbwelt keine Frau wie jene Rebellin zu geben. Nach zwei Wochen vergeblicher Suche und weiterer Umwandlung zu einem Bürger begibt er sich zur Audienz beim Imperator. Dort sieht er nicht nur die junge Rebellin – offenbar ist sie ein Mitglied des Hofes -, sondern auch den Statthalter. Dieser verlangt eine Unterredung mit Cade.

Nun werden ihm endgültig die Augen über die wahren Sachverhältnisse im System geöffnet. Der Statthalter will ihn im Krieg gegen den Mars als Geheimagenten einsetzen. Cade beschließt, den Verräter seinerseits zu verraten und mit der jungen Frau abzuhauen. Doch diese hält eine weitere Überraschung für ihn bereit.

Mein Eindruck

Dieser aufklärerische Roman aus dem Jahr 1952 würde heute offene Türen einrennen, aber damals durfte er sich als Reaktion auf alle Militärdiktaturen des II. Weltkriegs verstanden wissen: Nazi-Deutschland, Italien, die Sowjetunion, Spanien und Japan. Die Abenteuer des Schützen Cade, der angeblich den Heldentod starb, zeigen auf, wie die Zivilbevölkerung unter der Willkürherrschaft des totalitären Regimes zu leiden hat: Verhaftung, Verurteilung, Ermordung ohne jede rechtliche Handhabe oder Verteidigung. Natürlich gibt es totale Überwachung und deshalb auch eine Geheimpolizei. Niemand entkommt der Bespitzelung.

Der Widerstand

Dennoch gibt es die Rebellen, die sich als eines der vielen Mysterien tarnen, also religiös begründete Geheimbünde, die sich im Verborgenen treffen. Mit ihrem Netzwerk können sie, so scheint es Cade, der Geheimpolizei entgehen und ihrerseits per Hypnose und Drogen ihre Agenten gefügig machen und auf Selbstmordmissionen schicken.

Was sie anstreben, ist natürlich der Sturz des unmenschlichen Tyrannensystems und die Errichtung des demokratischen Menschen-Reiches. Wie dieses aussieht, erlebt Cade erst auf dem Mars. Dort führt er die Bürger-Partisanen gegen die Statthaltertruppen in den Kampf. Mit seinen Methoden gelingt der Sieg. Dieses actionreiche Finale erinnerte mich stark an dasjenige von [„Der Wüstenplanet“,]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1662 natürlich auch wegen des wüstenartigen Terrains auf dem Mars. Spätestens hier eröffnet sich das gewohnte Szenario der Space Opera.

Metamorphose

Der Dreh- und Angelpunkt des Romans ist jedoch die totale Wandlung des Schützen Cade. Wie lässt es sich psychologisch plausibel darstellen, dass aus einem linientreuen Anhänger der staatlichen Doktrin ein rebellischer Bürger wird? Genauso gut könnte man aus einem SS-Mann einen Widerstandskämpfer machen. Die Autoren mühen sich redlich, diesen schrittweisen Prozess plausibel zu machen, so ganz will ihnen das aber nicht gelingen. Letzten Endes ist immer wieder eine List oder Zwang vonnöten, um Cade in die gewünschte Richtung zu treiben.

Eine Marsprinzessin

Und schuld ist daran fast immer das geheimnisvolle Mädchen, das für die Rebellen tätig ist. Sie ist nicht nur die Karotte, welcher der Esel Cade nachläuft, sondern auch die süße Belohnung für seine Mühe. Zunächst erscheint dieses schillernde Wesen als Widerstandskämpferin mit unsicherer Loyalität, dann als Prostituierte, schließlich sogar als Poesie vortragende Närrin bei Hofe. Alles nur Masken, denn letzten Endes erweist sie sich als Prinzessin von höchsten Graden. Das erinnert doch stark an Flash Gordons (1934ff) Verlobte Dale Arden, die er dem Schurken, Ming the Merciless vom Planeten Mongo, aus den Klauen reißt. Nur dass die Marsprinzessin Jocelyn ungleich selbständiger ist. Und dass es keinen verrückten Wissenschaftler namens Hans Zarkov gibt.

Die Übersetzung

Die deutsche Übersetzerin gab sich keinerlei Mühe, den Stil etwas aufzupeppen, sondern schluderte die Story einfach so herunter. Die zu erwartenden Druckfehler findet man denn auch ohne Mühe.

