Schlagwort-Archive: Andreas Brandhorst

[NEWS] Andreas Brandhorst – Ewiges Leben

Die Journalistin Sophia erhält einen scheinbar harmlosen Auftrag: Für den Biotechnologie-Konzern Futuria soll sie ein Porträt für die Firmengeschichte verfassen. Futuria wird wegen seiner Verdienste um die gentechnische Heilung von Krankheiten wie Krebs und der Forschungen auf dem Gebiet der Lebensverlängerung geschätzt. Doch je tiefer Sophia gräbt, desto unheimlicher wird ihr das Unternehmen, dessen Gründer, der legendäre Salomon Leclerq, seit einigen Jahren verschwunden ist. Sie stößt auf Hinweise, dass Futuria den genetischen Schlüssel für die Unsterblichkeit gefunden hat. Doch hinter der Verheißung von ewigem Leben verbirgt sich ein düsteres Geheimnis, ein großangelegter Plan, den das Unternehmen verfolgt. Gemeinsam mit dem abtrünnigen Casper muss Sophia alles daransetzen, den Plan zu vereiteln. Denn Futuria hat nicht vor, sein Wissen nur zum Wohle der Menschheit einzusetzen … (Verlagsinfo)

E-Book
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 704 Seiten
Piper

[NEWS] Andreas Brandhorst – Das Schiff

Der mehrfach preisgekrönte Erfolgsroman erstmals im Taschenbuch: Seit tausend Jahren schicken die intelligenten Maschinen der Erde lichtschnelle Sonden zu den Sternen. Sie sind auf der Suche nach den Hinterlassenschaften der Muriah, der einzigen bekannten und längst untergegangenen Hochkultur in der Milchstraße. Bei der Suche helfen die Mindtalker, die letzten sterblichen Menschen auf der Erde. Doch sie finden nicht nur das technologische Vermächtnis der Muriah, sondern auch einen alten Feind, der seit einer Million Jahren schlief und jetzt wieder erwacht … (Verlagsinfo)


Taschenbuch: 592 Seiten
Piper

[NEWS] Andreas Brandhorst – Das Artefakt

Dies ist die letzte Chance der Menschheit: Nachdem sie eine interstellare Katastrophe verursacht haben, die nur durch das Eingreifen der Hohen Mächte eingedämmt werden konnte, müssen die Menschen innerhalb von 600 Jahren beweisen, dass sie zu dauerhaftem Frieden fähig sind. Und das Vorhaben scheint unter einem guten Stern zu stehen: Der Planet Heraklon wird zum Zentrum des Friedens und der Diplomatie. Doch dann taucht ein uraltes Artefakt auf, so mächtig, dass es den Technologien der Hohen Mächte ebenbürtig ist – und der Krieg beginnt aufs Neue … (Verlagsinfo)


Taschenbuch: 656 Seiten
Heyne

[NEWS] Andreas Brandhorst – Die Tiefe der Zeit

Seit vielen Tausend Jahren führt die Menschheit Krieg gegen die geheimnisvollen Crul. Und seit ebenso langer Zeit erzählt man sich Geschichten von der Hauptstreitmacht des Feindes, die seit Ewigkeiten durch die Weiten des interstellaren Raums unterwegs ist, um eines Tages die Kernwelten der menschlichen Zivilisation zu vernichten. Der ehemalige Soldat Jarl, dem man Verrat und Mord zur Last legt, ist auf der Flucht vor den eigenen Verbündeten. Als Gejagter muss er die legendäre Erde finden, jenen mythischen Ursprungsplaneten der Menschen. Denn dort soll die größte aller Waffen lagern, eine Waffe, die den Krieg beenden und Frieden bringen kann. Jarls Suche führt ihn durch die Tiefe der Zeit. Doch er ahnt nicht, dass er nur ein Werkzeug in einem viel größeren Plan ist … (Verlagsinfo)