Was jedoch wesentlich schwerer wiegt, ist der begründete Verdacht, dass dieses Buch massiv gekürzt wurde. Es handelt sich zwar nur um einen Routine-SF-Roman, aber die „SF Encyclopedia“ erwähnt ihn immerhin als Beispiel dafür, dass Krieg als eine Art Volkssport betrieben wird. Say what?! Davon ist in der deutschen Fassung überhaupt nichts zu finden. Denn die Kriege, welche die Feldherren und der Statthalter unter sich anzetteln, sind nicht Volkssport, sondern Machtproben – eine Art überdimensionales Schach, wenn man will.

Dass hier gekürzt wurde, verrät auch der lückenhafte Szenenanschluss, der auf Seite 137 zu finden ist. Cade stellt eine Frage, und die liebliche Jocelyn schweigt zunächst, dann antwortet sie völlig unzusammenhängend: „Keinen einzigen.“ Von was, bitteschön?

Die mutmaßlichen Kürzungen würden auch den holprigen und holzschnittartigen Darstellungsstil erklären.

Unterm Strich

In seinem aufklärerischen, ideologiekritischen Ansatz, der gegen tumbe Soldaten wettert, bildet „Die Rebellion des Schützen Cade“ einen Vorläufer zu kritischer Soldaten-SF wie Joe Haldemans [„Der ewige Krieg“.]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=488 Aber die Form der Geschichte schuldet noch eine Menge ihren Vorbildern aus der Pulp-Ära, namentlich der romantischen Space Opera der dreißiger Jahre. Aber immerhin ist die weibliche Hauptfigur schon wesentlich selbständiger als etwa Flash Gordons ewige Verlobte Dale Arden. Denn inzwischen hatten C. L. Moores heroisch-geheimnisvolle Frauenfiguren eine Wandlung des Frauenbildes in der SF herbeigeführt. Und die Koautorin Judith Merril war selbst eine frühe Verfechterin starker und selbstverantwortlich agierender Frauen in der SF.

Die mutmaßlich stark gekürzte deutsche Übersetzung wird der Vorlage nicht gerecht. Diese Vorlage mag zwar ein routiniert geschriebener SF-Roman sein, aber er hat dennoch wesentlich mehr kritische Ansätze als so mancher Roman, den Heinlein zwischen 1947 und 1958 produzierte. Es wundert nicht, dass Heinlein bis heute nachgedruckt wird, aber „Schütze Cade“ völlig in der Versenkung verschwunden ist. Höchste Zeit für eine Neuübersetzung innerhalb einer kritischen Kornbluth-Würdigung.

Originaltitel: Gunner Cade, 1952
155 Seiten
Aus dem US-Englischen von Birgit Reß-Bohusch

Marc-Uwe Kling – QualityLand 2.0. Kikis Geheimnis

Nostalgische Erinnerungen an die Kabelzeit

Schwer was los in QualityLand, dem besten aller möglichen Länder. Jeder Monat ist der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnung, ein Billionär möchte Präsident werden, und dann ist da noch die Sache mit dem Dritten Weltkrieg. Peter Arbeitsloser darf derweil endlich als Maschinentherapeut arbeiten und versucht, die Beziehungsprobleme von Haushaltsgeräten zu lösen. Kiki Unbekannt schnüffelt in ihrer eigenen Vergangenheit herum und bekommt Stress mit einem ferngesteuerten Killer. Außerdem benehmen sich alle Drohnen in letzter Zeit ziemlich sonderbar … Marc-Uwe Klings lustige Dystopie um Menschen und Maschinen in einer Big-Data-Welt geht in die zweite Runde! Ein Roman voller kluger Einfälle, skurriler Figuren und verblüffender Plot-Twists. (Verlagsinfo)

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Marc-Uwe Kling – QualityLand

Das beinahe bestmögliche aller Länder

Willkommen in QualityLand, in einer nicht allzu fernen Zukunft: Alles läuft rund – Arbeit, Freizeit und Beziehungen sind von Algorithmen optimiert. Trotzdem beschleicht den Maschinenverschrotter Peter Arbeitsloser immer mehr das Gefühl, dass mit seinem Leben etwas nicht stimmt. Wenn das System wirklich so perfekt ist, warum gibt es dann Drohnen, die an Flugangst leiden, oder Kampfroboter mit posttraumatischer Belastungsstörung? Warum werden die Maschinen immer menschlicher, aber die Menschen immer maschineller?

Marc-Uwe Kling hat die Verheißungen und das Unbehagen der digitalen Gegenwart zu einer verblüffenden Zukunftssatire verdichtet, die lange nachwirkt. Visionär, hintergründig – und so komisch wie die Känguru-Trilogie. (Verlagsinfo)

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Stephen King – Danse macabre. Die Welt des Horrors

Von der Magie des Schreckens

Der Horrormeister aus Maine vermittelt in diesem Wälzer einen wertvollen Überblick über fast alle Erscheinungsformen von Horror und Fantasy: in Film, Radio, Buch und Fernsehen. Comics hat er zwar ausgespart, kommt aber immer wieder darauf zu sprechen. Außerdem ist der betrachtete Zeitraum auf die 30 Jahre von 1950 bis 1980 begrenzt. Dennoch ist „Danse macabre“ eines der grundlegenden Sekundärwerke zur Schauerliteratur, das in keinem Regal eines ernsthaften Horrorlesers fehlen sollte.

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Jérôme Loubry – Der Erlkönig

Inhalt

Wenige Tage nachdem Sandrine zu der Insel aufgebrochen ist, auf der ihre verstorbene Großmutter gelebt hat, findet man sie verstört und mit fremdem Blut an ihren Kleidern am Strand. Sie wird ins Krankenhaus eingeliefert. Was sie erzählt, ist wirr. Kommissar Damien kann sich keinen Reim darauf machen. Von welchem Kinderheim spricht Sandrine? Was hat es mit dem Bootsunglück auf sich, bei dem alle Kinder ums Leben gekommen seien sollen? Und weshalb stammelt sie immer wieder voller Schrecken diesen einen Namen: der Erlkönig? Damien folgt den Puzzleteilen von Sandrines Geschichte – und blickt schon bald in einen Abgrund, der dunkler ist als jede Nacht… (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Erstens: was für ein fesselnder Thriller, ich habe „Der Erlkönig“ innerhalb von eineinhalb Tagen regelrecht inhaliert, und mein Gehirn wurde – vor allem während des letzten Drittels – enorm durchgerüttelt!
Zweitens: was für ein Irrgarten, die Handlung ist meiner Meinung nach mit den Filmen von Christopher Nolan vergleichbar: undurchsichtig, mysteriös, verschachtelt, herausfordernd sowie anregend. Jérôme Loubry – Der Erlkönig weiterlesen

Stephen King – Im Kabinett des Todes. Düstere Geschichten


Klassische Horrorgeschichten, erstklassig zubereitet

„Im Kabinett des Todes“ enthält vierzehn düstere Geschichten, die für jeden Leser etwas bereit halten.

King zeigt sich in „Der Mann im schwarzen Anzug“ in literarischer Höchstform und erhielt für diese Geschichte den O’Henry-Award. Jede der Geschichten dieser Sammlung ist absolut einzigartig und zieht den Leser in ihren Bann, egal ob er sich mit Howard Cottrell als Scheintoter im „Autopsieraum Vier“ befindet oder in „Alles endgültig“ mit dem jungen Dinky Earnshaw mitleidet, dessen Traumjob sich als höllischer Albtraum entpuppt.

Viele blutige und unblutige Überraschungen warten auf den Leser in diesen faszinierenden Geschichten – und sie zeugen alle von der unbändigen Schaffenskraft eines Autors, der zu den anerkannt Größten seines Faches zählt.

Stephen King schrieb seine erste Kurzgeschichte mit 21 Jahren. Seitdem hat er eine Vielfalt von Romanen veröffentlicht, die ihren Siegeszug um die Welt angetreten haben. Doch in seinem Werk hat die kürzere Form – die Novelle und die Story – nie an Bedeutung verloren, seine Story-Bände waren nicht minder erfolgreich. Das beweist er auch mit seiner neuen Sammlung von Kurzgeschichten. (Verlagsinfo)
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Stephen King – Der Buick. Roman