Broschiert: 544 Seiten
Piper

Andreas Brandhorst – Die Tiefe der Zeit

Seit vielen Tausend Jahren führt die Menschheit Krieg gegen die geheimnisvollen Crul. Und seit ebenso langer Zeit erzählt man sich Geschichten von der Hauptstreitmacht des Feindes, die seit Ewigkeiten durch die Weiten des interstellaren Raums unterwegs ist, um eines Tages die Kernwelten der menschlichen Zivilisation zu vernichten. Der ehemalige Soldat Jarl, dem man Verrat und Mord zur Last legt, ist auf der Flucht vor den eigenen Verbündeten. Als Gejagter muss er die legendäre Erde finden, jenen mythischen Ursprungsplaneten der Menschen. Denn dort soll die größte aller Waffen lagern, eine Waffe, die den Krieg beenden und Frieden bringen kann. Jarls Suche führt ihn durch die Tiefe der Zeit. Doch er ahnt nicht, dass er nur ein Werkzeug in einem viel größeren Plan ist …

(Verlagsinfo)

Schon auf den ersten Seiten sorgt Andreas Brandhorsts besonderer Stil für das schnelle, sich seinem Universum öffnende Eintauchen, so dass man als Leser geneigt ist, die Zeit des realen Lebens zu vergessen und sich ganz in der Geschichte zu versenken. Brandhorst breitet erneut eine Welt einer zukünftigen Möglichkeit aus, mit Menschen, die sich gesellschaftlich, biologisch und geistig fortentwickelt haben und sich nun mit einem grundlegenden Problem konfrontiert sehen, einer Gefahr für alles, woran sie glauben und was sie definiert.

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[NEWS] Andreas Brandhorst – Feuerträume (Die Kantaki-Saga 6)

Der Krieg gegen die Graken ist noch immer nicht vorbei. Nach Jahrhunderten der Kämpfe scheint eine Niederlage nahezu unausweichlich. Können geheimnisvolle Maschinenwesen die Menschheit noch retten? Oder die verschwundenen Kantaki, auf deren Suche sich die Rebellin Dominique begibt? Doch deren Reise durchs All endet abrupt, als ihr Raumschiff auf einen Planeten außerhalb der linearen Zeit stürzt. Allerdings scheint es, als fänden sich gerade hier Spuren des gesuchten Volks … (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 560 Seiten
Piper

[NEWS] Andreas Brandhorst – Diamant (Kantaki 1)

Die Menschheit hat es geschafft! Mit Hilfe der Kantaki, insektoider Aliens, die über die Technik des überlichtschnellen Raumflugs verfügen, ist es ihr gelungen, ferne Welten zu besiedeln. Die Herrschaft darüber teilen sich zwei wirtschaftliche Großmächte, das Konsortium und die Allianz. Doch feindliche Wesen bahnen sich ihren Weg zurück an die Macht: Einst in ein Zeitgefängnis verbannt, wollen die gefährlichen Temporalen die Galaxis erneut mit Krieg überziehen. Dabei missbrauchen sie Rungard Avar Valdorian, ehemaliges Oberhaupt des Konsortiums, als ihren Helfer. Werden Menschen, Kantaki und ihre Verbündeten das Universum noch retten können? (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 592 Seiten
Piper

Andreas Brandhorst – Das Arkonadia-Rätsel

Ein Bund von mächtigen Völkern, Omni genannt, wacht in der Milchstraße über die Entwicklung von Leben und Zivilisationen. Jasper und seine Tochter Jasmin gehören zu den wenigen Auserwählten, die in den Diensten Omnis stehen. Ihr Auftrag führt sie zu dem fernen Planeten Arkonadia. Seit Jahrtausenden stranden dort immer wieder Raumschiffe unter dem Einfluss einer unerklärlichen Raumzeit-Anomalie. Zudem bewirkt das geheimnisvolle Nerox, das alle 453 Jahre auftritt, technologischen Stillstand und stürzt den ganzen Planeten ins Chaos. Niemand kennt den Ursprung des Phänomens. Jasper und Jasmin sollen das Rätsel von Arkonadia lösen und stoßen dabei auf ein Geheimnis, das eine Milliarde Jahre alt ist und auch Omni betrifft …
(Verlagsinfo)

Dies ist der zweite Roman aus dem neuesten Universum Andreas Brandhorsts, und neben seiner Eigenständigkeit ist eines besonders hervorzuheben: Er ist ein Höhepunkt des deutschen SF-Jahres!

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[NEWS] Andreas Brandhorst – Das Arkonadia-Rätsel: Ein Roman aus dem Omniversum

Ein Bund von mächtigen Völkern, Omni genannt, wacht in der Milchstraße über die Entwicklung von Leben und Zivilisationen. Jasper und seine Tochter Jasmin gehören zu den wenigen Auserwählten, die in den Diensten Omnis stehen. Ihr Auftrag führt sie zu dem fernen Planeten Arkonadia. Seit Jahrtausenden stranden dort immer wieder Raumschiffe unter dem Einfluss einer unerklärlichen Raumzeit-Anomalie. Zudem bewirkt das geheimnisvolle Nerox, das alle 453 Jahre auftritt, technologischen Stillstand und stürzt den ganzen Planeten ins Chaos. Niemand kennt den Ursprung des Phänomens. Jasper und Jasmin sollen das Rätsel von Arkonadia lösen und stoßen dabei auf ein Geheimnis, das eine Milliarde Jahre alt ist und auch Omni betrifft … (Verlagsinfo)

Broschiert: 544 Seiten
Piper

Andreas Brandhorst – OMNI

Ausgezeichnet mit dem Kurd-Laßwitz-Preis 2017!

Aurelius, vor zehntausend Jahren auf der legendären Erde geboren, ist einer von nur sechs Menschen, die Zugang zu Omni haben, einem Zusammenschluss von Superzivilisationen, der die Macht über die Milchstraße innehat. Nun erhält Aurelius seinen letzten Auftrag: Er soll verhindern, dass ein rätselhaftes Artefakt an Bord des im Hyperraum gestrandeten Raumschiffs Kuritania in falsche Hände gerät. Eine einflussreiche Schattenorganisation ist dem Wrack bereits auf der Spur. Der Agent Forrester und seine Tochter Zinnober sollen den Fund bergen und Aurelius entführen – denn mit seiner Hilfe könnte das Artefakt wieder aktiviert werden. Doch die Mission gerät außer Kontrolle – und Aurelius, Forrester und Zinnober finden sich in einem undurchsichtigen Spiel wieder, das die Zukunft der ganzen Menschheit bedroht …
(Verlagsinfo)

Hier ist er, der neue Roman von Andreas Brandhorst. Die letzten Jahre haben eines gezeigt: Brandhorst ist ein Garant für Spannung, groß angelegte Universen und eine Mischung aus Menschlichkeit und kosmischer Bedeutung. Damit liegt die Messlatte weit oben – und die Erwartungen werden voll erfüllt.

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Weihnachtsempfehlungen SF 2015

… und weiter geht’s mit unseren Empfehlungen zur Science Fiction. Die fallen dieses Jahr etwas umfangreicher aus – euch bleibt die Freude an der Auswahl:

Ann Leckie – Die Maschinen

Unser Fazit:

»[…] ein interessanter Weltentwurf, eine spannende Geschichte und abwechslungsreich durch die verschiedenen Abschnitte, die die Protagonistin in Rückblicken miterleben lässt. Sogar an die unangenehm große Schrift der deutschen Erstausgabe im Tradepaperback gewöhnt man sich mit der Zeit, bis sie schließlich nicht mehr stört. Atmosphärisch dicht erzählt, fällt am Ende fast nicht auf, woher der Roman seinen Umfang und damit seinen Preis bezieht. Ann Leckie jedenfalls kann man keine Aufplusterung zum Vorwurf machen. Der Roman findet zu einem befriedigenden Ende und ist damit auch alleinstehend eine gute Lektüre – trotzdem darf man gespannt sein, ob Leckie das hohe Niveau über die beiden Fortsetzungen halten kann und ob das Thema Stoff für zwei weitere Romane bietet.«