Das Monster ist immer das Kult-Auto

Ein alter Buick steht im Mittelpunkt des neuen Romans von Stephen King – ein Straßenkreuzer, der genau wie sein Eigentümer vom Himmel gefallen zu sein scheint. Der Fahrer, ein geheimnisvoller Mann in einem schwarzen Mantel, verschwindet, und schließlich erweist sich, dass der Wagen genauso wenig ein Buick, wie der Typ im schwarzen Mantel ein Mensch ist. Der Wagen wird von den Männern der State Police beschlagnahmt und in einem Schuppen abgestellt, wo der Buick bald ein ungewöhnliches Eigenleben entwickelt… (Verlagsinfo)
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Stephen King – Duddits / Dreamcatcher

Kackwiesel und andere Aliens

Mit „Duddits“ knüpft Stephen King an seine klassischen Erfolge wie Der Friedhof der Kuscheltiere oder Es an: Was die vier Freunde Pete, Henry, Jonesy und Biber als harmlosen Jagdausflug in die Wälder von Maine geplant hatten, endet in einer bizarren tödlichen Bedrohung. Da fällt ihnen Duddits ein, ihr alter Freund mit telepathischen Fähigkeiten – er ist ihre letzte Hoffnung auf Rettung aus diesem nicht enden wollenden Alptraum …

„Duddits“ (im Original: Dreamcatcher) ist ein Roman des US-amerikanischen Schriftstellers Stephen King aus dem Jahre 2001. Im Jahre 2003 wurde er unter dem Titel „Dreamcatcher“ verfilmt. Das Manuskript, von Hand geschrieben, war ein Mittel des Autors, um sich von einem Autounfall im Jahre 1999 zu erholen und wurde von ihm in einem halben Jahr fertiggestellt. (Quelle: Wikipedia.de)
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Jo Nesbø – Blood on Snow 2 – Das Versteck

Serienkiller-Dilogie mit Auferstehung

Ulf ist ein Geldeintreiber. Sein Biss ist der „Fischer“. Der Fischer ist DER Drogenhändler Oslos. Als Geldeintreiber wird man nicht unbedingt reich. Doch jetzt hat Ulf einen Weg gefunden. Glaubt er.

Zwei Probleme stellen sich: Drogenhändler lassen sich ungern reinlegen. Schicken sie ihre Killer los, braucht man ein gutes Versteck. (Verlagsinfo) Ulf denkt, er hat in der Finnmark ein gutes Versteck gefunden. Das erweist sich als Irrtum…

Die Verfilmung soll laut Verlag von Leonardo di Caprio produziert werden.
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King, Stephen – Das Leben und das Schreiben

_Bestsellerautor – gewusst wie!?_

Kann ich hier lernen, wie man einen Bestseller schreibt? Vermutlich nicht ganz, aber der Meister sagt uns, wie er dazu kam und gibt ein paar hilfreiche Tipps – zumindest wie man’s besser macht als bisher.

Hier hat einer der erfolgreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts seine wichtigsten Einsichten zusammengefasst. Es ist ein persönliches, geradezu intimes Buch, andererseits aber auch ein Sachbuch mit brauchbaren Ratschlägen für angehende Autoren.

_Inhalte_

Nach nicht weniger als drei (!) Vorwörtern legt King endlich los: mit einem von zwei biographischen Teilen. Die Zweiteilung rührt natürlich von jenem schmerzhaften und einschneidenden Unfall im Sommer 1999 her. Davor hatte King bereits die Hälfte des Buches fertig.

Er erzählt zunächst, wie er überhaupt dazu kam, Geschichten zu mögen, viel zu lesen und schließlich selbst welche zu erfinden und festzuhalten. Seine Mutter bestärkte ihn darin ebenso sehr, wie es später seine Frau Tabitha tun sollte. Die Episode, wie sein erster veröffentlichter (nicht geschriebener) Roman „Carrie“ entstand, ist schon häufig erzählt worden – ich brauche sie nicht nochmals wiederzugeben. Interessanter ist da schon, wie er sein Handwerk verbesserte, etwa indem er als Sportreporter bei der Lokalzeitung arbeitete und zudem richtiges Redigieren lernte. Weitere Tipps bekam er von ablehnenden Lektoren der Zeitschriften, denen er seine Storys anbot („2. Fassung = 1. Fassung minus 10 %“ und dergleichen). An diese Ratschläge hält sich King noch heute.