Rezension von Tobias Schäfer

Ian Tregillis: Saat des Unheils

Als Nazi-Deutschland den II. Weltkrieg mit Hilfe biotechnisch aufgerüsteter Superhelden zu gewinnen droht, greifen die Briten in ihrer Not auf Magie zurück, um ihnen die Stirn bieten zu können … – Der Zeitgeschichte wird vom Verfasser eine alternative Ebene eingezogen, die Thriller-‚Realität‘ und Phantastik routiniert aber spannend mischt und Auftakt einer seitenstarken Trilogie ist, die populäre (bzw. Popkorn-) Unterhaltung der gelungenen Art bietet

Rezension von Michael Drewniok

Andreas Brandhorst – Ikarus

Unser Fazit:

»So ist »Ikarus« anfangs vor allem dystopisch und grausig, ein Roman mit vielen Elementen zwischen Space Opera und Cyberpunk, aber durchdrungen von der Lebensbejahung, die für Brandhorsts Romane charakteristisch ist. Und obzwar der kriminalistische Aufbau der Geschichte anderen aus seiner Feder ähnelt, ist die Art des Erkenntnisgewinns jedes Mal anders. »Ikarus« hebt sich angenehm von anderen dicken Schinken dieser Subkultur ab, indem der Stil kondensiert ist, keine langweiligen Ausschweifungen zulässt und seine Geschichte flüssig und klar erzählt.«

Rezension von Tobias Schäfer

Kazuaki Takano: Extinction

Als im zentralafrikanischen Dschungel ein Mensch mit schier unbegrenzter Intelligenz geboren wird, fürchtet die ultrakonservative US-Regierung um ihre Weltmachtstellung und bläst zur Hatz auf den noch kindlichen Mutanten, während eine kleine Rettergruppe sich auf dessen Seite stellt … – Spannender Wissenschafts-Thriller, der Sachwissen mit Verfolgungsjagden mischt sowie erstaunlich deutlich und kritisch die USA als Bösewicht darstellt: interessante Variante der üblichen „Wunder-&-Rätsel-der-Natur“-Garne.

Rezension von Michael Drewniok

Robert Corvus – Grauwacht

Unser Fazit:

»Insgesamt ist der Roman ein spannendes Fremdweltspektakel mit mehreren unvermutet auftauchenden Details, die sich stimmig zusammenschließen und vor den phantastischen Genregrenzen keinen Halt machen. Sogar die dritte der Phantastik zugeordneten Schublade, der Horror, findet seinen Platz in den letzten Zügen der großen Rätselei. Das Buch liest sich schnell und flüssig, befördert einen interessanten Weltenbau mit stimmigen Charakteren und unterhält phantastisch. Einzig eine fremdartige Figur treibt es zeitweise etwas auf die Spitze und verschließt sich deshalb des Leserverständnisses, doch diese Sache rückt sich im Verlauf der Geschichte wieder zurecht und verblasst vor der Zufriedenheit, die das Buch hinterlässt.«

Rezension von Tobias Schäfer

Biom Alpha – Aus den Tiefen des Kosmos

Die gefeuerte NASA-Mitarbeiterin Dr. April Reignar und der Hobbyastronom Jimmy MacPeale entdecken, was Ufologen schon immer wussten: Wir sind nicht allein! Ein riesiger Schwarm von Flugobjekten nähert sich der Erde. Als sich diese Nachricht verbreitet, fiebern UFO-Jünger dem ersehnten Erstkontakt mit den Aliens entgegen. Während die Welt auf die Landung der Außerirdischen wartet, stellt ein Arzt in Brasilien fest, dass dies nicht der erste Besuch aus dem All ist. Auch seine biologischen Forschungsobjekte kamen einst aus den Tiefen des Kosmos …
(Verlagsinfo)

Hier erscheint eine neue Serie in Form von Ebooks im mittlerweile bekannten Genreverlag „Wurdack“, geschrieben von ambitionierten deutschen Autoren wie Uwe Post oder Nicklas Peinecke, die schon auf sich aufmerksam machten. Ein Blick, der sich lohnt!

Karl Edward Wagner: Kane 2 – Kreuzzug des Bösen

Der unsterbliche Barbar Kane versucht sich auf Kosten eines selbsternannten Propheten als Thronräuber, erregt dadurch jedoch den Zorn eines uralten ‚Gottes‘, der ihm daraufhin mörderisch im Nacken sitzt … – Ungewöhnlich vielschichtige „Sword-&-Sorcery“-Fantasy, die packende Kampfszenen und interessante Figuren bietet sowie in den ‚ruhigen‘ Passagen eindringliche Bilder kreiert: eine hochwillkommene und endlich ungekürzte Neuausgabe.

Rezension von Michael Drewniok

Andreas Brandhorst – Das Schiff

Unser Fazit:

»Dies ist bis heute Brandhorsts Meisterwerk, denn obwohl man seine Auseinandersetzung mit ähnlichen Themen aus den letzten Romanen und gerade auch aus dem diesjährigen »Ikarus« kennt, erreicht er mit diesem Roman eine andere Ebene. Und das Beste: Unreflektiert ist es einfach eine spannende, ungemein unterhaltsam eskapistische Geschichte!«

Rezension von Tobias Schäfer

Andreas Brandhorst – Das Schiff

Ausgezeichnet mit dem Kurd-Laßwitz-Preis 2016!
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Science Fiction Preis 2016!

Seit tausend Jahren schicken die intelligenten Maschinen der Erde lichtschnelle Sonden zu den Sternen. Sie sind auf der Suche nach den Hinterlassenschaften der Muriah, der einzigen bekannten und längst untergangenen Hochkultur in der Milchstraße. Bei der Suche helfen die Mindtalker, die letzten sterblichen Menschen auf der Erde – nur sie können ihre Gedanken über lichtjahrweite Entfernungen schicken und die Sonden lenken. Doch sie finden nicht nur das technologische Vermächtnis der Muriah, sondern auch einen alten Feind, der seit einer Million Jahren schlief und jetzt wieder erwacht.
(Verlagsinfo)

Der zweite große Roman in diesem Jahr, einer von wenigen im Startaufgebot bei Piper-SF. Da waren die Erwartungen ambivalent, einerseits schlich sich die Befürchtung ein, den Hochkaräter »Ikarus« könne Brandhorst unmöglich toppen, andererseits nährte die Situation des Reihenstarts die Hoffnung, der Verlag würde zu diesem Zweck schlagkräftige Argumente bringen.

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[NEWS] Andreas Brandhorst – Das Schiff

Vom Bestsellerautor von »Das Artefakt« und »Kinder der Ewigkeit«: Seit tausend Jahren schicken die intelligenten Maschinen der Erde lichtschnelle Sonden zu den Sternen. Sie sind auf der Suche nach den Hinterlassenschaften der Muriah, der einzigen bekannten und längst untergangenen Hochkultur in der Milchstraße. Bei der Suche helfen die Mindtalker, die letzten sterblichen Menschen auf der Erde – nur sie können ihre Gedanken über lichtjahrweite Entfernungen schicken und die Sonden lenken. Doch sie finden nicht nur das technologische Vermächtnis der Muriah, sondern auch einen alten Feind, der seit einer Million Jahren schlief und jetzt wieder erwacht. (Verlagsinfo)

Broschiert: 544 Seiten
Piper

Andreas Brandhorst – Ikarus

Auf einer Welt im Tau-Ceti-System, mehr als zwölf Lichtjahre von der Erde entfernt, hat sich eine fortschrittliche Zivilisation entwickelt. Doch die Menschen, die dort leben, sind nicht frei – sie leben unter der strengen Beobachtung der Regulatoren, einer mächtigen außerirdischen Spezies. Die einzige Hoffnung auf Freiheit ist ein Geheimprojekt namens Ikarus, das der Regierungsrat Takeder vorangebracht hat. Doch der ist gerade ermordet worden. Ein Katz-und-Maus-Spiel von galaktischen Ausmaßen beginnt …
(Verlagsinfo)

Die Welt, die Andreas Brandhorst in diesem spannenden Roman entwirft, ist eine Extreme. Oberflächlich wird sie beherrscht durch finanzielle Abhängigkeiten, gesteuert und ausgenutzt von den Holdings und den ihnen vorstehenden Holdern, abgestuft in verschiedene soziale Schichten zwischen Kreditoren, Debitoren und Balancierten, deren einziger Zweck der Konsum ist – eine extreme Extrapolation heutiger Zustände.