|Schreiben ist Telepathie|

Sodann erklärt er, was Schreiben ist: „Telepathie natürlich“. Und er weiß diese erstaunliche Auffassung gut zu begründen. Im folgenden Teil beschreibt er den Inhalt der drei Ebenen des „Werkzeugkastens“ eines Schriftstellers. Dazu gehören natürlich allen voran die Sprache, die Grammatik und die Stilistik. Für ihn ist die kleinste Bucheinheit nicht das Wort oder der Satz, sondern der Absatz.

|Do it yourself!|

Der folgende Teil „Über das Schreiben“ ist sicherlich der wichtigste, wenn man selbst schriftstellerische Ambitionen hat – und die werden wohl die meisten Käufer dieses Buches mitbringen. Alle von Kings Ratschlägen sind brauchbar, manche sogar genial. Häufig hebt der frühere Englischlehrer den Finger, hebt sogar das Verbotsschild in die Höhe, doch die häufig eingesetzte Selbstironie schwächt diese wichtigtuerischen Posen immer wieder ab.

Ich selbst kann zahlreichen von Kings Ratschlägen nur zustimmen, schließlich habe ich selbst über zehn Jahre in Schreibwerkstätten und –seminaren (auf deren Nutzen geht er selbstverständlich ebenfalls ein) verbracht und meine Resultate vorgelesen und begutachten lassen. Nie jedoch wurden mir dort solche gut begründeten Tipps gegeben.

Eine Kostprobe: Vermeide Adverben wie die Pest! Beispiele wären „mutig widersprechen“, „herzzerreißend schluchzen“ usw. Adverben fügen einem bereits vorhandenen Verb oder einer Äußerung nur einen unterstreichenden Aspekt hinzu, sind also von vornherein relativ überflüssig, es sei denn, das Adverb erweitert die Bedeutung des Verbs oder der Äußerung („sagte er nachdrücklich“). Adverbialkonstruktionen kann man natürlich zu einem Stilmerkmal machen (etwa wie in den sog. „Swifties“), man kann es damit aber auch übertreiben und so einen ironischen Effekt erzielen.

|Falltüren der Prosa|

Natürlich gibt es in der Prosa noch zahlreiche weitere Falltüren, die es aufzuspüren und zu vermeiden gilt. King bietet angehenden Autoren auch in ihren Publikationsbemühungen Hilfe an: Man darf ihm bestimmte Manuskripte an www.stephenking.com schicken. Er warnt vor gierigen Agenten und tückischen Verlagsverträgen (etwa bei Doubleday!). Eine Leseliste bietet weiterführende Tipps zu Büchern, die der Meister gut findet oder fand. Dazu gehört vor allem seine Stilbibel „Elements of Style“.

|Die Biografie erschüttert|

Absolut erschütternd ist hingegen der zweite Teil seiner Biografie zu lesen, also über den Unfall selbst, bei dem er fast starb, und die Zeit der Rekonvaleszenz bis zu jenem Tag, an dem er wieder an diesem Buch schreiben konnte.

In einem der Nachträge kann man dem Meister über die Schulter schauen. „Siehst du: So sah die 1. Fassung der Story aus – und jetzt schau her: So sieht die 2. Fassung aus.“ Er begründet die Änderungen und macht deutlich, worauf es ihm bei seinem Handwerk ankommt. Diese Story ist unter dem Titel „1408“ in der Hörbuch-Trilogie „Blut und Rauch“ zu finden, die es bei |Random House Audio| gibt.

_Mein Eindruck_

Dieses lehrreiche Buch gibt nicht nur durch Erfahrung erworbene und erprobte Ratschläge an Jungautoren weiter, sondern erzählt auch viele Geschichten – nicht nur Kings eigene, die allein schon sehr interessant ist, aber auch die vieler anderer Leute (seine Familie, seine Frau, die Schulen, die Verleger usw.).

Für Bücherwürmer wie mich sind auch Kings Bemerkungen über andere Schriftsteller und ihre Produkte sehr wertvoll. Sie erfüllen eine ähnliche Funktion wie eine Rezension. Dabei scheut der Autor auch nicht vor handfester, aber berechtigter Kritik zurück. Er hat eben seinen Standpunkt und weiß ihn gewohnt eloquent zu vertreten.