In Wahrheit sind jedoch auch die Holder nur Bauern in einem Schachspiel von wahrhaft kosmischen Ausmaßen …

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[NEWS] Andreas Brandhorst – Ikarus

Volles Risiko

Auf einer Welt im Tau-Ceti-System, mehr als zwölf Lichtjahre von der Erde entfernt, hat sich eine fortschrittliche Zivilisation entwickelt. Doch die Menschen, die dort leben, sind nicht frei – sie leben unter der strengen Beobachtung der Regulatoren, einer mächtigen außerirdischen Spezies. Die einzige Hoffnung auf Freiheit ist ein Geheimprojekt namens Ikarus, das der Regierungsrat Takeder vorangebracht hat. Doch der ist gerade ermordet worden. Ein Katz-und-Maus-Spiel von galaktischen Ausmaßen beginnt … (Verlagsinfo)

Broschiert: 576 Seiten
Heyne

»Im Mittelpunkt steht immer der Mensch …« Interview mit Andreas Brandhorst

Andreas Brandhorst
(c) Andreas Brandhorst

Andreas Brandhorst ist der erfolgreichste deutschsprachige Schriftsteller von Science-Fiction-Literatur. Er bringt mit schöner Regelmäßigkeit seine Romane in die Buchläden und ist vielen Lesern auch durch seine unzähligen Übersetzungen ein Begriff. Neben Genregrößen wie Iain Banks übersetzte Andreas die eigentümliche Scheibenwelt von Terry Pratchett; im wahren Leben verschlug es ihn aus Norddeutschland nach Italien, wo er einige Jahre lebte, ehe es ihn zurück in den Norden zog. Seine Romane wurden wiederholt für die einschlägigen Genrepreise nominiert und ausgezeichnet, was uns Leser alljährlich beflügelt, uns den neuesten Roman von ihm vorzuknöpfen. Unser letztes Interview ist nun schon neun Jahre her, und so freuen wir uns über Andreas‘ Bereitschaft, sich erneut unseren Fragen zu stellen:

 

 

Tobias Schäfer: Hallo Andreas! Du hast eine große Zahl an Romanen geschrieben. Die meisten davon dürften der Science Fiction zuzuordnen sein und auch 2015 erscheint mit »Ikarus« ein Ausflug in die Weiten des Weltraums. Was fasziniert dich an diesem Genre?

Andreas Brandhorst: Science Fiction bedeutet für mich, dass man der Fantasie noch mehr Raum geben kann als bei anderen Literaturgattungen. Es gefällt mir, über den Horizont zu blicken, über die Grenzen der uns bekannten und vertrauten Realität, um das Unbekannte und Unvertraute zu erkunden. Science Fiction bietet ein Mehr an Möglichkeiten, eine größere, buntere, exotischere Bühne für die Dramen, in denen es letztendlich immer um den Menschen geht, um seine Träume und Hoffnungen.

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WEIHNACHTSEMPFEHLUNGEN 2014: Science-Fiction

Jetzt aber los!

Wem jetzt noch nichts für seine Liebsten eingefallen ist, dem wird hier geholfen! Darf es doch auch mal ein Buch sein? Wir lesen uns durch Dick und Dünn, und nun seht, was dieses Jahr an Science Fiction hängen geblieben ist:

ullswaterSteffen König – Die Dämonen vom Ullswater.

Der Roman, der im Stil der frühen 1900er geschrieben zu sein scheint und neben einer herausragend packenden Erzählweise auch eine sehr unterhaltsame Geschichte erzählt, ist vor allem eines: Eine Verneigung vor einem der größten Erzähler des Jahrhunderts, H.G. Wells.

Unsere Rezension zum Buch.

Die neunte Expansion.

Die shared-universe-Reihe brachte im Jahr 2014 vier neue Romane auf den Markt. Den Anfang machte Nicklas Peinecke mit »Das Haus der blauen Aschen«, dem Start einer eigenen Trilogie, die im Januar 2015 fortgesetzt wird. Dieser Roman ist ein starkes Stück Unterhaltungsliteratur mit einigen sehr interessanten Ansätzen und Überlegungen zur Künstlichen Intelligenz.

Von Nadine Boos erschien der Titel »Der Schwarm der Trilobiten«, der weithin als der bisher beste Roman der Reihe betrachtet wird. Vielschichtig und dabei gelassen und pointiert startet Boos in diese neue Welt.

Unsere Rezensionen zu den Büchern:

Das Haus der blauen Aschen
Kristall in fernem Himmel
Der Schwarm der Trilobiten
Ein Leben für Leeluu

 

Matt Haig – Ich und die Menschen.

Scheinbar nicht sehr originell hört sich die grundlegende Idee an: Ein Außerirdischer wird unter die Menschen verschlagen und erlebt ihre Eigenheiten. Haig versteht es aber, päzise und dabei ungemein gefühlvoll die Stärken und Schwächen von uns Menschen zu thematisieren und gleichzeitig eine spannende Geschichte zu erzählen.

Unsere Rezension zum Buch.

 

Andy Weir – Der Marsianer.

Die Entdeckung des Jahres! Eine NASA-organisierte bemannte Marsmission schlägt fehl, ein Mitglied bleibt allein zurück und überlebt in der Hoffnung, gerettet zu werden. Dabei erzählt Weir seine Geschichte in Form eines Logbuchs des Gestrandeten und bringt sowohl die Gefühlswelt als auch die technischen Seiten unglaublich plastisch ins Geschehen. Der absolute Toptitel!

Unsere Rezension zum Buch.

 

Iain Banks – Die Wasserstoffsonate.

Viel zu jung verstarb Iain Banks und hinterließ unter anderem sein grandioses KULTUR-Universum. »Die Wasserstoffsonate« ist nunmehr sein letzter Beitrag und fügt seinem Werk nochmals erstaunliche Facetten hinzu.

Unsere Rezension zum Buch.

 

Dirk van den Boom – Habitat C.

Ein zweiter Roman um den Diplomaten Kasimir Daxxel, diesmal mit einem spannenden Kriminalfall und einer heftigen Prise Sense of Wonder. Kurz und intensiv in allerbester van-den-Boom-Manier.

Zum Buch.

 

Andreas Brandhorst – Das Kosmotop.

Eine überbordende Space-Opera aus deutschen Landen, wie sie Brandhorst in schöner Regelmäßigkeit jährlich abzuliefern weiß. Hervorragende Unterhaltung und ein erneuter Blick in das Universum seines Romans »Die Kinder der Ewigkeit«.

Unsere Rezension zum Buch.

 

Uwe Post – Sterne in Asche.

Eine weitere Space-Opera deutscher Herkunft, diesmal intensiv auf engstem Raum und der erste Ausflug des Preisträgers für »Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes« in die Sphären dieses Subgenres. Die Sterne verlöschen – doch niemand fragt nach der Ursache. Die Wirtschaft mit den Problemen der Flüchtlinge boomt, die Situation wird ohne Weitblick ausgenutzt. Bis die Unzufriedenheit kumuliert und einen Weg sucht. Spannende, intelligente Lektüre.

Unsere Rezension zum Buch.

Andreas Brandhorst – Das Kosmotop

Erinnert ihr euch noch an »Die Kinder der Ewigkeit«? Kein Problem, man muss den Roman nicht gelesen haben, um »Das Kosmotop« genießen zu können. Wir kennen ja mittlerweile die grandiosen Weltentwürfe Brandhorsts, die Äonen umspannen und Geschichten von kosmischer Bedeutung erzählen. Der vorliegende Roman kehrt in das Universum der »Kinder der Ewigkeit« zurück, die Handlungszeit liegt allerdings viele Jahrtausende in der Zukunft, so dass es nur wenige Bezüge zwischen den Geschichten gibt – aber genug, um diejenigen, die schon die »Kinder« genossen haben, abzuholen und ihnen die weitere Entwicklung der Menschheit und der intelligenten Maschinenvölker nahezubringen.