Auf jeden Fall ist das Buch sehr kurzweilig zu lesen, sofern man sich für das Schreiben und die Vorgänge dabei interessiert. Andere Leser dürften vor allem von den biografischen Teilen und den Lesetipps profitieren.

|Originaltitel: On Writing, 2000
Aus dem US-Englischen übertragen von Andrea Fischer|

Lars Schütz – Rache, auf ewig

Inhalt

Ein Mann wird in einem Gewächshaus festgehalten. Unter ihm wächst der Bambus, Zentimeter für Zentimeter. Bis ihn die spitzen Sprossen stechen. Bis sie ihn durchbohren. Bis sie ihn qualvoll töten.
Profiler Jan Grall und Rabea Wyler haben schon viele verstörende Fälle bearbeitet, doch was sie an diesem Tatort vorfinden, treibt sie an ihre Grenzen. Ein albtraumhaftes Spiel gegen die Zeit beginnt, denn „der Erlöser“, wie der Täter sich nennt, wird nicht ruhen, bis seine Rache vollkommen ist. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Was haben ein Regenwald-Zerstörer, ein Mineralölkonzern-Chef, eine Großwildjägerin und Wustbaron gemeinsam? Sie verdienen es, die eigene bittere Medizin zu schmecken – das findet jedenfalls Der Erlöser

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Nele Neuhaus – Zeiten des Sturms (Sheridan-Grant-Reihe Teil 3)

Worum gehts?

Sheridan Grant muss nach der Rückkehr zur Willow Creek Farm feststellen, dass es dort keinen Platz mehr für sie gibt. Sie entschließt sich endgültig, alle Brücken hinter sich abzureißen und irgendwo ein neues Leben zu beginnen.
Sie lernt Paul Sutton kennen und lieben. Der Arzt trägt sie auf Händen und liest ihr jeden Wunsch von den Augen. Sie beschließen ihre Liebe vor Gott unter Beweis zu stellen. Doch plötzlich, kurz vor der Hochzeit, bekommt Sheridan plötzlich Zweifel. Ihr wird auf einmal alles zu eng und bricht erneut aus ihrem neugewonnen Leben aus und kehrt nochmals zurück nach Nebraska.

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Nele Neuhaus – Straße nach Nirgendwo (Sheridan-Grant-Reihe Band 2)

Worum gehts?

Ein heftiger Familienstreit schlägt die 17-jährige Sheridan Grant in die Flucht. Sie möchte nicht länger auf der Willow Creek Farm bei ihrer Adoptivfamilie leben. Sie beschließt nach New York zu reisen und dort als Sängerin durchzustarten. Der Weg dorthin ist jedoch alles andere einfach. Ein blutiger Amoklauf mit tödlichem Ausgang ihres Bruders sorgt für eine Menge Pressewirbel um Sheridan. Sie wird beschuldigt für diese Bluttat hauptverantwortlich zu sein.

Währenddessen gelangt es Detective Jordan Blystone ein jahrzehntelang verschwiegenes, folgenschweres Familiengeheimnis zu lüften und bringt Sheridans intrigante Adoptivmutter Rachel dadurch vor Gericht. Sheridan muss eine schwere Entscheidung treffen. Entflieht sie ein für alle Mal und endgültig ihrer dunklen Vergangenheit oder gibt sie der Sehnsucht nach ihrer Heimat nach?

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Nele Neuhaus – Sommer der Wahrheit (Sheridan-Grant-Reihe Teil 1)

Worum gehts?

Nebraska, im mittleren Westen Amerikas, Anfang der Neunzigerjahre: Die Fünfzehnjährige Sheridan Grant lebt mit ihrer Adoptivfamilie auf einer Farm. Weit und breit gibt es nichts als Maisfelder. Die musikalisch sehr begabte Sheridan leider sehr unter der strengen Hand ihrer Stiefmutter Rachel. Nach dem Unterricht trägt Rachel ihr zahlreiche Arbeiten auf dem Hof und im Haus aus, so dass Sheridan kaum freie Zeit hat.

Gott sei Dank gibt es noch andere Menschen in der Nähe der Farm, die ihr gut zugetan sind und so sogar umwerben. Doch dann geschieht eines Herbstabends etwas Schreckliches und Sheridan wird von da an bewusst, wer es wirklich ernst mit ihr meint.

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