Andreas Brandhorst – Das Kosmotop weiterlesen

Unsere Weihnachtsempfehlungen – Science-Fiction

Immer noch keinen Plan, was ihr euren Liebsten zu Weihnachten schenken sollt?

Unsere Redakteure haben das ganze Jahr über fleißig für euch gelesen – und sind dabei über das eine oder andere Buch gestoßen, das sich unter dem Weihnachtsbaum sehr gut macht. Anfangen wollen wir mit dem Bereich SCIENCE-FICTION

Andreas Brandhorst: Der letzte Regent, Heyne, 2013
„Epische Zusammenhänge, große Zeiträume, lebendige Figuren – mit „Der letzte Regent“ hat Andreas Brandhorst einen Roman vorgelegt, der ihn in eine Reihe stellt mit Iain Banks, David Brin und anderen Größen der Science Fiction.“ (Tobias Schäfer)
Unsere Rezension | Bei Amazon kaufen

Diverse Autoren, D9E – Die Neunte Expansion, Wurdack, 2013
„Die neue Science-Fiction-Serie aus Deutschland! Jeder Roman ist in sich abgeschlossen und eigenständig lesbar. Deutsche Schriftsteller entdecken die Zukunft der Menschheit und bescheren uns spannende Abenteuer! Los gehts mit dem Auftaktband von Dirk van den Boom, „Eine Reise alter Helden“.“(Tobias Schäfer)
Unsere Rezension zum ersten Band der Serie | Bei Amazon kaufen

Rob Reid: Galaxy Tunes (R), Heyne, 2013
“ „Galaxy Tunes (R)“ von Rob Reid ist der ironische Pageturner des Jahres! Die Alienkultur hält uns einen Spiegel vor: Gesetzedschungel, Reality-Soaps, bürokratische Mühlen – und dazwischen eine spritzige Handlung, die keine Langeweile aufkommen lässt.“ (Tobias Schäfer)
Bei Amazon kaufen

Andreas Brandhorst – Der letzte Regent

Was mit einem mäßigen Titel und einer spröden Klappentextbeschreibung daherkommt, ist in Wahrheit ein Furiosum: Der neue Roman von Andreas Brandhorst hat einiges zu bieten und beweist wieder einmal mit Trommeln und Trompeten, dass hier ein deutscher Schriftsteller am Werke ist, hinter dem sich die Kollegen aus Übersee verstecken können. Der Verlag hingegen schafft es, wie schon seit eh und je, dieses Buch in Mittelmäßigkeit anzupreisen, obwohl man ihm zugutehalten muss, dass sich bei dem verschlungenen Drama um den Protagonisten kaum ein Klappentext ohne Vorwegnahme wesentlicher Details schreiben ließe.

Dabei beginnt alles recht harmlos und unspektakulär mit dem Mord am Regenten des Enduriums, wie das vorherrschende menschliche Sternenreich genannt wird. Dieser Vorfall, der als Aufhänger der Geschichte dient, gibt Brandhorst gleichzeitig die Gelegenheit zur Einführung einiger der fremdartigen Begriffe und Daseinsformen, die das Vokabular und den zu verstehenden Hintergrund bilden. Schwarm, Mesh, Morti, Vivi, Splittermenschen, Ayunn, Changer, … die Liste ist lang, doch Brandhorst schafft es in völliger Selbstverständlichkeit, sie durch die Handlung und die Geschehnisse zu erläutern, ohne in ausschweifende Einschübe zu verfallen. So entwickelt sich von der ersten Seite an eine spannende Reise durch die fremdartige Zukunft, und ohne dass es zu actiongeladenen Einstiegsszenen kommt, hält Brandhorst den Leser bei der Stange, fast allein durch die ausgestreuten Informationshäppchen, mit denen der Protagonist Xavis Xavius natürlich und ebenso selbstverständlich hantiert und die der Leser im Laufe der Handlung gleichfalls zu seinem Vokabular hinzufügt.
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